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Kunst & Kultur

EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen ist Festrednerin beim 20. Aachener Krönungsmahl

Aachen – Das Aachener Krönungsmahl findet seit vielen Jahren traditionell am 23. Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. So auch in diesem Jahr. Festrednerin ist Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission. „Sie ist eine hervorragende Rednerin, die bereits bei der Karlspreisverleihung an Wolodymyr Selenski und das ukrainische Volk im vergangenen Mai eine eindrucksvolle Rede über Europa und seine Herausforderungen gehalten hat. Wir sind sehr gespannt auf aktuelle Botschaften aus Brüssel und freuen uns sehr über ihre Anwesenheit beim Krönungsmahl“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen beim Pressegespräch.

In Erinnerung an das prunkvolle Mahl bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 entwickelte der Rathausverein Aachen im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Hotel Quellenhof und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsor*innen ein modernes und zeitgemäßes Krönungsmahl. Die Idee: Auf höchstem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen.

Sibylle Keupen weiter: „Das Krönungsmahl ist eine wunderbare Tradition und gibt dem bürgerschaftlichen Engagement vieler Menschen in Aachen einen festlichen Rahmen“. Durch dieses Engagement und die Spendenbereitschaft der Aachener*innen sammelte der Rathausverein inzwischen ungefähr zwei Millionen Euro für den Erhalt und die Restaurierung des Aachener Rathauses ein. So konnten bereits zahlreiche Projekte im und am Rathaus realisiert werden. Nicht nur das Glockenspiel tönt wieder festlich mit seinen Klängen über den Markt, auch der Parkettboden im Ratssaal glänzt wie neu. Aktuell wurden drei großformatigen Portraits im Ratssaal restauriert und wird die Figurengruppe im westlichen Fassadensegment des Rathauses unterhalb des Dachansatzes instandgesetzt.

Das 4-Gänge-Menü zum Krönungsmahl kommt auch in diesem Jahr aus der Küche von Dorn Catering & Events. Serviert wird ein klassisches Menu mit Fleisch und Fisch sowie ein vegetarisches Menu. Der Krönungswein stammt wie immer aus dem Weinkeller von Pro-Idee. Als Digestif laden die Organisator*innen des Krönungsmahls zu einem Mitternachtscafé in alle Salons des Rathauses ein.

Das Krönungsmahl ist jedoch nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Junge Preisträger*innen und Stipendiat*innen der Deutschen Stiftung Musikleben werden dabei ein musikalisches Klangmenü zaubern. Philipp Schupelius (Violoncello) und Marie Hauzel (Klavier) spielen zwischen den einzelnen Gängen Werke von Johann Sebastian Bach, Ernest Bloch und Enrique Granados. Zum Aperitif erklingt darüber hinaus in diesem Jahr Gitarrenmusik der Musikhochschule Köln, Standort Aachen, im Foyer des Rathauses.

Der Rathausverein erwartet in diesem Jahr rund 250 Gäste zum Krönungsmahl und „wir haben bereits eine positive Resonanz erfahren“, so Christian Mourad von creatEvent, der das Krönungsmahl bereits im dritten Jahr als Eventmanager begleitet. Wer noch Interesse hat, am 23. Oktober am Aachener Krönungsmahl teilzunehmen, kann sich unter der Mail-Adresse kroenungsmahl@mail.aachen.de an die städtische Protokollabteilung wenden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich im Internet unter www.rathausverein-aachen.de/kroenungsmahl direkt online zur Veranstaltung anzumelden.

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Trierer Bischof Ackermann besucht Caritas Werkstätten in Adenau

Adenau – Im Rahmen der Visitation im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein hat Bischof Ackermann die Werksätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe in Adenau besucht. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. September die Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH in Adenau besucht. Begleitet wurde er von Bischofskaplan Florian Dienhart und Gemeindereferentin Anita Nohner (Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land). Der Besuch fand im Rahmen der Visitation des Bischofs im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein statt.

