Koordiniert die Hilfe: Sozialamtsleiter Tim Krämer nimmt mit Bürgermeister Alfred Sonders schon einmal symbolisch den Einkaufswagen zur Hand. Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf, 02.12.2020 – Sei es der Einkauf im Supermarkt, sei es der Besuch einer Apotheke – für manchen, der sein Haus dieser Tage angesichts der Corona-Pandemie mit nach wie vor hohen Infektionszahlen lieber nicht verlassen und Orte mit zahlreichen Menschen meiden sollte oder möchte, kann ein Anruf hilfreich sein.
Denn im Freiwilligen-Zentrum Alsdorf, das die Caritas in der Alsdorfer Luisenpassage eingerichtet hat, können Helfer gefunden werden, die Einkäufe und manches mehr übernehmen. Das Projekt „Nachbarschaftshilfe“, das vom Sozialamt der Stadt Alsdorf koordiniert wird, bietet eine Unterstützung an, die es zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr bereits gegeben hatte. Ehrenamtler der KOT St. Castor und des Alsdorfer Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes übernehmen diese Aufgabe gern. „Noch ist es eine abgespeckte Version, die Zahl der Anfragen ist eher gering – aber wir sind vorbereitet auf steigende Nachfrage und können ihr auch gerecht werden“, sagt Sozialamtsleiter Tim Krämer.
Vor allem ältere Menschen in Quarantäne und solche mit Vorerkrankungen, die durch das Virus besonders gefährdet sind, können die kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen. Anfragen können über eine Hotline der Caritas gestellt werden unter 0241/94927180, erreichbar ist sie montags bis donnerstags von 10 bis 12 sowie von 14 bis 15 Uhr, zusätzlich freitags von 10 bis 12 Uhr. Anfragen per E-Mail sind möglich unter nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de. (apa)
Die „Ferienwohnung Virginija“ bietet einen ruhigen Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen in der vulkanischen Osteifel. Foto: Verbandsgemeinde Vordereifel
Ditscheid/Mayen, 02.12.2020 – Mittlerweile schon seit 2014 erhält die „Ferienwohnung Virginija“ in Ditscheid regelmäßig alle 3 Jahre eine Sterneklassifizierung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV). Und auch in diesem Jahr war es wieder soweit: In – dem aktuellen Pandemiegeschehen angepasster Form – konnte die beliebte Ferienwohnung durch Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel erneut mit 3 Sternen ausgezeichnet werden.
Die rund 90 m² große Ferienwohnung befindet sich im Obergeschoss des idyllisch am Ortsrand von Ditscheid gelegenen Einfamilienhauses von Virginija und Walter Johann und bietet Platz für bis zu 5 Personen. Sie verfügt über eine voll ausgestattete Küche, ein großzügiges Wohnzimmer, ein Badezimmer mit Badewanne sowie zwei Schlafzimmer mit insgesamt 5 Betten. Die komplette Ferienwohnung ist harmonisch und stilvoll eingerichtet und bietet den Gästen reichlich Komfort für den perfekten Urlaubsgenuss. Der schön angelegte Garten mit Teich und Grillmöglichkeit sowie das Gartenhaus können ebenfalls von den Gästen mitgenutzt werden.
Besonders zu erwähnen ist außerdem der traumhafte Panoramablick vom Balkon des Wohnzimmers in Richtung Landschaftspark Steinbüchel und die umliegende Landschaft.
Die „Ferienwohnung Virginija“ bietet einen ruhigen Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen in der vulkanischen Osteifel, wie beispielsweise Mountainbike-Touren, Wanderungen auf den Traumpfaden, Traumpfädchen und den Vordereifler Touren sowie Ausflügen zum nahegelegenen Nürburgring, zum Laacher See und vielem mehr.
Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch freute sich über die erneute erfolgreiche Klassifizierung und dieses positive Signal in den aktuell, gerade für das Gastgewerbe, schwierigen Zeiten.
An einer Klassifizierung durch den Deutschen Tourismusverband interessierte Gastgeber, können sich gerne unverbindlich an das Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Vordereifel unter Telefon 02651 800 959 oder per E-Mail an s.schulze-entrup@vordereifel.de wenden. Neu gibt es nun auch eine sogenannte „Pfoten-Klassifizierung“ durch den DTV, als erste bundesweite Auszeichnung für hundefreundliche Ferienunterkünfte.
