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Kunst & Kultur

Aus alter Wurzel neue Kraft – Ein partizipatives Kunstprojekt des Künstlers Tim Berresheim in Aachen

Aachen – Simulierte Wirklichkeiten in der frappierenden Präzision alter Meister: Tim Berresheim erzeugt komplexe Bildwelten, die sich aus dem Spannungsfeld von Computertechnologie und der Befragung der eigenen Wirklichkeit entwickeln. Nun macht der weltweit erfolgreiche Künstler mit dem groß angelegten Kunstprojekt „Aus alter Wurzel neue Kraft“ die Stadt zum Thema, in der er lebt: Aachen.

Ausgangsort ist der „Büchel“ im historischen Zentrum der Stadt. Seit dort das alte Parkhaus abgerissen wurde mit dem Ziel, unter dem Dachgedanken „Wohnen, Wissen, Wiese“ einen neuen urbanen Raum mit hoher Lebensqualität zu entwickeln, hat sich der Platz als temporärer Ort lebendiger Transformation etabliert, der in vielfacher Weise bespielt und ausprobiert wird.

„Freudvolle Navigation auf unsicherem Terrain“

Tim Berresheim lädt alle Aachener*innen ein, sich im Rahmen des Kunstprojekts „Aus alter Wurzel neue Kraft“ mit dem geschichtsträchtigen Ort und seiner Umgebung auseinanderzusetzen, in alte und neue Lebenswelten einzutauchen, den vielen Transformationsprozessen der Vergangenheit nachzuspüren und selbst an der aktuellen Transformation als Schnittstelle zur Zukunft teilzuhaben. Dort, wo Geschichte und Zukunft der Stadt sich begegnen, soll eine digitale und analoge Visualisierung der „freudvollen Navigation auf unsicherem Terrain“ stattfinden, sagt Tim Berresheim. „‚Aus alter Wurzel neue Kraft‘, ein Motto von deutschen Schützenbruderschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts, steht für mich für alte, handwerkliche Arbeitsweisen, die in neuester Technologie neue Wirksamkeit entfalten. Das beschreibt für mich nicht nur einen kreativen Prozess, sondern legt auch die Methode nahe, wie ich mit den Teilnehmer*innen sehr konkret am Projekt arbeite: Wir wenden kunsthandwerkliche Techniken wie Frottage, Schraffuren, Collage an und transformieren sie zum Beispiel mittels Augmented Reality in etwas künstlerisch Neues.“

Erste Präsentation am 16. Dezember in der Salvatorkirche

Den Anfang dieses partizipativen Projekts gestaltet der Künstler strukturiert: zusammen mit Kindern der Grundschule am Fischmarkt und Schüler*innen des Kaiser-Karls-Gymnasiums sowie des vhs Colleges, die in Workshops den Umgang mit Handwerkzeugen des Wandels kennenlernen. Dazu gehören zum Beispiel Augmented-Reality- und 3D-Scanning-Workshops sowie Zeichen- und Modellierkurse, analog und digital. Die Schülerinnen erleben den Umgang mit Hochleistungscomputern und iPads mit Bildbearbeitungsprogrammen, Augmented-Reality-Apps, Laserscannern und 3D-Scannern, erhalten aber auch Zugang zu klassischem Kunsthandwerken. Beim gemeinsamen Location-Scouting sollen spannende Orte ausfindig gemacht werden. Während die Umgebung gescannt wird, erhalten die Schüler*innen zugleich Unterricht in Stadtgeschichte und dem Bedienen neuester Mittel der Kunstproduktion.

Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen, zeigt sich begeistert: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher Herkunft und kultureller Erfahrung nehmen an dem Kunstprojekt von Tim Berresheim teil. Sie erkunden ihre Heimatstadt Aachen mittels neuster Technologie und hinterlassen Spuren, die das Projekt aufnimmt. Damit wird eine kreative Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum angestoßen, die in diese Zeit gesellschaftlichen, aber auch städtebaulichen Wandels passt und von der wir alle lernen und profitieren können.“

Die entstehenden „Transformationsleistungen“ sollen immer wieder an unterschiedlichen Orten öffentlich zugänglich gemacht werden. Den Anfang macht die Salvatorkirche. Hier werden am 16. Dezember 2023 ab 15 Uhr die ersten Ergebnisse der Kollaboration zwischen Künstler und Teilnehmer*innen präsentiert. Um 16 Uhr folgt ein Flötenkonzert (Salvatorkirche, Salvatorberg 1, Aachen, Eintritt frei!)

