Bürgermeister Holger Jung (links) überreicht dem Ersten Beigeordneten Hans Dieter Wirtz zum Dienstjubiläum die Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung gratuliert dem Ersten Beigeordneten – Ein besonderer Monatswechsel liegt hinter Hans Dieter Wirtz. Mit dem 1. November hat der Erste Beigeordnete der Stadt Meckenheim seine 40-jährige Dienstzeit vollendet und die herzlichsten Glückwünsche von der Verwaltungsspitze um Bürgermeister Holger Jung entgegengenommen. Neben der Ehrenurkunde gab es einen farbenprächtigen Blumenstrauß. Auch sprach der Bürgermeister seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit aus.
Wirtz war als Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim am 26. März 2021 gewählt und am 1. Juni 2021 ernannt worden. Zuvor hatte er vier Jahre lang als Erster Beigeordneter für die Gemeinde Swisttal gewirkt. Der Start seiner Verwaltungslaufbahn liegt indes länger zurück: Sie begann im November 1983 als Stadtinspektoranwärter bei der Stadt Bonn. Seinen dortigen Werdegang kennzeichnen zahlreiche Beförderungen. Wirtz durchlief die komplette Laufbahn eines Verwaltungsbeamten im gehobenen Dienst bis zur Ernennung zum Verwaltungsrat der Stadt Bonn im Juni 2014. Seinem Einsatz als Referent für die Stadtwerke Bonn und in der Beteiligungsverwaltung der Stadtkämmerei Bonn folgten die vierjährige Zeit bei der Gemeinde Swisttal und im Jahr 2021 der Wechsel nach Meckenheim.
„Solch ein langer Zeitraum ist nur möglich, wenn man viel Spaß an der Verwaltungsarbeit hat. Und den hatte und habe ich immer noch“, bekräftigte der Jubilar im Rahmen einer kleinen Feierstunde, in der Bürgermeister Jung die engagierte Arbeit von Wirtz hervorhob und seinen herzlichen Dank zum Ausdruck brachte.
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt freute sich, dass das einzigartige Veranstaltungsformat auf so große Resonanz stieß und beste Werbung für das Handwerk machte. Zusammen mit (von rechts) Peter Eich, Leiter der HwK-Ausbildungszentren, HwK-Präsident Kurt Krautscheid, HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und den HwK-Vizepräsidenten Mark Scherhag sowie Joachim Noll beobachtete sie Roboterhund Spot, der Baustellen vermessen und dokumentieren kann. Foto: Michael Jordan
Region/Koblenz – „Nacht der Technik“ überzeugt als innovativer Publikumsmagnet – Mix aus Wissenschaft, Handwerk, Unterhaltung und Technologie bewährt sich als einzigartiges Konzept. Die Faszination an der „Nacht der Technik“ ist ganz offensichtlich während der coronabedingten Zwangspause noch gewachsen. Schon bevor die Großveranstaltung der Handwerkskammer (HwK) Koblenz am Samstag um 14 Uhr offiziell startete, strömten wissbegierige Gäste in die Koblenzer Ausbildungszentren der HwK.
Bereits der erste Shuttlebus vom Koblenzer Hauptbahnhof aus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Menschen kamen mit Kinderwagen, Rollatoren, als Familien, einzeln oder als Studentengruppen auf das weitläufige Gelände. Gleich auf den Außenflächen begann für sie das typische Erlebnis „Nacht der Technik“: Auf einer Hebebühne in den Himmel schweben, einen kleinen Lastkran steuern oder Parcours fahren im kleinen Baustellenfahrzeug – die „Nacht der Technik“ bot alle paar Meter Handwerk und Technologie zum Mitmachen. Das kam hervorragend an bei den Besuchern. Manche hatten sich akribisch vorbereitet, konkrete Vorträge, Shows oder Aktionen als persönlichen Ablaufplan zusammengestellt. Die meisten allerdings ließen sich bewusst treiben. In den modernen Gebäuden warteten alle paar Meter Türen zu großräumigen Hallen, in denen normalerweise Auszubildende zu Tischlern, Kfz-Mechatronikern oder Maurern ausgebildet werden. Jetzt präsentierten sich die Räume als faszinierende Welt der Unterhaltung und Information, in die die Gäste fasziniert eintauchten.
