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Handwerkskammer Koblenz vereidigt neue Sachverständige

Region/Koblenz – Künstliche Intelligenz stand bei Stammtisch der vereidigten Experten im Fokus – Neue Interessenten mit Knowhow willkommen – In entspannter Runde hat der Sachverständigenstammtisch der Handwerkskammer (HwK) Koblenz in der neuen Mensa der HwK stattgefunden. Dieses Mal widmeten sich die zahlreichen Vertreter unterschiedlichster Gewerke dem hochaktuellen und faszinierenden Thema der Künstlichen Intelligenz im Sachverständigenwesen. Zur Einführung gab es ein spannendes Impulsreferat von Christoph Krause, Leiter des Koblenzer „Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk“ (MDZH). Die Sachverständigen erhielten überraschende Denkanstöße und erfuhren viel Neues über innovative Ansätze, Technologien und Best Practices, die das Sachverständigenwesen nachhaltig beeinflussen. Nach dem Fachimpuls nahmen sie die Gelegenheit wahr, sich persönlich rege auszutauschen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der KI in ihren Fachgebieten.

Höhepunkt des Sachverständigenstammtisches war schließlich die feierliche Vereidigung der neuen Sachverständigenanwärter durch den Koblenzer HwK-Präsidenten Kurt Krautscheid. Vereidigt wurden Bestattermeister Patrick Merscher aus Mittelreidenbach, Schilder- und Lichtreklameherstellermeister Simon Schmitt aus Nastätten, Tischlermeister Daniel Olesch aus Bermel, Dachdeckermeister Lars Hennig aus Emmelshausen und Dachdeckermeister Christian Gilles aus Rüber. Die Teilnehmer des Stammtischs freuten sich darüber, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich auf kurzweilige Weise über KI zu informieren. Neue Interessenten für die Aufgaben der Sachverständigen sind willkommen. Gesucht werden Meister im Handwerk mit Berufserfahrung, die Interesse haben, Gerichte oder Privatpersonen mit ihrem Knowhow zu unterstützen.

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Endspurt für den Wohnmobilhafen Mechernich

Mechernich – Schranke steht, Endspurt läuft –  Moderne Zugangstechnik mit Nummernschilderkennung am neuen Mechernicher Wohnmobilhafen installiert – Auch die Versorgungseinrichtungen sind fertig – Jetzt braucht es noch Glasfaser und einige Restarbeiten.

Die Mitarbeiter der Schrankenbau-Firma ziehen gerade noch die LED-Bänder in den Schlagbaum. Ralf Braun und Simon Hilgers von der Mechernicher Firma Braun sind ebenfalls vor Ort, um die Schnittstellen zur Elektroinstallation zu regeln. Demnächst müssen sie noch die Geräte für die Nummernschilderkennung montieren. Denn der neue Wohnmobilhafen in Mechernich soll über modernste Zugangstechnik gesteuert werden.

„Die Buchung läuft über das Internet, der Zugang dann voll automatisch“, sagt Christian Klein. Für den Prokuristen der Freizeit Mechernich GmbH markiert der Aufbau der Schrankenanlage den Endspurt für die Arbeiten am neuen touristischen Angebot für Wohnmobilisten. Denn inzwischen lässt sich bereits gut erkennen, dass hier einmal 36 Camper mit ihren Gefährten andocken können.

Die Straße ist asphaltiert, die Stellflächen sind mit einem wassergebundenen Untergrund versehen und auch die Stromsäulen sind bereits installiert. Die Mitarbeiter der Tiefbaufirma Schilles haben ganze Arbeit geleistet und sind an diesem Tag mit Aufräumen ihrer Gerätschaften beschäftigt. Denn auch die Waschstation ist bereits fertig, wo die Camper ihre Abwassertanks leeren, den Inhalt der Bordtoilette entsorgen und Frischwasser auffüllen können. Daneben steht noch ein Bagger, um die letzten Meter Deckschicht zu vollenden.

Für den Endspurt wird die To-Do-Liste damit noch ein wenig kürzer. „Die einzelnen Plätze werden wir jetzt noch mit einer Abgrenzung umranden“, erklärt Prokurist Christian Klein. Auf dem Luftbild lässt sich gut erkennen, dass der Platz zwar zentral an einer Bundesstraße liegt, aber trotzdem eine kleine Insel umgeben von Bäumen und Grün darstellt.