Geschäftsführer Thomas Buckler stellte den Gästen das Unternehmen St. Raphael vor. Einrichtungsleiterin Britta Lott informierte sie über die Caritas Werkstätten im Kreis Ahrweiler. Betriebsstättenleiter Johannes Haubrich führte die Gäste durch die verschiedenen Arbeitsbereiche am Werkstattstandort, darunter Garten- und Landschaftspflege, Küche und Kantine, Lager und Logistik, Montage und Verpackung sowie die Wäscherei und den Förderbereich. Die 2021 eröffneten Caritas Werkstätten Adenau bieten rund 60 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung sowie attraktive Arbeitsplätze und fördern den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Bischof Ackermann bedankte sich bei den Gastgebern für die interessanten Einblicke, gratulierte zu dem modernen Werkstattstandort und sprach seinen Respekt vor der geleisteten Arbeit vor Ort aus. Mit den Werkstattbeschäftigten kam er ebenfalls ins Gespräch und wünschte ihnen weiterhin ein frohes Schaffen.

Geschäftsführer Buckler sagte: „Wir danken dem Bischof für seinen Besuch und freuen uns über sein Interesse an unserer Arbeit. Unsere Einrichtungen sind auch Orte von Kirche und wir gestalten die pastoralen Räume, in denen sich unsere Einrichtungen befinden, gerne aktiv mit.“ Einrichtungsleiterin Lott betonte: „In Adenau arbeiten wir eng mit der Pfarrgemeinde zusammen und freuen uns über deren seelsorgerische Begleitung. Sie unterstützt uns beispielsweise bei der Gestaltung von jahreszeitlichen Festen und weiteren Aktivitäten in und außerhalb unserer Einrichtung.“

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Kunst & Kultur

Die 26. Aachener Kunstroute präsentiert 51 Stationen quer durch die Stadt

Aachen – Museen und Kunstvereine von internationalem Rang, zahlreiche Galerien sowie kreative Künstlergruppen laden am Samstag, 23. September, und Sonntag, 24. September, zu einer Entdeckungsreise durch die Aachener Kunstwelt ein. Rund 300 Künstler*innen präsentieren an 51 Stationen ihre Werke. Auch in Räumen, die sonst kaum zugänglich sind, werden Malerei, Zeichnung, Foto, Objekte, Druckgrafik und Digitaldruck, bis hin zu Performance, Installation, Foto, Street- und Landart gezeigt.

Am Freitag, 22. September, um 20 Uhr wird die Route offiziell eröffnet. Für Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen, ein schöner Termin: „Die Kunstroute bringt seit vielen Jahren die Vielfalt der bildenden Kunst und der kulturellen Akteur*innen zum Leuchten. Freie Szene, Galerien, kulturelle Institutionen und die städtischen Museen bilden ein beeindruckendes Mosaik der Aachener Kulturlandschaft.“

Neuheiten

Interessierte können ihre künstlerische Entdeckungsreise in der Zentralausstellung „SPEKTRUM*23“ in der Aula Carolina starten. Die Galerie 45 ist nach einer Auszeit wieder mit im Programm. Dort wird es auch eine Pantomime-Aufführung mit dem Maler und Pantomimen Milan Sladek geben. Neben vielen etablierten Stationen sind in diesem Jahr einige Neuheiten dabei: Dazu gehören unter anderem die Ateliers in der Bachhalle – zusammen mit zwei weiteren Stationen im Tuchwerk Soers. Hier treffen vier Künstlerinnen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Objekte und textile Installationen aufeinander. In der Galerie Anne-Art stellen die Künstlerin Anne Kempmann und der autistische Künstler Stefan Robens aus. Die LA Token Galerie präsentiert digitale Kunstwerke. Die Fachhochschule Aachen beteiligt sich in Zusammenarbeit mit dem Bunker of Art an der Kunstroute. Dort gibt es eine Kunstausstellung zum Thema „Schutzraum“. Street Art-Fans finden mit der Getting Up! Foundation in der Galerie S viele Künstler*innen aus diesem Bereich.

