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FunkenSprüher 2024 gesucht! – Startschuss für die 9. Bewerbungsrunde gefallen

Daun – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und die Volksbank Eifel eG loben gemeinsam die nächste Runde des „FunkenSprüher“ aus. Mit dem Award belohnt werden schulische und studentische Abschlussarbeiten, die sich intensiv mit dem Landkreis Vulkaneifel beschäftigen oder deren Ergebnisse unmittelbare Vorteile für Unternehmen oder Institutionen in der Region bieten. Eingereicht werden können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Semester-, Bachelor-, Master- und Examensarbeiten sowie Dissertationen. Die besondere Bedingung dabei ist, dass die eingereichten Arbeiten den „Funken“ der Begeisterung und Innovation in die Vulkaneifel überspringen lassen.

„Als regionale Bank sehen wir es als unsere Verantwortung an, Initiativen zu unterstützen, die zur Förderung von Wissen, Kreativität und lokalem Engagement beitragen. Der Abschlussarbeitenpreis FunkenSprüher bietet eine einzigartige Plattform, um das herausragende Potenzial junger Talente zu würdigen und gleichzeitig die Bedeutung unserer Region in den Fokus zu rücken“, erklärt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, die in diesem Jahr Sponsoringpartner des FunkenSprüher ist. „Hier haben wir in den vorangegangenen Wettbewerbsrunden schon tolle Beispiele prämieren dürfen!“

Der Sieger in der Kategorie „Schulische Arbeiten“ erhält 400 Euro Preisgeld. Für den zweiten und dritten Platz gibt es 200 bzw. 100 Euro. Der Gewinner in der Kategorie „Studentische Arbeiten“ erhält 750 Euro. Für den Zweitplatzierten gibt es 350 Euro und 150 Euro für den dritten Platz. Eine Einreichung ist jederzeit möglich. Letztmöglicher Tag für eine Einreichung innerhalb der 9. Wettbewerbsrunde ist der 31. Mai 2024. Die Arbeit darf am Tag der Einreichung nicht älter als 12 Monate sein (Datum der Fertigstellung). Die Einreichung darf keine Geheimhaltungsverpflichtungen verletzen.

Eine fachkundige Jury, der neben einem Vertreter der Volksbank Eifel eG und WFG-Geschäftsführerin Judith Klassmann-Laux auch Landrätin Julia Gieseking und Vertreter der regionalen Wirtschaft angehören, entscheidet über die fristgerecht eingereichten Arbeiten. Die prämierten Arbeiten werden anlässlich einer Preisverleihung im Sommer/Herbst 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Informationen sind online unter www.wfg-vulkaneifel.de/funkensprueher .

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Zum Sportgutschein kommt der KulturGUTschein für Grundschulkinder in Stolberg

Stolberg – Nach dem Vorbild des schon in der zweiten Auflage bestehenden und auch für kommendes Jahr geplanten Sportgutscheins hat die Stadt Stolberg nun auch einen „KultutGUTschein“ für Grundschulkinder aufgelegt. Er wird in den nächsten Wochen an allen Grundschulen verteilt.

Im „KulturGUTschein 2023/2024“ werben elf musik-, kultur- und brauchtumspflegetreibende mit ihren Angeboten um Nachwuchs. „Wie schon beim Sportgutschein ist das Ziel, unsere Kinder in soziale und gesellige Vereinsstrukturen einzubinden“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas und ergänzt: „Mit dem KulturGUTschein möchten wir den Stolberger Kindern den Zugang in die Vereine erleichtern – unabhängig von der finanziellen Ausstattung des Elternhauses. Zudem nutzen viele unserer heimischen Vereine die große Chance, bei über 2.000 Grundschulkindern um motivierten Nachwuchs zu werben.“

Das Prinzip des „KulturGUTschein“ ist dasselbe wie das des Sportgutscheins, erklärt der Beigeordnete für Schule, Kultur, Soziales, Tourismus und Sport, Michael Ramacher: „Alle Stolberger Grundschulkinder erhalten in Kürze über ihre Schulen einen Flyer, in dem die teilnehmenden Vereine ihre Angebote präsentieren. Die Kinder können diese dann mit dem beiliegenden Gutschein nutzen. Die Vereine wiederum schicken die Gutscheine an die Stadt und erhalten den Gutscheinwert.“

Die erste Auflage des KulturGUTscheins war nach einem einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Tourismus eigentlich für 2021 geplant. Die Gutscheine waren schon im Entwurf fertig, bis dann die Flut vom 14. Juli die endgültige Fertigstellung verhindert hat.

