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Wittlich, 12.11.2020 – Der Landkreis Bernkastel-Wittlich erhält im Rahmen des DigitalPakt Schule über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) einen Zuschuss in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro. Die Förderung ermöglicht es dem Landkreis, an 16 Schulen in seiner Trägerschaft die Voraussetzung für digitales Lernen zu schaffen, und kommt damit rund 8.000 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften zugute. „Digitale Bildung kann Schule nicht ersetzen, aber sie bietet viele Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft hat in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren, diesen Schub verstetigen wir jetzt bei digitaler Infrastruktur, Ausstattung mit Tablets und Laptops und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Die Bundesmittel leisten hierbei einen wichtigen Beitrag“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Mit dem Zuschuss sind unter anderem die Vernetzung des Schulgebäudes und ein drahtloser Netzwerkzugang in den Unterrichtsräumen sowie die Anschaffung von Smart Displays und mobilen Endgeräten vorgesehen. „Die Digitalisierung gewinnt in allen Lebensbereichen immer größere Bedeutung, insbesondere auch im Lern- und Lebensort Schule. Das hat uns die Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt. Zurzeit setzt der Landkreis an 16 kreiseigenen Schulen mit Hilfe des DigitalPakts Schule sein Multimedia-Konzept um. Über den Ausbau der W-LAN-Architektur, die Installation und Anschaffung von ActivPanels, von Dokumentenkameras und Tablet-PCs wollen wir den Schülerinnen und Schülern eine gute vernetzte Lernumgebung bieten und sie in ihrer Medienkompetenz stärken“, sagte Landrat Gregor Eibes.
Für die insgesamt rund 400 Träger von 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stehen im DigitalPakt Schule insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte. Die Bearbeitung erfolgt in Rheinland-Pfalz durch die ISB als Förderbank des Landes: „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.
Im Kreditgeschäft profitierte die Genossenschaftsbank 2019 von einer weiterhin hohen Nachfrage sowohl bei Privat- als auch bei Unternehmenskunden. Foto: Vereinigte Volksbank
Wittlich, 12.11.2020 – Wie bei allen Unternehmen ist die Geschäftstätigkeit der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG mit Sitz in Wittlich aktuell geprägt von der Corona-Situation. Eine Auswirkung davon ist der ungewöhnlich späte Termin der diesjährigen Vertreterversammlung, die über das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hatte, gleichzeitig aber bereits einen Blick auf die aktuellen Zahlen des laufenden Jahres werfen konnte.
Aus Sicherheitsgründen und zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen hatte man den ursprünglich vorgesehenen Veranstaltungsraum frühzeitig ins Eventum verlegt, dessen Größe in Verbindung mit starken Sicherheitsvorkehrungen eine sichere Durchführung der Versammlung im Rahmen der aktuell geltenden Verordnungen erlaubte. Foto: Vereinigte Volksbank
Als Bank – und insbesondere als Genossenschaftsbank – war und ist die Bank und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der derzeitigen Situation besonders gefordert. Es gilt, den laufenden Betrieb für Mitglieder und Kunden aufrecht zu erhalten, um den Wirtschaftskreislauf der Region für Unternehmern, aber auch für die Bevölkerung zu unterstützen. Gleichzeitig muss man dafür Sorge tragen, dass die Gesundheit von Kunden auf der einen Seite und der Belegschaft auf der anderen Seite bestmöglich geschützt wird. All dies ist der Bank in den letzten Monaten erfolgreich gelungen.
Getragen wird die Bank zum 31.12.2019 von 22.527 Mitgliedern, ein Nettozuwachs um exakt 777 Mitglieder. Und auch im aktuellen Geschäftsjahr hat sich die Zahl der Bankteilhaber positiv entwickelt. Berichten konnte Vorstandsmitglied Peter van Moerbeeck außerdem über einen weiteren deutlichen Anstieg von Krediten, Einlagen und Bilanzsumme, die sich auch 2020 weiter fortgesetzt hat. „Unsere guten Geschäftszahlen und der überdurchschnittliche Mitgliederzuwachs zeigen, dass die Menschen hier in unserem Geschäftsgebiet unsere genossenschaftlichen Stärken 2019 erneut gewürdigt haben und auch in der Krise zu schätzen wissen“, unterstrich Vorstandssprecher Michael Hoeck.