„Diese Besuchermassen waren beeindruckend. Wir waren sehr gespannt und freuen uns, dass das Interesse auch nach der Corona-Pause so enorm ist. Die große Resonanz zeigt, dass wir auch zur 15. Auflage unserer Großveranstaltung mit dem Konzept voll ins Schwarze getroffen“, freuten sich HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Gleichzeitig war es beiden wichtig, das gesamte Team der HwK Koblenz zu loben, das seit Monaten eine Großveranstaltung der Superlative mit mehr als 80 Vorträgen und 130 Ausstellern auf die Beine gestellt hatte.
Unter den Tausenden Besuchern begrüßte die HwK-Spitze unter anderem die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt sowie die Landtagsabgeordneten Peter Moskopp, Anette Moesta und Dr. Anna Köbberling. Daniela Schmitt, die sich viel Zeit für einen Rundgang nahm und dabei unter anderem per VR-Brille gekonnt eigene Mal- und Lackierversuche startete, war begeistert: „Die Nacht der Technik ist ein ausgezeichnetes Format und macht Innovation erlebbar. Sie zeigt die Vielfalt der aktuellen Entwicklungen. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, Werbung fürs Handwerk und eine Ausbildung zu machen! Ich mache mich gerne dafür stark, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte und Unternehmer von morgen.“ Das hörte HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich gern: „Genau das wollen wir hier machen: Wir wollen den Menschen zeigen, was Handwerk kann!“ und Peter Moskopp (CDU) ergänzte: „Es ist so wichtig, die Möglichkeiten der Weiterbildung greifbar zu machen. Ich bin sehr froh, dass hier ein so breitgefächerter Austausch möglich ist“.
Für die Verbände und Unternehmen als Aussteller war die Veranstaltung ein großer Erfolg, denn der Besucherstrom riss bis in die Nacht nicht ab. Besonders beliebt waren Mitmachstationen. Die Unternehmen ließen die neugierigen Besucher gern Hand anlegen und ausprobieren, wie technologische Innovationen helfen, Abläufe virtuell und punktgenau zu üben und auszuführen, aber auch gesundheitliche Belastungen zu minimieren. Da wurde gebaggert, genäht, virtuell geschweißt, neue Frisuren ausprobiert oder im mobilen Escape Room ein Staudamm gerettet.
Ein weiterer Publikumsmagnet war das Unterhaltungsprogramm, das gespickt war mit Wissenschaft, Experimenten und Humor. Mehrere Shows luden ein, so bei den „Physikanten“, Christoph Biemann von der „Sendung mit der Maus“ oder Wissenschaftsjournalist Jean Pütz. Abgerundet wurde die „Nacht der Technik“ durch spannende Vorträge fürs Fachpublikum oder wissenschaftlich interessierte Laien. Dabei stand auch das diesjährige Leitthema „Unser Universum“ im Fokus. Gut verständliche Informationen zum Kosmos und fernen Galaxien lockten kleine wie große Weltall-Fans. Besucher Marc Ringelstein, der mit seiner Familie aus dem 70 Kilometer entfernten Katzenelnbogen angereist war, sprach für viele Gäste: „Ich war überwältigt von der Vielfalt der Aussteller – so viele engagierte Leute! Und die Vorträge waren auch für junge Menschen interessant, die sich technisch orientieren.“ Die 15-jährige Kim Viktoria fand es überraschend „dass im Handwerk schon so viel Robotik und künstliche Intelligenz zum Alltag gehört. Ich finde es toll, dass man hier so viele Ausbildungsberufe ausprobieren kann.“
Am Ende einer langen „Nacht der Technik“ gingen mehr als 10.000 Besucher zufrieden und voller neuer Eindrücke nachhause. Das Organisationsteam der HwK ist sehr zufrieden: „Unsere ,Nacht der Technik‘ ist die beste Werbung für unsere mehr als 120 Handwerksberufe, die sich hier ausgezeichnet präsentiert haben“, betonen Ralf Hellrich und Kurt Krautscheid. Sie freuen sich schon jetzt darauf, auch 2024 technische Innovation und Handwerk als Einheit zu präsentieren und die Ausbildungszentren der HwK in eine Veranstaltungsbühne zu verwandeln. Der Termin steht bereits fest: Die 16. Nacht der Technik sorgt am 9. November 2024 erneut für Spaß, Staunen sowie Wissenschaft zum Anfassen. Eine Kombination, die es in diesem „Techniknacht“-Format bundesweit nur in Koblenz gibt.