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Wirtschaft

Umfrage von IHK und HWK Trier zeigt alarmierende Tendenz

Region/Trier – Der Fachkräftemangel hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Dies belegt eine Umfrage, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie Handwerkskammer (HWK) Trier mit Unterstützung der Initiative Region Trier (IRT) durchgeführt haben und deren Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden.

„Der gewerblichen Wirtschaft der Region Trier fehlen rund 7500 Arbeits- und vor allem Fachkräfte. Wenn man die Auszubildenden dazu rechnet, geht es um fast 10.000 Stellen, die die Unternehmen nicht angemessen besetzen konnten. Der Fachkräftemangel hat sich damit deutlich verschärft, denn 2018 lag der Wert unseren Hochrechnungen zufolge noch bei 5500 und 2011 bei gut 3000 nicht passend zu besetzenden Stellen“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer.

An der umfangreichen Unternehmensbefragung, die im Sommer 2023 durchgeführt und im Herbst ausgewertet wurde, beteiligten sich rund 650 regionale Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit mehr als 27.000 Beschäftigten.

„Am härtesten trifft der Fachkräftemangel die kleinen Unternehmen, wie sie unter anderem für das Handwerk, aber auch im Einzelhandel und Dienstleistungssektor typisch sind“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf. Kleinstunternehmen bis 9 Mitarbeiter können jede fünfte Fachkräftestelle nicht besetzen, bei Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigten ist es jede zehnte, bei mittleren Unternehmen jede zwanzigste und bei großen Firmen ab 250 Mitarbeitern rund jede fünfzigste Position, die vakant geblieben ist.

„Der ungedeckte Personalbedarf in unserer Region unterscheidet sich deutlich nach Qualifikationsstufen. Mitarbeiter mit einer dualen Ausbildung sind bei weitem am knappsten und haben hervorragende Beschäftigungschancen. Daran wird sich nach Einschätzung der regionalen Wirtschaft in den kommenden Jahren auch nichts ändern“, sagt IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt. Über 60 Prozent der mitarbeitersuchenden Unternehmen fragten solche mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung nach, 40 Prozent Auszubildende und nahezu 30 Prozent Fachwirte, Techniker oder Meister, während 20 Prozent Positionen für An- und Ungelernte und lediglich 10 Prozent für akademisch Qualifizierte nicht besetzen konnten.

Und wie sind aus Sicht der regionalen Unternehmen die Zukunftsaussichten in Sachen Fachkräfteversorgung? „Leider alles andere als rosig. Bereits heute haben mehr als vier von zehn Befragten große Schwierigkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken, für das Jahr 2028 rechnen sogar 70 Prozent mit großen Rekrutierungsproblemen – es wird also noch schlimmer“, resümiert HWK-Geschäftsführer Matthias Schwalbach.

Mittlerweile schlägt sich der Fachkräftemangel verstärkt negativ im Geschäftserfolg nieder. Rund ein Viertel der Unternehmen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, berichtet, dass dieser ein großes Problem für Ihre Ertragskraft darstellt; für das Jahr 2028 erwartet dies bereits mehr als die Hälfte der Betriebe.

„Wir müssen wirklich alle Anstrengungen unternehmen, um dem Fachkräftemangel beizukommen, da dieser dabei ist, sich zu einem echten Wachstumskiller zu entwickeln. Auch in den kommenden Jahren wird der Schwerpunkt unserer Arbeit in diesem Bereich liegen“, sagen die Kammervertreter.

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Tourismus

Kreissparkasse Ahrweiler und IU Internationale Hochschule veröffentlichen Abschlussbericht

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat in Kooperation mit der IU Internationalen Hochschule die Tourismusmaßnahme „Quo vadis, Ahrtal?“ durchgeführt. Hierzu zählte neben der vor Ort Besichtigung der Studierenden, eine anschließende Erarbeitungsphase vielfältiger Ideen für kurzfristig umsetzbare Tourismusmaßnahmen zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler. Präsentiert wurden die Ergebnisse allen Interessierten Akteuren aus Gastronomie- und Hotellerie, Einzelhandel, Veranstaltungsmanagement und Weinbau sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik rund um Landrätin Cornelia Weigand Ende Juni im Rahmen einer großen Abendveranstaltung. Nach Abschluss der Projektarbeit übergab nun Prof. Dr. Margit Bölts, eine von vier involvierten Professoren der IU Internationalen Hochschule, den Abschlussbericht an Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler.

