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Größter Karnevalszug im Kreis Euskirchen am Donnerstag 08. Februar 2024

Mechernich-Kommern – Legendärer Kommerner Kinderzug  – Zum 21. Mal eröffnen rund 1000 Pänz den Straßenkarneval in Kommern – Motto: „Wenn us Pänz Karneval fiere, sull et nur Kamelle und Konfetti rääne!“ – Um 9 Uhr werden dann alle gespannt auf Frank Drehsen schauen, Lehrer an der KGS Kommern und auch in diesem Jahr wieder Zugleiter, der das Zeichen zum Start des Kommerner Kinderzuges geben wird.

Unter dem Motto „Wenn us Pänz Karneval fiere, sull et nur Kamelle und Konfetti rääne!“ zieht der Kinderkarnevalszug dann wie gehabt vom Andersenweg über Im Rothenfeld, In der Eule, Kölner Straße und Gielsgasse bis zur Bürgerhalle, wo Günter Kornell, der erste stellvertretende Bürgermeister Mechernichs, den Stadtschlüssel an das Dreigestirn überreichen werde.

„Größter Karnevalszug im Kreis“

Der größte Teil des närrischen Lindwurms stellt, wie nun bereits zum 21. Mal, die Grundschule Kommern mit über 300 Kindern. Weitere Pänz der umliegenden Kindergärten und weiterführenden Schulen aus der Stadt am Bleiberg werden sich der Grundschule dabei anschließen. Auch das Kommerner Dreigestirn werde somit Teil des „größten Kinderkarnevalszuges im Kreis Euskirchen“.

„Die Zuschauer am Rand der Straßen dürfen sich auf Schafe, wilde Tiere, Märchen- und Fabelwesen, aber auch auf Zootiere, ZauberInnen, Harry-Potter-Figuren, Krümelmonster, Cowboys, Cowgirls, Rehe, DiebInnen und PolizistInnen freuen!“, so die KGS Kommern.

Eine besondere Attraktion werde darüber hinaus die Klasse 3a mit ihrem Klassenlehrer Karl Frohn bieten. Er ist – als einziger Lehrer der KGS Kommern – von Anfang an bei jedem Kinderzug mit dabei gewesen. In diesem Jahr wird er sich mit seinen Pänz als Highland-Rind verkleiden – gemäß ihres geliebten Klassentiers Gerhard.

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Sprunghafter Anstieg – Immer mehr E-Autos an evm-Ladestationen

Region/Koblenz – Energieversorgung Mittelrhein baut die Ladeinfrastruktur in der Region weiter aus – In der Region sind immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge unterwegs. Das spürt auch die Energieversorgung Mittelrhein (evm): „Bei unseren öffentlichen Ladestationen verzeichnen wir ein rasantes Wachstum“, berichtet evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. Die Zahl der Ladevorgänge hat sich im Vergleich zu Vorjahr im Jahr 2023 fast verdoppelt: Insgesamt rund 33.800-mal standen Fahrzeuge an einer der 128 Ladepunkte, die die evm im nördlichen Rheinland-Pfalz betreibt.

Entsprechend hat sich auch das Ladevolumen in etwa verdoppelt: Gingen an den evm-Stationen 2022 noch 336.000 kWh durch die Leitungen, waren in im zurückliegenden Jahr bereits rund 662.000 kWh. „Das zeigt, dass wir mit unserer Strategie des bedarfsgerechten Ausbaus richtig liegen“, kommentiert Peerenboom. Auch der weitere Trend zeigt klar nach oben: Im Dezember konnte erstmals die Marke von 100.000 kWh Absatzmenge geknackt werden. Allein im zurückliegenden Jahr hat die evm 70 neue Ladepunkte in Betrieb genommen.

Auch für das neue Jahr hat der regionale Energieversorger etliche Projekte in der Pipeline, um das öffentliche Ladenetz konsequent weiter auszubauen. Vertraglich bereits in trockenen Tüchern sind sechs Schnelllade-Projekte mit 22 Ladepunkten und acht weitere Projekte mit 42 Normalladepunkten. Zu den Standorten zählen beispielsweise das Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich sowie die Koblenzer Stadtteile Metternich und Karthause.

Eine Übersicht über die Ladestationen findet sich unter www.evm.de/emobil

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Politik

Leitfaden stärkt und beschleunigt Ausbau der Solarenergie in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Der Ausbau der Photovoltaik ist eine bedeutsame Säule zur Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele in Rheinland-Pfalz. Das Innenministerium hat nun einen Leitfaden zur Planung und Bewertung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen aus raumordnerischer Sicht vorgelegt. Innenminister Michael Ebling zeigte sich erfreut, dass mit Vollzug des Leitfadens die Hürden für einen beschleunigten Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik weiter reduziert werden.