der dritte R56+ eRacingCup fand am Samstag, 4.11.2023 mit den awk eRacers einen neuen Sieger. Foto: Sascha Ditscher/R56+
Region/Koblenz – awk eRacing entthront die Brickracers in dramatischen Finale des R56+ eRacing Cup! – Im letzten Rennen Sieg gesichert. 2 eSports-Bars, 6 Rennen, 22 Simulatoren, über 60 Fahrer und fast der selbe Sieger wie im letzten Jahr. Doch im letzten Rennen des Tages konnten die Fahrer der awk die Brickracers der Brickmakers noch überholen.
Nach der ersten Auflage in 2021 (12 Teams) und der Weiterentwicklung 2022 (mit 20 Teams), war die Begeisterung groß und so war es wenig verwunderlich, dass der Event mit 22 Firmenteams in 2023 noch mal eine kleine Steigerung zu bieten hatte. Jetzt ist seine maximale Größe erreicht hat. „Mehr Simulatoren stehen uns einfach nicht in der Region zur Verfügung“ begründet das Christian Kassner, einer der Geschäftsführer der R56+. „Damit haben wir das größte digitale Racing-Event für Firmen ausgerichtet“ freut er sich. Dass diese High-Tech-Maschinen dabei am Nürburgring und an der B9 in Koblenz standen, war gar kein Problem, denn auf der digitalen Rennstrecke waren alle 22 Teams gleichzeitig auf der Grand-Prix Strecke des Nürburgrings unterwegs.
Von Anfang an zeichnete sich ein Zweikampf zwischen den ambitionierten Fahrern der awk und den amtierenden Champions der Brickracer ab. Die Debeka, Rheinmosel Racing (HS Koblenz) und die evm konnten nur teilweise in diesen Zweikampf eingreifen. Vor dem letzten Rennen lagen die Brickracers scheinbar sicher in Führung. Doch gleich zwei Kollisionen und ein daraus resultierender achter Platz waren dann doch zu wenig, da die awk (mit dem Geschäftsführer Felix Freund am Steuer) den zweiten Platz belegten. So wechselte am Ende eines 6-stündigen Renntages die Führung im allerletzten Rennen.
Dritter wurde das Team der Rheinmosel Racing der Hochschule Koblenz. Einen ersten Platz konnten die Protagonisten der Brickmakers dann doch sichern: Philip Gramig fuhr die schnellste Qualifying Runde und sicherte sich so den „Hotlap-Contest“.
In Summe ist das sportliche Niveau deutlich gestiegen. „Wir sind noch mal fast 3 Sekunden schneller als letztes Jahr und trotzdem im Feld weit hinten“ stellt Christian Schröder, ebenfalls Geschäftsführer der R56+ fest. „Aber wir sind ja auch Gastgeber und nicht zum Gewinnen hier.“ ergänzt er mit einem Schmunzeln.
Das Feedback der Teilnehmer, der Veranstalter und der zahlreichen digitalen Zuschauer war so positiv, dass Christian Kassner und Christian Schröder noch bei der Siegerehrung ankündigten, dass der R56+ eRacing Cup auch nächstes Jahr stattfinden wird.
Andreas Nahles mit dem Präsdium des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland. Foto: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland
Prüm/Mainz/Region – „Warum Friseur kein Mangelberuf ist!“ – Die Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Andrea Nahles sprach vor den Delegierten der Mitgliedsinnungen des Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland und lies mit spannenden Einblicken über arbeitslose Friseurinnen und Förderungen aufhorchen.
Andrea Nahles mit den Obermeisterinnen und Obermeistern und deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern. Foto: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland
Für das Friseurhandwerk einstehen heißt auch, mit den richtigen Menschen am Tisch zu sitzen, so die Devise des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland, der Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, zu Gast bei seiner Herbsttagung in Mainz hatte.
