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A1-Lückenschluss – „Wir müssen immer wieder den Finger in die Wunde legen“

Daun/Region, 26.11.2020 – Am kommenden Sonntag, 29. November 2020 findet die Wahl des Landrates und die Wahl des Dauner Verbandsbürgermeisters im Landkreis Vulkaneifel statt.

Für Bürgermeisterkandidat Thomas Scheppe ist der A1-Lückenschluss ein außerordentlich wichtiges Projekt. Thomas Scheppe hat sich vor Ort über die Problematik und Wettbewerbsnachteile der Vor- Ort-Unternehmer informiert. Fuhrunternehmer Hans Ludwig, Dieter Brill vom Bürgerbündnis „Pro Lückenschluss A1“ und Kreistagsmitglied Helmut Sicken sowie Ortsgemeinderatsmitglied aus Dreis-Brück wussten um die Sorgen und Nöten des fehlenden Lückenschlusses zu berichten.

Thomas Scheppe: „Wir müssen immer wieder den Finger in die Wunde legen. Beim A1-Lückenschluss geht es um eine sinnvolle Investition für die gesamte Eifelregion, es geht um Menschenschutz und Wirtschaftsförderung! Der Lückenschluss wird sich positiv auf die Landflucht auswirken. Die Region muss attraktiver für Arbeitskräfte werden. Die Ansiedlungen neuer Unternehmen garantiert neue Arbeitsstellen. Die Corona-Krise zeigt es: Immer mehr Menschen zieht es aufs Land. Der A1-Lückenschluss wird zweifellos ein Garant für mehr Lebensqualität“.

Scheppe: „Es gilt Naturschutz und Gewerbe in Einklang zu bringen“

Der stetig zunehmende Schwerlastverkehr über die Eifeldörfer belastet die Menschen von Jahr zu Jahr mehr. Die Lebensqualität der Menschen an der B258 und der B51 ist hundsmiserabel und teils lebensbedrohlich. Die Eifel ist auch nicht strukturschwach, wie das von vielen politisch motivieren Betonköpfen immer noch dargestellt wird. Das Gegenteil ist der Fall, wie es die Wertschöpfungszahlen eindrucksvoll belegen. Wegen des fehlenden Lückenschlusses müssen pro Jahr ca. 66 Millionen Kilometer zwischen RLP und NRW mehr gefahren werden. Etwa 3.000 Tonnen Sprit fallen pro Jahr zusätzlich an. 1,5 Mio. Mehrarbeitsstunden belasten die Unternehmer in der Region.

Der stetig zunehmende Schwerlastverkehr über die Eifeldörfer belastet die Menschen von Jahr zu Jahr mehr. Foto: Peter Doeppes

Am Beispiel der Ansiedelung von Spedition Ludwig direkt an der A1-Anschlussstelle Kelberg am Radersberg wird die Situation deutlich. 1992 ist Unternehmer Hans Ludwig mit seiner Spedition dorthin umgesiedelt. Der fehlende Lückenschluss bedeutet für den Fuhrunternehmer mehr Kilometer, zwingend notwendige Durchfahrten von kleinen Ortschaften und natürlich der zusätzlich Zeitfaktor Richtung Ruhrgebiet. Hans Ludwig: „Alle Beteiligten sollten sich an einen Tisch setzen. Es gilt den Naturschutz mit dem Gewerbe in Einklang zu bringen. Das kann doch nicht so schwer sein!“

Dieter Brill: „Im Rahmen der Flurbereinigungsverfahren können neben den ökonomischen Nutzen (Landwirtschaft, Arbeitsplätze, Lebensqualität) auch ökologische Vorteile (Ausgleichsflächen, Streuobstwiesen, Biotope) erzielt werden.“

Der fehlende Lückenschluss hat in den letzten 30 Jahren ein Mehrverbrauch von 86.000 Tonnen Kraftstoffen verursacht. Alle Fahrzeuge zusammen mussten einen Umweg von mehr als zwei Milliarden Kilometern fahren. Beim Unfallgeschehen ohne Lückenschluss summierten sich in 30 Jahren auf 24 Tote, 273 Schwerverletzte und über 1000 Verunglückte mit leichteren Verletzungen.

Noch ein Gutachten und noch ein Gutachten bringt keinen neuen Sachverhalt!

Der Lückenschluss ist bisher immer am politischen Willen gescheitert. Und den Naturschutzverbänden NABU und BUND ist der Tierschutz wichtiger als der Menschenschutz. Mit dem Phantom eines hier nie gesehenen Haselhuhns müssen sich die Gerichte befassen. Was für ein Irrsinn! Die Gesetzgebung, insbesondere die FFH-Richtlinien bieten den Bedenkenträgern viel zu viele Hintertürchen. So werden Naturschutzfragen automatisch zu Richterrecht. Das Ergebnis: Die erste Offenlegung für das A 1-Teilstück Blankenheim – Adenau war bereits im Jahr 1985. Seit sage und schreibe 35 Jahren wird nun mit Naturschutzgutachten geprüft, ob der A 1-Lückenschluss unter ökologischen Gesichtspunkten unbedenklich ist. Inzwischen soll ein zusätzlicher Tunnel auf NRW-Seite allen Bedenken aus dem Weg räumen.

