Kategorien
News

Zwei neue Mitarbeiter treten ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an

Mayen, 09.12.2020 – Gleich zwei neue Mitarbeiter konnten Oberbürgermeister Dirk Meid und Christoph Buttner Bereichsleiter Verwaltungssteuerung, dieser Tage bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßen.

Anja Körnert hat als Sachbearbeiterin für Verwaltungs- und Kommunalabgabenangelegenheiten beim Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung ihren Dienst aufgenommen.

Tanja Kröber unterstützt als Erzieherin das Team der Kindertagesstätte Alzheim.

„Ich freue mich, dass Sie sich für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünschen Ihnen beiden einen guten Start“, so der Oberbürgermeister.

Den guten Wünschen schlossen sich Bereichsleiter Verwaltungssteuerung Christoph Buttner und stellvertretende Personalratsvorsitzende Anja Schweitzer an.

Kategorien
News

Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf verteilt süße Grüße vom Nikolaus

Alsdorf, 09.12.2020 – Über süße Grüße vom Nikolaus können sich dieser Tage alle Kinder in den Alsdorfer Kitas freuen. Da angesichts der Corona-Pandemie auch in Alsdorf kein Weihnachtsmarkt stattfinden kann, bei dem traditionell der Nikolaus mit Süßigkeiten gefüllte Tüten an Kinder verteilt, werden fleißige Mitstreiter der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf (ASA) zu seinen Boten. Der Vorstand der ASA hatte die Idee, alle 21 Kitas und 29 Pflegefamilien im Stadtgebiet mit Tüten zu beschenken.

Gut 2.000 Tüten braucht es dafür, die von ASA-Geschäftsführer Holger Bubel gemeinsam mit Stefan und Tanja Heffels und Waltraud Vorrath gefüllt wurden. „Dankenswerterweise konnten wir dafür die Räume der Stadthalle nutzen“, schickt Holger Bubel einen Dank in Richtung der Alsdorfer Freizeitobjektegesellschaft.

Die ersten Tüten wurden in der Kita St. Jakobus in Warden verteilt. Foto: Stadt Alsdorf

Auch die EWV und Edeka Hollands standen als Unterstützer der Aktion hilfreich zur Seite. Die ersten Tüten wurden in der Kita St. Jakobus in Warden verteilt, der der Nikolaus sogar persönlich einen Besuch abstattete. Natürlich wurde er freudig begrüßt, mit Liedern verwöhnten die Kinder auf dem Außengelände ihren besonderen Gast. Auch Bürgermeister Alfred Sonders freute sich dort über den gelungenen Start der Aktion. Bis Mittwoch wollen Holger Bubel und Stefan Heffels die mit reichlich Tüten gefüllten Kartons an die übrigen Kitas verteilen. (apa

Kategorien
Fortschritt

Entdeckertour mit der Familie auf Burg Nideggen am 13. und 20. Dezember

Düren, 09.12.2020 –  Das Burgenmuseum Nideggen hat sich für diese doch sehr andere vorweihnachtliche Zeit eine kleine Aktion für Familien ausgedacht, die an der frischen Luft und somit unter Corona-Bedingungen stattfinden kann. „So können die Familien dem Alltag ein wenig entkommen. Jede Familie kann unsere Aktion mit einem Spaziergang verbinden, der ausschließlich draußen stattfindet“, sagt Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums.

Das Museum lädt daher für Sonntag, 13. Dezember, und Sonntag, 20. Dezember, zwischen 11 und 16 Uhr zu einem Entdeckerspaziergang für Familien ein, bei dem man in die Welt der Wichtel eintauchen kann. Denn auf der Burg sind – so heißt es – einige Wichtel eingezogen. Sie führen ein ruhiges und schönes Leben, ganz so wie es sich ein Wichtel vorstellt. Da sie aber auch neugierig auf die Menschen sind und darauf, wie diese Weihnachten feiern, schauen sich die Wichtel auch in der Ortsmitte von Nideggen um, schlendern durch die Sträßchen und Gässchen und haben einen Entschluss gefasst. Was die Wichtel nun planen, gilt es herauszufinden. Der Spürsinn jeder Familie ist gefragt, um das Vorhaben der Wichtel zu enttarnen.

