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Kritische und politische Predigt Erik Pühringers zum Volkstrauertag

Mechernich, 17.11.2020 – „Kritisch, politisch, pointiert“, versprach der Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer, werde auch seine Volkstrauertagansprache 2020 ausfallen. Nachdem er im vergangenen Jahr seiner Trauer darüber zum Ausdruck gebracht hatte, dass es nicht gelungen sei, die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) klein- und aus den Parlamenten rauszuhalten, setzte er in diesem Jahr noch einen drauf.

„Was haben wir gegen das Böse in der Welt getan, und was haben wir getan, um unserem Nächsten unsere Liebe zu zeigen?“ Pfarrer Erik Pühringer stellte am Volkstrauertag kritische Frage an sich an eine Menge anderer… Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Zum einen freue er sich, dass die AfD bei der Kommunalwahl im September von allen Stadt- und Gemeinderäten einschließlich Kreistag in der Stadt Mechernich am schlechtesten abgeschnitten hätte. Zum anderen sei er aber entsetzt darüber, wie eine andere ebenfalls politisch äußerst schwache Gruppierung im Mechernicher Stadtrat mit der Parole „Für uns Heimat“ und wahrheitswidrigen Behauptungen und Kampagnen auf Wählerfang gegangen sei.

„Deren Bürgermeisterkandidat hat in dieser unsäglichen Bleikampagne Behauptungen ohne einen Funken Wahrheitsgehalt aufgestellt – obwohl er bei der Informationsveranstaltung gewesen ist und hätte wissen müssen, dass sie so nicht stimmen.“

„Du hast es doch gewusst“, so Pühringer in seiner Volkstrauertagpredigt, in der er auch seiner Trauer über den Missbrauchsskandal und den Umgang seiner kirchlichen Vorgesetzten damit zum Ausdruck brachte. „Ihr habt es doch gewusst?!“, fragte der frühere Eifeldekan: „Oder habt Ihr gemeint, Ihr könnt einfach so tun, als sei nichts geschehen?!“

„Was habt Ihr mit Euren Talenten gemacht?“

Pühringer beließ es aber in seiner aufwühlenden Predigt nicht bei Vorwürfen gegen andere: „Auch ich muss mich fragen, was hast Du getan? Du weißt doch, Du hast den Auftrag »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst« Da kannst Du nicht einfach so tun, als ginge Dich das nichts an,,, So geht das nicht!“

Zum Schluss kam der Pfarrer von Mechernich auf seinen seit einem Jahr währenden Einsatz für Mittelmeerflüchtlinge zu sprechen: „Wir können uns nicht damit herausreden, wir hätten es nicht gewusst, dass da schon über 20.000 Menschen, Frauen und viele Kinder darunter, ertrunken sind…“ Das werde Gott uns nicht mehr abnehmen, wenn er Rechenschaft fordere eines Tages, was wir mit unseren von ihm verliehenen Talenten gemacht hätten.

„Das geht uns alle an! Wir haben es gewusst. Im Fernsehsessel zu sitzen und dem Elend in der Welt zuzuschauen, wird nicht reichen…“, so Pfarrer Erik Pühringer. Er forderte Engagement gegen Unrecht, Not und Weg-Gucken.

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Corona-Soforthilfe-Kredit für gemeinnützige Organisationen – Antragstellung noch bis Ende November möglich

Ahrweiler, 17.11.2020 – Noch bis zum 30. November können gemeinnützige Organisationen, Vereine und Unternehmen aus Rheinland-Pfalz einen Corona-Soforthilfe-Kredit über ihre Hausbank bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Antragsberechtigt sind beispielsweise Sportvereine, Einrichtungen der Jugend- und Familienbildung, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Beratungsstellen gegen Gewalt und weitere gemeinnützige Einrichtungen unabhängig von Größe, Rechtsform und Trägerschaft.

Mit dem Kredit können Liquiditätsbedarfe infolge der Corona-Krise für Betriebsmittel und Investitionen sowie Gehälter, Löhne und Honorare für freie Mitarbeitende finanziert werden. Durch eine lange Kreditlaufzeit und tilgungsfreie Anfangsjahre bleibt die laufende Belastung für die Kreditnehmer überschaubar.

Weitere Informationen zum Programm unter www.isb.rlp.de .