Zülpicher Karnevalsgesellschaften und Rotes Kreuz in der Stadt Zülpich rufen gemeinsam zur Karnevalistenblutspende auf, v.l.: Lothar Henrich (DRK-Ortsvereinsvorsitzender Zülpich) Manuel Hagedorn (Vize-Präsident, Blaue Funken), Robert Frings (Präsident Zölleche Öllege), Gerd Wallraf (Präsident Hovener Jungkarnevalisten, Horst Wachendorf (Präsident Prinzengarde) und Patrick Dost (DRK-Bereichsleiter). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Zülpich, 02.12.2020 – Selbst in einer stark von Corona gebeutelten Session denken die römerstädtischen Karnevalsgesellschaften an andere. „Kommt zur Karnevalistenblutspende!“, rufen sie gemeinsam mit dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen auf. Sie findet statt am Dienstag, 2. Februar, von 15.30 bis 20 Uhr, im Forum Zülpich in der Blayer Straße 20.
Damit beweisen Zölleche Öllege, Blaue Funken, Prinzengarde und Hovener Jungkarnevalisten großes Herz, obwohl für sie die Session schon zu Ende war, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Züge, Sitzungen, geselliges Beisammensein in größerer Runde. Alles musste ersatzlos gestrichen werden.
„Landauf, landab gab es seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Blutspenden. Für Operationen, Verletzte oder krebskranke Patienten werden dringender denn je Blutkonserven benötigt“, so Lothar Henrich, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich.
Ausfallenlassen, war also für die Zülpicher keine Option. Allerdings wurde die Aktion für 2021 umgetauft: von „Prinzenblutspende“ zur „Karnevalistenblutspende“ – weil eben auch kein Prinz inthronisiert worden war.
Auch der Ablauf wird anders sein und die Blutspende unter strengen Hygieneregeln stehen. „Im eigens aufgebauten Zelt vor dem Forum werden Personalien aufgenommen. Wo sonst die Essensausgabe war, findet stattdessen das Ausfüllen des Fragebogens statt. Nach der Blutspende führt der Weg die Gäste direkt aus dem Forum heraus. Das sonst so beliebte kalt-warme Büffet entfällt – jedoch nicht ersatzlos: „Jeder Spender erhält ein leckeres Lunchpaket“, so Henrich.
Ohne Begleitperson
„Wichtig zu erwähnen ist auch, dass wegen der Corona-Bestimmungen Begleitpersonen nicht erlaubt sind“, erklärt DRK-Bereichsleiter Patrick Dost, der dazu rät, vorab einen Termin zu vereinbaren: „Das gab es auch vor Corona schon, ist aber jetzt natürlich noch sinnvoller.“ So können Hauptstoßzeiten entzerrt und Wartezeiten vermieden werden.
Die Prinzenblutspende hat gute alte Tradition in Zülpich, sie findet bereits zum 14. Mal in Folge statt. Im Durchschnitt folgen rund 300 Menschen dem Aufruf, so Henrich, der hofft, dass wieder viele Menschen zur Blutspende ins Forum kommen und die Spitzenwerte vielleicht noch getoppt werden können.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 67 Jahre alt sein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Fragen zur Blutspende beantwortet auch die kostenfreie Hotline unter Telefon 0800-1194911.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler (l.) überreicht Michael Alberti (Mitte) in Anwesenheit von Lothar Backes, Sprecher der Organisatorischen Leiter im Landkreis Ahrweiler, die Ernennungsurkunde. Foto: Kreisverwaltung / Schuhmann
Ahrweiler, 02.12.2020 – Auch in der kommenden Dekade wird Michael Alberti als einer von insgesamt neun Ehrenamtlichen das Amt des Organisatorischen Leiters für den Katastrophenschutz im Landkreis Ahrweiler und somit die Position des Ehrenbeamten übernehmen. Eine Besetzung, die Landrat Dr. Jürgen Pföhler besonders freut: „Mehr noch als sonst brauchen wir in diesen schwierigen Zeiten erfahrene Kräfte, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen und auf die wir uns voll und ganz verlassen können.“
Zusammen mit einem Leitenden Notarzt bildet der Organisatorische Leiter für den Katastrophenschutz im Brand- oder Katastrophenfall die sogenannte „Abschnittsleitung Gesundheit“. Zu den Aufgaben von Michael Alberti zählt unter anderem die organisatorische Abwicklung eines Einsatzes. Konkret bedeutet dies die Beurteilung der Lage aus organisatorischer Sicht und – in enger Abstimmung mit dem Gesamteinsatzleiter – die Festlegung von Patientenablagen, Behandlungsplätzen sowie Rettungsmittelhalte- oder Hubschrauberlandeplätzen.