„Wir freuen uns nun den Abschlussbericht dieses spannenden Projektes präsentieren zu können. Unser Anliegen hierbei war es niederschwellige, leicht umsetzbare und viele Betriebe ansprechende Handlungsimpulse zu schaffen, die kurzfristig umgesetzt werden können und so eine Ergänzung zu den eher mittelfristigen Maßnahmen der Tourismuskonzeption 2025 des Ahrtaltourismus darstellen. Besonders wichtig ist uns dabei die Förderung aller Aktivitäten zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler. Mit dieser Wertschöpfung ist zugleich auch der Wohlstand der Bevölkerung in unserer Region untrennbar verbunden“, erklärt Guido Mombauer und führt weiter aus: „Viele Betriebe der Hotellerie und Gastronomie haben bereits Unglaubliches geleistet. Jetzt sind unsere Betriebe darauf angewiesen, dass auch wieder vermehrt Touristinnen und Touristen zu uns ins Ahrtal kommen und deren Angebote nachfragen. Wir freuen uns, dass wir durch unsere große Vernetzung einen unserer wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Landkreis in den Fokus nehmen konnten und in diesem Rahmen gemeinsam mit der IU Internationalen Hochschule eine Vielzahl an Ideen und Konzepten entwickeln konnten und somit zur Steigerung der Wertschöpfung und der Attraktivität unserer Heimat beitragen konnten.“

Auch Prof. Dr. Margit Bölts von der IU Internationalen Hochschule bewertet das Projekt positiv: „Wir haben es hier mit einer Win-Win Situation zu tun: Es konnten viele tolle Ideen generiert werden, deren Umsetzung den betroffenen Betrieben im Ahrtal sowie der Region an sich zugutekommen und einen echten Mehrwert bieten können. Darüber hinaus war es für unsere Studierenden eine wertvolle Erfahrung außerhalb der Vorlesungsräume, die ihre Kompetenzen in Sachen praxisnaher Lösungsorientierung klar gesteigert hat.“

Die gesamte Initiative wurde ohne öffentliche Mittel finanziert, die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch die Kreissparkasse Ahrweiler. Warum? Guido Mombauer erläutert: „Weil uns unsere Heimat am Herzen liegt und wir uns aktiv um Ideen und Konzepte aber eben auch um Umsetzungen und Lösungen kümmern. Der Abschlussbericht ist übrigens über unsere Homepage abrufbar.“

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„Sterne des Sports“ – SV Blau Weiß Kaifenheim erhält Ehrenpreis und erzielt vierten Platz

Kaisersesch/Mainz – Mit dem Projekt „Grenzen setzen – Stopp heißt Stopp!“ wurde der SV Blau Weiß Kaifenheim beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Der Verein hat mit seinem zukunftsweisenden Projekt eine vom Verein unabhängige Anlaufstelle bei Fällen sexualisierter Gewalt geschaffen. Neben der Schulung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern wurden auch Verhaltenskonzepte entwickelt und Selbstbehauptungskurse mit Kindern durchgeführt.

Viel Ehre und Lob gab es für sechs Sportvereine aus Rheinland-Pfalz, die es unter 84 Mitbewerbern bis in die Endrunde des Wettbewerbs auf Landesebene geschafft haben. Sie wurden in einer festlichen Preisverleihung am Donnerstag, 23. November 2023 in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Mainz mit den Sternen des Sports in Silber gewürdigt. Die Auszeichnungen verliehen Michael Ebling, Minister des Innern und für Sport, Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Darmstadt Mainz, als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe, sowie Wolfgang Bärnwick, Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Für die genossenschaftliche Bankengruppe betonte Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Darmstadt Mainz: „Vereine sind wichtige Akteure in unserer Gesellschaft. Sie stärken vor allem die soziale, psychische und gesundheitliche Entwicklung der Menschen in den Regionen. Als Genossenschaftsbanken wollen wir mit den „Sternen des Sports“ die Sportvereine stärken und unterstützen. Denn sie haben die große Kraft, Menschen miteinander zu verbinden.“

Bürgermeister Albert Jung gratuliert allen Mitgliedern des SV Blau Weiß Kaifenheim zu ihrem gesellschaftlichen Engagement und der besonderen Auszeichnung.