Kundengelder und Kreditvolumen wachsen deutlich
Ähnlich positiv wie die Mitgliederzahl entwickelte sich 2019 die Bilanz der Bank. Die Kundeneinlagen stiegen um 2,6 Prozent auf 824 Millionen Euro. (30.09.2020: 843 Millionen Euro) „Das zeugt von einem hohen Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden ist“, unterstreicht Vorstand Peter van Moerbeeck.
Inklusive Fondsanlagen, Wertpapierdepots und Bauspargut-haben betreute die Bank zum Jahresende 2019 Kundengelder in Höhe von 1.451 Millionen Euro, ein Plus von 7,9 Prozent.
Im Kreditgeschäft profitierte die Genossenschaftsbank 2019 von einer weiterhin hohen Nachfrage sowohl bei Privat- als auch bei Unternehmenskunden. Das Kundenkreditvolumen stieg um 5,6 Prozent auf 654 Millionen Euro und nahm bis zum 30.09.2020 um weitere 42 Millionen Euro auf 696 Millionen Euro zu. Zusammen mit den an die Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe vermittelten Darlehen liegt der Bestand zum Jahresende 2019 bei 777 Millionen Euro, was einem Anstieg um 4,6 Prozent entspricht.
Unternehmen und Privatleute investieren
Gewerbliche Kunden schlossen Kredite im Volumen von 91 Millionen Euro neu ab, nach 102 Millionen Euro im Vorjahr. Bei den klassischen Immobilienfinanzierungen stieg das Volumen der neu abgeschlossenen Kredite von 44 Millionen Euro im Vorjahr auf 53 Millionen Euro im Jahr 2019. Der Bestand an Immobilienfinanzierungen lag damit bei 391 Millionen Euro (Vorjahr 379 Millionen Euro)
Eigenkapitalbasis erneut gestärkt
Mit fast 103 Millionen Euro bilanziellem Eigenkapital zum Jahresende verfügt die Genossenschaftsbank über ein beruhigendes Polster, das durch den Beschluss der Vertreterversammlung um weitere 1,5 Millionen Euro gestärkt wurde. Es erlaubt der Bank, auch in Zukunft Investitionen ihrer gewerblichen und privaten Mitglieder und Kunden zu finanzieren.
Herausforderndes Zinsumfeld
Herausfordernd bleibt hinsichtlich des Niedrigzinsumfelds die Situation im Geschäft mit Einlagen und Krediten, dem angestammten Geschäft einer Bank. Nach 21.581 TEUR im Vorjahr sank der betriebswirtschaftliche Zinsüberschuss im Berichtsjahr auf 20.460 TEUR. Die Hochrechnung der Zahlen auf Basis des 30.09.2020 zeigt eine weitere Reduzierung auf 19.540 TEUR. Die erfreuliche Steigerung beim Provisionsüberschuss im Jahr 2019 von 8.101 TEUR (Vorjahr 7.892) konnte den Rückgang des Zinsüberschusses nur teilweise kompensieren. Auch für das laufende Jahr wird ein ähnlich hohes Provisionsergebnis erwartet. Weitgehend stabil blieben die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Bank und die Abschreibungen aus Sachanlagen, die in Summe mit 19.575 TEUR gegenüber 19.424 TEUR nur leicht anstiegen.
Mitglieder erhalten Dividende in Höhe von 3 Prozent
Die stabile Ertragslage mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau und die geordnete Eigenkapitalsituation erlaubt der Bank auch für das zurückliegende Jahr 2019 die Zahlung einer Dividende an ihre Mitglieder. Dieses Thema hatte in den Frühjahr- und Sommermonaten eine gewisse Brisanz erlangt, da die Bankenaufsicht vor dem Hintergrund der Corona-Situation damals die Erwartung geäußert hatte, die Banken sollen in diesem Jahr auf die Zahlung einer Dividende gänzlich verzichten.
