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Schneefall – Schulpflicht heute ausgesetzt – Vorsicht ist geboten

Region/Aachen/Köln – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Aachen eine amtliche Warnung vor Schneefall herausgegeben: Gewarnt wird für den Zeitraum Mittwoch, 17. Januar, 9 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 18. Januar, 6 Uhr, vor Schneefällen und damit einhergehender verbreiteter Glätte. Dabei werden Neuschneemengen zwischen 5 bis 20 Zentimeter erwartet.

Auf Beschluss der Bezirksregierung Köln wird die Präsenzpflicht für Schüler*innen am heutigen Mittwoch, 17. Januar, ausgesetzt, weil die Wetterlage „einen geordneten Unterrichtsbetrieb ohne eine Gefährdung der Schüler*innen nicht zulässt“. Das bedeutet: Das Lehrpersonal ist vor Ort, die Schulen sind grundsätzlich geöffnet, und Schüler*innen, die in die Schulen kommen, werden dort auch betreut.

Für die städtischen Kitas gilt ebenfalls: Die Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, das Personal ist vor Ort, sodass eine Betreuung gewährleistet ist.

Die Entscheidung obliegt den Eltern, ob sie ihre Kinder zur Schule beziehungsweise in die Kita schicken.

Die generelle Bitte von Stadt und Feuerwehr Aachen an alle Bürger*innen lautet: Verzichten Sie auf alle vermeidbaren Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung! Egal wie Sie sich fortbewegen, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto: Bewegen Sie sich vorsichtig und umsichtig, so dass alle gemeinsam gesund durch den Tag kommen und die Verkehrswege für Einsatzfahrzeuge, Streufahrzeuge und alle, die sonst fahren müssen, frei bleiben!

Weitere Infos zur aktuellen Wetterlage auf der Homepage des DWD: https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_landkreise/warnWetter_node.html.

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Die Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V. hat eine neue Leitung

Daun – Neuaufstellung der Musikschule Landkreis Vulkaneifel – Claudia Scheiner aus Daun hat Leitung im Dezember übernommen. Die 37-jährige gebürtige Daunerin hat sich nach ihrem Studium an den Musikhochschulen Köln und Saarbrücken als Sängerin einen Namen gemacht und ist auch in der Musikschule ein schon bekanntes Gesicht: Seit 2012 ist sie hier als Gesangslehrerin, seit 2019 darüber hinaus als Chorleiterin tätig. Sie bringt viel Motivation und eigene Ideen für ihre neue Rolle als Leiterin mit und ergänzt den im Oktober letzten Jahres gewählten Vorstand.

Unter Vorsitz von Landrätin Julia Gieseking bilden der erste Kreisbeigeordnete Alois Manstein (als stellvertretender Vorsitzender) und die weiteren Kreisbeigeordneten Christoph Bröhl und Frank Baumhardt den Vorstand. Als Beisitzer und langjähriges Vorstandsmitglied erneut in den Vorstand gewählt wurde Dietmar Pitzen. Geschäftsführer des Vereins ist Dieter Schmitz, Büroleiter der Kreisverwaltung Vulkaneifel.

Hintergrundinformationen

Die Musikschule des Landkreises Vulkaneifel war bis 1996 kreiseigen. Durch einen damaligen Kreistagsbeschluss wurde – wie damals bei Kultureinrichtungen übliche Praxis – die Trägerschaft auf den neu gegründeten Verein „Musikschule Landkreis Daun, heute Vulkaneifel e.V.“ übertragen.

Gleichzeitig wurde ein Vertrag zur jährlichen finanziellen Unterstützung der Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V. geschlossen. Der Landkreis Vulkaneifel ist seit jeher der Hauptfinanzier der Musikschule des Landkreises Vulkaneifel. Nachdem eine Arbeitsgruppe rund um Christoph Bröhl die Verträge und Regularien, die noch aus en 90er Jahren stammten, auf die aktuellen Richtlinien öffentlicher Musikschulen angepasst hat, hat der Kreistag sich im Dezember 2022 für einen Änderungsvertrag ausgesprochen. Inhalt dieses Vertrages ist u.a. dass die Kreiszuwendung sich zukünftig vielmehr an die Landesförderung der öffentlichen Musikschule orientieren soll. Der Änderungsvertrag sieht eine jährliche Kreiszuwendung (Höchstbetrag) von dann 125.000 € sowie eine moderate jährlich fortzuschreibende Anpassung von 2,5 % vor. Lt. Kreistagsbeschluss soll der Vertrag dann in Kraft treten, wenn die kommunale Ausrichtung der Musikschule mit einem Vorstand, der mehrheitlich aus Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises besteht, umgesetzt wurde. Die Mitgliederversammlung hat die Umsetzung der Beschlüsse mit der Wahl des neuen Vorstands im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt.

