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Neue Sitzgruppen ergänzen Rastplatz an der Jakobussäule in Mayen

Mayen, 25.11.2020 – Am Rastplatz für Pilger an der großen Jakobussäule wurden dank dem Engagement der St. Matthias Bruderschaft und der finanziellen Unterstützung der New Energies Systems AG Windenergie Köln und der Kreissparkasse Mayen zwei neue Sitzgruppen aufgestellt.

Der Rastplatz am Pilgerweg des Eifel-Caminos von Andernach nach Trier wurde von der St. Matthias-Bruderschaft im Jahre 2011 eingerichtet.

Dieser Pilgerweg wurde durch viele Basalt- Informationsstelen, Pilgersteine und Hinweistafeln ausgestattet und gilt als einer der bestmarkierten Pilgerwege in Deutschland. Ein besonderes Highlight ist die fünf Meter hohe Pilgersäule am Pilgerrastplatz, in deren Nähe nun dank zwei weiterer Sitzgruppen Pilger und Wanderer eine Pause einlegen können.

„Die Bruderschaft hat somit wieder einen wichtigen Beitrag in unserer Region für die Allgemeinheit geleistet“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Auch den Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre, bin ich an dieser Stelle sehr dankbar.“

Zum Hintergrund: Die St. Matthias Bruderschaft hat sich immer die Förderung und den Erhalt des christlichen Kulturgutes und christlicher Einrichtungen auf die Fahnen geschrieben. In den Archiven der Stadt Mayen befinden sich einige Urkunden, die über die Bruderschaft Auskunft geben. Die älteste Urkunde, ein Bruderschaft-Büchlein, ist im Staatsarchiv in Koblenz archiviert. Dieses Dokument bekundet, dass die SMB Mayen schon im Jahre 1640 bestanden hat.

Im Jahre 1785 wurden durch den damaligen Kurfürsten und Erzbischof von Trier, Clemens Wenzelslaus, alle Wallfahrten, die weiter als eine Stunde gingen, verboten. Von dieser Entscheidung war auch die SMB Mayen betroffen.

Es gab dann später wieder einige Wallfahrten nach Trier. Zwischen 1800 und 1830 ist die SMB Mayen dennoch in Vergessenheit geraten. Im Jahr 1998 wurde die SMB Mayen neu begründet. Die Aufnahme in die Erzbruderschaft in Trier erfolgte am 24. April 1999.

Besonders die alljährliche Fußwallfahrt nach Trier zum Apostelgrab der Hl. Matthias, die 1999 von Heinz Schäfer ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem regelrechten Magneten entwickelt. Diese 3-tägige Wallfahrt ist inzwischen die größte Pilgerbewegung im nördlichen Rheinland-Pfalz dar.

Ein weiterer bedeutender Verdienst der Bruderschaft ist es, das seit einigen Jahren auch in der Region rund um Mayen die Möglichkeit besteht, Teile des Jakobsweges zu gehen. Seit 2009 hat die Stadt Mayen auch einen eigenen Eifel-Camino-Stempel welcher in der Tourist-Information sowie im Eifelmuseum ausgegeben wird.

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Tourismus

Ein Gruß unserer Gastronomen – Nutzen Sie die vielfältigen Angebote unserer heimischen Gastronomie

Kaisersesch, 25.11.2020 – In besonderen Zeiten sind es die Herausforderungen, die einen wachsen lassen. Zum zweiten Mal müssen die Gastronomen aufgrund der epidemischen Lage ihren Geschäftsbetrieb einschränken oder stilllegen.

Unsere Hoteliers, Restaurant- und Gaststättenbetreiber haben in den vergangenen Monaten immer weiter an der Optimierung ihrer Dienstleistungen gearbeitet. Viele haben den Geist der Zeit erkannt und bieten einen Außerhausverkauf mit Abholservice an oder liefern ihre Gerichte aus.