Es ist jedoch die Überzeugung der Bank, dass man eine solche Forderung nicht pauschal stellen sollte, sondern dabei die individuelle Situation einer Bank betrachten muss. Dennoch wolle man sich vor dem Hintergrund einer möglicherweise herausfordernden Zukunft diesen Überlegungen nicht gänzlich verschließen. Daher schlug die Bank der Vertreterversammlung eine Senkung des Dividendensatzes von 5,5 Prozent auf 3 Prozent vor, was von den anwesenden Vertretern einstimmig angenommen wurde.
Neben den üblichen Regularien und der Abstimmung über verschiedene Satzungsänderungen wurden im Zuge der Aufsichtsratsneuwahlen die turnusgemäß ausscheidenden Herren Gottfried Fischer, Hans-Peter Scholtes und Dr. Peter Josef Zenzen erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Außerdem wurde auf Vorschlag der Bank Frau Jutta Merrem als neuntes Mitglied zusätzlich in den Aufsichtsrat gewählt. Jutta Merrem ist 53 Jahre alt und wohnt in Altrich. Dort bewirtschaftet die Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb. Jutta Merrem bekleidet darüber hinaus verschiedene Ehrenämter, unter anderem das der Vorsitzenden des Landfrauenverbands Bernkastel-Wittlich.
Als Vorbereitung auf die nach der Vertreterversammlung anstehende Neuwahl der Vertreterversammlung wählten die Vertreter sieben Mitglieder für den insgesamt 12 Personen umfassenden Wahlausschuss, der die Wahl vorbereiten und überwachen wird. Durch den starken Mitgliederzuwachs der letzten vier Jahre wird diese von derzeit 250 auf dann 282 Vertreter anwachsen.
Euskirchen, 12.11.2020 – Am heutigen Donnerstag, 12.11.2020, wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst drei weitere Bombenblindgänger gefunden, diesmal in der Nähe von Kuchenheim. Da die Fundstellen außerhalb von bebautem Gebiet auf landwirtschaftlich genutzter Fläche liegen, muss nur ein Aussiedlerhof geräumt werden.
Grafik: Stadt Euskirchen
Zwei Bomben können voraussichtlich entschärft werden. Da bei einer Bombe jedoch der Zünder deformiert ist, muss diese kontrolliert gesprengt werden. Die Detonation wird sicherlich auch in weiterer Entfernung noch zu hören und zu spüren sein, es besteht jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Entschärfungen sowie die Sprengung sind gegen 16 Uhr geplant.
Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird der umliegende Bereich der Fundorte der Bomben durch das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei für die Entschärfungen bzw. die Sprengung abgesperrt. Betroffen sind hiervon die L210 zwischen Kuchenheim und Dom-Esch (verschiedene Teilstücke) sowie der Kreuzungsbereich der B56 und der L210 (siehe anliegende Karte). Dieser Bereich sollte großräumig umfahren werden.
Die Zugangsstraßen der Sperrbereiche werden ab 15:30 Uhr vollständig gesperrt. Über das Ende der Maßnahmen wird erneut informiert.
Für Betroffene ist eine Hotline in der Einsatzzentrale bei der Feuerwehr Euskirchen eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 02251/1484770.
Aktuelle Informationen von Stadt und Polizei sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Twitter) der Kreispolizeibehörde Euskirchen zu finden.
Euskirchen war im zweiten Weltkrieg Ort umfangreicher Kampfhandlungen. Daher ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bombenfunden gekommen und dies wird auch weiterhin so sein. Da aktuell in vielen Bereichen der Stadt Bautätigkeiten stattfinden, kann es aktuell zu einer Häufung von Funden kommen.
