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Eine großartige Idee wurde sehr erfolgreich umgesetzt

Ulmen, 04.12.2020 – Vergangene Woche hatten wir über die Produktion der Mund-Nasen-Abdeckungen in Ulmen aus April 2020 berichtet. Hasan und Fatima Ouso wollten damit ein Dankeschön für die große Hilfe und Unterstützung zurückgeben, die ihnen bei der Integration und guten Aufnahme in Ulmen nach ihrer Flucht aus Syrien entgegengebracht wurde.

„Mit viel Stolz und großer Dankbarkeit konnte man auf ein tolles Spendenergebnis aus dieser Aktion blicken. Im Edeka-Markt Biermann in Ulmen erbrachten die Spenden einen Betrag von 2.593 €, den Mario Biermann mit einer Spende auf 3.000 € erhöhte und in den Filialen der Bäckerei Müsch kamen 1.116 € zusammen, die Christine Müsch-Schroers auf 1.500 € aufrundete. So konnte man „Ärzten ohne Grenzen“ 3.000 €und dem Verein „Hilfe für Bolivien e.V.“ 1.500 € zur Verfügung stellen.

Ein besonderer Dank gilt all denen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben: Familie Ouso für ihre unermüdliche Arbeit bei der Herstellung der Masken, allen Spender/innen der benötigten Geräte und des erforderlichen Materials zur Maskenherstellung und vor allem aber auch Christine Müsch-Schroers und Mario Biermann und ihren Mitarbeiter/innen für die tolle Unterstützung und ihre persönlichen Spenden. Vergelt’s Gott allen, die mitgemacht haben.“

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Wachstum

85.000 Euro für CO²-Ampeln für saubere Luft an Schulen – Geräte bieten Hilfestellung für richtiges Lüften

Region/Kreis MYK, 04.12.2020 – Der Landkreis Mayen-Koblenz beschafft 650 mobile CO²-Messgeräte für die kreiseigenen Schulen. Das hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die Geräte dienen als Hilfestellung für die Bestimmung der Luftqualität und das damit verbundene Lüftungsverhalten. Die Mittel in Höhe von 85.000 Euro werden im Haushalt 2021 bereitgestellt.

Die auch CO²-Ampeln genannten Geräte, deren Verwendung vom Bundesumweltamt empfohlen wird, messen die Kohlendioxid-Konzentration in der Luft. Kohlendioxid (CO²) ist ein guter Indikator für „verbrauchte“ Luft. Eine erhöhte CO²-Konzentration lässt zwar keine Aussage über virushaltige Aerosole zu, aber sie deutet darauf hin, dass zu lange nicht gelüftet wurde und daher auch das Infektionsrisiko erhöht sein kann. Die Geräte zeigen mit den Indikatorfarben grün-gelb-rot die Luftqualität an. Wird eine bestimmte CO²-Konzentration überschritten, schaltet die Ampel zunächst auf gelb und später auf rot. Für die kreiseigenen Sporthallen wurden 42 CO²-Monitore angeschafft. Bei größeren Sporthallen wird je Hallenteil ein Messgerät montiert.

Bedingt durch das Coronavirus hat das Lüften in Klassenräumen eine noch größere Bedeutung als in der Vergangenheit. Das Lüftungskonzept des Landes Rheinland-Pfalz sieht vor, dass regelmäßig einige Minuten lang stoß- beziehungsweise quergelüftet wird. Dabei sinkt die Raumtemperatur um wenige Grad und erwärmt sich anschließend schnell wieder. Innenliegende Räume, ohne natürliche Belüftung, können derzeit daher nicht genutzt werden.

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Fortschritt

Deutschlands schönster Wanderweg 2021: GesundLand Vulkaneifel mit „VulkaMaar-Pfad“ wieder nominiert

Daun, 04.12.2020 – Das GesundLand Vulkaneifel nimmt auch 2021 wieder am Wettbewerb des Wandermagazins teil. Der „VulkaMaar-Pfad“ wurde vom Wandermagazin nominiert, zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt zu werden. Die Abstimmung startet am 4. Januar.

