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Gelungene Teilnahme von Wittlich und Prüm am TRI-LUX BarCamp Digitalisierung

Prüm/Wittlich, 23.11.2020 – Think global, stay local – Was wir aus Corona gelernt haben (sollten). Im Rahmen des diesjährigen Tri-Lux BarCamps fanden am 30. und 31. Oktober rund 150 Teilnehmende online unter dem Motto „Act global-stay local“ zusammen und arbeiteten an zwei Tagen gemeinsam an digitalen Lösungen für die aktuellen und vor allem zukünftigen Herausforderungen aus der Grenzregion Trier-Luxemburg.

Foto: Frank Hoffmann

Die Neuauflage des diesjährigen Online-Events stand ganz im Zeichen der Corona-Krise. Der thematische Fokus lag auf der „Digitalisierung“ und der Frage, wie Digitalisierung und Innovationen Menschen, ihre Produkte, Dienstleistungen, Kundenbeziehungen und Arbeit in Zeiten der Corona-Krise verändern.

Das offene Format BarCamp setzt auf die Einbindung verschiedener Branchen und Akteure aus der Grenzregion Trier-Luxemburg. Es will damit wichtige Innovations- und Technologieimpulse schaffen. Das als Hybridveranstaltung durchführte Tri-Lux Barcamp fand an beiden Tagen sowohl online als auch dezentral an insgesamt 5 Veranstaltungsorten in Trier, Wittlich und Prüm statt. Das Tri-Lux Bar-Camp sucht innovative Ideen für neue und mutige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zur Bewältigung des digitalen Wandels in Zeiten von Digitalisierung und der Corona-Krise.

Unterschiedliche Akteure aus kleinen und mittleren Unternehmen, Wissenschaft, Gründer, Start-ups und etablierte IT – Unternehmen aus der Grenzregion Trier-Luxemburg vernetzten sich im Rahmen der Veranstaltung untereinander und diskutierten darüber, wie mithilfe der Digitalisierung innovative Antworten auf Fragen zur Bewältigung des „digitalen Wandels“ gefunden werden konnten. An beiden Veranstaltungstagen konnten erste gemeinsame Projektideen erkannt, zukünftige Projektpartner gefunden und erste Lösungsansätze entwickelt werden. In rund 30 Sessions diskutierten die
Teilnehmenden zu unterschiedlichsten Themen, von der „virtuellen Zeitreise im Städtetourismus“, über die „Digitalisierung im Handwerk“ bis hin zur „beruflichen Integration hochgradig sehbehinderter Menschen“.

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Tourismus

30 Jahre Wirtschafts-fachschule mit Schwerpunkt Tourismus am Berufskolleg Eifel

Kall, 23.11.2020 – Die Oberstufe der Wirtschaftsfachschule präsentiert ihre Großprojekte. Am 18. November 2020 war es soweit: Die Studierenden der Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel stellten die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten den Lehrkräften und vor allem ihren Auftraggebern vor. Die Veranstaltung war der Höhepunkt der Ausbildungszeit der Studierenden und dazu begrüßte der Schulleiter Holger Mohr feierlich alle Anwesenden in der Aula.

Grund zum Feiern gab zudem das 30-jährige Bestehen der Wirtschaftsfachschule, auch wenn die größeren Festivitäten coronabedingt erst im kommenden Jahr unter dem Motto „Jubiläum 30 plus 1“ stattfinden werden.

In diesen 30 Jahren wurde bereits eine große Zahl erfolgreicher Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Betrieben, Organisationen und Gemeinden realisiert.

Foto: Timo Schäfer (WFT20)

In diesem Jahr wurden zuerst die Ergebnisse für die Touristik GmbH Gerolsteiner Land präsentiert. Der Auftrag an die Teammitglieder Kathrin Derichs, Janina Horn, Sarah Kadoura, Jean-Pierre Kaumanns und Margit Mossakowski lautete zum einen, die Bedeutung des Radtourismus für die Region zu ermitteln. Dazu führte das Team Umfragen durch und wertete diese aus. Zum anderen sollte ein radtouristisches Konzept inklusive Vermarktung und Vertrieb entwickelt werden. In beiden Teilen zeigten die Teammitglieder überzeugende Ergebnisse.

