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Landrat Günter Rosenke erklärt die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen

Euskirchen, 21.10.2020 – Verschärfte Regelungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gelten auch in Euskirchen. Die Inzidenz (neue bestätigte COVID-19-Fälle in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner) beträgt auch im Kreis Euskirchen seit dem vergangenen Wochenende über 35 und liegt damit über der ersten Eingreifschwelle. Der Krisenstab unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke hat daher die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen erklärt und eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die auch auf der städtischen Homepage www.euskirchen.de direkt auf der Startseite abrufbar ist.

Daher greifen auch in Euskirchen ab sofort die dafür landesweit vorgesehenen Regelungen. Besonders zu beachten ist die Erweiterung der Maskenpflicht. Sie gilt ab sofort auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. In Euskirchen wurde folgender Bereich festgelegt: Alter Markt, Berliner Straße zwischen Klosterstraße, Spiegelstraße und Mittel-straße, Bahnhofstraße Euskirchen, Bahnhofsvorplatz Euskirchen, Busbahnhof Euskirchen, Gardebrunnenplatz, Neustraße (s. Plan).

Zudem gilt die Maskenpflicht auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen zudem nur noch maximal 25 Personen teilnehmen.

Um die COVID-19-Pandemie wirksam eindämmen zu können, ist die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger erforderlich, indem sie sich auch an die strengeren Regelungen halten. Die Einhaltung wird durch das städtische Ordnungsamt verstärkt kontrolliert. In den Bereichen, in denen auch im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht besteht, wurden entsprechende Hinweisschilder angebracht.

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Coronaschutz-verordnung! Stadt und StädteRegion Aachen rufen Gefährdungsstufe 2 aus

StädteRegion Aachen, 21.10.2020 – Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Mittwoch, 21. Oktober, 10:30 Uhr

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 96 mehr nachgewiesene Fälle als gestern. Seit Beginn der Zählung im Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 3912. 3157 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 110. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 645 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 117.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen

Kommune Aktiv Gesamtergebnis Sieben-Tage-Inzidenz
Aachen 280 1894 108
Alsdorf 73 340 157
Baesweiler 84 241 321
Eschweiler 46 299 97
Herzogenrath 39 302 82
Monschau 18 92 162
Roetgen 10 32 116
Simmerath 24 110 169
Stolberg 34 316 78
Würselen 37 286 88
Gesamtergebnis 645 3912 117

 * Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist eine Bemessungsgröße für Notfall-Szenarien. Diese treten ein, wenn mehr als 35 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. In diesem Fall stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab und setzen diese um.

Aktualisierte Coronaschutzverordnung mit verbindlichen Regeln für Hotspots – Gefährdungsstufe 2 festgestellt 

Das Landeskabinett hat weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen sowie eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. Diese Gefährdungsstufen bei Inzidenzen von 35 und 50 müssen von den Kommunen durch eine Allgemeinverfügung festgestellt werden.

Für das Gebiet der StädteRegion Aachen einschließlich der Stadt Aachen wurde die Gefährdungsstufe 2 mit Wirkung von heute (21.10.2020) festgestellt. Mit dieser Feststellung treten die entsprechenden Regelungen der Coronaschutzverordnung in Kraft. Wegen der hohen Fallinzidenz von über 100 werden StädteRegion und Stadt Aachen in Kürze weitergehende Maßnahmen anordnen. Entsprechende Allgemeinverfügungen müssen noch mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt werden – darüber wird zeitnah berichtet!