Der neue Vorstand wurde durch die Neueinstellung von Claudia Scheiner als Leitung der Musikschule nun vervollständigt.

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Politik

Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität in NRW nimmt die Arbeit auf

Region/Düsseldorf – Neue Landesbehörde für die Steuerfahndung in Düsseldorf ist ab sofort nordrhein-westfälische Schaltzentrale für überregionale Großverfahren – Stephanie Thien als erfahrene Dienststellenleiterin übernimmt Leitung. Als erstes Land hat Nordrhein-Westfalen die Kompetenzen und das Know-How seiner Steuerfahndung für den Kampf gegen internationale Steuerverbrechen in einer eigenen Landesbehörde gebündelt. Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hat zum Start ins neue Jahr in einem Interimsgebäude in Düsseldorf seine Arbeit unter der erfahrenen Dienststellenleiterin Stephanie Thien aufgenommen.

„Die Gründung des LBF NRW ist eine logische Antwort auf die Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft und die Vorbereitung auf eine intensivere Ermittlungszusammenarbeit im Rahmen der von Finanzminister Lindner angekündigten neuen Bundesbehörde“, erklärt Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. „Die Welt ändert sich, und die Welt der professionellen Finanzkriminalität ändert sich sogar noch rasanter – sie wird internationaler, verzweigter, digitaler. Um Steuerbetrügern und Geldwäschern über Staatengrenzen und durchs Netz auf den Fersen zu bleiben, brauchen wir schlanke, agile Strukturen in der Fahndung. Deshalb gehen wir in Nordrhein-Westfalen einen ganz neuen Weg: Wir bleiben mit unserer Steuerfahndung und den Stellen für Straf- und Bußgeldsachen in der Fläche präsent, ziehen aber Spezialwissen zu Kriminalitätsphänomenen und überregionale Großverfahren im neuen Landesamt zusammen, bauen dort zudem ein IT-Kompetenzzentrum auf und bringen neue Ermittlungsmethoden in den Einsatz.“

Der Aufbau des LBF NRW erfolgt in zwei Stufen, von denen die erste mit dem Jahreswechsel gezündet wurde: Die neue Behörde tritt neben die zehn bestehenden Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung (STRAFA-FÄ) sowie die Stellen für Straf- und Bußgeldsachen im Land. Es bündelt dann im ersten Schritt die bisherigen Sondereinheiten der Steuerfahndung mit überregionalem Bezug wie die Task Force zur Bekämpfung von Finanzierungsquellen Organisierter Kriminalität und Terrorismus oder die Zentralstelle Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung. Mit dem nächsten Jahreswechsel werden die (STRAFA-FÄ) dann unter Beibehaltung der bisherigen Standorte organisatorisch in das LBF NRW integriert.

„Die Herausforderungen unserer Fahnderinnen und Fahnder haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt“, erklärt Stephanie Thien, Leiterin des neuen LBF NRW. „Mit Ankauf und Auswertung von Datenträgern ist es nicht mehr getan, mehr und mehr sind wir mit organisierten Banden konfrontiert, die ihre Betrugsgeschäfte gezielt international aufbauen, Spuren gekonnt verwischen und sich verstärkt im virtuellen Raum bewegen sowie Kryptowährungen nutzen. Die Erfahrung mit hochkomplexen Ermittlungen in der jüngsten Vergangenheit hat uns klargemacht, dass wir uns operativ neu aufstellen müssen: Wir müssen aus Nordrhein-Westfalen heraus Großverfahren mit Verdächtigen sowie beteiligten Behörden in mehreren anderen Staaten führen können. Das LBF NRW nimmt organisierte Tätergruppen ins Visier, für die Steuerkriminalität nur einer ihrer verbrecherischen Geschäftszweige ist, und zieht sie nach dem Al-Capone-Prinzip aus dem Verkehr.“

Die 60-jährige Juristin Thien arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung, war in verschiedenen Finanzämtern quer durch das Ruhrgebiet eingesetzt, bevor sie ihre berufliche Heimat in der Steuerfahndung fand: Sie leitete von 2014 bis 2017 das Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Düsseldorf, zuletzt jenes in Bochum mit der Zentralstelle für Kryptologie der nordrhein-westfälischen Steuerfahndung.

