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Corona im Landkreis Vulkaneifel: Großteil der gestern bestätigten Neuinfektionen stammt aus dem Alten- und Pflegeheim Haus Helena in Mehren

Daun/Mehren, 12.11.2020 – Zur aktuellen Situation im Alten- und Pflegeheim aus Helena im Mehren. Wie wir bereits mitgeteilt hatten, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel auf Grund von bereits positiv getesteten Bewohnern und Mitarbeitern eines Wohnbereiches im Alten- -und Pflegeheim Haus Helena in Mehren am vergangenen Montag, 09.11.2020 alle 77 Bewohner*innen und 75 Mitarbeiter*innen auf SARS CoV2 getestet. Unter den heute gemeldeten 38 neuen bestätigten Fällen sind 23 weitere Mitarbeiter*innen und 11 weitere Bewohner*innen. Damit sind aktuell insgesamt 17 Bewohner*innen und 27 Mitarbeiter*innen im Alten- und Pflegeheim Haus Helena in Mehren mit SARS CoV2 infiziert.

Die Versorgung und Pflege der Bewohner*innen ist dennoch weiterhin vor Ort gesichert. Parallel dazu hat Landrat Heinz-Peter Thiel am heutigen Vormittag den Verwaltungsstab Corona der Kreisverwaltung Vulkaneifel einberufen, um sich dort mit weiteren Akteuren auszutauschen und bereits weitere Maßnahmen im Hintergrund in die Wege zu leiten, um im Notfall auch weiterhin die Versorgung der betroffenen Bewohner*innen sicherstellen zu können.

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Ohlerth weiter für Kallmuth

Mechernich-Kallmuth, 12.11.2020 – Seit Ende der Ära Schaper bilden Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (CDU) und der Kallmuther SPD-Politiker Robert Ohlerth ein parteiübergreifendes Gespann, zu dem ehedem auch der Erste Beigeordnete Christian Baans (SPD) und CDU-Fraktionschef Johannes Ley gehörten. Das Quartett hat unter Schicks Führung eine ganze Menge für die Stadt Mechernich erreicht. Das gilt als unbestritten…

Die Frage war, wie sich das Ergebnis der Kommunalwahlen 2020 auf die Freundschaft zwischen Dr. Schick und seinem früheren Vize-Bürgermeister und jahrzehntelangen Kallmuther Ortsvorsteher Ohlerth auswirken würde. Denn Robert Ohlerth fühlte sich vom örtlichen CDU-Kandidaten übergangen, weil der mit ihm als altem und neuen Ortsvorsteher für Kallmuth ohne Rücksprache geworben hatte.

Fast alle Ehrenämter niedergelegt

Spontan legte der langjährige Lahmeyer-Betriebsrat, katholische Wallfahrts-Mitorganisator, Ratsherr und Ortskartellvorsitzende nach der Kommunalwahl am 13. September seine meisten Ehrenämter nieder, als seine Partei in Kallmuth weniger Stimmen als die Union bekam. Lediglich seine Stellung als Ortsvorsteher stand bislang noch offen.

Sie wurde hinter den Kulissen von einem Gespräch abhängig gemacht, das Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Robert Ohlerth nun am Montagnachmittag im Rathaus führten.

Schick war erfreut über die Bereitschaft von Robert Ohlerth, auch weiterhin als Ortsvorsteher von Kallmuth zur Verfügung zu stehen.

Das freundschaftliche Verhältnis und die anerkannt gute Arbeit für Kallmuth dürften nicht durch kommunalpolitische Disharmonien Schaden nehmen.

Robert Ohlerth: „Wir haben vereinbart, dass wir unsere Zeit für die Stadt Mechernich gemeinsam vollbringen und beenden!“ Jahrzehnte erprobte Unterstützung der Stadt für seinen Heimatort Kallmuth durch die Stadt sei ihm sicher, dafür ist Robert Ohlerth dankbar. Seine Nominierung muss wie die der anderen Ortsvorsteher durch den Stadtrat Mechernich erfolgen.

