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Start in einen neuen Lebensabschnitt

Düren – Ein wichtiger Tag für die 27 jungen Menschen: Sie beginnen nun ihre Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung und starten mit Unterstützung der job-com und der Partner low-tec, DGA und dem Sozialwerk Dürener Christen in einen neuen Lebensabschnitt.

Die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) richtet sich an junge Menschen im Bürgergeldbezug der job-com, die aus verschiedenen Gründen (beispielsweise gesundheitliche, wohnliche oder sprachliche Probleme) keinen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen gefunden haben. Die regionalen Träger und Partner der job-com bieten daher in 15 Berufen eine Ausbildung (mit pädagogischer Begleitung) an, um individuell auf die lernwilligen Menschen zwischen 16 und 35 Jahren eingehen zu können. Ausgebildet werden sie unter anderem zu Elektronikern, Maschinen- und Anlagenführern, Kaufleuten für Büromanagement, Verkäufern, Friseuren oder Köchen.

„Ich freue mich, dass Sie die Ärmel hochkrempeln und die Chance ergreifen. Ich wünsche Ihnen Freude und Zuversicht für die kommende Zeit“, sagt Sybille Haußmann, Kreis-Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration, bei den Feierlichkeiten zum Ausbildungsstart auf dem Gelände der low-tec in Düren.

Finanziert wird die Ausbildung über die job-com. Rund 1,8 Millionen Euro wendet sie für die mehrjährige Qualifizierung und Unterstützung durch die Partnereinrichtungen auf. „Jede und jeder hat eine herausfordernde Geschichte hinter sich und es ist ein großartiger Meilenstein, den Sie heute erreicht haben“, sagt Karina Siebertz, Geschäftsführerin des Sozialwerk Dürener Christen.

„Wir geben Ihnen gerne die Bausteine, damit Sie Ihr Leben eigenständig und unabhängig gestalten können. Wir freuen uns, gemeinsam in die Zukunft aufzubrechen“, sagt Yvonne Bindemann-Moll von der Geschäftsführung der DGA. Und auch Ellen Madau von der low-tec betont: „Sie haben sich nicht aufgegeben, das ist eine große Leistung. Vertrauen Sie in sich. Hinter Ihnen steht jederzeit ein großes Team, auf das Sie sich verlassen können.“

Für die Azubis gelten die gleichen Anforderungen wie für andere Auszubildende in Handwerks- und Industriebetrieben. Der Besuch der Berufsschule gehört ebenso dazu wie die Prüfungen vor den zuständigen Kammern.

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Tourismus

Top-Adresse für Gastlichkeit in der östlichen Eifel

Münstermaifeld – Löffel´s Landhaus liegt im historischen Ortskern von Münstermaifeld. Es gilt als Top-Adresse für Gastlichkeit in der östlichen Eifel. Dahinter steckt ein motiviertes Team und überzeugende Ausbildungsarbeit. Günter Löffel stammt hörbar aus einer der renommiertesten deutschen Genussregionen: aus Baden. Doch auch die Eifel passt zu ihm. In der Nähe der urigen Stadtmauer von Münstermaifeld setzt er als zertifizierter EIFEL-Gastgeber in einem 200 Jahre alten, ehemaligen Bauernhof ganz moderne Akzente. Seine Restaurantküche verbindet regionale Kochkunst und regionale Zutaten mit zeitgemäßen Interpretationen klassischer Gerichte. Dafür braucht es Menschen, die Kochen und guten Service nicht nur als Job, sondern eher als Berufung und große Chance für die eigene Zukunft begreifen. „Das funktioniert bei uns gut, denn wir bilden alle unsere Beschäftigten selbst aus oder lernen sie, wenn sie Quereinsteiger sind, sorgfältig an“, erzählt der Inhaber, selbst passionierter Küchenchef. „Das A und O ist, dass bei uns von Anfang an ein positives Berufsverständnis gelebt wird.“