Ein Vorteil ist, das Essen hat Restaurantqualität und kann gemütlich zu Hause gegessen werden. Den Besitzern der Restaurants erschließt sich damit eine weitere nachhaltige Zielgruppe.

Probieren Sie doch einfach den Service Ihres Lieblingsrestaurants oder das Angebot eines anderen Gastronomen aus. Die Küchenchefs sind gewappnet und freuen mit viel Herzblut und Leidenschaft auf Sie.

Auch die vielen ausgefallenen Weihnachtsfeiern bieten neue Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem Restaurantgutschein für Ihre Mitarbeiter*innen?

Chancen über Chancen. Wir müssen sie nur nutzen.

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Wirtschaft

Bauernverbände kritisieren den Lebensmittelhandel scharf

Region/Koblenz/Berlin, 25.11.2020 – Umgang mit unlauteren Handelspraktiken muss beendet werden. Der Deutsche Bauernverband und alle 18 Landesbauernverbände haben sich in einem offenen Brief an die vier großen
Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen Aldi, Edeka, Lidl und Rewe gewandt, um mit Nachdruck eine Änderung ihrer Handelspraktiken zu verlangen. Die Verbände reagieren auf ein Schreiben dieser vier Unternehmen an Bundeskanzlerin Angela Merkel, worin sie sich diffamiert, diskreditiert und in „ehrabschneidender“ Weise behandelt fühlen.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, machte gemeinsam mit seinen Präsidentenkollegen deutlich, dass es gerade die Vorgehensweisen genau dieser vier Handelsunternehmen seien, die die Arbeitsfähigkeit, Existenz und somit Nachhaltigkeit vieler Betriebe zerstört habe und weiterhin zerstöre. Der Druck gehe maßgeblich vom Preiswettbewerb in der Ernährungsindustrie und im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) aus. Dessen Einkaufsverhalten heize die Situation weiter an und vernichte bäuerliche Existenzen.

Als jüngstes Beispiel nannten die Präsidenten die neuerlichen Preissenkungen der zurückliegenden Wochen bei Schweinefleisch, die drastisch über das hinausgehen würden, was trotz Corona und Afrikanischer Schweinepest von Seiten des Marktes angemessen gewesen wäre. Die Präsidenten forderten von den Einzelhandelsunternehmen mehr Wertschätzung ein und die Vergütung höherer Standards und Kosten für die landwirtschaftlichen Betriebe.

Sie machten deutlich, dass den Landwirten jegliches Verständnis für die Befindlichkeiten des Lebensmitteleinzelhandels fehle. Dass nun der LEH die europäische Richtlinie über unlautere Handelspraktiken als Bedrohung für sich selbst darstelle, schlage dem Fass den Boden aus. Hier werde bewusst Ursache und Wirkung verwechselt so Horper.

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Top-Events

Festspiel-Gutscheine zu Weihnachten

Mayen, 25.11.2020 – Ein normalerweise bei Festspielfans äußerst beliebtes Weihnachtsgeschenk wird leider in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise verfügbar sein können. Aufgrund der verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wird der Vorverkauf für die Burgfestspielsaison 2021 voraussichtlich erst im Januar beginnen. Dafür werden die Gutscheine für die Burgfestspiele als Geschenk in diesem Winter umso beliebter. Wie auch in den Vorjahren gelten die Gutscheine für 2 Spielzeiten der Burgfestspiele.

Wer also die Festspiele unterstützen und gleichzeitig einem eingefleischten Theaterfreund eine Freude machen will, bekommt die Gutscheine ab sofort bei der Vorverkaufsstelle im Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es wie immer aktuell unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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„Ich bin dabei!“ Engagement-förderer gesucht

Region/Trier-Land, 25.11.2020 – Die Ehrenamtsinitiative von Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihr neues Projekt „Engagementförderer“ gestartet. Mit den einzelnen Projekten innerhalb der Initiative wird angestrebt, bürgerschaftliches Engagement im Land generationenübergreifend weiter zu stärken und dabei aktiv auf Bürgerinnen und Bürger zuzugehen.

