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Jülich bekommt einen eigenen Geldschein

Jülich – Neuer „Null-Euro-Schein“ aus zertifizierter Gelddruckerei soll künftig Besucher, Sammler und Einheimische erfreuen – Der beliebte Null-Euro-Schein, der bereits in zahlreichen inländischen und ausländischen Städten als außergewöhnliches Souvenir erhältlich ist, hat nun auch seinen Weg nach Jülich gefunden. Ob Usedom, Berlin, Hamburg Helsinki, Zermatt oder Ibiza: die Scheine zieren Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten oder auch Museen und Freizeitparks und finden große Begeisterung bei Sammlern und Urlaubern, die Erinnerungsstücke suchen. Im Internet finden sich Foren und Gruppen, die sich mit Begeisterung auf die neuen Scheine stürzen und untereinander tauschen. Erste Anfragen liegen auch schon für den Jülicher Null-Euro-Schein vor.

Erhältlich ist die erste Auflage des Jülicher Null-Euro-Scheins ab sofort in der Tourist-Information oder in der Stadtverwaltung. Die Vorderseite des Scheins zieren zwei bekannte Wahrzeichen und eine Persönlichkeit der Stadt: der markante Hexenturm, die Fassade des Schlosses in der Zitadelle sowie Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve und Berg. Diese einzigartigen Motive machen den Schein zu einer besonderen Erinnerung an Jülich.

Der hochwertige Souvenir-Schein wird wie normale Euro-Banknoten in einer Euro-Druck-zertifizierten Gelddruckerei auf Sicherheitsbanknotenpapier gedruckt und trägt die gleichen Sicherheitsmerkmale wie unter anderem Wasserzeichen, Kupferstreifen, Banknoten-Sicherheitshintergrund und individuelle Seriennummer. Der Null-Euro-Schein erfreut sich bereits großer Beliebtheit bei Touristen und Sammlern und konnte in der Vergangenheit Sammlerwerte von mehreren hundert Euro erreichen.

Die vorerst limitierten Null-Euro-Scheine sind für 3,95 € zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information Jülich sowie in der Stadtverwaltung beim Amt für Stadtmarketing erhältlich. Diese einzigartige Gelegenheit, ein Stück Geschichte und Kultur der Stadt mit nach Hause zu nehmen, sollten sich Besucher und Einwohner nicht entgehen lassen.

 

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Kunst & Kultur

Mord(s)-Vergnügen – Spannende Krimilesungen auf Burg Nideggen

Düren – Mörderische Geschichten treffen auf ihre Fans, wenn sich am Freitag und Samstag, 18. und 19. Oktober, die Burgtore für kriminalistische Spürnasen öffnen. Ein Mord(s)-Vergnügen nimmt seinen Lauf, wenn der Bergfried der Burg Nideggen Schauplatz spannender Kriminalromane und namhafter Krimiautoren wird.

Die Lesungen am Freitag. 18. Oktober, ab 19-30 Uhr richten sich in erster Linie an Erwachsene. Kinder kommen am Samstag, 19. Oktober, ab 15.30 Uhr in den Genuss spannender Geschichten. Die Schirmherrschaft hat Landrat Wolfgang Spelthahn übernommen.

Das Programm am Freitag ab 19.30 Uhr:

Es lesen Autor Peter Jackob und Peter Metzdorf aus “Unter Kommissaren – Realität trifft Fiktion”. Peter Jackob liest aus seinen Krimis vor und in den Gesprächsrunden werden Fragen rund um das Krimischreiben und die reale Polizeiarbeit behandelt und gegenübergestellt. Wie echte Polizeiarbeit aussieht, weiß Hauptkommissar Peter Metzdorf aus langjähriger Erfahrung. Ein kriminalistisches Rätsel, anhand dessen das Publikum aktiv miterlebt, wie ein Fall gelöst werden kann, rundet diesen wirklich interessanten und vielfältigen Abend ab.

Der Autor H. Dieter Neumann liest aus seinem Buch „Stumme Gräber“ vor. Der Roman ist der dritte Flensburg-Krimi aus der Reihe mit der jungen Fernseh-Reporterin Kira Lund. Sie klärt den Mord an einem jugendlichen Surfer auf, der während eines deutsch-dänischen Jugendcamps auf Holnis im Schlaf erstochen wird.

