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Karl-Heinz Kirch feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath, 21.10.2020 – „Ich habe Karl-Heinz Kirch als einen ruhigen Mitarbeiter kennengelernt, der lieber arbeitet, als viel zu reden“, sagte
Bürgermeister Hermanns im Rahmen einer kleinen Feierstunde
anlässlich des 25. Dienstjubiläums von Karl-Heinz Kirch.

Seit 1995 ist Karl-Heinz Kirch beim Bauhof der Gemeinde
Simmerath beschäftigt. Als Aushilfsgemeindearbeiter trat er vor
25 Jahren seinen Dienst beim Bauhof (damals noch Bauhof
Lammersdorf) an und erwarb sich schnell das Vertrauen seiner
Kollegen und Vorgesetzten. Eine unbefristete Festanstellung ließ
darum auch nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2002 wurde
Kirch dann gemeinsam mit seinen Kollegen dem neuen Bauhof
in Simmerath zugewiesen.

„Karl-Heinz Kirch ist ein Aktivposten unseres Bauhofs, der seine
Arbeit stets gerne macht“, so Bauhofleiter Christoph Nellessen.
Gemeinsam mit dem Vertreter des Personalrates Udo Carl und
dem Bauhofleiter dankte Bürgermeister Hermanns Karl-Heinz
Kirch für die geleistete Arbeit und hoffte, dass der 54-Jährige der
Gemeinde Simmerath noch einige Jahre erhalten bleibt.

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Appell des Beirates für Migration und Integration

Region/Kreis MYK, 20.10.2020 – Vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen im Landkreis Mayen-Koblenz appelliert der Beirat für Migration und Integration, sich an alle geltenden Regeln zu halten. „Jeder, egal welcher Herkunft muss jetzt mithelfen. Wir sollten im Moment alle auf große und kleine Feiern verzichten.

Selbst wenn ein kleiner Geburtstag im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gefeiert wird – diese eine Feier kann der Auslöser dafür sein, dass wieder deutlich strengere Regelungen in Kraft treten. Darüber hinaus gilt natürlich weiterhin: Abstandhalten, regelmäßiges Händewaschen und Maske tragen.

Die Corona-Pandemie stellt uns vor die besondere Herausforderung, dass Regeln allein nicht ausreichen und Kontrollen nicht flächendeckend möglich sind. Nur wenn wir zusammenhalten und sich jeder eigenverantwortlich an die Regeln hält, werden wir die Situation zusammen meistern“, sagt Zeynep Begen, die Beiratsvorsitzende.

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Wachstum

Landkreis Bernkastel-Wittlich ergreift Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Wittlich, 20.10.2020 – Innerhalb weniger Tage wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich zahlreiche COVID-19-Fälle gemeldet. So stieg die Zahl der Infektionen alleine am 18.10.2020 sprunghaft um 25 Fälle an. Der 7-Tages-Inzididenzwert, das heißt die Summe aller Infektionen binnen eines Zeitraums von 7 Tagen, belief sich in der Folge auf 57,8 Fälle je 100.000 Einwohner.

Durch das Überschreiten des Grenzwertes von 50 Fällen/100.000 Einwohner befindet sich der Landkreis in der Alarmstufe rot des Warn- und Aktionsplans Rheinland-Pfalz. Bereits zuvor lag der Landkreis mit einem Inzidenzwert von > 35 Fällen/100.000 Einwohner über mehrere Tage in der Gefahrenstufe orange, weshalb am Freitag, 16.10.2020, erstmalig die regionale Corona-Task-Force bestehend aus Vertretern der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich (Verwaltungsleitung, Ordnungsbehörde, Gesundheitsamt), des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, des Innenministeriums, des Bildungsministeriums, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, des Landkreistages Rheinland-Pfalz sowie der Polizei zusammen trat, um über die zu ergreifenden Maßnahmen zu beraten.

Aufgrund des Infektionsgeschehens sowie des erwarteten weiteren Anstiegs der Fallzahlen verständigte sich die Task-Force in Anlehnung an die im Nachbarkreis Vulkaneifel getroffenen Regelungen auf die Empfehlung folgender Maßnahmen:

  • Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes zugelassen werden.
  • Die Zahl der Teilnehmer für private Feiern wird auf 10 Personen oder auf die Zusammenkunft der Angehörigen aus höchstens zwei Hausständen begrenzt.
  • Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mittels einer Allgemeinverfügung, die am 21.10.2020 in Kraft tritt. Die Gültigkeitsdauer der Verfügung beträgt einen Monat. Die Taskforce wird in regelmäßigen Abständen zusammentreten, die Lage analysieren und unter Beachtung des weiteren Infektionsgeschehens über den Fortbestand der Maßnahmen beraten.