„Mit dem Aufbau der neuen Landesbehörde gegen Finanzkriminalität stellen wir unter Beweis, dass die öffentliche Verwaltung flexibel auf ein dynamisches Umfeld reagieren und ihre Strukturen den Anforderungen anpassen kann“, betont Minister Dr. Optendrenk. „Wenn wir entdecken, dass Verbrechernetzwerke gezielt Grenzen von Zuständigkeiten und Staaten ausnutzen, um sich am Geld der Gemeinschaft zu bereichern, schaffen wir an diesen Grenzen die Schnittstellen, um der Spur des Geldes nahtlos bis zu den Drahtziehern folgen zu können. Nordrhein-Westfalen, das für seine herausragende Steuerfahndung bekannt ist, ist prädestiniert, diesen Ball aufzunehmen, ihn nach vorne zu spielen und auf deutscher wie europäischer Ebene das Passspiel vor dem Tor voranzubringen. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche ist Teamplay unerlässlich. Unser Ziel ist die Zerschlagung krimineller Strukturen und die Absicherung der finanziellen Grundlage unserer Gesellschaft – das LBF NRW wird hier jetzt zum Spielmacher.“

 

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Politik

Bauernprotest in Berlin – Wir können Demokratie!

Region/Koblenz/Berlin – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, zeigt sich stark beeindruckt von dem großartigen demokratischen Protest der Landwirtinnen und Landwirte aus allen Regionen Deutschlands. Auch aus dem Verbandsgebiet des BWV Rheinland-Nassau sind bereits in der Nacht aus allen Teilen des Verbandsgebietes etliche Landwirte aufgebrochen um rechtzeitig zur Kundgebung in Berlin zu sein. Der Bauernpräsident sieht sich bestätigt, dass die große Mehrheit der Bäuerinnen und Bauern auf Basis des Grundgesetzes ihr Recht auf Demonstration ausüben wollen und sich nicht von rechtsextremem, undemokratischem Gedankengut aus der Mitte der Gesellschaft beeinflussen lassen. „Wir können Demokratie!“, fasst Horper seinen Eindruck in Berlin zusammen.

Horper fordert von der Bundesregierung Augen und Ohren zu öffnen. Die Landwirte stünden nicht allein. Die Solidarität der Jäger, Pferdewirte, der Dehoga, des Verkehrs- und Logistikgewerbes, aber noch viel mehr der vielen Verbraucher im ländlichen Raum, die trotz Beeinträchtigungen die Aktionen der letzten Woche mehrheitlich unterstützen, macht eindrucksvoll deutlich, dass diese Bundesregierung „umdenken“ und endlich zuhören müsse.

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Ausblick beim Neujahrsempfang – Trotz Erschwernissen kommt Alsdorf voran

Alsdorf – Platz gab es für viele Töne: Für ernste und heitere, für musikalische und karnevalistische – rund 400 Gäste nutzten beim Neujahrsempfang der Stadt Alsdorf die Gelegenheit, sich in der Stadthalle ein Bild von Entwicklungen in Alsdorf zu machen. Die betrachtete Bürgermeister Alfred Sonders nicht ohne Sorge.

Ansprache des Alsdorfer Bürgermeisters Alfred Sonders.