Hintergrundinformation: Die Auszeichnungen „Sterne des Sports“ des gleichnamigen bundesweiten Wettbewerbs stehen für Gesundheit, Inklusion, Integration sowie Gemeinschaftssinn und Würdigung von ehrenamtlichem Engagement. Mit diesen „Sternen des Sports“ werden alljährlich Sportvereine auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet, die sich für die Menschen vor Ort engagieren. Ausrichter des Wettbewerbs sind die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit seinen Landessportverbänden.

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Buch-Premiere bei Eifel-Geißböcken – Warum zuerst bei den Eifel-Geißböcken? – „Wo denn sonst?

Kall/Roggendorf – Der bekannte Kölner Buchautor Ralf Friedrichs und der Verleger Frank Steffan stellten in Roggendorf die Dokumentation über den ehemaligen FC-Kapitän Jonas Hector vor – 2500 Exemplare waren erst samstags aus der Druckerei gekommen – „Kein Psychogramm des Menschen –

„Er kam als Nobody aus dem saarländischen Auersmacher und er ging als ewiger kölscher Held“, umschreibt der Kölner Buchautor und FC-Kenner Ralf Friedrichs die beispielhafte Fußball-Karriere des Kölner FC-Kickers und Nationalspielers Jonas Hector, der im Mai dieses Jahres nach 13-jährigem Einsatz beim 1. FC Köln die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat. Jetzt, nur wenige Monate nach dem Rücktritt des ehemaligen FC-Kapitäns, lassen Autor Ralf Friedrichs und der Verleger in Co-Autor Frank Steffan die Karriere des Top-Spielers Jonas Hector in einem Buch in 19 Kapiteln Revue passieren.

Nun sollte man eigentlich annehmen, dass das druckfrische Werk, das erst am Wochenende aus der Druckerei in Ungarn angeliefert worden war, zuerst bei den FC-Fans an Hectors Wirkungsstätte in Köln vorgestellt werde. Doch dem war nicht so, denn am Montagabend waren Ralf Friedrichs und Frank Steffan nach Roggendorf geeilt, um das druckfrische Werk beim Stammtisch des FC-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“ erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Friederichs: „Ihr erlebt hier eine echte Weltpremiere“. In Köln werde das Werk erst später präsentiert.

Und warum zuerst bei den Eifel-Geißböcken? „Wo denn sonst? – Günter hat zuerst gefragt“, war die Antwort von Ralf Friedrich. Der meinte damit den Vorsitzenden des Roggendorfer Fanclubs, Günter Henk. Der ist in Kreisen des Kölner FC bekannt wie ein bunter Hund. Und außerdem, so Vorsitzender Günter Henk, seien Jonas Hector und Frank Steffan schließlich Ehrenmitglieder des Eifeler Fanclubs.

Dies bleibt dem Leser des Buches nicht verborgen, denn ein großes Foto auf Seite 140 zeigt, wie Günter Henk dem FC-Kicker Hector die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied überreicht. Henk erinnerte an eine Begebenheit, als er in Köln im Krankenhaus gelegen habe, und Jonas Hector plötzlich vor seinem Bett gestanden habe.

Die gleiche Ernennung zum Ehrenmitglied wurde im Verlauf der Buchvorstellung auch Ralf Friedrichs zuteil, dem Henks Stellvertreterin Sandra Igel eine Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft überreichte.

Erst am Wochenende waren die ersten 2500 Exemplare des 140 Seiten umfassenden Werkes aus der Druckerei in Ungarn angeliefert worden. Ralf Friedrichs und Frank Steffan, der auch den Dokumentarfilm und das Buch „Heinz Flohe – der mit dem Ball tanzte“ über die Euskirchener FC-Legende Heinz „Flocke“ Flohe geschaffen hatte, berichteten über die turbulenten sechs Monate, in denen das Buch entstanden war.