Digitale Bildung spielerisch erlernen

Das Projekt verknüpft tradiertes Wissen auf regionaler Ebene mit den Herausforderungen der heutigen Zeit. Eines der Ziele ist es dabei, digitale Bildung in spielerischer Form an Schulen zu fördern, Hemmschwellen zum technologischen Fortschritt abzubauen und Technik wohlwollend an das Curriculum zu schmiegen. Gleichzeitig streben Tim Berresheim und sein Team eine inklusive Herangehensweise an, indem verschiedene Altersgruppen und Bildungsstände, aber auch vulnerable Gruppen wie Menschen mit Fluchterfahrung in den Herstellungsprozess einbezogen werden. Dieser Prozess wird auch unterstützt durch die Etablierung des Kunstwerkes im öffentlichen Raum. Es werden innerhalb des Prozesses und im anschließenden Ausstellungsformat vereinfachte Zugänge geschaffen, die zur Demokratisierung von Kunst beitragen. Zudem fördert diese Form von Kollaboration die regionale Identität, indem lokales Wissen durch den Einbezug junger Menschen modernisiert und neue geteilte Realitäten geschaffen werden, die Inklusion, gemeinsame Perspektiven und Vielfalt ermöglichen. Die transformative Kraft der Kunst bietet die Möglichkeit, neue Perspektiven zu eröffnen und auf emotionaler und kreativer Ebene Veränderungen herbeizuführen. Die positiven Auswirkungen des Projekts auf die Gemeinschaft und das Stadtgebiet sind vielfältig. Es schafft Zugänge zu Kunst und Kultur im öffentlichen Raum und findet somit auch Platz außerhalb formaler Institutionen. Auch fordert das Projekt heraus, Kinder und Jugendliche aktiv an der Umgestaltung des Büchels zu beteiligen, aus ihrer ganz eigenen Perspektive.

Tim Berresheim, *1975 in Heinsberg, ist ein multimedialer bildender Künstler. Seine Werke umfassen 2D- und 3D-Drucke, Fotoabzüge und Plastiken, Augmented Reality-Skulpturen und -videos sowie verschiedene Kunst-am-Bau-Projekte. Bestrebt, in seinen Werken die Komplexität unserer Zeit wiederzugeben und Betrachtende vor neue Aufgaben in der Bildrezeption zu stellen, kreiert Berresheim intensive Erlebniswelten an der Schnittstelle Kunst/Forschung/Technologie.

Datenmengen statt Farbe, Pixel statt Pinselstriche, Augmented Reality statt Holzskulptur: Seit 2002 erzeugt er mit Maus und Tastatur, was alte Meister einst mit dem Dachshaarpinsel tupften. Stets verfolgt er das Ziel, mit aktuellster Technik etwas radikal Neues zu kreieren. Dabei setzt er seine Bildmanipulationen vielfältig um: Er schafft Computerbilder, Fotografien oder Siebdrucke bis hin zu ganzen Rauminstallationen, die Stillleben, Raumillusionen und Zukunftsvisionen darstellen. Das Ergebnis sind außerordentlich prägnante, eigenwillige, nicht selten rätselhafte Bilder – die sich oftmals mit einer vom Künstler entwickelten Augmented Reality App zum Leben erwecken lassen.

Berresheim lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Aachen. Er fühlt sich seiner Heimatregion und der Stadt äußerst verbunden, weshalb er immer wieder gerne hier künstlerisch aktiv ist und dabei als Gegenwartsarchäologe Fundstücke und seine Kunst kontextualisiert.

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Top-Themen

Auch am Büchel in Aachen – Orangefarbene Bank als Zeichen gegen häusliche Gewalt

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Aachen, den beiden Koordinatorinnen für den Kaiserplatz/Östliche Innenstadt sowie den Bushof und dem ZONTA e.V. eine orangefarbene Bank am Büchel eingeweiht. Dieses Gemeinschaftsprojekt setzt an vielbesuchten Orten in Aachen ein Statement gegen häusliche Gewalt. Neben dem Büchel bekommen der Bushof, der Kaiserplatz und der Kennedypark jeweils eine neue Sitzbank in auffälligem Orange.

Keupen ist es wichtig das Thema häusliche Gewalt sichtbar zu machen: „Wir wissen, jede zweite Gewalttat gegen Frauen findet im häuslichen Bereich statt. Und entzieht sich hinter verschlossenen Türen somit der öffentlichen Aufmerksamkeit. Daher ist es wichtig und dringlich immer wieder durch Aktionen darauf aufmerksam zu machen.“ Die vier Bänke sind jedoch nicht nur Sitzgelegenheit, sondern liefern zusätzlich Informationen über Hilfe bei häuslicher Gewalt. Hier ist die Nummer des Bundeshilfetelefons zu finden und über einen QR-Code auch die Kontaktdaten zu den lokalen Hilfeeinrichtungen.