„Das Ehrenamt des Organisatorischen Leiters ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zum Wohle unserer Mitbürger, das ich sehr gerne nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt habe und weiter ausüben werde. Ich bedanke mich für das Vertrauen unseres Landrats Dr. Jürgen Pföhler, der mich für weitere zehn Jahre als Organisatorischer Leiter benennt“, sagt Michael Alberti.
Vor allem die derzeitige Corona-Pandemie, aber auch die Anbindung an die A61, die Nähe zum Rhein und die im Normalfall stattfindenden Großveranstaltungen am Nürburgring mit vielen Zehntausend Besuchern machen die Vorbereitung auf Notfallszenarien sowie die personelle Ausstattung und Organisation des Katastrophenschutzes im Landkreis Ahrweiler unverzichtbar. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen drei Organisatorischen Leiter je Landkreis, sind im Landkreis Ahrweiler jedoch neun Organisatorische Leiter im Katastrophenschutz sowie sechs Leitende Notärzte im wechselnden Einsatz. So ist auch aufgrund der besonderen typographischen Lage eine zeitnahe Versorgung im Notfall gesichert.
v.l.n.r. Ralf Dietz, Oberbürgermeister a.D. Wolfgang Treis, Christoph Buttner und Günter Luxemburger. Foto: Jaqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 02.12.2020 – Kurz vor dem Ausscheiden aus dem Amt konnte der seinerzeitige Oberbürgermeister Wolfgang Treis Günter Luxemburger wegen Rentengewährung aus dem Dienst der Stadt Mayen verabschieden.
Der „Neu-Pensionär“ war über 47 Jahre bei der Stadtverwaltung Mayen tätig, zuletzt war er im Bereich Immissionsschutz und Liegenschaften eingesetzt.
„Ich danke Ihnen für die geleistete Arbeit und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit“, so Wolfgang Treis.
Alles Gute und eine schöne Zeit wünschten ihm auch der Bereichsleiter Personal Christoph Buttner und Personalratsvorsitzender Ralf Dietz.
Auch an der Euskirchener Hermann-Josef-Schule freut man sich auf die Teilnahme am Rucksack-Programm. Vorne Schulleiter Torsten Wanasek mit seiner Kollegin Julia Becker, hinten (von links) Kobiz-Mitarbeiterin Ricarda Brecher mit Tatjana Kowalewitsch als Elternbegleiterin. Foto: Kreis Euskirchen
Kall/Euskirchen, 02.12.2020 – Die Gemeinschaftsgrundschule Kall und die Hermann-Josef-Schule in Euskirchen sind jetzt „Rucksack-Schulen“. Die Anzahl der Schulen, die in diesem Programm des Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (Kobiz) mitwirken, erhöht sich dadurch im Kreis Euskirchen auf neun. Hinzu kommen neun Kindertagesstätten sowie drei Griffbereit-Gruppen (Krabbelgruppen).
Rucksack-Schule ist ein Programm zur alltagsintegrierten Förderung der Mehrsprachigkeit und der Elternbildung. Neben der deutschen Sprache liegt der Fokus auf den Herkunftssprachen der Familien. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits werden den teilnehmenden Eltern Wege aufgezeigt, wie sie die Schulzeit ihrer Kinder aktiv mitgestalten und unterstützen können, andererseits erhält die Schule ein Konzept zur diversitätsbewussten Öffnung.
