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Kindertagespflege Mayen-Koblenz nominiert für den Deutschen Kita-Preis 2024

Region/Mayen-Koblenz – Der deutsche Kita-Preis zeichnet jährlich Kitas und Initiativen der frühen Bildung für ihr Engagement und die Entwicklung hoher Qualitätsstandards in der frühkindlichen Bildung aus. Der Preis wird von dem Bundesfamilienministerium und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam verliehen. Das Netzwerk Kindertagespflege Mayen-Koblenz hat sich unter 520 Bewerbern durchgesetzt und gehört zu den 15 Nominierten der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“. Das Netzwerk konnte die Jury nicht nur durch den hohen Qualitätsstandard in der täglichen Arbeit überzeugen, sondern erfüllt auch die Kriterien für ein hohes Engagement in der frühkindlichen Bildung.

Ein Experten-Team bestehend aus Mitarbeitenden der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie weiteren Fachleuten des Instituts für Bildung, Forschung und Entwicklung „Welt:Stadt:Quartier“ hat die Bewerbungen der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ ausgewertet und die Nominierten ausgewählt. Im nächsten Schritt lernt das Experten-Team die Arbeit der Nominierten anhand von Telefoninterviews besser kennen und legt sich auf acht Finalisten fest. Welche Kitas und lokalen Bündnisse das sind, entscheidet sich Ende Juni. Die Auswahl erfolgt anhand der vier Qualitätsdimensionen Kind-Orientierung, Sozialraumorientierung, Partizipation und lernende Organisation. Die große Preisverleihung findet im November in Berlin statt.

Zum Netzwerk Kindertagespflege des Landkreises Mayen-Koblenz gehören die Familienbildungsstätten Mayen und Andernach, das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit der Hochschule Koblenz, die Kindertagespflegepersonen im Kreis MYK sowie die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Darüber hinaus arbeitet das Netzwerk eng mit dem Gesundheitsamt Mayen-Koblenz und der Fachkräfte Allianz für betriebliche Kindertagesbetreuung zusammen.

Weitere Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de. Eine Liste mit allen Nominierten beider Kategorien gibt es unter www.deutscher-kita-preis.de/nominierte-2024. Informationen zur Kindertagespflege Mayen-Koblenz erhalten Interessierte unter https://www.kvmyk.de/themen/kinder-jugend-familie/kindertagespflege/.

Über den Deutschen Kita-Preis

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Marke ELTERN, der Soziallotterie freiheit+, dem Didacta-Verband, der Thalia Bücher GmbH und dem Deutschen Gewerkschaftsbund. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas und lokalen Bündnissen zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

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Bundespräsident a.D. Christian Wulff hält am 7. Mai im Aachener Dom eine Europarede

Aachen – Festansprachen Karlspreis 2024 in Aachen – Neu im Rahmen des Programms zur Verleihung des Internationalen Karlspreises ist in diesem Jahr eine Veranstaltung am Dienstag, 7. Mai, um 17 Uhr. Erstmals laden die Europäische Stiftung Aachener Dom und der Internationale Karlspreis zu Aachen zu einem „Domkonzert mit Europarede“ in den Aachener Dom ein. Die Festansprache hält der ehemalige Präsident der Bundesrepublik Deutschland Dr. Christian Wulff. Als engagierter Europäer und auch Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschlandstiftung Integration wird Wulff im Vorfeld des Karlspreises auf die aktuelle Situation Europas und seiner Zukunftspotenziale eingehen. Teilnehmen an der Veranstaltung werden unter anderem auch die Preisträger*innen des Jugendkarlspreises, der am Mittag des 7. Mai verliehen wird. Für den musikalischen Teil zeichnet das Diplomatische Streichquartett verantwortlich, das Werke verfolgter, verfemter oder ermordeter Juden erarbeitet und aufführt. Zum Quartett gehört auch der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Dr. Felix Klein. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind erforderlich unter events@karlspreisstiftung.de.

Festredner der Preisverleihung am 9. Mai Dr. Robert Habeck und Edi Rama

Die erste Festrede zur Karlspreisverleihung am 9. Mai im Krönungssaal des Aachener Rathauses wird Vizekanzler Robert Habeck halten. Bereits am 1. November 2023 hat Habeck in einer aufsehenerregenden Rede gegen den Antisemitismus an die Verantwortung der Gesellschaft erinnert und gemahnt, dass Jüd*innen in Europa frei und sicher leben können müssen.

Der zweite Festredner ist Edi Rama, Ministerpräsident der Parlamentarischen Republik Albanien, der seit Jahren für die Stabilisierung der Demokratie eintritt und Reformen vorantreibt, um eine spätere Mitgliedschaft seines Landes in der EU zu ermöglichen. Seit 2014 ist Albanien offizieller Beitrittskandidat der Europäischen Union. Im Juli 2022 fand die erste Regierungskonferenz der EU mit Albanien statt, einem überwiegend muslimischen Land, das ein friedliches Zusammenleben der Religionen praktiziert.

Edi Rama und Pinchas Goldschmidt haben sich bereits mehrmals persönlich getroffen, unter anderem bei einer gemeinsamen Diskussion während des World Economic Forums 2018 in Davos. Darüber hinaus war Goldschmidt auch schon zu einem koscheren Abendessen und einer Chanukka-Feier in Tirana eingeladen.

Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, und Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, haben sich für diese Festredner ausgesprochen, „weil sie mit ihren Biographien und ihrem politischen Engagement die diesjährige Botschaft der Karlspreisverleihung sehr gut verkörpern“. Beide wünschen sich, dass der Karlspreis ein starkes Signal für inneren und äußeren Frieden setzt, vor allem für das friedliche Zusammenleben der Menschen und die Selbstbestimmung der Völker.

 

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Ahrweinkönigin Katja Hermann blickt auf erlebnisreiches Amtsjahr zurück

Ahrweiler – Die Amtszeit von Ahrweinkönigin Katja Hermann neigt sich langsam dem Ende zu. Beim Weinmarkt der Ahr wird sie die Krone am 17. Mai an eine Nachfolgerin weiterreichen. Auf die Frage, wie sie denn ihr Jahr als Repräsentantin des Weinbaugebietes Ahr zusammenfassen könnte, sagt die 27-Jährige aus Rech: „Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es war ein so tolles Jahr, voller wertvoller Erfahrungen und mit so vielen spannenden Menschen, die ich kennenlernen durfte. Das lässt sich kaum in wenigen Worten erzählen.“

„Der Tag der Wahl nimmt natürlich eine Ausnahmestellung ein. Ich habe mich rundum wohlgefühlt, hatte jede Menge Spaß und es war ein unglaubliches Gefühl, durch die Menge zu laufen und auf der Bühne vor so vielen Menschen zu stehen“, schwärmt Katja noch heute. Auch der furiose Empfang in ihrem Heimatort Rech mit Musikkapelle und Bannern bei strahlendem Sonnenschein sei wunderschön gewesen. Erster offizieller Termin war der Besuch bei „Rock am Ring“, wo sie mit anderen Weinexperten die Weinbar der „Infinity Stage“ betreute. Beim Weinblütenfest in Mayschoß nahm sie an ihrem ersten Umzug als Ahrweinkönigin teil, begleitet von einer Gruppe unter dem Motto „Hofstaat Rech“. Und was dann in den nächsten Monaten folgte, waren rund 100 weitere Termine in und außerhalb des Ahrtals, Einladungen zu Wein-Events, Fachgespräche, Moderationen, Podiumsdiskussionen, Messebesuche und auch mehrere Auslandaufenthalte – alles im Namen des Weinbaugebietes Ahr und vielfach auch gemeinsam mit ihrer Ahrweinprinzessin Merle Kurth aus Bachem. „Merle und ich haben uns ideal ergänzt und konnten unsere große Freude am Engagement für den Ahrwein auf vielseitige Weise zeigen“, erklärt die Ahrweinkönigin.

„Absolut fantastisch war die fünftägige Japan-Reise mit einer rheinland-pfälzischen Delegation, angeführt von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ein einmaliges und beeindruckendes Erlebnis! Ich bin sehr dankbar, dass ich als Repräsentantin der rheinland-pfälzischen Weine dabei sein durfte“, so Katja. Auf Einladung des Landes Rheinland-Pfalz nahm sie in Brüssel auch an einem zweitägigen Termin unter dem Kampagnen-Titel „Gold im Glas“ teil. Umgekehrt war die Weinexpertin vor Ort im Ahrtal zur Stelle, wenn es hieß, ausländische Gäste für den Ahr-Weinbau zu begeistern. So begleitete sie beispielsweise eine Delegation aus China zur Saffenburg. Innerhalb von Deutschland reiste sie mehrfach nach Berlin: zur Grünen Woche, zum Rheinland-Pfalz-Abend bei der Internationalen Tourismus-Börse (itb) und zu einem gemeinsamen Besuch aller rheinland-pfälzischen Weinmajestäten im politischen Berlin, wo sie Bundeskanzler Olaf Scholz kennenlernte. Bei der ProWein Düsseldorf war sie mehrere Tage am Stand des Ahrwein e.V. präsent.

Über die Social-Media-Kanäle der Ahrweinkönigin ließ sie alle Interessierten an ihren Terminen teilhaben, führte Interviews mit Winzern, erzählte von ihren Eindrücken und rührte dabei ordentlich die Werbetrommel für die Ahrweine. „Mir hat es immer riesigen Spaß gemacht, über Social Media zu zeigen, was ich in dem Amt als Ahrweinkönigin eigentlich alles mache und natürlich insbesondere unsere Weine und Winzer zu repräsentieren“, erklärt Katja. Gerade hat sie noch ein Video fürs Deutsche Weininstitut zum Thema „Wein & Grillen“ gedreht, dann einen Eindruck vom parlamentarischen Abend der Landwirtschaftskammer RLP in Mainz gepostet und dazwischen noch ein Reel von einer Betriebs- und Kellerbesichtigung hochgeladen. „Katja hat sich richtig ins Zeug gelegt für ihr Amt als Ahrweinkönigin und dabei immer Spaß und Begeisterung für den Ahrwein, für die Region Ahrtal und für ihr Amt vermittelt“, so Carolin Groß. „Gerade jetzt, wo das Ahrtal sowohl als Wein- als auch als Tourismusregion wieder aufblüht, brauchen wir Köpfe wie Katja, die authentisch, fachkundig und locker die Menschen zu begeistern wissen“, ergänzt der Vorsitzende Lukas Sermann. Und dabei gehe es nicht darum, nur überregional aufzutreten, sondern vor allem inmitten des Ahrtals präsent zu sein und direkt aus dem Weinbaugebiet zu berichten. „Schließlich haben wir hier eine einmalige Kulturlandschaft, eine lange Weinbautradition und super Wein-Events – das müssen wir nach außen transportieren“, so Sermann weiter. Mindestens die Hälfte ihrer Termine hatte Katja Hermann daher auch im Ahrtal: Ob Eröffnungen von Weinfesten, die Teilnahme an Umzügen, Betriebsbesichtigungen bei den Ahrtaler Winzern oder Jahrgangspräsentation – überall war Katja zu Gast und sammelte so auch immer mehr Erfahrungen zum Thema Ahrweine.

