Kategorien
Top-Themen

Auxilium FM – eine der weltweit schnellsten und innovativsten Maskenmaschinen stammt aus Mayen!

Mayen, 07.12.2020 – In diesen Tagen besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz das innovative Mayener Unternehmen BICMA.

Dort wurde „Auxilium FM“ entwickelt – eine der weltweit schnellsten und innovativsten Maskenmaschinen. Das Unternehmen hatte sich bisher einen Namen in der Entwicklung und Herstellung von Windelproduktionsanlagen bzw. Maschinen zur Produktion von sonstigen Hygieneprodukten gemacht. Die BICMA reagierte entsprechend auf die Corona-Pandemie und entwickelte die Auxilium FM.

Bei einer Leistung von 800 Masken pro Minute kann sie insgesamt bis zu einer Million OP-Masken pro Tag herstellen. Die Auxilium FM ging ad hoc Ende März in die Entwicklung und wurde bereits bei europäischen Kunden installiert. Daneben stellt das Unternehmen auf einer kleineren Maschine auch günstige, für den Direktverkauf bestimmte Typ II und IIR zertifizierte Mund-Nasen-Schutzmasken her, die nicht nur Fremdschutz, sondern durch die verwendeten Materialien auch einen guten Eigenschutz bieten – und angenehm zu tragen sind.

Oberbürgermeister Meid und Staatssekretär Dr. Wilhelm zeigten sich gleichermaßen beeindruckt von der innovativen Ingenieurskunst, die bei BICMA vorherrscht.

Kategorien
News

Landesdünge-verordnung: Aktualisierung der Roten Gebiete und Binnen-differenzierung liegen nun vor

Region/Mainz/Koblenz, 07.12.2020 – Der Ministerrat des Landes Rheinland-Pfalz hat heute die neue Gebietskulisse der nitratsensiblen Gebiete im Rahmen der Landesdüngeverordnung beschlossen. Die Entscheidung kommt reichlich spät, zumal die Feldarbeiten weitestgehend abgeschlossen sind.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau hat diese sehr späte Veröffentlichung der Gebiete, die ab 1. Januar 2021 betroffen sind, stets scharf kritisiert. Richtigerweise wurde die jahrelange Kritik des Verbandes aufgenommen und die sogenannten Abrundungsgebiete, das sind die ehemaligen Roten Gebiete ohne belastete Messstellen, wurden aus der Kulisse der belasteten Regionen herausgenommen. Es handelt sich dabei insbesondere um Flächen in der Eifel und im Taunus. Zwei nitratsensible Gebiete in der Eifel und am Mittelrhein kamen aufgrund aktuell erhöhter Messwerte hinzu.

Es war und ist eine Forderung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, die Gebiete, in denen die Landwirte zusätzliche Auflagen einzuhalten haben, verursacherbezogen auszugestalten. Die nun vorliegende sogenannte Binnendifferenzierung innerhalb der sensiblen Grundwasserkörper kann hierfür nur ein erster Schritt sein, da sie letztlich auf einem Rechen- und Kalkulationsmodell beruht und die einzelbetriebliche Situation nicht berücksichtigt. Hier besteht weiter Handlungsbedarf. Positiv wertet der Verband, dass die Differenzierung entgegen ersten Plänen nunmehr doch auf Ortsgemeindeebene umgesetzt werden kann und somit kleinräumige Maßnahmen ermöglicht.

In dem rheinland-pfälzischen GeoBox-Viewer soll die aktuelle Kategorisierung der Flächen zeitnah veröffentlicht werden.

Kategorien
News

Jeden Bewohner mit weihnachtlichen Päckchen bedacht

Mechernich, 07.12.2020 – Die Weihnachtstüten verströmten Herzenswärme. Sie standen symbolisch für ein mitfühlendes „Ich denk‘ an Dich“. Überreicht wurden sie von Schülern der Gesamtschule Mechernich an Bewohner der Communio in Christo.

Die Gruppe gehört zu einer „AG“ der Mechernicher Schule, die sich „Sozialer Erster Hilfedienst“ nennt. „Das Hauptaugenmerk dieser Schüler liegt im Schulalltag auf Streitschlichtung und Zusammenarbeit“, so Cornelia Carl, die Leiterin der AG. Ihre Mission lautete diesmal jedoch: „ein kleines Adventgeschenk“ – das sie gerne an die Bewohner der Langzeitpflegeeinrichtung für Schwerstpflegebedürftige der Communio verteilten.

