Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, übergab die neuen Digitalen Meldeempfänger zusammen mit den Beigeordneten, Joachim Plitzko und Ralf Kraut, sowie Vertretern und Vertreterinnen der Verbandsgemeinderatsfraktionen an die Wehrleitung der Verbandsgemeinde und die Wehrführungen der örtlichen Feuerwehren. Foto: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig
Mendig – Die Verbandsgemeinde Mendig hat seine Feuerwehrfrauen und -männer als erste Kommune im Landkreis Mayen-Koblenz in Gänze mit Digitalen Meldeempfängern (DME) ausgestattet. Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, übergab die modernen Alarmierungsmittel jetzt gemeinsam mit Christopher Wittig, Leiter des für die Feuerwehr zuständigen Fachbereichs der VG-Verwaltung Mendig, und Wehrleiter Stephan Schüller an die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren.
Die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren sei, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, ein wichtiger Baustein der Vorsorge zur Abwendung von Gefahren. „Wir sind froh, dass wir alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zeitgleich mit den Digitalen Meldeempfängern ausrüsten konnten und damit die Alarmierung früh zukunftssicher machen konnten“, stellte Lempertz zufrieden fest. Mit der Übergabe der neuen Meldeempfänger ist der Prozess vom analogen zum digitalen Funk fast abgeschlossen. „Mit der Umstellung auf die digitale Alarmierung wird auch dieser Bereich zukünftig abhörsicher. Die Datenübermittlung bei einer Alarmierung wird von der Leitstelle ausgelöst und erscheint in Textform auf dem Display des Meldeempfängers. Bis zur endgültigen Umstellung, die am 1. Dezember 2024 erfolgen soll, werden in der VG Mendig insgesamt 25 Feuerwehrmänner und -frauen als ‚Tester‘ eingesetzt, die mehrfach am Tag Probealarmierungen bekommen, um etwaige Funklöcher zu orten“, erklärt Christopher Wittig. Die Sirenenalarmierung diene dann primär nur noch zur Warnung der Bevölkerung.
Die Verbandsgemeinde Mendig hat insgesamt 200 Digitale Meldeempfänger angeschafft. Davon werden 170 an die Feuerwehrmänner und -frauen, die in den Wehren der Verbandsgemeinde aktiv sind, ausgehändigt. Die DME, die aufgrund von erwartbaren Preissteigerungen bereits 2023 angeschafft wurden, haben 36.410 Euro gekostet. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Anschaffung mit 13.599 Euro bezuschusst.
Bürgermeisterin Nadine Leonhardt (rechts) und Innenstadtmanagerin Alexandra Knops (links) freuen sich mit Magda und Sebastian Fijol über die Neueröffnung ihres Geschäfts „Brüderchen und Schwesterherz“ an der Marienstraße 3. Foto: Michael Grobusch
Eschweiler – Es geht weiter aufwärts in der Eschweiler Innenstadt. Und daran haben Magda und Sebastian Fijol ihren Anteil. Die beiden haben vor kurzem an der Marienstraße 3 das Geschäft „Brüderchen und Schwesterherz“ eröffnet. Hier werden gut erhaltene Second-Hand-Kleidung für Babys und Kinder, Spielwaren und Babyausstattung angeboten. Die Nachfrage sei bereits in den ersten Tagen sehr groß gewesen, berichtet Magda Fijol. Während sie sich um die Kundschaft und die Ware im Geschäft kümmert, ist ihr Mann für die Buchhaltung und die Werbung verantwortlich.
Auf dem Weg in die Selbstständigkeit sind die zweifachen Eltern von der Stadt Eschweiler eng begleitet worden. Und nicht nur das: Die Geschäftseröffnung ist die erste, die von der städtischen Initiative „Mehrwert Innenstadt Eschweiler“ profitiert. Und somit auch vom Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Den Fijols wird in den ersten zwei Jahren eine 80-prozentige Minderung der Miete für das Ladenlokal gewährt. „Das war absolut ausschlaggebend für unsere Entscheidung. Ohne diese Unterstützung wäre das Risiko viel zu groß gewesen“, betont Magda Fijol.