Guido Wirtz, Vorsitzender Landesinnungsmeister des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland, zeigt sich sehr erfreut und berichtet von einem sehr regen Austausch zum Thema „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung im Friseurhandwerk“.
„Wir waren begeistert, wie top informiert Frau Nahles zur Friseurbranche ist“, so Guido Wirtz und ergänzt, „Wir konnten über viele Probleme, wie wir sie im Rheinland, aber eben auch auf Bundesebene haben, sprechen.“
Guido Wirtz fasst die wichtigsten Statements von Andrea Nahles zusammen:
Friseur Gehälter
Der Median aller Gehälter liegt laut Bundesagentur für Arbeit in Deutschland bei 3.300 €. Im Friseurhandwerk deutschlandweit bei 1.900 €. Aufgrund des höheren, allgemeinverbindlichen Friseurstundenlohns liegt der Median im Rheinland höher.
Arbeitslose Friseure | Mangelberuf
Die Arbeitslosenquote liegt im deutschen Friseurhandwerk bei 6,5 %.
Die Anzahl arbeitslos gemeldeter Friseure ist höher als die der gemeldeten offenen Stellen. Aus diesem Grund wird der Friseur nicht als Mangelberuf gelistet und damit von vielen Förderungen ausgeschlossen.
Ist ein Beruf als Mangelberuf gelistet, gibt es spezielle Förderungen. Das Gleiche gilt für die Ausbildung.
Konkret stehen in Rheinland-Pfalz 440 Ausbildungsbewerber nur 230 gemeldete Friseurausbildungsplätze gegenüber. Solange es dieses Verhältnis gibt, zählt ein Beruf nicht zum Mangelberuf, welches zu Extraförderungsmaßnahmen berechtigen würde.
„Wir haben das nicht gewusst, denn es gibt sehr viele Friseurkollegen, die ihre offenen Stellen nicht melden, mir ging das zum Teil auch so“, berichtet Guido Wirtz und sieht das auch als Appell an alle Kolleginnen und Kollegen offene Stellen beim Arbeitsamt zu melden.
Besondere Fördermaßnahmen
Einige Förderungen gibt es vor allem im Bereich Praktika und Sprachförderung.
Das Friseurhandwerk hat im Vergleich zu anderen Branchen einen überproportional hohen Anteil an Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund. Dafür gibt es besondere Fördermaßnahmen wie Sprachkurse etc. Das gilt auch für Praktika.
Nahles betonte auch die große Anzahl berufsbegleitender Qualifikationsmaßnahmen und nimmt mit, dass es hierzu noch viel stärkerer Informationen und Aufklärung bedarf.
„Wir haben in den kommenden Wochen eine weitere Schaltung mit den Leitern der Landesdirektion für Rheinland-Pfalz und das Saarland,“ berichtet Guido Wirtz und erklärt, „An diesem Tag werden wir konkrete Maßnahmen besprechen, die dann im Salon umgesetzt werden können. Vor allem aber benötigen wir detaillierte Informationen, wie Friseurunternehmer konkrete Förderungen für Mitarbeiter und Auszubildende erhalten können.“
Ausbildung
Ebenso spricht sich Andrea Nahles für Ausbildungsumlagen aus. Beim Baugewerbe scheint dies bereits üblich, auch im Gesamthandwerk in Rheinhessen sei dies der Fall. „Das überlegen wir nun auch fürs Rheinland“, so Guido Wirtz.
„Für mich war der Tag wahnsinnig inspirierend“, berichtet Guido Wirtz und freut sich viele Grundsätzlichkeiten besprochen zu haben, um weitere Schritte in eine erfolgreiche Friseurzukunft zu gehen.
( Quelle: Im Salon Verlags GmbH )
Die Koblenzer Schornsteinfegerin Laura Gasteyer wünscht viel Glück bei der Teilnahme an der Neujahrs-Million.
