Die Kreisverwaltung Vulkaneifel appelliert daher im Interesse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger verantwortungsbewusst zu handeln. Foto: Gerd Altmann
Daun, 14.10.2020 – Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 14 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 177 Personen. Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 139 Personen entlassen werden.
Stand heute, Dienstag, 13.10.2020, 18:00 Uhr sind aktuell 32 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 4 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.
Es geht nun darum, alles dafür zu tun, dass die Zahlen nicht weiter ansteigen.
Wir bitten die Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler daher erneut eindringlich:
Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie wo es geht Ihre Alltagsmakse. Gehen Sie nicht sorglos mit der aktuellen Entwicklung um, denn die Sorglosigkeit Einzelner hat Auswirkungen auf die Allgemeinheit.
Wir alle gemeinsam haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel appelliert daher im Interesse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger verantwortungsbewusst zu handeln.
Gerd Breuer (Budokan), Joannis Tsamouchlidis, Dimitrios Tzintermentzoglou (Treffpunkt), Dirk Hoßfeld (Die 2) (stehend, von links), Nicole Besse und Uta Horstmann (Atelier DaSein) (sitzend, von links) sammeln in den Herbstferien Geld für die Mechernich-Stiftung. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 14.10.2020 – Zahlreiche Mechernicher Unternehmen sammeln in den Herbstferien Geld für die Mechernich-Stiftung. So bietet das Atelier DaSein Musik-Workshops für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab sechs Jahren an. Einfach eigene Instrumente mitbringen oder zusammen mit professionellen Musikern neue entdecken!
Beim Brunnenfest 2018 stand Tabla-Spieler Debasish Bhattacharjee (2.v.l.) mit Ava-Rebekah Rahman (v.l.), Stephan Brings und Matthias Diener auf der Bühne. In den Herbstferien leitet er einen Kursus im Atelier DaSein. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Von Dienstag, 20., bis Donnerstag, 22. Oktober, jeweils von 9.45 bis 10.45 sowie von 11 bis 12 Uhr, können Klangwelten entdeckt werden, die Kosten belaufen sich auf 15 Euro. Am Samstag, 24. Oktober, steht von 16 bis 18 Uhr ein Trommel-Workshop mit dem indischen Tabla-Meister Debasish Bhattacharjee auf dem Programm (20 Euro), ab 18.30 Uhr spielen Musiker aus dem DaSein schwungvolle Unterhaltungsmusik im Restaurant Treffpunkt. Am Sonntag, 25. Oktober, findet um 17 Uhr ein Raum-Klang-Konzert der Gruppe Horizontalmusik (Ute Horstmann, Nele Sterckx, Nicole Besse) in der Kirche St. Johann-Baptist in Mechernich statt. Wer sowohl den Kurs „Klangwelten“ als auch den Tabla-Kurs besucht, bezahlt nur 30 Euro. Anmeldungen bis Sonntag, 18. Oktober, per E-Mail an info@wir-im-dasein.de oder unter 0178/6530118. Pro Teilnehmer der Veranstaltungen im DaSein gehen fünf Euro an die Mechernich-Stiftung. Beim Konzert wird um Spenden gebeten.
Das Training bei Fitness-Budokan steht in der zweiten Herbstferienwoche (19. bis 23. Oktober) unter dem Motto „Wir trainieren für die Mechernich-Stiftung“. Dabei handelt es sich um einen Ferienspaß für Kinder mit Eltern oder Erwachsenen. In der okinawesischen Kampfkunst Kobudo wird der Umgang mit dem langen Stock geübt. Der Kostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Teilnehmer. Der Fitness-Budokan spendet den gesamten Betrag an die Mechernich-Stiftung. Die Trainings finden statt: Montag, Dienstag und Freitag von 11 bis 12.30 Uhr, Mittwoch von 10 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 10.30 bis 12 Uhr. Anmeldungen unter 02443/901181 oder budokanbreuer@t-online.de.
Darüber hinaus spenden die Fahrschüler der Fahrschule Die 2, Inhaber Dirk Hoßfeld, pro Unterrichtseinheit einen Euro an die Mechernich-Stiftung. Im Restaurant Treffpunkt haben die Inhaber Dimitrios Tzintermentzoglou und Joannis Tsamouchlidis eine Spenden-Dose aufgestellt und freuen sich über eine Spende von 5 Euro pro Gast zur Live-Musik am Samstag, 24. Oktober, ab 18.30 Uhr. Die Gesamtsumme der Spenden im Treffpunkt wird von den Inhabern aufgerundet. Aus organisatorischen Gründen wird um Reservierung unter Telefon 02443/902466 gebeten. Alle Veranstaltungen finden unter Corona-Vorschriften statt.