Der Autor Andreas Heineke wartet mit seinem Roman „Auslese à la Provence“ auf. Ein brillant recherchierter Krimi über die Geschichte des Weinanbaus und die Schönheit der Provence. Als inmitten des provenzalischen Idylls ein Weinberg angezündet wird und dabei eine junge Frau ums Leben kommt, läuft Dorfgendarm Pascal Chevrier zu Hochtouren auf. Mit spannungsvoller Musik zeigen die Dulabis (Heike Michaelis und Regina Fischer) ihr musikalisches Können. Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro.

Das Programm am Samstag ab 15.30 Uhr:

Zoran Drvenkar liest aus seinem Roman „Die Kurzhosengang“. Er wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Thriller „Sorry“ und „Du“ wurden in 14 Sprachen übersetzt, 2010 wurde „Sorry“ mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Unter dem Pseudonym Victor Caspak & Yves Lanois schrieb er die Bestsellerreihe „Die Kurzhosengang“ und erhielt dafür 2005 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Zoran Drvenkar präsentiert eine kluge Geschichte für neugierige junge Krimifans: Rudolpho, Island, Snickers und Zement, so nennen sich vier Freunde aus einem kleinen Ort in Kanada. Sie leben inkognito, denn wenn jeder wüsste, wie sie richtig heißen, dann würde in ihrem Heimatort die Post abgehen. Sie sind nämlich die berühmte Kurzhosengang. Derart coole Jungs tragen natürlich keine kurzen Hosen. Wie die Gang dennoch zu ihrem Namen kam, dazu erzählt jedes Mitglied anlässlich eines Fernsehinterviews seine eigene Geschichte.

Die Lesung ist für Kinder ab 10 Jahren und ihre Familien. Der Eintrittspreis pro Kind beträgt 4 Euro (Erwachsene 2 Euro).

Großer Dank gilt der Sparkasse Düren, der Westenergie AG und dem Förderverein des Burgenmuseums für die Unterstützung.

Information und Karten gibt es beim Burgenmuseum unter 02427/6340 oder bei der Buchhandlung Lesezeichen in Kreuzau: 02422/504886.

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Wirtschaft

Alsdorf ist Teil des „Future Mobility Park“

Alsdorf/München – Im Rahmen der Expo Real in München wurde ein bedeutender Meilenstein für den „Future Mobility Park“ gelegt. Das Großprojekt wird gemeinsam vom Kreis Düren, der Städteregion Aachen sowie von der Gemeinde Aldenhoven, den Städten Alsdorf, Baesweiler und Linnich und der Aachener Gesellschaft für Technologie und Innovationstransfer AGIT mbH vorangetrieben.  Ziel ist die Schaffung eines interkommunalen Innovations- und Gewerbegebietes. Dabei werden gleich mehrfach neue Wege in der interkommunalen Standortentwicklung beschritten: Der „Future Mobility Park“ wird an zwei verschiedenen Standorten von vier Kommunen in zwei Kreisen realisiert.

Das zukunftsweisende, nachhaltige und weitgehend klimaneutrale Gewerbegebiet entsteht auf den ehemaligen Flächen der Zeche Emil Mayrisch in Aldenhoven und Baesweiler sowie in der Nähe des Businessparks Alsdorf-Hoengen und wird eines der Leuchtturmprojekte für den Strukturwandel im Rheinischen Revier sein. In der Initialisierungsphase wird das Projekt von der AGIT mbH begleitet. Bis Mitte 2025 soll eine Trägergesellschaft gegründet werden, die die operative Entwicklung des „Future Mobility Parks“ voraussichtlich übernimmt. „Der Strukturwandel nach dem Braunkohleausstieg ist eine Mammutaufgabe, die niemand alleine bewältigen kann. Deshalb braucht es ein gemeinsames Anpacken wie beim Future Mobility Park. Und es braucht eine strukturierte Umsetzung. Darum ist die AGIT mit im Boot. Gerne bringen wir eine Erschließung über Alsdorfer Gebiet mit ein, um Flächen östlich unseres Business Parks entwickeln zu können“, bezieht Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders klar Position zu dem Projekt.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sowie die beteiligten Bürgermeister Ralf Claßen (Gemeinde Aldenhoven), Alfred Sonders (Stadt Alsdorf), Pierre Froesch (Stadt Baesweiler) sowie Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (Stadt Linnich) markiert den ersten Schritt zur Entwicklung der rund 280 Hektar großen Flächen, die bis 2035 realisiert werden sollen. Der „Future Mobility Park“ wird nicht nur neue Gewerbeflächen für innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen schaffen, sondern auch aktiv zum Strukturwandel beitragen. Rund 3.600 neue Arbeitsplätze sollen auf dem Gelände entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt von Beginn an auf der Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte sowie der vertikalen Mobilität, d.h. der Entwicklung und Erprobung von senkrecht startenden Luftfahrzeugen und UAV (Unmanned Aerial Vehicles).