Angesichts fehlender finanzieller Unterstützung durch Bund und Land sowie die Abschaffung der Covid-Isolierungsmöglichkeiten kämpfe Alsdorf mit einem Haushaltsloch im zweistelligen Millionenbereich. „Diese ganzen finanziellen Dramen werden wir sicher auch in den kommenden Jahren haben, weil sich niemand auf den über uns stehenden staatlichen Ebenen Gedanken darüber macht, wie man die Kommunen angemessen finanzieren kann!“ Im Rahmen der Möglichkeiten könne dennoch in Alsdorf vieles auf den Weg gebracht werden, nicht zuletzt mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen. Vor drei Wochen wurde die neue Kita an der Feldstraße eröffnet, beinahe fertiggestellt ist zudem die neue Kita Heggeströver an der Schaufenberger Straße. „Damit sind insgesamt 240 Plätze für unsere Kleinsten neu entstanden. Ein bis zwei kleinere Kitas werden wir wohl zusätzlich brauchen, um die Bedarfe der kommenden Jahre zu decken – und genau diese Kitas werden wir ebenfalls beizeiten auf den Weg bringen, um unsere Kinder bestmöglich zu versorgen!“ Das gelte auch für den Bereich der Offenen Ganztagsgrundschule. „Da sind wir ebenfalls schon sehr weit. An allen Grundschulen haben wir Mensen, die eine Grundvoraussetzung für den Offenen Ganztagsbetrieb sind.“ Auch Schaufenberg sei auf dem besten Weg, in den OGS-Betrieb starten zu können. Zudem stehe der zweizügige Anbau an der Gemeinschaftsgrundschule Kellersberg-Ost kurz vor dem Start. Der Start des Hallenbades im Sommer, die Eröffnung des Neubaus der Jugendkunstschule „Aber Hallo“ im Frühjahr, der Ausbau des ÖPNV-Angebots in der Region und die fast vollendete Sanierung aller Sportplätze im Stadtgebietes – „wir kommen in vielen Bereichen trotz aller Erschwernisse gut voran“. Nicht selten auch dank ehrenamtlichen Engagements. „Vieles wird aufrecht erhalten durch eine hoch engagierte Bevölkerung, die so viele Dinge auf ehrenamtlicher Basis regelt, die eine Kommune mangels Masse nicht mehr regeln kann. Ohne dieses Heer an Menschen, die sich in Vereinen und Hilfsorganisationen für Soziales, Sport, Umwelt oder Kultur ehrenamtlich in unserer Stadt einbringen, ginge das nicht.“ Der Zusammenhalt, den es in Bergbautagen gab, sei bis heute deutlich spürbar. Auf die Zeit des Strukturwandels blickte Sven Pennings, Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit), zurück. Die neue Nutzung alter Bergbauflächen – hier etwa durch das Kultur- und Bildungszentrum, das Energeticon und die Schaffung von Wohnflächen – und die Ansiedlungen zahlreicher Unternehmen im Businesspark Alsdorf in Schaufenberg und Hoengen seien der Schlüssel zum Erfolg. Den werde die Stadt, die auf viele Freizeit- und Kulturangebote verweisen könne, auch künftig haben, blickte Pennings voraus.

Musikalisch gestaltet wurde der Abend von den Städtischen Chören. Nachdem der Popchor unter Leitung von Vera Kerkhoffs-Creutz zu Beginn des Empfangs unter anderem mit John Farnhams „You’re The Voice“ eingestimmt hatte, sorgte der Städtische Chor unter Leitung von Jeremy Hulin im Mittelteil mit „O Fortuna“ aus Carl Orffs „Carmina Burana“ für einen Hörgenuss. Dem jecken Brauchtum wurde zum Finale der Teppich ausgerollt. Auf der Bühne begrüßte Alfred Sonders alle Majestäten der Karnevalssession 2023/24. „Solch einen gemeinsamen Aufmarsch aller kleinen und großen Prinzen und Prinzenpaare gibt es in dieser Form nur ein einziges Mal in der Session!“ Dass die Majestäten bestens miteinander feiern können, wurde dabei deutlich. Für die Annäherung sorgte auch das vom Publikum unterstützte gemeinsame Singen – natürlich mit dem „Alsdörp-Lied“. (apa)

 

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Gesundheit

Gemeindeschwester plus startet im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Der Landkreis Bernkastel-Wittlich nimmt seit Januar 2024 am Landesprogramm Gemeindeschwester plus teil. „Ich freue mich, dass damit noch mehr ältere Menschen in Rheinland-Pfalz vom präventiven Hausbesuch profitieren können. Einem flächendeckenden Angebot von Gemeindeschwester plus kommen wir damit einen weiteren Schritt näher“, erklärte Sozialminister Alexander Schweitzer zur Übergabe des Zuwendungsbescheids über die Landesförderung an Gregor Eibes, Landrat des Landkreises Bernkastel-Wittlich.

„Das Landesprogramm Gemeindeschwester plus ist aus Rheinland-Pfalz nicht mehr wegzudenken. Durch ihre aufsuchende Arbeit tragen die Fachkräfte entscheidend dazu bei, dass der Eintritt der Pflegebedürftigkeit hinausgezögert wird und ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen können. Darüber hinaus wirkt der präventive Hausbesuch nachgewiesen gegen Einsamkeit im Alter“, betonte Sozialminister Schweitzer.

Bereits seit dem Jahr 2020 beschäftigt die Gemeinde Morbach eine durch das Land geförderte Fachkraft Gemeindeschwester plus. Zum 1. Januar 2024 hat der Landkreis die kommunale Verantwortung für die Umsetzung des Landesprogramms übernommen. Das Angebot wird entsprechend auf 1,5 Stellen ausgeweitet und steht künftig auch älteren Menschen in der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues zur Verfügung.