Foto: Timo Schäfer (WFT20)

Das zweite Projekt bildete eins der vier Elemente – das Wasser. Dieses Projekt, ausgearbeitet von Niko Gobien, Martin Passbach, Kathrin Rader, Christina Reuter und Adrian Scheben, drehte sich nämlich um die Kneipp-Anlagen in Gemünd. Die Stadt Schleiden hatte die Entwicklung eines Konzepts zur zielgruppenspezifischen Neuausrichtung beauftragt. Das Team verwies in seiner Präsentation auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein unterschiedlicher Zielgruppen und baute sein Konzept auf dem Prinzip des Story-Telling auf. Im Mittelpunkt der zu erzählenden Geschichte steht der Namensgeber Sebastian Kneipp sowie seine 5 Säulen der Gesundheit: Kraft der Kräuter, Leben in Bewegung, Innere Balance, Gesundheit und Genuss und die Kraft des Wassers.

Im Anschluss stellte das Team Eric Haar, Jacqueline Juhrs, Natalia Los, Erik Steinwede und Tim Theisen ein Nutzungskonzept zur Vermarktung des InfoCenters Langerwehe vor. Auftraggeber war der Indeland Tourismus e.V., der dieses InfoCenter betreibt, mit dessen Auslastung jedoch noch nicht zufrieden ist. Auch hier fußten die Handlungsvorschläge auf einer eingehenden Analyse und das Team stellte das von ihm entwickelte „Vier-E-Konzept“ vor, wohinter sich die Begriffe Erkennbarkeit, Erreichbarkeit, Expansion und Erfolg verbergen.

Den Abschluss bildete das vierte Projekt, welches von der Stadt Heimbach in Auftrag gegeben wurde. Hier galt es, für die Stadt ein Tourismuskonzept zu entwickeln. Dieser Aufgabe nahmen sich Eda Akin, Jan Baron, Julian Damerau, Benedikt Fischer und Willi Heinze an. Sie zeigten in ihrer Präsentation zunächst die Ergebnisse ihrer Analysen und stellten im Anschluss vor, welche Angebote die Stadt potenziellen Zielgruppen bieten könnte. So schlagen sie zum Beispiel ein Freizeitprogramm für Familien vor, dass auf der Idee von „Heimbach-Steinen“ basiert.

Die Abteilungsleiterin Brigitte Sonnenschein und der Bildungsgangleiter Andreas Fuchs, der durch den Tag führte, bedankten sich bei den Auftraggebern für die interessanten Aufgaben und konnten auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Veranstaltung bilanzieren. Das war nicht zuletzt auch den Studierenden der Unterstufe zu verdanken, die im Rahmen der zurzeit gegebenen Möglichkeiten für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgten. Und im nächsten Jahr sind genau diese Studierenden an der Reihe, zugkräftige Projektideen zu realisieren. Wir sind gespannt!

Anmeldungen für die Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel für das Schuljahr 2021 sind unter info@bkeifel.de möglich. Text: Verena Faltysek

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Online-Umfrage gestartet: „Ehrenamt im Kreis Düren – Wir wollen es wissen!“

Düren, 23.11.2020 – Nachbarn kaufen füreinander ein, Stoffmasken werden im Akkord genäht und im Ort ausgegeben und Menschen spenden Geld, damit Vereine und Initiativen erhalten bleiben. Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, was unsere Gesellschaft zusammenhält – das Ehrenamt. Um zu erfahren, wie das Ehrenamt genau unterstützt und gefördert werden kann, führt der Kreis Düren gemeinsam mit dem Institut für soziale Innovation aus Düsseldorf eine Online-Umfrage durch.