Die Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden. Die Verfügungen und die aktualisierte Coronaschutzverordnung gelten zunächst bis Ende Oktober und sind nachzulesen unter: www.staedteregion-aachen.de/corona

Appell der Krisenstäbe

Erstmals findet man in der Coronaschutzverordnung deutliche Empfehlungen für das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Die Landesregierung empfiehlt dringend, die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum. Kontakte und private Feiern sollen ausdrücklich reduziert und möglichst infektionssicher gestaltet werden. Hierzu der Appell der Krisenstäbe: „Bitte suchen Sie nicht nach Lücken in den Verordnungen. Bleiben Sie Zuhause und reduzieren Sie erneut die Zahl Ihrer Kontakte auf ein Mindestmaß.“

Weiterhin Maskenpflicht an Schulen und Berufskollegs

Die vor den Ferien verhängte Maskenpflicht für weiterführende Schulen und Berufskollegs gilt nach den Ferien weiter. Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II sowie den Berufskollegs auch am Sitzplatz, wenn die erforderlichen Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Hinweis an Arbeitgeber

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Betrieben, die in Belgien wohnen und in der StädteRegion arbeiten, sollten eine Bescheinigung des Arbeitgebers mit sich führen, die an der Grenze vorgelegt werden kann. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass die belgischen Behörden die dort geltenden Maßnahmen und Auflagen streng kontrollieren.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona

Bürgertelefon
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen

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Vorsicht am Telefon! Betrüger geben sich als evm-Mitarbeiter aus

Region/Koblenz, 21.10.2020 –  In den vergangenen Tagen häufen sich bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) Beschwerden von Kunden, die mit unlauteren Methoden am Telefon konfrontiert werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des kommunalen Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus und wollen Daten der Kunden einholen, um bei einer angeblich anstehenden Preiserhöhung einen günstigeren Tarif anbieten zu können. „Informationen zu Preisanpassungen teilen wir nie am Telefon mit, sondern senden diese immer schriftlich zu“, erklärt Eva Lindner, Pressereferentin der evm.

Bei Rückfragen ist das Unternehmen per E-Mail an serviceteam@evm.de oder unter der Telefonnummer 0261 402- 11111 erreichbar. Grafik: evm

Kunden sollten daher am Telefon besondere Vorsicht walten lassen – ganz besonders, wenn der Anrufer persönliche Daten abfragt. Betrüger versuchen damit, Kunden in andere Energielieferverträge zu überführen oder schlimmeres. „Kunden sollten sich in jedem Fall versichern, ob sie wirklich mit einem evm-Mitarbeiter sprechen“, erklärt die Pressereferentin. „Am Telefon hilft es oft schon, auf die Rufnummer zu schauen, von der der angebliche Mitarbeiter anruft.

Ist diese nicht regional, stimmt meist etwas nicht.“ Mitarbeiter und Dienstleister der evm rufen von regionalen Rufnummern an. Wenn bei einem Anruf Zweifel an der Seriosität der Person aufkommen, können sich die Betroffenen beim evm-Kundenservice melden und rückversichern, ob der Anruf seine Richtigkeit hat. Bei Rückfragen ist das Unternehmen per E-Mail an serviceteam@evm.de oder unter der Telefonnummer 0261 402- 11111 erreichbar.

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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG veranstaltet erstmals Weltsparwoche vom 26. – 31. Oktober

Mayen/Region, 21.10.2020 – Den diesjährigen Weltspartag begeht die Volksbank RheinAhrEifel eG erstmalig als Weltsparwoche. Diese findet vom 26. bis zum 31. Oktober 2020 statt. Kunden können sich beispielsweise zum Thema nachhaltige Geldanlage beraten lassen und sich als Dankeschön limitierte Sneaker von adidas sichern. Für die jungen Kunden gibt es unter anderem Nistkästen zum Bemalen und Gutscheine mit Vergünstigungen für Attraktionen in der Region.

„Mit der Weltsparwoche möchten wir zeigen, dass Sparen trotz niedriger Zinsen Sinn macht – zum Beispiel, um sich einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Ein klassisches Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind dafür allerdings nicht mehr geeignet. Wir bieten neue, zeitgemäße Sparmöglichkeiten. Ihr Geld können unsere Kunden in einem Fondssparplan anlegen. Das geht schon mit kleinen Beträgen ab 25 Euro monatlich. Das Geld wird in Investmentfonds mit unterschiedlichen Wertpapieren angelegt. Durch die Streuung sinkt das Risiko und die Chancen auf eine Rendite steigen“, erklärt Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel.