Dies kam ihr wiederum zugute, wenn es darum ging, als Weinexpertin oder Moderatorin aufzutreten. „Meine persönlichen Highlights waren hier die Moderationen zum Zukunftspreis Heimat der VR Bank RheinAhrEifel und zum Ahrwein des Jahres in der Kreissparkasse Ahrweiler. Es war eine Ehre für mich, diese großartigen Events auf der Bühne zu begleiten“, sagt Katja. Ihr Fazit zu ihrem ausgefüllten und spannenden Amtsjahr: „Es war eine Zeit voller Begegnungen mit inspirierenden Menschen, mutigen Schritten in neuen Situationen und unvergesslichen Momenten, die mich geprägt haben.  Das Ahrtal, der Ahrwein und die Menschen hier bedeuten mir viel, ich bin dankbar für das Vertrauen und die große Unterstützung, die ich erfahren durfte.“ Sie dankte besonders ihrem Arbeitgeber, der Kreissparkasse Ahrweiler, für die flexiblen Möglichkeiten, an vielen Terminen als Ahrweinkönigin teilzunehmen. Carolin Groß und Lukas Sermann stimmten in den Dank ein, denn dies sei keine Selbstverständlichkeit und habe zu einem gelungenen Amtsjahr und einer hervorragenden Vertretung des Ahrweins beigetragen. Abschließend sagte Katja: „Ich wünsche meiner Nachfolgerin im Amt eine ebenso tolle Zeit und freue mich darauf, das Ahrtal weiterhin „privat“ zu unterstützen und vor allem unsere Region bei der Wahl zur deutschen Weinkönigin in Neustadt stolz zu repräsentieren.“

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Warnung vor möglichem Starkregen

Region/Ahrweiler – Aktuelle Wetterprognosen für heute, Donnerstag, 02. Mai 2024, sehen in unserer Region im Laufe des Nachmittags bis in die Nacht auf Freitag hinein größere Gewitteraktivitäten mit möglicherweise heftigen und ergiebigen Niederschlägen vor.  Landrätin Cornelia Weigand hat heute Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, eine Grundbesetzung der Technischen Einsatzleitung des Kreises (TEL) einberufen, um die sich dynamisch verändernde Wetterlage sowie die Pegelstände der Ahr, ihrer Nebenflüsse und -bäche engmaschig zu beobachten.

Die TEL des Kreises wird zusammen mit den örtlichen Feuerwehren die Lage im Blick behalten.

Auch weitere Katastrophenschutz-Einheiten, unter anderem das DRK, die DLRG und das THW, sowie die Polizei sind in Bereitschaft und stehen in engem Austausch mit der TEL. Auch am Abend und in der Nacht werden die Niederschläge und Pegelstände weiterhin aufmerksam beobachtet.

Die TEL ist derzeit an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) oberhalb von Bad Neuenahr-Ahrweiler untergebracht.

Informationen erhalten Sie weiterhin über die bekannten Kanäle und Warnmittel (zum Beispiel WarnApps, wie NINA und KATWARN).

Gefahr durch Sturm

Neben der Möglichkeit, dass Unwetter und schweres Gewitter im Kreis Ahrweiler auftreten können, meldet der DWD, dass Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) sowie Hagel (bis 2 cm) oder Hagelansammlungen möglich sind.

Sichern Sie – falls notwendig – Ihr Hab und Gut in Gärten, auf Balkonen und auf Baustellen. Achten Sie auf Ihre Türen und Fenster, halten Sie diese, wenn nötig geschlossen. Meiden Sie Parkanlagen und Wälder und achten Sie auf Bauzäune.

Aufgrund möglicher Sturmböen kann es zu umstürzenden Bäumen, herabfallenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen kommen.

Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie riskantes Verhalten.

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Feierlicher Spatenstich in Düren – 5 Millionen Euro werden investiert

Düren – In der Brückenstraße in Düren gab es am Dienstag, 30. April, einen feierlichen Spatenstich. Es wurde der Grundstein für 15 Einfamilienhäuser gelegt. Auch ein Spielplatz entsteht. Der Dürener Bauverein investiert insgesamt fast fünf Millionen Euro für die 15 öffentlich geförderten Häuser, die in der Brückenstraße in zwei Reihen entstehen. Der Dürener Bauverein ist eine Aktiengesellschaft (AG), an der die Stadt Düren, der Kreis Düren sowie kleinere Aktionäre beteiligt sind. Die Häuser können von allen Menschen gemietet werden, die einen Wohnberechtigungsschein vorweisen. Die Fertighäuser haben jeweils eine Wohnfläche von fast 112 Quadratmetern, zwei Geschosse und einen ausgebauten Dachstuhl. Insgesamt entstehen fast 1.700 Quadratmeter neuer Wohnraum.