Verrückte Welt

Dem Phantom eines Haselhuhns wird eine höhere Wertschätzung zuteil, als der Gesundheit tausender Menschen die tagtäglich die Abgase von mehr als 20.000 Autos und LKWs in ihren Dörfern ertragen müssen. Es gibt keine noch lebende Tierart, deren Existenz in Verbindung mit dem A1-Lückenschluss nicht untersucht worden ist. Von einem Haselhuhn will man DNA-Spuren neben der geplanten A1-Trasse gefunden haben – damit Sie mal Verstehen zu welchen Ausuferungen solche Gutachten führen können. Von den Bedürfnissen, vor allem der Gesundheit der Menschen in der Region spricht niemand.

Die verantwortlichen Politiker verursachten im Laufe der jahrzehntelangen finalen Nichtbauphase einen volkswirtschaftlichen Schaden, der in den Betonköpfen der Projektverhinderer nicht realisiert wird. Ausgerechnet der gleiche SPD-Ministerpräsident Kurt Beck, der es zu verantworten hat, dass innerhalb 24 Monaten schätzungsweise 650 Millionen Euro Steuergelder am Nürburgring in irrsinnige Betonklötze und viele dubiose Kanäle „verschwunden“ sind, boykottierte seit 1994 eines der wichtigsten bundesdeutschen Straßenbauprojekte. Beck ist sich keiner Schuld bewusst!

Starke regionale Bedeutung

Seit Jahrzehnten, genau gesagt seit 1961, wird am Ausbau des A 1-Lückenschlusses zwischen Blankenheim und Daun in der Vulkaneifel geplant. Der Bund hat Teile dieses Lückenschlusses bereits seit Jahrzehnten als „vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Gebaut wurde aber erst seit 1998 in kleinen Häppchen von Süden aus (Dreieck Vulkaneifel. Die Strecke Blankenheim bis Vulkaneifeldreieck beträgt 37,1 km. Fazit: Seit 1998 sin lediglich 12,4 km bis zur Anschlussstelle Kelberg befahrbar. Rund 25 Kilometer fehlen noch immer.

Seit mehr als 20 Jahren kämpft das Bürgerbündnis „Pro Lückenschluss A1“ für den Lückenschluss. Dieter Brill vom Bürgerbündnis: „Die Landesregierung unter der ex-Führung von Kurt Beck und jetzt unter Malu Dreyer hat es seit 1994 nicht geschafft, eine baureife A1-Planung vorzulegen. Lediglich etwa 150 Millionen Euro wurden in den letzten 22 Jahren verbaut in kurze Miniteilstücke.

Politikversagen auf ganzer Linie

Die Politik begründet die jahrzehntelange Verzögerung mit den fadenscheinigsten Ausreden. Fakt ist, die Legislaturperioden (4 Jahre im Bund, 5 Jahre im Land) sind viel zu kurz, ein Planfeststellungsverfahren abschließend auf den Weg zu bringen. Die zuständigen Ministerposten werden zu schnell gewechselt. Dadurch entstehen für den Steuerzahler unnötige Belastungen in Millionenhöhe. Jede neue Ministerin, jeder neue Minister, gibt zuerst einmal ein neues Gutachten in Auftrag, anstatt die vorhandenen Gutachten zu lesen, zu verstehen und als endgültige Grundlage zu nutzen. Nein, neue Gutachten dienen in erster Line als Alibi, weil man sich wegen mangelnder Fachkenntnis dahinter verstecken kann.

Anm.d.Red. Regelmäßig finden A1-Foren statt, so auch länderübergreifend die „Initiative A1-Lückenschluss“. Sie wird unterstützt von der IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, der IHK Initiative Rheinland, den Handwerkskammern Aachen, Trier und Koblenz, der Interessengemeinschaft „Pro A1“, der Vereinigung Trierer Unternehmer e.V. (VTU), der Eifel-Tourismus GmbH, der Initiative Region Trier e.V. (IRT), der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Pro Lückenschluss A1“ und der Metropolregion Rheinland.