Foto: Lotto RLP / Bernhard Risse
Region/Koblenz – Beste Chance auf 1 Million Euro – 250.000 Lose – 1 Million Euro Spitzengewinn – Teilnahmeschluss spätestens am 30. Dezember 2023. Seit dem 31. Oktober 2023 ist die mittlerweile siebte Auflage der Neujahrs-Million, der Jahresendlotterie von Lotto Rheinland-Pfalz, im Verkauf. Wie in den Jahren zuvor gilt auch dieses Mal: Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Lotterie mit einer größeren Chance auf den Millionengewinn.
Nachdem die Neujahrs-Million bereits sechsmal erfolgreich ausverkauft wurde, wird es die limitierten 250.000 Lose der Jahresendlotterie auch in diesem Jahr wieder exklusiv nur in den rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen zum Preis von je 10 Euro geben. Und zwar mit derselben Chance (1:250.000) auf den Hauptgewinn von 1 Million Euro.
Auf eins der verkauften Lose entfällt auf jeden Fall der Spitzengewinn von 1 Million Euro. Daneben gibt es bei der Lotterie noch zwei Mal 100.000 Euro und viele weitere Gewinne von 1.000 Euro und 25 Euro. „Nachdem die Neujahrs-Million in den letzten sechs Jahren immer mehr an Bekanntheit gewonnen hat, gehe ich davon aus, dass die Lotterie durchaus erneut vor Heiligabend ausverkauft sein könnte“, äußert Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner seine Erwartungen. Die ersten Neujahrs-Millionen sicherten sich in den vergangenen sechs Jahren Glückspilze aus Mainz, Koblenz, Rheinhessen, dem Westerwald, der Eifel und der Pfalz – perfekt auf das ganze Bundesland verteilt.
Annahmeschluss der Neujahrs-Million
Der Annahmeschluss für die Neujahrs-Million ist spätestens am Samstag, 30. Dezember 2023, um 22 Uhr – falls die Lotterie nicht vorher schon ausverkauft ist. Die Ziehung der Gewinnzahlen findet wie üblich unter behördlicher Aufsicht im offiziellen Ziehungsraum von Lotto Rheinland-Pfalz statt. Die Gewinnzahlen werden am Neujahrstag ab 13 Uhr unter www.lotto-rlp.de und zusätzlich die Gewinnklassen 1 und 2 auch „on air“ im Radioprogramm von RPR1. bekanntgegeben. Ab dem 2. Januar 2024 sind die Gewinnlisten auch in allen rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen einsehbar. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren gestattet.
Dezernent Thomas Mülheims (l.), Casemanagerin Rayisa Fits (Mitte) und Büchereileiterin Birgit Kasberg (r.) präsentieren Sprache in der Jülicher Stadtbücherei eine Auswahl der neuen Bücher in ukrainischer. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein
Jülich – „Ein Stück Heimat in der Hand“ – Dank Unterstützung des Vereins „JÜKrainer“ konnten weitere Bücher in ukrainischer Sprache für die Jülicher Stadtbücherei angeschafft werden. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine war schnell klar, dass die Stadt Jülich helfen möchte und nicht nur mit Spenden. Bereits vor einiger Zeit haben sich Kinder aus Welldorf-Güsten in einer privat organisierten Sammelaktion auf den Weg gemacht, um den ukrainische Kindern zu helfen und eine stolze Summe von 1890 Euro gesammelt. Von diesem Geld wurden ukrainische Kinderbücher für die Stadtbücherei Jülich gekauft.
Auch bei der Stadt Jülich wurden Spendengelder für die Ukraine gesammelt. Davon wurden nun rund 2000 Euro für 150 Bücher – jetzt für Erwachsene – in ukrainischer Sprache zur Verfügung gestellt. Der Verein Jükrainer e.V half bei der Auswahl, bei der Beschaffung und auch dabei, diese zu katalogisieren.
„Mit den vielen flüchtenden Menschen stieg auch die Nachfrage nach ukrainischen Büchern hier in Deutschland. So konnte man nun den geflüchteten Menschen ein Stück Heimat in Form von Büchern bereitstellen“, so Rayisa Fits, Casemanagerin bei der Stadtverwaltung Jülich. „Die Beschaffung der Bücher stellte sich als eine Herausforderung dar, da wir in kurzer Zeit unbürokratisch und schnell helfen wollten. Der Verein JÜkrainer übernahm diese Aufgabe und half auch bei der Katalogisierung der neuen Bücher.“ Darunter sind sowohl Bücher ukrainischer Autoren als auch Klassiker in ukrainischer Sprache.
