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Schulentwicklungs-preis geht an Nelly-Pütz-Berufskolleg

Düren, 03.12.2020 – Das Nelly-Pütz-Berufskolleg des Kreises Düren hat sich erneut im Wettbewerb „Gute gesunde Schule“ der Unfallkasse (UK) Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und erhält den mit 15.000 Euro dotierten Schulentwicklungspreis als eine von insgesamt 43 Schulen in NRW. Damit wird das Engagement für mehr Gesundheit und Sicherheit im Schulalltag gewürdigt.

Insgesamt hatten sich 241 Schulen beworben. Das Nelly-Pütz-Berufskolleg hat im Rahmen des Bewerbungsverfahrens den Nachweis erbracht, dass sie Gesundheitsförderung und Prävention erfolgreich in die Schulentwicklung integriert. Dadurch gelinge es, die Schulqualität zu verbessern und wichtige Schritte hin zu einer guten gesunden Schule zu unternehmen, heißt es in der Begründung. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Das ist einmal mehr ein Zeichen dafür, dass die Schule vor Ort eine ausgezeichnete Arbeit leistet.“

Weiter heißt es in der offiziellen Begründung, dass es dem Berufskolleg gelingt, ein hohes Maß an Beteiligungsmöglichkeiten für alle Gruppen der Schulgemeinschaft zu schaffen. Sowohl das offene, partizipative Klima sei vorbildlich als auch die an der Schule gelebte Unterstützungskultur.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die offizielle Preisverleihung in Wuppertal abgesagt.

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Wachtberg verschenken Geschenktipp: Wachtberg-Bildband und Wachtberg-Kalender

Wachtberg, 02.12.2020 – Sie suchen noch ein Geschenk zu Weihnachten? Urlaubsreisen in die Ferne waren Corona bedingt in diesem Jahr kaum möglich und so waren viele Wachtberger*innen häufiger als vielleicht bisher im schönen Wachtberg unterwegs. Der/die eine oder andere hat möglicherweise ganz neue Lieblingsplätze oder Kulturschätze vor der Haustür entdeckt. Was wäre da passender, als diese neuentdeckte Liebe mit einem schönen Wachtberg-Bildband oder Wachtberg-Kalender weiter zu beglücken?!

Wachtberg-Kalender 2021: KuKiWa-Vorsitzender Alfred Schneider (li.) und Geschäftsführerin Christa von Düsterlho überreichen Bürgermeister Jörg Schmidt den Wachtberg-Kalender 2021. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“

Der Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“ begeistert mit fantastischen Fotografien des Fotografen Heinz Contzen, die informativen Texte dazu hat Altbürgermeister Hans-Jürgen Döring beigesteuert. In dem Bildband, anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Wachtberg im vergangenen Jahr herausgegeben, hat Contzen auf rund einhundert Seiten Wachtbergs landschaftliche und architektonische Besonderheiten festgehalten. Jeder Ortsteil wird bedacht, aus persönlicher Sicht mit oft überraschenden Details. Das Buch ist nicht nur für alle Wachtberg-Liebhabern*innen interessant, sondern auch eine bleibende Erinnerung an den in diesem Sommer verstorbenen Heinz Contzen, einem Fotografen, der die Schönheiten Wachtbergs wie kein anderer mit der Kamera festzuhalten wusste.

Der Bildband ist zum Preis von 20 Euro im Rathaus erhältlich.

Wachtberg-Kalender 2021

Der vom Förderverein Kunst und Kultur in Wachtberg (KuKiWa) jährlich unter jeweils anderem Motto herausgegebene Wachtberg-Kalender widmet sich dieses Mal dem Thema „Himmel un Ääd“. Wieder haben sich zahlreiche Wachtberger Fotografen*innen beteiligt und die von der KukiWa-Jury getroffene Auswahl kann sich erneut sehen lassen. Fotos von Jens Köstlin (Deckblatt, Januar u. September), Sabine Krimm (Februar), Sabine Smuda-Dresen (März u. April), Kim Emmely Dahl (Mai), Mark Peart (Juni u. Juli), Catherin Klausch (August), Theresa Mertes (Oktober), Jonas Adam (November) und Elke Dahl (Dezember) zeigen Wachtberg aus gegensätzlichen Blickwinkeln, von oben und von unten, von weit und von fern, die Natur im Wandel der Jahreszeiten. Der Erlös kommt wie immer der Kulturförderung in Wachtberg zugute.