Wer sich an einem der beiden Sonntage auf die Burg Nideggen begibt, kann auf der Burg selbst und in der Nähe des Bergfriedes zehn Wichtelstationen in Form von kleinen zauberhaften Wichtelbehausungen entdecken. Die Hausnummern der Wichtelstationen verraten die Reihenfolge, um das Wichtelrätsel zu lösen. Und noch etwas: Auf den Wichtelhäuschen stehen Buchstaben. Die Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Die Familien, die das Lösungswort mit Namen und vollständiger Adresse versehen in den Briefkasten des Burgenmuseums werfen oder eine E-Mail an burgenmuseum@kreis-dueren.de schreiben, bekommen zu Weihnachten ein Wichtel-Weihnachts-Geschenk aus dem Museum zugeschickt.

Die Wichtelhäuschen sind weit genug voneinander entfernt, sodass ausreichend Abstand eingehalten werden kann. Zusätzlich achten Servicekräfte darauf, dass keine Gruppenbildungen entstehen. Das Burgenmuseum appelliert zudem an die Eigenverantwortung aller Familien: Wenn zu viele Entdecker an einem Ort gleichzeitig suchen, sollte man eine kleine Pause einlegen und sein Glück kurze Zeit später noch einmal versuchen.

Kategorien
News

Weihnachtspakete für die „Tafel“ Solidarität in schlechten Zeiten

Mechernich, 09.12.2020 – In Notzeiten rücken die Menschen mental näher zusammen, selbst dann, wenn sie, wie während der Corona-Pandemie, räumlich Abstand halten müssen. Deshalb setzt die Mechernicher „Tafel“ auch darauf, dass viele Mechernicher Bürger jetzt Weihnachtspakete für die Bedürftigen im Stadtgebiet packen.

Alle helfen mit: Auch die Firmlinge der GdG St. Barbara Mechernich sammelten im Oktober siebzehn Zentner Lebensmittel für die „Tafel“. Foto: Agnes Peters/GdG/pp/Agentur ProfiPress

Wolfgang Weilerswist, der Vorsitzende der „Tafel“, schreibt: „Wir möchten die Mechernicher Bürger wie schon all die Jahre zuvor aufrufen, Pakete für Bedürftige zu packen und an der Tafel Mechernich abzugeben. Abgabetag ist der 16. Dezember in der Zeit von 10 bis 18 Uhr an der Alten Schule Im Sande 7 b.“

Die einzelnen Pakete sollten mit verschiedenen haltbaren Lebensmitteln gefüllt sein. Besondere Freude bereitet man Kindern, wenn man das ein oder andere Spielzeug mit einpackt. Der Vorsitzende: „Wir möchten Sie bitten, dass Sie die Pakete offen und einsehbar an uns weitergeben, damit wir erkennen, ob das jeweilige Paket für eine Einzelperson, Ehepaar oder Ehepaar mit Kindern bestimmt ist.“

Der Ausgabetag ist am Donnerstag, 17. Dezember, von 14 bis 18 Uhr in der Alten Schule im Sande 7b. Wolfgang Weilerswist: „Schon jetzt wünschen wir allen Unterstützer/innen der »Tafel Mechernich« eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr.“

Kategorien
News

Sinzig macht die Dächer voll!