Nachdem in den vergangenen Jahren öffentliche Gebäude orange angestrahlt wurden, haben sich die Protagonistinnen in diesem Jahr für die auffälligen Bänke entschieden. „Diese Aktion ist durch die längere Verweildauer und die gute Sichtbarkeit im Stadtbild nachhaltiger und hoffentlich auch einprägsamer“ erläutert Sabine Bausch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aachen. Zonta e.V. unterstreicht die Aktion am 25. November, dem offiziellen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, gemeinsam mit dem Einzelhandel. An diesem Tag werden an zahlreichen Geschäften in Aachen orangefarbene Stühle mit der Aufschrift „Keine Gewalt gegen Frauen“ stehen.

Zusätzlich kann sich jeder an der Rotunde des Elisenbrunnen persönlich zum Thema häusliche Gewalt informieren. Das Gleichstellungsbüro, ZONTA e.V., Kokobe und Frauen helfen Frauen stehen hier ab 14 Uhr für Austausch und Information zur Verfügung.

Die UN-Kampagne „Orange The World“ macht seit 1991 auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam – und das aus gutem Grund. Die Zahlen zum Thema häusliche Gewalt sind alarmierend. 2022 wurden in Deutschland mehr als 240.000 Opfer von häuslicher Gewalt erfasst, das bedeutet einen Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Opfer sind überwiegend Frauen, während die Täter meist Männer sind.

Nach offiziellen Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation oder auch der Europäischen Grundrechtsagentur wird jede dritte Frau im Alter zwischen 16 und 60 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer Gewalt, jede siebte Frau in dieser Altersklasse erlebt sexuelle Gewalt. Dabei ist der Ort der Taten in einer Vielzahl der Fälle das eigene Zuhause.

 

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News

Kreissparkasse Ahrweiler erweitert Unterstützung von Majtie Kolberg

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler ist ein Förderer der ersten Stunde von 800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg. Bereits zu Kinder- und Jugendzeiten unterstützte die Kreissparkasse Ahrweiler die Mittelstreckenläuferin bei ihren regionalen Wettkämpfen. Mittlerweile ist Majtie Kolberg international bei Welt- und Europameisterschaften in der Weltspitze angekommen und eine der sportlich berühmtesten Personen des Kreis Ahrweiler.

Seit 2019 ist die Kreissparkasse Ahrweiler Sponsor von Majtie Kolberg. Im Rahmen der guten Zusammenarbeit hat man die Sportlerin nun mit einem neuen Elektroauto ausgestattet. „Wir freuen uns, dass wir Majtie Kolberg auf so vielfältige Weise unterstützen können.

Als internationale Spitzensportlerin ist sie ein weltweites Aushängeschild für unsere Region. Daher ist es selbstverständlich, dass sie auf unsere Unterstützung zählen kann“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Darüber hinaus unterstützen wir jährlich mit bis zu 500.000 € die Vereine, Kindergärten und Schulen und viele weitere Institutionen aus unserer Region bei der Umsetzung ihrer Projekte zu den Themen Soziales und Bildung, Kulturarbeit, Unterstützung für Forschung, Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung, Sport.“

„Ich freue mich, mit der Kreissparkasse Ahrweiler einen so zuverlässigen Partner an meiner Seite zu haben. Für die großartige Unterstützung, die ich hier bekomme, möchte ich mich herzlich bedanken“, ergänzt Majtie Kolberg.

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Wirtschaft

Eine moderne „Ideenfabrik“ im historischen Ambiente in Euskirchen

Euskirchen – Beratung für Unternehmensgründer, Begleitung zu mehr Nachhaltigkeit, Steigerung der Innovationsfähigkeit, Weiterbildung und Qualifizierung: Die frisch eröffnete „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ ist der neue Knotenpunkt im Kreis Euskirchen, wenn es um die großen Zukunftsthemen unserer Zeit geht.