„Wir haben zwar seit jeher schon fremdsprachige Bücher in unserem Bestand, denn Jülich ist ja allein schon durch das Forschungszentrum sowie die Fachhochschule und das daraus resultierende internationale Publikum dafür prädestiniert“, so Birgit Kasberg als Leiterin der Stadtbücherei. „Deshalb sind wir froh über diese Kooperation, denn es gestaltete sich wirklich schwierig, die Bücher zu beschaffen – organisatorisch und finanziell.“ Sie zeigte sich dankbar, dass der Verein und Rayisa Fits bei der Auswahl und Beschaffung helfen konnten. So wurde ein ansprechender Erstbestand aufgebaut und auch weitere Hilfe geleistet – von der Übersetzung der Benutzungsordnung der Stadtbücherei bis hin zur Unterstützung bei der Realisierung der Sprachauswahl „Ukrainisch“ an den Selbstverbucher-Terminals.
„Wir sind als Stadt froh, dass wir das anbieten können“, so Dezernent Thomas Mühlheims. „Natürlich ist es schade, dass das Geld immer knapp ist, aber wir sind froh, das Mögliche gemacht zu bekommen. Schön, dass es solche Kooperationen gibt.“ Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass eine ausgewogene Mischung aus Kennenlernen von neuer Sprache und „etwas Altvertrautes in den Händen zu halten“ erreicht und so Integration leichter gemacht wird.
„Wir freuen uns auch darüber, dass der Ort Bibliothek den Menschen als Aufenthaltsort nahegebracht wird und ein Zeichen dafür setzt, dass sie willkommen sind“, so Rayisa Fits. Sie erzählt gerührt von einem Vater in der Ukraine, der seinem mit der Mutter nach Jülich geflüchteten Kind abends am Telefon aus genau dem Buch vorliest, das das Kind nun auch vor Augen hat, weil es in der Jülicher Stadtbücherei auszuleihen ist.
Gernot Mittler (2. v. l.) stellte im Ratssaal der VG Mendig seine Autobiographie „Auf festem Grund“ vor. Mit dabei waren unter anderem der Rezensent Peter Frey (links), ehemaliger ZDF-Chefredakteur, der „Hausherr“ VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (2. v. r.), und der Verleger Arne Houben (rechts). Foto: Peter Seydel
Mendig – Ein Leben auf „Auf festem Grund“ – Gernot Mittler gehört zu den profiliertesten bundesdeutschen Politikern der vergangenen Jahrzehnte. Der gebürtige Obermendiger, Jahrgang 1940, war von 1993 bis 2006 rheinland-pfälzischer Finanzminister und damit länger im Amt als jede und jeder andere seiner Kolleginnen und Kollegen in der Bundesrepublik. Dabei blieb er trotz seiner Aufgaben in Mainz ein immer wichtiger Vertreter für Mendig, die Mendiger Sozialdemokraten sowie der Kreis-SPD. Jetzt hat er unter dem Titel „Auf festem Grund“ seine Autobiographie veröffentlicht, die im Rhein-Mosel-Verlag erschienen ist. Im Rahmen einer Präsentation stellte er das Werk am 1. November im Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig vor.
Der Ort der Präsentation war wohl gewählt, denn Heimat ist für Mittler ein wichtiger Eckpunkt seines Lebens. So ist er Mendig immer treu geblieben. Für Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, ein Aufhänger den Autor wie folgt zu charakterisieren: „Wenn ich dein Leben mit einem Bild beschreiben müsste, wäre es das einer sechseckigen Basaltlavasäule. Das erste Eck steht für deine Liebe zur Heimat, das zweite für dein Engagement in der Kommunalpolitik, das dritte für deinen Einsatz als Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, das vierte für deine Anstrengungen für die Inklusion als Präsident von Special Olympics Deutschland, das fünfte für die Verbundenheit zur Abtei Maria Laach und das sechste natürlich für dich und deine Familie. Diese sechs Ecken ergeben an der Decke unserer Lavakeller ein Bild, das den Waben im Bienenstock ähnelt. Das sorgt für höchste Stabilität, sozusagen ‚Auf festem Grund‘!