Die liebevoll gepackten Tüten lösten Freude aus und verströmten Herzenswärme. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Leuchtende Augen und ein fröhliches Lachen zeigte schon während des Verteilens, welch große Freude die liebevoll gepackten Tüten bei den Empfängern auslösten. „Dafür möchten wir ausdrücklich ‚Danke‘ sagen“, sagte Sonja Plönnes, die Einrichtungsleiterin der Schwerst- und Langzeitpflege, gerührt. Und überreichte im Gegenzug prall mit leckeren Plätzchen gefüllte Beutel an die Überbringer der Geschenktüten, die mit ihrem Besuch ein hohes Maß an Mitmenschlichkeit zeigten.

„Das ist so schön, dass die Bewohner alle wissen, dass jemand da draußen an sie denkt“, so Plönnes. Für die Bewohner sei das was „ganz Tolles“.

Mit offenen Armen empfangen

Aber auch die Schüler sind begeistert, ebenso ihre Lehrerinnen. „Dass wir mit solch offenen Armen empfangen werden, damit hatten wir nicht gerechnet“, so Carl, die sich eine weitere Zusammenarbeit sehr gut vorstellen kann, schließlich liege die Schule nur einen Steinwurf von der Einrichtung entfernt.

Mit dem vorweihnachtlichen Engagement sollen zwischenmenschliche Kontakte außerhalb des Schul- und Familienalltags gefördert werden, erklärt Sigrun Hoyer-Kräckel vom Schulleitungsteam der Mechernicher Gesamtschule und betonte: „Die Schüler müssen ja auch erstmal kennenlernen, was solche Besuche bedeuten und wie gut sie bei allen Seiten tun.“ Wenn niemand mehr mit gutem Beispiel vorangehe, dann würden sie in Zukunft sonst gar nicht mehr stattfinden, so ihre Sorge.

Das Schulprojekt und die AG wird von der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf tatkräftig wie finanziell unterstützt. Deren Pfarrer Dr. Michael Stöhr erklärt das Ziel: „Uns ist wichtig, dass junge Leute mit dem Projekt in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden.“ Denn wer mit sich im Reinen sei, könne sich eben auch mitfühlend um Mitmenschen kümmern oder einfach auch mal an andere denken.

Kategorien
Tourismus

Fliegendes Fachwerkhaus -Roggendorfer Fachwerkhaus soll „Marktplatz Rheinland“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern ergänzen

Mechernich-Roggendorf, 07.12.2020 – Ein Stockwerk geht auf Reisen – und zwar von Roggendorf nach Kommern. Am Dienstag. 8. Dezember, geht es los: Das 34 Tonnen schwere obere Stockwerk eines mehr als 200 Jahre alten Fachwerkhauses in Roggendorf soll mit einem Schwerlastkran abgehoben und auf einem Tieflader nach Kommern transportiert werden. Das Roggendorfer Haus soll dort im LVR-Freilichtmuseum die Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ ergänzen.

Nachdem im vergangenen Jahr die Milchbar aus Brühl in einer spektakulären Aktion in die Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ verbracht wurde, steht nun eine neuerliche Erweiterung an: Ein giebelständiges, zehn Meter langes und fünf Meter breites Fachwerkgebäude aus der Roggendorfer Kapellenstraße soll das vorhandene Ensemble künftig ergänzen.

Das Haus wurde 1808 als Stockwerkbau mit Krüppelwalmdach errichtet. Es diente viele Jahre zu Wohnzwecken und ist eines der typischen Fachwerkgebäude, wie sie vielfach an den Dorf- und Marktplätzen im Rheinland zu finden waren. Am Marktplatz Rheinland soll das Fachwerkhaus aus Roggendorf als Anschlussbebauung neben dem Torhaus aus Schöneseiffen stehen.

Bevor es soweit ist, mussten jedoch umfangreiche Vorarbeiten durchgeführt werden. Die Handwerker des Freilichtmuseums sind bereits seit Wochen vor Ort in Roggendorf und bereiten das Obergeschoss des Hauses für seine Reise vor. „Hierzu wurde zunächst das Dach demontiert und anschließend ein Stahlgerüst in das Gebäude eingezogen, mit dem das gesamte Stockwerk angehoben werden soll. Dieser Aufwand ist nötig, um möglichst viel Originalsubstanz des Gebäudeteils zu erhalten“, so Dr. Carsten Vorwig, wissenschaftlicher Referent im LVR-Freilichtmuseum Kommern und dort für die Bauforschung verantwortlich.

