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Mehr Vandalismus in Kommern

Mechernich-Kommern, 03.12.2020 – Johannes Ley ärgert sich mächtig. Er und seine Kollegen vom Gartenbau- und Verschönerungsverein Kommern investieren Stunde um Stunde, um den historischen Ortskern und Umgebung für die Bürger lebens- und liebenswert zu gestalten. Doch dann das: Immer mehr wird kaputt gemacht. „Der Vandalismus in Kommern hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen“, registriert Ley.

Jetzt aber platzt dem rührigen Rentner der Kragen. „Muss das sein?“, fragt er mehr rhetorisch als eine wirkliche Antwort erwartend. „Jetzt wurde auch noch der Tisch der Sitzgruppe auf dem Kinderspielplatz an der Ecke Pützgasse/Auf dem Acker völlig zerstört“, so Ley. Sie musste daraufhin komplett entfernt werden.

Außerdem sei die Bank am Bleibach an der Bürgerhalle mutwillig beschädigt worden, eine weitere am Wendehammer in der Straße „Auf dem Daniel“. „Wir kommen mit dem Reparieren fast nicht mehr hinterher“, so Ley. Auch die Sitzgruppe an der Severinuskapelle weist Beschädigungen auf.

„Wir alle setzen uns ein für ein schönes Kommern. Hier passt Vandalismus nicht hin und wollen wir auch nicht haben“, so Ley. Der ehemalige Ortsvorsteher bittet die Bürger ein Auge darauf zu haben und ihm Hinweise auf die Übeltäter mitzuteilen – unter Telefon 02443/5771.

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Energieversorgung Mittelrhein AG evm unterstützt Musikvereine

Kaifenheim/Roes, 03.12.2020 – Über insgesamt 1500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ dürfen sich der Musikverein Kaifenheim e. V. und der Mandolinenclub Heimatklang Roes e. V. aus der Verbandsgemeinde Kaisersesch freuen.

 Jedes Jahr unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) mit ihrem Spendenprogramm Vereine und Institutionen in der Region bei kulturellen, sozialen und gemeinnützigen Projekten.

Der Musikverein Kaifenheim. Foto: Privat

Aufgrund der aktuellen Coronasituation musste die geplante Spendenübergabe an Vertreter der Vereine im Beisein von Berthold Nick, Leiter der Kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, und Bürgermeister Albert Jung, Verbandsgemeinde Kaisersesch, leider ausfallen.

Bürgermeister Albert Jung freut sich mit den Vereinen: „Die Musik der beiden Vereine macht das Leben in unseren Gemeinden bunter. Wir freuen uns, dass wir dieses Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können. Das Geld nutzen die Vereine, um auch in Zukunft für ihre Auftritte gerüstet zu sein.“

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Impulse

Jazz mit dem „Feykultur“-Macher

Mechernich-Eiserfey, 03.12.2020 – Der Jazzmusiker Andrè Nendza, Mitorganisator des Festivals „Feykultur“ in Eiserfey, hat ein neues Album mit der Sängerin Inga Lühning herausgebracht. Es ist die 70. CD/Tonträgerproduktion des professionellen Bassisten. Der Titel der Scheibe ist „Hodgepodge Vol.2“.

Im PR-Text ist von einer 2017 mit dem Plattendebut begonnenen „musikalischen Achterbahnfahrt“ die Rede: „Das Duo zeigt sich durch unzählige Konzerte zwischen Festival, Kirche, Konzertsaal und Wohnzimmer bestens eingespielt.“ Inga Lühnings klare, facettenreiche Stimme und André Nendzas vielfältige Basskreationen stünden im Mittelpunkt grandioser Klanglandschaften.