Kunst ohne Berührungsängste

Zur 26. Ausgabe der Kunstroute werden insgesamt rund 20.000 Besucher*innen erwartet. Heinrich Hüsch von der Aachener Kunstroute e.V. erläutert: „Wir wollen die Kulturinstitutionen, die Kunst schaffen, an einem Wochenende im Jahr gemeinsam für alle interessierte Menschen öffnen, möglichst breit, vielfältig und niederschwellig. Alle Künstler*innen werden ihre Besucher*innen mit offenen Armen und ohne Berührungsängste empfangen. Egal, ob man am Ende etwas kauft oder nicht.“

Direkt vor Ort können die Künstler*innen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen. Britta Hoog von der Kunstroute e. V. ergänzt, worauf sich die Besucher*innen in diesem Jahr außerdem freuen dürfen: „Wir haben mehrere multimedia Projektionen, Konzerte, Lesungen, Kunst-Cafés, viele Führungen und musikalische Improvisation und freuen uns schon auf das vielseitige Programm.“ Zu gewinnen gibt es auch etwas: Wer mindestens vier Stationen der Route besucht, kann, mit etwas Glück, eines von 100 Kunstwerken im Wert von 500 Euro mit nach Hause nehmen.

Heinrich Brötz freut sich ebenfalls auf das kommende Wochenende: „Vielen Dank an alle Involvierten. Was sich hier an Kulturreichtum bemerkbar macht, finde ich fantastisch. Die Kunstroute ist ein besonderer Akzent in unserer Kulturlandschaft und lädt zu einer entspannten und kostenfreien Entdeckungsreise in die Aachener Kulturszene ein.“

Informationen

Die Aachener Kunstroute ist eine Initiative der Aachener Kunstinstitutionen zur Förderung zeitgenössischer bildender Kunst. Dazu gehören Museen und Kunstvereine von internationalem Rang, Galerien und ausgewiesene Künstlervereinigungen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vernissagen, Führungen, Lesungen, musikalischen Darbietungen sowie die persönlichen Kontakte zu den anwesenden Kunstschaffenden regt zum Diskurs und Dialog an, ist inspirierend und bereichernd.

Das Programm der 26. Aachener Kunstroute findet man im Internet unter www.aachenerkunstroute.de sowie in den Broschüren, die an den einzelnen Stationen ausliegen.

 

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Wirtschaft

evm gewinnt R56+ Award – Mini-Solaranlagen für alle

Region/Koblenz – Energieversorger engagiert sich mit seiner Marke „Solarista“ für Nachwuchsförderung im Handwerk – Für eine nachhaltige Zukunft wird mehr erneuerbare Energie benötigt. Daher hat die Energieversorgung Mittelrhein (evm) 2020 die Marke „Solarista“ für Balkonkraftwerke/Mini-Photovoltaikanlagen für jedermann ins Leben gerufen, um allen Menschen zu ermöglichen, einen Beitrag zur Energiewende leisten zu können.

Für das Vorantreiben der Energiewende fehlt es jedoch an vielen Stellen an Fachkräften, im Besonderen für die Planung und Installation Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen uvm. Da möchte das Team von Solarista ansetzen und hat für ihr Konzept „Power to the People“ den R56+ Award für Nachwuchsförderung erhalten.

Mini-Solaranlagen für alle

Bei Solarista handelt es sich um Mini-Solaranlagen, die nahezu überall befestigt werden können. Egal ob am Balkon, Zaun, dem Gartenhaus oder der Hauswand. „Viele Menschen wohnen in Mietswohnungen, können sich eine große Photovoltaikanlage nicht leisten oder ihr Dach ist hierfür nicht ausgelegt. Daher haben wir die steckerfertigen Mini-Solaranlagen von Solarista entwickelt. So haben alle Menschen die Möglichkeit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und dabei noch Energiekosten zu sparen“, erklärt Ivonne Liedloff, Fachbereichsleiterin Innovationsmanagement bei der evm. Doch um auch in Zukunft die Energiewende weiter voranzutreiben, muss bei jungen Menschen frühzeitig ein Bewusstsein für erneuerbare Energien geschaffen werden.

