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Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam sind wir stärker als das Virus – Wir handeln entschlossen und lassen niemanden allein

Region/Mainz, 30.10.2020 – „Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat unser Land mit voller Wucht erreicht. Wir werden diese hochdynamische, dramatische Entwicklung nur dann in den Griff bekommen, wenn wir alle unsere Kontakte auf ein Minimum beschränken“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung vor dem rheinland-pfälzischen Landtag. Noch vor zwei Wochen seien es einzelne Corona-Hot-Spots gewesen, mittlerweile sei auch in Rheinland-Pfalz fast die gesamte Landkarte rot und eine wirksame Unterbrechung der Infektionsketten nicht mehr möglich. Stand heute würden mehr Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt als noch im März dieses Jahres, viele davon auf Intensivstation und mit Beatmung.

„Wir ergreifen die Schutzmaßnahmen, um zu verhindern, dass sich immer mehr Menschen infizieren, erkranken oder sogar durch COVID-19 sterben. Wenn die Infektionszahlen nicht gesenkt werden, können wir nicht mehr garantieren, dass alle Kranken in Krankenhäusern versorgt werden. Wir riskieren, dass die Infrastruktur nicht aufrechterhalten werden kann, weil zu viele Beschäftigte in den Betrieben, der Verwaltung, bei Polizei und Gesundheitswesen ausfallen.  Auch der Schaden für die Wirtschaft wäre riesig“, so die Ministerpräsidentin. Deshalb müsse jetzt für einen begrenzten Zeitraum auf eine flächendeckende Strategie gesetzt werden und die Zahl der Menschen, die sich begegnen, drastisch verringert werden. Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen würden alle Bürgerinnen und Bürger betreffen, aber Bereiche wie Gastronomie, Hotels und Kultur besonders hart. Der Landesregierung sei es deshalb außerordentlich wichtig, dass der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz auch konkrete Hilfen für die heimische Wirtschaft und die Kultur umfasse.

Neue Rechtsverordnung tritt Montag in Kraft

Konkret hätten Bund und Länder beschlossen, dass im gesamten Bundesgebiet ab kommendem Montag die Einrichtungen zur Freizeitgestaltung wie Theater, Kinos oder Freizeitparks ebenso wie Schwimmbäder und Fitnessstudios geschlossen werden. Cafés und Restaurants müssten wieder auf einen Abhol- und Lieferbetrieb umstellen. Der Profisport dürfe nur noch ohne Zuschauer stattfinden. „Für den Alltag gelten strenge Kontaktbeschränkungen: Menschen dürfen sich nur noch mit einem weiteren Hausstand treffen, insgesamt dürfen nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen. Zu den einzelnen Maßnahmen werde noch heute die Rechtsverordnung veröffentlicht, die Montag in Kraft trete.

Schulen und Kitas bleiben offen

„Wir werden Schulen und Kitas so lange wie möglich offenlassen. Unsere Kinder und Jugendlichen dürfen nicht zu Verlierern der Krise werden“, so die Ministerpräsidentin. Um Schule in Präsenzform weiter zu ermöglichen, gelte deshalb ab Montag an allen weiterführenden Schulen landesweit die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung auch im Unterricht. Damit in jeder Schule für den Notfall auch genug Masken und Desinfektionsmittel vorhanden sind, stelle das Land den Schulen und Schulträgern nochmals 500.000 Masken und 50.000 Liter Desinfektionsmittel zur Verfügung. „Altenheime und Krankenhäuser unterstützen wir durch Testungen, damit es nicht wieder zu einer Situation kommen muss, dass alte oder kranke Menschen wochenlang allein und ohne Besuch in einem Zimmer leben oder dass Angehörige sich von Sterbenden nicht verabschieden können. Auch unsere Unternehmen sollen so weit wie möglich den Betrieb aufrechterhalten; Geschäfte bleiben mit erweiterten Hygieneauflagen geöffnet“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Konkrete Hilfen für die Wirtschaft und Kultur