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Landrat Dr. Saftig ist Ehrenamtlern und Behörden für schnelle Hilfe dankbar

Region/Kreis MYK, 16.11.2020 – Wie bereits zu Beginn des Jahres stellt die Corona-Pandemie das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz aktuell vor Herausforderungen, die nur mit einem hohen Personalaufkommen bewältigt werden können. Die Flut an Neuinfektionen und die damit verbundenen Kontaktnachverfolgungen sowie Fragen aus der Bevölkerung werden seit Kurzem daher mit tatkräftiger Unterstützung von außerhalb bearbeitet. „Wenn man Hilfe benötigt, ist es keine Schande danach zu fragen. Das haben wir getan und ich bin froh und dankbar, dass uns eine so große Unterstützung zuteilgeworden ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Ob Mitarbeiter der Stadt Andernach in der Hotline oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, ob zivile Ehrenamtler oder Landes- und Bundesbedienstete – gemeinsam setzen sich alle dafür ein, den Folgen der Pandemie Herr zu werden. Foto: Kreisverwaltung MYK

Konkret gehen den Ärzten, Hygieneinspektoren von Gesundheitsamt sowie den zahlreichen für die Corona-Lage abgeordneten Mitarbeitern der Kreisverwaltung gut 40 externe Personen bei ihrer wichtigen Arbeit zur Hand. Neben ehrenamtlichen Bürgern, Mitarbeiten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) sowie der Städte und Verbandsgemeinden helfen auch Bundes- und Landesbedienstete sowie Soldaten der Bundeswehr im Kreishaus aus. Darüber hinaus sind weitere Bundeswehrsoldaten unterstützend in der Corona-Ambulanz in Mayen tätig.

Auch in der Corona-Ambulanz in Mayen (Foto mit Soldaten und Personen in Schutzkleidung unterstützen Soldaten der Bundeswehr die dortigen Ärzte und Mitarbeiter. Foto: Kreisverwaltung MYK

Im Kreishaus sind zahlreiche Büros, Sitzungssäle und weitere Räumlichkeiten für die vier im Corona-Einsatz befindlichen Teams umfunktioniert worden. Im Einzelnen kümmert sich das Team „Erstkontakt“, um die Kontaktaufnahme zu den auf das Coronavirus positiv getesteten Personen. Hier ist es wichtig, alle noch nicht bekannten persönlichen Daten der Personen sowie deren mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln.

Das Team „K1“ kümmert sich daraufhin darum, alle bekannten Kontaktpersonen 1. Grades – also all jene, die mit einer Corona-positiven-Person in Kontakt waren – über diesen Umstand sowie falls notwendig über die nun in Kraft tretende Quarantäne zu informieren. Das Team „Sonderaufgaben“ beschäftigt sich mit Corona-Fällen und Folgemaßnahmen an Schulen und anderen Einrichtungen, wie zum Beispiel Seniorenheimen. Und die Mitarbeiter in der Corona-Hotline stehen den Bürgern als Ansprechpartner in allen Fragen rund Corona zur Seite.

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Stille Kranz-niederlegungen: Stilles Gedenken zum Volkstrauertag und zur Zerstörung Jülichs am 16. November 1944

Jülich, 16.11.2020 – Im Jahr 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie und der zur Eindämmung des Infektionsgeschehens verordneten Maßnahmen vieles anders als sonst. Auch das gemeinsame November-Gedenken und Erinnern an die Geschehnisse unserer Vergangenheit kann nicht im gewohnten Umfang bei Zusammenkünften an unterschiedlichen Orten in unserer Stadt stattfinden.

Dies betrifft leider auch die in jedem Jahr stattfindenden Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag und das gemeinsame Gedenken an die Zerstörung unserer Stadt am 16. November 1944. In diesem Jahr finden daher auf dem Ehrenfriedhof in Jülich, auf den Friedhöfen in den Ortsteilen und am Gedenkstein auf dem Schlossplatz stille Kranzniederlegungen statt.

Heute, am Vorabend des Volkstrauertages, habe ich mich mit einigen wenigen Vertretern auf dem Ehrenfriedhof in Jülich getroffen, um dort in stillem Gedenken die Kränze niederzulegen.

Ich begrüße Sie nun virtuell anlässlich des Volkstrauertags.

Dieser Tag der „nationalen Trauer“ ist den Opfern von Krieg und Gewalt gewidmet und zugleich der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.

Wolfgang Schneiderhahn, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. lenkt in seinem diesjährigen Geleitwort den Blick auf den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges:

„Ab dem 8. Mai 1945 schwiegen in Europa die Waffen, vier Monate später dann auch in Asien – endlich. Der Zweite Weltkrieg kostete zwischen 60 bis 70 Millionen Menschenleben, viele von ihnen erst in den letzten Kriegsmonaten.