Sinzig, 09.12.2020 – Die Sparkassenstiftung Zukunft Kreis Ahrweiler hat in Kooperation mit der Kreisverwaltung Ahrweiler den Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ ausgelobt. Ziel ist es den Ausbau der Photovoltaik voranzubringen und dem gemeinsamen Ziel 100%- EE- Region ein Stück näher zu kommen. Die Stadt Sinzig beteiligt sich an dem Wettbewerb, um ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Der dreijährige Wettbewerb startet 2021, so dass die von der Sinziger Verwaltung geplanten Photovoltaikanlagen an dem Wettbewerb teilnehmen. Bürgermeister Geron ruft alle Bürger*innen aus Sinzig auf: „Unterstützen sie uns bei dieser Aktion und installieren sie sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach, jede Photovoltaikanlage zählt“. Die Photovoltaikanlage macht sich später nicht nur bei der eigenen Stromabrechnung positiv bemerkbar, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Bürgermeister Geron betont: „ Wir möchten den Wettbewerb gewinnen und den Gewinn in weitere Klimaschutzprojekte investieren“.

Bei Fragen rund um das Thema Photovoltaik und Klimaschutz können sie sich an das Klimaschutzmanagement der Stadt Sinzig per Email an silke.merz@sinzig.de oder telefonisch unter 02642 4001-92  wenden.

Kategorien
News

Kinder der KGS Kommern schmückten den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz

Mechernich-Kommern, 09.12.2020 – Der auf der obersten Sprosse der Leiter stehende Zweitklässler streckt sich ganz lang, um einen gold-gelb-glänzenden Stern an den Zweig des großen Tannenbaums auf dem Arenbergplatz zu hängen. Er und seine Mitschüler der KGS Kommern schmückten mit Schulleiterin Maria Cloot-Schmich und Klassenlehrer Frank Drehsen eifrig den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz.

Hoch oben auf der Leiter steht der Zweitklässler, um den Weihnachtsbaum auf dem Kommerner Arenbergplatz zu schmücken. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir sind froh, dass die Schule trotz Corona an dieser schönen Kommerner Tradition festgehalten hat“, so Ortsvorsteher Rolf Jaeck glücklich. Er stand den Grundschülern nicht nur mit Tipps an diesem windigen Morgen zur Seite, sondern hatte auch Draht und Schere zur Hand, um den Kindern beim Befestigen des Weihnachtsschmucks tatkräftig zu helfen.

Schulleiterin Maria Cloot-Schmich und Ortsvorsteher Rolf Jaeck mittendrin. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPres

Sterne, Schneemänner, Päckchen

Das Schmuckwerk – Sterne, Schneemänner und weihnachtliche Päckchen – hatten die Grundschulkinder zuvor mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Von jeder Klasse wurde ein Teil der Anhänger für die dörfliche Weihnachtstanne gestiftet.

Die anderen Schmuckstücke werden an der Schule noch verwendet, wie Cloot-Schmich erläuterte: „Wir nehmen mit der Schule erstmals an dem Kommerner Weihnachtswettbewerb teil, wo es um den schönsten Weihnachtsbaum und Fensterschmuck im Dorf geht.“ Die Fenster an der Schule seien deshalb schon festlich vorbereitet worden. Mit ihnen werde die Weihnachtsgeschichte erzählt. Außerdem soll auch noch ein großer Tannenbaum auf dem Schulgelände bestückt werden.

Erstmals auf Arenbergplatz

Den Weihnachtsbaum für das Dorf hat wie in den Vorjahren auch der Vorstand des Vereinskartells und die Maijugend aufgestellt. Im Corona-Jahr 2020 steht er auf dem Arenbergplatz aber zum ersten Mal. Das hat allerdings nichts mit der Pandemie zu tun, sondern der Platz, der vorher eher einen trostlosen Asphaltwüste glich, wurde zu einem attraktiven Dorfplatz umgestaltet.

Vorher stand der festliche Weihnachtsbaum stets auf dem benachbarten Nellesje-Plätzchen. Dazu waren auch immer die Dorfbevölkerung herzlich eingeladen und der Nikolaus kam zum Staunen der Kinder mit seiner Kutsche angefahren, um Nikoläuse oder Wecken zu verteilen. Das Event musste allerdings Corona-bedingt in diesem Jahr abgesagt werden.