„Der Kreis Düren wächst und wir nähern uns dem Ziel der 300.000 Bürgerinnen und Bürger. Doch eine Region, die keinen Wohnraum bietet, kann auch nicht wachsen. Die Nachfrage in Stadt sowie Kreis Düren ist hoch und der Dürener Bauverein überzeugt wieder mit besonderem Weitblick. Mit der Dornieden Gruppe hat die Aktiengesellschaft einen Partner gefunden, der sowohl für Qualität als auch bezahlbare Preise steht“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn beim Spatenstich. Der bundesweit agierende Projektentwickler „Dornieden Gruppe“ aus Mönchengladbach realisiert die Projektplanung sowie -durchführung und baut in der Brückenstraße Häuser seiner Bauträgermarke „VISTA Reihenhaus“. Frank Peter Ullrich, Bürgermeister der Stadt Düren, unterstrich ebenfalls, dass bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt wird: „Um die Bedarfe komplett zu decken, müssten wir täglich baggern. Doch der Dürener Bauverein hat in schwierigen Zeiten mit hohen Zinsen und Baukosten trotzdem wieder eine Lösung gefunden. In einer hervorragenden Lage entstehen Häuser, die sich junge Familien leisten können.“

Auch ein Spielplatz für die Kinder wird die Brückenstraße in Düren aufwerten. „Hier entsteht Wohnraum für Familien mit mehr als zwei Kindern. Wir wollen Menschen jeder Gehaltsgruppe ein Zuhause schenken. Direkt am Rand des Grüngürtels entsteht etwas Großartiges“, sagt Dagmar Runge, Vorsitzende des Dürener Bauvereins. Für Martin Dornieden, geschäftsführender Gesellschafter der Dornieden Gruppe, steht das Glück der Menschen an erster Stelle: „Ich bedanke mich herzlich für die Zusammenarbeit und das damit verbundene Vertrauen. Wir bauen so, als würden wir unser eigenes Zuhause realisieren. Ich wünsche mir, dass die neuen Bewohnerinnen und Bewohner in der Brückenstraße ihr Glück und eine neue Heimat finden.“

Im Sommer des kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Zudem entsteht aktuell „Am Wehr“ in Düren-Lendersdorf ein Mehrfamilienhaus mit 19 Wohnungen und in Kreuzau sowie Langerwehe-Schlich werden ebenfalls neue Bauprojekte auf den Weg gebracht.

 

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Moritz Wirtz und Jana Kurtensiefen als Kaller Maikönigspaar gefeiert

Kall – Das über Wochen gehütete Geheimnis, wer das Maikönigspaar 2024 ist, wurde am Vortag des Maifeiertages endlich gelüftet und vom Felsen an der Gemünder Straße öffentlich verkündet. Es sind Jana Kurtensiefen und Moritz Wirtz, die vom Maigeloog als letztes von rund 200 Maipaaren ausgerufen, und zum ersten Maitanz auf der Straße gebeten wurden. Beide sind engagierte Mitglieder der Feuerwehr im Löschzug Kall. Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser reihte sich in die Reihe der Gratulanten ein.

Zahlreiche Zuschauer hatten sich am Nachmittag an der Gemünder Straße am Ortseingang versammelt, um den Rufen des Maigeloogs zuzuhören, das in wochenlanger Kleinarbeit rund 200 Maipaare zusammengestellt hatte, die nun am Nachmittag öffentlich verkündet wurden. Unter den Zuschauern auch der neue Pfarrer Klemens Gößmann, der den Kaller Maibrauch erstmals erlebte und sich über die Hintergründe informierte. Beim ersten Königspaar-Tanz von Moritz Wirtz und Jana Kurtensiefen auf dem Straßenasphalt reihte sich Gößmann in den Kreis der Beifall spendenden Zuschauer ein und klatschte begeistert mit.

Während sich die Geloogsjungen nach dem Ausrufen der Maipaare zum Maisingen im  Ort aufmachten, begann am Maiplatz neben dem Hallenbad die Feier am Lagerfeuer bei bestem Frühlingswetter. Bis in die tiefe Nacht feierte die Bevölkerung mit der Jugend.

Dass Petrus wohl ein Fan des Kaller Maigeloogs ist, konnte man am Maifeiertag vermuten, denn beim traditionellen Umzug lachte die Sonne mit den Junggesellen des Geloogs und dem Maikönigspaar Jana Kurtensiefen und Moritz Wirtz um die Wette. Vom Feuerwehrgerätehaus aus zogen das Geloog und die am Vortag ausgerufenen Maipaare mit Begleitung der Musikkapelle Kall zum Haus der Maikönigin. Maikönig Moritz Wirtz hatte in einer weißen Pferdekutsche Platz genommen.

Auf der Straße vor dem Haus stellten „Hötjong“ Philipp Uhlemann und dessen „Vize“ David Dietsch das Königspaar vor. Bevor Moritz seine Königin Jana zum Walzertanz auf der Straße bat, überreichte er seiner Mutter, und der Mutter der Königin Blumensträuße.

Voller Freude war auch Bürgermeister Herman-Josef Esser, der dem Königspaar beim Empfang vor dem Haus der Königin erneut seine Aufwartung machte und einen Blumenstrauß überreichte. Aber Esser freute sich nicht ausschließlich über das gute Wetter, sondern vielmehr über die Jugend in der Gemeinde Kall, die die alten Maibräuche weiterhin aufrechthalten. „Hätte mich vor 30 Jahren einer danach gefragt, hätte ich das nicht für möglich gehalten“, lobte der Bürgermeister das Engagement der Junggesellenvereine. Er habe in der Mainacht in zwölf Orten der Gemeinde gut organisierte und gut besuchte Feiern besucht. Beschwerden seien ihm nicht zu Ohren gekommen.