 Unter dem Motto „Ehrenamt im Kreis Düren – Wir wollen es wissen!“ können Organisationen, Vereine, bereits Engagierte oder noch Unentschlossene aus dem Kreis Düren ab sofort bis zum 11. Dezember 2020 mitmachen. Die Umfrage ist anonym und dauert nur zehn Minuten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für ein Handlungskonzept, das zukünftig erarbeitet werden soll. Die Durchführung der Umfrage wird im Rahmen des Projektes „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) durch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt.

Weitere Informationen zur Online-Umfrage erhalten Sie beim Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren telefonisch bei Frau Carolin Möller unter 02421/22-1051414 oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.

Zur Online-Umfrage gelangen Sie über den Kurzlink kreis-dueren.de/demografie.

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2,2 Mio. Euro in Erweiterungsbau der Kath. Offenen Ganztags Grundschule investiert

Eschweiler, 23.11.2020 – Die Kath. Grundschule Barbaraschule wird seit dem Jahre 2013 im Verbund geführt; d.h. sie hat zwei Standorte, den Hauptstandort am Stich und den Nebenstandort in Röthgen, im ehemaligen Schulgebäude der Kath. Grundschule Eschweiler-Röthgen.
Aufgrund gesunkener Schülerzahlen musste die ehemalige KGS Röthgen als eigenständige Grundschule geschlossen werden und wird dem Schuljahr 2013/14 als Teilstandort der KGS Barbaraschule fortgeführt.

Eine offizielle Einweihung war pandemiebedingt leider nicht möglich und wird – sobald es die Lage zulässt – nachgeholt. Foto: Stadt Eschweiler

Die KGS Röthgen war über Jahre eine zweizügige Grundschule und hauptsächlich im Schulgebäude, einem Altbau aus dem Jahre 1901/02, untergebracht, der provisorisch in den 60iger-Jahre ergänzt wurde um Pavillonklassen, die auf dem Schulhof u.a. Schulraum für die Grundschule ergänzte als auch anderweitig genutzt wurde.
Diese Pavillonklassen waren allerdings eigentlich als Übergangslösung gedacht. Ihre Nutzungsdauer war bereits seit Jahren überschritten. Wenn auch die Schule am Teilstandort Röthgen inzwischen nur noch einzügig ist, konnte der für eine offene Ganztagsgrundschule notwendige Raumbedarf alleine im Hauptgebäude nicht allumfänglich sichergestellt werden.

Aufgrund dessen stimmte der Planungs-, Umwelt und Bauausschuss am 22.11.2018 nach Vorberatung im Schulausschuss am 07.11.2018 der Planung für einen Ersatzbau am Teilstandort Röthgen zu.
Nachfolgend einige Eckdaten zum Bau:
Baukosten: 2,2 Mio. € (inkl. Rückbau der Containeranlage)
Bauzeit: Abbruch der Container (Pavillonklassen) im Juli 2019,
Baubeginn: August 2019
Bauaufsichtliche Abnahme: Oktober 2020
Inbetriebnahme: 16. November 2020
Fläche:
Brutto-Grundfläche: 700 m², Brutto-Rauminhalt: 3.540 m³, Nutzfläche: 595 m² Raumprogramm:
3 Gruppenräume
1 Mensa
1 Büro
2 Mehrzweckräume mit mobiler Trennwand verbunden
Nebenräume
Es handelt sich um ein Bauwerk in eingeschossiger Massivbauweise. Die Fassade besteht aus Klinker und Trespa-Fassade. Geplant wurde das neue Gebäude durch das in Eschweiler ansässige Architekturbüro Wolf-Völker Rehahn Architekten.