Eine Lehrwerkstatt verbindet Theorie und Praxis

Löffel’s Landhaus beschreitet mit einer eigenen Lehrwerkstatt, die in der ruhigeren Jahreszeit stattfindet, einen innovativen Weg der Aus- und Weiterbildung. „Dabei lernen die Berufseinsteiger in kurzer Zeit sehr viel. Sie können neue Rezepte erarbeiten, sich einbringen, Speisekarten mitgestalten… sie erfahren die vollen Potenziale eines wunderbaren Berufsbildes. Zugleich ist es die Möglichkeit, einander in einer viel entspannteren Atmosphäre kennen und schätzen zu lernen, als es im saisonalen Hauptgeschäft möglich wäre. Davon profitieren wir alle“, schildert Günter Löffel den menschlichen Nutzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Er betont den hohen Zusammenhalt in einem altersgemischten Team, in dem erfahrene Gelassenheit auf jugendliche Neugier trifft. „Auf diese Weise können wir authentisch Lebensfreude vermitteln, denn schließlich verkaufen wir mehr als ‚nur‘ leckeres Essen“, beschreibt er einen der Gründe, warum es mit einer solchen Haltung auch gelingt, ein stabiles, zufriedenes und motiviertes Gastroteam zu führen und Gästen jederzeit ein positives Restauranterlebnis zu bereiten. Das wiederum trage zur Zukunftssicherung bei und macht auch jeden Tag enorme Freude.

Die Work-Life-Balance stimmt besonders durch die 4-Tage-Woche

Das Restaurant bietet allen Mitarbeitenden eine 4-Tage-Woche. Damit ist die nötige Regeneration z.B. nach anstrengenden Wochenenden gegeben. Die neue Woche beginnt für alle Mitarbeitenden wieder mit voller Freude und Energie. Günter Löffel ermöglicht es dank eines cleveren Arbeitszeitsystems, dass sogar an Weihnachten, Silvester und zwei Wochen im Sommer für die Beschäftigten frei ist. Ihr Privatleben muss bei aller Einbindung in die Erfordernisse der Gastronomie nicht leiden. Alle drei Monate ist für jedes Teammitglied auch ein Wochenende frei. „So entfremdet sich niemand der Familie oder dem Freundeskreis, das ist für Angehörige unserer Branche so wichtig wie nie zuvor.“ Hinzu kommt ein motivierendes Trinkgeldsystem, das gerade den Azubis viel mehr bietet als branchenüblich. Alles in allem entsteht so ein motivierendes Betriebsklima, in das auch Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen bestens integriert. Mittlerweile sind vier Voll- und Teilzeitkräfte mit Fluchtgeschichte ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Günter Löffels Küchenteam.

“Mein Ziel ist es, dem Team zu vermitteln, dass in unserem Landhaus Kreativität und Eigenverantwortlichkeit eins sind. Dieses authentisch zu erleben macht die Beschäftigten stolz und selbstbewusst.“

Günter Löffel – Inhaber Löffel’s Landhaus

https://www.loeffelslandhaus.de/

“Hier passt alles – Ambiente, Service, Qualität und Regionalität – das Team um Günter Löffel bietet in Münstermaifeld den Gästen unvergessliche Erlebnisse. Unser Tipp: Fahrt doch einfach mal zum EIFEL Gastgeber in die Osteifel! Viel Vergnügen.“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/

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KSK Ahrweiler und RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler 1890 e.V. verlängern ihre Partnerschaft bis 2029

Ahrweiler – Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und der Vorstand des RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler waren sich bei einem Gespräch im Frühjahr schnell einig. Die jahrzehntelange starke Partnerschaft geht in die nächste Runde und wird mit einem fünfjährigen Sponsoring für den Radsportverein Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler 1890 e.V. (RSV Sturmvogel) auf eine solide Säule seitens der Kreissparkasse Ahrweiler gestellt.

Das Radrennen „Großer Osterpreis“, die Radtouristik der Bade- und Rotweinstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die seit vielen Jahren den sportlichen Veranstaltungskalender in der Kreisstadt füllen, sind ohne diese starke Unterstützung nicht durchführbar.

In den letzten Jahren wurde durch Mario Glasner eine sehr erfolgreiche Mountainbike-Abteilung mit den „Enduro-Kids“ aufgebaut. Die Erfolge bei Veranstaltungen im In- und Ausland wie z.B. in Belgien auf den rasanten Abfahrten und halsbrecherischen Trails sorgen für Aufmerksamkeit in der Enduro-Szene. Auch der deutsche U19 Vizemeister stammt aus den Reihen dieser Talentschmiede.