Hatte man die Junggesellen des Geloogs die Woche über bei den Vorbereitungen der Feierlichkeiten auf dem Maiplatz am Hallenbad noch meist im „Räuberzivil“ erlebt, so waren die Jungmänner beim Umzug kaum wiederzuerkennen. Alle waren im schicken Anzug, mit Fliege oder Krawatte, und einem Maiglöckchen am Revers zum Umzug und dem Abholen der Königin erschienen.

Vom Haus der Königin ging dann der Festzug durch den Ort zum Saal Gier, wo der traditionelle Maiball begann. Doch bevor es in den Saal zum Feiern ging, mussten Jana und Moritz noch einmal ran, als die Musikkapelle erneut den Walzer „Der Mai ist gekommen…“ anstimmte und das Königspaar zum Tanz auf der Straße bat. Bei Maibowle und Musik von DJ Archer feierten das Geloog und die Maipaare im Saal Gier noch bis in die späte Nacht. (Reiner Züll)

 

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Ende Mai blickt die Rennsport-Welt gebannt in die Eifel

Nürburg – Die Nürburgring-Highlights im Mai – Classics, Bikes und packender Langstrecken-Motorsport: In den kommenden Wochen locken zahlreiche Events an den Nürburgring. Ende Mai blickt die Rennsport-Welt gebannt in die Eifel für die prestigeträchtigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (30. Mai – 02. Juni). In der Woche zuvor lädt die Nürburgring Classic (24. – 26. Mai) zum dreitägigen Fest des historischen Motorsports. Zweirad-Fans kommen mit dem Motorrad-Doubleheader aus ADAC DMC Race Weekend (09. – 11. Mai) und dem Kölner Kurs (12. Mai) auf ihre Kosten. Los gehen die „Mai-lights“ mit der Rennpremiere der Nürburgring Endurance Serie (03. – 04. Mai), die auch gleichzeitig das letzte Kräftemessen der Teams vor dem 24h-Rennen bietet. Weitere Informationen stehen online bereit auf nuerburgring.de.

Die Veranstaltungen im Überblick:

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (Donnerstag, 30. Mai – Sonntag, 02. Juni)
Die Königsdisziplin der Langstreckenrennen, ausgetragen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Jahr für Jahr fasziniert das 24h-Rennen Motorsport-Fans aus nah und fern. Auch 2024 versprechen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wieder ein Highlight zu werden. Rund 130 Rennautos liefern sich einen Tag und eine Nacht lang packende Duelle auf den 25,3 Kilometern des Rings. Angefeuert werden sie dabei von tausenden Zuschauern. Viele von ihnen schlagen ihre Zelte direkt an der Strecke auf und feiern die größte Rennsport-Party des Jahres. Los geht es bereits am Fronleichnams-Donnerstag (30. Mai) mit Qualifyings, Rennen weiterer Serien und großem Rahmenprogramm neben der Strecke. 24h-Rennstart ist am Samstag (01. Juni) um 16 Uhr. Tickets für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gibt es online (bestellbar bis 17.05.) oder vor Ort bereits ab 34 Euro.

Nürburgring Endurance Serie (03. & 04. Mai)
Bahn frei für die neue Langstreckenserie auf der Nordschleife: Die Nürburgring Endurance Serie (NES) feiert ihre Rennpremiere. Erstmals nimmt am Samstag, 04. Mai, das Feld der GT-Sportwagen und Tourenwagen das Vier-Stunden-Rennen in Angriff. Der Freitag (03. Mai) steht ganz im Zeichen der Probe- und Einstellfahrten. Für Teams und Fahrer ist der NES-Lauf das finale Rennen, um sich auf das anstehende 24h-Rennen vorbereiten zu können. Tickets kosten für Erwachsene 20 Euro und ermöglichen unter anderem Zugang zur Startaufstellung, ins Fahrerlager, auf die Tribünen und zum Erlebnismuseum ring°werk. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre dürfen umsonst mit.

Nürburgring Classic (24. – 26. Mai)
100 Jahre Motorsport-Geschichte gehen bei der Nürburgring Classic vom 24. bis 26. Mai auf die Strecke. Fans dürfen sich unter anderem auf historische Formel-Fahrzeuge, Rennwagen der Vorkriegszeit sowie DTM-Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren freuen. Hunderte der seltenen Garagenschätze werden insgesamt zur Nürburgring Classic erwartet, welches teils auf der Nordschleife und größtenteils auf der Grand-Prix-Strecke stattfindet. Bei den rund 20 Rennen geben die Piloten ordentlich Gas, trotz des oft hohen Alters der Fahrzeuge. Ein Besuch lohnt auch wegen der Atmosphäre neben der Strecke. Im Ticket – bereits ab 18 Euro – ist stets auch der Eintritt ins Fahrerlager inkludiert. Dort warten Riesenrad, Live-Musik und Rennlegenden darauf, entdeckt zu werden.

