Kategorien
News

Alleebäume müssen gefällt werden – 11 Winterlinden sind nicht mehr zu halten

Weilerswist/Euskirchen, 04.12.2020 – Entlang der Lommersumer Straße in Weilerswist-Derkum müssen in den nächsten Tagen elf Winterlinden gefällt werden. Nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Euskirchen sind die Bäume stark geschädigt. Bereits im kommenden Jahr sollen neue Bäume nachgepflanzt werden.

Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. Foto: Kreis Euskirchen

Für viele Bewohner von Derkum ist die Lommersumer Straße im Süd-Westen der Ortslage ein beliebter Spazierweg. Die ehemalige Hauptverkehrsstraße ist durch eine veränderte Verkehrsführung seit langem keine Durchgangsstraße mehr. Heute ist sie sogar ein Teil des angrenzenden Naturschutzgebietes, das sich im Westen um Derkum herum bis nach Hausweiler erstreckt.

Aus der vergangenen Zeit, als die Straße noch für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben war, sind heute noch die Winterlinden links und rechts des Weges übriggeblieben. Durch die üppige Begleitflora aus anderen Bäumen und Sträuchern fällt die Allee nicht jedem gleich auf – und doch ist sie im Alleenkataster des Landes mit ihren 235 Metern Länge verzeichnet.

In den vergangenen Jahren mussten die Alleebäume wiederholt gepflegt, einige wenige Bäume sogar entnommen werden, wie Axel Jakob als zertifizierter Baumkontrolleur der UNB erläutert. Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. „Mittlerweile haben die Schäden an elf Bäumen ein Ausmaß erreicht, das aus Sicherheitsgründen die Fällung notwendig wird“, so Jakob.

Die Fällungen werden in den nächsten Tagen durch ein Fachunternehmen durchgeführt. Dank des Einsatzes moderner Maschinen, wie Fällbagger und Fällgreifer, könne das sehr effektiv und schonend ausgeführt werden. „Dadurch bleiben das Naturschutzgebiet und die angrenzenden Bäume und Sträucher fast unbeeinflusst“, erklärt der Fachmann.

Aber auch an die Zukunft dieser wertvollen Allee sei gedacht worden: „Im Herbst 2021 werden wieder Winterlinden nachgepflanzt. Dabei soll zum einen der Alleencharakter aufgewertet werden, zum anderen finden auch die Belange des Naturschutzes Beachtung. Wo sich Lücken befinden, die eine Bepflanzung zulassen, wird ein neuer Baum gesetzt. Wo bereits die Natur einen Baum hat wachsen lassen, soll dieser erhalten und in die Allee mit eingebunden werden.“

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Unterer Naturschutzbehörde des Kreises und der Gemeinde Weilerswist wurden bereits erste Arbeiten zur Vorbereitung der anstehenden Pflanzung ausgeführt. So habe die Gemeinde Weilerswist die fast durchgängige Straßenbeleuchtung bis zum Ortsrand zurückgebaut. Das bedeute eine erhebliche Reduzierung von Lichtimmissionen im Schutzgebiet und gleichzeitig mehr Möglichkeiten für die Nachpflanzungen durch die jetzt fehlende oberirdische Leitung.

Gleichzeitig stelle der Kreis die Mittel für die Fällung und die geplante Pflanzung zur Verfügung.

„Da auch drei künstliche und fast 20 Jahre alte Fledermaus-Sommerquartiere durch die anstehenden Maßnahmen betroffen sind, wurden bereits drei neue Fledermauskästen bestellt, die pünktlich zum Frühjahr im Bereich der Allee installiert werden“, erklärt Axel Jakob abschließend.

Kategorien
News

„WirFürEuch-Tag“ nahm im Jahr der Corona Pandemie einen anderen Verlauf

Mayen, 04.12.2020 – Das Team Jugendarbeit der Stadt Mayen überraschte die Bewohner des Altenzentrums St. Johannes  in diesem Jahr einmal auf eine ganz andere Art und Weise.