„Morbacherinnen und Morbacher mit Unterstützungsbedarf erfahren durch das Angebot Gemeindeschwester plus bereits seit dem Jahr 2020 „Geheischnis“, was im Hunsrück so viel bedeutet wie Wärme und Geborgenheit. Durch die professionelle Unterstützung und Beratung können sie länger zu Hause in ihrem vertrauten Umfeld leben und neue Kontakte knüpfen. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung des Landes das Angebot nun auf die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues ausweiten können. Ich bin sicher, dass die neuen Fachkräfte hier tragfähige Strukturen vorfinden werden, in denen sie wertvolle Arbeit leisten können“, erklärte Landrat Gregor Eibes.

Gemeindeschwester plus ist ein Angebot für ältere Menschen, die in der eigenen Wohnung leben und noch nicht pflegebedürftig sind oder denen noch kein Pflegegrad zuerkannt ist. Die Fachkräfte Gemeindeschwester plus sind besonders geschulte Pflegefachkräfte, die hochbetagte Menschen zuhause besuchen und sie kostenlos beraten. Die vorbeugende Beratung nimmt die soziale Situation, die gesundheitliche und hauswirtschaftliche Versorgung ebenso in den Blick wie die individuelle Wohnsituation, Mobilität, Freizeitgestaltung und Kontakte. Die Fachkräfte Gemeindeschwester plus vermitteln auch wohnortnahe und gut erreichbare Teilhabeangebote wie gesellige Seniorentreffen, Bewegungs-angebote, Veranstaltungen oder Kurse. Zeigt sich während der Beratung, dass bei einem Senior oder einer Seniorin bereits ein Pflegebedarf eingetreten ist und möglicherweise Ansprüche auf Leistungen der Pflegeversicherung bestehen, vermittelt die Fachkraft Gemeindeschwester plus an den örtlichen Pflegestützpunkt.

Im Rahmen des Landesprogramms Gemeindeschwester plus fördert das Land die ausgebildeten Fachkräfte mit einem Stellenanteil von bis zu 1,5 Vollzeitäquivalenten. Für das Programm stellt Rheinland-Pfalz landesweit insgesamt 3,35 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende 2026 soll das Angebot Gemeindeschwester plus flächendeckend ausgebaut werden. Aktuell sind über 70 Fachkräfte Gemeindeschwester plus im Einsatz, dies entspricht 45 Vollzeitstellen.

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Bergkapelle Mechernich mit neuem Vorstand

Mechernich – Bei der Mitgliederversammlung der seit 1870 bestehenden Mechernicher Bergkapelle wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Vorsitzender bleibt Norbert Schnotale. Neu an seiner Seite ist Frank Weiermann als 2. Vorsitzender. Da er dadurch sein Amt als Beisitzer abgegeben hat, rückte Aloys Schnotale auf diese Position nach. Bei den weiteren Vorstandsmitgliedern handelt es sich um Barbara Simons als Beisitzerin, Sarah Brock als Kassiererin und Julia Milde als Schriftführerin.

Musikbegeisterte Bergleute hatten die Bergkapelle am 16. Januar 1870 gegründet – damals noch als Knappen-Harmonie-Verein (KHV). Laut Statut ist der Zweck des Vereins die Anregung und Belebung des musikalischen Sinnes im Allgemeinen und die gegenseitige Aufheiterung seiner Mitglieder durch Aufführung passender Musikstücke im Besonderen, wie es auf der Website der Bergkapelle heißt.

Ihr Proben-, Ausstellungs- und Feierlokal ist die Glück-auf-Halle direkt neben dem Untertagebereich des Bergbaumuseums. Jeden Freitag ist dort Probe, bei der nicht nur die musikalische Weiterbildung im Vordergrund steht, sondern auch die Pflege der Zusammengehörigkeit und die Geselligkeit.

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Kreis Mayen-Koblenz und Westconnect schließen Breitbandausbau in VG Mendig ab

Mendig – Der flächendeckende geförderte NGA-Breitbandausbau („Next Generation Access“) ist im Gebiet der Verbandsgemeinde Mendig technisch abgeschlossen. Im Auftrag des Landkreises Mayen-Koblenz hat der Netzbetreiber Westconnect in den vergangenen 18 Monaten in der Verbandsgemeinde Mendig Glasfaserinfrastruktur zur verbesserten Breitbandversorgung bisher unterversorgter Gebiete errichtet. Neben Privatadressen hat das Unternehmen 100 Gewerbebetriebe und Standorte öffentlicher Einrichtungen in der Stadt Mendig und den Ortsgemeinden Bell, Rieden und Thür an das schnelle Internet angeschlossen.