Der Wachtberg-Kalender 2021 ist für 15 Euro im Rathaus erhältlich sowie bei allen Wachtberger Banken, in der Wachtberg-Apotheke in Berkum und in der Poststelle in Pech.(mm)

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Spielplatz „Barwinkel“ mit neuen Spielgeräten ausgestattet

Mayen, 02.12.2020 – Grund zur Freude beim Mayener Nachwuchs: Der Spielplatz „Barwinkel“ konnte mit neuen Geräten ausgestattet werden. Der Jugendbeirat hat zwei Geräte ausgewählt: Ein Trampolin und eine Reckstange gibt es nun auf dem Spielplatz „Barwinkel“ in Mayen. Diese Spielgeräte wurden vom Verkehrsverein Mayen, der sich vor kurzem aufgelöst hat, gespendet.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich für die großzügige Spende beim Vorsitzenden Christoph Beyl vom Verkehrsverein Mayen, der bei der Installation der Geräte mit anwesend war.

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Tourismus

Ab dem 2. Adventswochende bis Mitte Januar leuchten die Uferlichter täglich im Kurpark und am Ahrufer in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 02.12.2020 – Angesichts der Corona-Pandemie, den aktuell hohen Fallzahlen in Deutschland und auch den jüngst verlängerten Beschränkungen, zeichnete sich früh ab, dass normale Uferlichter dieses Jahr nicht stattfinden werden. Dem Verein um den Vorsitzenden Christian Lersch war es aber von Anfang an wichtig, das Ahrufer und den Kurpark in diesem Jahr nicht dunkel zu lassen. Und so schaffen die ehrenamtlichen Helfer unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln auch dieses Jahr eine zauberhafte Lichtinstallation.

Diese wird ab Freitag, den 4. Dezember bis Mitte Januar täglich leuchten. Die Uferlichter laden dieses Jahr nur zum Spazieren und Schlendern ein. Ziel ist es, den Menschen in der dunklen Jahreszeit ein wenig Licht zu geben und eine schöne weihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Auf Standbetreiber sowie musikalische und kulturelle Angebote müssen die Uferlichter dieses Jahr leider verzichten.

Der Uferlichter Kultur e.V. freut sich über alle Spaziergänger, weist aber explizit auf die Einhaltung der AHA-Regeln vor Ort hin, wie das Einhalten von Abständen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Möglich wird die Realisierung der Uferlichter durch die Kooperation mit der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH sowie die Sponsoren Kreissparkasse Ahrweiler, Volksbank RheinAhrEifel e.G., den Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und Elektrotechnik Christian Müller. Auch zahlreiche Fördermitglieder haben dieses Jahr die Uferlichter wieder unterstützt.

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Kalender mit Eifeler Flair

Mechernich/Kall/Eifel, 02.12.2020 – Im fünften Jahr legt der in der Nachbarstadt Gemünd aufgewachsene gebürtige Belgier Jean-Louis Glineur (56) einen Eifeler Motorsportkalender vor. Insgesamt erschienen von ihm bislang über vierzig verschiedene Themenkalender im Calvendo-Verlag, meist mit Tieren und PS-starken Maschinen.

Für das kommende Jahr präsentiert Glineur einen weiteren Bildkalender „Kälber auf Eifeler Wiesen 2021“. Als Herzensangelegenheit bezeichnet der in Verviers geborene und in Gemünd aufgewachsene Fotograf, Graphiker und Gestalter einen Kalender über das idyllische Dörfchen Huppenbroich in der Gemeinde Simmerath.

Ein Highlight, so hofft der Kalenderautor, soll der neue Kalender „Ein Leben am Limit 2021“ mit aufwändigen Bildmontagen aus der Formel 1 werden. Der erfolgsverwöhnte Brite Lewis Hamilton schmückt das Titelbild.

„Übrigens“, schmunzelt Tierfreund Glineur, „die Eifeler Waschbären, deren Besuche ich als Fotograf stets sehr willkommen heiße, erscheinen erneut 2021 mit entsprechend angepasstem Kalendarium.“ Bestellbar sind „Besuch vom Waschbär 2021“ und alle Kalender im Buchhandel vor Ort und bei Online-Anbietern. Viele der Motive sind auch als Puzzle oder als Leinwanddruck erhältlich.

