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Große Fichte vor dem Rathaus erstrahlt in weihnachtlichem Glanz

Meckenheim, 02.12.2020 – Bürgermeister Holger Jung ist begeistert vom Engagement der Vorschulkinder der Kita Löwenzahn. Er ist das Weihnachtssymbol schlechthin und darf auch in Coronazeiten nicht fehlen: der Weihnachtsbaum.

Ein auffälliges Exemplar steht vor dem Meckenheimer Rathaus und erstrahlt in prächtigem Glanz, nachdem die Vorschulkinder der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Löwenzahn die grüne Fichte liebevoll geschmückt haben. Mit selbstgebastelten Anhängern, produziert von den Meckenheimer Kitas, waren sie am Verwaltungsgebäude eingetroffen, um ihre Mitbringsel aus zumeist natürlichen Materialien fleißig im Baum zu verteilen.

Natürlich konnten sie auf die Mithilfe des Bürgermeisters zählen. Unter Einhaltung der Corona-Regeln beteiligte sich Holger Jung an der Aktion und zeigt sich anschließend vom Ergebnis und dem Eifer, mit dem die Kinder bei der Sache waren, begeistert. „Da habt Ihr aber tolle Anhänger gebastelt“, lobte der Verwaltungschef nachdem er sich zusammen mit den Kindern ans Werk gemacht hatte. Als großes Dankeschön gab es anerkennende Worte und einen Korb mit Naschereien. Unterstützt wurden der Bürgermeister und die Kita-Kinder um ihre Erzieherinnen Beate Seidel (Leitung), Claudia Rohloff und Regina Stockhausen von zwei Mitarbeitern des Baubetriebshofes. Thorsten Krones und Michael Kleefuß ließen sich schließlich von dem Hubwagen in die Höhe befördern, um das Werk der Kita-Kinder in den Baumspitzen zu vollenden.

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Vorweihnachtliche „Sternenzeit“ mit „Spirit“ – Eifeler Sacro-Pop-Band mit Adventsimpulsen im Internet

Kall/Mechernich/Gemünd/Dahlem, 02.12.2020 – „In diesem Jahr ist alles etwas anders“, heißt es im Klappentext der neuesten CD der Eifeler Sacro-Pop-Band „Spirit“. Kathrin Wallraf, Sängerin und Pianistin der in der Eifeler Jugendkirche „New Key“ und darüber hinaus sehr beliebten Coverband christlich-religiöser Lieder und moderner Popmusik: „Wir machen das Beste draus und begleiten Euch durch die Adventszeit – mal still, mal schnell, mal nachdenklich und mal laut!“

Bandmitglieder (v.l.) sind Simon Bungartz (Dahlem-Berk), Viviane Wallraf (Aachen), Svenja Keutgen (Gerolstein), Kathrin Wallraf (Gemünd), Maike Hergarten (Oberhausen), Anna Jardin (Lissendorf), Stephanie Reichenberger (Mechernich), Michael Remer (Hillesheim)
Foto: Guido Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Dazu hat „Spirit“ in Verbindung mit der Jugendkirche „New Key“ und dem Jugendpfarrer Hardy Hawinkels nach der Planungsphase im Sommer Video-Streams mit Impulsen aufgenommen, die im Laufe des Advents veröffentlicht werden. Das erste ist schon unter https://youtu.be/ndmimDGmYPk abrufbar.

Alle Lieder der „Sternenzeit“ sind auch auf CD erhältlich für zehn Euro plus zwei Euro Versandkosten. Bestellung mit Adressangabe unter info@spirit-live.de oder tagsüber telefonisch unter (0 24 44) 27 56.