Aus Mainz fehlen grundsätzlich die Vertreter der SPD bzw FDP-Ministerien. Beim letzten Treffen hatte es Verkehrsminister Dr. Wissing vorgezogen, Wahlkampf zu machen. Lediglich MdL Gordon Schnieder von der CDU und Landrat Thiel waren der Einladung nach Nettersheim gefolgt.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Corona-Winter stellt uns auf harte Probe – Rheinland-Pfalz ergreift weitere Maßnahmen

Region/Mainz, 26.11.2020 – „Der Corona-Winter stellt uns auf eine harte Probe. Auch wenn wir den Anstieg der Neuinfektionen mit den Novembermaßnahmen abbremsen konnten, ist uns allen klar, dass wir die Trendwende noch nicht geschafft haben. Sehr schwerwiegend ist auch, dass die Zahl der tödlichen Krankheitsverläufe steigt. Wir müssen den Teil-Lockdown verlängern. Genauso wie unsere Bürger und Bürgerinnen habe ich mir das anders gewünscht. Uns ist es bislang gelungen, viele Kontakte zu reduzieren. Es reicht aber noch nicht aus. Zusätzlich sind weitere Maßnahmen notwendig. Um eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme abzuwenden, müssen wir wieder eine Inzidenz im Regelfall von maximal 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner erreichen“, so die Ministerpräsidentin.

„Hotels, Gaststätten sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben zunächst bis zum 20. Dezember geschlossen. Bund und Länder gehen davon aus, dass wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels erforderlich sein werden. Wir werden vor Weihnachten eine weitere Überprüfung und Bewertung vornehmen. Die Bundesregierung hat dafür die Zusage gemacht, die Hilfen auf Basis der Novemberhilfe im Dezember zu verlängern“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet, bei reduzierter Personenzahl in den größeren Geschäften über 800m². Über den Dezember hinaus werden die

Maskenpflicht und die Kontaktbeschränkungen erweitert.“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Bund-Länder-Schalte mit der Bundeskanzlerin.

Sie dankte der Bevölkerung und den vielen Betroffenen in den verschiedenen Wirtschafts- und Geschäftsbereichen für ihr besonnenes Verhalten und das solidarische Mittragen der notwendigen Maßnahmen. „Wir wissen, dass wir ihnen in jeder Hinsicht viel abverlangen. Wir können die Pandemie nicht ungeschehen machen, aber wir können gemeinsam das Schlimmste verhindern“, so die Ministerpräsidentin.

Rheinland-Pfalz liege bei den Neuinfektionen zwar weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt, aber auch hier seien die Zahlen weiterhin deutlich zu hoch, deswegen werde die Landesregierung weitere Maßnahmen ergreifen.

Schutz der vulnerablen Gruppen

„Wir beobachten, dass noch immer zu viele Infektionen in Alten- und Pflegeeinrichtungen getragen werden. Dort breiten sich die Infektionen dann schnell und mit schlimmen Folgen aus.

-Wir werden die Besucherzahl begrenzen: nur noch eine Person bzw. maximal 2 Personen aus einem Hausstand pro Tag zulassen.

– Besucher müssen zum Schutz ihrer Angehörigen eine FFP2-Maske tragen

– Alle Mitarbeiter in Pflegeheimen werden wöchentlich getestet (auch die Mitarbeiter, die nicht in der Pflege tätig sind wie Hauswirtschaft, Verwaltung, Technik etc.) in Regionen mit besonders hohen Inzidenzen, die über dem Landesdurchschnitt liegen, werden die Mitarbeiter zwei Mal pro Woche getestet

Klare Regelungen für Krankenhäuser

„Die Zahl der Corona-Erkrankten in unseren Krankenhäusern steigt weiter an. Das ist für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gesundheitswesen eine große

Herausforderung. Gleichzeitig beobachten wir, dass es in Krankenhäusern zu Ansteckungen kommt. Das müssen wir verhindern. Deswegen werde ich die Geschäftsführungen der Krankenhäuser zu Gesprächen einladen. Mein Ziel ist, Strategien zu entwickeln, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. An erster Stelle steht dabei die Gesundheit der Patienten und der Mitarbeiter“, so die Ministerpräsidentin.

Gemeinsam mit den Kommunen weitere Steuerungsmaßnahmen entwickeln

„Wie in ganz Deutschland so haben wir auch in Rheinland-Pfalz regional sehr unterschiedliche Infektionsgeschehen. Wir werden daher gemeinsam mit den Kommunen weitere Steuerungsmaßnahmen entwickeln, um in den regionalen besonderen Hotspots zügig und deutlich die Zahlen der Neuerkrankungen zu senken. Wie die Zusammenarbeit dazu weiterentwickelt werden kann, werden wir noch in dieser Woche mit den Kommunen besprechen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Information im Ältestenrat

„Wir brauchen nicht nur eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen staatlichen Ebenen, sondern auch zwischen Regierung und Parlament. Ich werde deshalb gerne morgen in einer Sitzung mit dem Ältestenrat über die Ergebnisse der MPK informieren“, kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer an.