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Daun im Goldrausch: Ziehung vorgenommen – Gewinner ermittelt

Daun, 12.11.2020 – Die Vorsitzenden und der Geschäftsführer des Gewerbe- u. Verkehrsvereins Daun haben unter den Augen zweier neutraler Beobachter die Ziehung der Gewinner der Aktion „Daun im Goldrausch“ vorgenommen. Zunächst wurden die „Schatzkästchen“ geöffnet um herauszufinden, in welchen sich die Goldbarren befinden.

Es waren die Kästchen der Firmen „Mode absolut“ und Restaurant „Dubrovnik“. Aus den Teilnehmerkarten dieser Betriebe wurden die Gewinner gezogen, Frau Schmid aus Dreis-Brück, sowie Frau Vistica aus Daun. Sie haben einen Goldbarren im Wert von ca. 550,00 € gewonnen.

Danach wurden aus dem Berg aller Teilnehmerkarten die Gewinner der 60 Gutscheine ermittelt. Die Liste der Gewinner kann eingesehen werden im Forum Daun, Lotto Treff Brück, in der Geschäftsstelle des GVV und unter www.gvvdaun.de. Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

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Bundesmittel für Mechernicher Tafel: MdB Detlef Seif überbringt 7.500 Euro

Mechernich, 12.11.2020  – Da staunte der Mechernicher-Tafel-Leiter Wolfgang Weilerswist nicht schlecht. Den Antrag für die erhoffte Bundesförderung musste er beim Zentrum für Luft- und Raumfahrt einreichen. Ob das richtig ist? Goldrichtig, wie sich nun herausstellen sollte.

Denn der Mechernicher Tafel wurde jetzt – als einziger im Kreis Euskirchen – eine Bundesförderung in Höhe von 7.500 Euro aus dem Sonderprogram „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BEL) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag zugesprochen.

Den Förderbescheid überbrachte Detlef Seif als Mitglied des Bundestages persönlich. Das Geld solle speziell „zur Bewältigung pandemie-bezogener Belastungen und Herausforderungen“ eingesetzt werden, erklärte er im Beisein von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Wolfgang Weilerswist bei der symbolischen Übergabe.

Das Geld könne die Mechernicher Tafel gut gebrauchen, freut sich Weilerswist und dankte dem Überbringer. Die Hilfsorganisation will davon zwei große Zelte anschaffen, die speziell im Winter bei Wind und eisigen Temperaturen gute Dienste im Eingangsbereich des Tafel-Gebäudes leisten werden. Corona-bedingt ist derzeit nur der Einlass einzelner Personen erlaubt – während die anderen draußen anstehen und warten müssen. Die Überdachung soll derweil schützen und Bänke sollen zum Ausruhen einladen.

„Unverzichtbarer Bestandteil

Die Mechernicher Tafel habe sich im sozialen Gefüge zu einem „unverzichtbaren Bestandteil“ entwickelt, würdigte Schick das ehrenamtliche Engagement von Weilerswist und seines Teams für die Armen und Ausgegrenzten. Dass die Mechernicher Tafel so erfolgreich sei, daran habe Weilerswist, der die Tafel-Hilfsgruppe 2004 in der Stadt am Bleiberg ins Leben rief und außerdem der „Kopf“ der Landestafel sei, einen maßgeblichen Anteil. Die Mechernicher Tafel sei eine Erfolgsgeschichte. Auch, weil es Weilerswist gelungen sei, Mitmenschen zu motivieren, mitzumachen.

Auch Seif zeigt sich beeindruckt von der Mechernicher Tafel, lobte den Leiter der Mechernicher Einrichtung und die vielen fleißigen Helfer, die täglich ehrenamtlich unterwegs sind für den uneigennützigen Dienst am Menschen. Besonders hob er die über das normale Maß hinausgehende langjährige Unterstützung durch die Stadt und insbesondere durch den Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hervor. „Hier funktioniert das“, so der Bundespolitiker.