Doch auch auf der Straße, also im Radrennsport, schaut die Konkurrenz auf die Fahrer des RSV Sturmvogel. Mit 8 Siegen, 15 Podiums-Platzierungen und zwei direkten Aufstiegen in die höchste Amateurklasse wird schnell deutlich, dass die Radrennen in den Amateurklassen in Deutschland von den Rennfahrern des RSV Sturmvogel erfolgreich gestaltet und diktiert werden.

Diese Erfolge des RSV Sturmvogel haben auch den Unternehmer und Radsportenthusiasten, Udo Willerscheid von AhrBike Willerscheid, dem Fahrradfachgeschäft in Walporzheim, dazu veranlasst die Radrennfahrer sowie das Enduro Development Team mit Rennrädern und Mountainbikes auszustatten. AhrBike kümmert sich auch um die Instandhaltung der Wettkampfräder, in Form von Reparaturen oder Verschleißmaterial.

Bei allen Trainingsfahrten, der aktiven Vereinsmitglieder, werden die Farben des Vereins und das Logo der Kreissparkasse präsentiert. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Gruppe durch das Ahrtal fahren sehe. Die Rennradfahrer und die Enduro-Kids sind fahrende Werbeträger für die Kreissparkasse und den Kreis Ahrweiler“, freut sich Dieter Zimmermann und ergänzt „Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Unterstützung den Vereinen etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können. Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern eine erfolgreiche Saison und tolle Radrennen.“

„Der Radsport in unserem schönen Kreis Ahrweiler wird wieder bunt und erfährt durch die Unterstützung der starken Partner Kreissparkasse Ahrweiler und AhrBike von Udo Willerscheid eine solide Unterstützung für die nächsten Jahre“ fasst Tobias Kelter, Sportlicher Leiter des RSV Sturmvogel zusammen. „Jugendförderung im Bereich Rennrad und MTB, sportliche Veranstaltungen und gesellige Familienfeiern sind ohne Sponsoren nicht denkbar. Dabei können wir auf weitere Partner wie Metallbau Wilke, Heizung und Sanitär Kläs+Sebastian, Orthopädische Gemeinschaftspraxis in Bad Neuenahr und Metallbau Wolber zählen, ohne deren Engagement der Verein nicht handlungsfähig wäre“ freut sich Kelter.

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Aktion „Lust an Zukunft“ erbrachte 1600 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Kommern/Bad Münstereifel – In drei dm-Märkten Herzen gesammelt – Die Kaller Hilfsgruppe Eifel und der Keldenicher Förderverein „Kita Pusteblumen“ waren mit im Boot, als die dm-Drogeriemarktkette in den letzten Wochen gemeinsam mit rund 300 lokalen Initiativen die Lust an der Zukunft wecken wollten. In den dm-Märkten Kall, Kommern und Bad Münstereifel ging es dabei um die Unterstützung von Initiativen, die sich vor Ort für eine vielfältige und weltoffene Gesellschaft einsetzen.

Teams aus den bundesweit 2100 dm-Märkten hatten für die Initiative „Lust an Zukunft“ lokale Wunschprojekte ausgewählt, die sich drei Wochen lang in den dm-Märkten und dem Internet präsentieren konnten.

Kunden konnten für zwei Initiativen Punkte sammeln, wobei die Initiative mit den meisten Punkten mit 600 Euro belohnt wurden. Die zweite Gruppe konnte immerhin noch 400 Euro gewinnen.

In den drei Märkten in Kall, Kommern und Bad Münstereifel hatten sich die Hilfsgruppe Eifel und der Förderverein Kita Pusteblume um die Gunst der Kunden beworben. Während die Hilfsgruppe in Kommern und Bad Münstereifel als Punktsieger hervorging, war es im Kaller Markt der Förderkreis Pusteblume, der die 600 Euro gewann. Insgesamt konnten sich die Hilfsgruppe über eine dm-Spende von 1600 Euro und der Kita-Förderverein über einen Betrag von 1400 Euro freuen.