Die Gemünderin Kathrin Wallraf sagte der Agentur ProfiPress: „Erlebt die verschiedensten Klänge der geistlichen Rock-, Pop- und Weihnachtsmusik fernab vom Alltag mit dieser CD immer und immer wieder – wenn ihr wollt, auch stilecht mit Plätzchen, Spekulatius, Glühwein, Punsch oder was sonst noch so im Haus ist. Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit!“

Video und CD entstanden in Eigenregie und mit Hilfe von Pfarrer Hawinkels und seiner Jugendkirche. Aufgenommen wurde die „Sternenzeit“ in der Jugendkirche des Urfter Hermann-Josef-Hauses. Kathrin Wallraf: „Alle acht Bandmitglieder und Hardy Hawinkels haben mitgemacht. Es wurde alles an einem Herbsttag eingespielt und aufgenommen und anschließend zu Hause abgemischt. Deko waren Sterne vom letzten Adventskonzert 2019, Weihnachtsbaum und Adventskranz kamen von den Großeltern. Das Mischpult bediente Michael Remer, zugleich Gitarrist und Sänger bei »Spirit«.“

www.spirit-live.de Facebook: spirit.eifel

Youtube: „Spirit – on a mission from god“

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Bürgermeister Holger Jung beteiligt sich an der Wunschbaum-Aktion der Kreissparkasse

Meckenheim, 02.12.2020 – Mit ihrer Wunschbaumaktion erfüllt die Kreissparkasse (KSK) Köln auch in ihren Meckenheimer Geschäftsstellen wieder ganz persönliche Wünsche. Sowohl in der Filiale auf der Hauptstraße als auch in jener am Neuen Markt steht ein prächtiger mit Sternen geschmückter Weihnachtsbaum. Auf diesen haben die Kinder des Kinderheims an der Alten Eiche ihre Wünsche notiert. Die Kunden des Kreditinstitutes können die Sterne abnehmen und die Wünsche der Kinder erfüllen.

Eine Tradition, „die für alle Beteiligten eine schöne Aktion ist und die sich schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreut“, sagte der KSK-Regionaldirektor Sebastian Greven, als er Bürgermeister Holger Jung in der Filiale auf der Hauptstraße begrüßte. Holger Jung wollte sich den Baum ansehen und selbst einen Stern abhängen. „Als Bürgermeister unterstütze ich diese Aktion gerne und wünsche mir eine rege Teilnahme“, so Jung. „Vor allem in diesen Corona-Zeiten ist es wichtig, nicht wegzuschauen, sondern alle Menschen unserer Gesellschaft mitzunehmen – insbesondere die schwächeren unter uns. Ich danke der Kreissparkasse herzlich, dass sie in der Adventszeit auch an jene Kinder denkt, die die Feiertage nicht im Kreise ihrer Familie verbringen können“, erklärte der Bürgermeister und hängte einen der Sterne ab.

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Erster Fähnrich starb mit 91

Mechernich-Kallmuth, 02.12.2020 – Johannes Hals ritt dem traditionsreichen Kallmuther St.-Georgsritt über 30 Jahre voran. Noch im vergangenen August statteten Ortsvorsteher Robert Ohlerth und Andreas Schmitz vom Sachausschuss St. Georgsritt des Kallmuther Pfarreirates dem ersten Fahnenjunker des Kallmuther St.-Georgsritts und langjährigen Sankt Martin des Dorfes, Johannes Hals, einen Geburtstagsbesuch ab.

Jetzt starb der Mann, der der traditionsreichen Kallmuther -St.-Georg-Reiterprozession am 1. Mai über 30 Jahre mit der Fahne vorangeritten war, im gesegneten Alter von 91 Jahren. Das teilte Robert Ohlerth dem Mechernicher Bürgerbrief mit. Der Landwirt, Pferdezüchter und Dörries-Mitarbeiter Johannes Hals war schon 1953 bei der Premiere des St. Georgsrittes mit von der Partie und wurde dann in den 80er Jahren von Jakob Dahmen abgelöst.

Bis zu 4500 Menschen und 400 Pferde folgten

Pfarrer Eugen Kranz, der Reiterprozessionen aus Süddeutschland kannte, wandelte die seit mindestens 1666 stattfindende Prozession von Kallmuth zum verehrten Georgspütz bei Urfey/Vollem 1953 in eine Reiterprozession um. Der Höhepunkt wurde 2007 erreicht, als der Aachener Diözesanbischof Dr. Heinrich Mussinghoff die Reiterprozession in der Kutsche anführte und ihm über 400 berittene Pilger und damals geschätzte 4000 Fußwallfahrer folgten.

Beim Besuch von Andreas Schmitz und Robert Ohlerth im August vergangenen Jahres freute sich der 90jährige Johannes Hals nicht nur, die Original-Georgs-Standarte nochmal in die Hände zu bekommen. Er erzählte den beiden bei Kaffee und Kuchen auch von seinen Erlebnissen mit Pferden von Kindesbeinen an. Schon als 13jähriger sei er allein zum Kartoffelhäufeln mit dem Pferd geschickt worden.

