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Vernissage in Corona-Zeiten: informativ und emotional

Wittlich, 30.10.2020 – „Auch gerade in schwierigen Zeiten wie heute“, so Bürgermeister Joachim Rodenkirch in seiner Begrüßungsrede zur Vernissage der neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus, „ist Kultur, sind Kunst, Musik und Literatur für den Menschen essentiell, was ich an Ihrem Interesse, verehrtes Publikum, an dieser Ausstellungseröffnung ablesen kann“.

Außer Leihgebern wie Bodo Pientka aus Leipzig, waren viele Kunstkenner und –interessierte von weither angereist, erkannten den Stellenwert der Ausstellung. Unter Beachtung der aktuellen Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie fanden gut 80 Personen mit Sicherheits- und Hygieneabstand Platz in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich, wo Rodenkirch seine persönliche Beziehung zu Klingers Werk schilderte und seine Freude darüber äußerte, dass im Jahr des 100. Todestages des großen Künstlers nicht nur Häuser wie das Museum der bildenden Künste Leipzig, die Neue Pinakothek München und die Bundeskunsthalle Bonn sein Werk ausstellen, sondern auch die Städtische Galerie im Alten Rathaus in Wittlich.

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Kitas im Blickpunkt: Der Kreis Düren befragt Eltern online

Düren, 30.10.2020 – Um möglichst passgenaue Angebote machen zu können, wendet sich der Kreis Düren mit zwei Onlineumfragen an die Eltern von Kindergartenkindern im Zuständigkeitsbereich seines Jugendamtes (alle Kommunen außer die Stadt Düren, die ein eigenes Jugendamt hat). Die Beantwortung der Fragen erfolgt jeweils anonym, der Zeitaufwand beträgt kaum fünf Minuten.

Mit einer Befragung, die am 30. November 2020 endet, möchte der Kreis Düren den tatsächlichen Betreuungsbedarf von Kindern ermitteln. Die Unterlagen erhalten die Eltern derzeit über die Tageseinrichtung ihres Kindes. Ziel der Umfrage ist es, den tatsächlichen Umfang des Betreuungsbedarfes auf der Ebene der 14 Städte und Gemeinden zu ermitteln. Unter allen Teilnehmern dieser Befragung werden zehnmal zwei Eintrittskarten für das monte mare-Freizeitbad in Kreuzau verlost.

Eine weitere Onlinebefragung nimmt den Babybegrüßungsdienst in den Blick. Sie richtet sich an alle Familien mit Neugeborenen. Gefragt werden die Eltern von drei bis sechs Monate alten Babys, wie sie den Besuch der ehrenamtlich Tätigen des Babybegrüßungsdienstes bewerten. Ziel ist es, dieses Angebot gegebenenfalls zu optimieren. Zudem können Eltern Angaben zur geplanten Betreuungszeit in einer Kindertageseinrichtung machen. Darüber hinaus können die Eltern sich zum Onlineportal Kita-Navigator äußern, mit dem sie nach einem Betreuungsplatz für ihr Kind suchen können. Diese Befragung erfolgt ebenfalls anonym, ist aber unbefristet.

Weitere Informationen zu den Umfragen gibt es bei Alicia Hicking und Kira Gatzen im Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/22 10 51 000.

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25 Jahre Kaufland Mayen – Viele Aktionen und hoher Besuch

Mayen, 30.10.2020 – Am 29. Oktober feierte das Kaufland in Mayen seinen 25. Geburtstag. Kaufland ist ein Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels mit Sitz in Neckarsulm, Deutschland. Es betreibt aktuell rund 1.300 Filialen und ist neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten. Auch in Mayen und daher ließ es sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis nicht nehmen im Namen der Stadt Mayen, Kaufland zu gratulieren. „Es ist schön ein solchen Lebensmitteleinzelhandel mit Standort in Mayen zu haben und wachsen zu sehen“, so der Stadtchef.