Corona treibt die Sparquote nach oben

Laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist die Sparquote in Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren vergleichsweise hoch und stabil geblieben. Durch die Corona-Pandemie erwartet der BVR noch mal einen Anstieg. Im Durchschnitt des Jahres dürfte das Verhältnis des Sparens zum verfügbaren Einkommen bei rund 15 Prozent liegen (2019: 10,9 Prozent), prognostiziert der Verband in einer aktuellen Studie. Grund seien etwa ausgefallene Urlaubsreisen. Aktuell beläuft sich das Geldvermögen der Deutschen nach Schätzungen der DZ Bank AG auf 6,6 Billionen Euro. Der Anteil des Wertpapiersparens, wozu neben Investmentfonds, Aktien und an anderen Anteilsrechten auch Schuldverschreibungen zählen, liegt laut der Bundesbank bei 23 Prozent. „Wenn Sparer ihr Geld etwas stärker in Investmentfonds und Aktien anlegen, erhöht das die Renditechancen, das Risiko bleibt aber dennoch überschaubar. Wichtig sind eine gute Beratung, eine langfristige Anlageperspektive und ausreichende Liquiditätspolster für den Fall unvorhergesehener Ausgabenotwendigkeiten“, betont Oliver Engels.

Über die Volksbank RheinAhrEifel eG

Die Volksbank RheinAhrEifel eG ist der genossenschaftliche und leistungsstarke Finanzpartner für mehr als 188.000 Kunden in der Region Rhein-Ahr-Eifel. Hauptsitz der Genossenschaft ist Koblenz, Verwaltungssitze sind Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen. Das Geschäftsgebiet der Bank erstreckt sich vom Rhein bei Remagen bis in den Süden der Vulkaneifel nach Gillenfeld, vom Mittelrhein um Andernach bis Koblenz, die Mosel bis Brodenbach, den Hunsrück bis Dommershausen, das Maifeld um Polch bis in die Hocheifel zum Nürburgring. Die Regionalbank gehört den rund 117.000 Bankeigentümern. Sie machen die Bank zu einer der mitgliederstärksten Organisationen in Rheinland-Pfalz. Dadurch kommt ihr eine besondere Verantwortung für die Wirtschaftsregion zu: Anspruch der Bank ist es, unter dem Motto „Wir sind Heimat“, die regionale Wirtschaft im Sinne ihrer Mitglieder kontinuierlich zu stärken. Bei einer Bilanzsumme von 3,7 Milliarden Euro verwaltet die Genossenschaft ein Kundenwertvolumen von 7,6 Milliarden Euro. Das Finanzinstitut beschäftigt 681 Mitarbeiter, davon 42 Auszubildende. (Stand: August 2020)

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Haupt Racing Team aus Meuspath greift vom 22. – 25. Oktober beim Langstrecken-Klassiker von Spa an

Meuspath-Nürburgring, 21.10.2020 – Es ist das Saison-Highlight der diesjährigen GT World Challenge Europe: die Total 24 Hours of Spa. Das Debütrennen des HAUPT RACING TEAM beim Langstreckenklassiker in den belgischen Ardennen wird unter speziellen Vorzeichen abgehalten: Durch den späten Termin Ende Oktober (22.-25. Oktober) wird das Rennen über eine deutlich längere Zeit bei Nacht gefahren. Wie bei den bisherigen Einsätzen im GT World Challenge Europe Endurance Cup geht HRT auch in Spa-Francorchamps mit zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Das werksunterstützte Fahrzeug tritt dabei wie gewohnt unter der Nennung Mercedes-AMG Team HRT mit der Startnummer 4 an und wird von Maro Engel, Luca Stolz sowie Vincent Abril pilotiert – das neue Fahrzeugdesign ist dabei an das 10-Jahres-Jubiläum von Mercedes-AMG Customer Racing angelehnt. Auf dem zweiten Mercedes-AMG GT3 sitzt unterdessen Team-Besitzer Hubert Haupt, der sich das Cockpit der #5 mit Sergei Afanasiev, Michele Beretta und Gabriele Piana teilt.