Ralf Friedrich berichtete vom Schock der FC-Fans, als Jonas Hector im April dieses Jahres seinen Rücktritt angekündigt habe. Daraufhin habe Frank Steffan ihn gebeten, ein Buch über den „Mister Zuverlässig“ und die „treue Seele“ des 1. FC Köln zu schreiben. Jonas Hector habe trotz interessanter Angebote von Weltvereinen dem FC die Treue gehalten, mit dem er 2018 sogar in die zweite Liga gegangen war. „Ich habe dann sofort begonnen zu schreiben“, berichtete Friedrichs, der die Karriere des Spielers Hector von Beginn an begleitet hat. Jedes der fast 400 Spiele des „ruhigen und intelligenten“ Spielers habe er recherchiert und sich dabei von Spiel zu Spiel gehangelt. „Ich habe den Reifeprozess des Spielers bewertet, so Friedrichs: „Jedes Spiel mit Jonas Hector hatte eine Geschichte, und vieles hing an ihm“.

Wie sich die jetzige Situation des 1. FC Köln ohne Jonas Hector darstelle, zeige, wie wertvoll der Kapitän für die Mannschaft gewesen sei. Top-Spieler der Bundesliga hätten ihn immer wieder als den besten Techniker der Liga bezeichnet. Wie Friedrichs berichtete, habe er Jonas Hector informiert, dass es bald ein Buch über ihn gebe, und ihm das Manuskript übermittelt. „Wir haben noch keine negative Reaktion bekommen, das ist ein Zeichen, dass es ihm gefällt“.

Für Co-Autor und Verleger Frank Steffan reiht sich Jonas Hector mit 43 Länderspielen in die Reihe der großen FC-Spieler ein. Deshalb habe er Friedrichs gebeten, das Buch zu schreiben. „Es ist kein Psychogramm über den Menschen Jonas Hector, sondern die Geschichte eines Fußballspielers“, so Steffan.

Eigentlich sei das Werk in einem Umfang von 120 Seiten geplant gewesen, doch es sei so viel Material zusammengekommen, dass es trotz schwieriger Kürzungen 144 Seiten geworden seien. „Es ist ein Buch, das kaum ein anderer Spieler nach Ende seiner Karriere bekommen hat“, so Frank Steffan, dass das Buch genauso erfolgreich ankommt, wie Film und Buch über „Flocke“ Flohe. Alle 5000 Exemplare dieses Werkes über den Euskirchener Super-Kicker seien vergriffen, es werde keine zweite Auflage geben, was das Buch nun besonders wertvoll mache.

Noch bis zum 12. Dezember gibt es das Buch über Jonas Hector noch zum Subskriptionspreis von 19.90 Euro. Danach ist es bei Frank Steffan oder auch im Buchhandel für 24,90 Euro zu bekommen.

www.edition-steffan.de/shop/

Jonas Hector – Seine große Karriere in Wort und Bild Din-A-4, Hardcover Vierfarbig 144 Seiten 24,90 Euro
ISBN: 978-3-923838-97-4

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Meckenheimerinnen und Meckenheimer zeigen sich großzügig

Meckenheim – Bei ihrer diesjährigen Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. haben die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal einen Gesamtbetrag in Höhe von 2.130,42 Euro eingenommen, knapp 1.250 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Bürgermeister Holger Jung empfing nach der erfolgreichen Aktion eine Abordnung im Rathaus, um sich bei den Angehörigen der Reservistenkameradschaft zu bedanken. „Durch Ihren Einsatz helfen Sie mit, die Erinnerung an die Kriegstoten wach zu halten“, sagte Jung, um auch die Bereitschaft der Spenderinnen und Spender zu würdigen.

Der 1919 ins Leben gerufene Volksbund betreut in 46 Ländern mehr als 830 Kriegsgräberstätten mit über 2,8 Millionen Kriegstoten. Seit 1954 ist er damit betraut, die Gräber deutscher Gefallener im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. „Dieses fürsorgliche Engagement dient auch als Mahnung für die Lebenden und ist zugleich als Aufforderung zu Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung zu verstehen“, bekräftigte der Bürgermeister. Ebenfalls widmet sich der Volksbund der Angehörigenbetreuung und macht durch Gedenk- und Bildungsarbeit die verheerenden Folgen von Kriegen und Gewaltherrschaft bewusst.