Auf der Scheibe seien ebenso kraftvolle Eigenkompositionen wie auch „höchst eigenständige Interpretationen der Musik von Degenhardt, BAP, van Veen, Element of Crime und Marianne Faithful“ zu finden. Die neue CD liegt ab Freitag, 4. Dezember, auf Jazzsick-Records vor und ist unter anderem unter dem Link erhältlich: https://www.shopsick.de

Live und im Studio

Inga Lühning gilt als eine der profiliertesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Sängerinnen von Jazz und Pop. Sie veröffentlichte zwei Jazz-Alben unter eigenem Namen und tourte jahrelang als festes Mitglied der Nu-Jazz-Band [re:jazz] durch Europa und Asien, spielte für das Goethe Institut Tourneen in China und Äthiopien, und war als Backgroundsängerin der Fantastischen Vier unterwegs.

Der Bassist und Komponist André Nendza betreibt eine Vielzahl eigener Projekte (A.tronic, Duo mit Inga Lühning, Tria Lingvo, Canvas) und ist ein gefragter Sideman, u.a. im Philipp van Endert Trio, beim Christian Pabst Trio und mit Mathias Haus). Nendza studierte an der Hochschule der Künste, Hilversum (NL), und an der Jazzabteilung der Musikhochschule Köln (Diplom 1997). Der Bassist arbeitete live und/oder im Studio mit vielen weltklassigen Musikern.

Er gab ungezählte Konzerte u.a. bei den Leverkusener Jazztagen, beim Jazzfest Berlin, Festival Moers, Enjoy Jazz, Jazzrally Düsseldorf, Just Music Wiesbaden, Jazzfrühling Kempten, Hildener Jazztage, Festival „Sax-No end“ und „Winterjazz“ im Stadtgarten Köln, Jazzfestival Stuttgart, Festival Besançon (F), Lille (F), Festival Ankara (TÜ), Rejkjavik (IS) und dem Jazzfestival The Hague (NL). 2018/19 tourte er mit Tria Lingvo & Mike Walker durch Großbritannien.

André Nendza unterrichtete als Workshop-Dozent an den Musikhochschulen Frankfurt, Arnheim (NL), Indianapolis (USA), Dresden, Guildhall (GB), Salford University Manchester (GB) sowie an der „Summer Jazz School“ in Edinburgh.

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Fröhliche Engelsgesichter in Wachtberg

Wachtberg-Berkum, 03.12.2020 – Engel mit lustig gemalten Gesichtern, rot bemäntelte Weihnachtsmänner, „Lebkuchen“-Anhänger  und mit bunten Glitzerperlen verzierte Tannenzapfen… die Kinder der Kita Maulwurfshügel in Werthhoven haben fleißig gebastelt. Ihnen fiel in diesem Jahr die schöne Aufgabe zu, adventlichen Schmuck für den Weihnachtsbaum im Entree des Rathauses anzufertigen.

Den Weihnachtsbaumschmuck haben dieses Jahr die Kinder der Werthhovener Kita gebastelt. Foto: Kita Maulwurfshügel Werthhoven

Mit Pappe, Filz, Schere, Kleber und allerlei hübschem Bastelzubehör sind sie ans Werk gegangen. Die allesamt gelungenen Werke hat Rathaus-Hausmeister Paul Fuchs dann pünktlich zum ersten Advent-Wochenende am Weihnachtsbaum aufgehängt. Dies war allerdings neu, da Corona bedingt die Kinder ihre kleinen Bastelschätze nicht wie in den vergangenen Jahren üblich persönlich am Baum anbringen konnten. Umso schöner, dass diese Aktion, dass wechselweise Wachtberger Kita-Kinder die weihnachtliche Dekoration erstellen, trotzdem erfolgte. Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten dürften viele an den Bastelarbeiten, vor allem an den lustigen, optimistisch dreinblickenden Engelsgesichtchen, eine besondere Freude haben. Vielen Dank den kleinen Künstler*innen der Kita Maulwurfshügel! (mm)

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Schulentwicklungs-preis geht an Nelly-Pütz-Berufskolleg

Düren, 03.12.2020 – Das Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren hat sich erneut im Wettbewerb „Gute gesunde Schule“ der Unfallkasse (UK) Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und erhält den mit 15.000 Euro dotierten Schulentwicklungspreis als eine von insgesamt 43 Schulen in NRW. Damit wird das Engagement für mehr Gesundheit und Sicherheit im Schulalltag gewürdigt.

