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Die Verbandsgemeinde Pellenz nutzt eine innovative Zukunftstechnologie zur Stromerzeugung

Plaidt, 19.10.2020 – Mit dem Begriff Fotovoltaik – der sich aus dem griechischen Wort für Licht (phos) und der Einheit für die elektrische Spannung (Volt) zusammensetzt – wird ein technisches Verfahren zur direkten Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mithilfe von Solarzellen bezeichnet. Die Raumfahrt nutzt die Fotovoltaiktechnologie bereits seit Mitte der 1950er Jahre, am 17. März 1958 wurde von der NASA erstmals ein Forschungssatellit, der Solarzellen zur Stromversorgung verwendete, in den Weltraum geschossen. Durch mit Solarzellen betriebene elektrische Geräte – insbesondere Taschenrechner – fand das innovative technische Verfahren Einzug in den Alltag der Menschen auf der Erde. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland hat die Stromerzeugung durch Fotovoltaik in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, 2019 deckte der Strom aus den rund 1,8 Millionen Fotovoltaikanlagen 8,2 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs ab.

Zukünftig wird auch die Verbandsgemeinde Pellenz die gleichermaßen innovative wie klima- und umweltfreundliche Fotovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung nutzen. Der Verbandsgemeinderat hatte im März 2019 einstimmig die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses der Verbandsgemeinde beschlossen. Jetzt wurden insgesamt 210 Fotovoltaikmodule mit Solarzellen auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes installiert, die neu errichtete Anlage erzeugt rund 56.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit dem selbst erzeugten Strom kann die Verbandsgemeinde Pellenz jeweils einen Teil des Energiebedarfs im Rathaus sowie des Energiebedarfs der vorhandenen Elektrofahrzeuge decken. Der außerhalb der Nutzungszeiten des Verwaltungsgebäudes erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, hierfür erhält die Verbandsgemeinde gemäß § 21 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien eine Einspeisevergütung.

„Im Rahmen der Planung des Rathausneubaus wurde – insbesondere vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Energiekosten – festgelegt, einen Teil des Strombedarfs im neuen Verwaltungsgebäude durch selbst erzeugten Strom zu decken. Be­reits seit der Eröffnung des Rathauses im Mai 2017 nutzt die Verbandsgemeinde Pellenz die innovative Brennstoffzellentechnologie zur Stromerzeugung. Mit der jetzt er­richteten Fotovoltaikanlage wird zusätzlich eine Zukunftstechnologie aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen, die in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt“, erläutert Bürgermeister Klaus Bell. Neben der Klima- und Umweltfreundlichkeit der Fotovoltaiktechnologie war insbesondere die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend für die Errichtung der Fotovoltaikanlage. „Die Ergebnisse einer von der Verbandsgemeinde Pellenz in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigen, dass sie Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses innerhalb des sogenannten Amortisierungszeitraums von 20 Jahren und darüber hinaus sowohl einen finanziellen als auch einen ökologischen Gewinn erwirtschaften wird“, so Klaus Bell.

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Alarmstufe „ROT“: Bernkastel-Wittlich meldet 25 neue COVID-19-Fälle im Landkreis

Wittlich, 19.10.2020 – Am Sonntag, 18.10.2020, wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich 25 neue COVID-19-Fälle bekannt. Der deutliche Anstieg an einem Tag ist insbesondere dem leicht verzögerten Rücklauf von Laborergebnissen zweier Testtage geschuldet. Die Zahl der bislang bestätigen Infektionen wächst damit auf 363 an.

Der Inzidenzwert beläuft sich unter Berücksichtigung der bekannt gewordenen COVID-19-Fälle auf aktuell 57,8 und liegt damit gemäß dem Corona-Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz erstmalig in der Alarmstufe rot (>50 Fälle / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner).

Die häusliche Isolierung endete heute für eine Person, sodass die Zahl der Genesenen auf insgesamt 272 ansteigt. Unter Berücksichtigung der Genesenen sowie der beiden bisherigen Todesfälle beläuft sich die Zahl der aktuell Erkrankten auf 89 Personen.