Diese Toten der letzten Kriegstage wurden bei hastigen Rückzügen oder nach katastrophalen Bombardierungen oft nur notdürftig bestattet oder sie blieben in den Ruinen verschüttet. Noch heute werden sie gefunden, geborgen und auf Kriegsgräberstätten umgebettet. Noch heute bekommen ihre nunmehr selbst schon betagten Kinder und Enkelkinder Gewissheit über den Todesort ihrer Verwandten.

Von Berlin aus wurde dieser Vernichtungskrieg mit seinen beispiellosen Verbrechen gegen die Menschheit bereits lange vor 1939 geplant und ohne jede Rücksicht losgetreten. Und bis hierhin, gewissermaßen bis zum letzten Meter dieser schon weitgehend verwüsteten Hauptstadt, mussten die Alliierten in einem immensen Kraftakt die nationalsozialistische Aggression zurückschlagen.

Bis zuallerletzt wurden Juden, Sinti und Roma oder Zwangsarbeiter auf Todesmärschen umgebracht, inhaftierte NS-Gegner, aber auch viele einfache Soldaten und Zivilisten wegen angeblicher „Wehrkraftzersetzung“ noch hingerichtet. Daher war das Kriegsende für die überlebenden NS-Verfolgten in einem existenziellen Sinne eine Befreiung. Nicht wenige waren in Deutschland trotz ihrer ungewissen Zukunft erleichtert über das Ende der furchtbaren Bombennächte und aussichtslosen Kämpfe.

So gewaltvoll dieser Krieg in Deutschland endete, war er doch die Folge eines erbarmungslosen Machtanspruchs, der von weiten Teilen zuvor bejubelt worden war. Und der noch viel größere Verheerung über den Kontinent gebracht hatte: in Rotterdam und Coventry, in Distomo, Fivizzano oder der Finnmark sowie am schlimmsten in Mittel- und Osteuropa.

Gerade in diesem Teil Europas bedeutete das Kriegsende kein sofortiges Ende der Gewalt. Flucht und Verfolgung trafen nun Deutsche ebenso wie viele andere Menschen in der Region. Ganze Landstriche blieben lange versehrt. Unter der europäischen Teilung im Kalten Krieg litten die Menschen in Mittel- und Osteuropa abermals besonders schwer.

Der 8. Mai 1945 war zugleich der Beginn eines Aufbruchs, wenn auch zaghaft und entbehrungsreich. So entwickelte sich in Westeuropa ein einmaliges Friedens-, Freiheits- und Wohlstandsmodell. Der Weg im Osten war steiniger, erst die weitgehend friedlichen Revolutionen von 1989 und die europäische Integration überwanden diese Trennung. Allerdings rissen nun lang unterdrückte historische Wunden wieder auf, es kam zu einem neuen alten Krieg auf dem Balkan. Seit 2014 findet ein Krieg – oftmals vergessen – mitten in Europa, in der Ukraine, statt.

Die Generation, die die ersten schweren Schritte zum europäischen Wiederaufbau gegangen ist, hat den Krieg noch in jungen Jahren erlebt. Angst vor Tod und Verfolgung, Zerstörung und Hunger, der Verlust von oft weit entfernt und einsam verstorbenen Angehörigen – das waren die Erfahrungen einer ganzen Generation.

Diese Menschen wissen, was Krieg, aber auch was Frieden und Freiheit bedeuten und wie Zusammenhalt durch Zeiten voller Not führt. Gerade in diesem Gedenkjahr zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, im Zeichen der Corona-Pandemie, sollten wir ihnen beistehen und zuhören, so gut es bei den notwendigen Beschränkungen geht. Ihre Erinnerungen an jüngere Generationen weiterzugeben, könnte nicht friedensstiftender sein und ist uns Auftrag an diesem Volkstrauertag und darüber hinaus.“

Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, diese Themen immer wieder öffentlich zu machen und diesen Dialog fortzuführen.

In diesem Corona-Jahr 2020 ist das gemeinsame Erinnern und Gedenken schwierig. Mit Ihrem Interesse und Ihrer Aufmerksamkeit, sind Sie dennoch Teil dieses Dialogs geworden. Sie gehören damit zu den Menschen, denen bewusst ist, dass die Erinnerung eine wichtige Voraussetzung für eine friedliche Gegenwart und Zukunft ist.

Dafür danke ich Ihnen herzlich!