Heimleiterin Sonja Plönnes (v.l.) nahm die Geldspende aus der Kallmuther Engelaktion Kallmuth von Leander, Jacqueline, Felia und Madelaine Schott sowie Ortsvorsteher Robert Ohlerth entgegen, ebenfalls mit dabei im Hospiz „Stella Maris“ des Ordo Communionis in Christo Pflegedienstleiterin Verena Izzo. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich/Kallmuth, 14.10.2020 – Geldspenden über insgesamt 300 Euro übergaben Ortsvorsteher Robert Ohlerth und die Schwestern Felia und Madelaine Schott jetzt mit ihrer Mutter Jaqueline und Brüderchen Leander an das Hospiz „Stella Maris“ des Ordo Communionis in Christo in Mechernich und an die Kinderstation des örtlichen Kreiskrankenhauses.
Das Geld ist der Reinerlös einer anrührenden „Schutzengelaktion“, die die beiden Schwestern im Kapellchen am Ortseingang Richtung Scheven durchgeführt hatten. Dort hingen sie seit Monaten selbstgebastelte Engel auf, die Passanten und Beter gegen eine Spende als persönliche Glücksbringer mitnehmen konnten. Dabei kam das Geld zusammen.
Die Schwestern hatten mit ihrer Mutter auch die Steinpferdesammlung als symbolischen Ersatz für die am 1. Mai ausgefallene Kallmuther Reiterprozession angestoßen. Dabei wurden 500 Euro für die Überdachung der Altarinsel am Georgspütz eingenommen. Mutter Jaqueline Schott über den sozialen Einsatz ihrer Töchter: „Ich finde das klasse, wenn sie sich freuen, wie durch ihr Tun etwas für einen guten Zweck zusammenkommt.“
Uwe Willner, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Düren (v.l.), Angelika Schmitz und Elke Ricken-Melchert (beide Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren) sowie Landrat Wolfgang Spelthahn hoffen, dass auch der Familienplaner 2021 wieder in vielen Haushalten als nützlicher Alltagshelfer geschätzt wird. Foto: Kreis Düren
Düren, 14.10.2020 – Neues Jahr, neuer Familienplaner: Auch für das Jahr 2021 hat die Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ wieder einen nützlichen Wandkalender im A3-Format gestaltet. Da er auf allen zwölf Monatsblättern jeweils fünf freie Spalten hat, bietet er genug Platz für die Termineinträge der Familienmitglieder. 2021 wartet der Planer überdies mit Ausflugstipps innerhalb des Kreises Düren auf. Das Besondere: Alle Touren können kostenlos absolviert werden.
Der Kalender wird dank Unterstützung der Sparkasse Düren als Hauptsponsor der Familieninitiative gratis ausgegeben. Er ist ab sofort und so lange der Vorrat reicht während der Öffnungszeiten im Infocenter des Kreishauses an der Bismarckstraße 16 in Düren sowie in der Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 in Jülich erhältlich.
„Mit dem Kalender wollen wir den Familien im Kreis Düren Wertschätzung erweisen. Der Familienplaner hat sich seit vielen Jahren bewährt, da er das Zusammenleben erleichtert“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.
Weitere Informationen zur Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ gibt es bei Angelika Schmitz unter der Rufnummer 02421/22-10 51 400 02421/22-10 51 400 oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.
Oberbürgermeister Wolfgang Treis überreicht Sabrina Friedrich Inhaberin SalonHair eine Schiefertafel mit Stadtwappen. Foto: Jacqueline Blang/ Stadt Mayen
Mayen, 14.10.2020 – In den letzten Tagen stattete Oberbürgermeister Wolfgang Treis dem Friseursalon – SalonHair by Sabrina Friedrich einen Besuch ab, um seine besten Wünsche für die Geschäftsübernahme zu überbringen. Die zuvor Angestellte, Sabrina Friedrich übernahm im März den Friseursalon von Hedwig Saur am Brückentor und ist nun die Inhaberin von SalonHair.