„Mit dem vorliegenden Leitfaden schaffen wir ein Hilfswerk, das die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen aufgreift und die Vorgaben aus der vierten Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms konkretisiert. Gleichzeitig erzielen wir eine Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Zulassungsverfahren durch einen forcierten Bürokratieabbau“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Im Januar 2023 setzte die rheinland-pfälzische Landesregierung mit der Fortschreibung des Kapitels Erneuerbare Energien des Landesentwicklungsprogramms IV entscheidende Rahmenbedingungen für einen kräftigen Ausbau der Solarenergie. Dabei wurden die regionalen Planungsgemeinschaften verpflichtet, in den Regionalplänen Vorbehaltsgebiete für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auszuweisen. Im LEP IV wurde beispielsweise festgelegt, dass Freiflächen-Photovoltaikanlagen flächenschonend, insbesondere auf zivilen und militärischen Konversionsflächen, entlang von linienförmigen Infrastrukturtrassen sowie auf ertragsschwachen, artenarmen oder vorbelasteten Acker- und Grünlandflächen errichtet werden sollen.

Der aktuelle Leitfaden nimmt nun zentrale Anliegen der regionalen und kommunalen Planungs- sowie Projektträger in Bezug auf Freiflächen-Photovoltaikanlagen in den Fokus. So enthält der Leitfaden unter anderem eine Definition von Zulassungskriterien für Zielabweichungen und adressiert die zunehmende Flächenkonkurrenz zwischen Freiflächen-Photovoltaik und Landwirtschaft, zum Beispiel in Bezug auf die Konkretisierung des Flächen-Monitorings. Zudem werden die oberen und unteren Landesplanungsbehörden aus Gründen der dringend notwendigen Beschleunigung gebeten, bei Vorhaben der Freiflächen-Photovoltaik auf die Forderung nach der Durchführung beziehungsweise die Einleitung von Raumverträglichkeitsprüfungen im Regelfall zu verzichten.

„Mit dem neuen Leitfaden setzen wir die Weichen für einen beschleunigten Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik, um die Energiewende im Land mit Nachdruck weiter voranzutreiben und gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, sagte der Minister.

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Ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich brachten lebenswichtige Hilfsgüter in die Ukraine

Mechernich/Chmelnyzkyj – Eine Achterbahnfahrt der Emotionen liegt hinter dem achtköpfigen Team der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich, das Gefahren für Leib und Leben auf sich genommen hat, um Menschen in der Ukraine zu helfen: Feuerwehrchef Jens Schreiber, die freiwilligen Feuerwehrleute Markus Kurtensiefen, Dierk Krull, Johannes Nesselrode, Gerd Nelles, Strack, Tobias Krings, Michael Franke und Rainer Schulz von der Stadtverwaltung.

Gemeinsam mit anderen Freiwilligen Feuerwehren und dem Impulsgeber Harald Fischer, Kopf der Hilfsgruppe „Sophie“, hatten sie in einem großen Konvoi dringend benötigte Hilfsgüter, unter anderem auch drei ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge aus der Stadt am Bleiberg, darunter ein Drehleiterfahrzeug, in die ukrainische Stadt Chmelnyzkyj gebracht. Hier kommen sie zum Einsatz, wenn der russische Angriffskrieg wie eigentlich immer die trifft, die nur in Ruhe leben wollen: Zivilisten, meist Frauen und Kinder.

„Kein Auge trocken geblieben“

36 Stunden lang waren die Männer im dichten Schneetreiben des großen Unwetters in Richtung rund 1700 Kilometer gen Osten gefahren, hatten stundenlang an der ukrainischen Grenze gewartet und sich schließlich aufgeteilt. Die Einen fuhren mit den Feuerwehr-Fahrzeugen nach Chmelnyzkyj, die Anderen brachten dringend benötigte Vorräte wie Lebensmittel und Medizin zu einem Kloster in Ternopil, das man mittlerweile als Kinderheim für Kriegswaisen nutzt. Die Dankbarkeit der Kinder und Nonnen war groß. Vor allem sei hier „kein Auge der Helfer trocken geblieben“.

Das mediale Interesse war auf ukrainischer wie deutscher Seite sehr groß, einige dieser schönen Momente konnten eingefangen werden. Ein Kamerateam des WDR hatte den Konvoi begleitet, um die Reise zu dokumentieren. Auch die ARD thematisierte die Fahrt beispielsweise im „Europamagazin“, das ZDF im „Morgenmagazin“ in ganz Deutschland. Hier hatte die Agentur ProfiPress bereits berichtet. Bei der Übergabe ließen es sich Bürgermeister, Landrätin, Bezirksrat sowie Vertreter von Verwaltung und Militär ebenso wenig entgehen, die Helfer persönlich zu empfangen, Geschenke wie Flaggen und Medaillen zu überreichen sowie ihnen ihren persönlichen Dank von Herzen auszusprechen.