Bundesweit weitergehende Kontaktbeschränkungen

Ihr sei es besonders wichtig, dass Bund und Länder sich auf nachvollziehbare, einheitliche Regelungen verständigen konnten und die Menschen nun eine Planungsperspektive für den Dezember und die Wintermonate haben. Das sei die Voraussetzung für eine weiterhin hohe Akzeptanz und die Einhaltung der Maßnahmen. Sie appellierte gleichzeitig an die Menschen, die Zuversicht nicht aufzugeben. „Wir wussten immer: das ist ein Marathon und kein Sprint. Erste Etappenziele haben wir erreicht. Wir dürfen vor der Zielgeraden nicht aufgeben. Wieder normalere Zeiten sind in greifbarer Nähe mit dem hoffentlich bald zur

Verfügung stehenden Impfstoff. Auch der gezielte Einsatz von Antigen-Schnelltests bringt uns voran.

„Gerade in dieser Phase der Pandemie kommt es darauf an, dass die Kontakte im privaten Bereich noch einmal deutlich reduziert werden. Zusammenkünfte sollen ab dem 1. Dezember 2020 über die Wintermonate auf maximal fünf Personen aus insgesamt zwei Haushalten beschränkt werden. Deren Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht mit“, so die Ministerpräsidentin.

Weihnachten und Silvester im kleinen Kreis möglich – Schützen Sie Ihre Liebsten

„Für den familiären und auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es wichtig, dass wir an Weihnachten Familie und Freunde zumindest im kleinen Kreis treffen können. Das haben wir bedacht und lassen dafür Ausnahmen zu. Für die Zeit vom 23. Dezember 2020 bis längstens 01. Januar 2021 sind Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis möglich bis maximal 10 Personen insgesamt. Deren Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Wir bitten um Einsicht und Vernunft der Menschen. In ganz Deutschland sollen, wie in Rheinland-Pfalz, die Ferien schon ab dem 19. Dezember beginnen. Die Tage vor Weihnachten sollten diejenigen, die zu Verwandtenbesuchen aufbrechen, nutzen, um sich in eine Art freiwillige Quarantäne zu begeben“, so die Ministerpräsidentin.

„Auch die Silvesterfeier soll im kleinen Kreis möglich sein. Große Menschenansammlungen zum Silvesterfeuerwerk sind allerdings nicht erlaubt, sie könnten schnell zum Superspreading-Event werden. Auch daher werden öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Zum Jahreswechsel 2020/2021 wird empfohlen, generell auf Silvesterfeuerwerke zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyrotechnik untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden.“

„Es gilt der Grundsatz: #wirbleibenzuhause. Verbunden damit ist auch eine Bitte an die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen zu prüfen, ob großzügige Homeoffice-Regelungen möglich sind,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Schulen

„Schulen sind zum Glück keine Infektionsherde. Wir wollen möglichst lange am Unterricht vor Ort festhalten und haben gleichzeitig den Infektions- und Gesundheitsschutz im Blick. In Rheinland-Pfalz bleiben wir deshalb im Einklang mit den heutigen Beschlüssen bei der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den weiterführenden Schulen. In besonderen Infektionshotspots oberhalb einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche werden in Rheinland-Pfalz darüber hinaus ab der kommenden Woche mit der Schulfamilie weitergehende Maßnahmen für die Unterrichtsgestaltung in den älteren Jahrgängen ab Jahrgangstufe 8 (außer Abschlussklassen) schulspezifisch besprochen werden, um die Umsetzung der AHA+L Regeln noch besser gewährleisten.

Novemberhilfen werden im Dezember verlängert

Die Ministerpräsidentin dankte der Bundesregierung für ihre Zusage, die Novemberhilfen für die von den temporären Schließungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige und Einrichtungen für den Dezember zu verlängern. Schausteller und Marktkaufleute seien ausdrücklich eingeschlossen. „Die finanzielle Unterstützung ist essentiell für Unternehmen und Beschäftigte und die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen.“ Die Novemberhilfe werde in den Dezember auf Basis der Novemberhilfe verlängert und das Regelwerk der Überbrückungshilfe III entsprechend angepasst. Der Bund habe zugesagt, die beihilferechtlichen Fragen unverzüglich zu klären. Ebenso müsste die Antragstellung und die Auszahlung der Novemberhilfe zügig beginnen.

„Für Wirtschaftsbereiche, die in den kommenden Momenten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen, wird der Bund im Rahmen der Überbrückungshilfe III die Hilfsmaßnahmen bis Mitte 2021 verlängern.

Dies betrifft insbesondere die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, die Soloselbständigen und die Reisebranche“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter. Dafür habe sie sich besonders stark gemacht

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A1-Lückenschluss – Das Trauma der Mainzer Landesregierung

Daun, 26.11.2020 – Seit rund 30 Jahren verhindert die SPD-dominierte Landesregierung den A1-Lückenschluss und verursacht mit ihrem Boykott wirtschaftliche Folgeschäden wegen fehlender Infrastruktur in Milliardenhöhe.