Das Aldenhoven Testing Center, ausgestattet mit einer einzigartigen digitalen Infrastruktur für Kommunikations- und Navigationstechnologien, bietet ideale Bedingungen für die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung der Mobilität der Zukunft. Zusammen mit den bereits ansässigen Unternehmen im Business Park Alsdorf soll der „Future Mobility Park“ dabei zu einem herausragenden Zentrum der Mobilitätsforschung heranwachsen.

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Tourismus

Das Eifelhotel Fuchs in Boos ist Herzlichkeit pur

Prüm/Boos – Das Eifelhotel Fuchs in Boos entwickelte sich aus einem Traditionsgasthof samt eigener Landwirtschaft zu einem EIFEL-Gastgeber, der hohe Ansprüche erfüllt. Geblieben ist die familiäre Freundlichkeit, die Bodenständigkeit und die Konzentration auf regionale Frischeküche.

Meister Reineke erscheint im Märchen stets als schlaues Wesen, das genau weiß, was es will. Familie Fuchs, die seit Generationen ihr gastfreundliches Haus in der Dorfmitte von Boos führt, weiß das natürlich auch… und zwar in einer ausgesprochen naturnahen und angenehmen Weise. Im Eifelhotel Fuchs, das von Anfang an bei der Regionalmarke EIFEL mitmacht, geht nichts über das Wohl der Gäste. Klug ist dabei die Entscheidung, voll auf hochwertige Lebensmittel zu setzen, die in der Umgebung erzeugt werden. Denn das schützt nicht nur Ressourcen und das Wohl der Tiere, die keinen großen Transportstress erleiden müssen. Das kommt auch den Bedürfnissen von Urlaubern und Tagesausflüglern entgegen, die bei ihrem Restaurantbesuch die authentischen Seiten der Eifel suchen. „Wir leben zwar in der Nähe des Nürburgrings und heißen Gäste willkommen, die es dorthin zieht. Aber wir möchten ganz bewusst auch eine perfekte Zeit für diejenigen bieten, die Entspannung wollen und ein Bewusstsein für ökologische, hochwertige Genüsse mitbringen“, sagt Juniorchef Martin Fuchs.

Das Gute liegt nah

Küchenchef Markus Geyermann, der berufliche Stationen unter anderem in Sternerestaurants absolvierte, ließ sich von der Liebe zur Eifel anstecken und setzt die Philosophie kongenial um. Beide sind ein hervorragend aufeinander eingespieltes Team, das etwa beim Fleisch den wertschätzenden Grundsatz „von der Nase bis zur Schwanzspitze“ verwirklicht. Im Eifelhotel Fuchs gibt es daher Köstlichkeiten, die man anderswo zumeist vergeblich sucht: Menüs auf Basis traditioneller Rezepte, die dank ihrer raffinierten Zubereitung den modernen Gaumen verwöhnen. Die Ökolandwirtschaft des Hofes Halfmann, der am Ortsrand von Boos gelegen ist, gehört zur Familie. Von hier stammen Rind- und Lammfleisch ebenso wie das Geflügel und einige Gemüsesorten. Andere gesunde Feld- und Ackerfrüchte bezieht das Eifelhotel Fuchs vom Regionalmarken-Produzenten Adams in Polch. Forellen kommen aus dem nahen Kradenbach, Weine von Dagernova im Anbaugebiet Ahr oder Kaffee von einer Manufaktur aus Daun. Die Region hat ihren Gästen viel zu bieten, Martin Fuchs und sein Team präsentieren es voller Überzeugung.

An der Quelle des Wohlbefindens

Ursprünglich hieß das Eifelhotel Fuchs „Gasthaus Zur Quelle“ und war ein schieferverkleideter Fachwerkbau. Seit 2021 ist die ländliche Sommerfrische ein großzügiges Zuhause auf Zeit mit hochwertigster Einrichtung. Die neuen Zimmer haben ein perfektes Raumklima dank Echtholz-Eichendielen und Lehmputz, die Fenster öffnen den Weitblick auf Eifeler Wiesen und Wälder. In der Wellnesslandschaft wurden heimische Materialien wie Basalt, Fassdauben oder rustikale Scheunenbalken verbaut. Alles in allem ist ein Ambiente entstanden, das Landleben vom Feinsten bietet und von Handwerksbetrieben aus der Region gestaltet wurde. Auch hier zeigt sich der Ansatz der Regionalmarke EIFEL, dass „Eifel“ ein echtes Gütemerkmal ist: zuverlässig, bodenständig, freundlich, offen, einfach gut gemacht und bei Lebensmitteln vor allem lecker.