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Trier trauert – Autofahrer tötet fünf Menschen

Trier, 02.12.2020 – Am Dienstagnachmittag, 1. Dezember 2020, ging der erste Anruf um 13.47 Uhr bei der Polizei ein. Gemeldet wurde ein Autofahrer, der mit seinem PKW durch die Trierer Fußgängerzone rast und Menschen anfährt.

Als der Fahrer des SUV um 13.51 Uhr von der Polizei festgenommen werden konnte, hatte er vier Menschen getötet, weitere 15 zum Teil lebensgefährlich verletzt und eine Vielzahl traumatisiert. Im Laufe des Abends ist ein weiteres Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 51 Jahre alten, in Trier geborenen und im Landkreis Trier-Saarburg beheimateten deutschen Staatsangehörigen.

Auf seiner Fahrt durch einen Teil der Trierer Fußgängerzone, beginnend an der Constantin-Basilika über die Brotstraße, den Hauptmarkt, die Simeonstraße bis zur Porta Nigra hinterließ er auf einer Strecke von etwa 800 Metern Tote, Verletzte und ein Trümmerfeld. Nachdem er in die Christophstraße abgebogen und wenige 100 Meter weitergefahren war, stoppte er sein Fahrzeug kurz und konnte hier von unmittelbar eintreffenden Polizeikräften unter heftiger Gegenwehr festgenommen werden.

Er wird zurzeit zu der Tat vernommen, die von der Staatsanwaltschaft Trier als mehrfacher Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung eingestuft wird.

Alle getöteten Opfer waren Menschen aus Trier, die in der vorweihnachtlich geschmückten Trierer Fußgängerzone unterwegs waren.

Getötet wurde ein 45 Jahre alter Mann und seine 9 ½ Wochen alte Tochter (hier hatten wir zunächst fälschlicherweise ein Alter von 9 Monaten angegeben). Die Ehefrau und Mutter des Mädchens sowie ein weiterer 1 ½-jährige Sohn der Familie wurden verletzt in ein Trierer Krankenhaus eingeliefert.

Die weiteren Toten sind Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren.

Mehr als 750 Einsatzkräfte von Polizei sowie Hilfs- und Rettungsdiensten aus der gesamten Region Trier konnten den Tatort sehr schnell sichern und absperren und sich um die Opfer kümmern.

Vorbildlich war das Verhalten vieler Passanten, die sich der Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungsdienste bereits angenommen hatten und Erste Hilfe leisteten.

Das Motiv des 51-jährigen Tatverdächtigen ist bisher noch nicht geklärt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei jedoch keinerlei Hinweise auf politische oder religiöse Motive. Auch gab es keinen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter oder Komplizen.

Die Ermittlungen an dem sich über mehrere 100-Meter erstreckenden Tatort sind vorerst abgeschlossen, die Fußgängerzone ist geräumt und wieder frei gegeben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derweil an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bereits um 19 Uhr informierten die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft, der Polizei und der Stadt Trier gemeinsam mit dem rheinland-pfälzische Innenminister die Medien im Rahmen einer Pressekonferenz.

Innenminister Roger Lewentz und die in Trier lebende Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatten sich bereits am Nachmittag unmittelbar vor Ort einen Überblick über die Geschehnisse verschafft.

Die Polizei hatte die Bevölkerung schon sehr früh und in kurzen Frequenzen über ihren Twitterkanal @PolizeiTrier auf dem Laufenden gehalten.

Ein eigens eingerichtetes Hinweistelefon ist zwischenzeitlich wieder abgeschaltet. Hinweise erbittet die Polizei Trier weiterhin unter der Telefonnummer 0651/9779-0

Menschen, die Fotos oder Videos von der Fahrt des Täters gemacht haben, werden gebeten, diese nicht über Soziale Medien zu verbreiten, sondern sie über den Upload https://rlp.hinweisportal.de der Polizei zur Verfügung zu stellen.

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Große Fichte vor dem Rathaus erstrahlt in weihnachtlichem Glanz

Meckenheim, 02.12.2020 – Bürgermeister Holger Jung ist begeistert vom Engagement der Vorschulkinder der Kita Löwenzahn. Er ist das Weihnachtssymbol schlechthin und darf auch in Coronazeiten nicht fehlen: der Weihnachtsbaum.