„Selten so viel Dankbarkeit erlebt“

Nun sind schon einige Tage vergangen. Doch die Eindrücke bleiben, da sind sich Rainer Schulz und Markus Kurtensiefen einig. Schulz: „“Es ist ein gutes Gefühl, Gutes getan zu haben. Dennoch bleibt erstmal eine gewisse Beklemmung. Denn das Gefühl, sich in einem Kriegsgebiet mitten in Europa aufzuhalten – das Leid der Menschen hautnah mitzuerleben – ist unbeschreiblich bedrückend.“

Mitten in der Nacht waren sie samt Polizeieskorte in Chmelnyzkyj angekommen, wurden direkt freundlich empfangen und verpflegt. Am darauffolgenden Mittag fand dann die offizielle Übergabe auf samt Einweisung in die Fahrzeuge auf dem Rathausvorplatz mit vielen offiziellen und neugierigen Gästen statt.

Hier übernahm Markus Kurtensiefen spontan die offizielle Stellvertreterrolle, empfing Urkunden, sprach zu den Menschen und gab sogar Interviews im landesweiten Fernsehen. „Selten habe ich so viel Dankbarkeit über Dinge erlebt, die andere nicht mehr haben wollten. Aber natürlich kann auch alte Technik Leben retten, an die diese Menschen sonst wohl nie gekommen wären. Das hat mich mit großer Freude und mit Stolz erfüllt!“

Schon in der Schule sensibilisiert

Danach lud man die Männer erst auf die örtliche Feuerwache, dann in das Feuerwehr-Museum ein, in dem auch Munitionsfunde aus dem Krieg ausgestellt werden. „Ein heikles Thema. Aufgrund der davon ausgehenden Gefahr im ganzen Land werden die ukrainischen Kinder mittlerweile sogar schon in der Schule schon darin sensibilisiert, nicht auf die Idee zu kommen, beispielsweise mit alten Granaten zu spielen.

Nach einem schönen, gemeinsamen Tag mit den örtlichen Kräften trat man schließlich schon am nächsten Tag die Rückfahrt an. Hier traf man sich an der polnischen Grenze wieder mit dem restlichen Team, bevor der Rückmarsch über Dresden erfolgte, wo sich ein Feuerwehrmann freiwillig zur Hilfe gemeldet hatte. Später erreichte man dann schließlich wieder sicher und erschöpft die schöne kleine Stadt am Bleiberg. Mitten in der Nacht reinigte man die Fahrzeuge sogar noch, damit sie gleich am nächsten Tag wieder ihren alltäglichen Dienst antreten konnten.

„Würde sofort wieder fahren!“

Die Menschen in der Ukraine hätten einen „gefassten Eindruck“ gemacht, auch nach bald zwei schrecklichen Jahren des sinnlosen Mordens. Vom Kampfalltag hätten die Männer zwar außer zwei Luftalarmen nichts mitbekommen, Straßensperren und bewaffnete Soldaten entlang der Straßen ließen aber erahnen, wie der Alltag in der Ukraine aussieht – der wohl noch lange so bleiben könnte.

„Wenn der Krieg vorbei ist, fahr ich dort mit Sicherheit noch einmal hin. Mit dem ein oder anderen habe ich mich nämlich auf einen Vodka verabredet!“, betonte Rainer Schulz mit einem Schmunzeln. Und auch Markus Kurtensiefen war sich sicher: „Ich würde sofort wieder hinfahren!“ Besonders gefreut habe Schulz auch die große Unterstützung seiner Kollegen von der Mechernicher Stadtverwaltung: „Ich habe auf der Hinfahrt wirklich viele Nachrichten bekommen, die mit glückliche gestimmt und bewegt haben. Das so viele an mich gedacht haben, hatte ich nicht erwartet.“

Gerne wären er und Kurtensiefen aber auch bei der Truppe im Kloster mit dabei gewesen um mit den kriegsgebeutelten Kindern und Nonnen auch einmal persönlich sprechen zu können.

Kontakt per Facebook

Doch für die Mechernicher Helfer ist die Aktion hier noch nicht beendet. „Wir bleiben beispielsweise per Facebook in Kontakt mit den Menschen vor Ort, informieren uns regelmäßig über ihre Situation und wie es den Fahrzeugen geht. Allgemein war diese Reise so emotional, dass sie wirklich unter die Haut ging. Das hätte ich mir vorher wirklich nicht vorstellen können“, erklärte Markus Kurtensiefen nun gegenüber der Agentur ProfiPress.

Auserzählt ist hier also noch gar nichts. Die Not der Menschen bleibt, Russland attackiert weiterhin aggressiv. Doch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Mechernich hilft, auch über Ländergrenzen hinweg. Damit bald jedes Kind in der Ukraine wieder lachen kann – und die Schrecken des Krieges der Vergangenheit angehören.