Unterrichtsmodul zu erneuerbaren Energien an Schulen

Gemeinsam mit Pädagogen/-innen und Lehrkräften möchte das Team von Solarista ein Unterrichtsmodul zum Thema erneuerbare Energien, der technischen Funktionsweise und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft entwickeln. Damit die theoretischen Inhalte auch für junge Schülerinnen und Schüler verständlich und greifbar vermittelt werden können, spenden die evm ausgewählten Schulen Mini-Solaranlagen von Solarista. Gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben können die Schulklassen die Solarmodule aufbauen und aus erster Hand spannende Aspekte der handwerklichen Berufe kennenlernen. „Wir schlagen so drei Fliegen mit einer Klappe. Wir schaffen das Bewusstsein für erneuerbare Energien. Junge Menschen erhalten Perspektiven für ihre zukünftige Berufswahl und das Handwerk erhält die Möglichkeit, Fachkräfte für ihre Gewerke zu begeistern“, so Nicolai Kretz, verantwortlicher Innovationsmanager der evm.

Auszeichnung für herausragende Projekte und Ideen

Der R56+ Award ist eine Auszeichnung der Regionalmarketinggesellschaft Region56+. Er wird für herausragende Projekte und Ideen vergeben, die das Lernen, Arbeiten und Leben in der Region56+ nachhaltig verbessern. „Wir bedanken und sehr bei der R56+ und nehmen die Auszeichnung als Ansporn, unsere Mission für eine nachhaltige Zukunft fortzusetzen“, sagt Ivonne Liedloff.

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Innovative Mobilität – Neue CarSharing-Station eröffnet in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Die Stadt Bad Münstereifel setzt einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität und lebenswertere Stadt: Vergangene Woche eröffnet sie gemeinsam mit dem Carsharing Anbieter cambio eine Station am Bahnhof. Damit stehen den Bürgerinnen und Bürgern nach dem Weggang des Anbieters stadtmobil wieder zwei Autos zum Teilen zur Verfügung. Bereits nach der Flutkatastrohe haben die Bürgerinnen und Bürger vom CarSharing-Angebot in Bad Münstereifel gerne Gebrauch gemacht. Daher hat die Stadtverwaltung dem Rat vorgeschlagen das Projekt zu verstetigen. Dieser ist der Empfehlung gefolgt, sodass nun nach Bewilligung der Fördermittel das Projekt für zwölf Monate in Eigenregie fortgesetzt werden kann.

Die Stadt ermutigt alle Bürger*innen, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren und erneut rege zu Nutzen. Jeder kann durch sein Nutzungsverhalten einen Beitrag zur Reduzierung von Verkehrsstaus und Luftverschmutzung zu leisten.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian äußerte sich zur Eröffnung: „Die neue CarSharing-Station unterstreicht unser Engagement für eine nachhaltige Mobilität. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Verkehr in unserer Stadt effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren.“

Laurenz Miehe, Standortmanager Eifel für cambio erwähnt: „Wir möchten eine Ergänzung zu Bus & Bahn für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Vielleicht wird durch unser Angebot so zukünftig der Zweitwagen in einer Familie überflüssig.“

Die Nutzung der CarSharing-Station ist denkbar einfach: Interessierte registrieren sich online, buchen das gewünschte Fahrzeug vorab via App oder Website und holen es zur gewünschten Zeit von der Station ab. Für Personen mit Meldeanschrift in Bad Münstereifel entfällt bei Registierung bis zum 15.Oktober 2023 die Anmeldegebühr von 30,00 €. Die Abrechnung erfolgt nach Fahrzeit und zurückgelegten Kilometern, der Sprit ist inklusive.

Für weitere Informationen über die CarSharing-Station, Registrierung und Tarife besuchen Sie bitte die offizielle Website von cambio CarSharing (www.cambio-carsharing.de).

Über cambio CarSharing:

Mehr Platz in der Stadt. Das ist seit der Gründung das wichtigste Unternehmensziel. Die Lösung: Das Auto auf Abruf gleich um die Ecke. CarSharing à la cambio schafft Freiraum für mehr Lebensqualität in der Stadt.

cambio ist mit über 196.000 Kund*innen und einer Flotte von mehr als 5500 Fahrzeugen in 44 deutschen und 102 belgischen Städten einer der größten unabhängigen CarSharing-Anbieter.