Kategorien
Fortschritt

Gelungene Folgeklassifizierung in Monreal – Ferienwohnung von Nicole und Daniel Schoor erhält erneut 4 Sterne

Monreal, 09.12.2020 – In unmittelbarer Nähe zum Elzbach und dem malerischen Ortskern von Monreal auf einem riesigen Grundstück mit Obstbäumen und viel Platz zum Entspannen oder auch Toben liegt es, dass Wohnhaus von Nicole und Daniel Schoor. Die großzügige Ferienwohnung im Erdgeschoss des Hauses konnte nun schon zum dritten Mal in Folge mit 4 Sternen durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) ausgezeichnet werden.

Die rund 90 m² große Wohnung verfügt über ein großzügiges Wohnzimmer, eine vollausgestattete Küche, zwei stilvoll eingerichtete Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein Badezimmer mit Dusche sowie eine große Terrasse. Außerdem stehen den Gästen ein Fahrradkeller, ein PKW-Stellplatz sowie eine zusätzliche Sitzmöglichkeit zum Grillen zur Verfügung.

Die ruhig gelegene Wohnung ist der ideale Ausgangspunkt für Spaziergänge in den Ortskern des Fachwerkdorfes, Wanderungen auf dem Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“ sowie den örtlichen Rundwanderwegen oder auch Mountainbike-Touren. Durch die gute verkehrliche Anbindung, inklusive Bahnanbindung, sind auch Ausflüge in die Region, zum Nürburgring, zum Laacher See, aber auch an Rhein, Mosel und Ahr schnell umsetzbar.

Nach umfangreichen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WFG) wurde im Jahr 2014 die Ferienwohnung im Wohnhaus von Nicole und Daniel Schoor erstmals erfolgreich mit 4 Sternen klassifiziert. Dieses Ergebnis konnte nun durch Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel bereits zum dritten Mal bestätigt werden. Dies zeigt einmal mehr, dass die herzlichen Gastgeber kontinuierlich an der Qualität ihrer Wohnung arbeiten und sich immer wieder etwas Neues für ihre Gäste einfallen lassen. So stehen nun 2 Pedelecs zum Verleih für Urlaubsgäste zur Verfügung.

Die Sterneklassifizierung ist für viele Gäste nach wie vor ein wichtiges Kriterium bei der Buchung, da sie eine objektive und bundesweit einheitliche Bewertung der Unterkunft darstellt und keine subjektive Meinung, wie dies bei den meisten Online-Bewertungsportalen der Fall ist. Nähere Informationen zur Klassifizierung erhalten alle interessierten Gastgeber gerne beim Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Vordereifel telefonisch unter 02651 800959 oder per E-Mail unter s.schulze-entrup@vordereifel.de.

Kategorien
News

Deutsch-Englischer Freundschaftskreis Mayen-Godalming besteht seit 40 Jahren

Mayen, 09.12.2020 – Nur vier Vorsitzende in vier Jahrzehnten stehen für Kontinuität und die Stabilität des Deutsch-Englischen Freundschaftskreises Mayen-Godalming e.V.. Hiervon hatten allein Frau Jutta Grabkowsky 16 Jahre und Herr Armin Klappach 18 Jahre den 1. Vorsitz inne, wofür sie in diesem Jahr von der Stadt Mayen ausgezeichnet wurden. Der ehemalige Schatzmeister Helmut Elschner wurde ebenfalls geehrt. Er hatte sein Amt ganze 37 Jahre inne. Der Gründungsvorsitzende war Herr Franz Merten, die derzeitige Vorsitzende ist Frau Bettina Cornely.