Der Internetausbau ist dabei Teil des Baus eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes durch den Landkreis Mayen-Koblenz. Damit wird der Ausbau verbleibender weißer Flecken und Gewerbegebiete in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Vordereifel und der Stadt Mayen vorangetrieben. Anlässlich der Fertigstellung des NGA-Breitbandnetzes in der Verbandsgemeinde Mendig kamen Vertreter der Verwaltung, Westnetz und von Westconnect stellvertretend auf dem Firmengelände der KWK-tec GmbH in Mendig zusammen, um das schnelle Netz symbolisch in Betrieb zu nehmen.

„Breitbandversorgung ist eine wesentliche Investition in die zukunftsfähige, digitale Infrastruktur im gesamten Kreisgebiet. Gerade die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität unserer Region werden damit enorm gestärkt. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig schnelles Internet für die Bürger zum Beispiel im Home-Office oder für die Schüler im Home-Schooling ist. Ich bin froh, dass wir im Landkreis seit Jahren zielstrebig den Ausbau vorangetrieben haben“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig anlässlich der Inbetriebnahme und freute sich außerdem, dass der Zeitplan beim Ausbau weitestgehend eingehalten werden konnte.

Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, hob hervor, dass hohe Übertragungsgeschwindigkeiten in den betroffenen Bereichen geschaffen werden konnten und ergänzte: „Es freut uns besonders, dass durch die erfolgten Baumaßnahmen unsere Gewerbestandorte im Ausbaugebiet gigabitfähige Anschlüsse erhalten haben. Somit sind nun alle Kommunen innerhalb der Verbandsgemeinde Mendig an das Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetz angeschlossen. Damit ist auch die Basis für einen flächendeckenden Breitbandanschluss für alle privaten Haushalte gelegt, der aktuell zügig voranschreitet.“

Philipp Klein, Manager für regionale Kooperationen bei Westconnect, fügte hinzu: „Unsere Kunden und Kundinnen profitieren nun von attraktiven Angeboten für Telefon, Internet und internetgestütztem Fernsehen, zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen. Diese Individualität der Leistungen gilt insbesondere für die Gewerbekunden.“

Der geförderte Breitbandausbau im Kreisgebiet Mayen-Koblenz durch Westconnect umfasst insgesamt circa 130 Kilometer neuen Trassenbau. Westconnect arbeitet dabei an einem ambitionierten Zeitplan für die Realisierung des Projektes und plant, bis Ende 2024 insgesamt rund 700 Adressen unterversorgter Haushalte und Gewerbetreibende im Landkreis Mayen-Koblenz an das schnelle Breitbandnetz anzuschließen. Von den 44 Millionen Euro, die in den gesamten NGA-Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz fließen, trägt 50 Prozent der Kosten der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen.

In der nun erfolgreich fertig ausgebauten Verbandsgemeinde Mendig hat der Netzbetreiber auf insgesamt 16 km Kilometer Trassenlänge erfolgreich neue Leerrohr-Infrastruktur errichtet und mit Glasfaser bestückt. In den Orten der Verbandsgemeinde konnten damit die förderfähigen Privatgebäude und Gewerbebetriebe an das schnelle Internet angeschlossen werden. Achim Danhausen, Projektleiter der Westnetz GmbH für den NGA-Ausbau ist stolz auf das Erreichte: „Seit mehr als zehn Jahren treiben wir aktiv die Breitbandversorgung im Landkreis Mayen-Koblenz und hier in der Verbandsgemeinde Mendig voran. Die Ergebnisse zeigen unsere Verlässlichkeit und die nachhaltige Entwicklung der Region, die uns am Herzen liegen.“

Die höheren Bandbreiten sind inzwischen bei nahezu allen Adressen des Ausbaugebietes verfügbar. Die Anschlüsse im Gebiet der Verbandsgemeinde Mendig werden in der derzeit modernsten Variante realisiert: als sogenannte FTTH-Bauweise (Fiber to the Home), das heißt in Form einer durchgehenden Glasfaserverbindung bis in das Haus hinein. Über diese gigabitfähige Ausbautechnologie mittels Glasfaserhausanschlüssen stehen den Kunden Bandbreiten bis zu 1.000 MBit/s zur Verfügung.

Wie wichtig eine schnelle Internetversorgung besonders für Unternehmen ist, betonte beim Fototermin auch Daniel Friedrich, Geschäftsführer der KWK-tec GmbH als Spezialist für Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung: „Eine Highspeed-Internetverbindung ist für uns in der Kommunikation mit unseren Kunden und Kundinnen besonders essenziell, damit unser Geschäft reibungslos läuft. Daher sind wir froh, dass entsprechende Technik und Angebote nun endlich aufgebaut wurden und zur Verfügung stehen.“

Über das neue Angebot hat Westconnect in Infoveranstaltungen vor Ort und bei Beratertagen oder per Anschreiben informiert. Auskünfte über Produkte und Services gibt es online unter www.eon-highspeed.com oder über die kostenfreie Info-Hotline 0800-9900066.