„Ich freue mich Sie nun nach der Geschäftsübernahme besuchen zu dürfen und wünsche Ihnen viel Erfolg“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis. Auch ein kleines Präsent, eine Schiefertafel mit Stadtwappen überreichte der Stadtchef der Inhaberin Sabrina Friedrich.
Das fünfköpfige Team des SalonHair by Sabrina Friedrich ist für eine individuelle Beratung und Service rund um das Thema Haare und Frisur am Brückentor neben der Goldschmiedewerkstatt zu finden.
Die Mechernicher Standesbeamtin Britta Walter ruft als Stadtbeauftragte dazu auf, fleißig für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 14.10.2020 – Auch in diesem Jahr findet in Mechernich, wie in vielen anderen Städten auch, die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) statt. In der Stadt am Bleiberg rufen Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Standesbeamtin Britta Walter als Stadtbeauftragte des Volksbundes sowie die in Mechernich stationierten Soldaten dazu auf, die Sammlung, die vom 1. bis zum 30. November stattfindet, zu unterstützen.
Der Volksbund ist sich bewusst, dass sich viele Menschen im Corona-Jahr 2020 einschränken müssen. Dennoch sollten der Gedanke der Solidarität und Gemeinschaft sowie das Einstehen für den guten Zweck nicht vergessen werden. „Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung“, meint Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Kriegsgräberfürsorge bedeute mehr als Pflege und Erhalt von Gräbern, sie setze Zeichen gegen das Vergessen und baue Brücken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch.
Zahlreiche Freiwillige, vor allen Dingen Ortsvorsteher, Vereine und Feuerwehren, sind im November in den Dörfern unterwegs, um die Bevölkerung um Spenden zu bitten. In Mechernich und Kommern werden diese Sammler von den in Mechernich stationierten Soldaten unterstützt. Alle Sammler können sich ausweisen, wie Britta Walter mitteilt. Außerdem halten sie sich beim Sammeln an die Corona-Schutzverordnung und sind dementsprechend ausgestattet.
Das Geld soll in diesem Jahr für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland, für die Unterstützung der Workcamps im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes verwendet werden.
In den Workcamps für junge Leute beispielsweise werden in Deutschland sowie in West- und Osteuropa deutsche Kriegsgräberstätten, Kriegsgräberstätten anderer Nationen und KZ-Gedenkstätten instandgesetzt. Dabei kommen Jugendliche aus vielen Nationen zusammen und lernen einander kennen, tauschen Sprache und Kultureigenheiten aus und erleben ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.
Gegründet 1919
Der Volksbund wurde 1919 von einer kleinen Gruppe durch Kriegserlebnisse bewegter Menschen gegründet wurde. Der Zweite Weltkrieg schien für den Volksbund den Untergang zu bedeuten. Seit Kriegsende 1945 jedoch erfasst, pflegt und erhält er im Auftrag und mit Unterstützung der deutschen Regierung die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland.
„Wer sich dafür interessiert, kann auf der Homepage www.volksbund.de nach einem Klick auf den Link »Gräbersuche online« den Namen seiner Stadt oder Gemeinde eingeben und dann in Erfahrung bringen, wie viele Kriegstote aus seinem Heimatort ein Kriegsgrab im In- und Ausland haben. Dort erhält man auch Informationen über die letzte Ruhestätte des Verstorbenen“, erklärt Britta Walter.
Der Volksbund betreut außerdem Angehörige in der Kriegsgräberfürsorge, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Mehrere Tausend ehrenamtliche und 580 hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich heute um die vielfältigen Aufgaben der Organisation, darunter aktuell um 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern Europas sowie in Nordafrika mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten.
Wer möchte, kann auch direkt auf das Konto des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e.V. spenden: Commerzbank AG Essen, IBAN DE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC COBADEFFXXX, Verwendungszweck: Sammlung Kriegsgräberfürsorge, OV Mechernich.
Neu und absolut virenfrei ist die digitale Spendendose auf der Homepage des Volksbundes. Unter www.volksbund.de/sammlung können Unterstützer einfach und sicher spenden.