Der viel gelobte Weilerswist dankte „für all die netten Worte“ und fügte hinzu: „Es ist immer schön, wenn man ein Dankeschön gesagt bekommt, gerade jetzt, wo man einen Lebensabschnitt hinter sich hat.“ Der scheidende zweite stellvertretende Bürgermeister und Ratsherr der Sozialdemokraten und später „Pro Mechernich“, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, tritt dennoch zukünftig nur unwesentlich kürzer: „Ich bin jetzt politisch frei und kann mehr Arbeit in die Tafel investieren.“

„Gut aufgestellt“

„Seine“ Mechernicher Tafel sieht er jedenfalls „gut aufgestellt“. Eigentlich aber wäre es ihm lieber, wenn im Land keine Tafeln mehr notwendig seien: „Wenn wir das Einkommen ein bisschen gerechter verteilen würden, bräuchte keiner mehr zur Tafel zu kommen.“

Detlef Seif hingegen betonte, dass der Sozialstaat zwar ein engmaschiges Hilfenetz habe, aber bei aller staatlichen Anstrengung trotzdem einige dennoch auf zusätzliche Hilfen angewiesen sind. Neben dem Förderbescheid hatte Seif auch eine persönliche Lebensmittelspende dabei, die an die Kunden der Tafel in den kommenden Wochen ausgeteilt werden. Kinder, die mit ihren Eltern auf die Ausgabe warteten, bekamen vom Abgeordneten Adventskalender geschenkt.

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Tourismus

Neuer DVV-Permanent-wanderweg in Dreis eröffnet

Dreis/WIL, 12.11.2020 – Sieben Monate lang hatten Zunftbaumverein Dreis und Arbeitskreis Wegekreuze gemeinsam an der Zertifizierung des bereits seit 2012 bestehenden Themenwanderweges gearbeitet.

Die Beschilderung wurde erneuert, Infoflyer gedruckt und alle Formalitäten erledigt. Mit der Filiale der Bäckerei Flesch wurde außerdem ein Start-Ziellokal gefunden, in dem die Wanderer ihre Startkarten erwerben und nach der Wanderung abstempeln lassen können. Hier kann auch „Steinerne Zeitzeugen“, das Buch zum Weg erworben werden.

Das gemeinsame Ziel, auf das die Ehrenamtlichen hinarbeiteten, war die feierliche offizielle Wegeröffnung mit einer Erstwanderung am 08.11.2020 im Rahmen des traditionellen Dreiser Martinsmarktes. Auch der Vorstand des Deutschen Volkssportverbands (DVV) hatte bereits seine Teilnahme zugesagt.

Dann kam die Corona-Pandemie und machte alle diese Pläne zunichte. Stattdessen gab es eine „stille Wegeröffnung“ im kleinen Kreise. Doch die Enttäuschung der Organisatoren wich schnell der Freude über einen gelungenen Start bei bestem Wanderwetter. „Man hat gleich gemerkt, dass der neue Permanentwanderweg jetzt vom Dachverband bundesweit beworben wird. Gleich am ersten Wochenende konnten wir die ersten DVV-Wanderer bei uns in Dreis begrüßen“ freut sich Hubert Kronauer. Er fungiert als Wegewart und hat den Zertifizierungsprozess von Anfang an mit begleitet.

Als erste DVV-Wandergäste auf dem neu zertifizierten Dreiser Kreuze-Weg wurden Ralf Peter und Oswald Essig begrüßt. Trotz der weiten Anfahrt aus Mosbach in Oberfranken waren sie pünktlich zur Wegeröffnung um 7:30 Uhr am Start/Ziellokal erschienen. Im Beisein von Ortsbürgermeister Christoph Thieltges überreichten Hubert Kronauer und Alfred Herges stellvertretend für Zunftbaumverein und Arbeitskreis Wegekreuze den beiden weitgereisten Wanderfreunden jeweils ein Exemplar von „Steinerne Zeitzeugen“ als Anerkennung. Auch der Dreiser Ortschef lobt das Engagement der Ehrenamtlichen: „Wir freuen uns, dass wir in Dreis allen Wanderern ein zusätzliches attraktives Angebot machen können und auf viele Wanderfreunde aus nah und fern.“

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Entscheidung über Richtfunkanbindung der kreiseigenen Schulen im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 12.11.2020 – Der Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement hat in seiner jüngsten Sitzung auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen, die kreiseigenen Schulen kurzfristig mit einer Breitband-Internet-Anbindung auszustatten. Dies soll über Richtfunk erfolgen.