Um das obere Stockwerk in einem Stück verladen und transportieren zu können, muss die Kapellenstraße in Roggendorf am Dienstag, 8. Dezember, gesperrt werden. Indessen muss das restliche Gebäude, also das untere Stockwerk, althergebracht abgetragen und vor Ort im Freilichtmuseum Kommern wieder aufgebaut werden, da dort viele Reparaturen und Restaurierungen nötig sind.

Kategorien
News

LAG Rhein-Eifel stellt 20.000,- Euro zur Verfügung

Mayen/Adenau, 07.12.2020 – Unter dem Motto „weltoffen und regional verwurzelt“ stellt die LAG Rhein-Eifel im Jahr 2021 insgesamt 20.000,- Euro zur Förderung von ehrenamtlichen Bürgerprojekten zur Verfügung (vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel durch das Land Rheinland-Pfalz). Die Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen laden gemeinsam ein, sich zu bewerben.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Mit dem Bürgerprojekt muss ein gemeinnütziges Anliegen umgesetzt werden.
  • Die Höhe der Förderung der einzelnen Projekte beträgt maximal 2.000 €.
  • Förderfähig sind Sachkosten, mögliche Arbeitsleistungen sind ehrenamtlich zur erbringen.
  • Es können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Nichtregierungsorganisation oder auch lose Zusammenschlüsse von Einzelpersonen bewerben. Sollte der Antragsteller keine rechtsfähige Körperschaft (z.B. Verein) sein, kann eine der beteiligten Personen (mind. 18 Jahre alt) die Interessenbekundung für die Gruppe übernehmen. Parteipolitische Initiativen, kommunale Körperschaften und Unternehmen können sich nicht beteiligen.
  • Das Bürgerprojekt muss im Gebiet der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel oder der Stadt Mayen umgesetzt werden.
  • Die Interessenbekundung muss bis zum 02.02.2021 bei der Geschäftsstelle der LAG Rhein-Eifel in Adenau eingereicht sein.
  • Nach Beendigung des Bürgerprojekts sind ein Kostennachweis und ein Durchführungsbericht vorzulegen. Die Umsetzung und Abrechnung des Bürgerprojekts muss bis spätestens 01.10.2021 (späteste Vorlagefrist bei der LAG) erfolgt sein.
  • Pro Antragsteller können in der gesamten Förderperiode bis zu drei Projekte eingereicht werden.
  • Die Projekte werden anhand von Projektauswahlkriterien im Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Die besten Ideen gewinnen!

Weitere Informationen (Auswahlkriterien, Formular zur Interessenbekundung) finden Sie unter

www.leader-rhein-eifel.de oder wenden Sie sich an:

Regionalmanagement

Hannah Reisten (Regionalmanagerin)

c/o Sweco GmbH, Koblenz

0261-30439-27 oder 0163-3043927

Hannah.reisten@sweco-gmbh.de

LAG Geschäftsstelle

Bernhard Jüngling

c/o Verbandsgemeindeverwaltung Adenau

02691-305-100

Bernhard.juengling@adenau.de

Kategorien
Tourismus

LVR-Freilichtmuseum Kommern öffnet Museumsläden samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr

Mechernich-Kommern, 07.12.2020 – Das Mechernicher Freilichtmuseum bleibt pandemiebedingt geschlossen, aber die Museumsläden im Kassengebäude und in der Baugruppe Westerwald haben wenigstens an den kommenden Adventswochenenden geöffnet. Das teilt Museumssprecher Daniel Manner heute mit. Und zwar samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr.

Dort gebe es hochwertige Weihnachtsgeschenke, Souvenirs, Produkte aus der eigenen Herstellung, Spielsachen, Kinderbücher, aber auch ausgefallene Weihnachtspräsente und vieles mehr. Manner: „Daneben erwartet Sie im Eingangsgebäude eine volks- und landeskundliche Fachbuchhandlung.“

Der „Tante-Emma-Laden“ des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum Kommern e.V. in der Baugruppe Westerwald biete eine ganze Fülle besonderer Produkte. Es gebe allerhand zum Kramen, Kinderspielzeug und Süßigkeiten, aber auch Wurst vom Weideschwein oder Printen aus der Museumsbäckerei.

Kategorien
Top-Themen

Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige müssen Steuererklärung nicht zwingend über ELSTER abgeben

Region/Mainz, 07.12.2020 – Die elektronische Abgabe muss zumutbar sein! Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige müssen keine elektronische Steuererklärung abgeben, wenn ihnen die Übermittlung wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Fehlt die Technik und werden nur geringe Einkünfte erzielt, darf das Finanzamt einen Antrag auf Befreiung von der Online-Pflicht nicht ablehnen. Das entschied aktuell das höchste deutsche Steuergericht.