Im Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich werden derzeit drei COVID-19-Patienten versorgt. Stand: 18.10.2020, 17.00 Uhr

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„Den Stadtwald Bad Münstereifel klimafit machen“

Bad Münstereifel, 19.10.2020 – Containerverladung und LKW Verkehr läuft auf Hochtouren. Der Stadtwald Bad Münstereifel ist von der aktuellen Borkenkäferkatastrophe vor allem in der Fichte sehr stark betroffen. Ausgelöst durch Dürre und hohe Temperaturen sterben seit 2018 die Fichtenbestände im gesamten Stadtwald großflächig ab. Um die Bestände für die nächste Waldgeneration vorzubereiten, müssen die Stämme geerntet, an die Wege gerückt und abtransportiert werden.

Zudem bemüht sich der Forstbetrieb, die frisch abgestorbenen Fichten so schnell wie möglich zu verkaufen, um gesunde Bestände vor dem Borkenkäfer zu schützen und noch eine geringe Marge für die Stadt zu sichern. Wir bitten Wanderer und sonstige Waldbesucher um Verständnis dafür, dass Bereiche, in denen Holz eingeschlagen, verladen und abtransportiert wird, zu Ihrem Schutz nach dem Landesforstgesetz NRW gesperrt sind. Hier besteht


Lebensgefahr! Bitte betreten Sie auch keine Holzstapel, da diese verrutschen und große Lasten in Bewegung kommen können. Warnbeschriftungen und Schilder weisen auf die Gefahren hin, aber nicht jede Gefahr kann gesichert werden oder ist für Kinder als solche erkennbar.

Daher achten Sie bei Holzstapeln im Wald unbedingt auf Ihre Kinder. Zudem fahren täglich viele LKWs durch den Stadtwald, die u. a. Holz in Container für den Export verladen. Langholztransporter fahren das Holz z. B. in Sägewerke nach Stadtkyll, Zingsheim, Würselen und Schleiden.

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Kreisverwaltung Ahrweiler übernimmt drei weitere Absolventen

Ahrweiler, 19.10.2020 – Sie haben gerade ihr Duales Studium der Sozialen Arbeit oder die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung beendet und gehören nun fest zum Team: Sophie Kürsten, Julia Plattner und Benjamin Niederberger haben nach ihren erfolgreichen Abschlüssen direkt ihre Arbeitsverträge erhalten. Sie sind in der Schulsozialarbeit tätig, in der Eingliederungshilfe beim Jugendamt und in der Führerscheinstelle.

„Ich freue mich, dass wir auch in diesem schwierigen Jahr allen unseren Auszubildenden und Dualen Studenten eine berufliche Perspektive für die Zukunft geben können“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Die vier Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter, die ihre Prüfung an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz abgelegt hatten, konnten schon im Sommer in den Dienst übernommen werden.

Im Moment läuft das Auswahlverfahren für die Auszubildenden, Anwärter und Dualen Studenten, die im kommenden Jahr bei der Kreisverwaltung anfangen. Bewerbungen für die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie zum Geomatiker beziehungsweise zur Geomatikerin sind für 2021 aber noch möglich.

Weitere Informationen: www.kreis-ahrweiler.de/azubi.php

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Jetzt zum Sprachmittler werden

Region/Kreis MYK, 19.10.2020 – Rund 150 Migranten engagieren sich ehrenamtlich oder nebenberuflich als Dolmetscher für Gespräche in öffentlichen Einrichtungen der Region Koblenz. Seien es Elterngespräche in Schulen, Beratungsgespräche im Jugendamt oder Aufklärungsgespräche im Gesundheitsamt: gerade in den ersten Monaten nach der Einreise wäre dies ohne die Hilfe eines Dolmetschers für die Beteiligten undenkbar. Um die engagierten Menschen zu unterstützen und gut zu qualifizieren, haben die Stadtverwaltung Koblenz und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit ihren angehörigen Volkshochschulen (VHS) und der IHK-Akademie Koblenz eine Weiterbildung zum Sprachmittler (IHK) auf den Weg gebracht. Die halbjährliche Qualifizierung ist bundesweit einheitlich und wird von vielen Einrichtungen vorausgesetzt, um dort tätig zu werden. Sie findet vorwiegend samstags in den Räumen der VHS Koblenz statt.