Die Einschränkungen, die alle Bürger und Bürgerinnen im kommenden Monat gleichermaßen betreffen, bezeichnete die Ministerpräsidentin als einschneidend „Sie nehmen uns vieles von dem, was das Leben schön macht: Geselligkeit, Sport mit anderen und Kulturveranstaltungen. Und ich weiß auch: Die Maßnahmen betreffen alle, aber sie treffen nicht alle gleichermaßen hart. Für Gastronomen und Gastronominnen, Hoteliers, Künstler und Künstlerinnen und andere betroffene Bereiche kommt ein erheblicher materieller Schaden dazu. Die Corona-Pandemie stellt die Kunst und Kultur, die wir doch gerade in einer Krise so sehr brauchen, vor besondere Herausforderungen. Denn sie öffnet Denkräume und ist der notwendige Spiegel der Gesellschaft. Deswegen ist mir wichtig, dass auch die Kulturschaffenden, die jetzt eine besondere Last tragen, unterstützt werden.

Auch für Gastronomen, Hoteliers und andere betroffene Bereiche komme ein erheblicher materieller Schaden dazu. Viele von ihnen hätten in den letzten Monaten Phantasie, Kraft und auch einiges Geld in Hygienekonzepte gesteckt. Diese blieben richtig und wichtig. Aber die zweite Welle könne nur dann gebrochen werden, wenn nicht mehr so viele Menschen an einem Ort zusammenkommen, besonders nicht in geschlossenen Räumen ohne Maske.

„All denen, die nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Türen schließen müssen, versicherte die Ministerpräsidentin „Wir lassen Sie nicht allein!“ Sie habe dem Beschluss auch deshalb zustimmen können, weil der Bund konkrete Hilfen für unsere heimische Wirtschaft umfasse, für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen. „Dazu gehören auch die Solo-Selbstständigen. Diese konkreten Hilfen sind mir und meiner Landesregierung außerordentlich wichtig. Um finanzielle Ausfälle zu entschädigen, wird der Bund eine Nothilfe gewähren.

„Die Bundesregierung steht jetzt in der Verantwortung, die zugesagten Hilfen schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Dafür hat die Bundeskanzlerin den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen ihr Wort gegeben. Darauf verlasse ich mich“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Demnach bekommen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erstattet. Diese Finanzhilfen werden insgesamt ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro haben. Zudem wird der KfW-Schnellkredit erweitert und für sehr kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern geöffnet. Gleichzeitig werden bereits bestehende Hilfen für hauptbetroffene Wirtschaftsbereiche über den Jahreswechsel hinaus verlängert und die Konditionen verbessert. Dabei geht es zum Beispiel um die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie die Soloselbstständigen. „Sobald die Eckpunkte des Bundes vorliegen, können wir als Land unsere Gastronomie unterstützen, die Hotels und Kultureinrichtungen in Rheinland-Pfalz, aber auch die Soloselbständigen und viele Veranstalter“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Landesregierung handelt auf klarer rechtsstaatlicher Grundlage

„Wir handeln entschlossen und kommen als Regierung unserer Verantwortung umfänglich nach. Dabei erfüllt Rheinland-Pfalz die Aufgaben, die uns das Bundesinfektionsgesetz überträgt. Damit handeln wir klar auf der Basis der rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik“, betonte die Ministerpräsidentin. „Ich habe wirklich großen Respekt vor anderen Auffassungen innerhalb des demokratischen Spektrums“, so Malu Dreyer weiter. Es sei gut und richtig, dass die rechtlichen Grundlagen für die Grundrechtseingriffe immer wieder durch die Parlamente und die Öffentlichkeit geprüft und debattiert werden. „Das ist ein Zeichen der Stärke unserer offenen und freiheitlichen Demokratie.“ Sie begrüßte in diesem Zusammenhang die Initiative mehrerer Fraktionen im Deutschen Bundestag für eine Anpassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes, um der Dauer und Eingriffstiefe der Maßnahmen Rechnung zu tragen. Die Landesregierung habe den Landtag bei den Corona-Maßnahmen regelmäßig und umfassend beteiligt. „Wer behauptet, er sei nicht einbezogen worden oder das Handeln der Regierung ist selbstherrlich, verbreitet wider besseres Wissen Fehlinformationen!“

Dank an Kommunen

„Die Stärke unseres Landes in dieser Pandemie liegt auch in der Stärke unserer Städte und Kommunen“, so die Ministerpräsidentin weiter. Sie sei mit den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, den Landräten und –rätinnen, mit Gesundheitsämtern und Krankenhäusern im engen Kontakt. Sie alle leisteten Hervorragendes, oft bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Die Task Forces vor Ort hätten beste Arbeit gemacht.