Übergeben wurden die Schecks und Blumen von den Marktleiterinnen Roxxane Vogel (Kall), Jana Fröhlich (Bad Münstereifel) und dem Kommerner Leiter Philipp Junk. Für die Hilfsgruppe nahmen Kathi und Willi Greuel die Spende entgegen, für den Förderverein Pusteblume tat dies Melanie Thelen. (Reiner Züll)

 

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20.000. Badegast im Vulkanbad Mendig begrüßt

Mendig – Große Überraschung für Isabelle Janz aus Kell – Als sie mit ihren Kindern das Mendiger Vulkanbad besuchte, wurde sie von Stadtbürgermeister Achim Grün und Badleiterin Tabea Frost mit einem Blumenstrauß empfangen, denn sie war der 20.000. Badegast der Freibadsaison 2024. Darüber hinaus durfte sie sich noch über eine Zehnerkarte für den Besuch des Vulkanbads freuen.

Für die Kellerin ist der Besuch des Vulkanbads zwar keine Seltenheit, aber „in diesem Sommer hat das Wetter leider nicht so oft mitgespielt“. Dass die junge Mutter aber sehr gerne ins Mendiger Freibad kommt hat gute Gründe: „Das Vulkanbad ist sehr übersichtlich. Gerade, wenn man mit Kindern kommt, ist das von Vorteil. Und ganz nebenbei trifft man immer wieder nette Menschen“, so Isabelle Janz. Die Familienfreundlichkeit hebt auch der Stadtbürgermeister gerne hervor. „Ich freue mich sehr, wenn Eltern unser Schwimmbad loben. Aber ich bin natürlich auch selbst ein großer Fan des Vulkanbads und kann besten Gewissens sagen: Unser Freibad ist eines für alle Generationen“, schwärmt Achim Grün vom kühlen Nass.

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evm stellt 18.000 Euro für Vereine zur Verfügung

Region/Koblenz – evm-Förderaktion für Vereine, Projekte und Institutionen startet wieder – vom 27. August bis 9. September anmelden – Ab 12. September für Lieblingsprojekte abstimmen – Das Vereinsförderprogramm „Energieschub“ der Energieversorgung Mittelrhein (evm) geht in die nächste Runde. Insgesamt 18.000 Euro stellt das Energie- und Dienstleistungsunternehmen bereit, für die sich Vereine, Projekte und Institutionen aus dem gesamten evm-Versorgungsgebiet zwischen Hunsrück und Westerwald zwischen dem 27. August bis 9. September bewerben können. Anschließend können alle Interessierten zwischen dem 12. und 17. September abstimmen. Denn wer wie viel Geld erhält, entscheidet nicht die evm, sondern die Allgemeinheit. „Unser Energieschub findet nun schon im vierten Jahr statt. Ein Erfolgsmodell, das wir gerne weiterführen“, so evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Ob Musikverein, Freiwillige Feuerwehr oder Kindertanzgruppe – hier kann jeder mitmachen. Wir bieten die Plattform, damit gemeinnützige Projekte mehr Aufmerksamkeit und gleichzeitig auch finanzielle Unterstützung erhalten.“

Vereine aufgepasst: Jetzt für Energieschub von bis zu 3.000 Euro bewerben

Vom 27. August bis 9. September können sich Vereine, Gruppen und Institutionen mit ihrem Projekt für den Energieschub bewerben. Dafür einfach unter www.evm.de/energieschub registrieren und anschließend Infos zu dem Projekt hochladen, das gefördert werden soll. Die Registrierung ist dabei für alle offen – Gruppierungen müssen kein eingetragener Verein sein. Wer in den vergangenen Jahren schon dabei war, muss nur noch ein neues Projekt hochladen. Die Login-Daten, die bei der ersten Registrierung ausgewählt wurden, bleiben bestehen.

Jeder ist gefragt: Abstimmen für Lieblingsprojekte
Im Anschluss an den Bewerbungszeitraum startet ab dem 12. September auf derselben Plattform die Abstimmung für den Energieschub. Bis zu 3.000 Euro sind für eine Gruppe oder einen Verein drin. Auf einer Bestenliste wird angezeigt, wer aktuell in der Rangfolge wo genau steht. Jeder kann mitmachen und jeder Person steht dazu täglich eine Stimme zur Verfügung. Das Votum kann dabei für verschiedene Teilnehmer abgegeben werden, man muss sich nicht auf einen festlegen. Die Abstimmung läuft bis zum 17. September. Anschließend wertet die evm diese aus und gibt die Gewinner bekannt. „Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß beim diesjährigen Energieschub. Wir freuen uns auf großartige Projekte, die die Region bewegen“, so Peerenboom. Alle Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/energieschub.