Eine Einordnung, die sich auch in der Rezension des Buches von Peter Frey, ehemaliger ZDF-Chefredakteur, wiederfand. „Er identifiziert sich sehr mit seiner Herkunft“, so Frey, der Mittler als vielschichtig, freundlich, fleißig, aber auch ehrgeizig beschrieb und der früh wusste was er wert ist. Dabei habe er durch seine berufliche Tätigkeit als Prokurist in einem mittelständischen Unternehmen und als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen ein „Herz für die Wirtschaft“ entwickelt, sdas eine gute Basis für die spätere Karriere war. Bei allem habe er aber die Solidarität mit Schwächeren immer im Fokus gehabt, für den „nichts unbedeutend war, was das Leben der Menschen verbessert.“ „Er wendet sich den Menschen zu, auch wenn sie gefallen sind“, benannte Frey einen für Mittler sehr wesentlichen Wesenszug. Im Zwiegespräch mit seinem Rezensenten zeigte sich Mittler vor dem Hintergrund des Erstarkens der Rechtpopulisten und Nationalisten besorgt um die Demokratie. Das Suggerieren von „einfachen Antworten“, die es nicht geben, sei das Werkzeug der Populisten.
Und wie beschloss der Autor, der Politiker und nicht zuletzt der Familienmensch, der seit 54 Jahren mit seiner Frau Irmelin verheiratet ist und vom ehemaligen Abt der Abtei Maria Laach, Benedikt Müntnich, als „Beziehungsmensch und Brückenbauer“ bekannt sei, seine Buchvorstellung? Für ihn sei Willy Brandt eine der prägendsten Persönlichkeiten seines politischen Lebens gewesen. Brandt, der neben dem Frieden die Freiheit klar und eindeutig als Wertmaßstab definiert und gelebt habe. „Die Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und Furcht… Auf Freiheit zu pochen – zuerst und zuletzt – für uns Europäer und für das eigene Volk, für die Verfolgten und Ohnmächtigen“, zitierte Mittler den ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik.
Region/Weiler – In der Zeit vom 02. November morgens bis voraussichtlich 03. November 2023 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.
Ab dem 03. November 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die glücklichen Gewinner aus den sechs Kategorien stehen fest. Foto: Hans-Jürgen Vollrath
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spannende Preisverleihung in sechs Kategorien in der Kreissparkasse Ahrweiler – Es war eine ganz besondere Preisverleihung in diesem Jahr. Denn beim „Ahrwein des Jahres“ standen im Bereich Spätburgunder vor allem die Ausnahme-Jahrgänge 2020 und 2021 im Fokus: Der 2020er Jahrgang mit nach der Flut geretteten Weinen, der 2021er Jahrgang mit Weinen, die nach der Flut gelesen und vielfach unter provisorischen Bedingungen ausgebaut wurden. „Das hat der Qualität der Weine jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Trotz widriger Umstände sind Top-Weine produziert worden, in denen die Handschrift der Winzerinnen und Winzer deutlich zu erkennen ist“, resümiert Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Ahrweiler.
Zum zwölften Mal hatten die Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Dieter Zimmermann und Guido Mombauer, in Kooperation mit dem Ahrwein e.V. und dem International Wine Institute (IWI) die Weingüter aus dem Ahrtal zur Teilnahme an dem Wettbewerb eingeladen. „Wir konnten bei den Anstellungen ein deutliches Plus verzeichnen. Ein Beleg dafür, dass der Ahrwein des Jahres ein Qualitätssiegel ist, an dem immer mehr Weingüter interessiert sind“, erklärt Guido Mombauer. Waren im vergangenen Jahr noch 94 Weine angestellt, nahmen in diesem Jahr insgesamt 109 Weine von 20 Weingütern in sechs Kategorien an der Verkostung teil. Erfreulich sei auch, dass unter den Siegern auch Weingüter seien, die erstmals mit einem Siegerwein ausgezeichnet wurden.