Referent Dr. Till Klein (v.r.) wurde im Haus der Begegnung begrüßt von Roland Kuhlen (Kommunales Integrationszentrum), Alice Gempfer (Gemeinde Kall) und Lydia Honecker (Caritasverband für die Region Eifel). Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 13.10.2020 – Als Arzt ist Dr. Till Klein einiges gewohnt. „Als Notarzt habe ich gelernt, bei schweren Unfällen mit vielen Verletzten die Patienten maximal 30 Sekunden zu untersuchen und dann in Kategorien einzuteilen.“ Grün für Menschen mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, Rot für Menschen mit schweren Verletzungen, die akute Hilfe benötigen, und Schwarz für Tote oder Menschen, denen nicht mehr zu helfen ist.
Gebannt hörten die Zuschauer im Haus der Begegnung in Kall den Ausführungen des Aachener Mediziners Till Klein zu, der von seiner Arbeit bei Seawatch erzählte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Doch Flüchtlinge, die im Mittelmeer gekentert sind, seien quasi alle Kategorie Rot. Die Regeln werden außer Kraft gesetzt. Stattdessen gelte: „Wer wild um sich schlägt, kann nicht schwimmen, dem ist quasi nicht mehr zu helfen. Wer sich ganz ruhig bewegt, kann schwimmen, der ist Grün. Und wer gar nichts mehr macht, der ist tot.“ Geborgen werden die Verstorbenen nicht. „Dafür haben wir auf unseren Booten keine Möglichkeit“, beschreibt es der Mediziner. Die Flucht endet als anonyme Seebestattung. Offiziell sind seit 2014 mehr als 20.000 Menschen bei der Überfahrt auf dem Mittelmeer gestorben oder werden noch vermisst. Fast 29.000 Flüchtlinge wurden immerhin gerettet.
Es sind harte Entscheidungen, mit denen Till Klein in seinem Urlaub konfrontiert wird. Denn er ist „Arzt und nebenberuflich Arzt“. Während andere Menschen zum Wandern in die Berge oder zum Baden an den Strand reisen, verbringt der 32-jährige Mediziner aus Aachen seine Freizeit auf einem Schiff der Hilfsorganisation Seawatch und rettet Flüchtlinge auf dem Mittelmeer.
Engagiert für Vielfalt
Über diese ehrenamtliche Arbeit berichtete er nun im Haus der Begegnung in Kall. Eingeladen hatten neben der Integrationsbeauftragten Gemeinde Kall, Alice Gempfer, das Kommunale Integrationszentrum (KoBiz) des Kreises Euskirchen sowie der Caritasverband für die Region Eifel. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der Reihe „Engagiert für Vielfalt“ von KoBiz und Caritas. Seit zwei Jahren ist Till Klein für Seawatch im Einsatz. „Ich bin der Meinung, dass es mir gut geht, und bin deshalb ehrenamtlich tätig“, erklärt er den Grund. Und er ist der Meinung: Jeder kann ein wenig dafür tun, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. „Mitmachen, spenden, weitersagen – keiner von uns kann sagen: Das geht nicht“, so Klein.
Einfach ist das Ehrenamt in der Hilfsorganisation nicht, das wird mit jedem Wort deutlich. Viele der Zuhörer wirken getroffen von Kleins Worten. Wenn er berichtet, dass die älteren Seawatch-Boote ein bis zwei Tage brauchen, bis sie vom Ausgangsort, momentan Griechenland, in die Einsatzzone im Mittelmeer gelangt sind – und damit zu spät kommen zur Rettung. „Das ist, wie mit einem Hollandrad die gesamte afrikanische Küste abzufahren“, zieht er einen Vergleich. Oder wenn er erzählt, wie Flüchtlinge, sobald sie die Seawatch-Boote sehen, ins Wasser springen, um gerettet zu werden – und sich damit in Lebensgefahr begeben.
Bis zu 400 Flüchtlinge werden von den Schleppern auf ein Boot, das den Namen kaum verdient, gepfercht. Viele dieser Schiffe schaffen es gerade einmal an den Rand der 24-Meilen-Zone, ab der das internationale Seerecht gilt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
„Die Boote werden immer schlechter“
Bis zu 400 Flüchtlinge befinden sich in mehreren Ebenen auf manchen Booten, die diese Bezeichnung nicht verdienen. Losgeschickt in der Dämmerung in Tripolis von Schleppern, die behaupten, das europäische Festland sei nach einer bis eineinhalb Stunden erreicht. „Die Boote werden immer schlechter“, erklärt. Früher fanden viele Einsätze mitten auf dem Mittelmeer statt. Die Zone hat sich nun immer mehr in Richtung libysches Festland verschroben. Manche Boote erreichen noch nicht mal mehr die 24-Meilen-Grenze, ab der internationales Seerecht gilt.