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Wirtschaft

Weinbranche kämpft mit Absatzrückgang – Umsätze bleiben stabil

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Die Entwicklung des Weinmarktes in Rheinland-Pfalz bleibt herausfordernd: Trotz nahezu unverändertem Umsatz verzeichnet die Branche einen Absatzrückgang. Das zeigt eine Auswertung aktueller Absatzanalysen und Konsumauswertungen der Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz. Demnach beeinflusst die allgemeine wirtschaftliche Situation auch die Konsumstimmung der Verbraucher beim Weinkauf: Die unsichere weltpolitische Lage, höhere Kosten und steigende Preise führen zu einem Rückgang der verkauften Flaschen über alle Vertriebskanäle hinweg – ob Direktvermarktung, Gastronomie, Fachhandel, Lebensmitteleinzelhandel oder Export.

„Die höheren Weinpreise führen zu einer geringeren Menge an verkauften Flaschen. Die Weinbranche kämpft trotz nahezu stabilem Umsatz mit Absatzrückgängen in den unterschiedlichen Vertriebskanälen“, sagt Albrecht Ehses, weinpolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Trotz der herausfordernden Situation auf dem heimischen Markt sind die Exportzahlen zwischen Juli 2022 und Juni 2023 stabil geblieben. Insgesamt wurden 87 Millionen Liter Qualitätswein im Gesamtwert von 360 Millionen Euro exportiert, mit einer leichten Mengensteigerung von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Wertzuwachs von 5,2 Prozent. Die USA, Norwegen, die Niederlande, Polen und Großbritannien sind die Hauptabnehmer und bei reduzierten Absatzmengen konnte eine weitere Steigerung der Durchschnittspreise erzielt werden.

„Die Exportzahlen zeigen die anhaltende Attraktivität deutscher Qualitätsweine auf dem internationalen Markt“, sagt Ehses, wünscht sich aber eine noch stärkere Ausrichtung der Weinbranche auf dieses wichtige Marktsegment. In Bezug auf die einzelnen Anbaugebiete seien detaillierte Angaben aufgrund begrenzter statistischer Erfassungen lediglich für die drei größten rheinland-pfälzischen Weinregionen möglich. In diesem Kontext zeigen die Exportdaten, dass sowohl die Mosel (20 Millionen Liter) als auch Rheinhessen (29 Millionen Liter) auf das Jahr gerechnet einen Rückgang von etwa vier Prozent in der Exportmenge ihrer Weißweine in Behältnissen unter zwei Liter verzeichnen mussten. Die Pfalz hingegen konnte mit einem bemerkenswerten Plus von 16,3 Prozent auf 14,8 Millionen Liter ihren Exportanteil deutlich ausbauen.

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Ein Brot für 350 Euro ersteigert

Sistig – Das Bäckerfest von Brotsommelier Patrick Zimmer ergab einen Erlös von 4500 Euro für die Hilfsgruppe Eifel – Willi Greuel: „Das hat richtig Spaß gemacht“ – Perfekte Organisation und viele zufriedene Besucher. Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel war voll des Lobes über das Engagement des Sistiger Bäckermeisters und Brotsommeliers Patrick Zimmer, der im August ein großes Bäckerfest vor dem Familienbetrieb in der Blankenheimer Straße zugunsten der Hilfsgruppe organisiert hatte. „Ein tolles Fest, eine perfekte Organisation und viele zufriedenen Besuchern“, bescheinigte Greuel der Bäckerfamilie Zimmer jetzt bei der Übergabe der Spende von 4500 Euro durch Patrick Zimmer und dessen Eltern Regina und Siegwin Zimmer.

„Das hat richtig Spaß gemacht, zu sehen wie sich alle ins Zeug gelegt haben, um sich in den Dienst der guten Sache zu stellen“, so Willi Greuel. Auch Patrick Zimmer selbst zeigte sich dankbar für die große Unterstützung vieler freiwilliger Helfer, die den freien Sonntag für den guten Zweck geopfert hätten. Und auch die Gäste hätten bei bestem Wetter „viel reingebuttert“ um einen hohen Erlös für die Hilfsgruppe zu erzielen.