„Wir haben im Saisonverlauf der GT World Challenge gesehen, dass wir als Team gut aufgestellt sind. Wir haben mit dem Mercedes-AMG GT3 ein fantastisches Rennfahrzeug und auch eine sehr starke Fahrerkombination. Die Motivation bei einem 24-Stunden-Rennen ist sicherlich nochmals etwas höher. Unser Ziel ist es daher, eine Podiumsplatzierung auf dieser legendären Strecke einzufahren“, so Team-Besitzer Hubert Haupt.

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Einreise von Jägern aus Risikogebieten nach Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz, 21.10.2020 – Nahezu alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche sind mehr oder weniger von der aktuellen Corona-Situation betroffen. In Anbetracht der teilweise sehr unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern oder gar Landkreisen kommt es zu vielen offenen Fragen, was erlaubt ist und was nicht. Auch Jagdgenossenschaften, die Sorge um die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd in ihren Revieren haben sowie nicht ortsansässige Jagdpächter und Jäger sind betroffen.

Es gibt eine gewisse Verunsicherung, welche Reiseregelungen für Jäger gelten, die aus anderen Bundesländern oder Risikogebieten im In- und Ausland nach Rheinland-Pfalz einreisen. Das zuständige Ministerium für Umwelt, Energie und Forsten hat diesbezüglich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass nicht in Rheinland-Pfalz wohnhafte Jägerinnen und Jäger, die allerdings in Rheinland-Pfalz die Jagd ausüben, derzeit grundsätzlich die Reviere aufsuchen dürfen. Für die Einreise aus innerdeutschen Gebieten gibt es zur Zeit keine Beschränkungen mehr, da das Beherbergungsverbot, das die Quarantäneregelungen ersetzt, derzeit nicht angewendet wird. Folglich können alle Jäger, die nicht in Rheinland-Pfalz wohnen, ohne Beschränkungen nach Rheinland-Pfalz reisen. Für Jäger aus ausländischen Risikogebieten gelten die aktuellen Quarantäneregelungen aus der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung sowie die darin beschriebenen Ausnahmen. Auf dieser Grundlage können Jäger nach Rheinland-Pfalz einreisen, ohne sich in Quarantäne begeben zu müssen, wenn sie sich höchstens 24 Stunden in Rheinland-Pfalz aufhalten oder aber über einen nicht älter als 48 Stunden alten Coronatest verfügen.

In begründeten Ausnahmefällen können die örtlich zuständigen Kreis- oder Stadtverwaltungen auch Ausnahmen von diesen Regelungen zu Gunsten von Jagdausübungsberechtigten, die zur Durchführung von bestimmten Aufgaben gesetzlich verpflichtet sind, zulassen und Befreiungen erteilen. Das kann bei Jagdpächtern der Fall sein, weil sie beispielsweise zum Jagdschutz verpflichtet sind. Von solchen Ausnahmeregelungen sind allerdings nicht Jagdgäste betroffen, da diesbezüglich keine gesetzlichen Verpflichtungen solcher Personen ersichtlich sind.

Da sich die jeweiligen Regelungen in Anbetracht der dynamischen Entwicklung schnell verändern können, sollten sich die Jägerinnen und Jäger sowie bei Bedarf auch die Jagdgenossenschaften regelmäßig über den aktuellen Stand – im Zweifel beim örtlich zuständigen Gesundheitsamt – informieren.