Die am Programm teilnehmenden Eltern werden begleitet – und zwar von Schul- als auch von Elternseite. In Kall übernimmt die aus Syrien stammende Mutter Leyla Ali, deren Tochter die dritte Klasse besucht, die Aufgabe der Elternbegleiterin. Die aus Polen stammende Sozialpädagogin Klaudia Radecka unterstützt sie dabei als Kontaktlehrperson und hält sie über Unterrichtsinhalte und alle Schulbelange auf dem Laufenden. Gleichzeitig gibt sie Impulse der Elternbegleiterin an das Lehrerkollegium weiter.
Ab Januar nimmt die neue Rucksackschule im Kreis Euskirchen, die Grundschule Kall, ihre Arbeit auf. Von links: Schulleiterin Marianne Rütt, Elternbegleiterin Leyla Ali, Kontaktlehrperson Klaudia Radecka und Ricarda Brecher vom Kobiz. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Schulleiterin Marianne Rütt freut sich, „endlich ein Programm zu haben, das ein Bindeglied zwischen Schule und Elternhaus darstellt und eine echte Teilhabe ermöglicht.“ Das Programm passe perfekt zum Leitgedanken „Vielfalt ist unsere Stärke“ der zertifizierten „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Durch das Rucksack-Konzept, da ist sich Rütt sicher, wird die Elternbeteiligung ausgebaut: „Es geht hier nicht nur ums Kuchenbacken vor Festen, sondern das Mitwirken wird fest ins Schulleben integriert.“
Ähnlich sieht dies Julia Becker von der Herrmann-Josef-Schule in Euskirchen: „Wir freuen uns, dieses Projekt an unserer Schule mit zu begleiten. Wir wünschen uns, dass die Mehrsprachigkeit der Kinder gefördert wird und die Eltern in diesem Prozess unterstützt werden.“ Julia Becker begleitet das Programm als Kontaktlehrperson gemeinsam mit Tatjana Kowalewitsch, Elternbegleiterin an der Schule. Frau Kowalewitsch ist bereits seit mehreren Jahren als Elternbegleiterin in der Kita tätig und weiß den Wert des Angebots für die Frauen zu schätzen: „Ich finde die Idee beim Rucksack-Programm super, dass die Frauen eigene soziale Kontakte außerhalb der Familie knüpfen können. In der Gruppe fühlen sie sich wohl und ernst genommen. Ich habe bereits viele Frauen erlebt, die durch Rucksack ermutigt worden sind, neue Dinge auszuprobieren und unbekannte Wege zu gehen.“
Austausch per Videokonferenz
Das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) koordiniert für den Kreis Euskirchen das Programm, das Unterstützungs- und Beratungsfunktion für Familien bietet. 16 Elternbegleiterinnen sind zurzeit für den Kreis in den Programmen Rucksack-Schule, Kita und „griffbereit“ aktiv und begleiten insgesamt 21 Elterngruppen. Die Elternbegleiterinnen tauschen sich regelmäßig aus und werden von den Mitarbeiterinnen des KoBIZ qualifiziert und begleitet. Aufgrund der aktuellen Situation in der Pandemie finden diese Gespräche momentan per Videokonferenz statt. „Wir erarbeiten mit den Elternbegleiterinnen Möglichkeiten und Ideen, wie bestimmte Themen in den Elterngruppen umgesetzt werden und mit dem Schulalltag vernetzt werden können. Die Rucksack-Materialien bieten eine Menge grundlegender Arbeits-, Bastel- und Spielideen in vielen Sprachen“, so Ricarda Brecher, Mitarbeiterin beim KoBIZ.
Elternbegleiterinnen wie Leyla Ali oder Tatjana Kowalewitsch werden zum direkten Ansprechpartner für Kinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern und unterstützen diese. Was genau in Kall geplant ist, wird derzeit noch erarbeitet. Klar ist: Losgehen soll es erst im kommenden Jahr, wenn die Grundschule in ihr neues Gebäude umgezogen ist. In der Hermann-Josef-Schule ist man hier schon einen Schritt weiter: Die Gruppe trifft sich bereits seit einigen Wochen in den Räumen der Schule.
Das Programm Rucksack hat viele positive Effekte, betont Ricarda Brecher. Für viele Frauen ist die Gruppe ein sozialer Anker außerhalb der Familien und stärkt die gesellschaftliche Teilhabe.