Patrick Zimmer, erster rheinisch-westfälischer Brotkönig und Mehrfachsommelier, berichtete von der Versteigerung von fünf, im Holzofen gebackenen Broten. Eines dieser Brote habe ein Besucher für den Preis von 350 Euro ersteigert. Die Hilfsgruppe erlebe immer wieder derartig außergewöhnliche Spenden, berichtete Willi Greuel: „Wenn der Eifeler weiß, wofür es ist, bekommt man vom dem alles“. Oberstes Gebot bei der Hilfsgruppe sei natürlich, dass das Geld auch dort hinkomme, wo es gebraucht werde.

Die Bäckerei Zimmer sei seit vielen Jahren ein treuer Unterstützer der Hilfsgruppe, bescheinigte Willi Greuel dem Innungsobermeister Siegwin Zimmer, der den Betrieb vor drei Jahren an seinen Sohn Patrick übergeben hat. Der Hilfsgruppen-Chef überreichte anlässlich der Spendenübergabe eine Dankesurkunde an die Familie. (Reiner Züll)

 

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Nachhaltigkeit – In Aachen startet am 23. September die erste Impulswoche

Aachen – Die erste Impulswoche Nachhaltigkeit in Aachen findet in der Zeit vom 23. bis 29. September statt. Sie lässt Nachhaltigkeit in all ihren Facetten mit spannenden Aktionen und Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Aachen lebendig werden.

Die Woche beginnt mit einem Festtag am Samstag, 23. September, zwischen 11 und 16 Uhr rund um den Elisenbrunnen. Dort ist für ein vielfältigen Programm aus Musik, Mitmach-Ständen, Podiumsgesprächen und leckerem Essen gesorgt. Das Mitmachen und der Austausch stehen im Mittelpunkt des Festtags.

Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Gebäude und Stadtbetrieb der Stadt Aachen, betonte bei einem Pressegespräch: „Nachhaltigkeit ist nicht nur ein städtisches Thema. In diesem Jahr haben wir uns bewusst vorgenommen, eine ganze Woche daraus zu machen und uns nicht auf einen Aktionstag wie im Jahr 2022 zu beschränken.“ Letztendlich gehe es darum, alle Aachener*innen einzubeziehen. „Der Prozess ist bewusst auf mehrere Jahre angelegt. Es soll ein aktivierender, Spaß machender und mitnehmender Prozess sein“, sagte Thomas. Und besonders wichtig ist dem Beigeordneten: „Es geht um alle Facetten unseres Lebens. Der Prozess wird allen gut tun, nicht nur in Bezug auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz, sondern auch mit Blick auf ein lebenswertes Aachen.“

Für das Ehrenamtsteam äußerte sich Kim Hoffmann: „Wir repräsentieren einen Teil der Aachener Zivilgesellschaft und wollen etwas für die Menschen in Aachen erreichen.“ Der Festtag am Elisenbrunnen sei ein vielseitiges Angebot für Groß und Klein, bei dem alle zusammenkommen und sich auf Augenhöhe miteinander austauschen können. Hoffmann verwies darauf, dass die Impulswoche mit einem Fest beginne und mit einer Feier enden werde. „Es geht bei der Impulswoche darum zu zeigen, wie innovativ Aachen schon unterwegs ist.“ Die ganze Woche steht unter dem Motto: „Feiern, kennenlernen, inspirieren, gemeinsam Neues ausprobieren“.

Mohammad Chehadé ist Geschäftsführer des RWTH-Zentrums für Kreislaufwirtschaft (Center for Circular Economy) und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit. „Doch all unsere Aktivitäten reichen noch nicht aus. Deshalb ist Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie so wichtig“, sagte er. Im Feld der Nachhaltigkeit gebe es drei Sektoren: Wirtschaft und Industrie, Bevölkerung und Wissenschaft. Zwischen denen existierten immer wieder große Lücken. Das RWTH-Zentrum für Kreislaufwirtschaft bringe sie im Entwicklungsprozess zusammen.

Wissenschaftler Chehadé zeigte sich überzeugt, dass ein Mobiltelefon zu 100 Prozent wiederverwertet werden könne. Das sei aber sehr teuer. Deshalb sei es das Ziel aller Aktiven im Feld der Nachhaltigkeit, 1.000 so genannte Schubladen-Handys am Festtag einzusammeln. Er rief alle Aachener*innen auf, ihre alten Handys, die in Schubladen oder Kartons ungenutzt schlummern, zum Festtag am 23. September mitzubringen. „Wenn das klappt, wollen wir im nächsten Jahr sogar 260.000 Mobiltelefone einsammeln“, kündigte er an.