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Tag des Ehrenamts – Anerkennung für Ehrenamtler und Rudi Völler als Gast

Region/Koblenz – Ein außergewöhnlicher Tag zu Beginn eines außergewöhnlichen Jahres: Am gestrigen Sonntag hat der Fußballverband Rheinland im Rahmen des Tags des Ehrenamts verdiente Ehrenamtler und Schiedsrichter ausgezeichnet – die Kreis-Ehrenamtspreisträger, die Preisträger „Fußballhelden – Junges Ehrenamt“, Preisträger der Aktion „Danke, Schiri“ sowie einige langjährige Ehrenamtler, deren Lebenswerk in den Fokus gerückt wurde. Die Veranstaltung fand im Hotel Zugbrücke in Grenzau statt – aus Höhr-Grenzhausen kam der erste Rheinlandpokalsieger der Verbandshistorie, die am 11. Juni dieses Jahres 75 Jahre umfassen wird.

„Der Tag des Ehrenamts ist immer ein ganz besonderer Tag im Fußballverband Rheinland – es ist einer der wichtigsten Tage des Jahres, weil wir Menschen ehren, die uneigennützig für andere da sind“, sagte FVR-Präsident Gregor Eibes. „Ihnen allen spreche ich ein ganz herzliches Dankeschön für ihr Wirken aus.“ Neben Thomas Bergmann (DFB-Vizepräsident und Präsident des Fußball-Regional-Verbandes Südwest), Monika Sauer (Präsidentin des Sportbundes Rheinland), FVR-Ehrenpräsident Walter Desch und vielen Ehrenmitgliedern des Verbandes begrüßte Eibes eine herausragende Persönlichkeit in Grenzau: Rudi Völler, Weltmeister 1990 und aktuell DFB-Direktor der A-Nationalmannschaft der Männer, war zu Gast im Westerwald. „Veranstaltungen wie diese sind enorm wichtig, ich komme gerne hierhin“, sagte Völler. „Mein Respekt und meine Anerkennung gilt all jenen, die sich ehrenamtlich einbringen – ich weiß, wie schwierig das ist. Und ohne das Ehrenamt geht es nicht.“

Das sieht natürlich auch Patrik Klos so – der neue Landesehrenamtsbeauftragte des Fußballverbandes Rheinland trug die Laudationen für die Preisträger vor und musste dabei auf seinen Vorgänger Jörg Ehlen verzichten, der krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte. „Der Tag des Ehrenamts ist der Festtag für die Fußballfamilie im Rheinland“, meinte Klos. „Ich spreche aus eigener Erfahrung: Es ist ein ganz besonderer Moment, eine solche Ehrung zu erfahren. Das sind Augenblicke, die man nicht vergisst.“

Neben den Preisträgern aus den neun Kreisen des Fußballverbandes Rheinland wurden im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ auch drei Schiedsrichter aus dem Rheinland geehrt: Isabella Krah, Markus Wozlawek und Peter Ganzer, wobei Wozlawek urlaubsbedingt nicht vor Ort sein konnte.

Zusätzlich zu den Ehrenamtspreisträgerinnen und -preisträgern des Jahres 2023 wurden zwölf weitere Personen geehrt, die sich im Fußball im Rheinland in besonderer Weise verdient gemacht haben – und das über einen langen Zeitraum. Anlässlich des bevorstehenden Jubiläums zum 75-jährigen Bestehen des Fußballverbandes Rheinland zeichnete der FVR Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für ihr Lebenswerk aus, die sich in den verschiedensten Funktionen, Aufgabenbereichen und auf den unterschiedlichsten Ebenen in ihrer Freizeit für die Fußballfamilie im Rheinland engagiert haben und immer noch engagieren. Ohne Menschen wie diese, ohne das Ehrenamt würde es den Fußball im Rheinland in seiner heutigen Form und mit all seinen Facetten nicht geben.

Der Tag des Ehrenamts war die erste Veranstaltung des Fußballverbandes Rheinland in dessen Jubiläumsjahr: Der FVR feiert am 11. Juni 2024 sein 75-jähriges Bestehen. Anlässlich dessen hat der Fußballverband Rheinland ein Buch veröffentlicht, das am heutigen Sonntag erstmals vorgestellt wurde. Darin werden neben der Historie des Verbandes viele der Persönlichkeiten beleuchtet, die aus ihm hervorgegangen sind – ob Spieler, Trainer, Schiedsrichter oder Funktionäre. Es wird an Meister und Pokalsieger, an besondere Vereine und außergewöhnliche Ehrenamtler, an Partnerschaften auf internationaler Ebene erinnert. 75 bewegte Jahre FVR mit vielen Erlebnissen, Ereignissen und Geschichten, auf die es sich zurückzublicken lohnt.