V. l. n. r.: Stadtbürgermeister und Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung für Bürgermeister Albert Jung, Stefan Laux, Hans-Peter Platten sowie Jörg Bertgen von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch
Kaisersesch, 12.11.2020 – Das vor mehr als 23 Jahren von Hans-Peter Platten gegründete Unternehmen verfügt über vier Filialen und mehr als 30 Mitarbeiter. Die ansprechend gestaltete Niederlassung befindet sich im unteren Teil der Bahnhofstraße. Die neuen Räumlichkeiten sind hochmodern ausgestattet und bieten eine diskrete und angenehme Atmosphäre.
Neben den umfangreichen Dienstleistungen, wie z. B. die Myopie-Kontrolle (Kinderkurzsichtigkeit) oder eine individuelle Anpassung von volldigitalen Hörgeräten, bietet die neue Kaisersescher Filiale kostenlose und unverbindliche Hör- und Sehtests mit eingehender individueller Beratung sowie eine große Auswahl von Markensystemen und Zubehör rund um besseres Sehen und Hören an. Ein Hol- und Bringservice und Hausbesuche gehören ebenfalls zum Angebot des Kompetenzzentrums.
Stadtbürgermeister und Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung von Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Jörg Bertgen von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender gratulierten Hans-Peter Platten und seinem Team herzlich zur Neueröffnung und wünschten für die Zukunft viel Erfolg.
Internetportale und Hotlines von Land und Bund bieten umfangreiche Informationen. Foto: Gerd Altmann
Daun/Mehren, 12.11.2020 – Zur aktuellen Situation im Alten- und Pflegeheim aus Helena im Mehren. Wie wir bereits mitgeteilt hatten, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel auf Grund von bereits positiv getesteten Bewohnern und Mitarbeitern eines Wohnbereiches im Alten- -und Pflegeheim Haus Helena in Mehren am vergangenen Montag, 09.11.2020 alle 77 Bewohner*innen und 75 Mitarbeiter*innen auf SARS CoV2 getestet. Unter den heute gemeldeten 38 neuen bestätigten Fällen sind 23 weitere Mitarbeiter*innen und 11 weitere Bewohner*innen. Damit sind aktuell insgesamt 17 Bewohner*innen und 27 Mitarbeiter*innen im Alten- und Pflegeheim Haus Helena in Mehren mit SARS CoV2 infiziert.
Die Versorgung und Pflege der Bewohner*innen ist dennoch weiterhin vor Ort gesichert. Parallel dazu hat Landrat Heinz-Peter Thiel am heutigen Vormittag den Verwaltungsstab Corona der Kreisverwaltung Vulkaneifel einberufen, um sich dort mit weiteren Akteuren auszutauschen und bereits weitere Maßnahmen im Hintergrund in die Wege zu leiten, um im Notfall auch weiterhin die Versorgung der betroffenen Bewohner*innen sicherstellen zu können.
Zweierlei Parteibücher, aber meistens einig in der Richtung für Kallmuth: Ortsvorsteher Robert Ohlerth (l.) mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Die Neuigkeit: Der alte Sheriff macht weiter. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth, 12.11.2020 – Seit Ende der Ära Schaper bilden Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (CDU) und der Kallmuther SPD-Politiker Robert Ohlerth ein parteiübergreifendes Gespann, zu dem ehedem auch der Erste Beigeordnete Christian Baans (SPD) und CDU-Fraktionschef Johannes Ley gehörten. Das Quartett hat unter Schicks Führung eine ganze Menge für die Stadt Mechernich erreicht. Das gilt als unbestritten…
Die Frage war, wie sich das Ergebnis der Kommunalwahlen 2020 auf die Freundschaft zwischen Dr. Schick und seinem früheren Vize-Bürgermeister und jahrzehntelangen Kallmuther Ortsvorsteher Ohlerth auswirken würde. Denn Robert Ohlerth fühlte sich vom örtlichen CDU-Kandidaten übergangen, weil der mit ihm als altem und neuen Ortsvorsteher für Kallmuth ohne Rücksprache geworben hatte.