Wer gerettet wird, ist nicht nur oft traumatisiert, sondern auch schwer verletzt. Viele Flüchtlinge werden an Füßen und Beinen schwer verätzt durch eine Mischung aus Treibstoff, Fäkalien, Dreck und Salzwasser. „Diese Menschen benötigen eigentlich intensivmedizinische Betreuung“, meint Klein. Die ist an Bord aber nicht vorhanden. Hinzu kommen Verletzungen durch Nägel, die aus den Brettern stehen, mit denen die Boote verstärkt werden.
Und auch von schwersten Misshandlungen berichteten Flüchtlinge, so Klein, der auch die Folgen von Folter mit Bilddokumenten belegt. Kinder werden in Libyen verschleppt. Das Land, einst wohlständig, ist seit Jahren im Bürgerkrieg, Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Frauen werden vergewaltigt, verkauft und zur Prostitution gezwungen, Männer gefangengenommen und gefoltert, bis ein Lösegeld bezahlt wird.
So unglaublich das klingt: Till Klein versucht, diese Fälle aus professioneller Sicht zu sehen. Er gibt zu: Würde er sich jedes Schicksal zu Herzen nehmen, könne er das nicht aushalten. „Aber dann rettet man 20 Menschen die ihre 20 individuellen Geschichten erzählen – das macht mich natürlich schon betroffen.“
Kritik übt er an der Europäischen Union. 2012 war die EU noch für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. „Das darf man nicht falsch verstehen: Ich bin stolz, Europäer zu sein. Aber ich befürchte, die Idee des starken Europas ist gescheitert.“
Unser Video soll für noch mehr Transparenz sorgen und weitere wichtige Informationen rund um die Themen Impfzentrum und die Corona-Schutzimpfung liefern“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Foto: Kreis Ahrweiler
Ahrweiler, 13.10.2020 – Der Infektionsschutz bei der Formel 1 hatte „oberste Priorität“, hebt Landrat Dr. Jürgen Pföhler hervor. Die Ordnungsbehörden und das Gesundheitsamt haben die Einhaltung des von der Nürburgring 1927 GmbH & Co.KG zusammen mit dem Hygieneinstitut der Universität Bonn entwickelten Hygienekonzeptes sowie die strengen Auflagen des Genehmigungsbescheids der Kreisverwaltung intensiv kontrolliert. Der Dachverband des internationalen Motorsports (FIA) hat zusätzlich eigene Kontrollen durchgeführt. Außerdem waren 400 Ordner des Nürburgrings an der und rund um die Grand-Prix-Strecke im Einsatz. „Dieses engmaschige Kontrollnetz war vorbildlich“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.
Der Ausschluss von Zuschauern aus Risikogebieten erfolgte aufgrund des Online-Ticketing-Systems lückenlos. Insgesamt wurden fast 3400 Tickets aus in- und ausländischen Risikogebieten gesperrt. 1600 Tickets davon wurden aufgrund des Nachweises eines negativen Corona-PCR-Tests freigegeben. Im Ergebnis wurden also knapp 1800 Tickets storniert. „Das System der online-basierten, personalisierten und sitzplatzgenauen Ticketvergabe ist unter Infektionsschutzgesichtspunkten beeindruckend“, sagt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts. Darüber hinaus wurden die Rennteams durch die Firma Eurofins im Auftrag der FIA umfassend getestet.
Die Formel 1 wurde in Corona-Zeiten mit etwa 13.500 Zuschauern auf den Tribünen erfolgreich durchgeführt. Deshalb hofft Landrat Dr. Jürgen Pföhler, dass der Nürburgring im harten internationalen Wettbewerb der Rennstrecken auch im kommenden Jahr den Zuschlag für die Austragung der Formel 1 erhält.
Euskirchen, 13.10.2020 – Der Pilot des „Jungen Kulturfestivals Rampenfieber“ sollte 2019/2020 Kinder und Jugendliche aus der StädteRegion Aachen und aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg zusammenführen und so Austausch auf künstlerisch-kulturell Ebene in der gesamten Region Aachen ermöglichen. Unter dem Motto „Homestories – Heimat, Sehnsucht, Individualität…“ sollte die erste Festivalreihe die Lebensräume und -wirklichkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen abbilden.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Pilotprojekt ab März 2020 angepasst werden und die verschiedensten Festivalbeiträge aus den vier Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz und Theater/Literatur wurden digital aufbereitet. Die ursprünglich nur als Informationsplattform vorgesehene Website des Projektswww.rampenfieber.eu wurde zur Präsentationsplattform. Viele Beiträge konnten so in neuer Form umgesetzt werden und die Website wurde zu einem spannenden Zeitzeugnis der Lebenswelt der Kinder und Jugendlich in Zeiten von Corona.