Grund zur Zuversicht

Trotz der kommenden harten Wochen bestehe Grund zur Zuversicht. Zusätzlich zu den bekannten PCR-Tests würden mittlerweile Antigen-Schnelltests vorliegen. Sie ermöglichten gerade in Einrichtungen der Pflege schnelle Basistests von Bewohnern und Bewohnerinnen, Beschäftigten und Besuchspersonen. „Und die Welt schaut mit großer Hoffnung auf die Mainzer Firma BioNTech, die bei der Entwicklung eines Impfstoffs schon sehr weit gekommen ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Im Kern aber setze sie auf die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, die zusammenhalten, wenn es darauf ankomme, die nicht nur sich selbst sehen, die sich an die Schutzmaßnahmen hielten und sich für andere engagierten. „Wenn ich auf die Menschen in unserem Land schaue, bin ich zuversichtlich: Gemeinsam sind wir stärker als das Virus!“

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Fortschritt

Mayen leuchtet zu St. Martin!

Mayen, 30.10.2020 – Nachdem die Martins-Umzüge in Zeiten von Corona bereits vor einigen Wochen abgesagt wurden und aufgrund der ab 2. November geltenden Regelungen auch nicht umsetzbar gewesen wären, hat eine alternative Idee die Runde gemacht: Überall sollen zu Sankt Martin Lichter und Laternen erstrahlen. Auch Mayen ist mit dabei!

Am 10. November, dem Martinsabend, und am 11. November, dem Martinstag, werden die Genovevaburg, das Obertor, das Alte Rathaus, das Brückentor und das Neue Rathaus im Lichterglanz erstrahlen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und Laternen oder auch Teelichter oder Lichterketten in ein Fenster zur Straßenseite hin aufzustellen und so gemeinsam, ganz im Sinne von Sankt Martin, mit dem Leuchten ein Zeichen der Hoffnung in dieser Zeit zu setzen.

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Forstrevierleiter Bruno Ferdinand in den Ruhestand verabschiedet

Kaisersesch, 30.10.2020 – Ende Oktober wurde Forstrevierleiter Bruno Ferdinand von Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen (Forstamt Cochem), Bürgermeister Albert Jung (Verbandsgemeinde Kaisersesch) und Vertretern der Ortsgemeinden in den Ruhestand verabschiedet. Coronabedingt fiel die Feier etwas kleiner aus, war aber dafür umso herzlicher.

Mehr als vier Jahrzehnte war Bruno Ferdinand für die Belange der Wälder im Forstrevier Masburg, das die Gemeinden Masburg, Eppenberg, Hauroth, Kalenborn sowie Urmersbach umfasst, zuständig. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes sowie die Beratung und Förderung des Privatwaldes. Besondere Herausforderungen waren die großen Sturmereignisse 1984, 1990, 2007 und 2010, die viele Schäden verursacht haben. Aber auch die letzten drei Jahre standen mit der zunehmenden Klimaveränderung und der damit einhergehenden Trockenheit sowie dem großflächigen Borkenkäferbefall der Fichten ganz im Zeichen einer Krisenbewirtschaftung. Jedoch hat Ferdinand schon früh auf die Anpflanzung geeigneter Baumarten zur Bewältigung des Klimawandels geachtet. Seine umfassenden Aufgaben hat er immer mit viel Herzblut, großer Umsicht und zukunftsorientiert wahrgenommen.

Forstamtsleiter Hans-Peter Schimpgen und Bürgermeister Albert Jung dankten Bruno Ferdinand für die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit ganz herzlich. Sie wünschten ihm für seinen Ruhestand alles Gute. Dem Dank und den Wünschen schlossen sich die Ortsbürgermeister an.

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Fortschritt

Besucherbergwerk geschlossen ab Montag, 2. November – Wegen der Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen

Mechernich, 30.10.2020 – Zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. „Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus bleibt das Besucherbergwerk ab Montag, 2. November, bis auf weiteres geschlossen.“ Das teilt der Vorsitzende des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich, Günter Nießen, mit. Die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter stünden an erster Stelle.