In den vergangenen Jahren fand diese Aktion immer in den Räumen des Mayener Jugendhauses statt. Die Bewohner wurden von Kindern des Jugendhauses, sowie dessen Team am Altenheim abgeholt und ins Jugendhaus gebracht. Dort verweilte man mit Musik und Gesang, Erzählungen, Gedichten, Kaffee und Kuchen ein paar Stunden und feierte gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit.

In der jetzigen Zeit ist so etwas leider nicht möglich. So fasste man im Jugendhaus den Entschluss, den Bewohnern des Altenheimes trotzdem etwas Gutes zu tun. Fleißig wurde Kuchen und Plätzchen gebacken und alles in kleine Tütchen verpackt, eine Packung Kaffeepulver dazu in einen großen Karton gelegt und ab damit zum Altenheim. Da in den vergangenen Jahren der Auftritt des St. Nikolaus nicht fehlen durfte, hatte dieser sich dazu bereit erklärt, eine Botschaft auf Video aufzunehmen. Diese wurde dann in Form eines Datenträgers bei der Übergabe des Kartons ebenfalls überreicht.

So brachte man den „WirFürEuch-Tag“ in die Zimmer der Bewohner des Altenheimes, die sich sichtlich über diese Überraschung freuten.

„Im nächsten Jahr findet der „WirFürEuch-Tag“ hoffentlich wieder im städtischen Jugendhaus statt. Wir würden uns wieder sehr über ihren Besuch freuen“, so die abschließenden Worte von Jugendpfleger Thomas Mintenig bei der Verabschiedung am Altenheim.

Kategorien
News

Stadtmarketing-Verein „Mechernich aktiv“ mit besonderer Aktion

Mechernich, 04.12.2020 – Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketing-Verein wollen mit der Aktion „Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen“ – Kinder von fünf Kitas bastelten was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höher schlagen lässt – Kleiner Schutzengel als Dankeschön.

Da haben sich die Kita-Kinder mächtig viel Mühe gegeben, um Mechernich in der Vorweihnachtszeit hübsch zu gestalten. Liebevoll schmückten sie elf schmucke Weihnachtsbäume in der Kernstadt.

Margret Eich und Petra Himmrich, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins „Mechernich aktiv“, hatten für diese besondere Aktion fünf Kindergärten im Stadtgebiet gewinnen können.

Deren Kinder und Erzieherinnen ließen sich nicht lange bitten und legten begeistert los und bastelten, was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höherschlagen lässt: Sterne, Kugeln und Weihnachtspäckchen – eins bunter und schöner als das andere. Das dazugehörige Bastelmaterial wurde von Mechernich aktiv zur Verfügung gestellt.

Freude für Passanten

Insgesamt sind elf Bäume im Stadtgebiet verteilt und geschmückt worden. „Schon das Schmücken anzuschauen, bereitete den Passanten viel Freude“, so Himmrich.

17 AWO-Kita-Kinder vom Nyonsplatz zogen los, um die Bäume in der Bahnstraße mit Selbstgebasteltem festlich zu dekorieren, vom AWO-Familienzentrum „Regenbogen“ an zwei Tagen sogar insgesamt 31 Kinder. Eifrig Baumschmuck bastelten außerdem die AWO-Kita-Kinder „Pusteblume“ (Mechernich-Nord), „Kunterbunt“ (AWO-Kita Roggendorf) sowie die „Seilbahn-Kids (Bergheim).

An den Bäumen werden auch Schildchen angebracht, auf denen stehen wird, welcher Kindergarten welchen Baum geschmückt hat. „Somit können die Kinder Oma, Opas, Mütter oder Väter zu den Bäumen führen und zeigen, wie toll sie gebastelt und geschmückt haben“, freut sich Eich.

Margret Eich und Petra Himmrich wollen mit der Aktion aber noch mehr Gutes bewirken: „Wir wünschen uns, dass die liebevoll geschmückten Bäume die Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen.“ Jedes Kind erhielt als Dankeschön einen kleinen Schutzengel von „Mechernich aktiv“.