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Wirtschaft

Kreissparkasse Mayen wächst auch in herausfordernden Zeiten

Mayen/Region – Nähe zu Unternehmen und Privatkunden steht im Mittelpunkt – Auf ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 blickt die Kreissparkasse (KSK) Mayen zurück. Angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen durch Zinsanstieg, Inflation und Energiekrise sowie den weltpolitischen Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten konnte die KSK Mayen heute sehr gute Bilanzzahlen präsentieren. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch und Vorstandsmitglied Christoph Weitzel erläuterten die Ergebnisse im Detail.

Bilanzsumme erneut über 2,5 Mrd. Euro

Mit 2,563 Mrd. Euro lag die Bilanzsumme 40 Mio. Euro über dem schon sehr guten Vorjahresergebnis. „Bei unseren Kundinnen und Kunden besteht eine große Nachfrage nach kompetenter Beratung und verlässlichen Angeboten sowohl auf der Einlagen- als auch auf der Kreditseite. Die Zahlen belegen das große Vertrauen in unsere Kreissparkasse Mayen, die in der Region nach wie vor Marktführer ist“, betont Karl-Josef Esch. Ihr Eigenkapital konnte die KSK weiter erhöhen, es lag zum Jahresende bei rund 280 Mio. Euro.

Motor für den regionalen Wirtschaftskreislauf

„Bei uns funktioniert der regionale Wirtschaftskreislauf. Das sehen wir auch am Gleichgewicht der Kundeneinlagen und der Kredite, denn den Krediten an Unternehmen und Haushalte, die die KSK vergibt, stehen Einlagen der Kundinnen und Kunden in etwas gleicher Höhe gegenüber“, so Christoph Weitzel.

Die Kredite an Privat- und Firmenkunden lagen zum Jahresende bei fast 2 Mrd. Euro. Neu zugesagt wurden insgesamt 257 Mio. Euro, davon 80 Mio. Euro für gewerbliche Finanzierungen, 32 Mio. Euro an Konsumentenkredite und 145 Mio. Euro für den Wohnungsbau.

Das Kundengeldvermögen, also die Summe aus Einlagen- und Wertpapierbeständen, hat erneut zugelegt um 106 Mio. Euro (4,2 Prozent) und beläuft sich zum Jahresende 2023 auf 2.625 Mrd. Euro.

Zuwachs bei den Girokonten

Insgesamt eröffneten Privatpersonen 3.525 neue Girokonten. Ihre Marktführerschaft konnte die KSK so noch weiter ausbauen, mehr als jeder zweite Einwohner führt sein Girokonto bei der KSK, die insgesamt 66.689 Girokonten betreut.

Sparen bleibt Thema

Bausparen – ob für den Immobilienerwerb, den Hausbau oder Modernisierungen – ist weiterhin ein Trendthema. Gerade angesichts der in Summe gestiegenen Zinsen für Wohnungsbau- und Modernisierungskredite können sich die Finanzierer günstige Zinsen sichern. Insgesamt vermittelte die KSK für 94 Mio. Euro neue Bausparverträge.

Die gezahlten Beiträge für durch die KSK vermittelte private Provinzial-Sachversicherungen liegen bei 5,1 Mio. Euro und belegen die große Nachfrage der Kundinnen und Kunden nach umfassender Risikoabsicherung.

Auch beim Sparen ging der Trend klar nach oben. Wertpapiersparpläne waren gefragt: 12.419 hatte die KSK für ihre Kundinnen und Kunden Ende 2023 im Bestand in insgesamt 12.081 Kundendepots. Der Wertpapierumsatz ist stark um über 56 Prozent gestiegen.

„Als erstes Kreditinstitut der Region haben wir bereits im Herbst 2022 wieder eine Verzinsung für das Tagesgeld eingeführt. Auch 2023 haben wir kurzfristig auf Marktänderungen reagiert und attraktive Konditionen bei Passivanlagen angeboten, die sehr nachgefragt waren. Unsere Kundinnen und Kunden können sich auch in Zukunft auf vielfältige und faire Angebote verlassen“, so Christoph Weitzel.

Weils um mehr als Geld geht – KSK Mayen als Wirtschaftsfaktor für die Region

Bei den erfreulichen Zahlen profitiert auch die Allgemeinheit. Die KSK hat 10 Mio. Euro Steuern in die Region gezahlt und trägt damit dazu bei, dass unsere Region lebenswert bleibt. Dazu kommen noch einmal 3,08 Mio. Euro, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Lohnsteuerzahlungen eingebracht haben, in Summe also 13,08 Mio. Euro.