Aufgrund der Corona-Pandemie erfolgte die stille Kranzniederlegung im kleinen Kreis am Samstag, 14.11.2020 um 16.00 Uhr auf dem Ehrenfriedhof Jülich.Teilnehmende u.a.:

Bürgermeister Axel Fuchs
Beigeordneter Martin Schulz
Pfarrer Konny Keutmann
Oberstleutnant Michael Kommoss, Bundeswehr
Harald Bleser, Sozialverband VdK

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Volkstrauertag Mechernich in reduzierter Form – Bundeswehr und Vereinskartell legten Kränze ohne Publikum und Musik nieder

Mechernich, 16.11.2020 – Eigentlich hätte in diesem, Jahr Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, die Ansprache zum Volkstrauertag in Mechernich halten sollen. Doch wegen des allgemeinen Corona-Lockdowns fielen die sonst gut besuchten Feierlichkeiten am Ehrenmal an der Alten Kirche dieses Jahr aus.

Was nicht bedeutete, dass 2020 nicht der Kriegs- und Gewaltopfer am Bleiberg gedacht worden wäre. Dirk Hagenbach, Oberstleutnant und neuer Standortältester der Bundeswehr in Mechernich, teilte dem Mechernicher Vereinskartellvorsitzenden Marcel Hembach wenige Tage vorher mit, dass er und Standortfeldwebel Rainer Paulsen in aller Stille Kränze für die Kriegs- und Naziterroropfer auf dem Soldatenfriedhof Oberreifferscheid und am Ehrenmal in Mechernich niederlegen wollten.

Dirk Hagenbach und Rainer Paulsen grüßten an der Stelle, an der sonst die Bergkapelle das Lied vom Guten Kameraden und die Nationalhymne intoniert, militärisch. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Das haben wir zum Anlass genommen, ebenfalls mit ganz kleinem Personal mitzumachen und ebenfalls einen Kranz für unsere in Krieg und Diktatur umgekommenen Mitbürger niederzulegen“, erklärten Marcel Hembach und sein Stellvertreter Wolfgang Weilerswist dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Kurze berührende Zeremonie

Am Sonntagvormittag um 10.20 Uhr kam es dann am Ehrenmal an der Alten Kirche zu einer kurzen berührenden Zeremonie, in deren Verlauf zunächst Marcel Hembach in Feuerwehruniform und Ex-Offizier Wolfgang Weilerswist im Dress des Mechernicher Vereinskartells einen Kranz aufstellten und dann die Bundeswehrangehörigen Dirk Hagenbach und Rainer Paulsen. Der Oberstleutnant und der Stabsfeldwebel grüßten an der Stelle, an der sonst die Bergkapelle das Lied vom Guten Kameraden und die Nationalhymne intoniert, militärisch.

Im anschließenden Sonntagsgottesdienst der katholischen Zentrumspfarrei St. Johannes Baptist predigte Pfarrer Erik Pühringer, man könne und werde den Volkstrauertag nicht im Wortsinn wegen Corona „ausfallen“ lassen. Er forderte die Gottesdienstbesucher auf, irgendwann am Volkstrauertag oder in der kommenden Woche von sich aus und allein die Gedenkstätten zu besuchen und der Toten von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken.

Er selbst beschäftigte sich in einer kritischen und politischen Predigt mit den aktuellen Verhältnissen in Stadt und Land – und zog einmal mehr gegen die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu Felde, in deren doppelbödigen Auftreten er Parallelen zu den frühen Nazis in der Weimarer Republik zu erkennen glaubt.

„Erst schüren sie mit einfachen und simplen Parolen Unruhe, um sich dann selbst als Ordnungsmacht aufzuspielen,“ sagte Pastor. Er freue sich, dass die AfD bei der Kommunalwahl am 13. September nirgendwo im Kreisgebiet so schlecht abgeschnitten habe wie in Mechernich.

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Schweigeminute in Mayen zur Reichspogromnacht am 09. November

Mayen, 16.11.2020 – Ein Datum und ein Ereignis, die heute noch untrennbar miteinander verbunden sind: Die Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 hat als „Reichspogromnacht“ in der ganzen Welt traurige Berühmtheit erlangt. Gewalt gegen jüdische Mitbürger und deren Hab und Gut waren nur der Anfang für eine Verfolgung von Menschen, die auch im Rückblick nach weit über 50 Jahren noch unerklärlich erscheint. Gemeinsam mit Frau Kashdan, Vorstandsmitglied der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, hielt Oberbürgermeister Dirk Meid eine Scheigeminute am Denkmal für jüdische Mitbürger in der Bürresheimer Straße ab.