Der A1-Lückenschluss ist auch ein Thema im Vorfeld der Kommunalwahl im Landkreis Vulkaneifel und ganz speziell in der Verbandsgemeinde Daun. Dort wartet nämlich die ganze Region auf den finalen Weiterbau dieser „unendlichen Geschichte“. Interessant, dass weder die SPD-Kandidatin für den Landratsposten, noch der SPD-Bürgermeisterkandidat sich für den A1-Lückenschluss einsetzen.

Ganz anders Kreistagsmitglied Helmut Sicken aus Dreis-Brück: „Wenn man auf unterster Ebene das Thema nicht ständig am köcheln hält, dann gerät der Lückenschluss immer mehr ins Abseits“.

Bereits am 14. Juni 2017 hatte die Eifel-Zeitung für den A1-Lückenschluss den Fertigungstermin für das Jahr 2034, also aus damaliger Sicht in 17 Jahren prophezeit. Innerhalb der letzten 23 Jahren wurden von den jeweiligen SPD bzw FDP-geführten Verkehrsministerien des Landes insgesamt 66 landespflegerische Gutachten in Auftrag gegeben und alleine dadurch die Dauer des Genehmigungsverfahrens um ca. fünf Jahre künstlich verzögert. Die unnötigen Kosten hierfür in Millionenhöhe nicht mitgerechnet.

Wann in etwa das Baurecht für die drei Teilabschnitte des Lückenschlusses vorliegt, kann aus heutiger Sicht immer noch nicht gesagt werden. Man kann die unzähligen leeren Versprechungen durchaus als Lüge am Volk bezeichnen. Die reine Bauzeit für die fehlenden 25 Kilometer des A1-Lückenschlusses wird mindestens sechs Jahre dauern. Da darf allerdings nichts mehr dazwischenkommen. Zum 100-jährigen Bestehen der A1 im Jahr 2034 wird es aus heutiger Sicht schon ziemlich knapp mit dem finalen Lückenschluss.

Die SPD-dominierte Landesregierung ist schuld daran, dass seit 30 Jahren in der Eifel eine ganze Generation regelrecht belogen und betrogen wird. Der wirtschaftliche Schaden ist unermesslich. Jetzt, nach Jahrzehnten und der mindestens fünften Offenlegung, ist noch keiner der drei Bauabschnitte in trockenen Tüchern. Diese Entwicklung ist auch eine Folge des Wirrwarrs um Kompetenzen zwischen Bund und Ländern und, vor allem der schlichten Unfähigkeit, länderübergreifend in den Verkehrsministerien ihren Aufgaben ordentlich und zeitnah nachzukommen.

Wahlkampfgeplänkel der FDP

Der amtierende Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing/FDP haut in die gleiche Kerbe, wie es ihm die Verkehrsminister vor ihm alle vorgemacht hatten. Im August 2018 hatte Wissing das vollmündige Ziel verkündet, bis zum Ende der Legislaturperiode im Mai 2021 Baurecht für das rheinland-pfälzische Teilstück des A1-Lückenschlusses zu schaffen. Aus heutiger Sicht eine eher naive Aussage. Im März 2021 sind wieder Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz. Da wird sich Wissing sagen: „Was interessiert mich mein Geschwätz von 2018“ und verschwindet nach Berlin. Fazit: „Außer Spesen nichts gewesen“.  Da kann sein Staatssekretär noch soviel erzählen. Baurecht wird das Teilstück, das Rheinland-Pfalz zu verantworten hat, wird sein Ministerium zum Ende der Legislaturperiode im Mai 2021 eher nicht verkünden – alles nur Wahlkampfgeplänkel !

Die Offenlage für den Bauabschnitt „Anschlussstelle Kelberg“ bis „Anschlussstelle Adenau“ fand bereits vom 23.7. bis 22.08.2018 statt. Es gab 294 Einwendungen beim Anhörungsverfahren. Bis auf drei Eingaben kamen die Einwendungen alle von weit her aus Nord- und Ostdeutschland, nur mit dem einen Ziel das Genehmigungsverfahren zu stören. Inzwischen sind wieder mehr als zwei Jahre ins Land gezogen. Wann der LBM Trier seine Stellungnahme an die Planfeststellungsbehörde abgeben wird, ist noch nicht absehbar.

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Orange Day in Euskirchen

Euskirchen, 26.11.2020 – Auch die Kreisstadt Euskirchen hat sich am 25.11.2020 am internationalen Orange Day beteiligt und am Abend das alte Rathaus in der Baumstraße in orange/rotes Licht getaucht, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Bürgermeister Sacha Reichelt hatte sich bereits vor einigen Tagen gemeinsam mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Barbara Brieden an der Aktion #schweigenbrechen beteiligt und für das Hilfetelefon 08000116016, an das sich betroffenen Frauen wenden können, geworben.