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Wirtschaft

Vernissage in Corona-Zeiten: informativ und emotional

Wittlich, 30.10.2020 – „Auch gerade in schwierigen Zeiten wie heute“, so Bürgermeister Joachim Rodenkirch in seiner Begrüßungsrede zur Vernissage der neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus, „ist Kultur, sind Kunst, Musik und Literatur für den Menschen essentiell, was ich an Ihrem Interesse, verehrtes Publikum, an dieser Ausstellungseröffnung ablesen kann“.

Außer Leihgebern wie Bodo Pientka aus Leipzig, waren viele Kunstkenner und –interessierte von weither angereist, erkannten den Stellenwert der Ausstellung. Unter Beachtung der aktuellen Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie fanden gut 80 Personen mit Sicherheits- und Hygieneabstand Platz in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich, wo Rodenkirch seine persönliche Beziehung zu Klingers Werk schilderte und seine Freude darüber äußerte, dass im Jahr des 100. Todestages des großen Künstlers nicht nur Häuser wie das Museum der bildenden Künste Leipzig, die Neue Pinakothek München und die Bundeskunsthalle Bonn sein Werk ausstellen, sondern auch die Städtische Galerie im Alten Rathaus in Wittlich.

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Kitas im Blickpunkt: Der Kreis Düren befragt Eltern online

Düren, 30.10.2020 – Um möglichst passgenaue Angebote machen zu können, wendet sich der Kreis Düren mit zwei Onlineumfragen an die Eltern von Kindergartenkindern im Zuständigkeitsbereich seines Jugendamtes (alle Kommunen außer die Stadt Düren, die ein eigenes Jugendamt hat). Die Beantwortung der Fragen erfolgt jeweils anonym, der Zeitaufwand beträgt kaum fünf Minuten.

Mit einer Befragung, die am 30. November 2020 endet, möchte der Kreis Düren den tatsächlichen Betreuungsbedarf von Kindern ermitteln. Die Unterlagen erhalten die Eltern derzeit über die Tageseinrichtung ihres Kindes. Ziel der Umfrage ist es, den tatsächlichen Umfang des Betreuungsbedarfes auf der Ebene der 14 Städte und Gemeinden zu ermitteln. Unter allen Teilnehmern dieser Befragung werden zehnmal zwei Eintrittskarten für das monte mare-Freizeitbad in Kreuzau verlost.

Eine weitere Onlinebefragung nimmt den Babybegrüßungsdienst in den Blick. Sie richtet sich an alle Familien mit Neugeborenen. Gefragt werden die Eltern von drei bis sechs Monate alten Babys, wie sie den Besuch der ehrenamtlich Tätigen des Babybegrüßungsdienstes bewerten. Ziel ist es, dieses Angebot gegebenenfalls zu optimieren. Zudem können Eltern Angaben zur geplanten Betreuungszeit in einer Kindertageseinrichtung machen. Darüber hinaus können die Eltern sich zum Onlineportal Kita-Navigator äußern, mit dem sie nach einem Betreuungsplatz für ihr Kind suchen können. Diese Befragung erfolgt ebenfalls anonym, ist aber unbefristet.

Weitere Informationen zu den Umfragen gibt es bei Alicia Hicking und Kira Gatzen im Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/22 10 51 000.

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Wirtschaft

25 Jahre Kaufland Mayen – Viele Aktionen und hoher Besuch

Mayen, 30.10.2020 – Am 29. Oktober feierte das Kaufland in Mayen seinen 25. Geburtstag. Kaufland ist ein Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels mit Sitz in Neckarsulm, Deutschland. Es betreibt aktuell rund 1.300 Filialen und ist neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten. Auch in Mayen und daher ließ es sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis nicht nehmen im Namen der Stadt Mayen, Kaufland zu gratulieren. „Es ist schön ein solchen Lebensmitteleinzelhandel mit Standort in Mayen zu haben und wachsen zu sehen“, so der Stadtchef.