Fast alle Ehrenämter niedergelegt
Spontan legte der langjährige Lahmeyer-Betriebsrat, katholische Wallfahrts-Mitorganisator, Ratsherr und Ortskartellvorsitzende nach der Kommunalwahl am 13. September seine meisten Ehrenämter nieder, als seine Partei in Kallmuth weniger Stimmen als die Union bekam. Lediglich seine Stellung als Ortsvorsteher stand bislang noch offen.
Sie wurde hinter den Kulissen von einem Gespräch abhängig gemacht, das Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Robert Ohlerth nun am Montagnachmittag im Rathaus führten.
Schick war erfreut über die Bereitschaft von Robert Ohlerth, auch weiterhin als Ortsvorsteher von Kallmuth zur Verfügung zu stehen.
Das freundschaftliche Verhältnis und die anerkannt gute Arbeit für Kallmuth dürften nicht durch kommunalpolitische Disharmonien Schaden nehmen.
Robert Ohlerth: „Wir haben vereinbart, dass wir unsere Zeit für die Stadt Mechernich gemeinsam vollbringen und beenden!“ Jahrzehnte erprobte Unterstützung der Stadt für seinen Heimatort Kallmuth durch die Stadt sei ihm sicher, dafür ist Robert Ohlerth dankbar. Seine Nominierung muss wie die der anderen Ortsvorsteher durch den Stadtrat Mechernich erfolgen.
Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Foto: Peter Doeppes
Daun, 12.11.2020 – Die Vorsitzenden und der Geschäftsführer des Gewerbe- u. Verkehrsvereins Daun haben unter den Augen zweier neutraler Beobachter die Ziehung der Gewinner der Aktion „Daun im Goldrausch“ vorgenommen. Zunächst wurden die „Schatzkästchen“ geöffnet um herauszufinden, in welchen sich die Goldbarren befinden.
Es waren die Kästchen der Firmen „Mode absolut“ und Restaurant „Dubrovnik“. Aus den Teilnehmerkarten dieser Betriebe wurden die Gewinner gezogen, Frau Schmid aus Dreis-Brück, sowie Frau Vistica aus Daun. Sie haben einen Goldbarren im Wert von ca. 550,00 € gewonnen.
Danach wurden aus dem Berg aller Teilnehmerkarten die Gewinner der 60 Gutscheine ermittelt. Die Liste der Gewinner kann eingesehen werden im Forum Daun, Lotto Treff Brück, in der Geschäftsstelle des GVV und unter www.gvvdaun.de. Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.
Wolfgang Weilerswist (Leiter der Mechernicher Tafel sowie NRW-Landestafel, v.r.), Detlef Seif (MdB), und Dr. Hans-Peter Schick (Mechernichs Bürgermeister) bei der Übergabe des Fördermittelbescheids in Mechernich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 12.11.2020 – Da staunte der Mechernicher-Tafel-Leiter Wolfgang Weilerswist nicht schlecht. Den Antrag für die erhoffte Bundesförderung musste er beim Zentrum für Luft- und Raumfahrt einreichen. Ob das richtig ist? Goldrichtig, wie sich nun herausstellen sollte.
Denn der Mechernicher Tafel wurde jetzt – als einziger im Kreis Euskirchen – eine Bundesförderung in Höhe von 7.500 Euro aus dem Sonderprogram „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BEL) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag zugesprochen.
Den Förderbescheid überbrachte Detlef Seif als Mitglied des Bundestages persönlich. Das Geld solle speziell „zur Bewältigung pandemie-bezogener Belastungen und Herausforderungen“ eingesetzt werden, erklärte er im Beisein von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Wolfgang Weilerswist bei der symbolischen Übergabe.
Das Geld könne die Mechernicher Tafel gut gebrauchen, freut sich Weilerswist und dankte dem Überbringer. Die Hilfsorganisation will davon zwei große Zelte anschaffen, die speziell im Winter bei Wind und eisigen Temperaturen gute Dienste im Eingangsbereich des Tafel-Gebäudes leisten werden. Corona-bedingt ist derzeit nur der Einlass einzelner Personen erlaubt – während die anderen draußen anstehen und warten müssen. Die Überdachung soll derweil schützen und Bänke sollen zum Ausruhen einladen.