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Erweiterte Maskenpflicht an Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab 26. Oktober

Bitburg, 20.10.2020 – Land und Kreis ordnen vorübergehende Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht an. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus im Eifelkreis Bitburg-Prüm einzudämmen, hat die Regionale Corona-Task Force, bestehend aus Vertretern von Land und Kreis, heute eine Regelung für den am kommenden Montag wieder anlaufenden Schulbetrieb beschlossen.

Für vorerst 14 Tage, also vom 26. Oktober bis 7. November, gilt für Schüler und Lehrer auch während des Unterrichts die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hiervon betroffen sind alle weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, also Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe. Ausnahmen gelten für Schüler und Lehrkräfte, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Alltagsmaske nicht zugemutet werden kann.

Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen erklärt: „Hintergrund sind die seit dem 7. Oktober unaufhörlich steigenden Fallzahlen im Eifelkreis. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der wiederanlaufende Schulbetrieb nicht zu einer zusätzlichen Infektionsbelastung für den Eifelkreis wird. Alle Schüler, Lehrer und Eltern werden darum gebeten, auf die Einhaltung der zeitlich beschränkten Maßnahme zu achten.“

Hintergrund „Regionale Corona-Task Force“:

Die regionale Corona-Task-Force wird am ersten Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner aktiv. Die Task Force gibt Empfehlungen für zu ergreifende Maßnahmen. Diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen. Ihr gehören unter anderem Vertreter aus den betroffenen Kommunen, den Ordnungsbehörden, dem Gesundheitsamt, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie der Polizei an.

 

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Rotkreuzlerin Simone Heiliger aus Zülpich spendete Knochenmark für einen Patienten in England

Mechernich-Roggendorf/Kall, 20.10.2020 – Es ist bereits 18 Jahre her, dass die Hilfsgruppe Eifel im Jahr 2002 in Mechernich eine große Typisierungsaktion für zwei an Leukämie erkrankte Menschen aus dem Zülpicher Stadtgebiet veranstaltet hat. 1100 Männer und Frauen unterzogen sich an diesem Tag in der Aula der Hauptschule im Sande einen Bluttest.

Darunter war auch Simone Heiliger, eine junge Frau aus Zülpich, die sich jetzt aufgrund ihrer damaligen Typisierung als Lebensretterin bewähren konnte und für einen Patienten aus England Stammzellen gespendet hat.

Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder in Roggendorf war das Ehepaar Heiliger, das seit Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe zählt, zu Gast. Simone Heiliger berichtete über die lange Zeit zwischen der Typisierung vor 18 Jahren und der jetzt erfolgten Knochenmarkspende.

18 Jahre vergingen

1080 Milliliter Knochenmark seien ihr in der Klinik im Kölner Mediapark aus dem Beckenkamm entnommen und sofort nach England gebracht worden, erzählte die Römerstädterin, die beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen beschäftigt ist. Sie würde es jederzeit wieder machen, so Simone Heiliger.

Den Empfänger würde sie gerne persönlich kennenlernen, wenn die mehrjährige Sperrfrist vorbei ist und er überlebt, worauf die Zülpicherin inständig hofft. Die Mitglieder der Hilfsgruppe applaudierten.

Der Lückerather Hilfsgruppensprecher Willi Greuel berichtete, dass die Hilfsgruppe Eifel seit 1992 mit der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS) elf Typisierungsaktionen durchgeführt und finanziert hat. Über 24.000 Eifeler seien dabei typisiert und in die weltweite Spenderdatei aufgenommen worden.

355 von 24.000 spendeten

Von ihnen hätten bislang bereits über 350 Stammzellen Stammzellen gespendet – und zwar für Patienten in der ganzen Welt. Simone Heiliger sei die 355. Echtspenderin aus den Eifeler Hilfsgruppen-Aktionen. Greuel: „Eine Zahl, die uns stolz macht“. Viele Freundschaften zwischen Spendern und Empfängern seien entstanden.

Wenn auch das Spendenaufkommen in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen sei, so verfüge die Hilfsgruppe doch über eine Rücklage für den Fall, dass eine weitere Typisierungsaktion für einen Leukämiekranken aus der Eifel akut erforderlich werden sollte, so Willi Greuel.