ADAC DMC Race Weekend (09. – 11. Mai) & Kölner Kurs (12. Mai)
Zwei Motorrad-Events auf einen Schlag: Mit dem ADAC DMC Race Weekend (09. bis 11. Mai) und dem Kölner Kurs (12. Mai) steht ein Wochenende die Grand-Prix-Strecke ganz im Zeichen schnittiger Zweiräder. Während beim Race Weekend moderne Maschinen den Eifelkurs bezwingen, gehen beim Kölner Kurs Rennmotorräder vergangener Epochen auf die Strecke. Große Starterfelder und anspruchsvolle Langstreckenrennen wechseln sich beim ADAC DMC Race Weekend ab mit unterhaltsamen Programmpunkten. Beim Scooter Cup drehen beispielsweise kultige Roller im zweier und vierer Takt der Motoren ihre Runden auf dem Ring. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich die Seitenwagen-Gespanne beim Kölner Kurs. Neben den akrobatischen Zwei-Mann-Motorrädern dürfen sich Zuschauer an jenem Sonntag auf viele weitere historische Rennmaschinen freuen. Tagestickets (inklusive Fahrerlager) kosten für das ADAC DMC Race Weekend 15 Euro, für den Kölner Kurs 10 Euro. Wer beide Events besuchen möchte, erwirbt lieber ein vergünstigtes Kombiticket.

Veranstaltungen im Mai 2024:

  • 03. & 04. Mai: Nürburgring Endurance Serie 2
  • 09. – 11. Mai: ADAC DMC Race Weekend
  • 12. Mai: Kölner Kurs
  • 24. – 26. Mai: Nürburgring Classic
  • 25. Mai: GLP Gleichmäßigkeitsprüfung
  • 30 Mai – 02. Juni: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (und RCN)
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Aachen wird erneut zur Hochburg der Radszene – Bis zu 35.000 Besucher erwartet

Aachen – Radsport-Festival 3RIDES – Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaft und ein Programm für die ganze Familie vom 10. bis 12. Mai auf dem CHIO Gelände Aachen bei kostenlosem Eintritt – In Aachen steht Radfahren ganz hoch im Kurs – sportlich, aber auch in der Freizeit oder dem Alltag. Welche Stadt wäre also besser als Aachen geeignet für ein Radsport-Festival wie das 3RIDES, das hier nun bereits zum dritten Mal in Folge stattfindet. Die einzigartige landschaftliche Kulisse der Region Aachen im Herzen des Dreiländerecks Deutschland, Belgien und den Niederlanden, dazu jährlich wechselnde Strecken, machen das 3RIDES zu einem beliebten Ereignis der nationalen und internationalen Gravel- und Rennradszene, mit zahlreichen Angeboten wie der Fahrrad- und Erlebnis-Ausstellung, E-Cycling, Workshops und einem Raddiplom für Kinder, aber auch zu einem beliebten Ziel für Familien. „Als Stadt freuen wir uns, dass das Festival erneut hier stattfindet. Es passt zu Aachens DNA“, ist Dr. Markus Kremer, Beigeordneter der Stadt für Personal, Feuerwehr und Sport, überzeugt. Auch die Stadt Aachen ist wieder bei der diesjährigen Veranstaltung auf dem CHIO-Gelände in der Soers vom 10. bis 12. Mai mit vielen Mobilitätspartner*innen vertreten.

„Im Wesentlichen spielt sich das Festival ja im Sportpark Soers ab“, erinnert Kremer an das zukunftsweisende Projekt, das auf und rund um das CHIO-Gelände entstehen wird. Aber nicht nur in der Soers wird sich das Festival bemerkbar machen: „Die vielen Sportler*innen sind ja nicht nur gut für den Sport in Aachen, sondern auch für die Wirtschaft.“ Die Teilnehmer*innen und Besucher*innen des Festivals kämen häufig für mehrere Tage nach Aachen, würden hier übernachten, die Stadt und die Region erkunden.

Weltmeisterschaftsqualifikationen in und um Aachen

In diesem Jahr wird der sportliche Teil des Festivals um ein echtes Highlight reicher: 3RIDES ist Ausrichter des deutschen Qualifikationsrennens für die Gran Fondo Weltmeisterschaft 2024. Das Rennen am Sonntag, 12. Mai, ist Teil der UCI Gran Fondo World Series, die nun erstmals in Deutschland stattfindet. Für die Teilnehmenden geht es von Aachen auf eine große und anspruchsvolle Schleife über 120 Kilometer in die Eifel. Jede(r) Interessierte, der sich rechtzeitig angemeldet hatte, kann mitfahren. Die Rennstrecke in der Nordeifel hat es in sich und ist mit 1.900 Höhenmeter auf 120 Kilometern sehr anspruchsvoll. Der 3RIDES Gran Fondo ist offen für lizensierte Amateure und Hobbysportler ohne Lizenz, die das 19. Lebensalter begonnen haben. Die Stadt Aachen hat finanziell dafür gesorgt, dass das attraktive Rennen nach Aachen kommt.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt des Festivals ist ein Qualifikationsrennen zur Gravel-WM. Gravel-Bikes sind Rennräder mit breiteren Reifen, um damit auch abseits von Asphaltstraßen sportlich fahren zu können. „Der Trend kam vor rund fünf oder sechs Jahren auf und boomt weiterhin“, erklärt Björn Müller, Geschäftsführer der 3RIDES GmbH. „Und unsere Landschaft hier lädt einfach dazu ein, Wege abseits der Straßen erkunden, ohne Autos“, schwärmt Markus Kremer.

Die Zahlen, die Björn Müller nennt, sind beeindruckend: Zum dritten Mal findet das Festival dieses Jahr statt. Die Zahl der Sportler*innen, die sich zu den Rennen und Touren anmelden, steigt kontinuierlich von 500 über 2.000 zu 5.000 in diesem Jahr. Darunter sind Olympiasieger, Weltmeister*innen, deutsche Meister*innen oder ehemalige Iron Man-Sieger.