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Frauenhaus für die Eifel – Belegung ab November 2024 möglich

Bitburg/Daun – 18 Frauenhäuser gibt es bisher in Rheinland-Pfalz, die nächsten befinden sich in Trier und Koblenz. Doch rund um die Eifel ist ein weißer Fleck auf der Landkarte, wo es keine Unterbringung für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder gibt. Das soll sich nun endlich ändern.

Andreas Kruppert, Landrat Eifelkreis Bitburg-Prüm, und Rainer Hoffmann, Geschäftsführer des DRK Kreisverband Bitburg-Prüm, unterzeichnen Vereinbarung zum Betrieb.

Nach Jahren der Planung, Ausschreibung und Vorbereitung kann nun das Frauenhaus für die Eifel seinen Betrieb aufnehmen. Um die laufenden Kosten zu finanzieren, haben Landrat Andreas Kruppert (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und der Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Bitburg-Prüm, Rainer Hoffmann eine Vereinbarung unterzeichnet.

Das Frauenhaus ist eine gemeinsame Einrichtung der 4 Landkreise Vulkaneifel, Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit wird das Frauenhaus von den vier Landkreisen finanziell getragen. Durch die aktuelle Vereinbarung mit dem Betreiber des Hauses DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. soll dem Frauenhaus eine finanzielle Basis garantiert werden. Die Belegung des Hauses kann ab November 2024 beginnen.

Die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Vulkaneifel, Doris Sicken, freut sich sehr über die Entwicklung und betont den hohen Bedarf in unserer Region: „Ich freue mich, dass wir nun auf der Zielgeraden angekommen sind und unser kontinuierliches Streben und die vielen Gespräche mit dem Ministerium für Frauen, Familie, Kultur und Integration und weiteren Stellen Früchte tragen: Im November diesen Jahres wird unser Frauenhaus für die Eifel eröffnet. Unser Engagement hat sich gelohnt!

Und der Bedarf ist wirklich vorhanden: Jährlich suchen über 30 Frauen aus unseren vier Landkreisen Aufnahme in Frauenhäusern. Leider müssen diese oft wegen Vollbelegung abgewiesen werden. Was diese Frauen bereits erlebt und hinter sich haben, bevor sie sich überhaupt an ein Frauenhaus wenden, ist unvorstellbar. Ich bin überzeugt: Jede abgewiesene Frau ist eine zu viel!“

Auch Landrätin Julia Gieseking ist glücklich, dass schon bald die ersten Frauen Zuflucht in der Eifel finden können: „Ich bin froh, dass das Frauenhaus in der Eifel nach jahrelangen Planungen nun bald an den Start geht. Ein wichtiges Projekt, welches auch vom Kreistag des Landkreises Vulkaneifel immer unterstützt wurde, und ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit!“

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NRW-Wirtschafts-Ministerin Mona Neubaur startet Dahlemer Windpark

Dahlem – In den letzten Wochen sind im Teilprojekt Windpark Dahlem V weitere 3 Windenergieanlagen in der Gemeinde Dahlem in Betrieb gegangen. Damit ist über 12 Jahre nach den entsprechenden Beschlüssen des Gemeinderates das gesamte geplante Windpark-Projekt mit 18 Windenergieanlagen in der Gemeinde Dahlem abgeschlossen.

Aus diesem Anlass hatte Bürgermeister Jan Lembach die für Energie zuständige NRW-Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur nach Dahlem eingeladen. Zusammen mit rund 50 Gästen aus Politik, Verwaltungen und Energie-Fachleuten wurde die letzte Anlage offiziell und feierlich gestartet.

Nach der Begrüßung blickte Bürgermeister Jan Lembach zunächst zurück auf den erfolgreichen und zügigen Start der ersten 10 Windenergieanlagen im Baasemer Wald bereits Ende 2016.