Zum dritten Mal in Folge schaffte es 2020 ein Weg aus dem GesundLand Vulkaneifel auf’s Treppchen bei „Deutschlands schönster Wanderweg“. Der Manderscheider Burgenstieg räumte den dritten Platz der Kategorie Tagestouren ab. Grund genug, auch im kommenden Jahr wieder in den Wettbewerb einzusteigen: 2021 ist der „VulkaMaar-Pfad“ nominiert, in der Kategorie Mehrtagestouren möglichst viele Wanderliebhaber zu überzeugen.

Die Auszeichnung „Deutschlands schönster Wanderweg“ wird alljährlich von der Zeitschrift Wandermagazin vergeben. Die Abstimmung läuft bis zum 30. Juni 2021. Foto: GesundLand Vulkaneifel

Dass wir zum dritten Mal die Chance bekommen, den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“ ins GesundLand Vulkaneifel zu holen, ist einfach grandios. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass schon die Nominierung eines Weges seinen Bekanntheitsgrad deutlich steigert. Wie der Manderscheider Burgenstieg bewiesen hat, erzeugt spätestens eine Platzierung auf dem Treppchen enorme Aufmerksamkeit. Diesen positiven Effekt wünschen wir uns nun auch für den „VulkaMaar-Pfad“ – eine abwechslungsreiche Tour, mit der wir auf eine gute Platzierung hoffen“, freut sich Vera Merten, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH.

Der „VulkaMaar-Pfad“ ist eine zweitägige Rundwandertour, die über 27 Kilometer von Manderscheid nach Bettenfeld und Meerfeld bis zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung führt. Die vulkanische Geschichte der Region steht dabei klar im Mittelpunkt. Die Wanderung geht vorbei an zahlreichen Zeugnissen explosiver Zeiten, so zum Beispiel an der Wolfsschlucht und dem Mosenberg mit Windsborn Kratersee bei Bettenfeld sowie vorbei am Meerfelder Maar, eines der Highlights der Tour. Besonders schön ist auch der Abschnitt rund um die Bleckhausener Mühle, die zurückgezogen im Tal der Kleinen Kyll liegt.

Am 4. Januar fällt der Startschuss für die Wahl. Die Stimmabgabe ist dann online unter www.wandermagazin.de sowie per Postkarte in allen GesundLand Tourist Informationen möglich. Vera Merten zeigt sich ehrgeizig: „Wir freuen uns über jede Stimme für den „VulkaMaar-Pfad“. Mit dem Burgenstieg haben wir den zweiten Platz nur um wenige Stimmen verfehlt – umso mehr ein Ansporn für uns, 2021 noch eine Schippe draufzulegen.“ Dabei betont sie: „Die Unterstützung der Gastgeber vor Ort ist dabei unerlässlich. Nur mit ihrem Einsatz können wir es schaffen, möglichst viele Gäste von der Schönheit der Region im Allgemeinen und des „VulkaMaar-Pfades“ im Besonderen zu überzeugen.“

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Kreisverwaltung richtet Impfzentrum in Wittlich ein

Wittlich, 04.12.2020 –  Aktuell hat das Corona-Virus das gesellschaftliche Leben noch fest im Griff. Doch mit der Zulassung geeigneter Impfstoffe besteht Grund zur Hoffnung. Ab 15. Dezember 2020 soll die Impfkampagne landesweit starten. Innerhalb kurzer Zeit sollen möglichst alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten sich gegen das Virus impfen zu lassen. Auch die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich bereitet sich intensiv auf die logistische Herausforderung vor und wird das Corona-Impfzentrum auf dem ehemaligen Hela-Gelände am Kreisel L 51/Schlossstraße in Wittlich errichten. Der Standort ist ideal: verkehrsgünstig gelegen mit ausreichend Platz um die hohen Anforderungen des Landes zu erfüllen und außerhalb von Wohngebieten.

Bis es soweit ist, gibt es noch viel zu organisieren, daher hat Landrat Gregor Eibes mit Andreas Maus einen erfahrenen Verwaltungsbeamten als Koordinator für das Impfzentrum benannt. Unterstützt wird Maus durch den Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch. Beide zusammen haben die Aufgabe Aufbau und Betrieb des Zentrums zu koordinieren. Mit den Vorbereitungen wurde vergangene Woche bereits konkret begonnen, nachdem das Land erste Informationen über die Anforderungen an die Impfzentren zur Verfügung gestellt hat.