Eingebettet in die altehrwürdige Tuchfabrik vor den Toren der Stadt Euskirchen findet sich hier ein zentraler Marktplatz für Wirtschaft und Unternehmen, die eine Austausch- und Netzwerkplattform suchen und hier neue Ideen entdecken. Die Bauarbeiten für dieses neue Vorzeigeprojekt konnten in einem sehr sportlichen Zeitfenster von einem halben Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

„Mit der Eröffnung der Ideenfabrik haben wir einen Meilenstein erreicht“, freute sich Landrat Markus Ramers bei der Eröffnung vor mehr als 100 Gästen. Er ermunterte die (künftigen) Unternehmer und die weiteren Beteiligten: „Nutzen Sie die Chance und experimentieren Sie. Probieren Sie neue Dinge aus und lernen Sie aus möglichen Fehlern. Vor allem: Haben Sie keine Angst vor Fehlern.“

Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den britischen Designer, Erfinder und Unternehmer James Dyson, dessen beutellose Staubsauger heutzutage weltbekannt sind und einen hohen Marktanteil haben. Doch bis dahin sei es ein weiter Weg gewesen: „Dyson hat sage und schreibe 5127 Versuchsmodelle bis zum endgültigen Durchbruch gebraucht – über einen Zeitraum von 15 Jahren. Er hat trotzdem weiter an sich und sein Produkt geglaubt – und es immer weiter verbessert. Heute ist er Weltmarktführer.“

Co-Working, Meeting- und Eventräume, Beratungs- und Wissensfabrik: Das Innovations- und Gründungszentrum (630 Quadratmeter, Gesamtkosten: ca. 1,9 Mio. Euro) soll zum zentralen Element bei der Befähigung von Unternehmen zur nachhaltigen Transformation werden und dabei wichtige Ent-wicklungsherausforderungen der Wirtschaftsstruktur im Kreis Euskirchen in den Blick nehmen wie etwa die Innovationsfähigkeit oder die Fachkräfteattraktivität. Bis 2026 soll auf diesem Weg die Marke von 100 nachhaltigen Unternehmen im Kreis Euskirchen erreicht werden. Und sicherlich finden hier kleinere Start-Ups ein optimales Umfeld für ihre Ideen und Aktivitäten. Landrat Markus Ramers: „Ich wünsche mir, dass hier Menschen zusammenkommen, Gründer, Kammern, Verbände und Unternehmen, um gemeinsam aktiv zu werden. Und ich setze hier auf Dynamik, Flexibilität und Kreativität.“

Ein Highlight der Ideenfabrik ist der moderne Co-Workingspace. Hier findet man Arbeitsplätze für jeden Bedarf bis hin zu einer Werkstatt mit 3D-Drucker, 3D-Scanner und VR-Technik. Die Digital-Werkstatt bietet zum Beispiel die Möglichkeit, an einer Produktidee zu arbeiten oder einen Prototyp zu entwerfen. Zur Auswahl stehen darüber hinaus agile, flexible Arbeitsplätze in einem gemütlichen und modernen Ambiente. Für private und ungestörte Telefonate stehen zwei „Phoneboxen“ zur Verfügung. Bei Interesse kann auch ein technisch ausgestatteter Seminarraum für rund 20 Personen genutzt werden.
Die Ideenfabrik ist zu 70 Prozent vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert worden. Referatsleiterin Ruth Lochte war eigens aus Berlin zur Eröffnungsfeier gekommen und betonte den Modellcharakter der Ideenfabrik. „Wir hoffen, dass sich dieses Projekt als beispielhaft erweist und damit ein Vorbild für andere Regionen in Deutschland haben kann. Sie können sicher sein: Die Blicke aus Berlin werden nun auf den Kreis Euskirchen gerichtet sein.“

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Tourismus

Vier Sterne für einen tollen Urlaub – Ferienwohnung in Obermendig klassifiziert

Mendig – Sterne ziehen magisch an. Das gilt auch für die schönsten Tage des Jahres, denn im Urlaub wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Deshalb vergibt die Vulkanregion Laacher See seit einigen Jahren, nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.

Eigens durch den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf Sterne für die Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Neben der Erfüllung von Mindeststandards, wie zum Beispiel einer Gästemappe, der einwandfreie Zustand von Unterkunft und Grundstück sowie die Veröffentlichung des Grundrisses werden Zusatzleistungen wie eine Spülmaschine, eine Sauna oder Serviceangebote und vieles mehr in die Bewertung einbezogen.

Die Ferienwohnung „Basaltliebe“ von Eva und Dennis Berresheim in der Obermendiger Fallerstraße wurde jetzt nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer von den DTV-Prüferinnen Julia Schweitzer und Christina Münk bewertet und mit vier DTV-Sternen ausgezeichnet, die für eine höherwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort stehen.