Dass die Initiative „Mehrwert Innenstadt Eschweiler“ die Neueröffnung möglich gemacht hat, freut auch Nadine Leonhardt. „Das Geschäft ist eine echte Bereicherung. Und das in einem Segment, das wir hier bisher noch nicht hatten“, erklärt die Bürgermeisterin. Nicht nur deshalb ist sie zuversichtlich, dass andere dem Beispiel von Magda und Sebastain Fijol folgen und eines der im Rahmen des Förderprogramms zur Verfügung stehenden leeren Ladenlokale mieten werden: „Unser Stadtmarketing ist dazu in guten Gesprächen.“
Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ stellt das Land NRW bis Ende 2026 insgesamt 35 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Eschweiler erhält aus diesem Topf rund 311.000 Euro. Darüber hinaus steuert sie einen 30-prozentigen Eigenanteil bei. Ziel des Programms ist, die Kommunen in die Lage zu versetzen, neue Nutzungen in leerstehenden oder von Leerstand bedrohten Ladenlokalen in zentraler Innenstadtlage zu ermöglichen und damit eine Belebung des Zentrums zu erreichen.
Die von der Stadt Eschweiler festgelegte Konzentrationszone, innerhalb der eine solche Förderung grundsätzlich möglich ist, umfasst den Innenstadtbereich rund um die Fußgängerzone. Konkret sind das die Neustraße, Grabenstraße, Englerthstraße und die Marienstraße. Förderfähig sind Vorhaben, die einen Mehrwert in die Innenstadt bringen und damit eine frequenzbringende Erweiterung des bestehenden Angebots bieten.
Die Initiative „Mehrwert Innenstadt Eschweiler“ ist aber nicht nur für Mieterinnen und Mieter von Ladenlokalen attraktiv. Auch wer eine Geschäftsimmobilie besitzt, kann in den Genuss von großen Vorteilen kommen: 24 Monate gesicherte Mieteinnahmen, eine gepflegte Immobilie ohne Wertverlust und nicht zuletzt eine belebtere Innenstadt.
Die Stars von „Game of Thrones“ und „Das Lied von Eis und Feuer“ sind am Wochenende 28./29. September auf Burg Satzvey zu Gast. Repro: Melanie Wery-Sims/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Unter dem Titel „Proud Nerd – The Weekend of Ice & Fire“ veranstaltet das Eventmanagement der Mechernicher Ritterburg Satzvey am 28. und 29. September ein episches Wochenende für Fans von „Game of Thrones“ und „Das Lied von Eis und Feuer“, einer Mischung aus Computerspiel und Fantasy-Fernsehserie.
Das Management verspricht „eine Feier der Fantasie und der Leidenschaft, die die Werke von George R.R. Martin inspiriert haben“. Das Wochenende wolle ein abwechslungsreiches Programm bieten, das für jeden Fan etwas bereithält.
Als Stargäste im wahrsten Sinne, also „Sternengäste“, erwartet werden David Bradley, bekannt als Walder Frey in „Game of Thrones“ und als Argus Filch in den „Harry-Potter“-Filmen, Iwan Rheon, der den unvergesslichen Ramsay Bolton verkörperte und aus der Serie „Misfits“ bekannt ist, sowie Kristian Nairn, der durch seine Rolle als Hodor Kultstatus erlangte und zudem als DJ international erfolgreich ist.
Auf einem Merchandise- und Mittelaltermarkt können Fanartikel, Kunstwerke und handgefertigte Waren erworben werden, die speziell für dieses Event hergestellt wurden. Am Rande gibt es Fotoausstellungen und die Möglichkeit, an speziellen Photo-Points unvergessliche Erinnerungsfotos mit den Stars zu machen.
Hommage an die Fan-Community
Am Samstagabend, 28. September, erwartet die Gäste ein ganz besonderes Highlight – die offizielle Aftershowparty mit Kristian Nairn, alias Hodor, der als DJ auflegt und die Menge zum Tanzen bringen will. Die Veranstaltung versteht sich insgesamt als Hommage an die Fan-Community, die die entsprechenden Geschichten lebendig halten.
Man will auf Burg Satzvey Menschen zusammenbringen, die ihre Leidenschaft für „Game of Thrones“, „House of the Dragon“ und „Das Lied von Eis und Feuer“ teilen, und ihnen eine Plattform bieten, um neue Freundschaften zu knüpfen.