In Kall sei aktuell ein Kind an Leukämie erkrankt. Sollte in absehbarer Zeit ein Stammzellenspender gesucht werden müssen, stehe die Hilfsgruppe bereit, um eine weitere Typisierungsaktion zu organisieren. Greuel: „Am Geld darf so etwas nicht scheitern“.

100.000 Euro weniger Spenden

Allein durch ausgefalle Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Oldienacht, das Familienfest und das Lorbacher Oktoberfest sowie zahlreiche Konzerte von Vereinen zugunsten der Hilfsgruppe summiere sich der Ausfall an Spenden bislang auf mehr als 100.000 Euro. Dennoch könne die Hilfsgruppe ihren festen Verpflichtungen gegenüber drei Förderschulen in Kall, Schleiden und Euskirchen, sowie zwei integrativen Kindergärten in Kall und Mechernich nachkommen.

Leider habe die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe finanzierte Ferienfreizeit der Kaller St. Nikolausschule an der Nordsee wegen der Corona-Krise 2020 gar nicht stattfinden können.

Dank einer großen Spende der Tischlerinnungen Euskirchen und Düren-Jülich sei das Spendenaufkommen im September mit insgesamt 24.700 Euro gegenüber den Vormontagen relativ hoch gewesen. Das bisherige Gesamt-Spendenaufkommen im Jahr 2020 bezifferte Greuel auf insgesamt 134.000 Euro. Seit der Gründung im Jahr 1992 habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe Spendengelder von insgesamt 7,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Statt Fest 1000 Euro für die Hilfsgruppe

Beim Monatsstammtisch in Roggendorf werden Spendengelder traditionsgemäß persönlich übergeben, so auch diesmal. Das Ehepaar Danilo und Petra De Cesero aus Kall überreichte einen Umschlag mit 1000 Euro. Das Ehepaar betreibt in Kall das Eiscafé Cortina, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Geschäftsjubiläum hätte feiern können.

Das Fest fiel wegen Corona ins Wasser, weshalb sich Danilo De Cesero für die 1000-Euro-Spende an die Hilfsgruppe entschied.

Einen Betrag von 550 Euro übergab die Katzveyer Ortsvorsteherin Pia Benz an Kathi Greuel. Benz, die selbst aktives Mitglied der Hilfsgruppe Eifel ist, hatte Corona-Schutzmasken genäht, und diese zugunsten der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder verkauft.

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Wachstum

Landrat Eibes appeliert an Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich, 20.10.2020 – Seit nunmehr 7 Monaten beeinflusst die Corona-Pandemie unser Leben. War der Beginn der Pandemie von Ängsten und herben Einschnitten geprägt, entspannte sich die Situation insbesondere in den Sommermonaten auch aufgrund fallender Infektionszahlen zusehends. Seit einigen Tagen ist allerdings ein deutlicher Anstieg der nachgewiesenen Infektionen festzustellen – auch in unserem Landkreis. Innerhalb kürzester Zeit stieg die 7-Tages-Inzidenz auf über 57,8 Fälle/100.000 Einwohner und somit in einen kritischen Bereich.

Ist das ein Grund zur Panik? Sicherlich nicht. Allerdings macht der Anstieg der Fallzahlen uns mehr als deutlich, dass Sorglosigkeit aktuell nicht angebracht ist. Die Pandemie ist nach wie vor existent und wird uns die kommenden Monate weiter beschäftigen, auch wenn wir über den Sommer hinweg vielleicht schon einen anderen Eindruck gewinnen konnten. Auch liegt dem jüngsten Anstieg der Fälle ein „diffuses“ Infektionsgeschehen innerhalb des Landkreises. Es gibt nicht den einen Corona-Hotspot (sinngemäß: Brennpunkt) oder Superspreader (deutsch: Superverbreiter), auf den man das gesamte Infektionsgeschehen zurückführen kann. Vielmehr verteilen sich die Positivfälle mit unterschiedlicher Gewichtung flächig über das gesamte Kreisgebiet.

Unser aller Ziel muss es daher sein, uns so zu verhalten, dass die Weiterverbreitung des Virus eingedämmt wird. Denn wir sind uns einig: Keiner von uns will einen zweiten Lockdown mit all seinen Folgen erleben. Deswegen appelliere ich an Sie: Behandeln Sie die wiedererlangten Freiheiten und Lockerungen als kostbares Gut, das es zu schützen gilt. Zu schützen, indem Sie einen konkreten Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Beachten Sie die AHA-Regeln, die da lauten: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Achten Sie in Herbst und Winter, wenn wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, auch auf das regelmäßige Lüften und meiden Sie größere Menschenansammlungen.