Kategorien
News

Verkauf von Christbäumen: Aktion findet ab dem 11. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel am Rewe-Center in Kall statt

Kall, 04.12.2020 – In Zeiten der Corona-Pandemie beklagt die Hilfsgruppe Eifel seit dem Frühjahr einen drastischen Rückgang der Spenden. Deshalb hat sich die Kaller Kinderkrebshilfe dazu entschieden, dem negativen Spendentrend wieder durch einen Weihnachtsbaum-Verkauf entgegenzuwirken. Ein solcher war in den letzten beiden Jahren recht erfolgreich am Rewe-Center durchgeführt worden.

Unter der Devise „Einen Weihnachtsbaum kaufen und damit Gutes tun”, findet ab Freitag, 11. Dezember, auf dem Vorplatz des Rewe-Centers Pauly in Kall ein Weihnachtsbaum-Verkauf zugunsten der Hilfsgruppe statt. Angeboten werden wieder 100 frisch geschlagene Bäume aus belgischen Wäldern. Im vergangenen Jahr waren die Bäume innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen.

Der Erlös der diesjährigen Verkaufsaktion soll für die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses verwendet werden, in dem Eltern während der Krebsbehandlung ihrer Kinder im neuen, nahegelegenen Eltern-Kind-Zentrum der Uniklinik Bonn, wohnen können, um ihren Kindern während der Behandlung nahe zu sein. Die Hilfsgruppe wird dort in Partnerschaft mit dem Möbelhaus Brucker die Einrichtung von 42 Elternzimmern mit über 100.000 Euro finanzieren.

Kategorien
News

Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins sind erneut fesselnde Lektüre

Alsdorf, 04.12.2020 – Vorträge, Exkursionen und manches mehr waren angesichts der Corona-Pandemie auch für die Mitglieder des Alsdorfer Geschichtsvereins in diesem Jahr leider nicht denkbar. Ihren Eifer in der Recherche und Präsentation der Alsdorfer Stadtgeschichte haben sie dennoch eindrucksvoll dokumentieren können – in der jetzt vorgestellten Ausgabe der „Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins“.

Seit 1982 veröffentlichen die Heimathistoriker ihre Bände, seit geraumer Zeit erscheinen sie im zweijährigen Rhythmus. „Und jedes Mal ist die Lektüre fesselnd und unterhaltsam zugleich. Man spürt beim Lesen immer, welch hervorragende und umfassende Arbeit und wie viel Herzblut dahinterstecken“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung des Buches, die mit nötigem Abstand im großen Sitzungssaal des Alsdorfer Rathauses stattfand. Nicht nur für Heimatinteressierte sei die Arbeit des Geschichtsvereins ein enormer Gewinn. „Sie ist auch wichtig, um den Geschichtsvergessenen, von denen es offenbar immer mehr gibt, mit Fakten begegnen zu können!“

Zahlreiche Nachlässe habe der Geschichtsverein in diesem Jahr in sein umfangreiches Archiv aufnehmen können. Quellen, die mithin in den kommenden Jahren zur Grundlage weiterer Jahresblätter werden könnten, wie der Ehrenvorsitzende Rudolf Bast durchblicken ließ. Der 84-Jährige wird dann jedoch nicht mehr mit der Erstellung und Herausgabe der Bände befasst sein – er hat in Rosemarie Charl in den Reihen des Vereins seine Nachfolgerin gefunden.

Vier Themenfelder finden sich in der aktuellen Ausgabe. Mit dem Übergang der Freiherrlichkeit Alsdorf von der Familie Harff zur Familie von Blanckhart befasst sich in seinem Beitrag Klaus Peschke. Sein Interesse an dieser Historie kommt nicht von ungefähr, denn während seiner Zeit als Leiter der Volkshochschule in Alsdorf, die ihren Sitz in der Alsdorfer Burg hatte, war er dort selbst eine Art „Burgherr“.