Zum Jubiläum bedankt sich Kaufland bei seinen Kunden für die jahrelange Treue in der Woche vom 29. Oktober bis 4. November mit zahlreichen Aktionen und Angeboten. „Auf einer Verkaufsfläche von fast 6.000 Quadratmeter bietet Kaufland ihren Kunden über 30.000 Artikel. Besonders stolz sind sie auf die neugestaltete Obst- und Gemüseabteilung und Kundeninformation“, sagt Hausleiterin Kathrin Seibert.

Auszeichnungen als Supermarkt des Jahres 2015 und 2016 belegen, dass man im Kaufland Mayen ausgezeichnet einkaufen kann. Darüber hinaus ist das Kaufland mit über 105 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in der Stadt Mayen.

Für Kaufland-Kunden gibt es in der Geburtstagswoche Gewinnspiele und viele Aktionen: Beim großen Halloween-Schminkspaß werden kleine Gäste zu Hexen und Geister. Am Freitag und Samstag dürfen sich alle Kunden über kostenlose Smoothies und heiße Waffeln freuen.

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Ehrung von Funktionären für ihr ehrenamtliches Engagement durch Gemeinde und Gemeindesport-verband

Kreuzau, 30.10.2020 – Bedingt durch die Corona Pandemie konnte die Ehrung der Funktionäre für ihr ehrenamtliches Engagement in ihren Vereinen nicht im Rahmen der Sportlerehrung durchgeführt werden. Die für April 2020 geplante Sportlerehrung musste leider abgesagt werden. Herrn Bürgermeister Ingo Eßer war es trotzdem wichtig, dass die Leistungen eines jeden Einzelnen gewürdigt werden. Deshalb haben die Sportlerinnen und Sportler die Medaillen und Urkunden über ihre jeweiligen Vereine erhalten.

Die Funktionäre wurden zur Ehrung und Übergabe der Medaillen in den großen Sitzungssaal der Gemeinde Kreuzau eingeladen. Bürgermeister Ingo Eßer machte in seiner Ansprache deutlich, wie wichtig der Sport in Vereinen für das Gemeinwesen ist und ohne den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer nicht durchzuführen ist.

Für den ehrenamtlichen Einsatz im Tennisclub Kreuzau e.V. wurde Marion und Albert van de Berg mit einer Silbermedaille gedankt. Das Ehepaar van de Berg ist seit 27 bzw. 25 Jahren im Tennisclub Kreuzau in den verschiedenen Bereichen tätig.

Mit einer Goldmedaille wurden in diesem Jahr insgesamt vier Funktionäre ausgezeichnet. Uwe Vogel vom Kreuzauer Tauchclub 1974 e.V. ist seit der Gründung des Vereins nicht mehr aus dem Vereinsleben wegzudenken. Von den Sportfreunden Üdingen wurde Johannes Friedrichs geehrte, der als aktiver Spieler im Verein begann und bis heute noch aktiv am Vereinsleben teilnimmt. Mit Gerold Schmeide und Helmut Jansen wurden gleich zwei Mitglieder des TV Germania Obermaubach mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Herr Schmeide ist seit über 50 Jahren Mitglied des Vorstandes des Vereins und Herr Jansen zeichnete sich durch seine Arbeiten in der Leichtathletikabteilung innerhalb und außerhalb des Vereins aus.

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Durchwachsenes Fazit: Weniger Ausbildungsverträge trotz weiterhin hohem Nachwuchskräfte-bedarf

Region/Trier, 30.10.2020 – Agentur für Arbeit Trier und Wirtschaftskammern ziehen Jahresbilanz des regionalen Ausbildungsmarktes. Weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unversorgte Bewerber, aber auch weniger unbesetzte Ausbildungsstellen: So die durchwachsene Bilanz des regionalen Ausbildungsmarktes in diesem, von Corona geprägten, Jahr. „Die Corona-Pandemie hat den regionalen Ausbildungsmarkt im Frühjahr ziemlich ins Straucheln gebracht. Durch den Lockdown konnten viele Berufsorientierungsveranstaltungen an Schulen, Ausbildungsmessen und Einstellungsverfahren nicht wie geplant stattfinden. Junge Menschen, aber auch Ausbildungsbetriebe sind mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre verunsichert,“ so Heribert Wilhelmi, vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Trier, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz mit Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) am 29. Oktober.