Die Schule ist nach der Schulentwicklungsplanung insgesamt stabil dreizügig mit Tendenz zur Vierzügigkeit. Am Teilstandort gelangte in der Vergangenheit oftmals nur gerade die Mindestanzahl von Schülerinnen und Schülern, die zur Bildung einer Eingangsklasse erforderlich sind (mindestens 15), zur Anmeldung. Inzwischen erfreut sich der Standort wieder wachsender Beliebtheit und hat wieder über 20, aktuell sogar 30 Anmeldungen für das erst Schuljahr (höchste Anmeldezahl seit 2007).

Dies macht deutlich, dass der Schulstandort wieder attraktiver wird und nach dem Grundgedanken „Kurze Beine – kurze Wege“ nun doch verstärkt Eltern aus dem Stadtteil Röthgen auch ihre Kinder vor Ort anmelden. Die Attraktivität ist zum einen geprägt durch die äußeren Rahmenbedingungen, die der Schulträger schafft durch attraktive Schulgebäude und Schulgelände. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass der Schulhof der Schule ab dem nächsten Jahr erneuert wird und die Wohlfühlqualität sowohl in den Pausen als auch außerhalb des Unterrichts für die Kinder der Schule und des Stadtteils steigern wird. Darüber hinaus sind zudem noch die Fassadensanierung des Altbaus, die Erneuerung und Verlegung der WC-Anlage und eine gestalterische Aufwertung der Pausenhalle geplant.

Durch die Optimierung dieser äußeren Gegebenheiten werden die Rahmenbedingungen für guten Unterricht und eine angenehme Aufenthaltsqualität geschaffen. Die Attraktivität einer Schule steht und fällt neben den räumlichen Gegebenheiten aber natürlich in Hauptsache mit dem Engagement der unterrichtenden Lehrkräfte, der Sozialpädagogen und pädagogischen MitarbeiterInnen des Ganztags. In Röthgen sind sowohl die Lehrkräfte als auch alle übrigen Pädagogen und Mitarbeiter des OGS-Trägers des Deutschen Kinderschutzbunds sehr engagiert und leisten den inhaltlichen Input.

Eine offizielle Einweihung ist pandemiebedingt leider nicht möglich und wird – sobald es die Lage zulässt – nachgeholt.

Dennoch wird das Gebäude – im Rahmen des Pressetermins – von Herrn Diakon Haak eingesegnet.

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Stiefelaktion der Wittlicher Einzelhändler

Wittlich, 23.11.2020 – Auch in diesem Jahr wird es die beliebte Nikolausstiefel-Aktion der Wittlicher Einzelhändler geben. Denn gefüllte Stiefel gehören zum Nikolaustag einfach dazu. Die im Verein Stadtmarketing organisierten Kaufleute möchten in diesem Jahr wieder diesen schönen Brauch weiterführen und Nikolaus bei seiner Arbeit unterstützen. Alle Kinder (bis 8 Jahre) sind eingeladen, bis spätestens 28. November einen sauber geputzten Stiefel/Schuh bei „Glanzvoll Wohnideen“ Burgstraße 31 abzugeben.

Schnell sein lohnt sich, die Teilnehmerzahl ist limitiert! Der Verein füllt die Stiefel mit etwas „Süßem & Gesundem & einem kleinen Geschenk“. In den teilnehmenden Geschäften der Innenstadt werden die gefüllten Stiefel am 5. Dezember, also am Nikolausabend, in die Schaufensterauslagen eingebaut. Ab dann können Kinder mit Eltern und Großeltern in den weihnachtlich dekorierten Schaufenstern ihre Stiefel suchen. Und wer fündig wird, kann seinen Schuh oder Stiefel während der Öffnungszeiten direkt mitnehmen und sich über die Leckereien freuen. Die Mitglieder vom Verein Stadtmarketing wünschen allen Kindern viel Freude beim Suchen und eine schöne, besinnliche Adventszeit.