Zum Jubiläum bedankt sich Kaufland bei seinen Kunden für die jahrelange Treue in der Woche vom 29. Oktober bis 4. November mit zahlreichen Aktionen und Angeboten. „Auf einer Verkaufsfläche von fast 6.000 Quadratmeter bietet Kaufland ihren Kunden über 30.000 Artikel. Besonders stolz sind sie auf die neugestaltete Obst- und Gemüseabteilung und Kundeninformation“, sagt Hausleiterin Kathrin Seibert.

Auszeichnungen als Supermarkt des Jahres 2015 und 2016 belegen, dass man im Kaufland Mayen ausgezeichnet einkaufen kann. Darüber hinaus ist das Kaufland mit über 105 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in der Stadt Mayen.

Für Kaufland-Kunden gibt es in der Geburtstagswoche Gewinnspiele und viele Aktionen: Beim großen Halloween-Schminkspaß werden kleine Gäste zu Hexen und Geister. Am Freitag und Samstag dürfen sich alle Kunden über kostenlose Smoothies und heiße Waffeln freuen.

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Ehrung von Funktionären für ihr ehrenamtliches Engagement durch Gemeinde und Gemeindesport-verband

Kreuzau, 30.10.2020 – Bedingt durch die Corona Pandemie konnte die Ehrung der Funktionäre für ihr ehrenamtliches Engagement in ihren Vereinen nicht im Rahmen der Sportlerehrung durchgeführt werden. Die für April 2020 geplante Sportlerehrung musste leider abgesagt werden. Herrn Bürgermeister Ingo Eßer war es trotzdem wichtig, dass die Leistungen eines jeden Einzelnen gewürdigt werden. Deshalb haben die Sportlerinnen und Sportler die Medaillen und Urkunden über ihre jeweiligen Vereine erhalten.

Die Funktionäre wurden zur Ehrung und Übergabe der Medaillen in den großen Sitzungssaal der Gemeinde Kreuzau eingeladen. Bürgermeister Ingo Eßer machte in seiner Ansprache deutlich, wie wichtig der Sport in Vereinen für das Gemeinwesen ist und ohne den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer nicht durchzuführen ist.

Für den ehrenamtlichen Einsatz im Tennisclub Kreuzau e.V. wurde Marion und Albert van de Berg mit einer Silbermedaille gedankt. Das Ehepaar van de Berg ist seit 27 bzw. 25 Jahren im Tennisclub Kreuzau in den verschiedenen Bereichen tätig.

Mit einer Goldmedaille wurden in diesem Jahr insgesamt vier Funktionäre ausgezeichnet. Uwe Vogel vom Kreuzauer Tauchclub 1974 e.V. ist seit der Gründung des Vereins nicht mehr aus dem Vereinsleben wegzudenken. Von den Sportfreunden Üdingen wurde Johannes Friedrichs geehrte, der als aktiver Spieler im Verein begann und bis heute noch aktiv am Vereinsleben teilnimmt. Mit Gerold Schmeide und Helmut Jansen wurden gleich zwei Mitglieder des TV Germania Obermaubach mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Herr Schmeide ist seit über 50 Jahren Mitglied des Vorstandes des Vereins und Herr Jansen zeichnete sich durch seine Arbeiten in der Leichtathletikabteilung innerhalb und außerhalb des Vereins aus.

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Wirtschaft

Durchwachsenes Fazit: Weniger Ausbildungsverträge trotz weiterhin hohem Nachwuchskräfte-bedarf

Region/Trier, 30.10.2020 – Agentur für Arbeit Trier und Wirtschaftskammern ziehen Jahresbilanz des regionalen Ausbildungsmarktes. Weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unversorgte Bewerber, aber auch weniger unbesetzte Ausbildungsstellen: So die durchwachsene Bilanz des regionalen Ausbildungsmarktes in diesem, von Corona geprägten, Jahr. „Die Corona-Pandemie hat den regionalen Ausbildungsmarkt im Frühjahr ziemlich ins Straucheln gebracht. Durch den Lockdown konnten viele Berufsorientierungsveranstaltungen an Schulen, Ausbildungsmessen und Einstellungsverfahren nicht wie geplant stattfinden. Junge Menschen, aber auch Ausbildungsbetriebe sind mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre verunsichert,“ so Heribert Wilhelmi, vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Trier, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz mit Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) am 29. Oktober.