Diese Entwicklung hat sich auch in der Statistik niedergeschlagen. Zur Ausbildungsmarktbilanz, die das Berufsberatungsjahr von Oktober 2019 bis September 2020 in den Blick nimmt, wurden der Agentur für Arbeit Trier im Vergleich zum Vorjahr 7,9 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Von den 4.274 registrierten Lehrstellen blieben 597 unbesetzt. Das sind immerhin 18,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Entwicklung bei den ausbildungsinteressierten Bewerbern war rückläufig. Mit 2.763 Ausbildungsinteressenten haben sich 7,5 Prozent weniger an die Berufsberatung der Arbeitsagentur gewandt als im Vorjahr.

Dieser Rückgang könne allerdings nicht ausschließlich auf das Covid-19-Virus zurückgeführt werden, betont Heribert Wilhelmi: „Wir haben es hier auch mit längerfristigen Einflussfaktoren zu tun. So tragen zum Beispiel die demografische Entwicklung, die Tendenz zum längeren Schulbesuch sowie eine erhöhte Studienneigung zur Abnahme der Bewerberzahlen bei. Die Ausbildungsbereitschaft der hiesigen Wirtschaft ist seit Jahren – auch im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands – sehr hoch. Das Angebot übersteigt weiterhin deutlich die Nachfrage. Manch ein Ausbildungsbetrieb hat jedoch auf Grund des steigenden Aufwands bei der Ausbildungsrekrutierung und der Schwierigkeit, passende Bewerber zu finden, sein Ausbildungsengagement etwas zurückgefahren. Wirtschaftliche Probleme, bedingt durch die Pandemie, verstärken natürlich diese Tendenz.“ Fakt ist, dass bereits im März – als die Auswirkungen des Lockdowns noch nicht in der Statistik abgebildet wurden – sowohl die Zahl der gemeldeten Bewerber (minus 7,9 Prozent), als auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (minus 6,8 Prozent) bei Weitem nicht an das Niveau des Vorjahres anknüpfen konnten.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Auswirkungen von Corona zurückzuführen, sind hingegen die aktuellen Entwicklungen in einzelnen Branchen. Der Lebensmittelhandel klagt bereits seit Jahren über mangelnden Nachwuchs. Die Pandemie hat diese Sorge weiter verschärft. In der Lebensmittelherstellung wurden, gegen den allgemeinen Trend, 40,2 Prozent mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Im Verkauf von Lebensmitteln gab es eine Steigerung um 13,6 Prozent. Erfreulich: Es wurden in diesen Berufszweigen nicht nur mehr Lehrstellen gemeldet. Zumindest zum Teil konnte der Bedarf auch besser gestillt werden, so dass weniger Stellen unbesetzt blieben als im vergangenen Jahr. So sind die Berufe der/des Fleischer/in und der/des Fachverkäufer/in im Bäckerhandwerk aus den Top Ten der unbesetzten Lehrstellen herausgefallen.

Anders sieht die Entwicklung in der Gastronomie aus. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben diesen Wirtschaftszweig so hart getroffen, dass sich die Auswirkungen auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar machen. Das Ausbildungsengagement wurde in den letzten Monaten deutlich zurückgefahren, in der Gastronomie um 13,3 Prozent und der Hotellerie um 2,4 Prozent.