Größter Förderer gesellschaftlichen Engagements

Auch bei Spenden und Sponsoring steht die KSK Mayen mit ihrem Förderengagement an der Spitze. Über 885.000 Euro flossen 2023 in mehr als 1.000 Einzelmaßnahmen. Dazu kamen über 2.000 Kinder, die an geförderten Ferienfreizeiten teilnehmen konnten. Diese Förderung kommt über die Stiftung ‚Für unsere Jugend‘, die insgesamt 98.000 Euro für 260 Maßnahmen ausgeschüttet hat. Das Stiftungskapital wurde 2023 auf 5 Mio. Euro aufgestockt. Wegen der stark gestiegenen Kosten für Ferienzeiten erhöht die KSK dort den Zuschuss nochmal um 50 Prozent. 2024 wird das Spenden- und Sponsoringengagement ausgeweitet, es können weitere und größere Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Initiativen unterstützt werden. Dabei ist auch angedacht, Projekte zur Förderung von Weltoffenheit und Toleranz zu initiieren.

Ein wichtiger Punkt für die Spendenausschüttung ist auch die „PS-Sparen-Lotterie“ der Sparkassen. Je mehr Personen hier mitmachen, also Sparen und gleichzeitig attraktive Gewinnchancen nutzen, desto mehr Ausschüttungen kann die KSK vornehmen.

„Die Vereine können sich auf uns verlassen. Wir machen vieles möglich, was sonst vielleicht nicht umsetzbar wäre. Dabei sind auch unsere Kolleginnen und Kollegen persönlich engagiert, zum Beispiel beim Weihnachtsbasar in Mayen oder der Spende sowie dem Verladen von Hilfsgütern für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Die Spende der Kreissparkasse hierfür wurde übrigens extra zusätzlich zum ‚normalen‘ Spendenbudget für die Region ausgeschüttet“, unterstreicht Karl-Josef Esch.

Nähe – viel mehr als nur ein Wort

Nicht Anteilseignern oder Mitgliedern und damit dem größtmöglichen Profit ist die Kreissparkasse Mayen verpflichtet, sondern dem Allgemeinwohl. Dabei steht der Kunde immer und überall im Mittelpunkt. „Wir sind eine aktive Beziehungssparkasse mit kurzen Entscheidungswegen, detaillierten Kenntnissen über die Lage in der Region und vielen kompetenten und engagierten Kolleginnen und Kollegen, die ‚mit Herzblut‘ dabei sind“, so Christoph Weitzel, „Digital bleiben wir ebenso Vorreiter. Unsere Sparkassen-Banking App wurde von ‚Capital‘ wieder mit der Höchstnote ausgezeichnet – das spricht für sich.“

KSK als große Arbeitgeberin der Region stellt weiter ein und sucht Auszubildende

Die KSK ist einer der großen Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe. Es werden Beraterinnen und Berater, Seiteneinsteiger und Auszubildende eingestellt. Für 2024 werden noch Auszubildende gesucht. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Beratung oder zum Beispiel auch in der IT-Abteilung, im Marketing, in der Revision, im Personalwesen, der Betriebswirtschaft, dem Controlling oder anderen interessanten internen Bereichen. Wir freuen uns auch weiterhin über Bewerbungen auf www.kskmayen.de“, so Karl-Josef Esch.

Auslandsgeschäft und Nachhaltigkeit im Fokus

Für 2024 hat sich die KSK viel vorgenommen. Der weitere Ausbau der Betreuungs- und Beratungsqualität im Firmen- und Privatkundengeschäft steht im besonderen Fokus. So bietet die KSK Kunden im Auslandsgeschäft sowie Zins- und Währungsmanagement mit Jahressstart eine noch größere Bandbreite an Leistungen. Damit intensiviert und professionalisiert die KSK das internationale Firmenkundengeschäft weiter, bedient die wachsenden Anforderungen der hiesigen Unternehmen und begleitet sie verlässlich auch in schwierigerem Fahrwasser.

Ebenso sind die Themen Nachhaltigkeit und Transformationsfinanzierung ein Schwerpunkt der nächsten Jahre. „Als Teil der Gesellschaft leisten wir unseren Beitrag, den CO2-Fußabdruck klein zu halten. Bei uns gilt das für Produkte, die wir unseren Kunden anbieten, aber ebenso auch für unseren eigenen Betrieb“, so Karl-Josef Esch. So unterstützt die KSK Privat- und Firmenkunden zum Beispiel mit nachhaltigen Anlageprodukten oder auch Investitionskrediten auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft.

Gerade erst im Januar wurde die Kreissparkasse Mayen in Simmerath-Eicherscheid gemeinsam mit anderen besonders innovativen Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Belgien mit dem „EIFEL Award für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet und zeigt auch damit, wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt.