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Kreishaushalt 2021: Landrat Markus Ramers „Wir bleiben ein verlässlicher Partner unserer Städte und Gemeinden“

Euskirchen, 23.11.2020 – Landrat Markus Ramers leitet erstmalig Benehmensherstellung ein / 10 Mio. € sollen aus der Ausgleichsrücklage entnommen werden. Mit Schreiben vom 19.11.2020 geht den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kreis Euskirchen das erste Schreiben zur sogenannten „Benehmensherstellung“ des neuen Landrats Markus Ramers zu. Dieses Schreiben ist ein formaler Akt, der gesetzlich vorgeschrieben ist, um das Verfahren rund um den Kreishaushalt auf den Weg zu bringen. Die Städte und Gemeinden erhalten damit die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen, bevor Mitte Januar der Haushaltsentwurf aufgestellt und dem Kreistag zugeleitet wird.

Die erfreuliche Nachricht vorab: Die allgemeine Kreisumlage konnte in diesem Entwurfsstadium um 3,3 Mio. € gesenkt werden, das entspricht 2,14 %-Punkten. Dies wurde u. a. möglich, da der Bund die Beteiligung an den Kosten der Unterkunft im Bereich Soziales erhöht hat und das Land den Kreisen ein Wahlrecht einräumt, diese Beteiligung im allgemeinen Haushalt einzusetzen. Hierdurch generiert der Kreis rund 6,15 Mio. € Mehrerträge. Der Umlagebedarf steigt insbesondere durch Sanierungsmaßnahmen an den kreiseigenen Schulen, die gegenüber dem Vorjahresansatz um 3,3 Mio. € höher liegen, und die erneute erhebliche Steigerung der Landschaftsumlage von 3,2 Mio. €.

Landrat Ramers: „Wir nutzen das uns eingeräumte Wahlrecht bei den 6,15 Mio. € dahingehend, dass wir die Kreisumlage entlasten. Ich halte das für wichtig, um unseren Städten und Gemeinden in diesen schwierigen Zeiten zu helfen.“

Der Griff in die Ausgleichsrücklage – dieses Jahr können hier insgesamt 10 Mio. € eingesetzt werden – ermöglicht im Ergebnis die Reduzierung der allgemeinen Umlage und entlastet damit ebenfalls die kreisgehörigen Städte und Gemeinden. „Durch den Einsatz der Ausgleichsrücklage bis auf einen geringen Sockelbetrag bleiben wir ein verlässlicher Partner unserer Städte und Gemeinden“, so Ramers.

Wermutstropfen stellen die Jugendamts- und ÖPNV-Umlage dar. Diese erhöhen sich nach vorliegendem Entwurf um 7,4 bzw. 1,7 Mio. €.

Die Belastung der Jugendamtsumlage resultiert in erster Linie aus Kostensteigerungen bei den ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, dem Kita- und Tagespflegebereich. Schwerpunkt der Belastungen stellen bei den Erziehungshilfen neben den Integrationshilfen mit 1,2 Mio. € die Heimerziehung und Unterbringung von Müttern mit ihren Kindern dar. Bei der Tagespflege wirkt sich die Erhöhung von Fallzahlen und Fallkosten und die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung der KiBiz-Reform mit 1,2 Mio. € aus. Die Netto-Mehrbelastung im Bereich der Plätze in Tageseinrichtungen werden mit 3,6 Mio. € veranschlagt. Auch hier wirkt sich die KiBiz-Reform finanziell aus durch die Weiterentwicklung der frühen Bildung und Erweiterung der Angebotsstruktur. Auch die Erweiterung von 10 und die Planung sechs neuer Kita-Einrichtungen wirken sich finanziell aus. Jedoch: „Investitionen in qualitativ hochwertige Angebote für Kinder sind rentable Investitionen für die Zukunft“ so Landrat Ramers.

Maßgeblich für die Erhöhung der ÖPNV-Umlage sind mit den betroffenen Städten und Gemeinden abgestimmte Ausweitungen des Verkehrsangebotes, wie z. B. die Ausweitung der Bedienzeiten und die Einrichtung von Citybussen, sowie der vermehrte Einsatz von Bussen mit Bio-Erdgasantrieb. Neben allgemeinen Kostensteigerungen wirkten sich zudem EU-Vorgaben auf die Höhe der Umlage aus.