“Die Regionalmarke EIFEL bringt viel… unseren Gästen als Qualitätssignal und uns Gastronomen als verlässliches Netzwerk.“

Martin Fuchs – Inhaber

https://eifelhotel-fuchs.de/

„Alles, was das Eifelhotel Fuchs auszeichnet – wie z.B. regionale Küche, modernes Hotel, ausgezeichneter Spa-Bereich, hoher Service oder Natur pur – hat eine einzige Keimzelle: die Familie. Besuchen das das Eifelhotel Fuchs in Boos – und lernen Sie diesen Eifeler Familienbetrieb kennen. Viel Spaß!“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-gastgeber/wir-eifel-gastgeber

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„Herbstbunt“ lädt zum Shopping nach Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Verkaufsoffenes Wochenende mit vielen Aktionen am 26. und 27. Oktober – Nicht nur in den Weinbergen und Wäldern im Ahrtal wird es im Herbst bunt, sondern Ende Oktober auch in den Innenstadtbereichen von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Denn am Samstag, 26. Oktober, und Sonntag, 27. Oktober lädt die Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.  unter dem Titel „Herbstbunt“ zum nächsten verkaufsoffenen Wochenende ein. Gemütlich durch die Fußgängerzone bummeln, herbstliche Kleidung und Accessoires entdecken, gechillt einen Cappuccino im Café trinken und die besondere Atmosphäre in den Geschäften und Gastronomiebetrieben erleben – das alles ist an dem Wochenende in der Ahrweiler Altstadt, der Innenstadt Bad Neuenahr sowie im Mittelzentrum Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich. Die Geschäfte haben am Samstag von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich wieder eine Fülle an Aktionen und Angeboten einfallen lassen, um den Gästen ein besonderes Shopping-Erlebnis zu bieten. In den Straßen begleiten Musik und Comedy das Event.

„Die Innenstädte von Bad Neuenahr-Ahrweiler haben nach der Flut eine rasante Entwicklung erlebt. Auch wenn noch nicht alle Geschäftslokale wieder belegt sind, die zahlreichen geöffneten Geschäfte präsentieren sich überaus vielfältig, mit vielen neuen Ideen und in frischen, modernen Designs. Hier bei uns wird individuelles Shopping großgeschrieben. Beratung und Austausch mit den Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt“, so Volker Danko, der Vorsitzender der Gewerbegemeinschaft. Er wünscht sich, dass viele Gäste zu „Herbstbunt“ kommen, um sich selbst von der attraktiven Geschäfts- und Gastronomielandschaft in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu überzeugen. Unterstützt wird die Gewerbegemeinschaft vom städtischen City-Management sowie von lokalen Sponsoren.

Auch an die Mobilität wurde an dem Wochenende gedacht: Ein kostenloser Busshuttle verbindet die beiden Innenstädte sowie das Mittelzentrum miteinander. Dabei wird auch der große Parkplatz am Apollinaris-Stadion wieder in die Shuttle-Runde mit einbezogen, um die Parkplatzsuche zu erleichtern.

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Wirtschaft

Region Aachen auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real vom heutigen 7. bis 9. Oktober in München

Aachen – „aachen1a“ hat klare Forderungen im Gepäck – Region Aachen als attraktiven Standort vermarkten – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen organisiert erneut den leuchtend grünen Stand von „aachen1a – drei Länder, ein Standort“ auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real, die vom 7. bis 9. Oktober in München stattfindet. Die Standgemeinschaft besteht aus 27 Partnern – darunter mehr als 20 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landräte sowie rund 150 Projektentwickler, Architektinnen, Wirtschaftsförderer und Planerinnen. Gemeinsam wollen sie in München die Stärken des Standortes und Investitionsmöglichkeiten präsentieren.

Die Aussichten sind diesmal positiver als in den vergangenen Jahren. Die Preise für Wohnimmobilien haben sich im zweiten Quartal 2024 stabilisiert, die Europäische Zentralbank hat den Leitzins im September zum zweiten Mal in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. „Um von einer Trendwende in der angeschlagenen Bau- und Immobilienbranche zu sprechen, ist es sicher zu früh“, sagt Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen. „Jedoch kann diese Entwicklung zur Marktstabilisierung beitragen und für einen positiven Impuls sorgen“, so Kohl-Vogel weiter.