Diese Anlagen haben seither rund 750 Mio. kWh umweltfreundlichen Windstrom erzeugt. Dann folgte ein beschwerlicher Weg der Genehmigungsverfahren und gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Naturschutzverbänden bis zur Fertigstellung von 5 weiteren Anlagen 2022 und bis zum aktuellen Abschluss mit 3 Anlagen in 2024.

Trotz aller Erschwernisse können sich die Gemeinde mit den Bürgerinnen und Bürgern und die Fa. Dunoair über den erfolgreichen Abschluss des nachhaltigen Windenergieprojektes freuen. Und auch die weiteren nachhaltigen Energiekonzepte in der Gemeinde stellte Bürgermeister Jan Lembach vor:

Geplante Freiflächen-PV-Anlagen, PV-Anlagen auf den Dächern und zur Selbstversorgung gemeindlicher Gebäude, den geplanten Batteriegroßspeicher, den hohen Anteil an E-Fahrzeugen und weitere Energieprojekte. Insgesamt ist die Gemeinde Dahlem in den letzten Jahren zum Vorreiter und positiven Beispiel für die Umsetzung der Energiewende in der Region und in NRW geworden

Moritz Martin vom Windenergieunternehmen Dunoair fasste für die anwesenden Gäste das Projekt auch zahlenmäßig zusammen: 18 Windenergieanlagen mit 70 MW Anlagenleistung können pro Jahr rund 175 Mio. kWh Windstrom erzeugen. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch Strom von rund 140.000 Menschen.

Moritz Martin dankte der Gemeindeverwaltung für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Die NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur lobte die Projekte und Initiativen in der Gemeinde Dahlem und dankte der Gemeindeverwaltung für den umfassenden Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung. Sie wird das Engagement und die Erfolge der kleinen Gemeinde Dahlem mitnehmen in das Land NRW. „Dahlem ist Modellkommune und Rollenvorbild bei der Umsetzung der Energiewende in NRW“, so die Ministerin. „Was treibt die Gemeinde an, dass Sie sich so für die nachhaltige Energie einsetzt?!“.

Über die positiven und lobenden Worte freuten sich auch die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates und natürlich die Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung. Es ist die Bestätigung für die geleistete und in Teilen sehr herausfordernde Arbeit in den zurückliegenden Jahren.

Mitarbeiter Erwin Bungartz, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und seit 15 Jahren in der Gemeindeverwaltung federführend für die Umsetzung der Windenergie und die weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Dahlem erhielten einen verdienten Sonderapplaus für den fortwährenden und nimmermüden Einsatz.

Mit Blick auf die zukünftigen Ausbauziele der Landesregierung bei der Windenergie in NRW sagte Ministerin Neubaur zu, dass die bisherigen Leistungen der Gemeinde Dahlem bei den zukünftigen Anforderungen berücksichtigt werden.

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62.500 Zuschauer verfolgten am Wochenende Motorsportfest am legendären Nürburgring

Nürburgring – Schumacher-Comeback, doppelter Bruder-Erfolg und volle Tribünen – Brüder Kelvin und Sheldon van der Linde gewinnen DTM-Rennen – Vater-Sohn-Duo Schumacher dominiert im Prototype Cup Germany – Im Fokus der Zuschauer an beiden Renntagen: Die Hauptrennen der DTM, die erneut eindrucksvoll zeigten, was diese Serie so besonders macht.

Volle Tribünen, packende Action: Die DTM bot am Wochenende 62.500 Zuschauern ein echtes Motorsportfest. Foto: Gruppe C

Ein Starterfeld mit 21 Fahrern und GT3-Fahrzeugen von sieben Herstellern, die allesamt um Punkte und Überraschungen kämpfen können. Dies bestätigte sich auch in den Rennen. Während am Samstag Kelvin van der Linde mit seinem ABT-Audi sowohl die Pole-Position als auch den Rennsieg einfuhr, setzte sich am Sonntag zunächst Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel in einem äußerst spannenden Qualifying durch. Wenig später, im nicht weniger packenden Rennen, stand erneut der Name van der Linde ganz oben auf dem Podium. Diesmal jedoch mit dem Vornamen Sheldon.