Anders als in anderen Staaten wird die Kriegsgräberfürsorge hierzulande durch einen gemeinnützigen Verein sichergestellt. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge finanziert seine Arbeit überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen, Erbschaften von Nachlassgebenden und Spenden aus der Bevölkerung. Die Einnahmen aus der Haus- und Straßensammlung bilden daher eine wesentliche Säule, sodass die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zur Zukunftssicherung der Arbeit des Volksbundes leisten.

In Meckenheim waren an vier Tagen insgesamt sieben Mitglieder der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal unterwegs. Am Hit-Markt und an den Eingängen des alten Friedhofes an der Bonner Straße und des Waldfriedhofes baten sie die Bürgerinnen und Bürger um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Interessierte haben auf der Homepage www.volksbund.de in einer Datenbank Gelegenheit, nach Angehörigen, die im Krieg ihr Leben verloren haben, zu suchen. Die Datenbank ist unter „Gräbersuche“ zu finden. Unter „Jetzt spenden“ besteht auf der Website die Gelegenheit, die Arbeit finanziell zu unterstützen.

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„Mobil im Kreis Euskirchen“ – Gestern TaxiBusPlus, ab heute MiKE

Euskirchen – Der TaxiBusPlus, die Ergänzung des Busverkehrs im Kreis Euskirchen, fährt ab dem Fahrplanwechsel am 10.12.2023 unter dem neuen Namen MiKE, eine Abkürzung für „Mobil im Kreis Euskirchen“. Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Landrates, stellte jetztgemeinsam mit RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank das neueKonzept vor.

„Der TaxiBusPlus ist in den vergangenen Jahren zwar gut
angenommen worden und hat auch viele Stammkunden“, sagt
Achim Blindert. „Aber wir haben bei Umfragen festgestellt, dass zu
viele Menschen im Kreis Euskirchen dieses Angebot noch nicht
kennen. Doch das wollen wir jetzt ändern!“ Daher starte man
gemeinsam mit der RVK eine neue Kampagne, um die Bekanntheit
zu steigern.

Im Namen „MiKE“ steckt die regionale Verbundenheit und im
Angebot eine Vielzahl an Linien mit regulären und teilweise virtuellen
Haltestellen im Kreis Euskirchen. MiKE bringt auch ein neues Logo und Design mit: Ausgangspunkt ist ein großes „M“, das bildlich für eine kurvige Straße steht. Ergänzt durch ein Auto steht es für die Mobilität im Kreis per Bedarfsverkehr.

Im Gepäck hat „MiKE“ auch ein ganz besonderes „Bonbon“ für die
Fahrgäste: Bislang mussten für Fahrten mit dem TaxiBusPlus ein
Preiszuschlag von 1,20 € bzw. 0,50 € (Kinder von 6 bis 14 Jahre)
ergänzend zum geltenden VRS-Tarif gezahlt werden. Dieser entfällt
nun ab dem 1. Januar 2024. Für Abokunden und Inhaber eines
Deutschlandtickets ist die Fahrt mit MiKE also jetzt im Preis enthalten
– günstiger und bequemer geht’s nicht.

Das sogenannte „Rebranding“ ist das Resultat einer
Marketingkampagne, die die Bekanntheit des komfortablen
Angebots ankurbeln und neue Fahrgäste ansprechen soll. Dazu hat
man dem Kind nicht nur einen neuen Namen gegeben. Mit
Broschüren, Plakaten, TFT-Bildschirmwerbung in den RVK-Bussen oder über die Webseite www.rvk.de/mike wird darüber hinaus kräftig
Werbung für MiKE gemacht.

Nachfrageorientierte Verkehre etablieren sich angesichts
zunehmender Technisierung immer stärker in der ÖPNV-Landschaft.
App- oder Onlinebuchungen gehören neben der telefonischen
Bestellung inzwischen zum Alltag. Dazu sagt RVK-Geschäftsführer Dr.
Marcel Frank: „On-Demand-Verkehre haben einen großen Anteil an
der Mobilität – besonders im ländlichen Raum, wo der Einsatz von
Bussen ökonomisch wie ökologisch auf manchen Strecken und zu
manchen Uhrzeiten nicht immer zielführend ist. Öffentliche Mobilität
als Daseinsvorsorge ist aber von großer Bedeutung und muss in der
Wahrnehmung weiterwachsen. Wir freuen uns, dieses Kapitel im Kreis
Euskirchen weiterhin begleiten und prägen zu dürfen“.