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Corona-Pandemie: Fünf Tischlerinnungen starteten in der Region eine konzertierte Aktion

Mechernich/Kall, 21.10.2020 – Wochenlanger Schulausfall infolge der Corona-Pandemie, der damit verbundene eingeschränkte Kontakt zu Freunden sowie fehlende Freizeitaktivitäten belasteten auch in Eifel und Rheinland viele Familien über Monate. Um einem „Lagerkoller“ bei häuslich isolierten Kindern und Eltern entgegen zu wirken, riefen die Tischlerinnungen Aachen, Heinsberg, Mönchengladbach/Rheydt, Düren-Jülich, und Euskirchen im Frühjahr eine konzertierte Nistkasten-Bauaktion ins Leben.

Die Nistkästen aus der Aktion „Der frühe Vogel“ bestehen aus acht Einzelteilen und sind leicht zusammenzubauen. Repro: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Unter dem Motto „Der frühe Vogel“ stellten die Tischlerbetriebe insgesamt 3300 Nistkasten-Bausätze her, die an Familien gegen eine Spende ausgeliefert wurden. Die zu Hause sich langweilenden „Pänz“ bauten Nistmöglichkeiten, über die sich im Frühjahr die linksrheinische Vogelwelt gefreut haben dürfte.

Die Freude war aber auch auf der Seite der Schutzbefohlenen von Hilfsorganisationen wie der Hilfsgruppe Eifel. Denn die dabei von der Tischlerinnung erlösten Einnahmen wurden an sie verteilt. Die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder mit Sitz in Kall und Stammtisch in Mechernich-Roggendorf bekam 4847 Euro.

Zwei Innungen zusammen

Richard Schaefer, der Obermeister der Tischlerinnung Euskirchen, und sein Stellvertreter Norbert Züll aus Floisdorf sowie Obermeister Hermann Josef Schwieren (Innung Düren-Jülich) und Tischlermeister Georg Klinkenberg aus Inden übergaben das Geld Willi Greuel aus Mechernich-Lückerath, dem Kopf der Hilfsgruppe Eifel. Der staunte und witzelte: „Verdammt viel Holz in trüben Corona-Zeiten!“

Wie die Obermeister Hermann Josef Schwieren und Richard Schaefer berichteten, waren Familien mit Kindern im Frühjahr dazu aufgerufen worden, in einer „Do-it-Yourself“-Aktion Nistkästen für Vögel zu bauen, die in den an der Aktion beteiligten Tischlereien vorgearbeitet worden waren. Den Ursprung hatte die Aktion im Kreis Heinsberg, der durch die starke Verbreitung des Corona-Virus nach einer Karnevalsveranstaltung in Gangelt und der damit verbundenen Abschottung schon früh von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war.

Die Bausätze bestanden aus acht Holzteilen und sind für Höhlenbrüter wie Blaumeise, Gartenrotschwanz, Kohlmeise oder Kleiber geeignet. „Mit unserer Nistkastenaktion schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe“, sagte der Euskirchener Innungs-Obermeister Richard Schaefer: Man helfe dem gefiederten Nachwuchs, den unter Langeweile leidenden menschlichen Nachkommen – und mit dem Erlös auch noch sozial-karitativen Organisationen wie der Hilfsgruppe Eifel.

Acht Teile für Höhlenbrüter

Ursprünglich, so Hermann Josef Schwieren, sei die Aktion für die Dauer von vier Wochen geplant worden. Am Ende seien drei Monate daraus geworden, weil die Nachfrage so groß war. Insgesamt hätten die Kollegen in den fünf Innungen 3300 Nistkasten-Bausätze abgesetzt.