Insbesondere in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass die Ausstattung mit schnellem und belastbarem Internet für die Schulen unerlässlich ist. Trotz der Bemühungen des Bundes, mit Sonderförderungen die Breitbandanbindung der Schulen zu verbessern, ist die derzeitige Situation der Kreisschulen unbefriedigend und entspricht nicht den benötigten Anforderungen. Die aktuellen Internetanschlüsse sind nicht dazu geeignet, schulische Inhalte von außen in großem Maße zu nutzen. Homeschooling, Videokonferenzen oder hybrider Unterricht sind aufgrund der Bandbreitenbegrenzung kaum umsetzbar. Eine ausreichend starke Breitbandversorgung ist dann gegeben, wenn der Schule eine Datenrate von 30 Mbit/s pro Klassenraum zur Verfügung steht.

Der Ausbau der Glasfaseranschlüssen, insbesondere für Schulen, ist aufwendig und zeitintensiv. Daher ist damit zu rechnen, dass die Anschlüsse erst in bis zu drei Jahren zur Verfügung stehen. Weil es in der Pandemie kurzfristigere Lösungen braucht, hat die Kreisverwaltung nach Alternativen gesucht. Favorisiert wird die Richtfunktechnologie. Mit der drahtlosen Übertragungstechnik können Entfernungen mit bis zu 10 Kilometern und Datenraten von bis zu 20 GBit/s erzielt werden.

In der Praxis würde die Anbindung der Schulen über Einspeisepunkte erfolgen, an denen ein Glasfaseranschluss möglich ist. Von dort würde das Signal per Richtfunk über eine Dachantenne weitergeleitet. Für die kreiseigenen Schulen im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler wäre dies etwa vom Dach der Kreisverwaltung möglich.

Eine Vor-Ort-Überprüfung der Standorte mit einem externen Planungsbüro hat ergeben, dass eine Richtfunkanbindung aller Kreisschulen mit entsprechender Bandbreite mit hoher Wahrscheinlichkeit realisierbar ist. Nach einer ersten groben Schätzung liegen die Kosten bei ca. 150.000 Euro. Der Aufbau der Richtfunkstrecken soll Anfang 2021 erfolgen.

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Neue Bäckerei „Tausend und Eins“ am Neuen Markt in Meckenheim

Meckenheim, 12.11.2020 – Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer gratuliert zur Geschäftseröffnung. „Tausend und Eins“, so heißt die Bäckerei von Riad Alakhras, die neuerdings das Angebot in Meckenheim bereichert. Die Kunden dürfen sich in dem Geschäft am Neuen Markt 48 auf orientalische Backwaren, herzhafte und süße Köstlichkeiten freuen. Überdies werden Demeter und glutenfreie Produkte verkauft. Die Bäckerei öffnet montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 14 Uhr sowie samstags zwischen 10 Uhr und 14 Uhr. Auch verfügt die Bäckerei über Sitzplätze im Innen- sowie Außenbereich. Doch lassen es die aktuellen Corona-Bestimmungen nicht zu, Stühle und Tische aufzustellen, und damit Gäste zu bewirten.

Riad Alakhras, seine Frau und die zwei Söhne kamen 2015 aus Syrien nach Deutschland. Sie leben in Rheinbach-Merzbach, wo die freundliche Familie Alakhras zur Freude der Bewohner den Dorfladen übernommen hat und ebenfalls eine Bäckerei betreibt. Dort entstehen auch so manche Leckereien, die später den Gaumen der Kunden verwöhnen.