2004 berichteten die Kölner Tageszeitungen auf den sich abzeichnenden Amtsverzicht des jahrzehntelangen Sankt Martin unter der Überschrift: „Es fällt mir schwer, aufs Pferd zu kommen“.

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Einkaufshelfer stehen in Alsdorf während der Pandemie erneut kostenlos bereit

Alsdorf, 02.12.2020 –  Sei es der Einkauf im Supermarkt, sei es der Besuch einer Apotheke – für manchen, der sein Haus dieser Tage angesichts der Corona-Pandemie mit nach wie vor hohen Infektionszahlen lieber nicht verlassen und Orte mit zahlreichen Menschen meiden sollte oder möchte, kann ein Anruf hilfreich sein.

Denn im Freiwilligen-Zentrum Alsdorf, das die Caritas in der Alsdorfer Luisenpassage eingerichtet hat, können Helfer gefunden werden, die Einkäufe und manches mehr übernehmen. Das Projekt „Nachbarschaftshilfe“, das vom Sozialamt der Stadt Alsdorf koordiniert wird, bietet eine Unterstützung an, die es zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr bereits gegeben hatte. Ehrenamtler der KOT St. Castor und des Alsdorfer Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes übernehmen diese Aufgabe gern. „Noch ist es eine abgespeckte Version, die Zahl der Anfragen ist eher gering – aber wir sind vorbereitet auf steigende Nachfrage und können ihr auch gerecht werden“, sagt Sozialamtsleiter Tim Krämer.

Vor allem ältere Menschen in Quarantäne und solche mit Vorerkrankungen, die durch das Virus besonders gefährdet sind, können die kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen. Anfragen können über eine Hotline der Caritas gestellt werden unter 0241/94927180, erreichbar ist sie montags bis donnerstags von 10 bis 12 sowie von 14 bis 15 Uhr, zusätzlich freitags von 10 bis 12 Uhr. Anfragen per E-Mail sind möglich unter nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de. (apa)

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Fortschritt

Zum 3. Mal in Folge 3 Sterne für die „Ferienwohnung Virginija“ Erneute Auszeichnung in Ditscheid

Ditscheid/Mayen, 02.12.2020 – Mittlerweile schon seit 2014 erhält die „Ferienwohnung Virginija“ in Ditscheid regelmäßig alle 3 Jahre eine Sterneklassifizierung durch den Deutschen Tourismusverband (DTV). Und auch in diesem Jahr war es wieder soweit: In – dem aktuellen Pandemiegeschehen angepasster Form – konnte die beliebte Ferienwohnung durch Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel erneut mit 3 Sternen ausgezeichnet werden.

Die rund 90 m² große Ferienwohnung befindet sich im Obergeschoss des idyllisch am Ortsrand von Ditscheid gelegenen Einfamilienhauses von Virginija und Walter Johann und bietet Platz für bis zu 5 Personen. Sie verfügt über eine voll ausgestattete Küche, ein großzügiges Wohnzimmer, ein Badezimmer mit Badewanne sowie zwei Schlafzimmer mit insgesamt 5 Betten. Die komplette Ferienwohnung ist harmonisch und stilvoll eingerichtet und bietet den Gästen reichlich Komfort für den perfekten Urlaubsgenuss. Der schön angelegte Garten mit Teich und Grillmöglichkeit sowie das Gartenhaus können ebenfalls von den Gästen mitgenutzt werden.

Besonders zu erwähnen ist außerdem der traumhafte Panoramablick vom Balkon des Wohnzimmers in Richtung Landschaftspark Steinbüchel und die umliegende Landschaft.

Die „Ferienwohnung Virginija“ bietet einen ruhigen Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen in der vulkanischen Osteifel, wie beispielsweise Mountainbike-Touren, Wanderungen auf den Traumpfaden, Traumpfädchen und den Vordereifler Touren sowie Ausflügen zum nahegelegenen Nürburgring, zum Laacher See und vielem mehr.

Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch freute sich über die erneute erfolgreiche Klassifizierung und dieses positive Signal in den aktuell, gerade für das Gastgewerbe, schwierigen Zeiten.