„Jeder positive Impuls zählt, denn grundsätzlich bleibt ein hoher Bedarf an neuem Wohnraum, an nachhaltiger und energetischer Transformation von Bestandsimmobilien und an Modernisierung unserer Infrastruktur“, sagt Philipp Piecha, Referatsleiter Wirtschaftsförderung bei der IHK Aachen und Projektleiter für den Messeauftritt von „aachen1a – drei Länder, ein Standort“.

Neben Standortmarketing und Gesprächen mit potenziellen Investoren geht es um den Dialog mit Politik und Verwaltung. Und dafür hat die Wirtschaft klare Forderungen. „In unseren Gesprächen setzen wir uns für die Verfügbarkeit von Industrie- und Gewerbeflächen, eine beschleunigte Transformation unserer Innenstädte sowie effiziente und unbürokratische Genehmigungsverfahren ein“, kündigt Gisela Kohl-Vogel an.

Darüber hinaus hat die Standgemeinschaft eine Reihe von Projekten im Gepäck, um die Region Aachen als attraktiven Standort zu vermarkten.

Das C-Werk in Aachen als nachhaltiges Quartier für urbane Produktion, das Areal der Hoesch Aue in Kreuzau, die Entwicklung des Brainergy Parks in Jülich, der Forschungsflugplatz Würselen-Aachen oder der Sportpark Soers sind nur einige Beispiele, mit denen die Region dem Strukturwandel begegnet. Zudem verfügt die Region über ein Flächenpotenzial von über 450 Hektar für neue Großansiedlungen, etwa mit der „PrimeSite Rhine Region“ im Kreis Euskirchen und der „Future Site InWest“ im Kreis Heinsberg.

Großansiedlungen im Rheinischen Revier werden ein zentrales Thema in München sein. „Dass die geplanten Ansiedlungen von Microsoft in Bedburg und der Quanta Computer GmbH in Jülich nicht nur direkte Arbeitsplätze schaffen, sondern weitere Ansiedlungen in unserer Region nach sich ziehen können, diskutieren wir in einem eigenen Dialogforum“, kündigt Philipp Piecha an. Dieses findet am Dienstag, 8. Oktober, um 12 Uhr im Discussion and Networking Forum der Messe München statt.

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Sicherung für die Ewigkeit – Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen bringt digitales Langzeitarchiv an den Start

Aachen – Nächster wichtiger Schritt mit Blick auf das Thema digitale Vergangenheitssicherung – Neben analogen Archivalien wie Urkunden oder Akten verwahrt das Bischöfliche Diözesanarchiv auch digitale, etwa Disketten, Videokassetten, Filmrollen oder CDs. Doch die Haltbarkeit solcher Datenträger ist begrenzt. So hat das Archiv nach einer dauerhaften Lösung zur Sicherung gesucht, besonders auch für jene Dateien, die ohne physischen Datenträger am PC entstehen. Als erstes katholisches Archiv besitzt das Aachener Diözesanarchiv nun die digitale Langzeitarchivlösung DiPS.Kirche. Diese garantiert, dass alle Anforderungen an Erhaltung des Bestands und der Authentizität der Daten eingehalten werden. So können auch in 100 Jahren die Digitalisate noch geöffnet werden. Den Startschuss für die neue Archivlösung gab Generalvikar Jan Nienkerke: „Wie gut, dass wir im Diözesanarchiv mit Blick auf das Thema Digitalisierung den nächsten wichtigen Schritt gehen. Damit erhalten wir den großen Schatz und das umfangreiche Wissen auch für zukünftige Generationen im Langzeitgedächtnis des Bistums Aachen.“

Natürlich werden in der ehemaligen Kirche St. Paul auch weiterhin ganz klassisch (Papier-)Archivalien sicher aufbewahrt: rund drei Regalkilometer voller Handschriften, Akten und Kirchenbüchern. Seit 30 Jahren entstehen aber auch in der kirchlichen Verwaltung immer mehr digitale Akten, die genauso gesichert und später der Forschung zur Nutzung bereitgestellt werden wie die über Jahrhunderte zurückreichenden Papierakten. Neben Dokumenten gehören auch Fotos, Audio- und Videodateien zum digitalen Archivgut. Die digitalen Dokumente kommen vor allem vom Bischöflichen Generalvikariat, aber auch aus kirchlichen Einrichtungen, Pfarreien, Vereinen und von Privatpersonen (als Vor- und Nachlässe). „Wichtig ist uns, dass die digitalen Daten auch nach Jahrhunderten noch authentisch, integer, verlässlich und vor allen Dingen nutzbar sind. Nur so kann das Wirken der Kirche unserer Zeit langfristig nachvollzogen werden“, betont Dr. Beate Sophie Fleck, Leiterin des Aachener Diözesanarchivs. Mit Julia Haberstock als Projektleiterin der Digitalen Langzeitarchivlösung wurde diese Aufgabe jetzt erfolgreich umgesetzt.