Leider konnten die geplanten Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum nicht stattfinden und auch alle anderen Aktionen mussten bis auf weiteres verschoben werden. Frau Cornely ist es wichtig, dass am Ende eines durch Corona geprägten Jahres, trotzdem Zeit für einen kleinen Rückblick auf 40 Jahre Freundschaft bleibt:

In der Partnerschaftsurkunde der Städte Mayen und Godalming steht:“….wir bekräftigen hiermit die Absicht unserer Bürger, eine Partnerschaft zu gründen, die einen Beitrag leisten soll zur Freundschaft, zum gegenseitigen Verstehen und zum Frieden zwischen unseren Völkern. In dieser Absicht wollen wir die bestehenden Beziehungen pflegen und vertiefen, das gegenseitige Verständnis im Bereich der Kultur, der Erziehung, des Sports und der Wirtschaft mehren und Begegnungen von Gruppen und einzelnen Bürgern, besonders von jungen Menschen unserer Städte, fördern und ausweiten.“

38 Jahre nach Unterzeichnung dieser Urkunde und 40 Jahre nach Gründung des Deutsch-Englischen-Freundschaftskreises Mayen-Godalming können wir aus ganzem Herzen sagen: “Ja, es ist uns gelungen!“

„Linked in friendship – verbunden in Freundschaft“ ist das Motto der Städtepartnerschaft zwischen Mayen und Godalming. Seit 1982 ist Mayen mit Godalming auch auf Verwaltungsebene verbunden, der Deutsch-Englische Freundschaftskreis Mayen-Godalming besteht sogar schon seit 1980. In all diesen Jahren wurde die Partnerschaft unserer beiden Städte durch unzählige Aktionen im Bereich Kultur, Bildung, Sport, Soziales und Verwaltungshandeln geprägt und mit Leben erfüllt.

Heute bewegen sich die Bürger beider Städte wie „Alteingesessene“ in der Stadt des jeweils anderen.  Diese konnten sie bei der regelmäßig jährlich im Wechsel stattfindenden einwöchigen Bürgerfahrt, und natürlich auch auf privater Basis, immer wieder besuchen.  Dabei ist die Unterkunft immer so geregelt, dass die Gäste bei den Bürgern der Partnerstadt im Privathaushalt wohnen. Hotelunterkünfte sind ausdrücklich nicht erwünscht, damit die persönliche Basis und somit die einzigartige Möglichkeit des Kennenlernens der anderen Kultur erhalten bleibt. So entwickelte sich auf persönlicher Ebene ein festes Band zwischen Mayen und Godalming, das unsere Städtepartnerschaft lebendig macht.

Viele Familien besuchen sich jetzt schon so lange, dass bereits ihre 3. Generation aktiv am Leben der Freunde in der Partnerstadt teilnimmt. Man kennt sich und man fühlt sich einander tief verbunden. Oft sind es die Kleinigkeiten, die den Umgang miteinander so selbstverständlich werden lassen. Man erzählt sich das Neueste aus seiner Stadt, schickt sich lokale Zeitungen (oder heutzutage Links per Mail), nimmt an Familienfesten, offiziellen Anlässen, Weihnachtsmärkten und Stadtfesten teil.

In vielen Mayener Haushalten finden sich Menükarten von Godalmings Restaurants, aus denen man sich beim nächsten Besuch wieder etwas Leckeres aussuchen möchte, oder auch die geänderten Öffnungszeiten des Godalming-Museums an der Pinnwand. Einige besitzen auch noch ein Exemplar eines Mayen-Godalming-Ratespiels. Auch diese etwas skurril erscheinenden Tatsachen sprechen für die Selbstverständlichkeit, mit der die Partnerstadt gesehen wird.

Viele Mayener spielen regelmäßig bei der GoLo (Godalming Lottery) mit, deren Einnahmen sozialen Projekten in unserer Partnerstadt zu Gute kommen. Man sinniert mit den Partnern über Politik (auch ganz offen über den Brexit) und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Man erfreut sich an der Offenheit und dem Humor des Anderen und sorgt dafür, dass die gewachsene Städtepartnerschaft weiterhin gesund bleibt. Natürlich kann man nicht immer einer Meinung sein, aber in einer von Respekt und Freundschaft geprägten Austauschkultur ist gerade das das Salz in der Suppe.