Nicht nur die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist gesunken, sondern auch die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge. Die beiden großen Wirtschaftskammern IHK und HWK verzeichnen ein deutliches Minus im Vergleich zum Vorjahr. 1.026 Neueintragungen vermeldet die HWK bis Ende September. 7,4 Prozent weniger als in 2019. Jedoch sind nicht alle Branchen von diesem Rückgang gleichermaßen betroffen, wie Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier, berichtet: „Die Corona-Krise und der Lockdown im Frühjahr hat das Interesse an einer Ausbildung im Handwerk in der Region schwer getroffen. Insbesondere im Friseurhandwerk sind durch die Kontaktverbote die Rahmenbedingungen für Praktika und Lehrlingsausbildung nach wie vor äußerst ungünstig. Bedingt durch die fehlende Berufsorientierung in den Ausbildungswerkstätten des neuen Berufsbildungszentrums sind vor allem die MINT-Berufe weniger stark nachgefragt als im Vorjahr. Einzig die Berufe im Bauhauptgewerbe konnten das Vorjahresniveau an neu abgeschlossenen Lehrverträgen erreichen.“

Die IHK macht einen größeren Rückgang aus. Die Kammer registriert bis Ende September 1.736 neue Ausbildungsverträge, ein Minus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das Minus ist seit dem Frühjahr deutlich kleiner geworden. Es gibt zwar Betriebe, die sich aktuell bei der Ausbildung zurückhalten aber der Großteil der Betriebe hält das Ausbildungsengagement hoch. Gerade jetzt ist es wichtig positive Signale zu senden, denn die Unternehmen brauchen die ausgebildeten Fachkräfte bei einer wirtschaftlichen Erholung. Wir werden nicht müde, unsere Ausbildungsbetriebe bei der Besetzung ihrer freien Ausbildungsstellen zu unterstützen“, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer Ausbildung der IHK Trier.

Eine weitere besorgniserregende Entwicklung stellt, aus Sicht der Arbeitsagentur, die Steigerung des Anteils an unversorgten Bewerbern dar. 206 junge Menschen haben bis Ende September keine Ausbildungsstelle gefunden – 31,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Verunsicherung bei ausbildungssuchenden Jugendlichen ist leider groß und zeigt wie wichtig unsere Berufsorientierung und -beratung ist,“ erklärt Stefanie Adam, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier. „Wir haben während des Lockdowns im April und Mai schnell festgestellt, dass wir den Mädchen und Jungen alternative Angebote unterbreiten müssen, wenn unsere regelmäßige Präsenz an den Schulen vor Ort nicht möglich ist. Deshalb haben wir kurzfristig neue Formate entwickelt, von der Video-Beratung über die Verlegung von Beratungsterminen ins Freie, Live-Beratungssessions und Videos auf YouTube bis hin zu der Durchführung von Online-Workshops und der Neuentwicklung der virtuellen Ausbildungsmesse FUTURE 2.0.“

Viele der innovativen Informationsmöglichkeiten und Online-Angebote sind in Kooperation mit den regionalen Netzwerkpartnern entstanden. So wurde gerade erst die Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit“ unter der Federführung der IHK bis Jahresende verlängert. Und mit gezielten Nachvermittlungsaktionen versuchen IHK, HWK und Arbeitsagentur auch noch in den kommenden Wochen freie Ausbildungsstellen und suchende Bewerber zusammenzuführen.

Abschließend senden die Experten der drei Institutionen trotz aller Risiken auf Grund der Corona-Krise ein hoffungsvolles Signal an alle Ausbildungsinteressierten aus. Heribert Wilhelmi: „Corona hat den Ausbildungsbeginn in diesem Jahr verzögert. Ein Berufseinstieg ist auch jetzt noch möglich. Junge Menschen sollten sich nicht zu sehr verunsichern lassen und mutig ihre Berufsplanung mit der Unterstützung der Berufsberatung vorantreiben. Denn junge, gut ausgebildete Fachkräfte werden auch in Zukunft benötigt.“

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Boutique-Hotelbesitzer spenden Herbstbepflanzung für die Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, 30.10.2020 – Die Besitzer des „Boutique Hotels Marielle“ in der Unnaustrase in Bad Münstereifel, die Eheleute Christopher und Marielle Haep, haben der Stadt Bad Münstereifel freundlicherweise ca. 350 Stuck Erikas zur Bepflanzung der Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel gespendet. Inzwischen haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die bisher in den Kübeln vorhandene Sommerbepflanzung gegen die Herbst-/Winterbepflanzung ausgetauscht.