Die Innung Aachen spendete den Erlös an ein Kinderhilfswerk, die Heinsberger Kollegen an die Kinderkrebshilfe und die Innung Mönchengladbach/Rheydt an den städtischen Kinderschutzbund. Die Innungen Düren-Jülich und Euskirchen legten zusammen und übergaben ihre knapp 5000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel. In den Zeiten rückläufiger Spenden könne man diese Unterstützung gerade jetzt gut gebrauchen, so Willi Greuel. https://kinderkrebshilfe-eifel.de

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Großer Ansturm von Familien auf Herbstkranz-Sets in Mayen

Mayen, 21.10.2020 – Am Donnerstag, den 8. Oktober 2020, wurden von der katholischen Familienbildungsstätte Mayen e.V. und der Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen Nadine Wiesinger an zwei Standorten in Mayen liebevoll gepackte und kostenlose Tüten mit einem Herbstkranz aus Stroh sowie Bindedraht an Familien ausgegeben. Nun haben Familien die Aufgabe, gemeinsam die Natur zu entdecken und aus den gesammelten Naturmateriealien einen bunten Herbstkranz zu binden.

Zusätzlich erhalten alle Familien bis zum 31. Oktober die Möglichkeit, ein Foto des bunt gestalteten Herbstkranzes an herbstfamilienaktion-mayen@web.de zu senden (bitte mit Kontaktdaten). Unter den eingesendeten Fotos werden die drei schönsten Herbstkränze mit einem kleinen Preis ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihre Fotos von den bunten Herbstkränzen und wünschen allen Familien viel Spaß!

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Trödelmarkt am Tierheim Mechernich-Burgfey

Mechernich-Burgfey, 21.10.2020  – Einen großen Trödelmarkt veranstaltet das Tierheim in Mechernich in Burgfey am Sonntag 1. November, von 11 bis 17 Uhr. Es herrschen Corona-Sicherheitsbedingungen. Das Tragen von Mund-Nase-Masken ist auf dem ganzen Tierheimgelände verpflichtend, ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Außerdem werden die Wege mit getrenntem Ein- und Ausgang gekennzeichnet.

Für die Verpflegung ist bestens gesorgt. Es soll sowohl selbstgemachte Reibekuchen als auch Kaffee und Kuchen sowie Würstchen mit Brot oder Salat geben. Außerdem werden Getränke angeboten. Die Einnahmen werden für den Bau des neuen Hundehauses verwendet.

Kuchenspenden und Preise für die Verlosung werden gerne angenommen. Kontakt über den Vorsitzenden Reiner Bauer (Tel. 0171/ 203 23 52) oder dessen Stellvertreter Wolfgang Bous (0177/ 21 90 914). Der 348 Mitglieder zählende Tierschutzverein sucht auch immer Menschen, die ehrenamtlich mit anpacken beim Auf- und Abbau und Betrieb des Trödelmarktes.

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Martinsmarkt auf Burg Satzvey 7. November von 12 bis 18 Uhr

Mechernich-Satzvey, 21.10.2020 – Auf Burg Satzvey findet am Samstag 7. November ein Martinsmarkt statt – und zwar von 12 bis 18 Uhr mit traditioneller Livemusik der Band „Die Irrlichter“ sowie mit einem großen Lichter- und Laternenmarkt rings um das historische Gemäuer. Veranstalterin Patricia Gräfin Beissel: „Wir freuen uns über jeden einzelnen Gast und auf einen schönen Tag.“

Selbstverständlich sollen die mit der Corona-Pandemie verbundenen Hygienevorschriften eingehalten werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Publikum wird gebeten, Abstand zu halten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich die Hände an den dafür vorgesehenen Einrichtungen zu desinfizieren.

Der Eintritt zum Martinsmarkt kostet für Erwachsene im Vorverkauf Kasse fünf Euro, an der Tageskasse sechs. Kinder im Alter von vier bis 17 Jahren zahlen drei Euro Eintritt. Kinder bis Vier haben freien Zugang. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, so Gräfin Beissel: Die ganze Zeit über liefert die Burgbäckerei Stockbrot.

Im „Schnitzelhäuschen“ werde Hirschgulasch mit Rotkohl und Spätzle serviert, zu trinken gibt es unter anderem Apfelpunsch und Glühwein. Sankt Martin reitet gegen 17 Uhr persönlich ein und geleitet die Kinder zum Martinsfeuer im Burgpark.