An einer Klassifizierung durch den Deutschen Tourismusverband interessierte Gastgeber, können sich gerne unverbindlich an das Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Vordereifel unter Telefon 02651 800 959 oder per E-Mail an s.schulze-entrup@vordereifel.de wenden. Neu gibt es nun auch eine sogenannte „Pfoten-Klassifizierung“ durch den DTV, als erste bundesweite Auszeichnung für hundefreundliche Ferienunterkünfte.

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Karnevalisten rufen zur Blutspende auf

Zülpich, 02.12.2020 – Selbst in einer stark von Corona gebeutelten Session denken die römerstädtischen Karnevalsgesellschaften an andere. „Kommt zur Karnevalistenblutspende!“, rufen sie gemeinsam mit dem Roten Kreuz im Kreis Euskirchen auf. Sie findet statt am Dienstag, 2. Februar, von 15.30 bis 20 Uhr, im Forum Zülpich in der Blayer Straße 20.

Damit beweisen Zölleche Öllege, Blaue Funken, Prinzengarde und Hovener Jungkarnevalisten großes Herz, obwohl für sie die Session schon zu Ende war, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Züge, Sitzungen, geselliges Beisammensein in größerer Runde. Alles musste ersatzlos gestrichen werden.

„Landauf, landab gab es seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Blutspenden. Für Operationen, Verletzte oder krebskranke Patienten werden dringender denn je Blutkonserven benötigt“, so Lothar Henrich, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich.

Ausfallenlassen, war also für die Zülpicher keine Option. Allerdings wurde die Aktion für 2021 umgetauft: von „Prinzenblutspende“ zur „Karnevalistenblutspende“ – weil eben auch kein Prinz inthronisiert worden war.

Auch der Ablauf wird anders sein und die Blutspende unter strengen Hygieneregeln stehen. „Im eigens aufgebauten Zelt vor dem Forum werden Personalien aufgenommen. Wo sonst die Essensausgabe war, findet stattdessen das Ausfüllen des Fragebogens statt. Nach der Blutspende führt der Weg die Gäste direkt aus dem Forum heraus. Das sonst so beliebte kalt-warme Büffet entfällt – jedoch nicht ersatzlos: „Jeder Spender erhält ein leckeres Lunchpaket“, so Henrich.

Ohne Begleitperson

„Wichtig zu erwähnen ist auch, dass wegen der Corona-Bestimmungen Begleitpersonen nicht erlaubt sind“, erklärt DRK-Bereichsleiter Patrick Dost, der dazu rät, vorab einen Termin zu vereinbaren: „Das gab es auch vor Corona schon, ist aber jetzt natürlich noch sinnvoller.“ So können Hauptstoßzeiten entzerrt und Wartezeiten vermieden werden.

Wer einen Termin buchen möchte, kann das unter dem Stichwort „Zülpich“ auf www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine.

Die Prinzenblutspende hat gute alte Tradition in Zülpich, sie findet bereits zum 14. Mal in Folge statt. Im Durchschnitt folgen rund 300 Menschen dem Aufruf, so Henrich, der hofft, dass wieder viele Menschen zur Blutspende ins Forum kommen und die Spitzenwerte vielleicht noch getoppt werden können.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 67 Jahre alt sein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Fragen zur Blutspende beantwortet auch die kostenfreie Hotline unter Telefon 0800-1194911.

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Michael Alberti bleibt für weitere zehn Jahre Organisatorischer Leiter des Katastrophen-schutzes im Landkreis Ahrweiler

Ahrweiler, 02.12.2020 – Auch in der kommenden Dekade wird Michael Alberti als einer von insgesamt neun Ehrenamtlichen das Amt des Organisatorischen Leiters für den Katastrophenschutz im Landkreis Ahrweiler und somit die Position des Ehrenbeamten übernehmen. Eine Besetzung, die Landrat Dr. Jürgen Pföhler besonders freut: „Mehr noch als sonst brauchen wir in diesen schwierigen Zeiten erfahrene Kräfte, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen und auf die wir uns voll und ganz verlassen können.“

Zusammen mit einem Leitenden Notarzt bildet der Organisatorische Leiter für den Katastrophenschutz im Brand- oder Katastrophenfall die sogenannte „Abschnittsleitung Gesundheit“. Zu den Aufgaben von Michael Alberti zählt unter anderem die organisatorische Abwicklung eines Einsatzes. Konkret bedeutet dies die Beurteilung der Lage aus organisatorischer Sicht und – in enger Abstimmung mit dem Gesamteinsatzleiter – die Festlegung von Patientenablagen, Behandlungsplätzen sowie Rettungsmittelhalte- oder Hubschrauberlandeplätzen.