Diese Entwicklung hat sich auch in der Statistik niedergeschlagen. Zur Ausbildungsmarktbilanz, die das Berufsberatungsjahr von Oktober 2019 bis September 2020 in den Blick nimmt, wurden der Agentur für Arbeit Trier im Vergleich zum Vorjahr 7,9 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Von den 4.274 registrierten Lehrstellen blieben 597 unbesetzt. Das sind immerhin 18,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Entwicklung bei den ausbildungsinteressierten Bewerbern war rückläufig. Mit 2.763 Ausbildungsinteressenten haben sich 7,5 Prozent weniger an die Berufsberatung der Arbeitsagentur gewandt als im Vorjahr.

Dieser Rückgang könne allerdings nicht ausschließlich auf das Covid-19-Virus zurückgeführt werden, betont Heribert Wilhelmi: „Wir haben es hier auch mit längerfristigen Einflussfaktoren zu tun. So tragen zum Beispiel die demografische Entwicklung, die Tendenz zum längeren Schulbesuch sowie eine erhöhte Studienneigung zur Abnahme der Bewerberzahlen bei. Die Ausbildungsbereitschaft der hiesigen Wirtschaft ist seit Jahren – auch im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands – sehr hoch. Das Angebot übersteigt weiterhin deutlich die Nachfrage. Manch ein Ausbildungsbetrieb hat jedoch auf Grund des steigenden Aufwands bei der Ausbildungsrekrutierung und der Schwierigkeit, passende Bewerber zu finden, sein Ausbildungsengagement etwas zurückgefahren. Wirtschaftliche Probleme, bedingt durch die Pandemie, verstärken natürlich diese Tendenz.“ Fakt ist, dass bereits im März – als die Auswirkungen des Lockdowns noch nicht in der Statistik abgebildet wurden – sowohl die Zahl der gemeldeten Bewerber (minus 7,9 Prozent), als auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (minus 6,8 Prozent) bei Weitem nicht an das Niveau des Vorjahres anknüpfen konnten.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Auswirkungen von Corona zurückzuführen, sind hingegen die aktuellen Entwicklungen in einzelnen Branchen. Der Lebensmittelhandel klagt bereits seit Jahren über mangelnden Nachwuchs. Die Pandemie hat diese Sorge weiter verschärft. In der Lebensmittelherstellung wurden, gegen den allgemeinen Trend, 40,2 Prozent mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Im Verkauf von Lebensmitteln gab es eine Steigerung um 13,6 Prozent. Erfreulich: Es wurden in diesen Berufszweigen nicht nur mehr Lehrstellen gemeldet. Zumindest zum Teil konnte der Bedarf auch besser gestillt werden, so dass weniger Stellen unbesetzt blieben als im vergangenen Jahr. So sind die Berufe der/des Fleischer/in und der/des Fachverkäufer/in im Bäckerhandwerk aus den Top Ten der unbesetzten Lehrstellen herausgefallen.

Anders sieht die Entwicklung in der Gastronomie aus. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben diesen Wirtschaftszweig so hart getroffen, dass sich die Auswirkungen auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar machen. Das Ausbildungsengagement wurde in den letzten Monaten deutlich zurückgefahren, in der Gastronomie um 13,3 Prozent und der Hotellerie um 2,4 Prozent.

Nicht nur die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist gesunken, sondern auch die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge. Die beiden großen Wirtschaftskammern IHK und HWK verzeichnen ein deutliches Minus im Vergleich zum Vorjahr. 1.026 Neueintragungen vermeldet die HWK bis Ende September. 7,4 Prozent weniger als in 2019. Jedoch sind nicht alle Branchen von diesem Rückgang gleichermaßen betroffen, wie Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier, berichtet: „Die Corona-Krise und der Lockdown im Frühjahr hat das Interesse an einer Ausbildung im Handwerk in der Region schwer getroffen. Insbesondere im Friseurhandwerk sind durch die Kontaktverbote die Rahmenbedingungen für Praktika und Lehrlingsausbildung nach wie vor äußerst ungünstig. Bedingt durch die fehlende Berufsorientierung in den Ausbildungswerkstätten des neuen Berufsbildungszentrums sind vor allem die MINT-Berufe weniger stark nachgefragt als im Vorjahr. Einzig die Berufe im Bauhauptgewerbe konnten das Vorjahresniveau an neu abgeschlossenen Lehrverträgen erreichen.“