Touristische Ziele in der Nähe

Diese Kombination soll die Camper nach Mechernich locken, weil mit dem Mühlenpark, der Erlebniswelt Eifeltor und dem Freilichtmuseum direkt drei touristische Angebote direkt in der Nähe sind – alle fußläufig erreichbar. Mit E-Bikes, heute bei Urlaubern fast Standard, sind auch etwas weiter entfernt liegende touristische Ziele erreichbar. Die Eifel-Therme Zikkurat ist auch nicht weit weg und die Einkaufsmöglichkeiten in Mechernich liegen ebenfalls vor der Camper-Tür.

Wann die das erste Mal aufgehen kann am Platz an der Elisabethhütte, steht noch nicht zu 100 Prozent fest. „Wir sind noch von zu vielen externen Faktoren abhängig, wissen zum Beispiel nicht, wann das Glasfaser angeschlossen wird“, sagt Christian Klein, der aber darauf hofft, dass der Startschuss nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

„Das, was wir in der Hand haben, werden wir auf jeden Fall jetzt zeitnah erledigen“, so der Prokurist. Dazu zählt etwa auch die Beschilderung, die bestellt ist. Denn der Platz ist nur über Rechtsabbiegen zu befahren und auch über Rechtsabbiegen wieder zu verlassen. Ansonsten wären für die Anbindung an die Bundesstraße umfangreiche bauliche Veränderungen nötig geworden. Da an beiden Enden der Straße Kreisverkehre vorhanden sind, sind U-Turns kein Problem. Damit war die Rechtsabbieger-Lösung die einfachste Variante.

Installiert werden soll auch noch ein Buchungsautomat. Wer nicht über die Internetseite seinen Stellplatz gebucht hat, soll dann dort seinen Aufenthalt bezahlen können. Die Schranke erkennt dann das eingegebene Nummernschild und sorgt somit vollautomatisch für Ein- und Auslass. Die Technik dazu haben Ralf Braun und Simon Hilgers bis dahin definitiv installiert.

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Wirtschaft

Jetzt Schlussabrechnung der Corona-Wirtschaftshilfen einreichen – Fristablauf 30. September 2024

Region/Berlin – Schlussabrechnungen für Corona-Wirtschaftshilfen können noch bis zum 30. September 2024 eingereicht werden. Diese letzte Fristverlängerung  geht auf eine Vereinbarung mit der Bundessteuerberaterkammer, dem DeutschenSteuerberaterverband e.V., der Wirtschaftsprüferkammer und der Bundesrechtsanwaltskammer im März 2024 zurück. Derzeit sind noch rd. 300.000 Schlussabrechnungen der Corona-Wirtschaftshilfen einzureichen, damit die endgültige Förderhöhe für die von starken Corona-bedingten Umsatzrückgängen betroffenen Unternehmen und Selbständigen von den Bewilligungsstellen der Länder berechnet werden kann.

Sven Giegold, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: „Der Erfolg der Corona-Hilfsprogramme basiert vor allem auf der schnellen und unbürokratischen Bewilligung an die Unternehmen. Der Schutz aller Steuerzahler verlangt nun, dass der korrekte Bedarf der ausgezahlten Steuergelder nun auch nachgewiesen wird.

Für die Schlussabrechnung ist jetzt nochmal die Expertise der prüfenden Dritten gefragt, damit die Unternehmen die finalen Förderbescheide erhalten können. Mein Dank gilt all den prüfenden Dritten, die den Schlussabrechnungsantrag für ihre Mandanten bereits eingereicht haben. Alle, bei denen die Einreichung noch aussteht, rufe ich auf , diese letzte Gelegenheit zu nutzen und die Schlussabrechnungen einzureichen.“

Mit den Corona-Wirtschaftshilfen (Überbrückungshilfen, November- und Dezember-hilfen) wurden im Zeitraum Juni 2020 bis Juni 2022 Unternehmen und Selbständige mit erheblichen coronabedingten Umsatzrückgängen mit über 63 Milliarden Euro Bundesmitteln unterstützt. Damit die Auszahlung der Mittel an die Antragstellenden zügig erfolgen konnte, wurden die zumeist auf Prognosebasis eingereichten Anträge zunächst vorläufig bewilligt. Konzeptionell war von Beginn an ein nachträglicher Abgleich der Prognoseangaben mit der tatsächlich realisierten Geschäftsentwicklung in einer Schlussabrechnung vorgesehen.