Mehrere Facetten aus seinem Stadtteil Schaufenberg präsentiert Karl-Bernd Ghislain in seinem Beitrag. Unter anderem beschreibt er die Funktion des „Rosenkränzchens“ als Grenzmarkierung zwischen Limburg-Brabant und Jülich.

Der mittlerweile in Bad Münstereifel lebende Autor Hans Trieschnigg hat sich der Geschichte der Alsdorfer Post und ihrer Poststempel angenommen. Und dieses umfangreiche Thema, dem er in der nächsten Ausgabe der Jahresblätter gemeinsam mit Co-Autor Norbert Schnorrenberg einen weiteren Teil zur Entwicklung in Mariadorf-Hoengen folgen lassen will, ist ganz nebenbei auch eine Chronik der Europafeste. Denn die waren für den Alsdorfer Briefmarkensammlerverein stets ein Anlass, dazu passende Sonderstempel zu entwerfen.

Einem der besonderen Blickfänge im Stadtbild widmet sich in seinem Beitrag Hartmut Malecha: dem Alsdorfer Wasserturm, der seit mehr als 110 Jahren eine Art Wahrzeichen ist und beide Weltkriege nahezu unbeschadet überdauert hat. Auch die Entwicklung des ehemaligen Kugelbehälters zum „Intze-Behälter“ – benannt nach Professor Dr. Otto Intze – nimmt breiten Raum in der Darstellung ein.

Auch als Präsent zum nahenden Weihnachtsfest seien die Jahresblätter ausdrücklich empfohlen, bemerkte der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Franz-Josef Müller. „Für mich selbst sind sie immer so etwas wie eine Bescherung. Man merkt ihnen immer die Begeisterung an, mit der die Dinge aufgearbeitet werden. Ich bin sehr stolz, diese Tatkraft des Vereins als Vorsitzender begleiten zu dürfen.“

Erhältlich sind die bei AWD gedruckten Jahresblätter zum Preis von je zwölf Euro in der Buchhandlung Thater in Alsdorf, Luisenstraße 9.

Kategorien
News

Bürgermeister Holger Jung empfiehlt lokalen Einzelhandel

Meckenheim, 04.12.2020 – Weihnachtseinkauf mit Bedacht planen. Die Corona-Pandemie beschert den Menschen in diesem Jahr etwas andere Festtage. Hohe Infektionszahlen erfordern auch an Weihnachten und Silvester Kontaktbeschränkungen, weshalb im übersichtlichen Rahmen und nicht wie bislang gekannt gefeiert wird. Dennoch dürfen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ebenso wenig fehlen wie der schmackhafte Braten auf der Festtagstafel – Produkte, die jetzt vielfach im örtlichen, gut sortierten Einzelhandel erstanden werden.

Bürgermeister Holger Jung befürwortet den Einkauf vor Ort: „Unterstützen Sie unseren Handel und unsere Gastronomie. Kaufen Sie nicht im anonymen Internet, sondern in den Meckenheimer Fachgeschäften“, verweist er auf das vielfältige Angebot und den persönlichen Kundenservice. Auch die Idee, Gutscheine zu verschenken, lässt sich lokal selbst in der heimischen Gastronomie auf einfache Weise umsetzen.

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, empfiehlt der Bürgermeister den Weihnachtseinkauf mit Bedacht zu planen. „Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, was bei Ihnen an den Feiertagen auf den Tisch kommt und kaufen Sie frühzeitig, möglichst nicht zu den klassischen Stoßzeiten ein“, so Holger Jung. „Das entzerrt und erspart Ihnen zusätzlichen Stress“, ergänzt der Bürgermeister. Auch das Bilden von Einkaufsgemeinschaften, bei denen eine Person für mehrere Personen wie Familie, Nachbarn und Freunde einkauft, hilft, Menschenansammlungen zu vermeiden. „Vor allem aber: Achten Sie aufeinander und bleiben Sie gesund“, wünscht Holger Jung den Bürgern in der Adventszeit.