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Landkreis stiftet Kreisjahrbücher an Seniorenheime

Wittlich, 26.11.2020 – Was könnte besser für die Erinnerungsarbeit geeignet sein als die Jahrbücher des Landkreises Bernkastel-Wittlich? Zahlreiche historische Fotos und Geschichten lassen längst vergangene Zeiten lebendig werden und wecken Erinnerungen an Kindheit und Jugend hochbetagter Menschen. Aus diesem Grunde verschenkt die Kreisverwaltung insgesamt 233 Jahrbücher aus älteren Jahrgängen an Pflegeheime der Region für die Arbeit mit Demenzkranken. Natürlich können Senioren in den Einrichtungen auch selbst zu den Büchern greifen und sich – gerade in den momentanen Zeiten der Kontaktbeschränkungen – in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.

Das neue Kreisjahrbuch für 2021, unter anderem mit Biografien von interessanten und diesmal überwiegend weiblichen Persönlichkeiten, zahlreichen lokalgeschichtlichen Beiträgen sowie informativen Berichten zu Kunst und Bauwerken im Landkreis befindet sich aktuell im Druck. Es wird im November erscheinen und zum Preis von 7,50 Euro in den Buchhandlungen erhältlich sein, ferner im Kreisarchiv und der Stadt- und Kreisergänzungsbücherei (Haus Mehs, Schlossstr. 10 in Wittlich) sowie bei der Bürgerberatung der Kreisverwaltung (Kurfürstenstraße 16 in Wittlich, Tel.: 06571 14- 0)

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HandelDigital – Onlineveranstaltung zur Digitalisierung im Einzelhandel in Eschweiler

Eschweiler, 26.11.2020 – Welche Chancen bringen digitale Technologien, eine ansprechend gestaltete Internetseite oder die Präsenz in den Sozialen Medien? Diese und viele weitere interessante Fragen konnten im Rahmen der Onlineveranstaltung „Handel Digital“ am 24.11.2020 beantwortet werden.

Drei unterschiedliche Fachexperten gaben ihr Wissen an die jeweils rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Einzelhandel weiter und setzten Impulse für die vielfältigen Möglichkeiten der Zukunftssicherung für den Handel. Dabei standen die Nutzung eines „Google My Business“-Profils für mehr digitale Sichtbarkeit im Handel, unterschiedliche Fördermöglichkeiten für den Einzelhandel sowie die Bedeutung der Kundennähe durch Social Media im Vordergrund der Vorträge. Die teilnehmenden Einzelhändler waren von den Inhalten mehr als begeistert, was sich durch die direkte Umsetzung von Tipps und Nachfragen auszeichnete.

In Kooperation mit dem „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel“ sowie dem Handelsverband wurden digitale Lösungen für den Einzelhandel in Form von Filmbeiträgen aus dem „DigitalMobil“ vorgestellt. Diese sind auf der Homepage der Stadt Eschweiler abrufbar.

Darüber hinaus finden interessierte Händler auf der Internetseite www.eschweiler.de/handel-digital eine Zusammenfassung der Vorträge sowie Download- und Kontaktmöglichkeiten zu den einzelnen Referenten. Zusätzlich ist der Routenplaner „Entdecken Sie Wege, Ihr lokales Geschäft online zu stärken“ als Infomappe der Initiative „Zukunft Handel“, dem HDE Handelsverband Deutschland und Google kostenlos an der Information im Rathausfoyer erhältlich – nur solange der Vorrat reicht.

„Viele Eschweiler Händler bieten einen Liefer- und Bestellservice an. Bitte kaufen Sie – insbesondere auch in dieser Zeit – lokal und unterstützen Sie damit den stationären Einzelhandel, der sich durch eine qualitative Beratung und persönlichen Service auszeichnet“, so der Appell von Bürgermeisterin Leonhardt an die Bürgerinnen und Bürger der Indestadt.

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Kreis Euskirchen plant Impfzentrum in ehemaliger Eifelhöhenklinik

Euskirchen, 26.11.2020 – Der Kreis Euskirchen arbeitet mit Hochdruck an der Einrichtung eines Impfzentrums in der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Marmagen. „Wir halten diesen Standort für bestens geeignet, weil die ehemalige Rehaklinik bereits voll eingerichtet ist und daher kurzfristig für die Impfung einer großen Zahl von Menschen in Betrieb genommen werden kann“, so Landrat Markus Ramers in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. „Wenn der Impfstoff wie allgemein erwartet in wenigen Wochen zur Verfügung steht, dann wollen wir vorbereitet sein und direkt loslegen können.“

Der Krisenstab des Kreises Euskirchen hat bereits in der vergangenen Woche den Führungsstab beauftragt, in die Detailplanung für ein Impfzentrum in der ehemaligen Klinik einzusteigen, die nach der Insolvenz vom Kreis Euskirchen angemietet worden ist. Der große Vorteil: Das Nutzungs- und Betriebskonzept sieht bereits eine modulare Nutzung der Einrichtung in der Pandemie vor. Ziel ist es, dieses Impfzentrum bis Mitte Dezember 2020 soweit vorbereitet zu haben, dass dann der COVID-19-Impfstoff verabreicht werden kann.