Festival-Macher bitten um Verständnis für Einschränkungen im Verkehr

Die Rennen führen am Festival-Wochenende auch zu kleinen, temporären Einschränkungen im Verkehr. Aber die Organisatoren haben die Zeiten so gelegt, dass diese vor allem den Sonntagmorgen und -vormittag betreffen und auch maximal 45 Minuten dauern: Der Gran Fondo startet bereits um 7 Uhr und dauert bis ca. 11.30 Uhr. Die Strecke geht durch die Innenstadt, über den Markt und dann grob in Richtung Walheim, Eifel, Rursee. Es gibt Korridore für Busse. Das Gravel-Rennen startet dann um 12 Uhr, führt im Wesentlichen in Richtung Horbach und Richterich und wird am späten Nachmittag beendet sein, da es aber größtenteils abseits der Straßen stattfindet, ist die Beeinträchtigung geringer. „Alle Infos sind auf unserer Webseite 3rides-festival.de in der Rubrik ‚Anwohner‘ zu finden“, bittet Björn Müller um Verständnis: „Radsport muss halt raus auf die Straße.“

Aachen und die Region mit dem Rad erkunden

„Insgesamt erwarten wir zwischen 30.000 und 35.000 Besucher*innen zum Festival“, so der Organisator: „Wichtig ist, dass wir kein Festival für den Extremsport sind.“ Und Kremer ergänzt: „Für viele Radbegeisterte in der Region ist es das sportliche Ereignis im Jahr.“ Neben dem sportlichen Charakter fördert das 3RIDES, gemeinsam mit der Stadt und der Städteregion Aachen, den Radverkehr und die damit verbundene Kultur zusätzlich auf eine ganz andere Weise: Das Programm auf dem Gelände sowie die im Rahmen des Rad-Events angebotenen Sightseeing-Touren durch die Stadt Aachen oder Touren in die Region Aachen richten sich sowohl an sportlich interessierte Radfahrende als auch an Alltagsradelnde aus Stadt und Region. Laut Uwe Müller, Leiter des städtischen Fachbereichs Mobilität und Verkehr, zielt das Programm der Stadt Aachen zusammen mit vielen anderen Mobilitätspartner*innen aus der Region auf das „Begleitpersonal“ ab: „Es kommen Familien, Senior*innen, Menschen aus der Region, denen wir zeigen wollen, was wir als Stadt im Bereich Mobilität so machen. Ein Überblick und Einblick, was Aachen in diesem Bereich so zu bieten hat.“

Die Stadt lädt Radfahrende dazu ein, im Fahrradparcours ihr eigenes Radfahrverhalten unter aktiver Hilfestellung ausgebildeter Trainer*innen besser einzuschätzen und ihr Sicherheitsgefühl auf dem Fahrrad weiterzuentwickeln. Darüber hinaus informiert sie über ihre Mobilitätsangebote, zum Beispiel über das sichere Fahrradparken, das Leihlastenrad-Programm und über zukunftsfähige Mobilität für alle. Am Sonntag, 12. Mai, ab 13.00 Uhr, ehrt dann Stadtbaurätin Frauke Burgdorff fünf Menschen, die sich besonders für den Radverkehr engagieren, im Rahmen der städtischen Aktion „Fahrradheld*innen gesucht“. Und außerdem? Vor Ort kann man ein Lastenfahrrad oder einen Scooter ausprobieren, der bekannte Radsportler Mike Kluge wird verschiedene Workshops zum Thema Verkehrssicherheit anbieten, am Sonntag zwei in Kooperation mit der Stadt Aachen. Beim Festival in der Soers gibt es darüber hinaus noch Vieles mehr zu entdecken, zum Beispiel bei der Fahrrad-EXPO, bei der Besucher*innen eine Testbike-Area aller Fahrradgattungen erwartet. Rund 50 Austeller*innen bieten Räder und Radsportzubehör. „Von hightech bis alltagstauglich“, so Björn Müller.

Velotiade für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen des 3RIDES wird der Radsportverband NRW Kindern und Jugendlichen ein sportliches Schnupperangebot bieten und möglichst die Freude an der Bewegung vermitteln oder verstärken. „Hier sprechen wir die nächste Generation der Radfahrenden an“, so Daniela Rüdel aus der Abteilung Mobilität und Verkehrskonzepte im Fachbereich der Stadt Aachen. Mit Unterstützung der ortsansässigen Vereine wird der Radsportverband auf zwei altersgerechten Parcours sportlich anleiten und auch spielerisch unterhalten. Der Verband richtet am Samstag, 11. Mai, und Sonntag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr auf einem speziellen Parcours eine Velotiade aus, die einerseits für mehr Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen sorgen soll. „Es ist aber auch als eine Art Talentsichtung gedacht“, erläutert Rüdel. Auf einem Parcours können die Kleineren Grundlagen lernen und das „Kids Rad Diplom“ erwerben. Mitmachen können also Kinder vom Laufradalter bis zur 8. Klasse. Ein Helm – selbst mitgebracht oder geliehen – ist Pflicht. Die Teilnahme an allen Aktionen des Radsportverbandes NRW sind selbstverständlich ebenfalls kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich.