Tickets für „Proud Nerd – The Weekend of Ice & Fire“ sind über Eventbrite erhältlich. Weitere Informationen zu Programm, Gästen und Aktivitäten findet man auf der offiziellen Website www.proud-nerd.de Tickets unter https://www.eventbrite.com/cc/proud-nerd-the-weekend-of-ice-fire-3399899?utm-campaign=social&utm-content=creatorshare&utm-medium=discovery&utm-term=odclsxcollection&utm-source=cp&aff=escb
Katastrophenschutzübung im Landkreis
Mayen-Koblenz, mehr als 200 Einsatzkräfte üben Katastrophenszenario
Region/Mayen-Koblenz – Am gestrigen Samstag, den 14. September, haben mehr als 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutz im Landkreis Mayen-Koblenz den Ernstfall geübt. Die Technische-Einsatzleitung sowie die Übungsleitung waren in Mendig untergebracht.
Auch die Verwaltungsstäbe der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie der Verbandsgemeinden Vordereifel und Pellenz waren alarmiert und im Einsatz. Bei der Übung, die fiktiv an einem heißen Sommertag stattfand, galt es verschiedene anspruchsvolle Einsatzszenarien abzuarbeiten: Zunächst wurde ein großer Waldbrand in der Region simuliert, daraufhin mussten 1.000 Personen im Landkreis Mayen-Koblenz untergebracht werden und Notunterkünfte eingerichtet werden.
Erschwert wurde die Lage durch einen großflächigen Stromausfall und einen zusätzlichen Waldbrand mit der Rettung von mehreren verletzten Personen aus unwegsamem Gelände. Übungsorte mit realistischen Lageszenarien waren in St. Johann, Plaidt, Virneburg, Baar und Herresbach. Landrat Dr. Saftig zeigte sich nach der Übung zufrieden: „Die Einsatzkräfte haben bewiesen, dass sie zur Stelle sind, wenn es darauf ankommt. Ich danke den vielen ehrenamtlichen Kräften der Blaulichtfamilie sowie den tätigen Mitarbeitern der Verwaltungen für ihr enormes Engagement.“
Daumen hoch und zufriedene Gesichter: Andreas Wild siegte mit seinem 642,5 Kilogramm schweren, grünen Kürbis. Zweiter wurde Max Bieger (l.) mit einem seinem 532,5 Kilogramm schweren Gewächs, das 22 Kilo mehr auf die Waage brachte als das Exemplar des Drittplatzierten Walter De Wever. Links Johannes Offermann mit seinem 307,5 Zentimeter langen Long Gourd-Kürbis. Foto: Bieger/pp/Agentur ProfiPress
Region/Lohmar – Kürbis-Gigant mit 642,5 Kilo – Favorit Andreas Wild holt mit dem aktuell weltgrößten grünen Kürbis den ersten Platz – Krewelshof-Bauer Max Bieger landet mit seinem 532,5 Kilogramm schweren Gewächs auf Platz zwei – Gärtner und Hobbyzüchter aus NRW präsentierten riesiges Gemüse und gigantische Kürbisse.
Ein beeindruckender Anblick auf dem Krewelshof in Lohmar. Die aufgereihten Kürbisse warten auf das Wiegen. Foto: Bieger/pp/Agentur ProfiPress
Was für eine unfassbar starke Konkurrenz in diesem Jahr. Zahlreiche Kürbisse sollten im Bereich von 500 Kilogramm liegen. Daher war die Spannung extrem groß, als Kürbis-Gigant nach Kürbis-Gigant per Gabelstapler auf die Waage des Lohmarer Krewelshofs gehievt wurden – und am Ende gab es ein Sieger-Gewächs, das laut internationalen GPC-Standards mit 642,5 Kilogramm der aktuell weltgrößte grüne Kürbis ist. Züchter Andreas Wild freute sich riesig über diesen Erfolg.