„Trotz der Corona-Pandemie gibt es Geschehnisse, die einfach nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Hierzu gehört für mich die Reichspogromnacht, die als äußerst negativer Meilenstein in die deutsche Geschichte eingegangen ist“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Stille Kranzniederlegung am Volkstrauertag in Sinzig-Bad Bodendorf

Sinzig-Bad Bodendorf, 16.11.2020 – Die alljährliche Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Soldatenfriedhof Sinzig-Bad Bodendorf fand in diesem Jahr als stille Kranzniederlegung statt. Der Erste Beigeordnete Horst Gies, MdL, in Vertretung für Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Bürgermeister Andreas Geron, Brigadegeneral Dag Baehr, Kommandeur Kommando Strategische Aufklärung Grafschaft-Gelsdorf, Heinz-Wilhelm Schaumann, Kreisvorsitzender Sozialverband VdK, und Bettina Hörter, Bezirksgeschäftsführerin Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Koblenz-Trier, gedachten gemeinsam der Opfer von Kriegen und Gewalt. Dechant Frank Klupsch und Pfarrerin Kerstin Laubmann sprachen im Wechsel das Totengedenken.

Wegen der Corona-Pandemie fand die zentrale Gedenkstunde des Kreises Ahrweiler ohne Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Auf öffentliche Reden und einen musikalischen Rahmen wurde aus Gründen des Infektionsschutzes ausdrücklich verzichtet.

Der Soldatenfriedhof in Bad Bodendorf gehört – auch wegen seiner Nähe zur geschichtsträchtigen Brücke von Remagen – zu den bekanntesten Gedenkstätten des Landes. Hier liegen über 1000 Soldaten begraben, die im Frühjahr 1945 die letzten Kriegswochen in den sogenannten Rheinwiesenlagern in der „Goldenen Meile“ zwischen Remagen und Sinzig nicht überlebt hatten.

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Hochwald-Wasser für Börde-Bauern? Mechernicher Molkerei kann 2,5 Millionen Liter gereinigte Abwässer täglich zur Verfügung stellen

Mechernich/Zülpich, 16.11.2020 – Für die künstliche Beregnung von Feldern hat Thorsten Oberschmidt, der Geschäftsführer der Hochland Foods GmbH, den Landwirten in der trockenen Zülpicher Börde 2,5 Millionen Liter gereinigtes Molkereiabwasser täglich angeboten.

Für die künstliche Beregnung von Feldern in der trockenen und niederschlagsarmen Zülpich-Euskirchener Börde könnte die im Gewerbegebiet Mechernich-Obergartzem III entstehende Großmolkerei der Hochland Foods GmbH 2,5 Millionen Liter gereinigtes Molkereiabwasser täglich liefern. Luftbild: Hochwald/pp/Agentur ProfiPress

Das Abwasser in Trinkwasserqualität kommt aus der noch im Bau befindlichen Großmolkerei im Gewerbegebiet Obergartzem III der Stadt Mechernich. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, selbst Landwirt und promovierter Agraringenieur, begrüßt das Angebot der Mechernicher Großmolkerei schon allein aus ökologischen Gründen: „Das reduziert die Entnahme von Grundwasser in der Börde, um dessen Pegelstand es ohnehin nicht gut bestellt ist.“

Außerdem sieht es der Verwaltungschef nicht ungern, wenn Unternehmen aus der Stadt Mechernich gesamtwirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verantwortung erkennen lassen. So wurde am Rande der zurzeit laufenden Spielplatzsanierungen in der Stadt auch schon erwogen, von Bleibelastung freien Aushub ebenfalls von der Hochwald-Baustelle in Obergartzem III zu beziehen.

Sondierung bei den Bauern

Die Kreisverwaltung Euskirchen plant aufgrund des Hochwald-Angebots jetzt erstmal eine Information der Landwirte, die davon partizipieren könnten. Achim Blindert, der zuständige Geschäftsbereichsleiter, gab dazu nach dem ersten Sondierungsgesprächen mit den Landwirten eine Pressemitteilung heraus.