Die Verbandsgemeinde Trier-Land wurde mit weiteren sechs Bewerbern aus ganz Rheinland-Pfalz für das aktuelle Projekt ausgewählt. Durch die Teilnahme an Workshops, die durch die Staatskanzlei organisiert werden, wird die Verwaltung dabei unterstützt, gemeinsam mit ehrenamtlich Aktiven und Unternehmen neue Formen des Engagements und der Vernetzung zu entwickeln und zu fördern.

Dabei spielt auch die aktuelle Corona-Situation eine Rolle; gesellschaftliches Leben hat sich verändert, neue Formen des Soziallebens entwickeln sich. Wie jede und jeder Einzelne sich dabei einbringen kann und welche Rolle die eigenen Ideen und das eigene Engagement zusammen mit anderen bei der Gestaltung der Zukunft in den Gemeinden spielen können, wird im Rahmen des Projekts eine wichtige Rolle spielen.

Die Projektideen können aus allen Bereichen kommen; vom gemeinsam organisierten und ausgeführten Dreck-weg-Tag über die gemeinsame Umgestaltung von Räumen im Ort oder die Planung von künftigen Veranstaltungen.

Sollten Ehrenamtliche oder als Unternehmer*innen Interesse an einer Beteiligung an diesem Prozess haben, ist Meike Eisenbeis, Tel.: 0651 9798-227, E-Mail an engagement@trier-land.de die Ansprechpartnerin.

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Tourismus

IHK-Regionalbeirat Mayen-Koblenz unterstützt die Bendorfer Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2026

Region/Mayen/Koblenz, 25.11.2020 – Die Herbstsitzung des IHK-Regionalbeirates Mayen-Koblenz fand in diesem Jahr be-dingt durch die Corona-Auflagen zum ersten Mal in „hybrider“ Form statt. Etwa die Hälfte der Beiratsmitglieder nutzten die digitalen Möglichkeiten einer Videokonferenz, um weiterhin „face to face“ in Kontakt mit den vor Ort anwesenden Mitgliedern sein zu können.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die wirtschaftliche Lage im Landkreis Mayen-Koblenz im zweiten Corona-Lockdown, die Vorbereitung der IHK-Vollversammlungswahl 2021 und der Wirtschafts- und Aktivitätenplan für das nächste Jahr.

Der Schwerpunkt der regionalen Themen bildete die Unterstützung der Bewerbung der Stadt Bendorf für die Landesgartenschau 2026:
„Die Landesgartenschau in Bendorf bietet große Chancen für die touristische, städte-bauliche und regionalökonomische Weiterentwicklung von Bendorf und der umliegenden Region. Gerne unterstützen wir hier die Bewerbung der Stadt Bendorf und stehen in beratender Funktion zur Verfügung,“ so IHK Vizepräsident und Beiratsvorsitzender Rolf Löhmar.

Eine Landesgartenschau im Landkreis Mayen-Koblenz erhöht unter anderem den überregionalen Bekanntheitsgrad, steigert die Lebensqualität der Bürger durch neue bzw. umgestaltete Freiräume und Grünzüge. Neben den im Erfolgsfall fließenden Zuschüssen für mögliche Verbesserungen der städtischen Infrastruktur fördern Landesgartenschauen auch stets die regionalen Unternehmen, nicht nur im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Der Bendorfer Unternehmer Andreas Normann (Geschäftsführer der Mathias Normann Spedition GmbH & Co. KG) sieht in der Nominierung des Ideenkinos eine Chance „gemeinsam etwas Neues für Innenstadt und Stadtteile zu beginnen.“

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Website des Abfallwirtschafts-betriebs des Kreises Ahrweiler (AWB) mit neuem Design

Ahrweiler, 25.11.2020 – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) hat seine Webseite unter www.meinawb.de komplett überarbeitet. Die Ziele der Kreislaufwirtschaft stehen noch stärker im Vordergrund und der AWB regt zu mehr Verantwortung im Umgang mit Abfällen an. Konkret gibt der AWB nützliche Tipps zur Abfallvermeidung und Reduzierung. Bürgerinnen und Bürger erfahren, auf welche unterschiedlichen Arten es möglich ist, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen und etwa vermeintlich defekten Geräten durch kreative Ideen noch eine zweite Chance zu geben.