Nach den Vorstellungen des NRW-Gesundheitsministers haben die Kreise und kreisfreien Städte die Organisationsverantwortung für die Impfzentren. Dies reicht von der Standortauswahl über die Einrichtung und Sicherung bis hin zur Bereitstellung des nicht-medizinischen Betriebspersonals. Ärzte und weiteres medizinisches Personal sollen über die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) bereitgestellt werden.  Neben der stationären Impfung in Marmagen werden auch mobile Impfteams zusammengestellt, deren Aufgabe es ist, die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen vor Ort zu impfen.

„Das Land hat uns eine Planung vorgestellt, die eine gute Basis darstellt. Allerdings sind noch viele Detailfragen zu klären, auch in Abstimmung mit weiteren beteiligten Institutionen“, so Ramers. „Hier ist eine logistische Meisterleistung erforderlich, und die Vorbereitung wird für alle eine große Herausforderung sein. Aber es ist auch eine schöne Aufgabe, weil wir der Pandemie mit der Impfung eine ganz neue Richtung geben können.“

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Nach 2019 bereits die zweite Ausschüttung im Rahmen der Stiftergemeinschaft der KSK Mayen

Mayen/Region, 26.11.2020 – Einen symbolischen Spendenscheck über 8.821,24 Euro durfte kürzlich der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Andernach für seine Arbeit in der Obdachlosenhilfe entgegennehmen. Aus Mitteln der „Isuamreab-Stiftung“ im Rahmen der Stiftergemeinschaft der KSK Mayen konnte somit nach 2019 nun bereits zum zweiten Male ein beachtlicher Betrag ausgeschüttet werden, welcher der Obdachlosenhilfe in Andernach zugutekommen soll.
Die „Isuamreab-Stiftung“ ist eine Treuhandstiftung der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Mayen. Diese Stiftergemeinschaft ermöglicht es Menschen in der Region, ihre eigene Namens- und Themenstiftung zu gründen und Gutes zu tun. Die Kreissparkasse Mayen unterstützt diese Gründungen, um in der Region und darüber hinaus, das soziale Engagement der Menschen zu unterstützen.

Stellvertretend für die Stifterin, die gerne ungenannt bleiben möchte, überreichten René Goldberg, als Leiter des VermögensberatungsCenters der KSK Mayen zuständig für das Stiftungsmanagement der KSK, sowie Thomas Pelchen als Vermögensberater der Stifterin kürzlich einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 8.821,24 Euro an die Caritas Andernach im Bischof-Bernhard-Stein-Haus.

Die Stifterin der Isuamreab-Stiftung selbst sagt über ihre Stiftung: „Ich möchte, dass wir etwas für Obdachlose tun, für Menschen, denen es oft an den existentiellen Grundbedürfnissen wie Essen, adäquater Kleidung und einem schützenden Dach fehlt.“ Und da man sich bei der Caritas in Andernach bereits seit Jahren viel um Obdachlose kümmert, etwa Lebensmittelgutscheine ausgibt oder Fahrkarten zu Obdachlosenunterkünften organisiert, unterstützt die Stifterin diese Arbeit auch weiterhin.

Caritas-Dienststellenleiterin Margret Marxen-Ney und Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens bedankten sich herzlich bei der Stifterin, die auch fleißig Spenden gesammelt hat. Mit dieser Ausschüttung wird Obdachlosen in und um Andernach eine Direkthilfe zukommen, denn gerade an der Rheinschiene gibt es viele Menschen, die keine Wohnung haben. „Die Corona Pandemie mit ihren Einschränkungen verschärft die Situation zusätzlich, da aufgrund der Abstandsregelungen in den Übernachtungswohnheimen weniger Plätze zur Verfügung stehen, so dass viele Wohnsitzlose im kommenden Winter die Nächte wohl im Freien verbringen müssen. Daher bin ich sehr glücklich, dass durch die Spendenbereitschaft vieler großherziger Menschen in diesem Jahr ein solch hoher Spendenscheck an die Caritas übergeben werden kann“, so die anonyme Stifterin gegenüber Margret Marxen-Ney und Werner Steffens.

Aktuell ist geplant, mit den Geldern warme Decken, Schlafsäcke und Isomatten zu besorgen sowie die Menschen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen. Ein weiteres Ziel ist, mit den Betroffenen Wege aus der Obdachlosigkeit zu finden. Ein Teil der Zuwendung soll auch dazu dienen, Menschen zu unterstützen, denen aufgrund von persönlichen Notlagen wie Krankheit, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit Wohnungslosigkeit droht, weil laufende Kosten wie Miete oder Nebenkosten nicht mehr gezahlt werden können. Eine zurückzuzahlende Überbrückungshilfe soll dazu beitragen, Obdachlosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen.