Die Antragstellung erfolgt über die digitale Antragsplattform des Bundes unter verbindlicher Einbindung von prüfenden Dritten, die damit eine zentrale Rolle im Verfahren der Corona-Wirtschaftshilfen einnehmen. Bislang sind rd. 570.000 Schlussabrechnungs-Pakete eingereicht worden. Bis zum endgültigen Abgabetermin am 30. September 2024 stehen noch rd. 300.000 einzureichende Schlussabrechnungs-Pakete aus.

Die Bewilligungsstellen der Länder haben über 197.000 finale Schlussbescheide erteilt. In mehr als zwei Drittel der geprüften Schlussabrechnungen werden die vorläufig gewährten Hilfen bestätigt (36 %) oder eine Nachzahlung (41 %)gewährt. Rd. 24 % der Schlussbescheide enthalten Rückzahlungsforderungen.

Weitere Informationen:

Letztmalige Fristverlängerung zur Einreichung der Schlussabrechnungen bis zum 30. September 2024: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/03/20240314-corona-wirtschaftshilfen.html

Zu den Überbrückungshilfen:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

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Tourismus

Actionbound „Wald erleben“ geht wieder an den Start

Polch – Digitalisierung direkt in der Natur? Ja, das gibt es! In Ochtendung, im Bereich des Waldklassenzimmers führt ein schöner Spazierweg durch den Wald. Er ist ein Teil des neuen Ortsrundgangs. Diesen rund ein Kilometer langen Weg können Kinder und natürlich auch Erwachsene jetzt mit allen Sinnen und auch mit einer App erleben. Die App „Actionbound“ beinhaltet den Bound „Wald erleben“. Lädt man diesen vorher auf ein mobiles Endgerät, wird man mit Hilfe von QR-Codes den Weg entlang geführt. Hier gibt es verschiedene Aufgaben, für die man Punkte bekommt. Zum Beispiel einen toten Baum untersuchen, schätzen, wie viel ein Igel wiegt oder auch angeleitete Yoga-Übungen.

Kathrin Saxler aus Ochtendung hat den Bound gemeinsam mit einer Kommilitonin für ihre Masterarbeit im Rahmen des Lehramtsstudiums entwickelt. Dazu kindgerechte Fragen und Aufgaben überlegt und das Ganze digital umgesetzt. Unterstützt wurden die damaligen Studentinnen von Michaela Packebusch, die diesen Weg sehr gerne mit ihrer Kinder-Yoga-Gruppe nutzt und die Yoga-Übungen in der App eingespielt hat.

Nun hat die Verbandsgemeinde Maifeld den Actionbound übernommen und zudem Schilder und auch „Tiere“ installiert. Pünktlich zu den Sommerferien können kleine und große Entdecker nun wieder den Wald digital und analog erleben. Damit das Projekt nachhaltig gesichert ist, konnten Lothar Kalter und Michaela Packebusch sozusagen als Wegepaten gewonnen werden. Die beiden kümmern sich darum, dass alle Schilder da sind und dass der Weg in Ordnung ist. „Ich freue mich sehr, dass dieses tolle Projekt in unserer Verbandsgemeinde so weiter bestehen kann! Mein herzlicher Dank geht an der Stelle an Kathrin Saxler und unsere beiden Wegepaten, die das alles ermöglichen. So gibt es für unsere Maifeldschätzjen wieder einen neuen Maifeldschatz zu entdecken“, betont Bürgermeister Maximilian Mumm bei der Wiedereröffnung des Actionbounds.