Darin heißt es unter anderem: „Mit 1700 Sonnenstunden ist Zülpich ganz weit vorne in ganz Deutschland. Die fruchtbaren Böden machen die Bördelandschaft zu einem äußerst ertragreichen Anbaugebiet für die Landwirtschaft. Allerdings ist die im Lee der Nordeifel liegende Region auch sehr niederschlagsarm.“

Aufgrund des Klimawandels und der heißen und trockenen Sommer habe sich die jährliche Regenmenge noch verringert. Blindert: „Die Landwirte sehen diese Entwicklung mit großer Sorge, da die Bewässerung der riesigen Felder zunehmend schwieriger wird.“

Für den Kreis sei gezieltes Wassermanagement unter Einbindung aller Akteure das Ziel. Und zwar frühzeitig. Es soll eine Strategie erarbeitet werden, um den regionalen Anbau von Lebensmitteln zu sichern. Die Konkurrenz um die Trinkwassernutzung werde in Zukunft eher noch zunehmen, so Achim Blindert.

Die Grundwassermenge in der südlichen Rur-Scholle sei natürlich begrenzt. Der Erftverband berate die Bauern wo und wie Brunnen für die Bewässerung gebaut werden könnten. Bei einer Infoveranstaltung des Kreises informierte die Landwirtschaftskammer über Fördermöglichkeiten für Bewässerungsnetze. Voraussetzung sei der Zusammenschluss der Landwirte zu einem Wasser-/ Beregnungsverband.

Geschäftsführer Thorsten Oberschmidt erklärte die grundsätzliche Bereitschaft der Mechernicher Großmolkerei Hochwald, der Landwirtschaft zu helfen. Das Werk Mechernich bezieht 700.000 m³ Trinkwasser im Jahr für den laufenden Betrieb und kann davon täglich 2500 Kubikmeter gereinigt zur Beregnung von Feldern abgeben. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Hochwald fühlt sich verpflichtet

Und der könne einen Teil der benötigten Wassermenge von „Hochwald“ in Obergartzem beziehen. Geschäftsführer Thorsten Oberschmidt erklärte die grundsätzliche Bereitschaft der Mechernicher Großmolkerei zu helfen. Nach der Inbetriebnahme des Werks stehe eine gereinigte Abwassermenge von bis zu 2500 m³ pro Tag zur Verfügung, die zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen dienen könnte.

Oberschmidt betonte, dass Hochwald sich als eine landwirtschaftliche Genossenschaft der Landwirtschaft verpflichtet und verbunden fühle und die regionale Wertschöpfung sichern möchte. Das natürliche Wasserangebot könnte somit durch das gereinigte Abwasser der Molkerei ergänzt werden, denn der öffentlichen Trinkwasserversorgung sei grundsätzlich Vorrang vor anderen Nutzungen einzuräumen. In dieser Hinsicht könnte der Kreis Euskirchen eine Vorreiterrolle einnehmen und die regionalen Wertschöpfungsketten durch die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft stärken.

Der Kreis will weiter über die Möglichkeiten einer Verbandsgründung informieren. Dazu Achim Blindert: „Eine Kooperation der Betriebe kann zu einer nachhaltigen Verteilung des Wasserangebotes führen und somit die Existenz der Betriebe auch in möglicherweise folgenden Dürrejahren sichern.“

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Stadt Schleiden bleibt in finanzieller Hinsicht weiterhin auf Kurs –Einnahmeverluste und Mehraufwendungen durch Corona-Pandemie

Schleiden, 16.11.2020 – Ein Haushalt mit vielen Unbekannten. Der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer der Stadt Schleiden, Marcel Wolter, legte dem Schleidener Stadtrat am 12. November den siebten ausgeglichenen Haushaltsentwurf für das Jahr 2021 mit einem Überschuss von 11.300 Euro im Ergebnishaushalt vor und bestätigt damit die insgesamt positive aber auch notwendige Entwicklung der Haushaltslage der Stadt Schleiden.

Die Steuerhebesätze bei den Grund- und Gewerbesteuern werden beibehalten. Zudem bleibt das Leistungsangebot der Stadt Schleiden sowohl in der Verwaltung als auch beim Bauhof uneingeschränkt bestehen. In den Bereichen Wirtschaftsförderung und Ordnungswesen wird aufgrund der Corona-Pandemie mit erhöhtem Verwaltungs- und Betreuungsaufwand gerechnet. Ebenso ist vorgesehen, den IT-Service der Stadtverwaltung im Hinblick auf die weitere Digitalisierung in den städtischen Schulen zu stärken.