„Das Ehrenamt des Organisatorischen Leiters ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zum Wohle unserer Mitbürger, das ich sehr gerne nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt habe und weiter ausüben werde. Ich bedanke mich für das Vertrauen unseres Landrats Dr. Jürgen Pföhler, der mich für weitere zehn Jahre als Organisatorischer Leiter benennt“, sagt Michael Alberti.

Vor allem die derzeitige Corona-Pandemie, aber auch die Anbindung an die A61, die Nähe zum Rhein und die im Normalfall stattfindenden Großveranstaltungen am Nürburgring mit vielen Zehntausend Besuchern machen die Vorbereitung auf Notfallszenarien sowie die personelle Ausstattung und Organisation des Katastrophenschutzes im Landkreis Ahrweiler unverzichtbar. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen drei Organisatorischen Leiter je Landkreis, sind im Landkreis Ahrweiler jedoch neun Organisatorische Leiter im Katastrophenschutz sowie sechs Leitende Notärzte im wechselnden Einsatz. So ist auch aufgrund der besonderen typographischen Lage eine zeitnahe Versorgung im Notfall gesichert.

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47 Jahre bei der Stadt: Mitarbeiter der Stadt Mayen in den Ruhestand verabschiedet

Mayen, 02.12.2020 – Kurz vor dem Ausscheiden aus dem Amt konnte der seinerzeitige Oberbürgermeister Wolfgang Treis Günter Luxemburger wegen Rentengewährung aus dem Dienst der Stadt Mayen verabschieden.

Der „Neu-Pensionär“ war über 47 Jahre bei der Stadtverwaltung Mayen tätig, zuletzt war er im Bereich Immissionsschutz und Liegenschaften eingesetzt.

„Ich danke Ihnen für die geleistete Arbeit und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit“, so Wolfgang Treis.

Alles Gute und eine schöne Zeit wünschten ihm auch der Bereichsleiter Personal Christoph Buttner und Personalratsvorsitzender Ralf Dietz.

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Grundschule Kall und Hermann-Josef-Schule Euskirchen nehmen am landesweiten Programm Rucksack-Schule teil

Kall/Euskirchen, 02.12.2020 – Die Gemeinschaftsgrundschule Kall und die Hermann-Josef-Schule in Euskirchen sind jetzt „Rucksack-Schulen“. Die Anzahl der Schulen, die in diesem Programm des Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (Kobiz) mitwirken, erhöht sich dadurch im Kreis Euskirchen auf neun. Hinzu kommen neun Kindertagesstätten sowie drei Griffbereit-Gruppen (Krabbelgruppen).

Rucksack-Schule ist ein Programm zur alltagsintegrierten Förderung der Mehrsprachigkeit und der Elternbildung. Neben der deutschen Sprache liegt der Fokus auf den Herkunftssprachen der Familien. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits werden den teilnehmenden Eltern Wege aufgezeigt, wie sie die Schulzeit ihrer Kinder aktiv mitgestalten und unterstützen können, andererseits erhält die Schule ein Konzept zur diversitätsbewussten Öffnung.

Die am Programm teilnehmenden Eltern werden begleitet – und zwar von Schul- als auch von Elternseite. In Kall übernimmt die aus Syrien stammende Mutter Leyla Ali, deren Tochter die dritte Klasse besucht, die Aufgabe der Elternbegleiterin. Die aus Polen stammende Sozialpädagogin Klaudia Radecka unterstützt sie dabei als Kontaktlehrperson und hält sie über Unterrichtsinhalte und alle Schulbelange auf dem Laufenden. Gleichzeitig gibt sie Impulse der Elternbegleiterin an das Lehrerkollegium weiter.