Abseits der DTM-Meisterschaft bot das Rahmenprogramm den Nürburgring-Besuchern ein besonderes Highlight: das Renn-Comeback von Ralf Schumacher. Gemeinsam mit seinem Sohn David trat der ehemalige Formel-1-Pilot im Prototype Cup Germany zu seinem ersten Renneinsatz seit 12 Jahren an und feierte beim Gastspiel in der Eifel einen eindrucksvollen Doppelsieg. Das Vater-Sohn-Gespann sicherte sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Pole-Position und gewann in der Folge auch beide Rennen souverän.

Für Ralf Schumacher war es eine Rückkehr an eine altbekannte Wirkungsstätte: Am Nürburgring feierte der mittlerweile 49-Jährige 2003 seinen Sieg beim Großen Preis von Europa. Im vergangenen Jahr begeisterte er zudem an gleicher Stelle die Fans beim Red Bull Formula Nürburgring-Event, bei dem er in seinem ehemaligen Formel-1-Boliden Demorunden für die Zuschauer drehte.

Das außergewöhnlichste Bild des Wochenendes lieferte unterdessen ein besonderes Fan-Highlight: Die DTM Track Safari. Drei Reisebusse gingen im Rahmen der speziellen DTM-Session auf die Strecke und boten den Insassen einen einzigartigen Blick auf die Boliden. Als einzige Rennserie überhaupt hat die DTM dieses besondere Mittendrin-Erlebnis im Angebot.

„Vor 40 Jahren feierte die DTM auf der gerade erst eröffneten Grand-Prix-Strecke ihre Premiere, und auch in diesem Jahr hat wieder alles perfekt zusammengepasst“, resümierte Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder. „Dass in diesem Jahr mit 62.500 Zuschauern rund 13.000 mehr als im vergangenen Jahr gekommen sind, zeigt, dass die DTM mit ihrem Konzept genau richtig liegt und das Motorsport-Format erfolgreich weiterentwickelt. Ich denke, dass der Nürburgring in diesem Jahr wieder seinen Teil zu einem aufregenden Wochenende beigetragen hat, und ich freue mich darauf, die DTM auch nächstes Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen.“

Wann genau die DTM 2025 an den Nürburgring zurückkehrt wird der ADAC in Kürze bei der Vorstellung des DTM-Kalenders für das nächste Jahr verkünden.


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Mechernicher Stadtverwaltung gibt Entwarnung nach Sabotageverdacht

Mechernich – Trinkwasser sicher genießbar – Das Trinkwasser der Kernstadt Mechernich, des Bundeswehrstandortes sowie der Ortschaften Breitenbenden, Strempt, Denrath, Weißenbrunnen und Roggendorf ist sicher. Das haben umfangreiche Tests der Stadtwerke und Bundeswehr ergeben, die vom Gesundheitsamt bestätigt wurden.

Bis jetzt galt ein Abkochgebot, nachdem Bundeswehrangehörige am Donnerstagnachmittag mutmaßliche Beschädigungen an der Einzäunung eines Hochbehälters der städtischen Trinkwasserversorgung in der Nähe des Bundeswehrdepots West entdeckt hatten. Nun steht fest, dass keine Verunreinigung durch Keime oder ähnliches vorliegt.

„Gute und schnelle Arbeit!“

Bereits am frühen Freitagmorgen hatte der Krisenstab der Stadt eine erste und weitgehende Entwarnung gegeben. Die analytische Taskforce der Feuerwehren Dortmund und Essen, die noch am Donnerstagabend zur Trinkwasseruntersuchung an den Bleiberg geschickt worden war, konnte nach ersten Untersuchungen chemische Parameter ausschließen.

Weil man zu der Zeit noch vermutete, dass womöglich Saboteure auch die Trinkwasserversorgung des NATO-Stützpunkts Geilenkirchen (AWACS) und des Bundeswehrstandortes Köln-Wahn angegriffen haben könnten, ging man auch in Mechernich erst einmal von einem Sabotageversuch aus, auf den auch großes mediales Interesse folgte.

Im Namen der Mechernicher Stadtverwaltung betont der Erste Beigeordnete Thomas Hambach nun: „Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Feuerwehr, Bundeswehr sowie allen weiteren Beteiligten für die gute und schnelle Arbeit!“