Finanzielle Folgen der Corona-Pandemie

Die wohl größte Unbekannte im Haushaltsentwurf sind die vielen, nicht kalkulierbaren finanziellen Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie. „Wie hoch die Einnahmeverluste und die Mehraufwendungen aufgrund der Pandemie im Jahr 2021 sein werden, ist völlig offen“, so Wolter in seiner Haushaltsrede.  Im Bereich der Gewerbesteuer sowie der Anteile der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer sieht die Planung 2021 einen Rückgang von über 0,5 Millionen Euro zu den Planzahlen 2020 vor. Hinzukommen Mindererträge bei den Fremdenverkehrs- und Kurbeiträgen sowie „coronabedingte“ Mehraufwendungen.

Deswegen habe man von der haushaltsrechtlichen „einzigartigen“ Möglichkeit Gebrauch gemacht und einen außerordentlichen Ertrag in Höhe von 500.000 Euro im Haushaltsplan 2021 eingeplant. Diese „Luftnummer“, so wie Wolter sie in seiner Haushaltsrede nennt, neutralisiert die prognostizierten Belastungen aus der Corona-Pandemie, zumindest rein rechnerisch. Damit wird die Genehmigungs-fähigkeit der Haushaltssatzung 2021 und damit die Handlungsfähigkeit der Stadt Schleiden abgesichert.

 Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden ist eine der größten Investitionsmaßnahmen der nächsten Jahre

In der Finanzplanung 2021 bis 2024 ist vor allen Dingen der Neubau bzw. die Wiederherstellung des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums vorgesehen. Dennoch werden weitere größere Investitionsmaßnahmen, wie beispielsweise der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Herhahn, die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Digitalpakt Schulen, der Bau des Sportparks Schleiden und der Neubau der Brücke in Oberhausen eingeplant. Die Vorgaben des „alten Stadtrates“, wie das Investitionsprogramm für die freiwillige Feuerwehr (Brandschutzbedarfsplan) und das Fahrzeugkonzept für den Bauhof, wurden ebenfalls in den Haushaltsentwurf 2021 übernommen.

Über 40 Prozent der gesamten Erträge fließen in sogenannte „Umlageverbände“

Mit der Kreisumlage, die mit ca. 11,4 Millionen Euro kalkuliert wurde, leitet die Stadt Schleiden knapp 34 Prozent ihrer gesamten Erträge von rund 34,3 Millionen Euro an den Kreis Euskirchen weiter. Hinzu kommen weitere Umlagen an den Sonderschulzweckverband, den Musikschulzweckverband und den Wasserverband Eifel-Rur, so dass über 40 Prozent der gesamten Erträge an Kreis und Verbände fließen.

Der neu gewählte Stadtrat hat nun die Aufgabe, sich mit dem Haushaltsentwurf zu beschäftigen. Dazu stehen in der kommenden Woche u.a. Beratungen in einer Arbeitsgruppe an. Im weiteren Verlauf wird der Haushaltsentwurf 2021 in der kommenden Sitzungsfolge wieder auf der Tagesordnung stehen.

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Vereinte Nationen zeichnen Mechernicher Schule für ihr außergewöhnliches Engagement zur „Biologischen Vielfalt“ aus

Mechernich, 16.11.2020 – Es gibt sie, diese kleinen Oasen, wo die Natur noch Natur sein darf und sogar gemeinhin als Unkräuter diffamierte Pflanzen ungehindert sprießen dürfen. Die Rede ist vom Naturgarten des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT). Das mit großem Engagement geführte Projekt von den beiden GAT-Lehrerinnen Heidrun Schwarthoff und Maria Abschlag wurde jüngst von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

„Unser Ziel ist, möglichst viele und vor allem junge Menschen für den Schutz der Biodiversität, also den Artenreichtum von Tieren und Pflanzen zu begeistern“, erklärt Andreas Maikranz, der MINT-Koordinator der Schule, in dessen Bereich auch der Naturgarten und damit auch die nachhaltige und naturnahe Bildung am GAT fällt.

Fünf Bienenvölker hat das GAT im Garten. Die Schüler, die sich um die Insekten kümmern, erklärten, was sie schon über die fleißigen Bienen gelernt haben. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In dem Garten, in den die Schüler sogar von manchen Klassenzimmern aus, einen direkten Blick hineinwerfen könne, sieht es tatsächlich ein bisschen wild aus. Das besagte (Un)-Kraut ist umgeben von blühenden Wiesenblumen und Wildstauden. Alte Apfelbaumsorten wachsen und gedeihen in direkter Nachbarschaft. Bienen summen zu später Herbststunde noch herum. Von dem Design eines englischen Rasens, von streng angelegten Beeten oder Ziersträuchern ist dieses Areal weit entfernt.