Integration bedeute nicht nur, dass Kommunikation automatisch auf Deutsch stattfinde. „Auch die Herkunftssprache muss gepflegt werden, denn sie ist ebenso eine Bildungssprache“, so Brecher.
Marianne Rütt verspricht sich einen echten Pluspunkt für die Grundschule Kall: „Neben dem kulturellen Austausch wird sich diese Art der Elternmitwirkung sicher in vielen schulischen Bereichen gewinnbringend auf unsere Schulgemeinde und unser Schulleben auswirken.“
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Trier, 01.12.2020 – Es hat sich am 01.12.2020 gegen 13.45 Uhr um eine Amokfahrt in der Trierer Innenstadt gehandelt. Laut Polizei konnte der Fahrer eines SUV-Geländewagens (Range-Rover) festgenommen werden. Es soll sich um einen 51-jähriger Deutschen aus dem Landkreis Trier-Saarburg handeln, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Joche. Die Hintergründe zur Tat sind noch völlig unklar. Der Fahrer des SUV soll von der Konstatinstraße über die Fußgängerzone Richtung Haptmarkt Richtung und Porta Nigra gerast sein und wahllos Personen ins Visier genommen haben.
Die Polizei sprach anfange von mindestens zwei Toten und mindestens 10 Schwerverletzten. Bei der Pressekonferenz gegen 19.00 Uhr wurde die Zahl der Toten mit vier angegeben, darunter ein neun Monate altes Baby. Von einem Ort der Verwüstung ist die Rede. Bei dem SUV-Fahrer wurde 1,4 Promille Alkoholkonzentration festgestellt.
Die Polizei hatte die Menschen aufgefordert, die Innenstadt sofort zu verlassen. Die Geschäfte in der Innenstadt haben alle geschlossen. Im vergangenen Jahr war die Trierer Innenstadt in der Adventszeit noch mit Durchfahrsperren geschützt. Dieses Jahr leider nicht mehr.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer äußerte sich entsetzt über die Tat. Innenminister Lewentz ist auf dem Weg nach Trier. Auch in Berlin reagiert man mit großer Betroffenheit auf die Tat. „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter“.
„Erschütternde Nachrichten treffen uns bis ins Mark“
Zu den heutigen, schrecklichen Ereignissen in Trier erklären der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer und der Trierer SPD-Landtagsabgeordnete Sven Teuber:
„Die erschütternden Nachrichten aus Trier treffen uns bis in Mark. Wir sind in diesen schrecklichen Stunden in Gedanken bei den Opfern und Verletzten. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Wir danken den unzähligen Rettungskräften für ihren aufopferungsvollen Einsatz vor Ort. Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind heute aufs engste verbunden mit den Triererinnen und Trierern.“
„Klar ist: Eine Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius auf 15 Kilometer stellt einen erheblichen Grundrechtseingriff dar. Dieser ist nach der Rechtsprechung nur bei nachhaltig hohen Inzidenzen und nur auf Grundlage einer sicheren Datenbasis vertretbar”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Gerd Altmann
Körperich/Bitburg, 01.12.2020 – Im Altenheim St. Vinzenz-Haus in Körperich (Verbandsgemeinde Südeifel) ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Betroffen sind bisher 31 Bewohner sowie 22 Mitarbeiter. Insgesamt zählen 59 Bewohner und 74 Mitarbeiter zur Einrichtung.
Am 17. November wurden erstmals ein Bewohner und eine Mitarbeiterin der Einrichtung über ihren Hausarzt positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die daraufhin erfolgte Testung von Kontaktpersonen brachte zwischen dem 20. und 27. November ebenfalls positive Ergebnisse für weitere Bewohner und Mitarbeiterinnen.
Angesichts dieser Häufung von positiven Fällen hat das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm im Dialog mit der Einrichtung entschieden, alle Bewohner und Beschäftigte zu testen. Gleichzeitig verfügte das Gesundheitsamt eine erweiterte FFP2-Maskenpflicht unter der Belegschaft. In Abstimmung mit der Heimleitung wurde zudem ein sofortiger Besucherstopp vereinbart.