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die durch ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft beigetragen haben, diese Hilfsangebote zu ermöglichen und wäre dankbar, wenn auch in Zukunft viele Menschen durch Spenden diese Arbeit unterstützen.“ betonte die Stifterin der Isuamreab-Stiftung abschließend bei der Übergabe des Spendenschecks.

Jede Spende hilft:
Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Mayen

IBAN: DE80 5765 0010 0098 0567 99 – Verwendungszweck: „Spende Isuamreab-Stiftung“

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Ein etwas anderes St. Martin in der Gemeinde Kreuzau

Kreuzau, 26.11.2020 – In 2020 gab es viele kleine Kindergruppen mit Laternen, die man mit ein bisschen Glück auf den Grundstücken der Kitas oder Grundschulen sehen konnte. Manche Laternen erstrahlten auch in den Fenstern der Häuser. Wenn auch alles anders war als bisher, so wurde das Thema St. Martin und die Botschaft des Teilens doch überall mit den Kindern besprochen und durchgeführt.

Fast 3.000 Martinswecken wurden in diesem Jahr direkt zu den Kindern in die Grundschulen und Kitas gebracht, selbstverständlich alle einzeln verpackt.

Aber auch die Kinder bis zum Ende des Grundschulalters, die keine Kreuzauer Schule oder Kita besuchen, wurden nicht vergessen. Unter Einhaltung aller Pandemie-Vorgaben wurden ihnen die Wecken in einigen Ortsteilen direkt nach Hause gebracht, in anderen Ortsteilen wurde eine Ausgabestelle eingerichtet oder es gab Vereinbarungen mit den Bäckereien vor Ort. Die Organisation war umfangreich, hat aber letztlich reibungslos geklappt.

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass letztlich dafür Sorge getragen werden konnte, einen kleinen Teil der Tradition zu erhalten, verbunden mit der Hoffnung, dass in 2021 die Martinsumzüge mit St. Martin, Pferd und Musik, wieder in gewohntem Umfang stattfinden können. Ich möchte allen Beteiligten meinen Dank aussprechen.“, so Bürgermeister Ingo Eßer, dem es sehr am Herzen lag, die Kinder in dieser schwierigen Zeit nicht zu vergessen.

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KSK Vulkaneifel erneut als einer der besten Sparkassen Deutschlands ausgezeichnet

Daun, 26.11.2020 – Zum fünften Mal in Folge wurde die Kreissparkasse Vulkaneifel als eine der besten Sparkassen in Deutschland ausgezeichnet. Corona bedingt fand die diesjährige Preisverleihung nicht in Berlin sondern beim Sparkassenverband Rheinland-Pfalz in Mainz statt. Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen – und Giroverbandes überreichte den begehrten 1-Voraus Award an den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Vulkaneifel, Dietmar Pitzen. „Nur wer seine Kunden konsequent im Blick behält und mit Angeboten und Services zeigt, dass er ihre Bedürfnisse versteht, hat nachhaltig Erfolg im Vertrieb“, betonte Helmut Schleweis.

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes wies darauf hin, dass Kundennähe und individuelle, passgenaue Lösungen der Schlüssel für langfristige Kundenbeziehungen seien. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und bedanken uns bei unseren Kundinnen und Kunden. Diese haben durch ihr positives Feedback den erneuten Erfolg beim 1 Voraus-Wettbewerb erst möglich gemacht“, so Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen. Er betonte, dass dies Ansporn für die gesamte Kreissparkasse Vulkaneifel sei. „Für uns steht die Auszeichnung nicht im Vordergrund, sondern wofür sie steht: Für eine langfristige, auf Vertrauen aufbauende Geschäftsbeziehung mit unseren Kunden und Geschäftspartnern“, so Dietmar Pitzen.

KSK-Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Heinz-Peter Thiel beglückwünschte die Kreissparkasse Vulkaneifel mit samt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu dem tollen Erfolg. „Gerade in bewegten Zeiten steht unsere Sparkasse für Stabilität, Vertrauen und Kompetenz vor Ort. Die herausragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beweist, dass die Kreissparkasse Vulkaneifel auch unter schwierigen Rahmenbedingungen, wie auch jetzt in der aktuellen Pandemie, herausragendes für ihre Kunden leistet. Das selbstgesteckte Ziel der Kreissparkasse Vulkaneifel die Kundenzufriedenheit weiter zu stärken und sich als Qualitätsführer in der Region zu beweisen trägt Früchte“, so Landrat Heinz-Peter Thiel. „Die 1-VORAUS-Auszeichnung ist eine Bestätigung für die gesamte Kreissparkasse Vulkaneifel und für das Engagement der Kolleginnen und Kollegen. Denn ohne deren verantwortungsvolle und qualifizierte Arbeit würde die Sparkasse heute nicht so erfolgreich dastehen – Als eine der besten Sparkassen Deutschlands“, unterstrich KSK-Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.