DiPS.Kirche (Digital Preservations Solution – übersetzt: Digitale Aufbewahrungslösung) ist eine überdiözesane Verbundlösung, von der Firma SER entwickelt und vom kirchlichen Rechenzentrum Südwest betrieben. „Wir freuen uns, dass Aachen das erste Bistum ist, in dem KRZ.dipsKirche zum Einsatz kommt – und wir dürfen auch sagen, dass noch weitere folgen werden, was uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllt“, sagt  Dr. Reiner Weick, Abteilungsleiter Marketing und Produkte beim Kirchlichen Rechenzentrum Südwestdeutschland, der sich für die engagierte Mitwirkung des Diözesanarchivs bedankte.

Das Diözesanarchiv – Gedächtnis des Bistums Aachen

Untergebracht ist das Diözesanarchiv in der ehemaligen Kirche St. Paul an der Jakobstraße in Aachen. Zu den wichtigsten Beständen zählen unter anderem Dokumente der Bischöflichen Sekretariate, des Generalvikariats und des Domkapitels. https://www.bistum-aachen.de/Bischoefliches-Dioezesanarchiv/

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Mechernicher Tafel weiht ihr neues 100.000 Euro teures NRW-Verteilsystem ein

Mechernich – Unter erheblichem Besucherandrang wurde Samstagnachmittag das neue Verteilzentrum der Mechernicher und der NRW-Tafeln hinter der Alten Schule im Sande eingeweiht. Eingebettet war die ökumenische Zeremonie, die die evangelische Pfarrerin Susanne Salentin und der katholische Diakon Manni Lang gestalteten, in das diesjährige „Herbstfest“ der Tafel.

Es gab allerlei fürs leibliche Wohl, unter die Gäste mischten sich unter anderem auch Dr. Hans-Peter Schick, der erste Bürger der Stadt, sein stellvertretender Stadtverwaltungschef Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Vize-Bürgermeister Egbert Kramp, Abordnungen des Festausschusses Mechernicher Karneval und der Prinzengarde Mechernich sowie Präsident Georg Schmiedel und Mitstreiter vom Lionsclub Euskirchen, die die Tafeln unterstützen.

Das neue Verteilzentrum besteht im Prinzip aus drei Containern, mit Gabelstablern befahrbaren größeren Garagen als Lager, und einem Büro von jeweils 3,50 Meter Höhe, die samt Schwerlast-Regalen Platz für bis zu 32 Paletten bieten. Darin haben der Vorsitzende Wolfgang Weilerswist, seine designierte Nachfolgerin Manuela Pütz, sein Stellvertreter Volker Nüßmann und ihr über 50-köpfiges Team das neue Logistik-Zentrum eingerichtet.

Eines von sieben im Bundesland

Es ist eines von sieben Verteilzentren im Bundesland. Von dort sollen in Zukunft über zehn Tafeln der Region mit Waren beliefert werden. Investiert wurden über 100.000 Euro, die zu 80 Prozent von Karl-Josef Laumanns Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW stammen. Arbeiten will die Tafel mit einem eigenen Logistik-System, der „eco-Plattform“. Sie kann digitale Lieferscheine, ausführliche Auswertung von Trends zu Spendenmengen und mehr erstellen. Außerdem dient sie als Online-Marktplatz, der den Warenaustausch und die Weitergabe zwischen den Tafeln vereinfacht.

So können die umliegenden Standorte Waren in Mechernich bestellen, die sie dann aus dem Lager abholen können. Hierhin liefern auch direkt die Händler, die die Waren an die Tafel abtreten. Manuela Pütz kümmert sich als Logistikerin um Akquise und Absprachen mit Tafeln und Firmen. Das alles organisieren die Mechernicher Tafel-Leute zusätzlich zur Direktversorgung von 1200 Bedürftigen in der Kommune vor Ort.