Weitere Informationen gibt es unter www.maifeldurlaub.de unter den Ausflugszielen in der Rubrik Tipps für Kids

 

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Stadt Meckenheim fährt neues Kommunalportal hoch

Meckenheim – Ab sofort: Einfacher Zugang zu kommunalen Dienstleistungen – Die Stadt Meckenheim freut sich seit Montag, 29. Juli, ihren Bürgerinnen und Bürgern das neue Kommunalportal der Stadt Meckenheim unter https://meckenheim.kommunalportal.nrw/ online zur Verfügung stellen zu können. Es bietet einen einfachen und effizienten Zugang zu verschiedenen kommunalen Dienstleistungen.

Das Kommunalportal der Stadt Meckenheim ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern, eine Vielzahl von Anliegen online zu erledigen, wie zum Beispiel die Beantragung von Dokumenten oder die Terminvereinbarung für Behördengänge. Durch die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse wird der Service für die Bürgerinnen und Bürger verbessert und die Kommunikation mit der Verwaltung vereinfacht. Dabei wird das Angebot an digitalen Online-Dienstleistungen stetig erweitert.

Einige der Online-Dienstleistungen beinhalten kostenpflichtige Dienstleistungen (beispielsweise Urkunden-Bestellungen), die über verschiedene Online-Zahlungsvarianten (giropay, Kreditkarte oder PayPal) direkt beglichen werden können. Damit leistet das Kommunalportal der Stadt Meckenheim einen wichtigen Beitrag hin zu mehr Bürgernähe und Modernisierung der Verwaltung.

Die Stadt Meckenheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, das Kommunalportal zu nutzen und von den vielfältigen Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

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MYK Landrat Dr. Saftig lud zum traditionellen Treffen der Karnevalisten ein

Mendig/Mayen-Koblenz – Kreiswackesträger schunkeln auch außerhalb der fünften Jahreszeit – Seit 1997 wird die höchste karnevalistische Auszeichnung, der aus Pflastersteinen gefertigte Kreiswackes, vergeben. Als besondere Tradition gilt das Kreiswackesträgertreffen der Geehrten. Dieses fand jüngst, auf Einladung von Landrat Dr. Alexander Saftig, in Cimiottis Garten in Obermendig statt.

An dem Treffen haben zahlreiche Kreiswackesträger und Ehrenwackesträger teilgenommen, die bei herrlichem Wetter von Landrat Dr. Alexander Saftig sowie vom Präsidenten der Rheinischen Karnevals-Korporationen Hans Mayer, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig Jörg Lempertz und dem Mendiger Stadtbürgermeister Achim Grün begrüßt wurden. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre zählen Menschen, die über Jahrzehnte das Brauchtum, ihren Verein und somit die Region geprägt haben. Alle Karnevalisten sind als Ehrenamtler eine feste Stütze für das gesellschaftliche Leben im Kreis MYK.

Bei so vielen Stimmungskanonen auf einem Fleck wurde viel gelacht und in gemeinsamen Erinnerungen geschwelgt. „Nicht nur jeder einzelne für sich ist einen Kreiswackes wert, auch in der Gemeinschaft sind sie ein starkes Team. Sie zeigen immer auch außerhalb der fünften Jahreszeit, wie wichtig ihnen der Karneval und der Landkreis sind“, sagte der Landrat und dankte den Karnevalisten für ihr jahrelanges Engagement im Ehrenamt. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, schloss sich den Dankesworten an und überreichte allen Teilnehmern für ihr herausragendes karnevalistisches Engagement ein Basalt-Kleeblatt. Auch Inge Moskopp, Kreiswackes-Trägerin aus Mülheim Kärlich, bedachte alle Karnevalisten mit einem kleinen Präsent.

Genau wie beim Kreisnarrentreffen die Ausrichtungsorte wechseln, so wechseln auch beim Kreiswackesträgertreffen die „Ausflugsziele“ und die Schar der Kreiswackesträger lernt auf diese Art und Weise die schönsten Ausflugsorte in unserem Landkreis kennen. Im kommenden Jahr findet das Kreisnarrentreffen, anlässlich des 111-jährigen Bestehens der Kottenheimer Karnevalsgesellschaft, in Kottenheim statt. Alle Teilnehmer freuen sich schon heute auf das Kreisnarrentreffen und das anschließende „Sommertreffen“.