„Die neue Webseite des AWB ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und klimaschonenden Abfallwirtschaft im Landkreis Ahrweiler“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Werkleiter Sascha Hurtenbach. Auf der Webseite wurden weiterführende Informationen zu den Entsorgungsanlagen des AWB ergänzt und bereits bekannte Funktionen verbessert, wie beispielsweise die Online-Übersicht der Abfuhrtermine, die Gebührenübersicht und die Anmeldung zur Abholung oder Anlieferung von Holz- und Restsperrabfall sowie Elektroaltgeräten.

Die Webseite ist unter www.meinawb.de erreichbar. Der AWB freut sich natürlich stets über Lob und Kritik per E-Mail an info@awb-ahrweiler.de.

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Top-Events

Eifel-Gäng für zu Hause – Manfred Lang, Günter Hochgürtel und Ralf Kramp stellten Buch mit CD vor

Nettersheim, 24.11.2020 – Straftäter kehren oft an den Tatort zurück. Dieses Verhaltensmuster wird Kriminellen gerne nahegelegt, hauptsächlich aber wohl nur in Krimis. Doch jetzt ist bewiesen: Es stimmt! Die berühmt-berüchtigte Eifel-Gäng kehrte bereitwillig an den Schauplatz ihres ersten Verbrechens zurück – und lud, eitel wie die drei mörderischen Gangster, pardon: Gängster, nun mal sind, die Presse ein.

„Hier“, wie Manni Lang zeigt, im Naturzentrum Nettersheim, fand im Herbst 2011 der erste Auftritt der Eifel-Gäng statt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Voller Stolz präsentierten Günter Maria Adalbert Hochgürtel, Manfred Jeremias Gotthilf Lang und Rolf Ralf Roland Kramp, so die vollständigen Namen aus den Polizeiakten, nun eine schriftlich fixierte Aufzählung ihrer Überfälle und Attacken auf die Zwerchfelle der Menschen in der Region.

Und nicht nur das: „Die Eifel-Gäng kommt zu euch nach Hause. Und das ist eigentlich eine Drohung“, sagte Ralf Kramp bei Beginn der Pressekonferenz, in der die Eifel-Gäng ihr Buch „Hände hoch – es wird lustig!“ vorstellte – „das perfekte Weihnachtsgeschenk für Menschen, die man mag, aber noch mehr für Menschen, die man nicht mag“, so Kramp weiter. Darin enthalten auch eine CD mit Mitschnitten von Live-Auftritten, und zwar in „echter Tinnitus-Qualität“, wie es im Buch selbst heißt.

Günter Hochgürtel: „Wir sind drei große Individualisten, verspüren auf der Bühne aber kein Konkurrenzdenken.“ Einen gewissen Zwang übt Ralf Kramp aber doch auf ihn aus. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Den drei Protagonisten Lang, Hochgürtel und Kramp waren im Naturzentrum Nettersheim gleich zwei Dinge anzumerken: Zum einen ist da die Chemie zwischen den drei Gängstern, die sich die Bälle zuspielen und so aus dem Stegreif im Auftrittsmodus sind.

Und zum zweiten: Es fehlt ihnen momentan an der Möglichkeit, die Sau rauszulassen. Da kam die Handvoll Journalisten gerade recht als Publikum. Tatsächlich hatte die Eifel-Gäng Corona-bedingt nur zwei Auftritte im Jahr 2020 (in Zülpich und in Kaisersesch) anstatt der üblichen zehn bis zwölf.