Bitte haben Sie auch Verständnis für die Maßnahmen, auf die sich die Taskforce unter Beachtung des Corona-Warn- und Aktionsplans Rheinland-Pfalz verständigt haben. Helfen Sie mit, dass es bei dieser begrenzten Zahl an Maßnahmen bleibt und beweisen Sie insbesondere bei privaten Feierlichkeiten Eigenverantwortung, auch wenn sie in den eigenen vier Wänden stattfinden und vielleicht keiner hinschaut.

Im Vertrauen darauf, dass wir Bernkastel-Wittlicher auch diese Phase der Pandemie gut meistern werden, lassen Sie uns gemeinsam die vor uns liegenden Wochen angehen. Beweisen wir, dass wir in der Lage sind, den Virus wie in den vergangenen Monaten durch die konsequente Einhaltung der verschiedenen Regeln und Maßnahmen wirkungsvoll zu bekämpfen und die Dynamik des Infektionsgeschehens zu bremsen.

Ich bedanke mich bereits schon jetzt für Ihr Verständnis und Ihr Engagement.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Landrat

Gregor Eibes

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Atemlose Spannung beim „Mord(s)vergnügen“ in Nideggen

Nideggen, 20.10.2020 – Trotz Corona-Schutzvorgaben war auch die achte Auflage der Kriminacht auf Burg Nideggen wieder ein „Mord(s)vergnügen“ für die Besucher. Der in tiefem rot angestrahlte Bergfried, umgeben von Feuerschalen, Fackeln, Lichtern und Laternen, wirkte schaurig-schön. Musikalisch untermalt wurde das Bild vom Trio „A la Via“. Zwei Krimiautoren und eine Performance-Künstlerin hatte das Burgenmuseum Nideggen und sein Förderverein zur Lesung eingeladen.

Der in Dortmund geborene Journalist und Autor Jan-Christoph Nüse las aus seinem neuen Politthriller „Vier Tage im Juni“. Das tat er im Outfit der 1960er Jahre, denn seine Geschichte rankt sich um die Deutschlandreise John F. Kennedys im Juni 1963. Nationale Geheimdienste und der Secret Service konkurrieren um den bestmöglichen Schutz des amerikanischen Präsidenten, wobei im Hintergrund die Attentatsplanung kriegstraumatisierter Täter ihren Lauf nimmt. Aber auch andere Kräfte machen dem Sicherheitsteam das Leben schwer. Autor Nüse schafft in seinem Roman ein wunderbares Zusammenspiel aus journalistischer Profession und spannender Fiktion. Während seiner Lesung hätte man eine Stecknadel fallen hören.

Autor Peter Jackob und die Performance-Künstlerin Corinna Ramona präsentierten eine Symbiose aus Lesung und Pantomime. Der Literaturwissenschaftler Dr. Peter Jackob schuf vor elf Jahren die Reihe um den meist schlecht gelaunte Hauptkommisar Schack Bekker, der in der Mainzer Altstadt ermittelt. Dabei begegnet er originellen und skurrilen Figuren. Peter Jackob bot ein Potpourri seiner Krimireihe, und Corinna Ramona schlüpfte pantomimisch in Sekundenschnelle in die Rolle der Gestalten.

Am Büchertisch signierten die Autoren abschließend ihre Romane.

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Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern holte pandemiebedingt abgesagte Frühlings-wallfahrt im Oktober nach

Mechernich-Kommern/Trier, 20.10.2020 – Corona hat die St.-Matthias-Bruderschaft Kommern nicht stoppen können, mit der eine stattliche Anzahl Gläubige rund um den ganzen Bleiberg seit 40 Jahren zum Apostelgrab nach Trier pilgern.


Zwar fiel die geplante Mehr-Tages-Prozession zur Hauptpilgerzeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten Pandemie-bedingt ins Wasser. Dafür holten 19 Wallfahrer den Vier-Tages-Marsch von St. Severin in Kommern nach St. Matthias in Trier jetzt zur so genannten „kleinen Oktav“ im Oktober nach.

Am ersten Pilgertag zählte die Bruderschaft unterwegs sogar 22 Fußwallfahrer. Drei Tagespilger waren dabei. Vier betrug die Anzahl der Jubilare im Jahr des 40-jährigen Bestehens der „SMB“ (Sankt-Matthias-Bruderschaft) Kommern: Bert Schallenberg absolvierte seine fünfte, Brudermeisterin Karin Pilzecker ihre zehnte und Beate Nöthen und Oswin Heinemann ihre 20. Fußwallfahrt zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen.