 

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Wirtschaft

Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel – wolfcraft feiert 75-jähriges Jubiläum

Kempenich – Seit 75 Jahren entwickelt und produziert wolfcraft clevere Werkzeuge und Elektrowerkzeugzubehör für Hand- und Heimwerker. Der Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel ist Mitbegründer und eines der innovativsten Unternehmen der deutschen Heimwerker-Branche. Am ersten Wochenende im Juli hat die wolfcraft GmbH ihr 75-jährigs Jubiläum gefeiert. Dem offiziellen Termin am Freitag mit geladenen Ehrengästen aus Politik und Verwaltung folgte am Samstag ein großes Fest für die gesamte Belegschaft und deren Familien. Tagsüber waren für die 750 Gäste auf dem „wolfcraft Rummelplatz“ viele Jahrmarkt-Klassiker geboten, abends gab es Livemusik und Tanz. „Ohne unsere Mitarbeiter, ihren Einsatz und ihren Willen zur ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte, wäre unser Wachstum und unser globaler Erfolg nicht möglich gewesen. Das wollen wir bei unserem Jubiläum ganz besonders mit ihnen feiern“, erklärt Stefan Weigel, einer der Geschäftsführer bei wolfcraft. Das Unternehmen liefert seine Produkte aus Kempenich in die ganze Welt.

Die wolfcraft GmbH wurde 1949 von Robert Wolff in Remscheid gegründet. Dort wurden zunächst Bohrer, Sägen und Feilen für den Eisenwaren- und Baustoffhandel produziert. Mit zunehmender Bedeutung des Do-it-Yourself-Marktes konzentrierte sich der Hersteller verstärkt auf das Baumarktgeschäft. 1965 zog das Unternehmen in die Eifel nach Weibern und Kempenich.

Bei der Entwicklung neuer Produkte verfolgt wolfcraft das Ziel, jedem perfekte Arbeitsergebnisse zu ermöglichen. Dazu analysieren die Produktentwickler zunächst den für einzelne Projekte typischen Kenntnisstand der Anwender sowie die entsprechenden Bedürfnisse und Erwartungen. Dann schaffen sie mit den wolfcraft Produkten gezielt clevere Projektlösungen und verhelfen so DIY-Neulingen ebenso zum Erfolg wie professionellen Handwerkern. Inzwischen sind über 550 wolfcraft Entwicklungen durch Patente geschützt.

Neben ihrer Innovationskraft zeichnet sich die wolfcraft GmbH durch eine konsequente Transformation zu mehr Nachhaltigkeit aus. Dieser Prozess ist Teil einer langfristig angelegten Environmental-Social-Governance-Strategie, die dem Umweltschutz und sozialen Aspekten in der Unternehmensführung ein besonderes Gewicht gibt.

 

 

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Ehemaliger Patient aus der Eifel trifft nach 22 Jahre seine Retter

Region/Koblenz – „Er ist ein Kämpfer!“ Damit meint Frank Simonis seinen Sohn Til, den er liebevoll anschaut, als er mit ihm, Ehefrau Astrid und Tochter Lea im Kemperhof, dort wo Til zur Welt kam, zu Besuch ist. Gemeinsam sind die vier einen beeindruckenden Weg gegangen.

Til kommt am 4. Mai 2002 in der 28. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt. „Diese Kinder hatten bereits vor 22 Jahren gute Überlebenschancen. Doch Til entwickelte plötzlich unter intensivierter Beatmung einen beidseitigen Lungenriss mit Herz-Kreislaufversagen“, erklärt Dr. med. Thomas Hoppen, der die Familie 2024 zum Wiedersehen im Kemperhof trifft.

„Als meine Frau mich anrief und sagte, was passiert ist, war für mich klar: Til schafft das, der ist ein Kämper“, erinnert sich Vater Frank. Doch so sicher war das keinesfalls. „Ohne ein eingespieltes Team, das schnell und effizient reagiert, hätte die Geschichte ganz anders ausgehen können“, weiß Hoppen. Wichtig war, dass gleich mehrere Behandlungen nahezu parallel verliefen: die sofortige kontinuierliche Wiederbelebung mit Überdruckbeatmung und Herzdruckmassage, die Notfallmedikamentengabe und die Versorgung beider Lungen mit Schläuchen durch die Haut bis in den Lungenspalt, damit sich beide Lungen wieder entfalten konnten. Das Besondere: „Die Lungen sind bei so kleinen Kindern winzig, aber definitiv lebenswichtig für den Atemgasaustausch – also vor allen Dingen für die Versorgung mit lebenswichtigem Sauerstoff. Da gilt es, dran zu bleiben und nicht nach zehn Minuten zu sagen ,wir schaffen das nicht‘ “, erläutert der Facharzt für Pädiatrische Intensivmedizin.