Schließlich noch ein Wort zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie: Insgesamt beziffert der Kreis diese für 2021 mit rd. 4,2 Mio. €. Neben den veranschlagten Aufwendungen für die Bereitstellung der Eifelhöhenklinik in Marmagen mit rd. 0,3 Mio. € stellen Personal- und Sachaufwendungen mit rd. 3,7 Mio. € den höchsten Posten dar. Im Bereich Unterhaltsvorschuss wird mit einem coronabedingten Schaden von rd. 0,1 Mio. € gerechnet, in gleicher Höhe im Bereich der Grundsicherung SGB II. Das Land NRW hat vorgesehen, dass diese Kosten bilanziell zu isolieren und in späteren Jahren abzuschreiben sind. Damit belasten diese Kosten nicht die Kreisumlage des Haushaltes 2021.

„Mein geplanter erster Haushalt steht auf solider Basis und ich freue mich, ihn in diesen schwierigen Zeiten präsentieren zu dürfen“, so Landrat Ramers abschließend. Ab Mitte Januar 2021 werden sich dann nach Vorstellung des Haushaltsentwurfs die politischen Beratungen anschließen, um Mitte April 2021 den Haushalt 2021 verabschieden zu können.

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Unruhestand nach 46 Jahren bei der Stadt Meckenheim

Meckenheim, 23.11.2020 – Bürgermeister Holger Jung und der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt verabschieden Monika Schiffer. Als Hits wie „Sugar Baby-Love“ und „Seasons in the Sun“ die Charts eroberten, startete Monika Schiffer, damals noch unter ihrem Mädchennamen Schöne, 1974 bei der Stadt Meckenheim durch. 46 ereignisreiche Jahre später verabschiedeten Bürgermeister Holger Jung und der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt ihre langjährige Mitarbeiterin in den wohlverdienten Ruhestand.

In persönlichen Worten bedankte sich Witt bei seiner Vorzimmerdame. Einen „Glücksfall“ nannte er die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Ihre Erfahrung und Ihre soziale Kompetenz waren immer ein fester Anker“, sagte der Technische Beigeordnete und verwies darauf, dass es Kollegen gebe, die Sie zu Recht als wandelndes Lexikon der Verwaltung bezeichnen. „Für Ihr überaus großes Engagement und Ihre treuen Dienste in den 46 Berufsjahren darf ich mich im Namen der Stadt Meckenheim herzlich bedanken“, so Witt, der Monika Schiffer für den „Unruhestand“ alles erdenklich Gute wünschte. Bürgermeister Jung schloss sich den guten Wünschen an. Auch sein Vorgänger Bert Spilles war gekommen, um sich von der langen Weggefährtin zu verabschieden.

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Museum auf Tour „Schule wie zur Kaiserzeit“ verlässt das LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern, 23.11.2020 – Corona machts möglich: Weil das Rheinische Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Mechernich zurzeit für Gäste geschlossen ist, geht das Live-Programm „Schule wie zur Kaiserzeit“ nun auf Tournee. Auch das Programm „Verfilzt nochmal! Mit Schafwolle gestalten“ ist buchbar unter kulturinfo rheinland | Tel. 02234 9921-555. info@kulturinfo-rheinland.de

Die beiden Projekte seien speziell entwickelt worden, um auf Reise zu gehen, so Dr. Ute Herborg, Referentin für Bildung und Vermittlung: „So ermöglichen sie den Schulkindern eine Abwechslung im Schulalltag und eine besondere Lernerfahrung. Sie bieten einen kleinen Ersatz für einen Besuch vor Ort im LVR-Freilichtmuseum Kommern.“