Alle Informationen zur Impulswoche Nachhaltigkeit finden Interessierte auf folgender Internetseite: https://we-at-aachen.de/impulswoche/.

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Mit dem Sonderzug zur Agritechnica, der weltweit größten Fachausstellung für Landtechnik

Region/Koblenz/Hannover – Am Donnerstag, den 16. November 2023, können interessierte Landwirte ab Cochem über Kobern-Gondorf, Koblenz, Andernach, Remagen, Bonn und Köln mit dem Sonderzug stressfrei und direkt zur Agritechnica in Hannover gelangen. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau bietet zusammen mit dem Rheinischen Landwirtschaftsverband anlässlich der weltweit größten Fachausstellung für Landtechnik, der Agritechnica, wieder einen Sonderzug an. Es ist wieder mit einer regen Nachfrage zu rechnen ist. Die Hin- und Rückfahrt beträgt für Erwachsene 89 Euro. Der Kartenverkauf erfolgt über die BWV-Sonderzughotline: 0228/52006-171 oder per E-Mail über meurer@bwv-net.de. Über einen Buchungscode können die Teilnehmer an der Sonderfahrt die Eintrittskarten für 24 Euro anstatt 35 Euro erwerben.

Der Sonderzug wird wieder mit Gesellschaftswagen ausgestattet sein, sodass auch unterwegs für Unterhaltung gesorgt sein wird.

Der Zug startet in Cochem ab 4.20 Uhr und in Koblenz ab 5.10 Uhr. Da sich die Zeiten bei einem Sonderzug etwas ändern können, bitten wir darum, wenige Tage vor der Abfahrt die Zeiten noch einmal zu überprüfen. Informationen sind auch unter der Homepage www.bwv-net.de zu finden.

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Moderner Opferleuchter mit LED-Kerzen für die Krankenhaus-Kapelle im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Aus Brandschutzgründen durften in der Kapelle des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen seit einiger Zeit keine echten Kerzen mehr aufgestellt werden. Aus diesem Grund hat der Förderverein nun die Anschaffung eines modernen Opferleuchters mit LED-Kerzen im Wert von 2.500 Euro ermöglicht.

Ein Licht zu entzünden, hat in vielen Kulturkreisen einen besonderen Stellenwert. „Neben dem Gedenken an Verstorbene verbinden Menschen viele weitere Anliegen mit dem Anzünden einer Kerze – etwa eine Bitte oder einen Dank. „Auch in die Kapelle des St. Elisabeth in Mayen kommen aus diesem Grund viele Patienten und Angehörige, aber auch Mitarbeitende“, weiß Krankenhausseelsorgerin Rita Krebsbach. Aus Brandschutzgründen durften dort seit einiger Zeit jedoch keine echten Kerzen mehr aufgestellt werden. Aus diesem Grund hat der Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. nun die Anschaffung eines modernen Opferleuchters mit LED-Kerzen im Wert von 2.500 Euro ermöglicht. „Wir freuen uns sehr über die erneute Spende, die sehr gut angenommen wird. Vielfach leuchten am Tag alle Kerzen an diesem Ort“, sagt Rita Krebsbach.

Der Förderverein wurde vor 30 Jahren von Mayener Bürgerinnen und Bürgern gegründet, die damit den engen Bezug zu „ihrem“ Krankenhaus zum Ausdruck bringen wollten. „Gerne haben wir das jüngste Anliegen unterstützt. Es zeigt, auf wie vielfältige Art und Weise wir für die Menschen im Krankenhaus da sein können“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Paul Glauben. Der Förderverein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Derzeit gehören dem Verein rund 100 Mitglieder an – Tendenz allerdings leider rückläufig. „Um unserer wichtigen Aufgabe auch in Zukunft nachkommen zu können, sind wir dringend auf weitere Mitstreiter angewiesen“, appelliert Vorstandsmitglied Heinz Schäfer an die Bevölkerung. Wer die Arbeit des Mayener Fördervereins unterstützen möchte, kann dies mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende tun.