Die Terminvergaben für die Impfungen sollen über eine zentrale Stelle mit landesweit einheitlichen Kriterien erfolgen. Für die Impfung der priorisierten Personengruppen, die nicht mehr mobil sind oder nicht selbstständig in ein Impfzentrum kommen können, soll es als Ergänzung der Impfzentren mobile Impfteams geben. Sie sollen zum Beispiel Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeeinrichtungen aufsuchen.

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Alleebäume müssen gefällt werden – 11 Winterlinden sind nicht mehr zu halten

Weilerswist/Euskirchen, 04.12.2020 – Entlang der Lommersumer Straße in Weilerswist-Derkum müssen in den nächsten Tagen elf Winterlinden gefällt werden. Nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Euskirchen sind die Bäume stark geschädigt. Bereits im kommenden Jahr sollen neue Bäume nachgepflanzt werden.

Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. Foto: Kreis Euskirchen

Für viele Bewohner von Derkum ist die Lommersumer Straße im Süd-Westen der Ortslage ein beliebter Spazierweg. Die ehemalige Hauptverkehrsstraße ist durch eine veränderte Verkehrsführung seit langem keine Durchgangsstraße mehr. Heute ist sie sogar ein Teil des angrenzenden Naturschutzgebietes, das sich im Westen um Derkum herum bis nach Hausweiler erstreckt.

Aus der vergangenen Zeit, als die Straße noch für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben war, sind heute noch die Winterlinden links und rechts des Weges übriggeblieben. Durch die üppige Begleitflora aus anderen Bäumen und Sträuchern fällt die Allee nicht jedem gleich auf – und doch ist sie im Alleenkataster des Landes mit ihren 235 Metern Länge verzeichnet.

In den vergangenen Jahren mussten die Alleebäume wiederholt gepflegt, einige wenige Bäume sogar entnommen werden, wie Axel Jakob als zertifizierter Baumkontrolleur der UNB erläutert. Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. „Mittlerweile haben die Schäden an elf Bäumen ein Ausmaß erreicht, das aus Sicherheitsgründen die Fällung notwendig wird“, so Jakob.

Die Fällungen werden in den nächsten Tagen durch ein Fachunternehmen durchgeführt. Dank des Einsatzes moderner Maschinen, wie Fällbagger und Fällgreifer, könne das sehr effektiv und schonend ausgeführt werden. „Dadurch bleiben das Naturschutzgebiet und die angrenzenden Bäume und Sträucher fast unbeeinflusst“, erklärt der Fachmann.

Aber auch an die Zukunft dieser wertvollen Allee sei gedacht worden: „Im Herbst 2021 werden wieder Winterlinden nachgepflanzt. Dabei soll zum einen der Alleencharakter aufgewertet werden, zum anderen finden auch die Belange des Naturschutzes Beachtung. Wo sich Lücken befinden, die eine Bepflanzung zulassen, wird ein neuer Baum gesetzt. Wo bereits die Natur einen Baum hat wachsen lassen, soll dieser erhalten und in die Allee mit eingebunden werden.“

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Unterer Naturschutzbehörde des Kreises und der Gemeinde Weilerswist wurden bereits erste Arbeiten zur Vorbereitung der anstehenden Pflanzung ausgeführt. So habe die Gemeinde Weilerswist die fast durchgängige Straßenbeleuchtung bis zum Ortsrand zurückgebaut. Das bedeute eine erhebliche Reduzierung von Lichtimmissionen im Schutzgebiet und gleichzeitig mehr Möglichkeiten für die Nachpflanzungen durch die jetzt fehlende oberirdische Leitung.

Gleichzeitig stelle der Kreis die Mittel für die Fällung und die geplante Pflanzung zur Verfügung.