Das Naturzentrum in Nettersheim war bewusst gewählt worden. Schließlich war es dieser Ort, an dem im Jahr 2011 der erste Auftritt des Trios stattfand. Dass man nun im kommenden Jahr zehnjähriges Bestehen der Truppe feiert, man zwischenzeitlich sogar als „Paten der Eifel“ die Region bei der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vertreten sollte, damit hatte keiner gerechnet. „Die Gründung war eigentlich eine Schnapsidee. Geplant waren drei Aufführungen dort, wo wir leben: Also einer in Nettersheim, einer in Mechernich und einer in Russland-Pfalz“, erinnert sich Manfred Lang.

Drei ehemalige Kollegen

Initiator der Eifel-Gäng war „Wibbelstetz“-Frontmann und Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel, dem die ehemaligen Zeitungskollegen (Hochgürtel und Lang arbeiteten beide beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ zusammen, Kramp lieferte einmal wöchentlich eine Karikatur für die Eifelausgabe) als mögliche Komplizen in den Sinn kamen. „Wir alle drei haben unser Publikum, also haben wir alle drei zusammen ganz viel Publikum“, so Hochgürtels Rechnung.

Er sollte Recht behalten. Schon der erste Auftritt war nach zwei Wochen ausverkauft. Dabei sollte es auch bleiben, egal ob in kleinen Räumen oder in großen Sälen wie dem Kursaal Gemünd oder dem Casino Euskirchen, egal ob in der Heimat oder im „Ausland“ (Morenhoven oder Kaisersesch).

Das Konzept stellt die Stärken der drei Protagonisten in den Vordergrund: Einer singt, einer liest, einer trägt vor – oder wie Kramp es beschreibt: „Die Lieder von Günter, die Verzällcher von Manni, die Kurzkrimis von mir.“ Hochgürtel ergänzt: „Wir sind drei große Individualisten, verspüren auf der Bühne aber kein Konkurrenzdenken.“

Besonders wichtig: Die Eifel-Gäng weiß auch zu Beginn eines Auftritts nicht, was passieren wird. Nur einmal, erinnert sich Lang, habe man ein echtes Konzept erstellen müssen. Ansonsten verlässt man sich auf die gottgegebene Spontaneität jedes einzelnen.

Und dann gibt es ja auch noch die besonderen Ereignisse während und rund um die Auftritte. Beispielsweise den „Kelzer Fenstersturz“, bei dem sich die Eifel-Gäng unfreiwillig beim Umziehen unmittelbar vor einem Auftritt in Kelz hinter Schloss und Riegel wiederfand und sich durchs Fenster befreien musste. Oder die „Künstlerversenkung von Bergbuir“, bei der sich ein Sofa, das zum Bühnenbild gehörte, als nicht sitztauglich erwies und die Herren Kramp und Lang mit dem Hosenboden beinahe auf der Bühne saßen, weil sie so sehr in dem Sofa versanken.

All diese Geschehnisse sowie ausgewählte Liedtexte von Hochgürtel inklusive der Akkorde und der ausschweifenden Einleitungen, Geschichten von Manfred Lang (natürlich in einer bunten Mischung aus Hochdeutsch und Eifeler Platt) sowie die mörderischen Kramp’schen Kurzkrimis finden sich nun auf den 156 Seiten des Eifel-Gäng-Buches wieder.

Signierstunden vor Buchhandlungen

Als Anregung für den Bucherwerb sprach dann nicht nur der Gängster, sondern auch der Verleger Ralf Kramp, der sich das perfekte Weihnachten 2020 so vorstellt: „Wenn die Leute im ganz kleinen Kreis zu Hause feiern müssen, dann mit uns.“ Und Manfred Lang ergänzte: „Wenn dann schallendes Gelächter durch die Eifel hallt, dann haben wir unser Ziel erreicht.“

Und wer die Eifel-Gäng doch noch live erleben möchte, hat zumindest in Kürze die Möglichkeit dazu. Denn die drei Gängster werden an drei Tagen ihr Buch mit CD vor Buchhandlungen der Region persönlich vorstellen und auch den Fans signieren. Termine sind:

Freitag, 27. November, 11 Uhr: Leserei, Bad Münstereifel; 12 Uhr: Mütters Buchhandlung, Bad Münstereifel; 15 Uhr: Buchhandlung Schwinning, Mechernich.