Insgesamt hatten sich 241 Schulen beworben. Das Nelly-Pütz-Berufskolleg hat im Rahmen des Bewerbungsverfahrens den Nachweis erbracht, dass sie Gesundheitsförderung und Prävention erfolgreich in die Schulentwicklung integriert. Dadurch gelinge es, die Schulqualität zu verbessern und wichtige Schritte hin zu einer guten gesunden Schule zu unternehmen, heißt es in der Begründung. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Das ist einmal mehr ein Zeichen dafür, dass die Schule vor Ort eine ausgezeichnete Arbeit leistet.“

Weiter heißt es in der offiziellen Begründung, dass es dem Berufskolleg gelingt, ein hohes Maß an Beteiligungsmöglichkeiten für alle Gruppen der Schulgemeinschaft zu schaffen. Sowohl das offene, partizipative Klima sei vorbildlich als auch die an der Schule gelebte Unterstützungskultur.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die offizielle Preisverleihung in Wuppertal abgesagt.

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Wachtberg verschenken Geschenktipp: Wachtberg-Bildband und Wachtberg-Kalender

Wachtberg, 02.12.2020 – Sie suchen noch ein Geschenk zu Weihnachten? Urlaubsreisen in die Ferne waren Corona bedingt in diesem Jahr kaum möglich und so waren viele Wachtberger*innen häufiger als vielleicht bisher im schönen Wachtberg unterwegs. Der/die eine oder andere hat möglicherweise ganz neue Lieblingsplätze oder Kulturschätze vor der Haustür entdeckt. Was wäre da passender, als diese neuentdeckte Liebe mit einem schönen Wachtberg-Bildband oder Wachtberg-Kalender weiter zu beglücken?!

Wachtberg-Kalender 2021: KuKiWa-Vorsitzender Alfred Schneider (li.) und Geschäftsführerin Christa von Düsterlho überreichen Bürgermeister Jörg Schmidt den Wachtberg-Kalender 2021. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“

Der Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“ begeistert mit fantastischen Fotografien des Fotografen Heinz Contzen, die informativen Texte dazu hat Altbürgermeister Hans-Jürgen Döring beigesteuert. In dem Bildband, anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Wachtberg im vergangenen Jahr herausgegeben, hat Contzen auf rund einhundert Seiten Wachtbergs landschaftliche und architektonische Besonderheiten festgehalten. Jeder Ortsteil wird bedacht, aus persönlicher Sicht mit oft überraschenden Details. Das Buch ist nicht nur für alle Wachtberg-Liebhabern*innen interessant, sondern auch eine bleibende Erinnerung an den in diesem Sommer verstorbenen Heinz Contzen, einem Fotografen, der die Schönheiten Wachtbergs wie kein anderer mit der Kamera festzuhalten wusste.

Der Bildband ist zum Preis von 20 Euro im Rathaus erhältlich.

Wachtberg-Kalender 2021

Der vom Förderverein Kunst und Kultur in Wachtberg (KuKiWa) jährlich unter jeweils anderem Motto herausgegebene Wachtberg-Kalender widmet sich dieses Mal dem Thema „Himmel un Ääd“. Wieder haben sich zahlreiche Wachtberger Fotografen*innen beteiligt und die von der KukiWa-Jury getroffene Auswahl kann sich erneut sehen lassen. Fotos von Jens Köstlin (Deckblatt, Januar u. September), Sabine Krimm (Februar), Sabine Smuda-Dresen (März u. April), Kim Emmely Dahl (Mai), Mark Peart (Juni u. Juli), Catherin Klausch (August), Theresa Mertes (Oktober), Jonas Adam (November) und Elke Dahl (Dezember) zeigen Wachtberg aus gegensätzlichen Blickwinkeln, von oben und von unten, von weit und von fern, die Natur im Wandel der Jahreszeiten. Der Erlös kommt wie immer der Kulturförderung in Wachtberg zugute.