Selbstständige, die nur geringe Einkünfte erzielen und keine technischem Möglichkeiten für die elektronische Übermittlung der Steuererklärung haben, können auf Antrag ihre Einkommensteuererklärung weiterhin auf den amtlichen Vordrucken einreichen, erklärt der Steuerzahlerbund mit Blick auf ein aktuelles Urteil. Grundsätzlich müssen Steuerzahler, welche Gewinneinkünfte erzielen, ihre Erklärung beim Online-Finanzamt ELSTER einreichen.

Im konkreten Streitfall wehrte sich ein Physiotherapeut gerichtlich gegen die Aufforderung des Finanzamtes, seine Steuererklärung auf elektronischem Weg einzureichen. Der Kläger war seit 2006 als Physiotherapeut selbstständig und beschäftigte weder Mitarbeiter noch hatte er Praxis- bzw. Büroräume. Über einen PC verfügte der Selbstständige zwar, hatte jedoch keinen Internetzugang. Bis zum Streitjahr 2017 erstellte er seine Steuererklärungen und Gewinnermittlungen auf den amtlichen Vordrucken handschriftlich.

Für das Jahr 2017 wollte das Finanzamt die handschriftlich ausgefüllten Vordrucke nicht mehr anerkennen. Auch den Antrag des Klägers auf Befreiung von der Verpflichtung zur elektronischen Abgabe lehnten die Finanzbeamten ab. Zudem setzten sie ein Zwangsgeld von 200 Euro fest. Der Kläger wehrte sich hiergegen und bekam nun vom höchsten deutschen Steuergericht Recht.

Die Richter führten an, dass die elektronische Abgabe vom Steuerzahler nur verlangt werden kann, wenn sie ihm wirtschaftlich und persönlich auch zumutbar ist. Dass der Steuerzahler nicht über notwenige Technik verfügt, genügt allerdings noch nicht. Es muss für ihn ein erheblicher finanzieller Aufwand sein, PC sowie einen Internetanschluss anzuschaffen. Für Selbstständige, die mit ihrer Tätigkeit nur geringe Einkünfte erzielen, wie der Kläger, der im Streitjahr rund 14.000 Euro erwirtschaftete, stellt die Anschaffung der Technik einen großen finanziellen Aufwand dar, so das Urteil (Az.: VIII R 29/19). Bereits in dem früheren Fall eines Steuerberaters hatte der Bundesfinanzhof ähnlich entschieden (VIII R 29/17).

Betroffene, denen das Finanzamt trotz fehlender Technik und geringen Einkünften den Antrag auf die Befreiung von der Online-Pflicht ablehnt, können sich auf das steuerzahlerfreundliche Urteil berufen. Dazu sollten sie gegen die Entscheidung des Finanzamtes Einspruch einlegen und zur Begründung die Aktenzeichen nennen, rät der Steuerzahlerbund.

Kategorien
Top-Events

Musikschule „Spiel mit“ bietet Workshop mit Topdrummer Andy Gillmann !

Daun, 07.12.2020 – Andy wird am 19.12.2020 um 16:00 Uhr im großen Eventsaal der Musikschule „Spiel mit” für Euch performen. Über einen Livestream könnt Ihr ganz bequem von Zuhause aus mitspielen und seine Tipps sofort anwenden!

Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei ! Du benötigst jeglich einen Internetzugang und ein Smartphone, Tablet, PC oder Laptop.  Damit Du Deine Zugangsdaten zum Livestream erhältst, sende uns bitte eine kurze Voranmeldung per E-Mail an verwaltung@spiel-mit-musik.de zu. Anmeldeschluss ist der 12.12.2020.

Andy Gillmann gehört schon länger zu Deutschlands Top Clinicians und Performern. Seine Lehr-DVDs werden in ganz Europa verkauft und bekommen in den Fachzeitschriften und im Internet (drummerworld, drumxound etc.) ausgezeichnete Kritiken.

Er wird bei seinem Workshop in der Musikschule ausführlich solieren, abgefahrene Playalongs spielen und auch eine Reihe von faszinierenden Groove- und Fillin- Konzepten vorstellen. Dazu gibt es nützliche Tipps zur Ergonomie am Drumset und eine Besensession. Fragen, auch zu anderen Themen, sind immer willkommen!