„Es war so unfassbar eng dieses Mal“, berichtet Krewelshof-Bäuerin Danielle Bieger über den diesjährigen Wettbewerb, bei dem ihr Sohn und Jungbauer Max Bieger auf einem starken zweiten Platz landete. Sein Kürbis brachte enorme 532,5 Kilogramm auf die Waage. Damit verwies er den Vorjahressieger Walter De Wever auf den dritten Platz. Sein Gewächs wog 510,5 Kilogramm. Die weiteren Platzierungen: Mark Feyaerts (499,5 kg), Johan De Wever (462 kg), Kevin Rataj (454,5 kg), Heider Mohamad (291 kg), Martin Keller (178,5 kg) und Tristan Möller (65 kg).
Das Wiegen erfolgte nach den offiziellen Regeln und internationalen Standards des „Great Pumpkin Commonwealth’s“, kurz GPC genannt. Denn nur so können die Wiegeergebnisse auf die weltweit gültige Rangliste gesetzt werden, die in der Züchtergemeinschaft hoch angesehen ist.
Harte Arbeit, gutes Saatgut
Für die große Mühe bei Zucht, Pflege, Ernte und Transport wurden die Kürbiszüchter vom Krewelshof mit Preisgeldern bis zu 1.000 Euro bedacht. Schließlich sind die Mühen für die Kürbiszüchter fast so groß wie ihre Kürbisse. Solche Exemplare erfordern tägliche Zuwendung, harte Arbeit, gutes Saatgut und sehr viel Betreuung über das gesamte Gartenjahr hinweg. Viele bauen ein Gewächshaus für die Pflanze, die bis zu 90 Quadratmeter beansprucht. Der Kürbis wird zugedeckt und wieder aufgedeckt, je nach Sonneneinstrahlung, manch ein Züchter beschallt das Gemüse sogar mit Musik. Auf jeden Fall ist ein täglicher Kontrollbesuch und liebevolle Hege unerlässlich. Manch ein Züchter erlebt dann noch knapp vor der Ernte ein Fiasko, wenn plötzlich der Stiel abbricht, oder das Riesengewächs ein Loch bekommen hat. Denn dann ist er vom Wiegen ausgeschlossen. So erging es etwa Tristan Möller mit seinem größeren Exemplar.
Er zählte ebenso wie Martin Keller aus Dortmund, Johannes Offermann aus Porz, Tristan Möller aus Nieheim, Johannes Göll aus Alfter, Familie Williams aus Bonn mit mehreren Exemplaren und der Riesengemüse-Züchter Stefan Kurtsiefer ebenfalls mit mehreren Gewächsen zu den Newcomern des diesjährigen Wettbewerbs.
Dabei wurden die dicken Kürbisse mit einem Gabelstapler zentimetergenau auf die alljährlich neu geeichte Waage gehievt. Das Hoffen und Bangen der Züchter war spürbar, jeder wünschte sich einen schweren Prachtkerl, möglichst schwerer als im vergangenen Jahr. Bei ganz vielen ging dieser Wunsch in Erfüllung.
Nach dem Wiegen wurden die runden Giganten wieder auf dem üppig bunten Bauernmarkt ausgestellt. Am Ende der Saison werden sie beim „Kürbisschlachten“ ausgehöhlt und die dabei gewonnenen Kerne den jeweiligen Besitzern überreicht, die damit weiter züchten und auf den nächsten Coup hoffen. Die Kerne sind das Wertvollste an den Riesen-Kürbissen. Für sie gibt es sogar einen eigenen Stammbaum, und sie können bis zu 50 Euro je Kern kosten.
Newcomer und Routiniers
Das Event startete zunächst mit dem Wiegen des Riesen-Gemüses für die Deutsche und nordrhein-westfälische Gemüse-Meisterschaft. In verschiedenen Kategorien wurden die dickste Tomate, Zucchini, Kohlrabi und Kohl sowie die längste Gurke ermittelt.
Den längsten Trombolino-Kürbis hatte Johannes Goell (1598 Zentimeter) mit nach Lohmar gebracht. Das Exemplar von Johannes Offermann brachte es auf eine Länge von 1215 Zentimeter. Mit einem Sonnenblumen-Kopf mit 45,5 Zentimetern Durchmessern war Johannes Goell nochmal vertreten. Er hatte auch einen Butternut-Kürbis mit sage und schreibe 24,16 Kilogramm dabei, präsentierte Peperoni mit 34,7 und 32,5 Zentimetern Länge und einen Kohlrabi, der 10,75 Kilo auf die Waage brachte.