Als Til dieses Jahr die Geschichte noch einmal hört und neben ihm Hebamme Christine und Arzt Thomas zur Seite stehen, ist er überwältigt. „Das ist einfach Wahnsinn“, sagt er. „Ich freue mich so unglaublich, dass ich das Team jetzt kennenlernen darf.“

Das Team hat Til nach der Reanimation noch weitere rund zehn Wochen begleitet. „Wir waren damals sehr erleichtert und überglücklich, dass es unser Til geschafft hat. Und gleichzeitig war es eine sehr aufwühlende und kräftezehrende Zeit“, erinnert sich Mutter Astrid. „Da hätten wir uns damals auch gewünscht, wenn andere Familien von ihren Erlebnissen erzählt hätten. Das bewegt uns, auch heute noch nach so langer Zeit, anderen Mut zu machen“, sagt die Familie.

Geschichten wie diese sind kein Alltag, aber in einem Perinatalzentrum Level 1, wie es der Kemperhof ist, kommen jährlich eine Reihe von Frühgeborenen zur Welt. „In  unserem Zentrum sind Fachärzte mit spezieller Zusatzweiterbildung für Geburtshilfe und Perinatalmedizin sowie für Neonatologie rund um die Uhr erreichbar. Auf der neonatologischen Intensivstation haben wir mindestens sechs Intensivpflegeplätze und entsprechend ausgebildetes Personal, sodass eine optimale Versorgung gesichert ist“, betont Chefarzt Privatdozent Dr. med. Thomas Nüßlein.

Er und das gesamte Team haben sich sehr gefreut, dass Til zu Gast war. „Es war auch für mich sehr bewegend. Tils Geschichte zeigt auch, wie enorm wichtig es ist, dass möglichst viele für den Notfall geschult sind – nicht nur im Krankenhaus“, betont Hoppen. Deshalb bietet er auch seit Jahren im Kemperhof regelmäßig Notfalltrainings mit Kinder-Simulationspuppen an. „Jeder sollte an seinem Können arbeiten und regelmäßig an einem solchen Kurs teilnehmen.“

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Sonnenkraft im Future Lab Aachen – Das war die Archimedische Werkstatt 2024

Aachen – Finale der städtischen Ferienspiele am Archimedischen Sandkasten: Sonnenenergie im Tiny House – Aktionstag wird am 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr nachgeholt – Sandkasten noch bis 18. August auf dem Katschhof – Seit dem 5. Juli steht der Archimedische Sandkasten des Future Lab Aachen auf dem Katschhof und begeistert große und kleine Buddel-Fans.

In den vergangenen drei Wochen haben Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren innerhalb der städtischen Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt ein Tiny House errichtet, in dem mit Hilfe der Sonne Energie erzeugt wurde.

Fachlich angeleitet und pädagogisch betreut wurden sie von Expert*innen der Bleiberger Fabrik.

Umweltdezernent Heiko Thomas: „Energieversorgung durch Sonnenkraft im spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig.“

Heiko Thomas war als Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude natürlich von Anfang an begeistert vom thematischen Schwerpunkt der Archimedischen Werkstatt: „Sonnenkraft ist ein wichtiger Baustein für unsere Energieversorgung. Wer ein Balkonkraftwerk hat, weiß, wie effizient die Solaranlagen inzwischen sind. Die Thematik in diesem spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig. Es gibt einen möglichen Einblick, wie wir in Zukunft unsere Häuser mit Energie versorgen.“ Warum das besonders wichtig ist?

„Die Stadt Aachen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden und eine emissionsfreie Energiegewinnung ist für das Ziel unerlässlich“, erklärt Dezernent Heiko Thomas.