Freitag, 4. Dezember, 10 Uhr: Buchhandlung Pavlik, Kall; 14 Uhr: Reinhards Lesewald, Zülpich:

Samstag, 5. Dezember, 12 Uhr: Buchhandlung Rotgeri, Euskirchen.

„Die Eifel-Gäng: Hände hoch – es wird lustig!“ ist für 24,50 Euro in der Edition Eyfalia des KBV-Verlags erschienen und in jeder Buchhandlung erhältlich. ISBN: 978-3-95441-539-7.

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Tourismus

Ferienwohnung ,,Auf der Heg“ erhält 4 Sterne

Kaisersesch/Dünfus, 24.11.2020 – Margret und Helmut Wolkenfeld gehören seit Oktober zu den ,,Gastgebern mit Herz im Schieferland Kaisersesch“. Die neue und modern eingerichtete Ferienwohnung ,,Auf der Heg“ in Dünfus (56754) bietet auf 75 m² viele Annehmlichkeiten.  Die Ferienwohnung wurde nun mit 4 Sterne klassifiziert. Sie verfügt über eine Küche, ein geräumiges Wohn-/Esszimmer, ein Badezimmer und zwei Schlafzimmer.

Bürgermeister Albert Jung, Ortsbürgermeister Marcus Cortnum sowie die Touristikerinnen Christina Schmitt und Linda Bamberg gratulieren Margret und Helmut Wolkenfeld zu dieser Auszeichnung.

Die Klassifizierung wurde durch das Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch durchgeführt. Weitere Informationen und Beratung rund um die Sterneklassifizierung erhalten Sie beim Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch (Tel.: 02653 9996 502; E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de).

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Corona-Dashboard für Kreis Euskirchen

Euskirchen, 24.11.2020 – Landrat Markus Ramers schaltet neue Homepage der Kreisverwaltung zur Pandemielage in den Kommunen frei – Abrufbar unter https://corona.kreis-euskirchen.de – In Kürze soll es dort auch Informationen zum geplanten Impfzentrum geben.

Wieviele Corona-Fälle gibt es aktuell im Kreis Euskirchen? Wie viele in meiner Stadt oder Gemeinde? Wie ist der Inzidenzwert? Diese Fragen beantwortet das neue Corona-Dashboard des Kreises Euskirchen, das Landrat Markus Ramers kürzlich freigeschaltet hat. „Angelehnt an die Seite des Robert-Koch-Instituts findet man hier alle Infos übersichtlich und verständlich auf einen Blick“, so Ramers.

Das Highlight des neuen Corona-Portals ist eine Karte des Kreises Euskirchen, die die Corona-Fallzahlen aller Kommunen visualisiert. Ein Klick auf die jeweilige Kommune, und man erkennt auf den ersten Blick, wie die Lage in der unmittelbaren Nachbarschaft ist. Hinzu kommen mehrere Grafiken, die den Verlauf der Pandemie seit Beginn im Frühjahr darstellen – Gesamtzahl der Fälle, die Genesenen, die Todesfälle, die Entwicklung der Inzidenz.

Neben diesen täglich aktualisierten Infos finden die Bürger auf der Seite wichtige Informationen rund um Corona, z.B. was man tun soll, wenn man Krankheitssymptome hat oder wie die Quarantäne verläuft. „Das ist unser Servicepaket zur Corona-Thematik“, sagt Ramers: „An dieser Stelle werden wir in Kürze auch über das im Kreis Euskirchen geplante Impfzentrum informieren.“ Mit dem Link https://corona.kreis-euskirchen.de geht es direkt zum neuen Corona-Dashboard.