„Ihre tiefe Verwurzelung im eigenen Geschäftsgebiet macht unsere Kreissparkasse zu einem verlässlichen Partner für die Menschen in der Region. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen die Bedürfnisse und Herausforderungen von Privat- und Firmenkunden, weil sie selbst Teil der Gemeinschaft sind. Es ist eben diese enge Bindung an die Gemeinschaft, die es unserer Kreissparkasse nicht nur ermöglicht, maßge-schneiderte Finanzlösungen anzubieten, sondern auch Vertrauen zu schaffen und lokale Projekte, Vereine und Initiativen zu unterstützen, die das kulturelle und soziale Leben in der Region bereichern“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender des Verwaltungsrats.

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Top-Events

Oche Alaaf – Närrische Ratssitzung im Krönungssaal Aachen

Aachen – Auch in diesem Jahr lädt die Oberbürgermeisterin mit dem Stadtrat am Vorabend des Fettdonnerstag zur närrischen Ratssitzung in den Krönungssaal des Rathauses ein. Die Sitzung startet am 7. Februar um 18.11Uhr, Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr.

Bis ungefähr 22 Uhr nehmen „pratschjecke“ Ratsleute kreativ und humorvoll sich gegenseitig, die Verwaltung und auch die Oberbürgermeisterin auf die Schippe. In der närrischen Ratssitzung wird nicht hart gekämpft, sondern gemeinsam laut und ausgiebig gelacht und gefeiert. Natürlich darf der Prinz mit seinem Hofstaat und der Prinzengarde nicht fehlen. Die Stadtwache Oecher Penn ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Programms. Aber auch weitere Größen des Öcher Fastelovvends wie die Rathausgarde Öcher Duemjroefje, die Jugendgarde des AKiKa, der AKV mit seinem AKV-Ballett, Paul Hahn, oder die Stallburschen setzen Höhepunkte im Programm. Und die Organisator*innen haben noch die ein oder andere Überraschung in petto.

Der Eintritt ist für alle frei. Närrische Kostümierung ist erwünscht.

An Fettdonnerstag, 8. Februar, übernehmen dann wieder die Närr*innen das Kommando auf dem Markt. Ab 10 Uhr präsentiert das KK Oecher Storm in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen ein jeckes Programm. Pünktlich um 11 Uhr werden die Oecher Maatwiever das Rathaus stürmen und Prinz Thomas IV. den Stadtschlüssel von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erhalten.

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Wirtschaft

Erdenwerk Presto Humus GmbH erhält begehrten EIFEL Award 2023

Region/Kobern-Gondorf – Die Eifel ist als Wirtschaftsregion in besonderer Weise abhängig von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. Die hohe Lebensqualität ist ein wichtiger Standortfaktor. Darüber hinaus basieren viele Betriebe auf intakter Natur, vom touristischen Betrieb über die Produzenten von Lebensmitteln bis hin zum Dienstleister für nachhaltige Lösungen. Der breit gefächerte Branchenmix von solidem Handwerk bis zur innovativen Hightech macht die Eifel stark und zukunftsfähig. Als eines von insgesamt 36 Unternehmen wurde die Firma mit dem EIFEL AWARD 2023 für herausragendes Engagement im Bereich Nachhaltigkeit von einer hochkarätigen Jury ausgezeichnet.

Für das Erdenwerk aus Kobern-Gondorf gehört das Thema Nachhaltigkeit zur DNA des Unternehmens. Alexandra Menge, die als Unternehmenssprecherin den Preis der Presto Humus GmbH entgegennahm, gehört das Thema des EIFEL Award sogar zu den Grundvoraussetzungen des Geschäftsmodells: „Wir sind Erdenmacher, Gartenliebhaber und vor allem Umweltschützer! In Zeiten knapper Ressourcen schaffen wir echte Nachhaltigkeit und Wertschöpfung: Aus ‚grünen Reststoffen‘ entstehen neue Produkte für Endverbraucher. Wir stehen für Kreislaufwirtschaft, denn dank eigener Rohstoffversorgung mit nachwachsenden und natürlichen Produkten wie beispielsweise Rohrinden und Grünschnittkompost bekommt die Natur durch uns zurück, was sie bietet.“ Presto Humus GmbH produziert als familiengeführtes Unternehmen seit 45 Jahren hochwertige Pflanzsubstrate von A wie Anzuchterde bis Z wie Zitruspflanzenerde und gehört damit zu Deutschlands größten Werken in der Branche. Das Unternehmen ist auch EIFEL-Arbeitgeber und beschäftigt am Firmensitz in Kobern-Gondorf rund 103 Mitarbeitende.