Ein auffälliges Exemplar steht vor dem Meckenheimer Rathaus und erstrahlt in prächtigem Glanz, nachdem die Vorschulkinder der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Löwenzahn die grüne Fichte liebevoll geschmückt haben. Mit selbstgebastelten Anhängern, produziert von den Meckenheimer Kitas, waren sie am Verwaltungsgebäude eingetroffen, um ihre Mitbringsel aus zumeist natürlichen Materialien fleißig im Baum zu verteilen.

Natürlich konnten sie auf die Mithilfe des Bürgermeisters zählen. Unter Einhaltung der Corona-Regeln beteiligte sich Holger Jung an der Aktion und zeigt sich anschließend vom Ergebnis und dem Eifer, mit dem die Kinder bei der Sache waren, begeistert. „Da habt Ihr aber tolle Anhänger gebastelt“, lobte der Verwaltungschef nachdem er sich zusammen mit den Kindern ans Werk gemacht hatte. Als großes Dankeschön gab es anerkennende Worte und einen Korb mit Naschereien. Unterstützt wurden der Bürgermeister und die Kita-Kinder um ihre Erzieherinnen Beate Seidel (Leitung), Claudia Rohloff und Regina Stockhausen von zwei Mitarbeitern des Baubetriebshofes. Thorsten Krones und Michael Kleefuß ließen sich schließlich von dem Hubwagen in die Höhe befördern, um das Werk der Kita-Kinder in den Baumspitzen zu vollenden.

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Vorweihnachtliche „Sternenzeit“ mit „Spirit“ – Eifeler Sacro-Pop-Band mit Adventsimpulsen im Internet

Kall/Mechernich/Gemünd/Dahlem, 02.12.2020 – „In diesem Jahr ist alles etwas anders“, heißt es im Klappentext der neuesten CD der Eifeler Sacro-Pop-Band „Spirit“. Kathrin Wallraf, Sängerin und Pianistin der in der Eifeler Jugendkirche „New Key“ und darüber hinaus sehr beliebten Coverband christlich-religiöser Lieder und moderner Popmusik: „Wir machen das Beste draus und begleiten Euch durch die Adventszeit – mal still, mal schnell, mal nachdenklich und mal laut!“

Bandmitglieder (v.l.) sind Simon Bungartz (Dahlem-Berk), Viviane Wallraf (Aachen), Svenja Keutgen (Gerolstein), Kathrin Wallraf (Gemünd), Maike Hergarten (Oberhausen), Anna Jardin (Lissendorf), Stephanie Reichenberger (Mechernich), Michael Remer (Hillesheim)
Foto: Guido Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

Dazu hat „Spirit“ in Verbindung mit der Jugendkirche „New Key“ und dem Jugendpfarrer Hardy Hawinkels nach der Planungsphase im Sommer Video-Streams mit Impulsen aufgenommen, die im Laufe des Advents veröffentlicht werden. Das erste ist schon unter https://youtu.be/ndmimDGmYPk abrufbar.

Alle Lieder der „Sternenzeit“ sind auch auf CD erhältlich für zehn Euro plus zwei Euro Versandkosten. Bestellung mit Adressangabe unter info@spirit-live.de oder tagsüber telefonisch unter (0 24 44) 27 56.

Die Gemünderin Kathrin Wallraf sagte der Agentur ProfiPress: „Erlebt die verschiedensten Klänge der geistlichen Rock-, Pop- und Weihnachtsmusik fernab vom Alltag mit dieser CD immer und immer wieder – wenn ihr wollt, auch stilecht mit Plätzchen, Spekulatius, Glühwein, Punsch oder was sonst noch so im Haus ist. Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit!“

Video und CD entstanden in Eigenregie und mit Hilfe von Pfarrer Hawinkels und seiner Jugendkirche. Aufgenommen wurde die „Sternenzeit“ in der Jugendkirche des Urfter Hermann-Josef-Hauses. Kathrin Wallraf: „Alle acht Bandmitglieder und Hardy Hawinkels haben mitgemacht. Es wurde alles an einem Herbsttag eingespielt und aufgenommen und anschließend zu Hause abgemischt. Deko waren Sterne vom letzten Adventskonzert 2019, Weihnachtsbaum und Adventskranz kamen von den Großeltern. Das Mischpult bediente Michael Remer, zugleich Gitarrist und Sänger bei »Spirit«.“

www.spirit-live.de Facebook: spirit.eifel

Youtube: „Spirit – on a mission from god“

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Bürgermeister Holger Jung beteiligt sich an der Wunschbaum-Aktion der Kreissparkasse