Außerdem ist in seinem Garten eine Gurke mit 3175 Gramm und 64 Zentimetern Länge gewachsen. Ein größeres Exemplar hatte Stefan Kurtsiefer (4530 g und 65,5 cm) dabei. Er wurde noch übertroffen von einer Gurke (4530g und 78,3 cm), die Johannes Offermann gezüchtet hatte.
Er hatte auch bei den Tomaten das größte Exemplar ins Rennen geschickt. Sein rotes Gemüse war 955 Gramm schwer. Das Exemplar von Johannes Goell landete mit 895 Gramm auf Platz zwei, Tristan Möller hatte eine Tomate mit 460 Gramm ins Rennen geschickt.
Weitere Gemüse der Kategorie „Richtig groß“ waren die Auberginen von Johannes Goell (910 Gramm) und Tristan Müller (735 Gramm), die beiden Rote Beeten von Johannes Offermann (4025 und 4770 Gramm) und die Gartenkürbisse von Johannes Offermann (37,5 kg), Johannes Goell (30,5 kg) und Tristan Möller (24,5 kg). Johannes Offermann hatte mit seinem 307,5 Zentimeter langen Long Gourd-Kürbis ein weiteres beeindruckendes Exemplar im Gepäck.
Auch in der Kategorie der Marrow-Zucchini gab es einige übergroße Exemplare. Das schwerste Gemüse (25,81 kg) ist im Garten von Johannes Goell gewachsen. Damit verwies er die Zucchini von Stefan Kurtsiefer (15,74 kg) und Steven Williams (14,58 kg) auf die Plätze zwei und drei.
Und nach dem Gemüse-Wettbewerb und der Kürbis-Wiegemeisterschaft in Lohmar ist vor der Kürbis-Regatta in Obergartzem. Die startet am heutigen Sonntag, 15. September, dann auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem. Einlass zur Kürbis-Regatta ist ab 11 Uhr.
Prof. Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe, und Dressurreiterin Isabell Werth beim Superbrand Award 2024 in Berlin. Foto: Agentur Baganz
Aachen/Berlin – Im Rahmen einer feierlichen Gala ist die Lambertz-Gruppe jetzt in Berlin mit dem renommierten Award „Superbrands Germany 2023/2024“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhält diesen Preis bereits zum sechsten Mal und ist in diesem Jahr der einzige Konsumgüterhersteller, dem der Award verliehen wurde. Weitere Preisträger sind unter anderem: BUNTE.de, FC Bayern München, Eurowings und adidas. Gleichzeitig wurde das exklusive Jahrbuch der stärksten Marken Deutschlands veröffentlicht, in dem die Lambertz-Gruppe ebenfalls aufgeführt ist.
Die Lambertz-Gruppe freut sich sehr über diese Auszeichnung, aber auch über den Award als Markenpersönlichkeit für Isabell Werth, mehrfache Weltmeisterin sowie Olympiasiegerin und erfolgreichste Olympionikin Deutschlands aller Zeiten, da das Unternehmen seit vielen Jahren den Reitsport, hier vor allem das Aachener Reitturnier und insbesondere die deutschen Dressurreiter unterstützt.
Die Umweltinitiative „Plant-for-the-Planet“ wurde in diesem Jahr als „Honorary Superbrand“ für ihren Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel ausgezeichnet. Ebenso erhielt das Kinderhilfswerk „Plan International“ einen Ehrenpreis für seinen Einsatz für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt.
Superbrands ist die weltweit größte Markenbewertungsorganisation und zeichnet in Deutschland seit 2004 die stärksten und besten Marken aus. Unabhängige Fachleute der Superbrands-Organisation nominieren – auf der Basis von umfangreichen Marktforschungsstudien in einem umfangreichen Vorselektionsverfahren – die herausragenden Produkt- und Unternehmens-marken eines Landes, die anschließend von einer hochrangigen, unabhängigen Fachjury bewertet werden.