Sein Geschäft am Neuen Markt hat Riad Alakhras, der in seiner syrischen Heimat als Professor für arabische Literatur und Journalismus lehrte, am 3. August eröffnet – in den ehemaligen Geschäftsräumen einer Kinderbekleidungsboutique. Zuletzt hätten die Meckenheimer sein Angebot immer besser angenommen. „Vor allem die Demeter-Produkte verkaufen sich gut“, berichtet der sympathische Inhaber. Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer besuchte die Bäckerei „Tausend und Eins“, um Rias Alakhras zur Eröffnung zu gratulieren und die besten Wünsche von Bürgermeister Holger Jung zu übermitteln. Schwindenhammer zeigte sich beeindruckt von dem unternehmerischen Tatendrang des Syrers und der Produktvielfalt, die das Angebot in Meckenheim fortan bereichert.

 

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Dienstjubiläum beim DLR Eifel in Bitburg

Bitburg, 12.11.2020 – Aus Anlass seines 40-jährigen Dienstjubiläums wurde dem Vermessungsinspektor Markus Steffens die Dankurkunde des Landes Rheinland-Pfalz durch die Dienststellenleiterin des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Eifel Dr. Anja Stumpe überreicht.

Seine gesamte berufliche Laufbahn hat Steffens bei dem gleichen Arbeitgeber verbracht. Er ist dort seit vielen Jahren als Sachbearbeiter Planung und Vermessung mit der Bearbeitung von ländlichen Bodenordnungsverfahren betraut. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte die Dienststelle die von Steffens geleistete Arbeit und wünschte für die Zukunft weiterhin alles Gute. Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der Vorsitzende des Personalrates Michael Ehleringer.

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Top-Events

GründungsTage digital der Initiative „Gründen auf dem Land“ vom 16. bis 21. November 2020

Vulkaneifel, 11.11.2020 – „Gründer brauchen starke Partner“, getreu dieser Aussage bietet die Initiative „Gründen auf dem Land“ Gründerinnen und Gründern sowie solchen, die es noch werden wollen, kostenfreie Unterstützung beim Einstieg in die Selbstständigkeit an.

Ein persönlicher Austausch untereinander ist zurzeit bekanntermaßen leider nicht möglich, dennoch bleiben die GründungsTage  im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche Deutschland auch 2020 ein Highlight im Jahreskalender der Initiative „Gründen auf dem Land“:

Ab Montag, den 16.11.2020 startet der sogenannte GründungsBeratungsParcours via Web- bzw. Telefonkonferenz. Bis Freitag, den 20.11.2020 haben Existenzgründer die Chance, 30-minütige Einzelgespräche mit Experten aus den Bereichen Existenzgründungsberatung, Steuerberatung, Marketing und Versicherungen zu führen.

Am Samstag, den 21.11.2020 hat die WFG Vulkaneifel ein vielfältiges Programm mit interessanten Online-Vorträgen und dem Blick in junge Unternehmen im Landkreis Vulkaneifel zusammengestellt:

Nach der Begrüßung durch Daniela Schmitt, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau um 9.30 Uhr wird die WFG Vulkaneifel ihr Angebot für Gründer und Unternehmer vorstellen. Danach gibt es kurze Videos zu den beiden Gründungszentren im Landkreis Vulkaneifel. In den folgenden vier Online-Vorträgen stehen die Themen Gründungsidee, nonverbale Kommunikation, Gründungsfinanzierung und Marketing im Mittelpunkt. Zwischen den einzelnen Vorträgen werden Videos aus insgesamt vier jungen Unternehmen im Landkreis Vulkaneifel eingespielt.