Am 28. November haben die Bereitschaften des DRK Kreisverbandes Bitburg-Prüm im Auftrag der Kreisverwaltung 119 Personen getestet. Hiervon liegen bereits alle Ergebnisse vor; insgesamt sind nun 53 Ergebnisse positiv. Inwiefern weitere Testungen erfolgen, wird derzeit geprüft. Die Betroffenen berichten mehrheitlich von leichten Symptomen; keiner der Infizierten muss derzeit im Krankenhaus behandelt werden.
In der Altenpflegeeinrichtung wurde neben den bereits verfügten Maßnahmen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine „Corona-Station“ eingerichtet, die der Isolierung der betroffenen Bewohner dient. Zudem wurden verschärfte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen, z.B. das Tragen von Schutzkitteln und ggf. Schutzbrille. Die Quarantänesituation ist für die Bewohner des St. Vinzenz-Hauses sehr belastend. So konnte eine Bewohnerin am 30. November zu ihrem 102. Geburtstag keine Besucher empfangen.
Trier, 01.12.2020 – Es scheint sich am 01.12.2020 gegen 14.45 Uhr um eine Amokfahrt in der Trierer Innenstadt gehandelt zu haben. Laut Polizei konnte der Fahrer eines SUV-Geländewagens (Range-Rover) festgenommen werden. Es soll sich um einen 51-jähriger Deutschen handeln. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Der Fahrer des SUV soll von der Porta Nigra aus durch die Fußgängerzone Richtung Hauptmarkt – Fleischstraße gerast sein und wahllos Personen ins Visier genommen haben.
Die Polizei sprach anfange von mindestens zwei Toten und mindestens 10 Verletzten. Von einem Ort der Verwüstung ist die Rede. Die Polizei hat die Menschen aufgefordert, die Innenstadt sofort zu verlassen. Die Trierer Schulen wurden verschlossen. Die Geschäfte in der Innenstadt haben alle geschlossen. Im vergangenen Jahr war die Trierer Innenstadt in der Adventszeit noch mit Durchfahrsperren geschützt. Dieses Jahr leider nicht mehr.
„Klar ist: Eine Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius auf 15 Kilometer stellt einen erheblichen Grundrechtseingriff dar. Dieser ist nach der Rechtsprechung nur bei nachhaltig hohen Inzidenzen und nur auf Grundlage einer sicheren Datenbasis vertretbar”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Gerd Altmann
StädteRegion Aachen, 01.12.2020 – Mit Blick auf die perspektivische Bereitstellung eines Impfstoffs oder mehrerer Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2 Virus soll in jedem Gesundheitsamtsbezirk in Nordrhein-Westfalen ein Impfzentrum errichtet werden. Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen haben heute entschieden, das gemeinsame Impfzentrum in der Aachener Eissporthalle am Tivoli einzurichten. Die Infrastruktur wird bis zum 15. Dezember einsatzbereit sein.
„Nach intensiver Prüfung verschiedener Liegenschaften haben wir uns entschieden, das Impfzentrum in der Eissporthallte einzurichten“, erklärt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier nach der gemeinsamen Sitzung der Krisenstäbe. Mobile Teams werden die Arbeit des Impfzentrums ergänzen. Diese sollen vulnerable, also der Risikogruppen zugehörige, Personen und medizinisch-pflegerisches Personal in Einrichtungen des Gesundheitswesens versorgen. Organisatorisch angedockt sind die Einrichtungen an die untere Gesundheitsbehörde.
Termine können noch nicht vereinbart werden. „Wir wissen noch nicht, wann es genau losgeht. Noch liegen die Zulassungen für Deutschland nicht vor. Sobald Klarheit geschaffen ist, werden wir die Bürgerinnen und Bürger zeitnah informieren“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Den Plan der Impfreihenfolge legt allerdings das Land Nordrhein-Westfalen fest. Zunächst sollen die vulnerable Personen und medizinisch-pflegerisches Personal sowie Beschäftigte geimpft werden, die der kritischen Infrastruktur zuzurechnen sind.
Zur Bewältigung der Impfungen bilden das Gesundheitsamtsamt, Kassenärztliche Vereinigungen, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser sowie Apotheken und Labore eine städteregionale Impfallianz.
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