Die Weiterbildung zum Sprachmittler wird finanziell durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz gefördert. „Wir freuen uns, dass die Weiterbildung zusammen mit der IHK-Akademie Koblenz, der Stadtverwaltung Koblenz und der VHS Koblenz entstanden ist. Und wir hoffen, dass viele Teilnehmer der Qualifizierung anschließend den Sprung in die Selbstständigkeit schaffen“, so Jasmin Peters von der Kreisvolkshochschule, die für die Projektorganisation verantwortlich ist. Sandra Schmalz von der VHS Koblenz ergänzt: „Uns ist es besonders wichtig die Qualifizierungsmaßnahme zentral und gut erreichbar in der VHS Koblenz anzubieten. Wir schätzen das breite Engagement im Bereich Dolmetschen sehr und möchten dies durch die Qualifizierung zum Sprachmittler (IHK) entsprechend anerkennen und unterstützen. Für die Durchführung konnten wir unter anderem überregional anerkannte Experten aus dem Hochschulbereich gewinnen. Wir hoffen daher auf regen Zuspruch und freuen uns auf Sie als Teilnehmende.“

Wer Interesse an der Weiterbildung zum Sprachmittler hat, kann sich an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, fluechtlingshilfen@kvmyk.de, 0261/108-655 oder die Stadtverwaltung Koblenz, integration@stadt.koblenz.de, 0261/129-4606 wenden. Bewerbungsfrist ist der 23. Oktober.

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Bußgeld für Donald Duck – Richtige Daten in die Rückverfolgungs-listen eintragen

Kall, 19.10.2020 – Wer in Nordrhein-Westfalen beim Besuch eines gastronomischen Betriebs falsche Daten in die Rückverfolgungslisten einträgt, muss laut aktueller Corona-Schutzverordnung mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Deshalb bittet das Ordnungsamt der Gemeinde Kall darum, die Daten ordnungsgemäß einzutragen, damit im Falle einer Corona-Infektion die Rückverfolgung eindeutig gewährleistet ist.

„Es gibt leider Fälle, in denen die Kontaktverfolgungslisten nicht ordnungsgemäß ausgefüllt sind“, weiß Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter des Bereichs Ordnungswesen. Die Betreiber der Gastronomie sollen deshalb noch vor Ort die Liste auf Plausibilität überprüfen. „Augenscheinliche Fehlangaben, etwa der Name Donald Duck auf der Liste, sollen dann direkt angesprochen werden“, so Heinen weiter.

In Richtung der Gastronomiebetreiber aber auch sonstiger Nutzer dieser Rückverfolgungslisten richtet Heinen den Appell, auch auf die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung zu achten. Es darf nicht für Gäste und Kunden von Geschäften ersichtlich sein, wer vorher am Tisch gesessen hat oder bedient wurde. „Für jeden Gast oder Kunden muss es eine eigene Liste geben, wir werden die Gastronomiebetriebe diesbezüglich aber noch einmal informieren“, so Heinen.

Einer modernen Methode bedient sich beispielsweise das Café „Em Höhnerstall“ auf dem Margaretenhof zwischen Keldenich und Zingsheim. Die Betreiber, die Eheleute Gentz, setzen auf eine Online-Registrierung. Mit dem Handy wird ein QR-Code eingelesen, auf der sich dann öffnenden Seite müssen die Kunden ihre Daten angeben.

Wichtig ist: Bei der Angabe von Fehlinformationen werden der Gast oder Kunde belangt, nicht das Restaurant. „Der Gastwirt kann ja nichts dafür“, sagt Harald Heinen. Das Ordnungsamt der Gemeinde behält sich vor, stichpunktartig die gastronomischen Betriebe zu überprüfen.

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Antweilerer Kita-Kinder sammelten Müll: Awo-Kindertagesstätte ist seit Mai zertifizierte Nationalpark-Kita

Antweiler, 19.10.2020 – Bei einer Sammelaktion haben Kindergartenkinder aus Antweiler jüngst einen gewaltigen Müllberg zusammengetragen. An zwei Tagen ging es für die Kinder, ausgerüstet mit Warnwesten, Zangen und Handschuhen, quer durch den Ort.

Die Aktion ist Teil einer Projektarbeit zum Thema Müll, in der unter anderem Aspekte wie Müllvermeidung, Mülltrennung und Müll in der Umwelt zur Sprache kamen. Während der Projektarbeit berichteten die Kinder von eigenen Erfahrungen, in denen sie achtlos weggeworfenen Unrat in der Natur gesehen haben. Für die Kinder war deshalb klar: Umweltverschmutzer wollen sie nicht werden, sondern vielmehr in „ihrem“ Dort den Müll aufsammeln.

Seit Mai ist die Awo-Kita Antweiler nach einem zweijährigen Zertifizierungsprozess zur Nationalpark-Kita ernannt worden. Dadurch stehen Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz ganz oben in der Prioritätenliste der Arbeit von Leiterin Karin Thelen und ihrem Team.