Ohne Orgel eingezogen

Der Weg führt seit 1987 über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein an die Mosel, berichtet SMB-Chronist Frank Weiermann: „Vor der Basilika in Trier wurden wir von Bruder Athanasius empfangen. Er führte uns in die Basilika ohne das gewohnte triumphale »Großer Gott, wie loben Dich« von der Orgel. Wir sangen a Kapella… es war anders, aber genauso ergreifend.“

Die Kommerner Bruderschaft war 1980 gegründet worden. Karl-Günther Fuß leitete die Bruderschaft als Brudermeister ununterbrochen bis 2016. Seit 2016 hat Karin Pilzecker den Brudermeisterstab im Griff. Ursprünglich war für den Nationalfeiertag, 3. Oktober, ein Jubiläumsfest vorgesehen. Weiermann: „Durch Corona mussten wir dieses leider absagen.“

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1500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an zwei Chöre der Verbandsgemeinde Kelberg

Kelberg, 20.10.2020 –  Über insgesamt 1500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich zwei Chöre aus der Verbandsgemeinde Kelberg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Donnerstag, 15. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg, an die begünstigten Vereine. „Seit Jahren legen evm und die Verwaltung gemeinsam fest, welche gemeinnützigen Vereine im jeweiligen Jahr die Spenden erhalten“, erklärt Johannes Saxler. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“ Jeweils 750 Euro gehen in diesem Jahr an den Männergesangverein Concordia Bodenbach 1887 e.V. und die Chorgemeinschaft Bongard e.V.

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Unternehmen der WEIG-Gruppe gewinnen mit innovativer Einweg-Maske beim European Carton Excellence Award 2020

Mayen, 20.10.2020 – Sie werden mit steigenden Corona-Infektionszahlen noch wichtiger: Mund-Nasen-Masken zum Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen. Doch der millionenfache Einsatz führt auch zu einem hohen Müllaufkommen, das sich nicht recyceln lässt.

Um eine umweltgerechte Alternative zu bieten, haben die Unternehmen WEIG-Packaging und WEIG-Karton eine Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung entwickelt, die aus Recyclingkarton und Filterpapier besteht. Diese kann ungetrennt über das Altpapier entsorgt und dem Papierrecycling zugeführt werden.
Die Innovation wurde nun offiziell ausgezeichnet – als Preisträger beim European Carton Excellence Award 2020, Europas bedeutendstem Wettbewerb für Kartonverpackungen. Er wird jährlich von den Verbänden Pro Carton und der European Carton Makers Association (ECMA) verliehen, die die europäische Karton- und Faltschachtelindustrie vertreten. Um die begehrte Auszeichnung zu ergattern, reichen Kartonhersteller, Verarbeiter und Designer ihre kreativsten und erfolgreichsten Ideen ein.

Die Mundschutz-Lösung der WEIG-Gruppe wurde in diesem Jahr Sieger in der Kategorie „General Packaging, Recycled Fibre“ (Verpackung allgemein, Recycelte Faser). Offizielle Preisträger sind WEIG-Packaging als Verarbeiter und WEIG-Karton als Kartonlieferant. Die Jury lobte vor allem das gelungene Design, die einfache Handhabung und das umweltfreundliche Konzept.

Das clevere Konzept stammt aus der Verpackungsentwicklung von WEIG-Packaging in Emskirchen. „Wir wollen einen Beitrag zur Corona-Bekämpfung leisten und gleichzeitig unsere Kompetenz in den Bereichen Recycling und Karton einbringen“, erklärt Vertriebsleiter Ronny Bruchmann.

Die Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung besteht aus Karton und einem Filterpapier als Einlage. Das Papier verringert die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen des Trägers. Es ist für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen, kann also bedenkenlos getragen werden. Die Maske eignet sich für jede Kopfgröße, da sie an den Ohröffnungen angepasst werden kann. Der besondere Clou: Das Produkt kann von WEIG-Packaging individuell bedruckt werden – Unternehmen haben also die Möglichkeit, es als Werbefläche zu verwenden.

Als Zielgruppe sieht die WEIG-Gruppe vor allem Unternehmen und Organisationen, die die Mundschutz-Lösung Kunden, Besuchern oder Mitgliedern zur Verfügung stellen wollen. Erster Verwender ist die Großbäckerei Kuchenmeister im westfälischen Soest, ein internationaler Anbieter von Fertigkuchen, Baumkuchen und Christstollen.