 

Kategorien
News

79 Bäume für „Grüne Infrastruktur“ – Stadt Mechernich erhält Förderzusage von 70.000 Euro

Mechernich, 04.12.2020 – Der dritte trockene Sommer in Folge macht den Bäumen im Mechernicher Stadtgebiet zu schaffen. „Durch die Trockenheit sind vor allem viele Birken abgestorben. Andere, weil Krankheiten oder Schädlinge die Bäume leichter befallen konnten“, so Christof Marx, Landschaftsarchitekt der Stadt.

Die Stadtverwaltung will für insgesamt 79 tote Bäume nun eine Ersatzpflanzung vornehmen, außerdem ein größeres Wasserfass mit Pumpe für den Bauhof anschaffen und an den Wirtschaftswegen für mehr Blütenreichtum sorgen.

Bei der Maßnahme wird die Stadt finanziell von der Landesregierung unterstützt, die jetzt zusagte, Kosten in Höhe von insgesamt rund 70.000 Euro zu übernehmen. Möglich wird die Förderung durch das Programm „Grüne Infrastruktur“, zu dem die Bezirksregierung Mitte September 2020 kurzfristig ausgerufen und sich die Stadt schnell beworben hatte.

Spätestens bis Januar sollen die neuen Jungbäume, mit einem Stammumfang von 12 bis 14 Zentimeter, gesetzt werden. Sie füllen dann bestehende Lücken oder leere Pflanzbeete so hauptsächlich in Mechernich und Kommern, aber auch in Bleibuir, Bergbuir, Floisdorf, Obergartzem und Strempt. Die diversen Baumsorten wurden für jeden Ort und Stelle sorgfältig ausgesucht. Nachgepflanzt werden zum Beispiel Linde, Rotdorn, Robinie, Ahorn, Esche, Eiche, Walnuss, japanischer Apfel und auch Edelkastanie.

Bisher nur 1.000-Liter-Behälter

Aber auch das Fass, das mit der Förderung nun auch für den Bauhof angeschafft werden kann, ist Grund zur Freude. „Wir haben im Moment nur einen 1.000-Liter-Behälter“, so Marx. Je Baum müsse man mit einem Wasserbedarf von mindestens 70 Litern rechnen, wenn man gießt.

Daher reiche die bisherige Ladung höchstens für rund 14 Bäume – und schon müsse der Mitarbeiter schon wieder zum Bauhof fahren. „Kein zufriedenstellender Dauerzustand“, so Marx, der damit auf eine große Arbeitserleichterung des Bauhofs hofft.

Das größere Fass soll aber nicht nur Platz für mindestens 6.000 Liter bieten, sondern zusätzlich mit einer Pumpe ausgestattet sein. Der Landschaftsarchitekt erläutert: „Mit ihr können wir dann auch höher liegende Bereiche, wie zum Beispiel Böschungen wässern.“

Ein weiterer Teil der Fördergelder soll für Pflegearbeiten an den Wegrainen der Wirtschaftswege eingesetzt werden, die nach den Plänen der Stadt bunter blühen dürfen. Das spätere Mähen dieser Straßen- und Wegeränder, erstmals in diesem Sommer eingeführt, hatte bereits für erste Erfolge im Sinne der ökologischen Vielfalt gesorgt. Den Weg wolle man weiter beschreiten, so Marx.

Einen Eigenanteil muss die Stadt nicht tragen. Die Maßnahmen werden zu hundert Prozent gefördert.

Laut Landesregierung waren mehr als 200 Anträge auf Förderung eingereicht worden, von denen nur ein Viertel bewilligt wurden. Insgesamt fünf Millionen Euro Gesamtbudget waren in Aussicht gestellt worden. Die Resonanz auf den Aufruf sei trotz der kurzen Einreichfrist absolut überwältigend gewesen und zeige, wie groß der Bedarf zur Entwicklung grüner Infrastruktur für die Konjunktur und die Gesellschaft unseres Landes sei, so die Landesregierung, die die Stadt Mechernich lobt: „Ihr Engagement ist eine tolle und wichtige Botschaft.“

Kategorien
News

Steuerberater Sprechtag für Existenzgründer am 10. Dezember 2020 in Kaisersesch

Kaisersesch, 04.12.2020 – Im Vorfeld einer Existenzgründung tauchen viele verschiedene Fragen auf, die genau betrachtet werden sollten. Hierzu zählt besonders der Bereich der Steuern.