Die stilvoll eingerichtete Ferienwohnung bietet auf 69 Quadratmetern Platz für vier Personen und verfügt über zwei Schlafzimmer, einen offenen Wohn- und Essbereich sowie ein modern ausgestattetes Bad. Eine kleine Sitzecke im Innenhof lädt zum Verweilen ein und ein Stellplatz befindet sich direkt an der Ferienwohnung.

Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde und ein passendes Schild an die Familie Berresheim. Beide lobten die Eigentümer und waren sich sicher, dass die Ferienwohnung eine Bereicherung für unsere Urlaubsregion darstellt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Klassifizierung hat eine Gültigkeit von drei Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung, um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

Sie möchten Ihre Unterkunft klassifizieren lassen? Dann melden Sie sich gerne bei Julia Schweitzer unter: 0 26 52 / 98 00 18.

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Wirtschaft

MeGA begeistert immer wieder – Meckenheimer Garantie für Ausbildung im 14. Jahr

Meckenheim – Jungen Menschen eine Perspektive geben – das ist MeGA, die Meckenheimer Garantie für Ausbildung. In den hoch modernen Räumlichkeiten der Josef Küpper Söhne GmbH im Industriepark Kottenforst fand die offizielle Vertragsunterzeichnung des 14. MeGA-Jahrgangs statt. Dazu waren neben den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 der Geschwister-Scholl-Hauptschule und deren Eltern und Lehrkräfte wieder zahlreiche Vertretende der Sponsoren, Meckenheimer Firmen sowie der Fraktionen im Rat erschienen. Bürgermeister Holger Jung begrüßte gemeinsam mit den Initiatoren Schulleiter Peter Hauck und Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher die Anwesenden sehr herzlich. Im Verlauf stellte die Hausherrin Vera Küpper-Racke ihr Unternehmen vor. U.a. durchlaufen insgesamt 26 Auszubildende die Firma für Sanitärhandwerk und Heizungsbau.

Alle drei Protagonisten beteuerten, dass MeGA als Erfolgsstory weiter laufe, da alle an einem Strang zögen. Dazu brauche es zunächst die Schülerinnen und Schüler, die sich auf den Deal einlassen, motivierte Lehrerinnen und Lehrer, die die jungen Leute fördern, die Eltern, die ihre Kinder unterstützen. Dazu brauche es aber auch Unternehmen, die sich engagiert in MeGA einbringen und Sponsoren, die das Projekt stützen. Ein großer Dank ging dabei an die Eheleute Faßbender, die mit der Faßbender-Stiftung großzügig die Geschwister-Scholl-Hauptschule sponsern. Auch die Bürgerstiftung der Stadt Meckenheim bringt sich finanziell ins Projekt ein.

Bei der Ausbildungsplatzgarantie MeGA- Meckenheimer Garantie für Ausbildung handelt es sich um eine Initiative der Stadt Meckenheim und der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Kooperation mit Meckenheimer Unternehmen. Das Ziel besteht darin, jeder Schülerin und jedem Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule eine gute berufliche Perspektive zu bieten und Betrieben aus Meckenheim geeignete Auszubildende zu vermitteln.

Dazu erklären sich Meckenheimer Unternehmen gegenüber der Stadt verbindlich bereit, das Projekt zu unterstützen und Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

Jede Schülerin und jeder Schüler der 9. Klasse erhält die Möglichkeit, mit Stadt, Schule und den Kooperationsunternehmen einen Vertrag zu schließen, in dem die Vermittlung eines Ausbildungsplatzes garantiert wird.

Die Schülerin oder der Schüler verpflichtet sich im Gegenzug, bestimmte Leistungen zu erbringen, zum Beispiel:

  • einen Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • keine mangelhaften Leistungen, Durchschnittsnote mindestens befriedigend
  • keine unentschuldigten Fehltage
  • aktive Teilnahme am Berufsförderunterricht
  • und ein positives soziales Verhalten und soziales Engagement

Die Schülerinnen und Schüler werden von der Schule gezielt und individuell gefördert und auf den Start ins Berufsleben vorbereitet. Dies geschieht sehr intensiv schon ab der 8. Klasse an der Meckenheimer Campusschule, losgelöst von der Ausbildungsplatzgarantie.

Bei MeGA handelt es sich um eine einzigartige Initiative im Rheinland, die den Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Hauptschule eine berufliche Perspektive bietet. MeGA garantiert jeder Schülerin und jedem Schüler einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig werden die Hauptschule und der Schulstandort Meckenheim gestärkt. Die Betriebe erhalten aus Meckenheim geeignete Auszubildende, womit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt wird.