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Euskirchener Dreigestirn ruft zur karnevalistischen Blutspende am Freitag 02. Februar 2024

Euskirchen – Da gibt es so eine jecke Geschichte zwischen Euskirchens Prinz Tobi I. (Wiesen) und der DRK-Blutspendebeauftragten Edeltraud Engelen. Dabei spielt Karneval eine Rolle, genauso wie Männer in Frauenkleidern und ganz viel Spaß. Doch dazu später. Im Foyer der Euskirchener Marienschule geht es nämlich zunächst um einen ganz wichtigen Termin: Die Prinzenblutspende am Freitag, 2. Februar, von 15 bis 20 Uhr, im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32 B.

Wie für ihre Vorgänger ist es für Prinz Tobi I., Bauer Sascha (Kremp) und Jungfrau Martina (Martin Niessen) eine absolute Herzensangelegenheit, diese lebenswichtige und gute Sache zu unterstützen. „Wenn Edeltraud Engelen ruft, dann können wir einfach nicht widerstehen“, sagen die drei Tollitäten, die gerade aus der Aula ausmarschiert sind, wo sich der karnevalistischen Altentag, die Audienz am Hofe Seiner Tollität, dem Ende entgegenneigt.

Alle Drei sind dabei, wenn es darum geht, im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum ihr blaues Blut loszuwerden, um Menschenleben zu retten. Während der närrische Regent und ihre bezaubernde Lieblichkeit erfahrene Blutspender sind, wird es für Bauer Sascha eine Premiere sein. „Trotzdem habe ich keine Sekunde gezögert und bin natürlich mit von der Partie“, sagt seine Deftigkeit im Brustton der Überzeugung. So einen staatlichen Bauern haut halt nichts so schnell um und gemeinsam mit dem Prinzen und der Jungfrau hofft er, dass viele Jecken es ihm gleichtun.

Am Buffet stärken

„Wer nicht spendet, ist jeck“, betont Prinz Tobi I. dann auch mit einem Schmunzeln und fügt lächelnd hinzu: „Wer spendet, ist ein Super-Jeck.“ Denn gerade in der fünften Jahreszeit werden Blutspenden dringend benötigt. Aber nicht etwa wegen des närrischen Treibens, sondern vielmehr wegen der kalten Temperaturen. „Viele Spender fallen im Winter wegen Krankheit aus, daher ist es gerade jetzt so wichtig, Blut zu spenden“, sagt Edeltraud Engelen, die mit ihren „Blutströpchen“, den guten Geistern der Blutspende in Euskirchen, wieder für ein reichhaltiges Buffet sorgen wird, an dem sich die Spender nach getaner „Arbeit“ stärken können.

„Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können“, unterstreicht auch Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können.

Termin online reservieren

Um den rückläufigen Zahlen bei den Blutspendern entgegenzuwirken, freut sich das Euskirchener Rote Kreuz über die närrische Unterstützung von Prinz Tobi I., Bauer Sascha und Jungfrau Martina. Wer seine Wartezeit am 2. Februar verkürzen möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren.

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Die Altersgrenze von 75 Jahren ist inzwischen aufgehoben worden. Das heißt, jeder kann solange Blut spenden, wie er möchte und sich gut fühlt. Zudem müssen Spender mindestens 50 Kilogramm und maximal 160 Kilogramm wiegen.

Vor der Spende sollte man ausreichend essen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken haben. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Und was hat es jetzt mit der jecken Geschichte mit Prinz Tobi und der DRK-Blutspendebeauftragten auf sich? „Ich habe meinen Zivildienst beim Roten Kreuz gemacht“, erzählt die Euskirchener Tollität. Damals wurden die Zivis von Edeltraud Engelen dazu „verdonnert“, an Weiberfastnacht kurzerhand eine Party zu schmeißen. „Schnell haben wir alles organisiert, uns als Damen verkleidet und ein Männerballett aufgeführt“, so Tobi Wiesen. Die Party sei ein riesiger Spaß gewesen, an den er heute noch gerne zurückdenkt – und damals wie heute gilt daher für ihn: „Wenn Edeltraud ruft, kann man nicht widerstehen.“