Ab Januar nimmt die neue Rucksackschule im Kreis Euskirchen, die Grundschule Kall, ihre Arbeit auf. Von links: Schulleiterin Marianne Rütt, Elternbegleiterin Leyla Ali, Kontaktlehrperson Klaudia Radecka und Ricarda Brecher vom Kobiz. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Schulleiterin Marianne Rütt freut sich, „endlich ein Programm zu haben, das ein Bindeglied zwischen Schule und Elternhaus darstellt und eine echte Teilhabe ermöglicht.“ Das Programm passe perfekt zum Leitgedanken „Vielfalt ist unsere Stärke“ der zertifizierten „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Durch das Rucksack-Konzept, da ist sich Rütt sicher, wird die Elternbeteiligung ausgebaut: „Es geht hier nicht nur ums Kuchenbacken vor Festen, sondern das Mitwirken wird fest ins Schulleben integriert.“

Ähnlich sieht dies Julia Becker von der Herrmann-Josef-Schule in Euskirchen: „Wir freuen uns, dieses Projekt an unserer Schule mit zu begleiten. Wir wünschen uns, dass die Mehrsprachigkeit der Kinder gefördert wird und die Eltern in diesem Prozess unterstützt werden.“ Julia Becker begleitet das Programm als Kontaktlehrperson gemeinsam mit Tatjana Kowalewitsch, Elternbegleiterin an der Schule. Frau Kowalewitsch ist bereits seit mehreren Jahren als Elternbegleiterin in der Kita tätig und weiß den Wert des Angebots für die Frauen zu schätzen: „Ich finde die Idee beim Rucksack-Programm super, dass die Frauen eigene soziale Kontakte außerhalb der Familie knüpfen können. In der Gruppe fühlen sie sich wohl und ernst genommen. Ich habe bereits viele Frauen erlebt, die durch Rucksack ermutigt worden sind, neue Dinge auszuprobieren und unbekannte Wege zu gehen.“

Austausch per Videokonferenz

Das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) koordiniert für den Kreis Euskirchen das Programm, das Unterstützungs- und Beratungsfunktion für Familien bietet. 16 Elternbegleiterinnen sind zurzeit für den Kreis in den Programmen Rucksack-Schule, Kita und „griffbereit“ aktiv und begleiten insgesamt 21 Elterngruppen.  Die Elternbegleiterinnen tauschen sich regelmäßig aus und werden von den Mitarbeiterinnen des KoBIZ qualifiziert und begleitet.  Aufgrund der aktuellen Situation in der Pandemie finden diese Gespräche momentan per Videokonferenz statt. „Wir erarbeiten mit den Elternbegleiterinnen Möglichkeiten und Ideen, wie bestimmte Themen in den Elterngruppen umgesetzt werden und mit dem Schulalltag vernetzt werden können. Die Rucksack-Materialien bieten eine Menge grundlegender Arbeits-, Bastel- und Spielideen in vielen Sprachen“, so Ricarda Brecher, Mitarbeiterin beim KoBIZ.

Elternbegleiterinnen wie Leyla Ali oder Tatjana Kowalewitsch werden zum direkten Ansprechpartner für Kinder mit Migrationshintergrund und deren Eltern und unterstützen diese. Was genau in Kall geplant ist, wird derzeit noch erarbeitet. Klar ist: Losgehen soll es erst im kommenden Jahr, wenn die Grundschule in ihr neues Gebäude umgezogen ist. In der Hermann-Josef-Schule ist man hier schon einen Schritt weiter: Die Gruppe trifft sich bereits seit einigen Wochen in den Räumen der Schule.

Das Programm Rucksack hat viele positive Effekte, betont Ricarda Brecher. Für viele Frauen ist die Gruppe ein sozialer Anker außerhalb der Familien und stärkt die gesellschaftliche Teilhabe.

Integration bedeute nicht nur, dass Kommunikation automatisch auf Deutsch stattfinde. „Auch die Herkunftssprache muss gepflegt werden, denn sie ist ebenso eine Bildungssprache“, so Brecher.

Marianne Rütt verspricht sich einen echten Pluspunkt für die Grundschule Kall: „Neben dem kulturellen Austausch wird sich diese Art der Elternmitwirkung sicher in vielen schulischen Bereichen gewinnbringend auf unsere Schulgemeinde und unser Schulleben auswirken.“