Dieser Workshop wird von den Firmen Mapex und Zildjian unterstützt. Melde dich an und „Spiel mit“

Kategorien
Tourismus

Silbermedaille am Ortseingang

Mechernich-Kallmuth, 07.12.2020 – Ortsvorsteher Robert Ohlerth, Designer Oliver Lehmann und Metallbauexperte Dieter Müller arbeiteten Hand in Hand. In Folge ihrer Auszeichnung mit einer Silbermedaille beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020 hat die Dorfgemeinschaft Kallmuth jetzt eine überdimensionierte Silbermedaille als Tafel am Ortseingang/Ausgang Richtung Lorbach und Scheven gegenüber dem Kindergarten aufgestellt.

Der Entwurf ist dem Siegel des Dorfverschönerungs- und Aktivierungswettbewerbs entlehnt und wurde von Oliver Lehmann konzipiert und von der Metallbauwerkstatt Müller in Hostel realisiert, die auch die Denkmale des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse für die Ortseingänge von Kallmuth umgesetzt hatte.

Mit Eicks (Bronze) und Kallmuth (Silber) waren 2020 unter Corona-Bedingungen zwei Dörfer aus dem Stadtgebiet Mechernich auf den Medaillenrängen des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gelandet. Die Goldmedaillen gingen an Billig und Schweinheim (beide Stadt Euskirchen) und Freilingen (Gemeinde Blankenheim).

Platz für weitere Medaillen

Kreisweit hatten sich 51 Dörfer am Wettbewerb beteiligt, die 24 überzeugendsten Orte wurden ausgezeichnet. Der von Heike Schmitz (Kreisverwaltung) geführten Bewertungskommission gehörten sechs ehrenamtliche Mitglieder an, nämlich Johannes Adams, Heinrich Büsch (Gartenbauvereine), Doris Felser (Landfrauen), Edgar Klein, Johannes Mertens und Hans-Josef Nolden (Kassenstiftungen). Die Bereisung fand an neun Tagen Mitte bis Ende August statt.

Ortsvorsteher Robert Ohlerth: „Oliver Lehmann und Dieter Müller haben die Erinnerungsmedaille so konzipiert, dass man noch welche draufsetzen kann – beispielsweise in Gold…“ Der Sheriff ist guter Dinge, dass sich sein Heimatdorf sozial, kirchlich und kulturell auf einem sehr guten Weg befindet. Deshalb seien auch weitere Auszeichnungen durchaus zu erwarten.

Kategorien
News

500.000,00 Euro werden in Plaidt investiert: Erster Bauabschnitt am Dorfplatz geht dem Ende zu

Plaidt, 07.12.2020 – Die Gestaltung des Dorfplatzes ist ein zentraler Bestandteil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für den Ortskern Plaidt im Förderprogramm „Ländliche Zentren -kleine Städte und Gemeinden“. Die Mauer wies einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Die Gemeinde entschied sich letztlich für den Neubau, der auch andere Gestaltungsmöglichkeiten bot. Bei den Baukosten von über 500.000,00 EUR wird mit 75 % Förderung seitens Bund und Land gerechnet. Die Baumaßnahme wurde vom Bauunternehmen Martin Meurer & Co GmbH, Kobern-Gondorf, im April dieses Jahres begonnen.

Wie die Neugestaltung des Dorfplatzes mit den verschiedenen Nutzungen aussehen soll, muss noch festgelegt werden. Hier gilt es, Aufenthaltsflächen für Senioren sowie Kinder und auch Parkflächen auf dem Platz unterzubringen. Auch die Kirmes muss berücksichtigt werden. Durch das neue Nahverkehrskonzept des Kreises ist vorgesehen, dass auf dem Dorfplatz ein Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) entsteht und dort bis zu 4 Busse gleichzeitig halten.

Deshalb strebt die Gemeinde Plaidt eine Untersuchung an, ob nicht auch eine Verlagerung eines ZOBs, z. B. an den alten Güterbahnhof, möglich ist. Ein Haltpunkt wird auf jeden Fall auf oder im Umfeld des Dorfplatzes bleiben. Die Beauftragung einer solchen Untersuchung ist für Dezember vorgesehen, sodass die Ergebnisse im Frühjahr 2021 vorliegen werden. Wir von Seiten der Verwaltung sind der Auffassung, dass die Gestaltung des Dorfmittelpunktes eine äußerst wichtige Maßnahme für die Zukunft von Plaidt darstellt, die offen und breit besprochen werden muss.