Sonnenschein und Farbenpracht

Unter der Dachmarke des Future Lab Aachen werden jedes Jahr in der Archimedischen Werkstatt bereits die Kleinsten für wissenschaftliche Themen und MINT-Fächer sensibilisiert – und das ganz spielerisch. „Durch die Verbindung von MINT und Kunst entdecken Kinder nicht nur die Schönheit der Wissenschaft, sondern auch die Kraft ihrer eigenen Kreativität. Diese einzigartige Symbiose fördert ästhetische und kulturelle Bildung und bereitet sie auf eine innovative Zukunft vor“, sagt Aylin Can, die die Archimedische Werkstatt für die Bleiberger Fabrik geleitet hat.

Herausgekommen ist am Ende ein farbenprächtiges Tiny House. Aus Holzlatten, Korken, bunten Fäden, ganz viel recycelten Materialien. Die Kinder haben sich vor dem Bauen mit der Beschaffenheit des Hauses auseinandergesetzt und auch die Problematik limitierter Ressourcen mitgedacht. (Autorisierte Zitate der Kinder siehe unten)

Spielerisch lernen und experimentieren, das ist das Ziel der Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt, die auch in diesem Jahr wieder in Rekordzeit ausgebucht war. Wer also einen Platz im nächsten Jahr ergattern will, dem 10jährigen Jubiläums-Jahr, muss schnell sein.

Strom auf Balkonien ernten

Sonnensegel, Bagger und Schaufeln der STAWAG sorgten auch in diesem Jahr für Schutz und eine schöne Abwechslung für alle Kinder und so manchen Erwachsenen. Auch das Thema der Werkstatt passte 1a zur STAWAG: „Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen auf die Kraft der Sonne setzen und grünen Strom vom eigenen Dach oder von Balkonien ernten. Denn mit Wind- und Sonnenenergie bringen wir gemeinsam die Energiewende und den Klimaschutz voran“, so Eva Wußing, Sprecherin der STAWAG.

Deubner Baumaschinen hat wieder unzähliges Material, Maschinen und Equipment zur Sicherung der Werkstatt gestiftet und unterstützt so den unbändigen Forschungsgeist der Kinder. Besonders spannend findet Unternehmens-Chef Rolf Deubner, dass am Sandkasten jedes Jahr etwas anderes passiert und die immer wieder überraschenden Ergebnisse der Kinder.

Strandfeeling, Yoga und ein Aktionstag zum Abschluss

Nach der Werkstatt bleiben den Besuchenden nun noch drei Wochen Strandfeeling. Erst am 19. August rückt der Stadtbetrieb an, baut den Kasten ab, siebt und verwendet den gereinigten Sand wieder. Bis dahin warten noch ein paar Highlights: „Zum Beispiel das Good-Morning-Yoga, montags von 7 – 7.30 Uhr, kostenfrei und ohne Anmeldung“, sagt Dr. Jutta Göricke vom Stadtmarketing. „Außerdem wird der Aktionstag, der ja buchstäblich ins Wasser gefallen ist, nachgeholt, ein toller Abschluss.“

Aktionstag am Archimedischen Sandkasten:

  • 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr

Programm:

  • Die FH Aachen bringt einen interaktiven Info-Stand zum Thema Solar mit, bei dem ein Experte aus dem Solar Institut Jülich (SIJ) der FH mit verschiedenen Bauelementen die Funktionsweise von Solarenergie veranschaulicht. Theorie wird hier praktisch erfahrbar.
  • Am Aktionsstand der Verbraucherzentrale können Kinder, Jugendliche und Erwachsene etwas basteln, das sich mit Hilfe von Solarenergie bewegt. Mit einem Memory zum Thema „Strom“ lädt die Verbraucherzentrale zum Spielen ein. Und Erwachsene erfahren alles rund um Balkon-Kraftwerke, die sie bei sich zu Hause installieren können. Und ein paar nachhaltige Gewinne gibt es auch.
  • Das Netzwerk außerschulischer Lernorte, eXploregio.net, lädt zum Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen ein. Am eXploregio.mobil warten spannende hands-on Experimente zum Thema Solarenergie auf kleine und große Forscher*innen.
  • Der aachen tourist service besucht den Aktionstag mit seiner mobilen Tourist-Info und präsentiert einen Rundgang zu 13 Stationen der Wissenschaft in Aachens Innenstadt.
  • 16.00 Uhr: Zum Abschluss Bläser-Konzert auf den Rathaus-Treppen der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen. Liegestühle stehen für alle bereit.
  • Eintritt frei.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt des Future Lab Aachen, einem Zusammenschluss der Stadt mit ihren vier Hochschulen.