Die Schule kann mit dem Projekt auch nationale Preise aufweisen: Aus bundesweit 200 Bewerbern um den DEICHMANN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit hat eine Jury 2011 das Meckenheimer Projekt auf den 2. Platz in der Kategorie Schulische Präventivmaßnahmen gewählt. Außerdem wurde der Geschwister-Scholl-Hauptschule für ihre herausragende Arbeit in der Berufsorientierung und für das MeGA-Projekt das Berufswahlsiegel vom Land NRW in 2012 und als Rezertifizierung in 2015 und 2018 verliehen. In der Qualitätsanalyse NRW vom Juni 2018 wurde der Schule vom Qualitätsteam der Bezirksregierung Köln die Arbeit in der Berufsorientierung und das MeGA-Projekt als exzellent und vorbildlich für andere bescheinigt.

Das Vorzeigeprojekt ist weit über die Grenzen unserer Region bekannt und genießt große Aufmerksamkeit. Das Initiativ-Team ist mit MeGA bereits durch Deutschland getourt und hat auf Einladung anderer Kommunen und Organisationen die Idee und Umsetzung vorgestellt.

Die Geschwister-Scholl-Hauptschule hat seit Beginn des Projekts eine sehr erfolgreiche Bilanz vorzuweisen: Von 2012 bis 2023 wurden insgesamt 13 „MeGA-Jahrgänge“ mit über 600 Schülerinnen und Schülern nach der Klasse 10 mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder der Fachoberschulreife entlassen.

Von diesen haben gut zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung im Dualen System vorwiegend in Meckenheim begonnen.

Im Durchschnitt liegt dieser Wert bei Hauptschulen in NRW bei nur 15%.

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Gesundheit

Rehafit am St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen erhält Reha-Zulassung der Berufs-Genossenschaften

Mayen – Aus Mayen zur EAP nach Koblenz oder Cochem: Für Patienten nach Berufsunfall oder bei Berufskrankheit war dies bislang Usus. Nun wurde Rehafit am St. Elisabeth in Mayen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung für das Verfahren der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) zugelassen. Damit können zukünftig Patienten nach Berufsunfällen oder mit Berufserkrankungen in einem sehr effizienten komplexen Therapieverfahren vor Ort in Mayen an dieser ambulanten Rehamaßnahme teilnehmen.

Die EAP ist eine von der gesetzlichen Unfallversicherung aufgrund der
Ergebnisse der Rehabilitation von Leistungssportlern entwickelte Therapie. Dabei wird wohnortnah eine intensivierte physiotherapeutische Behandlung, gepaart mit physikalischen Maßnahmen wie etwa Wärmetherapie, – durch ein muskuläres Aufbautraining in der Gruppe und einzeln unterstützt. Die tägliche Therapiedauer beträgt mindestens zwei Stunden über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Die EAP steht dabei Patienten der Berufsgenossenschaften und Privatpatienten offen. „Die Landesverbände der Berufsgenossenschaften beteiligen ausschließlich besonders geeignete Rehabilitationszentren an der EAP. Eine solche Zulassung haben wir nun neben unserem EAP-Standort Ev. Stift Koblenz auch in Mayen erhalten“, freut sich Geschäftsbereichsleiter Rehafit, Frank Haas und ergänzt: „Dazu müssen wir nicht nur besonders qualifiziertes Personal vorweisen, sondern auch apparativ und räumlich hohe Anforderungen erfüllen. Das konnten wir durch die Anschaffung neuer Trainingsgeräte und den Umbau des ehemaligen Bewegungsbades zu einer kleinen Sport- und Gymnastikhalle erreichen.“

Rehafit-Teamleiter Mayen, Yves Gaugler berichtet: „Mit Chefarzt und Unfallchirurg Dr. med. Horst Kray und der Praxis für Ergotherapie Helmes, Krischer, Schmitt haben wir zudem Kooperationen geschlossen, als weitere Voraussetzung zur Anerkennung als EAP-Einrichtung“. Und in Zeiten des Fachkräftemangels sei es wichtiger denn je, Patienten nach einem Berufsunfall wieder so fit zu bekommen, dass sie einer geregelten Arbeit nachgehen und ein selbstbestimmtes Leben führen können.

 

 

 

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News

Das Kinder-Parlament tagte im Aachener Rathaus – bereits zum zehnten Mal

Aachen – Sie geben Kindern eine Stimme, machen Kinderrechte in Schulen bekannt, lernen und leben Demokratie, engagieren sich für Kinderrechte hier vor Ort und weltweit und hoffen auf Nachahmer*innen – die Kinder des Kinderparlaments Aachen. Bereits zum zehnten Mal waren Schüler*innen aus den dritten und vierten Schuljahren aus 23 Aachener Grundschulen am Tag der Kinderrechte, dem 20. November, ins Aachener Rathaus gekommen, um dort die letzte Sitzung des Jahres abzuhalten. Vor zehn Jahren waren es noch sechs Grundschulen, die beim damaligen Oberbürgermeister Marcel Philipp eine Kindersprechstunde hatten. Das Kinderparlament ist eine Kooperation von Aachener Grundschulen und der UNICEF-Gruppe Aachen.