„Da auch drei künstliche und fast 20 Jahre alte Fledermaus-Sommerquartiere durch die anstehenden Maßnahmen betroffen sind, wurden bereits drei neue Fledermauskästen bestellt, die pünktlich zum Frühjahr im Bereich der Allee installiert werden“, erklärt Axel Jakob abschließend.

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„WirFürEuch-Tag“ nahm im Jahr der Corona Pandemie einen anderen Verlauf

Mayen, 04.12.2020 – Das Team Jugendarbeit der Stadt Mayen überraschte die Bewohner des Altenzentrums St. Johannes  in diesem Jahr einmal auf eine ganz andere Art und Weise.

In den vergangenen Jahren fand diese Aktion immer in den Räumen des Mayener Jugendhauses statt. Die Bewohner wurden von Kindern des Jugendhauses, sowie dessen Team am Altenheim abgeholt und ins Jugendhaus gebracht. Dort verweilte man mit Musik und Gesang, Erzählungen, Gedichten, Kaffee und Kuchen ein paar Stunden und feierte gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit.

In der jetzigen Zeit ist so etwas leider nicht möglich. So fasste man im Jugendhaus den Entschluss, den Bewohnern des Altenheimes trotzdem etwas Gutes zu tun. Fleißig wurde Kuchen und Plätzchen gebacken und alles in kleine Tütchen verpackt, eine Packung Kaffeepulver dazu in einen großen Karton gelegt und ab damit zum Altenheim. Da in den vergangenen Jahren der Auftritt des St. Nikolaus nicht fehlen durfte, hatte dieser sich dazu bereit erklärt, eine Botschaft auf Video aufzunehmen. Diese wurde dann in Form eines Datenträgers bei der Übergabe des Kartons ebenfalls überreicht.

So brachte man den „WirFürEuch-Tag“ in die Zimmer der Bewohner des Altenheimes, die sich sichtlich über diese Überraschung freuten.

„Im nächsten Jahr findet der „WirFürEuch-Tag“ hoffentlich wieder im städtischen Jugendhaus statt. Wir würden uns wieder sehr über ihren Besuch freuen“, so die abschließenden Worte von Jugendpfleger Thomas Mintenig bei der Verabschiedung am Altenheim.

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Stadtmarketing-Verein „Mechernich aktiv“ mit besonderer Aktion

Mechernich, 04.12.2020 – Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketing-Verein wollen mit der Aktion „Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen“ – Kinder von fünf Kitas bastelten was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höher schlagen lässt – Kleiner Schutzengel als Dankeschön.

Da haben sich die Kita-Kinder mächtig viel Mühe gegeben, um Mechernich in der Vorweihnachtszeit hübsch zu gestalten. Liebevoll schmückten sie elf schmucke Weihnachtsbäume in der Kernstadt.

Margret Eich und Petra Himmrich, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins „Mechernich aktiv“, hatten für diese besondere Aktion fünf Kindergärten im Stadtgebiet gewinnen können.

Deren Kinder und Erzieherinnen ließen sich nicht lange bitten und legten begeistert los und bastelten, was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höherschlagen lässt: Sterne, Kugeln und Weihnachtspäckchen – eins bunter und schöner als das andere. Das dazugehörige Bastelmaterial wurde von Mechernich aktiv zur Verfügung gestellt.

Freude für Passanten

Insgesamt sind elf Bäume im Stadtgebiet verteilt und geschmückt worden. „Schon das Schmücken anzuschauen, bereitete den Passanten viel Freude“, so Himmrich.

17 AWO-Kita-Kinder vom Nyonsplatz zogen los, um die Bäume in der Bahnstraße mit Selbstgebasteltem festlich zu dekorieren, vom AWO-Familienzentrum „Regenbogen“ an zwei Tagen sogar insgesamt 31 Kinder. Eifrig Baumschmuck bastelten außerdem die AWO-Kita-Kinder „Pusteblume“ (Mechernich-Nord), „Kunterbunt“ (AWO-Kita Roggendorf) sowie die „Seilbahn-Kids (Bergheim).

An den Bäumen werden auch Schildchen angebracht, auf denen stehen wird, welcher Kindergarten welchen Baum geschmückt hat. „Somit können die Kinder Oma, Opas, Mütter oder Väter zu den Bäumen führen und zeigen, wie toll sie gebastelt und geschmückt haben“, freut sich Eich.