Die Veranstaltung wird unter Beteiligung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz und mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Vulkaneifel, der Volksbank RheinAhrEifel eG und der Volksbank Eifel eG durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Den Programmflyer zur Veranstaltung  gibts hier: WFG_GadL_Flyer_GT2020neu_web . Eine Anmeldung ist noch bis zum 12. November 2020 möglich. Danach erhalten alle Teilnehmer die notwendigen Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gesundheit schützen – Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft so gering wie möglich halten

Region/Mainz, 11.11.2020 – „Auch in der zweiten Welle der Pandemie tun meine Landesregierung und ich als Ministerpräsidentin alles dafür, um die Gesundheit der Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen zu schützen und dabei den Schaden für das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten“, bekräftigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung vor dem rheinland-pfälzischen Landtag.

Die einschneidenden Maßnahmen des Teil-Lockdowns sind am 2. November in Kraft getreten. Stand heute gibt es in Rheinland-Pfalz 924 Neuinfektionen und 13.221 mit dem Corona-Virus infizierte Menschen. „Wenn man die Zahlen für unser Land im Wochenvergleich betrachtet, gibt es erste vorsichtige Anzeichen, dass sich die exponentielle Dynamik des Infektionsgeschehens abschwächt. Mir ist wichtig zu betonen, dass hinter jeder Zahl ein Schicksal steht. Bis heute sind 342 Menschen an und mit COVID-19 gestorben. Auch bei uns trauern Angehörige und Freunde, kämpfen Menschen mit den Folgen ihrer COVID-19 Erkrankung“, sagte die Ministerpräsidentin.

Bund und Länder müssen weiter gemeinsam handeln

Auch wenn es erste vorsichtige Anzeichen für eine Abschwächung der Infektionsdynamik gebe, gelte es den 16. November abzuwarten, wenn die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin ein erstes Fazit der Maßnahmen ziehen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte, dass sie sich dabei für ein weiteres gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern einsetzen werde. „Und ich werde mich für diejenigen stark machen, die als Veranstalter und Künstler jetzt kaum Einnahmemöglichkeiten haben; dass sie auch über den November hinaus zielgenaue finanzielle Hilfen erhalten. Denn Kultur ist keine Branche wie jede andere, von der Jugendband bis zum Staatstheater hilft sie uns auch zu verstehen und zu verarbeiten, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie für uns hat.“

Schnelle Hilfen für Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Kultur

Die Novemberhilfen für von Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen sind für Ministerpräsidentin Malu Dreyer Dreh- und Angelpunkt des gegenwärtigen Teil-Lockdowns. Sie erhielten bis zu 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019. „Ich habe mich auf Bundesebene besonders dafür eingesetzt, dass auch die Soloselbstständigen, vor allem die Kulturschaffenden, zum Kreis derer gehören, die die Nothilfen in Anspruch nehmen können“, so die Ministerpräsidentin.

Unternehmen und Soloselbstständige könnten ihre Anträge in Kürze über das Antragsportal des Bundes in elektronischer Form stellen. Sie erwarte ein unbürokratisches und schnelles Verfahren. Der Bundeswirtschaftsminister habe zugesagt, jetzt mit Hochdruck daran zu arbeiten, damit die Länder schnell das Auszahlungsverfahren beginnen könnten. „Uns ist die schwierige Situation der Wirtschaft bewusst. Aber wir lassen sie nicht allein. Wir setzen Milliarden Steuergelder ein im Interesse der Unternehmer und Unternehmerinnen sowie für die vielen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.“

Impfstoff aus Mainz –Ethische Fragen müssen umfassend erörtert werden

Eine sehr gute Nachricht komme aus Mainz von der Firma BioNTech AG, die weltweit als erstes Unternehmen in der kommenden Woche einen Antrag auf Zulassung eines Impfstoffs stellt. „Wir verdanken dies der hervorragenden Arbeit der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Ich bin doppelt stolz: Die 2008 gegründete BioNTech AG basiert auf einer erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsgeschichte am Wissenschaftsstandort Mainz“, so die Ministerpräsidentin. Die wissenschaftlichen Wurzeln dieses Erfolges lägen auch in den langjährigen vom Land unterstützten Forschungsarbeiten der Universitätsmedizin.