Das Kinderparlament, das mittlerweile drei bis vier Mal pro Jahr an unterschiedlichen Orten in der Stadt tagt, wurde von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Foyer des Rathauses herzlich empfangen und zunächst wurde gemeinsam ein Lied für Kinderrechte gesungen, das auch Keupen und Heinrich Brötz, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Kultur, lauthals mitsangen. Keupen nach der musikalischen Einstimmung: „Damit habt Ihr die Sonne ins Rathaus gebracht.“ Und mit Blick auf die vielen Schilder und Banner der Kinder: „Und natürlich die Kinderrechte, über die wir heute sprechen wollen.“

In ihrer Begrüßung hielt die Oberbürgermeisterin ein Plädoyer für gute Schulen, in denen die Kinder gerne sind und Spaß haben: „Wir brauchen schlaue Köpfe in der Zukunft, dazu braucht es gute Schulen, um den Kindern die Chancen die das Leben für sie bereithält zu erschließen.“ Sie bedankte sich ausdrücklich bei den Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen, die die Kinder jeden Tag unterstützen, denn da, wo man gerne ist und Spaß hat, da lernen Kinder am besten für das Leben.

Nachdem die Kinder, ihre Begleiter*innen aus den Grundschulen und von UNICEF in den Sitzungssaal des Aachener Rathauses gewechselt waren, ging es auch sehr schnell zur Tagesordnung – und die war gut gefüllt. Routiniert riefen die drei Vorsitzenden Paula, Julia und Ella aus der Grundschule Brander Feld die einzelnen Punkte auf, die dann von Kindern aus unterschiedlichen Schulen vorgetragen wurden. Oberbürgermeisterin Keupen und Beigeordneter Brötz standen zu allen Fragen Rede und Antwort.

Und die Forderungen waren meist sehr konkret: Man wolle öfter das DEPOT in der Talstraße nutzen, wo die letzte Sitzung inklusive einer Kunstaktion stattfand. Auch nach den Wünschen des vergangenen Jahres zur Gestaltung des Platzes der Kinderrechte vor dem DEPOT wurde kritisch nachgehakt – schließlich seien noch nicht alle umgesetzt. „Die Mappe liegt auf meinem Schreibtisch. Aber ein paar Wünsche, zum Beispiel der Trinkbrunnen, sind so groß, dass wir die gut vorbereiten müssen“, so Keupen. „Aber es ist nicht vergessen. Versprochen!“, versicherte sie.

Mehr Platz für die Schule am Lousberg wurde auch gefordert, ein Anbau und die Nutzung der Hausmeisterwohnung. „Wir wollen ja hier ehrlich miteinander umgehen“, betonte Heinrich Brötz und räumte ein: „Einen Anbau wird es in der nächsten Zeit nicht geben. Der ist nicht geplant. Dafür ist aktuell auch kein Geld da. Aber für den Hinweis auf die nicht genutzte Hausmeisterwohnung danke ich Euch. Das gebe ich weiter.“

Zum Ende der „Kindersitzung“ im Ratssaal versprachen sich alle Beteiligten bald wieder zusammenzukommen, um weiter an den wichtigen Themen der Kinder zu arbeiten.

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News

Investition in das Leben – Dritter Kommerner Defibrillator hängt am „Trinkgut Miler“

Mechernich-Kommern – Die „Möglichmacher“ Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Maciej Miler und Ingolf Brendt trafen sich zum freudigen Austausch vor Ort – „Wir brauchen mindestens einen Defibrillator in jedem Ort, denn sie retten faktisch Leben. Eine ganz wichtige Sache!“, betonte der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Gespräch mit dem Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, Maciej Miler, Geschäftsführer des Kommerner „Trinkgut Miler“ und Ingolf Brendt, Geschäftsführer von „Brendt Sicherheitstechnik“ aus Kommern.

Getroffen hatten sie sich an einem grauen Novembernachmittag auf dem geschäftigen Parkplatz des Getränkemarktes an der B266. Anlass des Treffens war ein brandneuer Defi gleich neben der Eingangstür an der Außenwand des „Trinkguts“, welcher in Notsituationen rund um die Uhr zur Verfügung steht. Übrigens schon der Dritte auf Kommerner Gebiet, neben einem am „Eierhaus Schäfer“ in Gehn und einem am Arenbergplatz.