Für Fahrgäste ändert sich zwar der Name, aber nicht die gewohnten
Buchungswege, die wahlweise online über www.rvk.de/mike, die
RVK-App oder telefonisch unter 02441 99 45 45 45 erfolgen können.
Bestellungen müssen mindestens 30 Minuten vor der geplanten
Abfahrt unter Nennung der Abfahrtshaltestelle getätigt werden.
Welche Haltestellen von MiKE bedient werden, ist mit einem
Telefonhörersymbol auf den Fahrplänen gekennzeichnet. Außerdem
sorgen virtuelle Haltestellen, deren Standorte auf www.rvk.de/mike
abrufbar sind, für möglichst nahegelegene Aufnahmepunkte für
MiKE-Fahrgäste in den Kommunen Bad Münstereifel, Dahlem und ab
dem Fahrplanwechsel auch in Schleiden. Als besonderer Service von
MiKE gilt zudem die Haustürbedienung. Damit werden Fahrgäste
direkt zu ihrem Wunschort gefahren, sofern sich dieser im direkten
Umfeld einer festen oder virtuellen Haltestelle auf dem Linienweg
befindet.

MiKE-Fahrten werden von beauftragten Taxi-
/Mietwagenunternehmen mit einem Taxi, PKW oder Kleinbus
durchgeführt. Fahrgäste können diese entweder an einer MiKEFahrzeugbeklebung oder an einem MiKE-Schildeinleger im Fahrzeug erkennen.

Der TaxiBus wurde 2002 im Kreis Euskirchen eingeführt und seitdem
stetig weiterentwickelt. Durch die Integration der AST-Verkehre und
Einführung der Haustürbedienung seit 2014, erhielt der TaxiBus später
den Namen TaxiBusPlus. Seit 2022 wird das Angebot durch virtuelle
Haltestellen kontinuierlich ausgeweitet.

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Westenergie Klimaschutzpreis an neun Initiativen im Landkreis Mayen-Koblenz überreicht

Region/Mayen-Koblenz/Saffig – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Mayen-Koblenz wurden in diesem Jahr neun Preisträger*innen aus den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Rhein-Mosel und Vordereifel ausgezeichnet. Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreter*innen der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Summe von 3.500 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger*innen eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Regionalmanager Fabian Vocktmann, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn jeder einzelne von uns kann schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen in den einzelnen Kommunen: In Oberfell wurden zwei Blumenwiesen entlang der Wanderwege gesät. In Kruft wurde der Korretsberg mit heimischen, insekten- und vogelfreundlichen Heckengehölzen renaturiert. In Hirten legte man einen Vogelgarten und in Burgen ein Trockenbiotop in einem ehemaligen Steinbruch an. In Nachtsheim steigerte man die Artenvielfalt am Wanderweg, um bessere Lebensbedingungen für Insekten, Schmetterlinge und Vögel zu schaffen. In Thür wurde die Kulturlandschaft mit einer Streuobstwiese nachhaltig gestaltet und in Trimbs ein Bienenfutterautomat zum Erhalt der biologischen Vielfalt errichtet. Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

„Der Klimaschutz genießt eine sehr hohe Priorität. Diese Auszeichnung soll Anerkennung für Geleistetes sein, kann aber auch bei der Finanzierung künftiger Projekte helfen und soll nicht zuletzt Andere ermutigen, sich zu engagieren und einen Beitrag für Umwelt- und Artenschutz und ein funktionierendes Gemeindeleben zu leisten“, erklärte Sebastian Busch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis

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Jülich hat den Heimatpreis vergeben

Jülich – Die Stadt Jülich hat den Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 vergeben. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“.

Insgesamt sind sechs Bewerbungen für den Heimat-Preis eingegangen. Die Bewerber waren der Freundeskreis Stadtarchiv e.V., der Angelsportverein Jülich 1923 e.V., der Verein zur Pflege des heimatlichen Brauchtums Kirchberg e.V., der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.-Arbeitsgruppe Mundartfreunde, Mohamad Mo Khomassi und das Bürgerforum Broich.

„Die Entscheidung, die Preisträger festzulegen, ist der Jury nicht leichtgefallen. Jeder Antrag hat es verdient, mit dem Heimatpreis ausgezeichnet zu werden.“, so Bürgermeister Axel Fuchs in seiner Ansprache zur Preisverleihung. Die Jury setzt sich aus Bürgermeister Axel Fuchs, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Dezernenten der Stadt Jülich zusammen.