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Ingrid Klimke und Greta Busacker – Ein einzigartiges Mutter-Tochter-Gespann im CHIO Aachen Podcast

Aachen – Tausendsassa – mit diesem Wort wird man Ingrid Klimke und auch ihrer Tochter Greta Busacker wohl am ehesten gerecht. Klimke hat in ihrer beispiellosen Karriere vor allem in der Vielseitigkeit bereits so viele Erfolge gefeiert, dass sie sie gar nicht mehr zählen kann. Das räumt sie im CHIO Aachen Podcast ehrlich ein, betont aber auch: „Ich habe all‘ die Momente im Herzen, das ist das Schönste und Wichtigste. Es sind die besonderen Erlebnisse, für die es sich lohnt, hart zu arbeiten. Und gerade im Sport muss man die großen Glücksmomente richtig genießen, weil die Welt beim nächsten Mal schon wieder ganz anders aussehen kann.“

In der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts plaudern die beiden erfolgreichen Reiterinnen aus dem Nähkästchen und nehmen die Zuhörer mit in die ganz besondere Atmosphäre auf „Buschturnieren“, zu einem Olympia-Start am ersten Schultag und in ihr Zuhause – in dem nicht Pferde, sondern Kaninchen im Garten zu finden sind. „Den ein oder anderen Quatsch gibt es schon bei uns, den ich nicht ganz verstehe“, kommentiert Greta Busacker schmunzelnd.

Im Mittelpunkt stehen letztlich aber doch immer die Pferde, auch wenn beide Frauen sich durchaus in anderen Sportarten ausprobiert und sogar auf einem anderen beruflichen Weg befunden haben. So wäre Ingrid Klimke beinahe Lehrerin geworden, wenn im Referendariat nicht immer die Turniere einer ausreichenden Anwesenheit in der Schule im Weg gestanden hätten… Diese Prioritätensetzung kennt auch Tochter Greta: „Ich war erfolgreiche Vierkämpferin, habe Tennis gespielt und geturnt. Dafür ist die Begeisterung auch da, aber am Ende überwiegt immer die Liebe zum Pferd. Da kommt einfach nichts dran.“

Vom Training, das als Mutter-Tochter-Team nicht immer einfach ist, erzählen die beiden Frauen ebenso offen wie über den Schicksalsschlag 1999, als Klimkes Vater plötzlich verstarb. „Das hat unsere ganze Familie komplett aus der Bahn geworfen.“ Doch auch aus diesem Rückschlag ist Ingrid Klimke gestärkt hervorgegangen. Es folgten unter anderem drei olympische Medaillen und drei Siege im SAP-Cup in der Aachener Soers, dank denen sie bereits mehrfach auf der begehrten Siegertafel am Richterturm verewigt ist.

Nicht nur deshalb hat der CHIO Aachen eine ganz besondere Bedeutung für die 56-Jährige: „An jedem Hindernis im Gelände kriegt man von den Zuschauern nochmal richtigen Rückenwind und galoppiert dann so schnell wie möglich zum nächsten Hindernis. Und wenn man hinterher ins Stadion einreitet, ist man schon auf Wolke Sieben“, schwärmt sie.

Weitere spannende Einblicke in ihr Leben als Sportlerinnen und Familie geben Ingrid Klimke und Greta Busacker in der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts. Diese finden Sie hier und überall dort, wo es Podcasts gibt.

Aufgenommen wurde diese Folge in einer ganz speziellen Atmosphäre, nämlich im Hauptstadion am Startwochenende des CHIO Aachen 2024. Zum damaligen Zeitpunkt hat Ingrid Klimke noch von einem Start in der Dressur bei den Olympischen Spielen geträumt. Inzwischen steht fest, dass die zunächst nominierte Reservereiterin leider nicht mit nach Paris fahren kann, da ihr Hengst Franziskus FRH verletzt ist.