Der Bewerbungsbogen für den EIFEL Award fragte sowohl harte wie weiche Faktoren ab: Welche baulichen oder energetischen Maßnahmen werden im Betrieb umgesetzt? Welche Innovationen tragen dazu bei, Produktion und Verbrauch ressourcenschonend zu gestalten? Wie werden die Beschäftigten zu nachhaltigem Handeln motiviert? Wie wird die soziale Verpflichtung von Nachhaltigkeit als Zukunftsbasis verwirklicht? „Auf all diese Fragen konnten wir überzeugende Antworten finden“, so Firmeninhaber Alexander Storr, der sich über diese Auszeichnung besonders freute und verrät weiterhin „Vor zwei Jahren befand die Architektenkammer RLP auch unseren Büro-Neubau für die besonders nachhaltige Bauweise als auszeichnungswürdig. Der Erhalt des EIFEL Award belegt die Kontinuität in diesem wichtigen Thema.“, so Storr. Die gute Nachricht: Ab 1. März öffnet der Werksverkauf wieder. Die torffreien Pflanzerden des ausgezeichneten Unternehmens können dann immer donnerstags, freitags (9-17 Uhr), sowie samstags, (9-12 Uhr) am neuen Standort in Plaidt, Ludwig-Erhard-Straße 2 erworben werden.

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Energiewende gestalten – Elektroinstallateure im Austausch mit Netzbetreiber Westnetz

Wittlich – Die Energiewende bringt zusätzliche Aufgaben mit sich. Sei es, ob eine Wärmepumpe installiert wird und einen eigenen Stromzähler erhält, eine PV-Anlage einen Zweirichtungszähler erforderlich macht oder die Wallbox für die E-Mobilität über einen separaten Zähler laufen soll. In all diesen Fällen werden Arbeiten am Stromnetz erforderlich, die nur von Elektroinstallateuren vorgenommen werden dürfen, welche beim Netzbetreiber in das Installateur Verzeichnis eingetragen sind und somit eine Konzession haben.

Um gemeinsam die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, trafen sich Ende Januar die Installateure mit Netzbetreiber Westnetz GmbH in der Geschäftsstelle der Innung für Elektro- und Gebäudesystemtechnik Bernkastel-Wittlich. Hier wurden aktuelle Fragen ausgetauscht, Strukturen des Netzbetreibers erläutert und Informationen zu den neuen intelligenten Messsystemen (iMSys) gegeben. „Ein intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung (Zähler) und einer Kommunikationseinheit (Smart Meter Gateway). Zusammen bilden sie das intelligente Messsystem“, heißt es von der Westnetz. In der Regel werden diese Zähler an Messstellen eingebaut, bei denen der Jahresstromverbrauch über 6000 Kilowattstunden liegt oder eine Einspeisung mit einer Anlagenleistung größer als 7 kW und bis 25 kW ans Netz gehen soll.

„Der direkte Austausch mit dem Netzbetreiber ist uns wichtig“, erzählt Obermeister Dieter Hoffmann. „Neben aller digitaler Kommunikation ist es hilfreich, die Ansprechpartner persönlich zu kennen und im Dialog zu stehen. Auch im Interesse unserer Kunden, den Verbrauchern.“

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Gesundheit

Lästig – aber harmlos – Wenn der Lippenherpes zuschlägt hilft nur abwarten

Region/Eisenberg – Oft weiß man genau, was ihn ausgelöst hat: Bei manchen ist es Stress, bei anderen Ekel, bei wieder anderen UV-Licht. Meist steckt ein geschwächtes Immunsystem dahinter, wenn die Bläschen an der Lippe sprießen. Was mit einem Kribbeln und Spannen beginnt und sich dann in unschönen juckenden Bläschen niederschlägt, ist für Erwachsene zum Glück in den allermeisten Fällen harmlos, so die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Nur wenn die Bläschen auf andere Hautpartien übergreifen oder Fieber und Unwohlsein hinzukommen, sollte man auf jeden Fall zur Arztpraxis gehen. In seltenen Fällen kann sich das Virus im ganzen Körper ausbreiten und auch das Gehirn angreifen.

Im Normalfall muss man den Lippenherpes aber nicht behandeln. Rezeptfreie Salben aus der Apotheke lindern aber das unangenehme Gefühl; im besten Fall können sie, bei frühzeitigem Auftragen, die Leidenszeit etwas abkürzen. Manche Betroffene schwören auch auf das Behandeln mit Zahnpasta, Teebaumöl oder Honig – was auf keinen Fall schadet. Da die Bläschen hoch ansteckend sind, sind jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Vor allem sollten Sie darauf achten, dass Sie die Bläschen nicht aufkratzen. Die enthaltene Flüssigkeit ist nicht nur hoch infektiös, sondern dadurch entstehen schnell schwere Entzündungen.

Zur Vermeidung von Ansteckungen ist Küssen genauso tabu wie das gemeinsame Trinken mit anderen aus einem Glas. Auch auf die Hygiene, vor allem auf häufiges Händewaschen, sollte man penibel achten. So schützt man nicht nur andere, sondern auch sich selbst davor, die Viren an anderen Körperstellen weiter zu verbreiten. Besondere Vorsicht gilt im Umgang mit Säuglingen. Da ihr Immunsystem noch nicht richtig ausgebildet ist, kann eine Herpesinfektion für sie sehr gefährlich werden, erklärt die Gesundheitskasse.