Meckenheim, 02.12.2020 – Mit ihrer Wunschbaumaktion erfüllt die Kreissparkasse (KSK) Köln auch in ihren Meckenheimer Geschäftsstellen wieder ganz persönliche Wünsche. Sowohl in der Filiale auf der Hauptstraße als auch in jener am Neuen Markt steht ein prächtiger mit Sternen geschmückter Weihnachtsbaum. Auf diesen haben die Kinder des Kinderheims an der Alten Eiche ihre Wünsche notiert. Die Kunden des Kreditinstitutes können die Sterne abnehmen und die Wünsche der Kinder erfüllen.

Eine Tradition, „die für alle Beteiligten eine schöne Aktion ist und die sich schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreut“, sagte der KSK-Regionaldirektor Sebastian Greven, als er Bürgermeister Holger Jung in der Filiale auf der Hauptstraße begrüßte. Holger Jung wollte sich den Baum ansehen und selbst einen Stern abhängen. „Als Bürgermeister unterstütze ich diese Aktion gerne und wünsche mir eine rege Teilnahme“, so Jung. „Vor allem in diesen Corona-Zeiten ist es wichtig, nicht wegzuschauen, sondern alle Menschen unserer Gesellschaft mitzunehmen – insbesondere die schwächeren unter uns. Ich danke der Kreissparkasse herzlich, dass sie in der Adventszeit auch an jene Kinder denkt, die die Feiertage nicht im Kreise ihrer Familie verbringen können“, erklärte der Bürgermeister und hängte einen der Sterne ab.

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Erster Fähnrich starb mit 91

Mechernich-Kallmuth, 02.12.2020 – Johannes Hals ritt dem traditionsreichen Kallmuther St.-Georgsritt über 30 Jahre voran. Noch im vergangenen August statteten Ortsvorsteher Robert Ohlerth und Andreas Schmitz vom Sachausschuss St. Georgsritt des Kallmuther Pfarreirates dem ersten Fahnenjunker des Kallmuther St.-Georgsritts und langjährigen Sankt Martin des Dorfes, Johannes Hals, einen Geburtstagsbesuch ab.

Jetzt starb der Mann, der der traditionsreichen Kallmuther -St.-Georg-Reiterprozession am 1. Mai über 30 Jahre mit der Fahne vorangeritten war, im gesegneten Alter von 91 Jahren. Das teilte Robert Ohlerth dem Mechernicher Bürgerbrief mit. Der Landwirt, Pferdezüchter und Dörries-Mitarbeiter Johannes Hals war schon 1953 bei der Premiere des St. Georgsrittes mit von der Partie und wurde dann in den 80er Jahren von Jakob Dahmen abgelöst.

Bis zu 4500 Menschen und 400 Pferde folgten

Pfarrer Eugen Kranz, der Reiterprozessionen aus Süddeutschland kannte, wandelte die seit mindestens 1666 stattfindende Prozession von Kallmuth zum verehrten Georgspütz bei Urfey/Vollem 1953 in eine Reiterprozession um. Der Höhepunkt wurde 2007 erreicht, als der Aachener Diözesanbischof Dr. Heinrich Mussinghoff die Reiterprozession in der Kutsche anführte und ihm über 400 berittene Pilger und damals geschätzte 4000 Fußwallfahrer folgten.

Beim Besuch von Andreas Schmitz und Robert Ohlerth im August vergangenen Jahres freute sich der 90jährige Johannes Hals nicht nur, die Original-Georgs-Standarte nochmal in die Hände zu bekommen. Er erzählte den beiden bei Kaffee und Kuchen auch von seinen Erlebnissen mit Pferden von Kindesbeinen an. Schon als 13jähriger sei er allein zum Kartoffelhäufeln mit dem Pferd geschickt worden.

2004 berichteten die Kölner Tageszeitungen auf den sich abzeichnenden Amtsverzicht des jahrzehntelangen Sankt Martin unter der Überschrift: „Es fällt mir schwer, aufs Pferd zu kommen“.