Der Geist der Völkerverständigung drückt sich natürlich auch in der Kunst aus. So sind Künstler beider Partnerstädte immer in Kontakt und organisierten im letzten Jahr z.B. eine gemeinsame Ausstellung, in die auch noch die französische Partnerstadt mit eingebunden war. Die Künstler der Theater-Gruppe aus Godalming begeisterten auch in Mayen schon ein großes Publikum. Auch die Vereine beider Seiten stehen in regem Kontakt. So tauschen sich beispielsweise Sportvereine wie die Fußballclubs und Leichtathletikvereine beider Städte, oder auch die Musikkapellen und Chöre aus.

Die St. Edmunds School in Godalming und die Grundschule St. Veit in Mayen fördern den Kontakt zwischen ihren Schülern über Brieffreundschaften. Das Mayener Megina Gymnasium betreibt seit Jahrzehnten schon einen regelmäßigen Schüleraustausch mit der Rodborough School in Godalming.

In den Verwaltungen der beiden Städte werden gerne Praktikanten der Partnerstadt aufgenommen. Man ist auch auf Behördenebene immer bereit, die Völkerverständigung und die Partnerschaft zu stärken, oft auch mit Einsatz, der über den normalen Dienst hinausgeht.

Städtepartnerschaft muss von den Bürgern einer Stadt angenommen und gelebt werden. Mayen und Godalming bieten ihren Bürgern auf allen Ebenen erfolgreich Möglichkeiten, sich für die Partnerschaft zu engagieren. Der Gedanke der Völkerverständigung und der Freundschaft wird von beiden Städten gleichermaßen getragen.

Die kontinuierlichen Angebote und Anregungen haben sich über all die Jahre etabliert und zahllose enge Verbindungen geschaffen. Es ist selbstverständlich, und an die nächsten Generationen auch so weitergegeben worden, dass Mayen und Godalming zusammen gehören.

Kleine Hinweise, wie das Wappen der Partnerstadt am Ortseingang in Godalming oder die rote englische Telefonzelle, die unseren Marktplatz ziert, sowie das Schild „Godalming Haus“ in dem sich unsere Burgfestspiel-Intendanz befindet, braucht es eigentlich nicht mehr um zu verstehen:

Hier ist Städtepartnerschaft lebendig!

Hier ist man „Linked in friendship – verbunden in Freundschaft“!

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne bei Bettina Cornely unter 02652-980035 oder b.cornely.vg@mendig.de melden.

Kategorien
News

Ab dem 09. Dezember: Maskenpflicht auf belebten Straßen und Plätzen der Altstadt und des Neuen Marktes in Meckenheim

Meckenheim, 08.12.2020 – Allgemeinverfügung der Stadt Meckenheim tritt am 9. Dezember in Kraft. Über die Coronaschutzverordnung hinaus hat die Stadt Meckenheim zum Zwecke der Verhütung und der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus eine Allgemeinverfügung erlassen, die am Mittwoch, 9. Dezember, in Kraft tritt. Sie verpflichtet die Bürger montags bis samstags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr zum Tragen einer Alltagsmaske auf belebten Einkaufsstraßen und Plätzen im Bereich der Altstadt und des Neuen Marktes.

Die Allgemeinverfügung hängt am Eingangsbereich des Rathauses aus, ist zudem auf der Homepage der Stadt Meckenheim unter www.meckenheim.de veröffentlicht und führt im Einzelnen die Straßen und Plätze auf, die von der Maskenpflicht betroffen sind: In der Altstadt, Hauptstraße, Niedertor- und Marktplatz, Schwitzerstraße, Synagogen- und Hartsteinplatz, Adolf-Kolping-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Glockengasse, Kirchplatz, Frongasse und dem öffentlichen Parkplatz am Obertorkreisel, sowie die gesamte Fußgängerzone im Einkaufsbereich „Neuer Markt“, insbesondere mit den Nebenstraßen, Karl-Arnold-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Thomas-Dehler-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Herman-Ehlers-Weg, Markeeweg, öffentlicher Parkplatz zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Markeeweg und auf den Parkflächen der ehemaligen „Parkpalette“.