Museumssprecher Daniel Manner: „Die Durchführung wird eng mit der Schule und den Lehrkräften abgesprochen. Für den nötigen Abstand ist jederzeit gesorgt: Die Schülerinnen und Schüler können in ihren jeweiligen Lerngruppen unterrichtet werden. Die Projekte finden unter den geltenden Abstands- und Hygiene-Richtlinien statt. Alle Materialien werden kontaktlos verteilt und nach dem Gebrauch desinfiziert.“

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Gedenktafel für Johann-Wilhelm Pütz

Kall-Sistig, 23.11.2020 – Die Enkelkinder des Sistiger Altbürgermeisters Johann-Wilhelm Pütz haben in dessen Gedenken eine Gedenktafel am früheren Wohnhaus im Dorf angebracht. Pütz wurde im November 1875, also vor 145 Jahren, geboren.

In den Jahren 1923 bis 1956 war er Bürgermeister in der damals selbstständigen Gemeinde Sistig. Die Eingliederung Sistigs in die Gemeinde Kall am 1. Juli 1969 erlebte er nicht mehr mit. Johann Wilhelm Pütz starb 1963.

„Während im September die Bürgerinnen und Bürger in NRW die Bürgermeister und Landräte wählten, wurde in Sistig eines langjährigen Bürgermeisters der ehemaligen Gemeinde Sistig gedacht“, schreibt Armin Pütz, einer der Verwandten.

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Gemeinsame Kontrollen durch das Ordnungsamt der Stadt Wittlich und der Polizeiinspektion Wittlich

Wittlich, 23.11.2020 – Die Polizeiinspektion Wittlich hat gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Wittlich in dieser Woche täglich Präsenzstreifen in Verbindung mit Kontrollmaßnahmen zur Überwachung der 12. CoBeLVO durchgeführt. Bereits in den vergangenen Monaten hat sich die enge Zusammenarbeit zur Eindämmung des Infektionsgeschehens bewährt. Neben der Überwachung des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung wurde auch kontrolliert, ob die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum eingehalten werden. Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe wurden ebenso kontrolliert wie der Zentrale Omnibusbahnhof. Insgesamt kann eine hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung festgestellt werden. Dennoch wurden insbesondere am Zentralen Omnibusbahnhof Wittlich zahlreiche Verstöße gegen die Maskenpflicht, vor allem durch Schülerinnen und Schüler, festgestellt. Zumindest in einigen Fällen hat allein die polizeiliche Präsenz dazu beigetragen, dass die Betroffenen sich wieder an die geltenden Regeln erinnert haben. In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Maskenpflicht im gesamten Warte- und Haltebereich des Zentralen Omnibusbahnhofes gilt. Gerade an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, ist die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Nur wenn jede Bürgerin ihren und jeder Bürger seinen Beitrag leistet, kann das Infektionsgeschehen eingedämmt werden. Für die Schülerinnen und Schüler gilt dies gleichermaßen.

Nicht nur im Klassenraum, auch bei Kontakten außerhalb der Schule und gerade am Zentralen Omnibusbahnhof ist das Verantwortungsbewusstsein jeder und jedes Einzelnen gefragt. Zu Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung kam es nur in wenigen Fällen. Am Donnerstag hielt sich eine sechsköpfige Personengruppe im Stadtpark auf, verteilte sich aber beim Erblicken der polizeilichen Kräfte. Drei der flüchtenden Personen konnten im Anschluss noch aufgegriffen werden und polizeiliche Maßnahmen wurden durchgeführt. Das Verständnis und die Einsicht der Allermeisten zeigt, dass Präsenz und Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie darstellen. „Nur durch die konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln können wir die Infektionszahlen dauerhaft senken“, sagt die Leiterin der Polizeiinspektion Wittlich, Eva Klein. „Die Unterstützung der originär zuständigen Behörden ist für uns selbstverständlich.“ Die Stadt Wittlich und die Polizei Wittlich werden auch in den kommenden Wochen regelmäßig gemeinsam Präsenz zeigen und die Regeleinhaltung gewährleisten.