Die IHK macht einen größeren Rückgang aus. Die Kammer registriert bis Ende September 1.736 neue Ausbildungsverträge, ein Minus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das Minus ist seit dem Frühjahr deutlich kleiner geworden. Es gibt zwar Betriebe, die sich aktuell bei der Ausbildung zurückhalten aber der Großteil der Betriebe hält das Ausbildungsengagement hoch. Gerade jetzt ist es wichtig positive Signale zu senden, denn die Unternehmen brauchen die ausgebildeten Fachkräfte bei einer wirtschaftlichen Erholung. Wir werden nicht müde, unsere Ausbildungsbetriebe bei der Besetzung ihrer freien Ausbildungsstellen zu unterstützen“, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer Ausbildung der IHK Trier.

Eine weitere besorgniserregende Entwicklung stellt, aus Sicht der Arbeitsagentur, die Steigerung des Anteils an unversorgten Bewerbern dar. 206 junge Menschen haben bis Ende September keine Ausbildungsstelle gefunden – 31,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Verunsicherung bei ausbildungssuchenden Jugendlichen ist leider groß und zeigt wie wichtig unsere Berufsorientierung und -beratung ist,“ erklärt Stefanie Adam, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier. „Wir haben während des Lockdowns im April und Mai schnell festgestellt, dass wir den Mädchen und Jungen alternative Angebote unterbreiten müssen, wenn unsere regelmäßige Präsenz an den Schulen vor Ort nicht möglich ist. Deshalb haben wir kurzfristig neue Formate entwickelt, von der Video-Beratung über die Verlegung von Beratungsterminen ins Freie, Live-Beratungssessions und Videos auf YouTube bis hin zu der Durchführung von Online-Workshops und der Neuentwicklung der virtuellen Ausbildungsmesse FUTURE 2.0.“

Viele der innovativen Informationsmöglichkeiten und Online-Angebote sind in Kooperation mit den regionalen Netzwerkpartnern entstanden. So wurde gerade erst die Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit“ unter der Federführung der IHK bis Jahresende verlängert. Und mit gezielten Nachvermittlungsaktionen versuchen IHK, HWK und Arbeitsagentur auch noch in den kommenden Wochen freie Ausbildungsstellen und suchende Bewerber zusammenzuführen.

Abschließend senden die Experten der drei Institutionen trotz aller Risiken auf Grund der Corona-Krise ein hoffungsvolles Signal an alle Ausbildungsinteressierten aus. Heribert Wilhelmi: „Corona hat den Ausbildungsbeginn in diesem Jahr verzögert. Ein Berufseinstieg ist auch jetzt noch möglich. Junge Menschen sollten sich nicht zu sehr verunsichern lassen und mutig ihre Berufsplanung mit der Unterstützung der Berufsberatung vorantreiben. Denn junge, gut ausgebildete Fachkräfte werden auch in Zukunft benötigt.“

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Fortschritt

Boutique-Hotelbesitzer spenden Herbstbepflanzung für die Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, 30.10.2020 – Die Besitzer des „Boutique Hotels Marielle“ in der Unnaustrase in Bad Münstereifel, die Eheleute Christopher und Marielle Haep, haben der Stadt Bad Münstereifel freundlicherweise ca. 350 Stuck Erikas zur Bepflanzung der Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel gespendet. Inzwischen haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die bisher in den Kübeln vorhandene Sommerbepflanzung gegen die Herbst-/Winterbepflanzung ausgetauscht.

Die Stadt Bad Münstereifel bedankt sich auf diesem Wege nochmal herzlich beim Ehepaar Haep fur die großzügige Blumenspende. Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie und der jahreszeitlich bedingten trüben Witterung wirkt sich ein solch uneigennütziger Beitrag nicht nur auf die Verschönerung der Innenstadt aus, sondern erfreut gleichermaßen Kernstadtbewohner wie Kernstadtbesucher und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.