Der Wachtberg-Kalender 2021 ist für 15 Euro im Rathaus erhältlich sowie bei allen Wachtberger Banken, in der Wachtberg-Apotheke in Berkum und in der Poststelle in Pech.(mm)

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Spielplatz „Barwinkel“ mit neuen Spielgeräten ausgestattet

Mayen, 02.12.2020 – Grund zur Freude beim Mayener Nachwuchs: Der Spielplatz „Barwinkel“ konnte mit neuen Geräten ausgestattet werden. Der Jugendbeirat hat zwei Geräte ausgewählt: Ein Trampolin und eine Reckstange gibt es nun auf dem Spielplatz „Barwinkel“ in Mayen. Diese Spielgeräte wurden vom Verkehrsverein Mayen, der sich vor kurzem aufgelöst hat, gespendet.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich für die großzügige Spende beim Vorsitzenden Christoph Beyl vom Verkehrsverein Mayen, der bei der Installation der Geräte mit anwesend war.

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Fortschritt

Ab dem 2. Adventswochende bis Mitte Januar leuchten die Uferlichter täglich im Kurpark und am Ahrufer in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 02.12.2020 – Angesichts der Corona-Pandemie, den aktuell hohen Fallzahlen in Deutschland und auch den jüngst verlängerten Beschränkungen, zeichnete sich früh ab, dass normale Uferlichter dieses Jahr nicht stattfinden werden. Dem Verein um den Vorsitzenden Christian Lersch war es aber von Anfang an wichtig, das Ahrufer und den Kurpark in diesem Jahr nicht dunkel zu lassen. Und so schaffen die ehrenamtlichen Helfer unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln auch dieses Jahr eine zauberhafte Lichtinstallation.

Diese wird ab Freitag, den 4. Dezember bis Mitte Januar täglich leuchten. Die Uferlichter laden dieses Jahr nur zum Spazieren und Schlendern ein. Ziel ist es, den Menschen in der dunklen Jahreszeit ein wenig Licht zu geben und eine schöne weihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Auf Standbetreiber sowie musikalische und kulturelle Angebote müssen die Uferlichter dieses Jahr leider verzichten.

Der Uferlichter Kultur e.V. freut sich über alle Spaziergänger, weist aber explizit auf die Einhaltung der AHA-Regeln vor Ort hin, wie das Einhalten von Abständen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Möglich wird die Realisierung der Uferlichter durch die Kooperation mit der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sowie die Sponsoren Kreissparkasse Ahrweiler, Volksbank RheinAhrEifel e.G., den Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und Elektrotechnik Christian Müller. Auch zahlreiche Fördermitglieder haben dieses Jahr die Uferlichter wieder unterstützt.

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Kalender mit Eifeler Flair

Mechernich/Kall/Eifel, 02.12.2020 – Im fünften Jahr legt der in der Nachbarstadt Gemünd aufgewachsene gebürtige Belgier Jean-Louis Glineur (56) einen Eifeler Motorsportkalender vor. Insgesamt erschienen von ihm bislang über vierzig verschiedene Themenkalender im Calvendo-Verlag, meist mit Tieren und PS-starken Maschinen.

Für das kommende Jahr präsentiert Glineur einen weiteren Bildkalender „Kälber auf Eifeler Wiesen 2021“. Als Herzensangelegenheit bezeichnet der in Verviers geborene und in Gemünd aufgewachsene Fotograf, Graphiker und Gestalter einen Kalender über das idyllische Dörfchen Huppenbroich in der Gemeinde Simmerath.

Ein Highlight, so hofft der Kalenderautor, soll der neue Kalender „Ein Leben am Limit 2021“ mit aufwändigen Bildmontagen aus der Formel 1 werden. Der erfolgsverwöhnte Brite Lewis Hamilton schmückt das Titelbild.

„Übrigens“, schmunzelt Tierfreund Glineur, „die Eifeler Waschbären, deren Besuche ich als Fotograf stets sehr willkommen heiße, erscheinen erneut 2021 mit entsprechend angepasstem Kalendarium.“ Bestellbar sind „Besuch vom Waschbär 2021“ und alle Kalender im Buchhandel vor Ort und bei Online-Anbietern. Viele der Motive sind auch als Puzzle oder als Leinwanddruck erhältlich.