Gemeinsam mit der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch bietet das Starterzentrum des IHK-Büros Cochem einen Steuerberatersprechtag für Existenzgründer am 10. Dezember 2020, ab 14:00 Uhr, in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch, an.

Interessenten können ein kurzes Gespräch von maximal 45 Minuten mit einem Steuerberater führen und sich über steuerliche Fragen rund um die Existenzgründung informieren. Es ist empfehlenswert, vorher eine Liste mit steuerlichen Fragen einzureichen. Diese Erstinformation ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. 

Anmeldung:
IHK-Büro Cochem, Telefon 02671 9157-96, E-Mail: coc@koblenz.ihk.de

oder bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Mario Leidens, Telefon 02653 9996-504, E-Mail: mario.leidens@vg.kaisersesch.de

Kategorien
News

Renaturierungs-maßnahme am Elzbach abgeschlossen – Freier Weg für Lachs und Co.

Gering/Kreis MYK, 04.12.2020 – Der Weg für Fische im Elzbach ist im Bereich der Geringer Mühle wieder frei. Die Umgestaltung der Wehranlage an der Geringer Mühle ist abgeschlossen.

Die sogenannte Sohlengleite bietet nun die Möglichkeit für einen sanften Auf- und Abstieg. Foto: Ingenieurbüro Gebler

Im Rahmen der Renaturierungsmaßnahmen wurde die Wehranlage in eine naturnahe Sohlengleite umgebaut. Die Planung der notwendigen Maßnahmen wurde vom beauftragten Ingenieurbüro Dr. Gebler in Abstimmung mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord erstellt. Gefördert wird der Umbau durch die Wasserwirtschaftsverwaltung und die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.

Kategorien
News

BDKJ im Bistum Trier wählt Becker in Leitungsduo

Wittlich/Trier, 03.12.2020 – In einer außerordentlichen Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am 29. November haben rund 60 Delegierte der Jugendverbände im Bistum Trier den 25-jährigen Matthias Becker zum Co-Diözesanvorsitzenden gewählt. Die politische Leitung des Dachverbandes der katholischen Jugendverbände im Bistum Trier ist somit wieder vollbesetzt. Die Sitzung fand in digitaler Form statt.

Herausforderungen in stürmischen Zeiten gemeinsam angehen

Becker, gebürtig aus Wittlich, ist seit Kindheitstagen Verbandsmitglied der Katholischen jungen Gemeinde (KjG). Von 2015 bis 2020 war er auf Diözesanebene in diversen Gremien tätig – zuletzt auch in der Diözesanleitung; in den vergangenen Jahren unterstützte er den BDKJ in dieser Funktion. Bei seiner Vorstellung betonte der gelernte Bankkaufmann, dass er sich „den Herausforderungen in diesen stürmischen Zeiten“ gemeinsam mit der amtierenden Diözesanvorsitzenden Lena Kettel und den Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsverbände stellen wolle.  Als Beispiele nannte er die synodalen Prozesse, Sparmaßnahmen, Covid-19 und die Zukunft der Boliviensammlung.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband von 13  katholischen Jugendverbänden und -organisationen im Bistum Trier. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Politik und Gesellschaft. Die Diözesanversammlung des BDKJ ist das höchste beschlussfassende Gremium der katholischen Jugendverbandsarbeit im Bistum Trier.

Weitere Informationen gibt es bei Lena Kettel, Diözesanvorsitzende BDKJ Trier, Weberbach 70, 54290 Trier, Tel.: 0651-9771100 und auf www.bdkj-trier.de.