Superbrands Germany ist Teil der weltweit größten unabhängigen Markenbewertungsorganisation, die herausragende Marken identifiziert, auszeichnet und würdigt. Superbrands ist in 90 Ländern etabliert und feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum in Deutschland. Die Jury-Mitglieder haben über 1.350 Marken bewertet und nur die besten wurden in Berlin als „Superbrand Germany“ im Rahmen der Gala ausgezeichnet.
Höhepunkt wird auch in diesem Jahr wieder der weit über das Ahrtal hinaus bekannte Weinlesezug der 10.000 Lichter sein. Foto: Dominik Ketz
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am vorletzten Septemberwochenende lädt Bachem wieder ein zum Weinfest „FestiWein“ – Der Weinort Bachem feiert unter dem Titel „FestiWein“ vom 20. bis 22. September wieder sein Weinfest. Auch in diesem Jahr lockt die Symbiose aus Festival und Wein mit einem abwechslungsreichen Programm. Denn neben den Weinständen und dem beliebten Weinlesezug der 10.000 Lichter am Sonntagabend dürfen sich die Gäste über zahlreiche Livebands auf der Hauptbühne am Festplatz sowie der Nebenbühne an der sogenannten „schiefen Brücke“ freuen. Neben den Weingütern Kurth, Peter Lingen, Peter Kriechel und der Dagernova Weinmanufaktur stehen auch die Bachemer Karnevalsgesellschaft, die Bürgergemeinschaft und der Junggesellenverein wieder mit einem breiten Angebot an Ahrweinen bereit. Für weitere Genüsse sorgen deftige Flammkuchen, Käsespätzle, Grillspezialitäten, Crêpes und Süßwaren.
Los geht es am Freitagabend, wenn alle mit Spannung auf die Proklamation der neuen Weinmajestäten warten. Um 19.30 Uhr wird das Geheimnis gelüftet, wer auf Meret Kurth als Bachemer Weinhoheit 2024/25 folgen wird. Samstags um 16 Uhr gibt es eine Dorf-Führung mit „Weingott Bacchus“. Um 17.30 stellt die neue Weinhoheit die Festweine und Weingüter vor und steht für Autogramme zur Verfügung. Am Sonntag um 15 Uhr steht eine Weinbergsführung inklusive Weinprobe auf dem Programm. Kosten: 20 Euro pro Person.
Höhepunkt wird auch in diesem Jahr wieder der weit über das Ahrtal hinaus bekannte Weinlesezug der 10.000 Lichter sein, der am Sonntagabend ab 20 Uhr die Bachemer Straßen rund um den pittoresken Ortskern feierlich zum Leuchten bringen wird. Mit bunt strahlenden Fußgruppen, liebevoll dekorierten und illuminierten Festwagen und beleuchteten Musikgruppen wird der Festzug sich durch die Gassen von Bachem schlängeln. Krönender Abschluss wird der Festwagen der neuen Bachemer Weinhoheit sein, der ebenfalls mit schillernden Lämpchen ausgestattet sein wird.
Das Musikprogramm auf den zwei Bühnen bietet eine Fülle an Sounds und Musikrichtungen. Am Freitagabend spielt die siebenköpfige Coverband Soul7 aus Köln Soul, Funk, Pop und R&B. Von Adele über Beyoncé über Stevie Wonder und Earth, Wind & Fire bis hin zu Pharrell Williams und Bruno Mars reicht das abwechslungsreiche Repertoire.
Am Samstag stehen auf der Hauptbühne die Bands Copix und Soulcake auf dem Programm. In der Kölner Musikszene ist Copix seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Institution. Ob Disco oder Pop, Hip-Hop oder Rock: die Band versteht es, die unterschiedlichen Genres rockig, energiegeladen und vor allem tanzbar zu interpretieren. Die 11-köpfige Bonner Band Soulcake lädt mit kraftvollem Sound, energiegeladenen Bläsersätzen und mehrstimmigem Gesang, zum Tanzen und Feiern ein. Auf der Nebenbühne lässt am Samstagabend die Ahrtaler Band Barlala zeitlose Titel von The Cure über David Bowie bis hin zu Lana Del Rey erfrischend neu klingen.