Margret Eich und Petra Himmrich wollen mit der Aktion aber noch mehr Gutes bewirken: „Wir wünschen uns, dass die liebevoll geschmückten Bäume die Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen.“ Jedes Kind erhielt als Dankeschön einen kleinen Schutzengel von „Mechernich aktiv“.

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Verkauf von Christbäumen: Aktion findet ab dem 11. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel am Rewe-Center in Kall statt

Kall, 04.12.2020 – In Zeiten der Corona-Pandemie beklagt die Hilfsgruppe Eifel seit dem Frühjahr einen drastischen Rückgang der Spenden. Deshalb hat sich die Kaller Kinderkrebshilfe dazu entschieden, dem negativen Spendentrend wieder durch einen Weihnachtsbaum-Verkauf entgegenzuwirken. Ein solcher war in den letzten beiden Jahren recht erfolgreich am Rewe-Center durchgeführt worden.

Unter der Devise „Einen Weihnachtsbaum kaufen und damit Gutes tun”, findet ab Freitag, 11. Dezember, auf dem Vorplatz des Rewe-Centers Pauly in Kall ein Weihnachtsbaum-Verkauf zugunsten der Hilfsgruppe statt. Angeboten werden wieder 100 frisch geschlagene Bäume aus belgischen Wäldern. Im vergangenen Jahr waren die Bäume innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen.

Der Erlös der diesjährigen Verkaufsaktion soll für die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses verwendet werden, in dem Eltern während der Krebsbehandlung ihrer Kinder im neuen, nahegelegenen Eltern-Kind-Zentrum der Uniklinik Bonn, wohnen können, um ihren Kindern während der Behandlung nahe zu sein. Die Hilfsgruppe wird dort in Partnerschaft mit dem Möbelhaus Brucker die Einrichtung von 42 Elternzimmern mit über 100.000 Euro finanzieren.

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Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins sind erneut fesselnde Lektüre

Alsdorf, 04.12.2020 – Vorträge, Exkursionen und manches mehr waren angesichts der Corona-Pandemie auch für die Mitglieder des Alsdorfer Geschichtsvereins in diesem Jahr leider nicht denkbar. Ihren Eifer in der Recherche und Präsentation der Alsdorfer Stadtgeschichte haben sie dennoch eindrucksvoll dokumentieren können – in der jetzt vorgestellten Ausgabe der „Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins“.

Seit 1982 veröffentlichen die Heimathistoriker ihre Bände, seit geraumer Zeit erscheinen sie im zweijährigen Rhythmus. „Und jedes Mal ist die Lektüre fesselnd und unterhaltsam zugleich. Man spürt beim Lesen immer, welch hervorragende und umfassende Arbeit und wie viel Herzblut dahinterstecken“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung des Buches, die mit nötigem Abstand im großen Sitzungssaal des Alsdorfer Rathauses stattfand. Nicht nur für Heimatinteressierte sei die Arbeit des Geschichtsvereins ein enormer Gewinn. „Sie ist auch wichtig, um den Geschichtsvergessenen, von denen es offenbar immer mehr gibt, mit Fakten begegnen zu können!“

Zahlreiche Nachlässe habe der Geschichtsverein in diesem Jahr in sein umfangreiches Archiv aufnehmen können. Quellen, die mithin in den kommenden Jahren zur Grundlage weiterer Jahresblätter werden könnten, wie der Ehrenvorsitzende Rudolf Bast durchblicken ließ. Der 84-Jährige wird dann jedoch nicht mehr mit der Erstellung und Herausgabe der Bände befasst sein – er hat in Rosemarie Charl in den Reihen des Vereins seine Nachfolgerin gefunden.

Vier Themenfelder finden sich in der aktuellen Ausgabe. Mit dem Übergang der Freiherrlichkeit Alsdorf von der Familie Harff zur Familie von Blanckhart befasst sich in seinem Beitrag Klaus Peschke. Sein Interesse an dieser Historie kommt nicht von ungefähr, denn während seiner Zeit als Leiter der Volkshochschule in Alsdorf, die ihren Sitz in der Alsdorfer Burg hatte, war er dort selbst eine Art „Burgherr“.