„Unverzichtbarer Bestandteil“
Die Mechernicher Tafel habe sich im sozialen Gefüge zu einem „unverzichtbaren Bestandteil“ entwickelt, würdigte Schick das ehrenamtliche Engagement von Weilerswist und seines Teams für die Armen und Ausgegrenzten. Dass die Mechernicher Tafel so erfolgreich sei, daran habe Weilerswist, der die Tafel-Hilfsgruppe 2004 in der Stadt am Bleiberg ins Leben rief und außerdem der „Kopf“ der Landestafel sei, einen maßgeblichen Anteil. Die Mechernicher Tafel sei eine Erfolgsgeschichte. Auch, weil es Weilerswist gelungen sei, Mitmenschen zu motivieren, mitzumachen.
Auch Seif zeigt sich beeindruckt von der Mechernicher Tafel, lobte den Leiter der Mechernicher Einrichtung und die vielen fleißigen Helfer, die täglich ehrenamtlich unterwegs sind für den uneigennützigen Dienst am Menschen. Besonders hob er die über das normale Maß hinausgehende langjährige Unterstützung durch die Stadt und insbesondere durch den Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hervor. „Hier funktioniert das“, so der Bundespolitiker.
Der viel gelobte Weilerswist dankte „für all die netten Worte“ und fügte hinzu: „Es ist immer schön, wenn man ein Dankeschön gesagt bekommt, gerade jetzt, wo man einen Lebensabschnitt hinter sich hat.“ Der scheidende zweite stellvertretende Bürgermeister und Ratsherr der Sozialdemokraten und später „Pro Mechernich“, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, tritt dennoch zukünftig nur unwesentlich kürzer: „Ich bin jetzt politisch frei und kann mehr Arbeit in die Tafel investieren.“
„Gut aufgestellt“
„Seine“ Mechernicher Tafel sieht er jedenfalls „gut aufgestellt“. Eigentlich aber wäre es ihm lieber, wenn im Land keine Tafeln mehr notwendig seien: „Wenn wir das Einkommen ein bisschen gerechter verteilen würden, bräuchte keiner mehr zur Tafel zu kommen.“
Detlef Seif hingegen betonte, dass der Sozialstaat zwar ein engmaschiges Hilfenetz habe, aber bei aller staatlichen Anstrengung trotzdem einige dennoch auf zusätzliche Hilfen angewiesen sind. Neben dem Förderbescheid hatte Seif auch eine persönliche Lebensmittelspende dabei, die an die Kunden der Tafel in den kommenden Wochen ausgeteilt werden. Kinder, die mit ihren Eltern auf die Ausgabe warteten, bekamen vom Abgeordneten Adventskalender geschenkt.
Auch der Dreiser Ortschef lobt das Engagement der Ehrenamtlichen. Foto: Ewald Schmitz, Dreis
Dreis/WIL, 12.11.2020 – Sieben Monate lang hatten Zunftbaumverein Dreis und Arbeitskreis Wegekreuze gemeinsam an der Zertifizierung des bereits seit 2012 bestehenden Themenwanderweges gearbeitet.
Die Beschilderung wurde erneuert, Infoflyer gedruckt und alle Formalitäten erledigt. Mit der Filiale der Bäckerei Flesch wurde außerdem ein Start-Ziellokal gefunden, in dem die Wanderer ihre Startkarten erwerben und nach der Wanderung abstempeln lassen können. Hier kann auch „Steinerne Zeitzeugen“, das Buch zum Weg erworben werden.
Das gemeinsame Ziel, auf das die Ehrenamtlichen hinarbeiteten, war die feierliche offizielle Wegeröffnung mit einer Erstwanderung am 08.11.2020 im Rahmen des traditionellen Dreiser Martinsmarktes. Auch der Vorstand des Deutschen Volkssportverbands (DVV) hatte bereits seine Teilnahme zugesagt.