Zur Preisverleihung in der Schalterhalle der Kreissparkasse Ahrweiler kamen über 100 Gäste. Durch das Programm führten kompetent und charmant Ahrweinkönigin Katja Hermann und selbst Mitarbeiterin der Kreissparkasse sowie Nachwuchs-Gastronom Jacob Carnott vom Hotel Ruland in Altenahr. „In diesem Jahr haben wir die Preisverleihung noch spannender gestaltet“, erläuterte Carolin Groß vom Ahrwein e.V. Denn die Weingüter wussten im Vorhinein nur, dass sie eine Top-Drei-Platzierung erreicht haben, aber nicht, welchen Platz. So war der Abend nicht nur unterhaltsam, sondern sorgte auch für den ein oder anderen Überraschungsmoment.
In der Kategorie Kultwein gewann erstmals das Weingut Sermann den ersten Platz mit dem 2021er Altenahrer Eck „im Eck“ – Alte Reben Spätburgunder trocken. Das Weingut Burggarten Heppingen siegte gleich zweimal: Mit dem 2021er Walporzheimer Spätburgunder trocken VDP Ortswein in der Kategorie Premium und mit dem 2022er Heimersheimer Blanc de Noir Spätburgunder trocken VDP Ortswein im Bereich Blanc de Noir. In der Kategorie „Klassiker“ erreichte zum ersten Mal das Weingut Schreiner mit dem 2022er Spätburgunder trocken den ersten Platz. Die Top drei in der Kategorie Frühburgunder führt das Weingut Jean Stodden mit seinem 2021er Recher Herrenberg Frühburgunder trocken, VDP Großes Gewächs® an. Bei den Rieslingen steht das Weingut Max Schell aus Rech mit dem 2021er „Pulsahr“ Riesling feinherb ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Im September sind alle angestellten Weine im IWI von der fünfköpfigen Jury blind verkostet worden. Mit dabei waren Katharina Röder (Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim), Ulrich Hagenmeyer (IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär), Claudia Stern (Gastronomin, Beraterin und Journalistin), Natalie Lumpp (Sommelière und Weinexpertin in Funk und Fernsehen) und Simona Kruse (Weingut Burggarten (VDP), letztjähriger Gewinner in der Kategorie „Kultwein“).
Dieter Zimmermann ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V. sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine.“
Carolin Groß bedankte sich im Namen der Winzerinnen und Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes: „Der Ahrwein des Jahres dient als unverwechselbares Instrument zur Steigerung des Qualitätsbewusstseins und der äußeren Wahrnehmung unseres Anbaugebiets“, so die Referentin. Sie machte auch darauf aufmerksam, dass Weinfreunde sich die Ahrweine des Jahres für zu Hause in Dankos Weinladen unter www.ahrweinshop.de sichern können.
Die Teilnehmer vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland bei der Herbsttagung in Mainz. Foto: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland.
Prüm/Mainz – Neuwahlen im Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland – Anlässlich der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland in Mainz am 22. Oktober wurde der Vorsitzende Landesinnungsmeister Guido Wirtz für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Neben dem Friseurmeister aus Körperich/Eifelkreis wurden die weiteren Landesinnungsmeister Bernd Kiefer aus Flörsheim-Dalsheim und Ingo Schmidt aus Selters ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neu gehört dem Präsidium des Verbandes die Friseurmeisterin Johanna Röhl aus Worms an. Neu in den Vorstand des Verbandes wurden die Friseurmeisterinnen Corina Hahn aus Bad Kreuznach und Michaela Thiesen aus Salmtal gewählt.
Der Berufsbildungsausschuss des Verbandes konnte deutlich erweitert werden. Insgesamt wollen sich mit Christian Enck, Anne Lensch, Sophie Steden, Gerino Barba, Michaela Thiesen, Nadine Daumen, Corinna Jäger, Marina Sonntag und Michaela Wolf neun neue Mitglieder im wichtigen Arbeitsbereich der Berufsbildung, der Berufsausbildung und dem Prüfungsbereich engagieren. Die fachliche Arbeit wird weiterhin durch Julian Wagner als Art Director und Katja Effelsberg gestaltet. Unterstützt werden diese ab sofort durch Sophie Steden und Gerino Barba.
Der Vorsitzende Landesinnungsmeister Guido Wirtz und der Geschäftsführer Dirk Kleis dankten für die große Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.
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