Mehrere Facetten aus seinem Stadtteil Schaufenberg präsentiert Karl-Bernd Ghislain in seinem Beitrag. Unter anderem beschreibt er die Funktion des „Rosenkränzchens“ als Grenzmarkierung zwischen Limburg-Brabant und Jülich.

Der mittlerweile in Bad Münstereifel lebende Autor Hans Trieschnigg hat sich der Geschichte der Alsdorfer Post und ihrer Poststempel angenommen. Und dieses umfangreiche Thema, dem er in der nächsten Ausgabe der Jahresblätter gemeinsam mit Co-Autor Norbert Schnorrenberg einen weiteren Teil zur Entwicklung in Mariadorf-Hoengen folgen lassen will, ist ganz nebenbei auch eine Chronik der Europafeste. Denn die waren für den Alsdorfer Briefmarkensammlerverein stets ein Anlass, dazu passende Sonderstempel zu entwerfen.

Einem der besonderen Blickfänge im Stadtbild widmet sich in seinem Beitrag Hartmut Malecha: dem Alsdorfer Wasserturm, der seit mehr als 110 Jahren eine Art Wahrzeichen ist und beide Weltkriege nahezu unbeschadet überdauert hat. Auch die Entwicklung des ehemaligen Kugelbehälters zum „Intze-Behälter“ – benannt nach Professor Dr. Otto Intze – nimmt breiten Raum in der Darstellung ein.

Auch als Präsent zum nahenden Weihnachtsfest seien die Jahresblätter ausdrücklich empfohlen, bemerkte der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Franz-Josef Müller. „Für mich selbst sind sie immer so etwas wie eine Bescherung. Man merkt ihnen immer die Begeisterung an, mit der die Dinge aufgearbeitet werden. Ich bin sehr stolz, diese Tatkraft des Vereins als Vorsitzender begleiten zu dürfen.“

Erhältlich sind die bei AWD gedruckten Jahresblätter zum Preis von je zwölf Euro in der Buchhandlung Thater in Alsdorf, Luisenstraße 9.

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Bürgermeister Holger Jung empfiehlt lokalen Einzelhandel

Meckenheim, 04.12.2020 – Weihnachtseinkauf mit Bedacht planen. Die Corona-Pandemie beschert den Menschen in diesem Jahr etwas andere Festtage. Hohe Infektionszahlen erfordern auch an Weihnachten und Silvester Kontaktbeschränkungen, weshalb im übersichtlichen Rahmen und nicht wie bislang gekannt gefeiert wird. Dennoch dürfen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ebenso wenig fehlen wie der schmackhafte Braten auf der Festtagstafel – Produkte, die jetzt vielfach im örtlichen, gut sortierten Einzelhandel erstanden werden.

Bürgermeister Holger Jung befürwortet den Einkauf vor Ort: „Unterstützen Sie unseren Handel und unsere Gastronomie. Kaufen Sie nicht im anonymen Internet, sondern in den Meckenheimer Fachgeschäften“, verweist er auf das vielfältige Angebot und den persönlichen Kundenservice. Auch die Idee, Gutscheine zu verschenken, lässt sich lokal selbst in der heimischen Gastronomie auf einfache Weise umsetzen.

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, empfiehlt der Bürgermeister den Weihnachtseinkauf mit Bedacht zu planen. „Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, was bei Ihnen an den Feiertagen auf den Tisch kommt und kaufen Sie frühzeitig, möglichst nicht zu den klassischen Stoßzeiten ein“, so Holger Jung. „Das entzerrt und erspart Ihnen zusätzlichen Stress“, ergänzt der Bürgermeister. Auch das Bilden von Einkaufsgemeinschaften, bei denen eine Person für mehrere Personen wie Familie, Nachbarn und Freunde einkauft, hilft, Menschenansammlungen zu vermeiden. „Vor allem aber: Achten Sie aufeinander und bleiben Sie gesund“, wünscht Holger Jung den Bürgern in der Adventszeit.