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Europäischer Sozialpreis zu Eschweiler: Preisträger Lukas Ritgens

Eschweiler, 19.10.2020 – Preisträger Lukas Ritgens hat sich am vergangenen Donnerstag in das Goldene Buch der Stadt Eschweiler eingetragen.

Am 3. Oktober wurde Lukas Ritgens aus Eschweiler mit dem Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler ausgezeichnet. Am vergangenen Donnerstag hat sich der Preisträger in das Goldene Buch der Stadt Eschweiler eingetragen.

Mit dabei waren neben Bürgermeister Rudi Bertram auch der Präsident des Europavereins, Peter Schöner und Jürgen Werner, Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienst e.V. Aachen.

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Erlebniswelten Grubenfeld machen „Winterpause“

Mayen, 19.10.2020 – Bis einschließlich 1. November haben interessierte Besucher noch die Möglichkeit die „Erlebniswelten Grubenfeld“ in Mayen zu besuchen. Anschließend werden die Pforten des Museums für die Winterpause bis einschließlich 15. März geschlossen.

Die Ausstellung »SteinZeiten« entführt den Besucher in einen leibhaftigen Steinbruch. Er wird dort selbst zum Steinarbeiter und muss sich aktiv betätigen, um den Stein zu gewinnen. Ziehen, Hebeln und Tragen vermitteln dem Besucher ein echtes Gefühl für die seit 7.000 Jahren betriebene Gewinnung des vulkanischen Schatzes. Die in der Ausstellung »SteinZeiten« vermittelte Bergbaulandschaft findet der Besucher gleich nebenan im Mayener Grubenfeld.

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr: Die neue „Schatzsuche“ im Mayener Grubenfeld erleben. Kleine Abenteurer können gemeinsam mit Siggi und seinen Freunden „Die Kobolde der Nacht“ entdecken und für die fortgeschrittenen Schatzsucher geht es „Auf den Spuren von Kunius Meurinus“ durch das ehemalige Abbaugelände.

Die Neuauflage der beliebten Karte „Der Schatz am Silbersee“ ist für jedes Alter bestens geeignet. Die Schatzkarte ist im Eintrittspreis für die Erlebniswelten Grubenfeld inbegriffen.

Nutzen Sie also die Gelegenheit und besuchen Sie in den verbleibenden Herbsttagen die Erlebniswelten Grubenfeld. Das Museum ist täglich von 10 -17 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag (außer an Feiertagen und in den Ferien von RLP und NRW).

Aber auch in den Wintermonaten muss man in Mayen nicht auf einen Museumsbesuch verzichten. Das Eifelmuseum und das Deutsche Schieferbergwerk sind täglich von 10 Uhr – 17 Uhr geöffnet.

Mehr Informationen über die Museen, Öffnungszeiten, Preise, Führungen und vieles mehr finden Sie online unter  www.museumswelten-mayen.de .

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Ehrenamtspreis für Omas gegen rechts

Euskirchen, 19.10.2020 – Das Bündnis „Omas gegen rechts“ wurde von der SPD im Kreis Euskirchen mit dem Ehrenamtspreis 2020 ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 300 Euro dotiert. Statt einer Präsenzveranstaltung besuchte der SPD-Kreisvorsitzende und zukünftige Landrat Markus Ramers die jeweiligen Preisträger.

Das Kaller Bündnis „Omas gegen rechts“ setzt sich seit Oktober 2019 gegen rechtsextreme Gewalt und rechtsextremes Gedankengut ein. Es ist eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Initiative, die sich in die politische Diskussion einbringt. „Ich habe das Bündnis Omas gegen rechts in Kall schon früh kennengelernt und bin dankbar für die dort geleistete, ehrenamtliche Arbeit. Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist in den letzten Jahren leider immer wichtiger geworden. Überall, auch im Kreis Euskirchen, gibt es zunehmend Gruppierungen und Parteien, die auf Hass, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung setzen. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Omas gegen rechts engagieren sich beherzt für den Erhalt und die Verteidigung unserer Demokratie. Dieses Engagement ist ehrenwert!“, betont Markus Ramers.

Weitere Preisträger sind die DLRG Euskirchen, die in der Corona-Krise die Euskirchener Tafel unterstützen und eine Einkaufshilfe für nicht mobile Menschen anbieten, sowie die Freiwillige Feuerwehr Schleiden, die im Jahr 2019 wegen einer Brandstiftungsserie stark gefordert war.