In der im Kreis Euskirchen ansässigen Sparte „Bildende Kunst“ wurde zusätzlich ein 60-seitiger Dokumentationskatalog, welcher die Ergebnisse der acht teilnehmenden Gruppen aus der gesamten Region Aachen darstellt, entwickelt.
Weitere Informationen und die DOKUmentation erhalten Interessenten beim Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen, Hendrik Kemper-Vodegel unter Tel.: 02251/15-1332, hendrik.vodegel@kreis-euskirchen.de
Der Besuch von Erwin Rüddel MdB (Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im 19. Deutschen Bundestag), Patrick Schnieder MdB und Gordon Schnieder (Landtagsabgeordneter) in Jünkerath könnte Früchte tragen. Foto: Peter Doeppes
Jünkerath, 13.10.2020 – Vor kurzem fand ein reger Austausch zwischen Philipp Rinas, Geschäftsstellenleiter von PROMEDICA PLUS Bitburg-Gerolstein und Geschäftsführer von R+R Pflegedienst Obere Kyll GmbH und den Herren des Bundestages statt. Philipp Rinas erklärte den Abgeordneten die von ihm angebotenen Alternativen zum Alters- bzw. Pflegeheim: R+R Pflegedienst (ambulanter Pflegedienst und Betreuer zweier Intensiv-Pflege-Gemeinschaften), Promedica Plus Bitburg-Gerolstein und der neuen, in Deutschland einzigarten Land-WG Glaadt.
Die Herren zeigten Respekt vor den Arbeiten in der Pflege und ebenso ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen in diesem Bereich. So kam auch das neue Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) zur Sprache, dessen Ziel Erwin Rüddel nochmals verdeutlichen konnte „Intensiv-Pflegebedürftige sollen besser versorgt, Fehlanreize in der Intensivpflege beseitigt und die Selbstbestimmung der Betroffenen gestärkt werden. Außerdem soll der Zugang zur medizinischen Rehabilitation verbessert werden.“ Das dies in der Praxis oft an Genehmigungen der Krankenkasse scheitere, berührte ihn sehr. Er denke darüber nach, dass es künftig evtl. eine Regelung geben müsse, wobei die Rechte der Patienten besser und klarer definiert werden müssen. Zum Beispiel durch eine Aufklärung der Krankenkassen an die Patienten, dass diese das Recht auf eine kostenlose, unabhängige Patientenberatung (UPD) haben. So werden schwerwiegende Entscheidungen und Genehmigungen nicht durch einen einfachen Sachbearbeiter getroffen.
Rüddel informierte ebenfalls über die Pläne des Bundes, die die Pflege im Allgemeinen beschäftigen. Thema war ebenfalls der bekannte bundesweite Facharztmangel gerade im ländlichen Bereich. Das der R+R Pflegedienst gerade an einer Zusatzversorgung durch Telemedizin arbeite, um den Facharztmangel etwas zu kompensieren überraschte die Abgeordneten, denn auch im Vulkaneifelkreis wird gerade über diesen neuen Weg gesprochen. Eine Zusammenarbeit in diesem Bereich wurde nicht ausgeschlossen. Wichtig ist beiden Parteien im Grunde dasselbe: Patienten müssen bestmöglich versorgt werden!
Vor diesem Hintergrund fanden die drei Besucher gerade die Land-WG, die in Kooperation von Promedica Plus und R+R Pflegedienst Obere Kyll GmbH angeboten wird, ein hervorragendes Beispiel für die High-End-Versorgung rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden. Für die durch und durch kundenorientierten Angebote von Rinas fanden Rüddel, Schnieder und Schnieder anerkennende Worte und haben Unterstützung zugesagt für die politische Absicherung und Förderung.
Der Besuch von Rüddel und den beiden Schnieder-Brüdern war für alle Beteiligten ein Gewinn und zeigte, wie wichtig die Zusammenarbeit von Politik und Unternehmen ist.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.