Dann kam die Corona-Pandemie und machte alle diese Pläne zunichte. Stattdessen gab es eine „stille Wegeröffnung“ im kleinen Kreise. Doch die Enttäuschung der Organisatoren wich schnell der Freude über einen gelungenen Start bei bestem Wanderwetter. „Man hat gleich gemerkt, dass der neue Permanentwanderweg jetzt vom Dachverband bundesweit beworben wird. Gleich am ersten Wochenende konnten wir die ersten DVV-Wanderer bei uns in Dreis begrüßen“ freut sich Hubert Kronauer. Er fungiert als Wegewart und hat den Zertifizierungsprozess von Anfang an mit begleitet.
Als erste DVV-Wandergäste auf dem neu zertifizierten Dreiser Kreuze-Weg wurden Ralf Peter und Oswald Essig begrüßt. Trotz der weiten Anfahrt aus Mosbach in Oberfranken waren sie pünktlich zur Wegeröffnung um 7:30 Uhr am Start/Ziellokal erschienen. Im Beisein von Ortsbürgermeister Christoph Thieltges überreichten Hubert Kronauer und Alfred Herges stellvertretend für Zunftbaumverein und Arbeitskreis Wegekreuze den beiden weitgereisten Wanderfreunden jeweils ein Exemplar von „Steinerne Zeitzeugen“ als Anerkennung. Auch der Dreiser Ortschef lobt das Engagement der Ehrenamtlichen: „Wir freuen uns, dass wir in Dreis allen Wanderern ein zusätzliches attraktives Angebot machen können und auf viele Wanderfreunde aus nah und fern.“
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Ahrweiler, 12.11.2020 – Der Werksausschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement hat in seiner jüngsten Sitzung auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen, die kreiseigenen Schulen kurzfristig mit einer Breitband-Internet-Anbindung auszustatten. Dies soll über Richtfunk erfolgen.
Insbesondere in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass die Ausstattung mit schnellem und belastbarem Internet für die Schulen unerlässlich ist. Trotz der Bemühungen des Bundes, mit Sonderförderungen die Breitbandanbindung der Schulen zu verbessern, ist die derzeitige Situation der Kreisschulen unbefriedigend und entspricht nicht den benötigten Anforderungen. Die aktuellen Internetanschlüsse sind nicht dazu geeignet, schulische Inhalte von außen in großem Maße zu nutzen. Homeschooling, Videokonferenzen oder hybrider Unterricht sind aufgrund der Bandbreitenbegrenzung kaum umsetzbar. Eine ausreichend starke Breitbandversorgung ist dann gegeben, wenn der Schule eine Datenrate von 30 Mbit/s pro Klassenraum zur Verfügung steht.
Der Ausbau der Glasfaseranschlüssen, insbesondere für Schulen, ist aufwendig und zeitintensiv. Daher ist damit zu rechnen, dass die Anschlüsse erst in bis zu drei Jahren zur Verfügung stehen. Weil es in der Pandemie kurzfristigere Lösungen braucht, hat die Kreisverwaltung nach Alternativen gesucht. Favorisiert wird die Richtfunktechnologie. Mit der drahtlosen Übertragungstechnik können Entfernungen mit bis zu 10 Kilometern und Datenraten von bis zu 20 GBit/s erzielt werden.
In der Praxis würde die Anbindung der Schulen über Einspeisepunkte erfolgen, an denen ein Glasfaseranschluss möglich ist. Von dort würde das Signal per Richtfunk über eine Dachantenne weitergeleitet. Für die kreiseigenen Schulen im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler wäre dies etwa vom Dach der Kreisverwaltung möglich.
Eine Vor-Ort-Überprüfung der Standorte mit einem externen Planungsbüro hat ergeben, dass eine Richtfunkanbindung aller Kreisschulen mit entsprechender Bandbreite mit hoher Wahrscheinlichkeit realisierbar ist. Nach einer ersten groben Schätzung liegen die Kosten bei ca. 150.000 Euro. Der Aufbau der Richtfunkstrecken soll Anfang 2021 erfolgen.
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