Die Stadt Bad Münstereifel bedankt sich auf diesem Wege nochmal herzlich beim Ehepaar Haep fur die großzügige Blumenspende. Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie und der jahreszeitlich bedingten trüben Witterung wirkt sich ein solch uneigennütziger Beitrag nicht nur auf die Verschönerung der Innenstadt aus, sondern erfreut gleichermaßen Kernstadtbewohner wie Kernstadtbesucher und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

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Tourismus

15-jähriges Jubiläum als Nachtwächter

Niederzissen/Brohltal, 30.10.2020 – Mundart-Nachtwächterführung in Künnisfeld bot einen Blick in vergangene Zeiten. „Hört ihr Leut` und lasst euch sagen…“ – am 16. Und 23. Oktober war es wieder soweit: in typischem Gewand und ausgerüstet mit Laterne, Horn und Hellebarde führte Karl-Heinz Kurth interessierte Nachtschwärmer durch die ehemals mittelalterliche Stadt Königsfeld und berichtete allerlei Interessantes über Brauchtum und Alltagsleben vergangener Zeiten. Zeiten, in der Nachtwächter, Hirtmeister und Bürgermeister für die Sicherheit verantwortlich waren. Der Königsfelder kennt die bedeutenden Straßen und Gassen des „Stättleins“ ganz genau – hier geboren und aufgewachsen teilte er mit großer Freude sein Wissen und passierte mit den Gruppen an historische Gebäuden und idyllische Fachwerkhäuser.

Seit bereits 15 Jahren ist Karl-Heinz Kurth, im Brohltal besser bekannt als „Karli“, nun schon als Nachtwächter aktiv. Mit der Anbringung von historischen Schildern in der Ortsgemeinde Königsfeld im Jahr 2005 begann seine Karriere als „Wachmann“ und dies wurde zu einer Passion, die sich konstant weiterentwickelte, u.a. mit der Teilnahme an regelmäßigen Nachtwächter-Treffen.

Der beliebte Vulkanparkführer ist ebenfalls ein großer Fan heimischer Mundart und Mitbegründer des traditionellen Mundartabends, welcher seit bereits über 20 Jahren dazu beiträgt, den Dialekt als Kulturgut zu bewahren. Da sowohl die für März 2020 regulär geplante Nachtwächterführung als auch der diesjährige Mundartabend aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden mussten, kam Karl-Heinz Kurth die Idee auf, seine beiden Leidenschaften zu vereinen und die Heimatsprache in seine abendlichen Rundgänge zu integrieren. Gemeinsam mit dem Kulturbüro der Verbandsgemeindeverwaltung wurden diese unter Einhaltung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen organisiert.

Besonders gefreut hat es die Organisatoren der Veranstaltung, dass neben einigen Bewohnern des Brohltals auch Gäste aus umliegenden Dörfern an den Führungen teilgenommen haben. An beiden Abenden wurden freiwillige Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös kommt dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zu Gute.

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Eschweiler Freundinnen und Freunde in Deutschland und Europa

Eschweiler, 30.10.2020 – Neue Ortseingangsschilder zu den Städtepartnerschaften der Indestadt vorgestellt. Die designierte Eschweiler Bürgermeisterin Nadine Leonhardt, der amtierende Bürgermeister Rudi Bertram und der Vorsitzende des Eschweiler Partnerschaftsvereins, Hartmut Fröhlich, freuten sich sichtlich, in dieser Woche die neuen Städtepartnerschaftsschilder an den Eschweiler Stadteingängen enthül-len zu dürfen. Zukünftig weisen neun Schilder auf dem Eschweiler Stadtgebiet auf die drei Partnerstädte der Indestadt hin.