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Erlös aus CD-Verkauf des Mayener Sessionsliedes gespendet – KSK Mayen stockt auf

Mayen – Ein symbolischer Spendenscheck konnte kürzlich in den Räumen der Kreissparkasse (KSK) Mayen an den Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. übergeben werden. Das Mayener Ex-Prinzenpaar und der Ex-Hofstaat der zurückliegenden Session 2023/2024 hatte aus dem Verkauf ihrer CD mit dem Mayener Sessionslied insgesamt 670 Euro zusammen tragen können, die nun für den „Guten Zweck“ gespendet wurden. Die Kreissparkasse Mayen als traditioneller Förderer des karnevalistischen Brauchtums in der Region nahm die Gelegenheit gerne war, die Summe auf 1000 Euro aufzurunden. KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber sowie Peter Ospel als Ex-Prinz Peter V. nebst der Ex-Prinzessin Martina I. mit dem Ex-Hofstaat trafen sich hierzu mit Vertretern des Vereins Soziale Nächstenhilfe e.V. in den Räumen der KSK Mayen in der St.-Veit-Straße. Gemeinsam mit Ex-Prinz Peter V. und Ex-Prinzessin Martina I. gratulierten Karl-Josef Esch und Stefan Weber dem Verein Soziale Nächstenhilfe e.V. zur Spende und übergaben bei der Gelegenheit symbolisch den „großen Scheck“ an den Vereinsvorstand.

Die beiden stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Arne Dybionka und Elisabeth Syri bedankten sich im Beisein von Kassiererin Claudia Ochwat-Bell und Ehrenmitglied Antonie Sitzenstock für das Engagement der Mayener Karnevalisten und das der KSK Mayen. Peter Ospel bedankte sich auch im Namen des Ex-Prinzenpaares und des Ex-Hofstaates bei der Kreissparkasse Mayen für das langjährige Engagement der KSK im Karneval sowie aktuell auch für die Aufstockung des gesammelten Verkaufserlöses für den „Guten Zweck“. Ex Prinz Peter V. erklärte hierzu, dass es genaugenommen kein Verkauf war, sondern dass die CDs mit dem Sessionslied des Hofstaates 2024 verschenkt wurden. „Und jeder der wollte, konnte dann natürlich auch etwas für den besagten „Guten Zweck“ z.G. einer gemeinnützigen Organisation in Mayen spenden“, erklärt Peter Ospel mit einem Schmunzeln. „Und so sind mit der Verteilung der CDs am Ende stolze 670,- Euro zusammen gekommen“, freut sich auch Ex Prinzessin Martina I. „Wir, der Hofstaat haben uns dazu entschieden, diesen Betrag dem Verein Soziale Nächstenhilfe. e.V. zukommen zu lassen, der mit dem Geld wertvolle Arbeite leistet. Dieser Verein, der kürzlich sein 50-jähriges Jubiläum feiern konnte und 50 Jahre lang Gutes tut für hilfsbedürftige Menschen in der Region muss und soll unserer Meinung nach unterstützt werden“, unterstreicht der Mayener Ex-Prinz.

„Das Handlungsfeld unseres Vereins ist sehr vielfältig und breit gefächert“, wie der stv. Vorsitzende Arne Dybionka erklärt. „So kümmern wir uns zum einen um die Anliegen der Menschen im Alter, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Andererseits stehen aber auch Menschen mit Behinderung im Focus unserer Arbeit, genauso wie auch Kinder und Familien, die sich mit den aktuellen Herausforderungen konfrontiert sehen, z.B. durch Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut, demographischer Wandel, sinkende Renten, verlängerte Lebensarbeitszeit, krankes Gesundheitswesen und vieles mehr. Wir helfen Lösungen zu finden und sind daher für Unterstützung jeglicher Art dankbar. Die Notwendigkeit, sozial schwachen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen unbürokratisch zur Seite zu stehen, wird weiter wachsen“, betont Arne Dybionka abschließend.

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Gedenkstein für den Mechernicher „Eifel-Papst“ Professor Dr. Wolfgang Schumacher

Blankenheim/Mechernich – Im Beisein zahlreicher Freunde und Weggefährten und seiner Familie wurde am Samstagmittag an der berühmten Süntelbuche bei Blankenheimerdorf ein Gedenkstein für den verstorbenen Geobotaniker und Naturschützer Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Mechernich eingeweiht.

Es sprachen Harry Kurt Voigtsberger, ehemaliger Präsident der NRW-Stiftung, LVR-Landesdirektor und NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie Landrat Markus Ramers.

Unter den Gästen befanden sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der bei Schumacher promoviert hatte, Bürgermeisterin Jennifer Meuren (Blankenheim), die Altbürgermeister Alois Sommer (Schleiden) und Wilfried Pracht, die frühere Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich und ihr Mann, Ex-Landtagsabgeordneter Urban Josef Jülich, der Geodät und Archäologe Professor Dr. Klaus Grewe und Achim Blindert, der gebundene Vertreter des Landrats.