Von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können, befreit.

Kategorien
Wachstum

Enttäuschung und Verzweiflung über ausbleibende Corona-Hilfen in der Gastronomie- und Hotelbranche

Region/Bad Kreuznach, 08.12.2020 – Das notleidende Gastgewerbe wartet dringend auf die schnelle Auszahlung der zugesagten staatlichen Hilfen. Laut einer aktuellen Umfrage des DEHOGA Bundesverbands haben 80,2 Prozent der Betriebe die Novemberhilfe beantragt. 74,8 Prozent der Betriebe haben allerdings noch nicht einmal Abschlagszahlungen erhalten. Das Geld des Bundes fließt viel zu spärlich und langsam. DEHOGA Präsident Gereon Haumann fordert deshalb: „Die Finanzämter sollten die Entschädigungen auszahlen. Ihnen liegen doch alle Daten von 2019 und die Umsatzsteuervoranmeldung vor. Verzweiflung und Existenzängste in Hotellerie und Gastronomie nehmen zu. 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sehen sich aufgrund der erheblichen Umsatzverluste in ihrer Existenz gefährdet.

Ende Dezember werden die meisten Restaurants und Hotels in diesem Jahr viereinhalb Monate komplett geschlossen haben. „Unsere Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt DEHOGA Präsident Gereon Haumann. „Jeder Tag zählt.“ Die Umsatzverluste beziffern die befragten Betriebe seit März 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf durchschnittlich 51,4 Prozent. Die hohen Kosten laufen indes weiter.

Schnelle staatliche Unterstützung für die notleidenden Betriebe ist unverzichtbar. Laut den vorliegenden Umfrageergebnissen kann jedoch erst jeder vierte Betrieb (25,2 Prozent) den Eingang von Abschlagszahlungen auf die Novemberhilfe vermelden und zwar in Höhe von durchschnittlich 7.614 Euro. „Viele der 13.500 Betriebe in Rheinland-Pfalz wissen nicht, wie sie die Gehälter für Dezember bezahlen sollen. Sie mussten schon für das Kurzarbeitergeld im November in Vorlage gehen, das die Arbeitsagentur noch nicht erstattet hat“, rechnet Präsident Haumann vor. Es geht auch um 150.000 Mitarbeiter und Arbeitsplätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe. Erschwerend hinzu kommt, dass die Abschlagszahlungen zwar kleinen Unternehmen helfen, für mittlere und größere Unternehmen allerdings nicht ausreichen. „In der mittlerweile sechsten Lockdown-Woche sind die bislang gewährten Abschläge von maximal 10.000 Euro für viele Betriebe lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Haumann und fordert eine deutliche Erhöhung der Abschlagszahlungen.

Dramatische Lage verschärft sich

„Wir unterstützen die Forderung der Bundesländer, die Abschlagszahlungen massiv auf bis zu 500.000 Euro aufzustocken.“ Ausreichende Abschlagszahlungen auf beantragte Hilfen seien umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass mit der Auszahlung der kompletten Summen wohl erst ab Januar 2021 gerechnet werden könne. „Wenn unsere Betriebe ein Sonderopfer für die Allgemeinheit erbringen, dann müssen sie auch zeitnah, unbürokratisch und wirksam für die finanziellen Ausfälle entschädigt werden“, so Präsident Haumann.

Die Verlängerung des Lockdowns verschärft die dramatische Lage der gastgewerblichen Unternehmer. 39,2 Prozent bewerten die Schließung ihrer Betriebe bis 10. Januar 2021 mit „katastrophal“, 23,5 Prozent mit „schlecht“.