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Wachstum

Trier trauert – Autofahrer tötet fünf Menschen

Trier, 02.12.2020 – Am Dienstagnachmittag, 1. Dezember 2020, ging der erste Anruf um 13.47 Uhr bei der Polizei ein. Gemeldet wurde ein Autofahrer, der mit seinem PKW durch die Trierer Fußgängerzone rast und Menschen anfährt.

Als der Fahrer des SUV um 13.51 Uhr von der Polizei festgenommen werden konnte, hatte er vier Menschen getötet, weitere 15 zum Teil lebensgefährlich verletzt und eine Vielzahl traumatisiert. Im Laufe des Abends ist ein weiteres Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 51 Jahre alten, in Trier geborenen und im Landkreis Trier-Saarburg beheimateten deutschen Staatsangehörigen.

Auf seiner Fahrt durch einen Teil der Trierer Fußgängerzone, beginnend an der Constantin-Basilika über die Brotstraße, den Hauptmarkt, die Simeonstraße bis zur Porta Nigra hinterließ er auf einer Strecke von etwa 800 Metern Tote, Verletzte und ein Trümmerfeld. Nachdem er in die Christophstraße abgebogen und wenige 100 Meter weitergefahren war, stoppte er sein Fahrzeug kurz und konnte hier von unmittelbar eintreffenden Polizeikräften unter heftiger Gegenwehr festgenommen werden.

Er wird zurzeit zu der Tat vernommen, die von der Staatsanwaltschaft Trier als mehrfacher Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung eingestuft wird.

Alle getöteten Opfer waren Menschen aus Trier, die in der vorweihnachtlich geschmückten Trierer Fußgängerzone unterwegs waren.

Getötet wurde ein 45 Jahre alter Mann und seine 9 ½ Wochen alte Tochter (hier hatten wir zunächst fälschlicherweise ein Alter von 9 Monaten angegeben). Die Ehefrau und Mutter des Mädchens sowie ein weiterer 1 ½-jährige Sohn der Familie wurden verletzt in ein Trierer Krankenhaus eingeliefert.

Die weiteren Toten sind Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren.

Mehr als 750 Einsatzkräfte von Polizei sowie Hilfs- und Rettungsdiensten aus der gesamten Region Trier konnten den Tatort sehr schnell sichern und absperren und sich um die Opfer kümmern.

Vorbildlich war das Verhalten vieler Passanten, die sich der Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungsdienste bereits angenommen hatten und Erste Hilfe leisteten.

Das Motiv des 51-jährigen Tatverdächtigen ist bisher noch nicht geklärt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei jedoch keinerlei Hinweise auf politische oder religiöse Motive. Auch gab es keinen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter oder Komplizen.

Die Ermittlungen an dem sich über mehrere 100-Meter erstreckenden Tatort sind vorerst abgeschlossen, die Fußgängerzone ist geräumt und wieder frei gegeben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derweil an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bereits um 19 Uhr informierten die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft, der Polizei und der Stadt Trier gemeinsam mit dem rheinland-pfälzische Innenminister die Medien im Rahmen einer Pressekonferenz.

Innenminister Roger Lewentz und die in Trier lebende Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatten sich bereits am Nachmittag unmittelbar vor Ort einen Überblick über die Geschehnisse verschafft.

Die Polizei hatte die Bevölkerung schon sehr früh und in kurzen Frequenzen über ihren Twitterkanal @PolizeiTrier auf dem Laufenden gehalten.

Ein eigens eingerichtetes Hinweistelefon ist zwischenzeitlich wieder abgeschaltet. Hinweise erbittet die Polizei Trier weiterhin unter der Telefonnummer 0651/9779-0

Menschen, die Fotos oder Videos von der Fahrt des Täters gemacht haben, werden gebeten, diese nicht über Soziale Medien zu verbreiten, sondern sie über den Upload https://rlp.hinweisportal.de der Polizei zur Verfügung zu stellen.