Applaus für Steinmetzin und Sawatzki

Mit Applaus begrüßt wurden auch Ulrike Glaubitz, die Steinmetzin des Rheinischen Freilichtmuseums Kommern, die den Stein zurechtgemacht und beschriftet hatte, Museumsdirektor Dr. Carsten Vorwig und Regionalbotschafter Ralf Sawatzki von der NRW-Stiftung, der die Gedenksteinaktion für „Eifel-Papst“ Professor Schumacher überhaupt erst initiiert und möglichgemacht hatte.

Der Stein stammt aus dem Steinbruch der Familie Caspers in Schuld/Ahr, besteht aus Eifeler Grauwacke und zeichne sich „genauso wie er durch Ecken, Kanten, Rundungen und Gewicht aus“, so der gebürtige Allgäuer Harry Kurt Voigtsberger, dem Wolfgang Schumacher einst zu seiner Überraschung blühende Enzianwiesen im Seidenbachtal und die berühmte Süntelbuche in Blankenheimerdorf bei einer Wanderung vorgeführt hatte.

Am Samstag zur Steinweihung an Wolfgang Schumachers 80. Geburtstag blühte rings um den Ort des Geschehens die Herbstzeitlose. Markus Ramers versprach, der Kreis werde an Ort und Stelle auch noch eine Ruhebank zum Verweilen aufstellen.

„Ohne Wolfgang Schumacher müsste die Geschichte des Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen, wahrscheinlich in ganz Deutschland umgeschrieben werden“, so Harry Voigtsberger. Der frühere Volksschullehrer in Blankenheim und spätere Hochschulprofessor sei der Erfinder des Vertragsnaturschutzes durch Landwirte gewesen, ein Modell, das zahlreiche Nachahmer in der Republik fand.

Schumacher, der selbst mit der Landwirtstochter Rita aus Gilsdorf bei Nöthen verheiratet war, habe ein Händchen im Umgang mit den Bauern gehabt, so auch Landrat Ramers. Ein früherer Bauernverbandspräsident habe das dem gebürtigen Antweilerner (Stadt Mechernich) einmal launisch attestiert: „Sie überzeugen uns von Sachen, von denen wir gar nicht überzeugt werden wollen!“

Mit seiner Emeritierung habe Schumacher in Sachen Naturschutz „erst richtig losgelegt“, so Voigtsberger. „Niemand hat den Menschen in der Nordeifel und im Rheinland so sehr das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Erhalts von seltener Flora und Fauna geschärft wie der Geobotaniker Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Antweiler“, heißt es in einem redaktionellen Nachruf auf den Mann, der im Mai 1944 in Antweiler geboren wurde und dort aufgewachsen ist, der seinen Vater nie kennenlernte, weil er im Krieg vermisst wurde, der zahllose wissenschaftliche und gesellschaftliche Meriten erwarb, Anerkennung, Ämter, Ehren, Orden, Auszeichnungen in großer Zahl.

Familie im Hospiz stets bei ihm

Seine Verdienste und Auszeichnungen alle aufzuzählen, sprenge den Rahmen, so Voigtsberger. Außerdem wäre es sicher schöner gewesen, wenn Schumacher seinen 80. Geburtstag selbst hätte mitfeiern können. Doch er war mit 79 am 29. Oktober 2023 im Mechernicher Hospiz „Stella Marius“ des Ordo Communionis in Christo im Kreis seiner Familie verstorben.

Er hinterließ Ehefrau Rita, mit der er seit 1968 verheiratet war, seine Söhne Bernd und Dirk, deren Ehefrauen Angela und Tanja, und die drei Enkeltöchter Franziska, Johanna und Christina, auf die er besonders stolz war. Die Familie war im Hospiz um ihn und bei ihm. Und betete und sang und stand ihm bei, auch wenn er sie am Ende womöglich nicht mehr sah und hörte und sein Intellekt und Geist verstummten, dann sein Atem und sein großes Herz.

Ehefrau Rita dankte an der Süntelbuche allen, die mit dazu beitrügen, dass er und sein Werk nicht vergessen würden. Er sei Eifeler von Geburt und aus Überzeugung gewesen, und es werde ihn über die Schwelle des Grabes freuen, dass so viele in diesem Landstrich sein Erbe fortsetzen.

Sowohl in humanitärer Hinsicht als Menschenfreund, der er war, als auch als leidenschaftlicher Liebhaber der herrlichen Natur seiner Heimat. Sein liebster Hörsaal war die Natur, über sich keine Decke, die ihm hätte auf den Kopf fallen können, sondern der weite Himmel, auch im übertragenen Sinne…