Am Sonntag haucht MAK’s Trio zeitlosen Klassikern neues Leben ein. Rockabilly, Soul und Blues verschmelzen zu einem unverkennbaren Sound mit Songs von Legenden wie Gloria Gaynor, Amy Winehouse, Prince, Elvis Presley, Tina Turner, den Beatles, den Stones und vielen mehr. Die Band Acoustic Alley interpretiert auf der Nebenbühne Hits aus den letzten sieben Jahrzehnten überwiegend mit akustischen Gitarren, Bass und Percussion.
Für noch mehr Abwechslung und Festival-Flair sorgt am Freitag und Samstagabend DJ Dezibel mit den besten Party-Hits. An den Festnachmittagen unterhalten verschiedene Blasorchester wie die RheinAhrSpatzen oder De Böllekes mit beschwingter Blasmusik die Gäste.
Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) eröffnet mit einem Rundgang die vierte und bisher größte Wasserstoffmesse des Kreises Düren. Foto: Kreis Düren
Düren/Jülich – Es ist bereits die vierte Wasserstoffmesse, die der Kreis Düren im Brückenkopf-Park in Jülich veranstaltet. In diesem Jahr ist es sogar mit mehr als 50 Ausstellern die größte, die Landrat Wolfgang Spelthahn mit einem Rundgang über das Außen- und Innengelände eröffnet hat.
„Das Interesse an der Messe wächst immer weiter und wir sind sehr stolz über diese Entwicklung. Wir möchten im Strukturwandel die Menschen mitnehmen, Wasserstoff erlebbar machen und verständlich erklären. Das gelingt hier auf der Messe“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.
Wasserstoff (H2) sei der Schlüssel im Strukturwandel und der Kreis möchte als Modellregion zeigen, wie eigener umweltfreundlicher Wasserstoff hergestellt und beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden kann. Der Kreislauf von Forschung, Entwicklung, Herstellung, Transport und Verwertung lässt sich an den zwei Tagen in der Kulturmuschel im Brückenkopf Park gut nachvollziehen. Der Eintritt zur Messe (und damit auch in den Brückenkopf Park) ist für Besucherinnen und Besucher frei.
Noch bis zum heutigen Freitag, 16 Uhr, stellen die Aussteller aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Mobilität sowie Erzeugung und Wissenschaft ihre Projekte vor. „Das Thema Wasserstoff ist komplex. Deshalb ist es gut, dass hier ein verständlicher Überblick über die innovative Technik gegeben wird“, sagte der Landrat. So werden beispielsweise Wasserstoff-Autos und H2-Busse präsentiert.
So wurde ein im Kreisgebiet entwickelter Wasserstoffbus vorgestellt. Es handelt sich um ein Fahrzeug des in Düren ansässigen Unternehmens HyX, das als nächstes in Paris präsentiert wird. Der Bus kann nicht nur mit Wasserstoff betrieben werden, sondern ist auch mit einer Batterie ausgestattet, die beispielsweise als „Reserve“ zum Tragen kommen kann. Für Aufsehen sorgt auf der Messe auch ein Wasserstoff-BMW, der aktuell in der Erprobung ist und 2028 in Serie produziert werden soll. Zudem am Start: Ein futuristisch anmutender Rennwagen, entwickelt von der RWTH Aachen, der mit einem Kilogramm Wasserstoff 1470 Kilometer fahren kann. „Es ist erfreulich, dass wir den Menschen solch interessante Fahrzeuge und Projekte präsentieren können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Der Kreis Düren, im Zentrum des Rheinischen Reviers gelegen, begreift den Strukturwandel als Chance und sieht in der Etablierung der Wasserstoffwirtschaft hohe Potenziale für die Region. Er setzt seit langem auf Wasserstoff. Fünf H2-Busse sind in der Flotte der Rurtalbus, 20 weitere folgen noch in diesem Jahr. Die erste Wasserstoff-Tankstelle im Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ in Düren ist bereits eröffnet, weitere Tankstellen und die Produktion von grünem Wasserstoff folgen. Der Solarpark hierfür steht bereits am Brainergy-Park in Jülich, der Spatenstich für die Wasserstoffproduktionsanlage in unmittelbarer Nähe ist erfolgt. Im kommenden Jahr soll die Produktion anlaufen – und schon jetzt werden vielversprechende Gespräche geführt, die Anlage zu erweitern, um die Produktion erheblich auszubauen. Die Nachfrage nach grünem Wasserstoff ist da – darüber sind sich nicht nur die Experten auf der vieren H2-Messe im Jülicher Brückenkopfpark einig.