Installiert hatte ihn die Firma „Brendt Sicherheitstechnik“ aus Kommern, gesponsert wurde er mit rund 1.500 Euro plus Installationskosten von der Stadtverwaltung. Derzeit suche man aber noch nach weiteren Sponsoren. Denn, so Bürgermeister Dr. Schick: „Wir wollen im Stadtgebiet ein flächendeckendes Netz aus Defibrillatoren installieren. Rund zwölf Stück fehlen uns dazu derzeit noch“.

Schritt für Schritt Leben retten

Die Geräte des „Lebensretter im Kreis Euskrichen e.V.“, welcher auch Infoveranstaltungen zu ihnen anbietet, stehen in ständigem Kontakt mit der Rettungsleitstelle des Kreises Euskirchen. So weiß der Rettungsdienst direkt, wenn die Defis genutzt werden und kann schnellstmöglich reagieren. „Ein wirklich tolles System um direkt zu helfen. Darüber sind wir sehr froh!“, sagte auch Ortsbürgermeister Rolf Jaeck, der alle beteiligten Institutionen als Bindeglied zusammengeführt hatte. Ihm gebührte an diesem Nachmittag besonderes Lob für sein großes Engagement.

Wichtig sei aber auch, Bürgerinnen und Bürger an den Geräten zu schulen und ihnen die Angst davor zu nehmen. „Dabei erklären die Geräte die Reanimation sogar Schritt für Schritt selbst und führen durch den Prozess“, so Jaeck. Nichts desto trotz wolle er bald einen entsprechenden Infonachmittag in der Bürgerhalle organisieren.

Brendt bestätigte Sponsoring

Auch „Trinkgut“-Geschäftsführer Maciej Miler war begeistert von dem neuen Gerät, nahm es genauer in Augenschein und informierte sich genau über die Funktionsweise, um im Notfall schnell und besonnen handeln zu können. Ingolf Brendt, der mit seiner Sicherheitstechnik-Firma insgesamt schon sechs Defis installiert hatte, erklärte sich derweil gleich vor Ort bereit, mit seiner Firma auch ein Gerät zu sponsern.

Ganz zur Freude von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Die Defibrillatoren sind ohne Zweifel eine wichtige Investition in die Sicherheit und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Darum sind entsprechende Sponsorings ebenso wichtig, für die wir wirklich sehr dankbar sind. Und wenn man damit auch nur ein Leben rettet, hat sich die Investition ja auch schon mehr als gelohnt!“

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Top-Events

2026 werden in der Aachener Soers rund 500.000 Besucher erwartet

Aachen – Reit-Weltmeisterschaft als Wirtschaftsfaktor für die Region – Die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft sehen in der vom 11. bis 23. August 2026 in Aachen stattfindenden Reit-Weltmeisterschaft in sechs Pferdesport-Disziplinen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region.

„Herzlichen Glückwunsch an den Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV), der es geschafft hat, nach den Weltreiterspielen 2006 nun die FEI World Championships 2026 nach Aachen zu holen“, gratuliert Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und verspricht die volle Unterstützung seitens der Wirtschaft.  „Das Turnier ist eine bedeutende Chance zur Standortvermarktung. Über Großveranstaltungen wie diese können wir unsere Region in die Welt tragen“, betont Stefanie Peters, Vize-Präsidentin der IHK Aachen und Präsidentin des ALRV, vor der jüngsten Sitzung der Vollversammlung der IHK Aachen.

2026 werden in der Aachener Soers rund 500.000 Besucher erwartet. „Ein solches Großereignis sichert und schafft neue Arbeitsplätze im direkten Umfeld. Es gibt außerdem eine ausgeprägte, regionale Zulieferindustrie, die Wertschöpfung generiert“, berichtet die IHK-Vize-Präsidentin und fährt fort: „Ein solches Top-Event lockt die Menschen an. Sie werden ihren Aufenthalt mit einem Einkaufsbummel, einem Restaurantbesuch und Hotelübernachtungen verbinden. Die Reit-Weltmeisterschaft wird eine Strahlkraft auf die gesamte Region ausüben. Nicht zuletzt gewinnt der Standort Region Aachen dadurch an zusätzlicher Attraktivität. Aachen besitzt Anziehungspotenzial – für Sportler, Zuschauer und nicht zuletzt für Zukunftsinvestitionen in die Region.“