Verteilt würden die Impfdosen nach der Zulassung gemäß einem gesamteuropäischen Verfahren. Die Landesregierung arbeite gerade mit aller Kraft daran, die Verteilung des Impfstoffs für Rheinland-Pfalz vorzubereiten. Es werde in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis ein Impfzentrum geben und auch mobile Teams, die beispielsweise Alten- und Pflegeheime aufsuchten. In diesem Zusammenhang betonte die Ministerpräsidentin die hohe ethische Bedeutung der Frage, wer zuerst den Impfstoff bekomme. Klar sei es, dass es eine einheitliche nationale Impfstrategie geben werde. Für Rheinland-Pfalz würde sie sich über eine Orientierungsdebatte im Landtag freuen, die die ethischen Fragen umfassend erörtert.

Schulen sollen offen bleiben – enge Beratungen über die Entwicklung mit Experten

Ein weiteres klares Ziel des Teil-Lockdowns sei es, Kitas und Schulen geöffnet zu lassen. Die Landesregierung tue alles dafür, um Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zu schützen und zugleich den Präsenzunterricht zu ermöglichen. „Wir beobachten sehr genau, wie die Maßnahmen wirken, und sind dazu im engen Austausch mit Wissenschaft, Medizin und dem Institut für Lehrergesundheit. „Damit der Unterricht sicher ablaufen kann, haben wir ab der fünften Klasse eine Maskenpflicht eingeführt. Sollte es zu einem verstärkten Infektionsgeschehen an Schulen kommen, können die älteren Schüler und Schülerinnen zeitlich befristet ins Wechselmodell gehen“, so die Ministerpräsidentin. Sollte ein besonderes Infektionsgeschehen vorliegen, würden Gesundheitsamt und Schulträger vor Ort über Schließungen oder Teilschließungen entscheiden.

Die Landesregierung wolle nicht nur einen sicheren Unterricht, sondern auch einen sicheren Schulweg. Rheinland-Pfalz sei eines von drei Bundesländern, das die Kommunen bei der Bereitstellung zusätzlicher Schulbusse unterstützt. Derzeit sind 180 vom Land geförderte zusätzliche Schulbusse unterwegs, weitere 70 Busse stünden bereit.

Alle COVID-19 Erkrankte können notwendige medizinische Versorgung erhalten

Wie schon im März sei es oberstes Ziel, exponentiell steigende Infektionszahlen zu verhindern, damit die Kapazitäten der verfügbaren Intensivbetten nicht an ihre Grenze kommen. Deshalb habe die Landesregierung gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Krankenhauslandschaft die Anzahl der Intensivbetten gesteigert, die Anschaffung von Beatmungsgeräten vorangetrieben, zusätzliches Personal qualifiziert. Mit der bereits Ende März ins Leben gerufenen „Allianz der Krankenhäuser“ seien regionale Netzwerke mit ausgewählten Maximal- und Schwerpunktversorgern in den fünf Versorgungsgebieten aufgebaut. Diese seien verlässliche Partner und tragende Säulen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Deshalb sind wir davon überzeugt, dass in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft alle an COVIC-19 Erkrankten die notwendige medizinische Versorgung erhalten können.“

Solidarität bleibt wichtigste Antwort auf Pandemie

Als Ministerpräsidentin habe sie überhaupt kein Verständnis dafür, wenn Menschen bei Demonstrationen die Gesundheit vieler gefährdeten. „Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind ein hohes Gut. Jeder hat das Recht, seine Meinung zu äußern, aber nur gewaltlos und unter Einhaltung der Schutzvorschriften“, so die Ministerpräsidentin. Sie verurteilte zutiefst die Faustschläge gegen einen Polizisten in Worms, der die Einhaltung der Maskenpflicht einforderte.

Auch in der jetzigen Phase bleibe Achtsamkeit für die anderen und Solidarität die wichtigste Antwort auf die Pandemie Corona habe gezeigt, dass mit allem zu rechnen sei, deshalb dürften wir auch mit dem Guten rechnen. „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um die zweite Welle zu brechen. Wir werden auch diese Phase der Pandemie gemeinsam meistern“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.