Städtepartnerschaften haben in Eschweiler eine lange Tradition. So besteht bereits seit 45 Jahren eine Städtepartnerschaft zu der nordfranzösischen Stadt Wattrelos und seit 35 Jahren zu der britischen Stadt Reigate & Banstead, nahe London.
Im letzten Jahr schloss die Stadt Eschweiler eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg in der bayerischen Oberpfalz.

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Gänse aus der Region: In zwei Wochen ist Martinstag und Start in die Hochsaison für Gänsefleisch

Kall/Mechernich, 30.10.2020 – Mit Sankt Martin am 11. November beginnt auch rund um den Mechernich-Kaller Bleiberg die Gänsefleischsaison 2020. Die sprichwörtlichen „Martinsgänse“ und „Weihnachtsgänse“ kommen in vielen Haushalten selbst dann auf den Tisch, falls durch das derzeit hohe Infektionsrisiko für Corona sämtliche Martinszüge und Christmetten ins Wasser fallen sollten.

Beim Kauf von Gänsefleisch sollten die Verbraucher, so der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV), verstärkt auf die Herkunft der Ware achten und auf Gänsefleisch aus der Region zurückgreifen. Frische, beste Fleischqualität und eine Erzeugung unter hohen Hygiene- und Tierschutzstandards seien in Deutschland durch eine strenge gesetzliche Regelung garantiert.

Wo es im Rheinland Gänse direkt beim Bauern zu kaufen gibt, steht im Internet-Angebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unter www.landservice.de Heinz Zöll (Tel. 02441/54 04) vom Eifeler Alpenhof in Wallenthal ist ein bekannter Geflügelzüchter und Selbstvermarkter im Raum Mechernich/Kall.

40 Tage Fastenzeit

„Übrigens: Wussten Sie schon, warum Gänse genau am 11. November in die Bratröhre wandern?“, fragt der RLV in seiner Pressemitteilung: Nun: Es hängt mit der besonderen Bedeutung des Datums zusammen. Mit dem 11.11. beginnen die 40 Tage vorweihnachtliche Fastenzeit. Der Martinstag ist außerdem der Termin für Pachtzahlungen,

Lebendige Gänse waren früher ein beliebtes Zahlungsmittel für Pacht. Häufig wurde am 11. November auch das Gesinde entlassen und mit einer Gans beschenkt sowie Mägde und Knechte neu eingestellt. Das bäuerliche Jahr wurde mit diesem Tag abgeschlossen. Ein anderer Brauch beendet mit der Weihnachtsgans die Fastenzeit, ab Weihnachten ist dann Schlemmen wieder erlaubt.

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Kreuzau heimatet bereits zum 2ten Mal – Heimat-Preis zeichnet herausragendes Engagement aus

Kreuzau, 30.10.2020 – „Nordrhein-Westfalen heimatet wieder“: Die Gemeinde Kreuzau hat sich zum 2ten Mal dazu entschlossen, örtlich einen Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements zu vergeben. Bürgermeister Ingo Eßer hat im Rahmen einer Ratssitzung den „Heimat-Preis“ an die Dorfgemeinschaft Schlagstein e.V., den Bürgerverein Boich e.V. und die KG Fidele Üdinger vergeben. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Hierzu wird der Gemeinde Kreuzau durch das Land ein Betrag von jährlich 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Alle drei Vereine erhielten von Bürgermeister Ingo Eßer für das außerordentliche Engagement eine Ehrentrophäe und eine Urkunde. Die Dorfgemeinschaft Schlagstein e.V. erhielt darüber hinaus einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro, der Bürgerverein Boich e.V. einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro und die KG Fidele Üdinger einen Scheck in Höhe von 500 Euro.