Um die Tätigkeit aller zu würdigen, verkündet Bürgermeister Axel Fuchs, dass auch die übrigen Bewerber eine Anerkennung in Höhe von 250 € erhalten werden.

Am 30. November erhielten drei Preisträger den Heimat-Preis:

  1. Preis: Bürgerforum Broich

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Heimat Broich ein.

In 2023 hat sich die Initiative unter anderem mit zwei großen Projekten beschäftigt.

Durch eine Arbeitsgruppe wurden das Feldkreuz sowie die umliegende gärtnerische Anlage am Wirtschaftsweg von Broich nach Boslar instandgesetzt.

Das um die Jahrhundertwende erbaute Pfarrhaus wurde im Sommer 2023 abgerissen. Um die Erinnerung an dieses architektonisch besondere Bauwerk aufrechtzuerhalten, wurden in Eigenregie umfangreiche Restaurierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt. Der Platz rund um das Kreuz lädt Vorbeikommende zum Verweilen ein und erhält ein Stück Geschichte von Broich. Hierdurch konnte ein neuer Ort der Begegnung in der Naherholung von Jülich-Broich geschaffen.

Eine weitere Projektgruppe hat durch freiwilliges Engagement das LEADER Projekt „Revitalisierung Kreuzweg mit Hauptkreuz an der Schwedenschanze in Jülich“ in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Das Bodendenkmal der Sternschanze, genannt Schwedenschanze, entstand in den Jahren 1610-1622 in Folge der kriegerischen Auseinandersetzung während des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits.

Die Schwedenschanze ist ein weit über Jülich hinaus bekanntes Denkmal und wird in der Denkmalliste des Landes NRW aufgeführt. Intensive geschichtliche Recherchen und Sammlungen von alten Bildmaterial waren die Grundlage zur Revitalisierung.

Durch die Projektumsetzung soll wieder ein zentraler Ort des Miteinanders für die Bevölkerung im Dorf geschaffen werden. 

  1. Preis: Geschichtsverein Jülich 1923 e.V. – Arbeitsgruppe Mundartfreunde

Die Jülicher Mundartfreunde pflegen seit 1968 das Jülicher Platt und verfolgen das Ziel die Sprache lebendig zu halten.

Es finden monatliche Treffen statt, die dem Gedankenaustausch und Auseinandersetzen mit mundartlichen Texten dienen. Darüber hinaus etablierte sich eine Theatergruppe, die zeitweilen auf Veranstaltungen und in Altenheimen auftrat. Seit über 25 Jahr wird jährlich ein Mundartnachmittag- bzw. Abend veranstaltet, durch den auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher außerhalb des Vereins angesprochen werden.

Im „HERZOG“ werden monatlich einzelne Begriffe aus dem Jülicher Platt vorgestellt.

Jülicher Platt soll als spezifische Form regionaler Mundart und identitätsstiftendes Element der Heimat für folgende Generationen erhalten werden.

  1. Preis: Angelsportverein Jülich 1923 e.V.

Der Angelsportverein Jülich 1923 e.V. unterstützt die Förderung des Naturschutzes- und der Landschaftspflege, des Tier- und Artenschutzes, der Kultur und des Gesundheitswesens sowie die Förderung der Jugend, des Sports und einer waidgerechten Ausübung des Angelns.

Durch die Projekte sollen Erholungsmöglichkeiten geschaffen werden. Darüber hinaus wird der Erwerb und Erhalt von Gewässern angestrebt. Dies erfolgt durch Beobachtung und Kontrolle zur Abwehr, Bekämpfung und Früherkennung schädlicher Einflüsse auf den Fischbestand, die Gewässer und die Landschaft.

Regelmäßig wird Unrat aus den Jülicher Gewässern durch den ASV entfernt, um der Verschmutzung entgegenzuwirken.

Weiterhin werden Laichplätze errichtet bzw. festgelegt, um den Fischbestand zu schützen.

Durch die Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und natürlicher Wasserläufe, kann die innere Verbundenheit und Liebe zur Natur gefördert werden.

In 2023 feierte der ASV Jülich sein 100-jähriges Jubiläum.