 

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Prominente Unterstützung beim Landrätegipfel für Pascal Badziong

Region/Mayen-Koblenz – 1 Landrätin, 4 Landräte und einer, der es werden will! – Pascal Badziong erhielt prominente Unterstützung beim Landrätegipfel – Alle sprechen von Netzwerken, Zusammenarbeit und Bündnissen – da braucht es einen, der es macht! Pascal Badziong, überparteilicher Kandidat von CDU und Bündnis90/Die Grünen mit Unterstützung der FDP für das Amt des Landrates in Mayen-Koblenz lud in die Verbandsgemeinde Vallendar nach Urbar ein. Gekommen waren vier Landräte und eine Landrätin zum Austausch und kurzweiligen Talk über die Zukunft der Landkreise in Rheinland-Pfalz.

Ein starker Kandidat Badziong, der gekonnt durch den Abend führte und Infos für die Zuhörerinnen und Zuhörer bündelte, begrüßte das Publikum nach Eröffnungsworten durch die CDU-Kreisvorsitzende, Mechthild Heil und den ortsansässigen CDU- Vorsitzenden, Tim Bäßler. Dann stellte Badziong seine Gäste vor. Mit dabei waren, Dr. Alexander Saftig, Landrat aus Mayen-Koblenz. Nach fast 16 Jahren im Amt wird er nicht mehr zur Wiederwahl stehen.  Ebenfalls seit 2009 ist Achim Schwickert aus dem Westerwaldkreis als Landrat gewählt. Er ist zugleich Vorsitzender des Landkreistages RLP.

Aus dem Nachbarlandkreis Neuwied war Achim Hallerbach vertreten.  Mit Anke Beilstein, der Landrätin aus dem Landkreis Cochem-Zell arbeitet Badziong als Verbandsvorsteher im Bereich der Abfallentsorgung bereits eng zusammen. Andreas Kruppert, Landrat aus dem Landkreis Bitburg-Prüm konnte bei seiner Wahl zum Landrat vor 3 Jahren auch mehrere Parteien -ähnlich wie Badziong hinter sich vereinen. Die Themen des Abends waren ein bunter Strauß aus Kommunalpolitischen Themen wie den Dauerbrenner Themen „Haushalt“, „finanzielle Ausstattung der Landkreise und Kommunen“ und „Fachkräftemangel in der Verwaltung“. Statt des Klageliedes bekräftigten die Landrats-Kollegen jedoch Badziong darin, dass er mit 36 Jahre, die Power mitbringt, die es benötigt, um die großen Zukunftsthemen jetzt anzupacken. Dazu zählten sie beispielsweise die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung und das Thema klimaneutrale Landkreise, Katastrophen-/ und Naturschutzmaßnahmen – und das alles eben sehr gerne interkommunal gedacht!

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Schreiner-Innung Westeifel ehrt Gesellen, Jungmeister und Altmeister

Bitburg – Im Zeichen der besonderen handwerklichen Leistungen stand die Mitgliederversammlung der Schreiner-Innung Westeifel. Obermeister Rainer Schüller konnte im April im Bitburger Hotel Eifelbräu über 50 Vertreter der Schreiner-Branche begrüßen und die Auszeichnungen zusammen mit seinen Stellvertretern Reinhard Grün und Klaus Baulesch verleihen.

Den Beginn machte die Auszeichnung der Ausbildungsbetriebe des Innungswettbewerbs „Form 24“. Der Wettbewerb prämierte die Gesellenstücke der letzten Abschlussprüfung, die im Rahmen des Beda-Marktes ausgestellt und vorgestellt wurden. Gewonnen hatten Jana Stolz, die im Euro BBW Bitburg gelernt hatte und Karl Pietzsch, der bei Schreinerei Lamberty ausgebildet wurde. Klaus Baulesch präsentierte dabei auch den neuen Imagefilm der Innung. Alle Innungsmitglieder können den Film nutzen, ob im Rahmen von Berufsinfomessen, Veranstaltungen oder den eigenen Social-Media Kanälen. Zu sehen ist er auf https://www.facebook.com/SchreinerWesteifel und bei Instagram https://www.instagram.com/schreinerinnung.westeifel/.

Ausgezeichnet wurden auch die Jungmeister aus dem Innungsbezirk des Jahrgangs 2023-2024. Reinhard Grün stellte die Meisterstücke im Detail mit ihren Besonderheiten vor. Die Jungmeister erhielten neben einem Präsent der Innung auch ein Warengutschein vom Fördermitglied Scherf überreicht.

Für 25 Jahre Meisterwürde wurde Innungskollege Erwin Schmitz mit der Urkunde „Silberner Meisterbrief“ geehrt. Er hatte bereits 1999 die Meisterprüfung abgelegt. Für seine Verdienste um die regionale Ausbildung erhielt Markus Reichertz eine Dankurkunde für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss.

Innung ist aber auch Gemeinschaft außerhalb der fachlichen Tätigkeit. So werden die Schreiner Anfang Mai eine gemeinschaftliche Wanderung durch die „Grüne Hölle“ bei Boldendorf durchführen. Zum zweitägigen Ausflug nach Baden-Baden und Freiburg wird es im September gehen.

Abgerundet wurde der Abend von der Vorstellung der Fördermitglieder Immelen & Co. Alfred Beaumont GmbH aus Trier und Manfred Scherf Holzfachhandel GmbH & Co. KG aus Simmerath. Beide Fachhändler begleiten die Innung schon seit Jahren und fördern besonders im Bereich der Ausbildung.

„Es war toll, die Generationen des Schreinerhandwerks an diesem Abend an einem Tisch zu haben. Alle haben das gleiche Ziel: Zeigen, wie attraktiv und begeisternd das Arbeiten mit Holz ist“, resümierte Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis den Abend.