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Mechernicher Spielplätze bald bleifrei – „Endspurt“ bei Arbeiten gegen Bleibelastung

Mechernich – Dass die Bleibelastung in den Mechernicher Böden, auch aufgrund der langen Bergbauhistorie, oft höher ist als in anderen Städten und Kommunen ist schon lange bekannt. So ergreift die Stadtverwaltung schon seit Jahren immer wieder Maßnahmen, um die Bodenbelastung zu testen und falls nötig zu verringern.

Wichtig ist dies bei Orten, an denen sich viele Kinder aufhalten. Diese haben nämlich einen geringeren zugelassenen Schadstoff-Grenzwert als Erwachsene. Besondere Vorsicht gilt daher auf Spielplätzen – im Stadtgebiet sind es 29 an der Zahl – bei denen Erde auch mal in den Mund kommen kann.

Schon zu Weihnachten 2022 starteten die Mechernicher Stadtverwaltung daher weitreichende Baumaßnahmen, um diese ganz „kindersicher“ zu machen. Hierbei hat nun der „Endspurt“ begonnen, Mitte des Jahres sollen alle fertig sein.

Alles „läuft nach Plan“

Zu diesem Anlass trafen sich die Verantwortlichen nun zu einer Baubesprechung auf dem Spielplatz in der Mechernicher Bergstraße Ecke Heerstraße. Mit dabei: Projektleiterin Christiane Maxin vom „Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ (AAV), Christian Dude und Alexander Bechers vom Gutachterbüro „Umtec“, Marc Hees, Bauleiter bei „Natur Breitegger“, Christof Marx (Ingenieur) und Peter Kern von der Mechernicher Stadtverwaltung sowie Vorabeiter Thomas Keul.

Während im Hintergrund noch die Baumaschinen röhrten, konnte Christiane Maxin bereits gute Nachrichten bekannt geben. „Die ersten Bauabschnitte sind soweit überall abgeschlossen, die zweiten laufen derzeit noch.“ Die Arbeiten in der Bergstraße werden durch die Firma „Natur-Breitegger“ aus Kall durchgeführt.

Selbst die eisig-stürmischen Witterungsverhältnisse der vergangenen Wochen seien laut Christof Marx „kein großes Problem“ gewesen, alles liefe „soweit nach Plan“. Bis „April/Anfang Mai“ sei man dann mit den meisten Bauarbeiten auf Spielplätzen im Stadtgebiet fertig. Dann müsse nur noch Rollrasen ausgelegt werden und rund drei bis vier Wochen wachsen, bevor die Mechernicher Kids hier wieder gefahrlos spielen können.

Verwertung im AWZ

Und was wird genau gemacht? Maxin erklärte: „Erst baggert man den Oberboden ab und bringt ihn zur Verwertung ins ortsnahe Strempter „Abfallwirtschaftszentrum“ (AWZ). Die Fläche der Spielplätze füllt man dann wieder mit einer 35-Zentimeter-Schicht unbelasteter Erde auf, über die man schließlich Rollrasen oder Fallschutzbeläge aus Kunststoff legt.“ Befestigte Stellen wie Pflaster bleiben dabei unberührt, unter der unbelasteten Erde wird ein „Geogitter“ als Grabesperre verlegt.

Im Vorfeld wurden die Arbeiten rund ein Jahr lang für jeden einzelnen Spielplatz individuell und im Detail geplant – in enger Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, AVV und den ausführenden Bauunternehmen.

Drei Millionen Euro Gesamtvolumen

Der „Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ ist ein „sondergesetzlicher Verband“, der mit Mitteln des Landes, des Städte- und Gemeindetages sowie privater Mitglieder aus der Industrie finanziert wird. So unterstützt er Kommunen und Kreise in ganz NRW bei Maßnahmen gegen Umweltbelastungen.

In Mechernich übernimmt der AVV in Sachen Bleibelastung 80 Prozent der Kosten, 20 Prozent übernimmt die Stadtverwaltung. Für alle 29 Spielplätze beläuft sich diese Summe auf drei Millionen Euro, was pro Spielplatz eine ungefähr 103.000 Euro ergibt.

Zur Bleibelastungszone in Mechernich und Kall stellt der Kreis Euskirchen auch ein Merkblatt unter https://www.kreis-euskirchen.de/fileadmin/dokumente/Bodenschutz_und_Altlasten/Web-Merkblatt_zur_gesundheitlichen_Vorsorge_in_der_Mechernich-Kaller_Bleibelastungszone-072022.pdf zur Verfügung.