Freuen sich über die Schenkung der Familie Scheuer: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (l.) und sein Allgemeiner Vertreter Markus Auel. Foto: Alice Gempfer / Gemeinde Kall
Kall – Im Sinne des Künstlers – Elvira und Norbert Scheuer schenken der Gemeinde ein Bild des verstorbenen Kaller Künstlers Wulf Sicher.„Er war ein großartiger, origineller Künstler“, sagt die Keldenicherin Elvira Scheuer, „auch wenn er zeitlebens auf den Durchbruch gewartet hat.“ Die Rede ist von Wulf Sicher, der unter anderem in Golbach lebte und im Jahr 2011 mit nur 48 Jahren viel zu früh verstarb.
Eines seiner Bilder, das als Dauerleihgabe der Familie Scheuer im Rathausflur neben dem Bürgermeisterbüro zu sehen ist, geht nun als Schenkung von Elvira und Norbert Scheuer in den Besitz der Gemeinde über. „Das wissen wir sehr zu schätzen“, bedankt sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „und freuen uns, das Bild so auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.“ Familie Scheuer ist sich sicher, dass die Schenkung ganz im Sinne von Wulf Sicher gewesen wäre.
Das Gemälde ist eines der wenigen großformatigen Werke des Künstlers, der immer eng mit Kall, der Eifel und ihren Menschen verbunden war. Es soll nun weiterhin an prominenter Stelle im Rathaus ausgestellt werden.
Am bundesweiten Warntag sind auf dem Eschweiler Markt zu Demonstrationszwecken ein Warnfahrzeug der Städteregion Aachen und ein Fahrzeug des städtischen Ordnungsamtes mit mobiler Sirene zum Einsatz gekommen. Foto: Michael Grobusch
Eschweiler – Das Eschweiler Sirenennetz wird immer dichter. Mittlerweile gibt es an 19 Standorten im Stadtgebiet Anlagen, die die Bevölkerung im Ernstfall alarmieren. Das soll zukünftig auch am Blaustein-See und in Aue der Fall sein, wo die für den Bevölkerungsschutz zuständige Städteregion Aachen bald Sirenen installieren wird.
Wie es klingt, wenn in Eschweiler die Sirenen heulen, ist am gestrigen bundesweiten Warntag wieder demonstriert worden. Seit 2020 findet dieser am zweiten Donnerstag im September statt. Und doch gab es gegenüber den Vorjahren einen Unterschied: Erstmals waren zu Demonstrationszwecken auch Warnfahrzeuge der Städteregion im Einsatz – eines davon auf dem Eschweiler Markt. Mit ihrer Unterstützung soll die Bevölkerung im Falle einer Katastrophe oder eines Naturereignisses noch besser und direkter informiert werden. Insgesamt sollen zehn Fahrzeuge angeschafft und zwei von ihnen in Eschweiler stationiert werden.
Nadine Leonhardt begrüßt das ausdrücklich. „Es ist gut, dass die Warnsysteme weiter optimiert werden. Wir haben in der Vergangenheit erlebt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung warnen zu können.“ Der Katastrophenschutz liege zwar grundsätzlich in der Zuständigkeit der Städteregion. „Die Stadt Eschweiler arbeitet als Kommune aber eng mit ihr zusammen.“ Das war auch am heutigen Warntag nicht anders: Zu dem neuen Auto der Städteregion gesellte sich auf dem Markt ein städtisches Fahrzeug mit mobiler Sirene.
Die Städteregion Aachen betreibt seit 2019 den Aufbau eines flächendeckenden Sirenensystems zur Warnung der Menschen in den neun Kommunen des Altkreises. Bis zum Ende dieses Jahres sind die bisher geplanten 157 Sirenen fertiggestellt, im kommenden Jahr sollen weitere Standorte realisiert werden. Der Sirenenausbau kostet insgesamt rund drei Millionen Euro. Die Stadt Aachen ist eigenverantwortlich für den Katastrophenschutz und verfügt über ein bestehendes Netz funktionstüchtiger Sirenen.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.