„Ein Garten muss nicht ordentlich sein“

Ganz bewusst, so Schwarthoff: „Wir wollten mit dem Projekt den Kindern zeigen, dass ein Garten nicht so ordentlich sein muss.“ Denn im GAT-Garten setzt man andere, wichtigere Prioritäten. „Mut zur Wildnis“, lautet das Credo, dass man sich als Nationalparkschule vom nahegelegenen Nationalpark Eifel zu Herzen genommen hat und umsetzt, damit sich möglichst viel Fauna und Flora angezogen und wohl fühlt.

Das GAT wurde jüngst von den Vereinten Nationen für seinen Naturgarten ausgezeichnet. Darüber freuen sich besonders: Micha Kreitz (Schulleiter), Andreas Maikranz (MINT-Koordinator) und Heidrun Schwarthoff (Leiterin des Naturgartens). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir lassen zum Beispiel in bestimmten Ecken Brennesseln und Disteln stehen, weil sie für verschiedene Insekten sehr wichtig sind“, erklärt Heidrun Schwarthoff und Maria Abschlag ergänzt: „Wir mähen die Wiese höchstens zweimal im Jahr, weil eine Mahd immer eine Katastrophe für den Insektenbestand ist.“ Außerdem bleibe immer ein Teil der Wiese stehen, damit die Insekten einen Rückzugsort haben. Verblühte Blumen bleiben im Winter stehen.

Lehrerinnen haben Imkerausbildung absolviert

Die AG, in der sich die Schüler um den Naturgarten kümmern, erfreut sich großer Beliebtheit. Aktuell zählen die Verantwortlichen rund 20 Kinder, die sich engagieren. Seit zwei Jahren kümmert sich die AG auch um Bienenvölker. Beide Lehrerinnen haben dazu eigens eine Imkerinnen-Ausbildung absolviert und hoffen, die Schüler für diese für das Ökosystem wichtigen Tiere zu begeistern.

Sie unterstützen das Projekt finanziell: Der GAT-Förderverein mit der Vorsitzenden Marion Berend (l.), sowie die Kreissparkasse Euskirchen hier mit Alexandra Neamtu. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress.

„Zusammen mit den Schülern ernten wir den Honig und pflegen die Bienen“, so Schwarthoff. In einem extra hergestellten Schaukasten können die Schüler die fleißigen Völker genau beobachten und auch, was die Königin so macht. Fünf Honig-Bienenvölker hat die Schule bereits. Doch auch die Wildbienen werden nicht vergessen, denn für sie haben die Schüler eine ganze Reihe Insektenhotels aufgestellt. Eine weitere Sandkiste bietet Heimat für Sandbienen.

Die vorhandene bunte Pflanzenvielfalt will man mit der Zeit noch weiter ausbauen. „Man muss auch Geduld haben, wenn man einen Naturgarten aufbauen will“, so Abschlag.

Jennifer Thelen von der biologischen Station lobt den Naturgarten am Rande der Verleihung der Auszeichnung als „sehr unterstützenswertes Projekt“. Es sei „unglaublich wichtig“, dass Lehrerinnen und Lehrer das Wissen an die Kinder weitergeben. Die Biologische Station hatte die Schule auch beraten bei der Auswahl alter Apfelbaumsorten und der Anlage einer Streuobstwiese.

Keine Eintagsfliege

Andreas Maikranz hob in seiner Ansprache aber auch hervor, wie wichtig ein solches Naturschutz-Engagement der Schule sei. Als Biologie-Lehrer habe er leider feststellen müssen, dass das Wissen über Tier und Pflanzenarten in den vergangenen Jahren enorm zurückgegangen sei, weil die Themen immer mehr von den Lehrplänen verschwinden. „Viele wissen gar nicht mehr wie der Baum heißt, der vor der Türe steht“, warnt er und fügt hinzu: „So soll unser Projekt vor allem dazu beitragen, dass dieses Wissen über die Biodiversität zunimmt – in allen Generationen.“ Die Auszeichnung freue ihn daher ganz besonders

Schulleiter Micha Kreitz verwies, dass der Naturgarten keine Eintagsfliege sei. „Nachhaltigkeit sollte eigentlich unser Jahresthema sein.“ Mit dem Franken-Gymnasium sei dazu bereits eine Kooperation vereinbart gewesen, die man dann Corona-bedingt habe absagen müssen. Außerdem bestehe schon lange eine enge Zusammenarbeit mit dem Kölner Zoo und dem Nationalpark Eifel, damit die Schüler in weiteren Projekten mehr über Artenvielfalt erfahren können.