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Stolberg, 09.12.2020 – Viele Sportvereine sind durch die Coronapandemie in finanzielle Schieflage geraten. Durch den Ausfall des Trainingsbetriebes treten Mitglieder aus und die Anwerbung von neuen Mitgliedern ist sehr schwierig.
Die Kupferstadt Stolberg unterstützt die Stolberger Sportvereine deshalb bestmöglich. Sie hat bereits im März, April und Mai auf die Gebühren für die Nutzung der städtischen Sportstätten verzichtet. Für den November und den Dezember ist es für die Stadt eine Selbstverständlichkeit, auch hier die eigentlich fälligen Beiträge nicht abzurechnen.
Darüber hinaus schließt sich Bürgermeister Patrick Haas dem dringenden Appell des Stadtsportverbandes an: „Bleiben Sie ihren Vereinen treu, insbesondere in diesen Zeiten! Die Kündigung der Mitgliedschaft wegen einigen Wochen Trainingsausfall ist natürlich die freie Entscheidung des Einzelnen. Aber ich gebe zu bedenken: Damit schaden Sie unseren Vereinen langfristig. Unsere Vereine werden – sobald wieder möglich – weiterhin viel Spaß, Bewegung und Zusammenhalt bieten.“
Landrat Markus Ramers (4.v.r.), Bürgermeister Rudolf Westerburg (4.v.l.), weitere Vertreter von Kreis, Gemeinde und der ausführenden Baufirmen gaben jetzt offiziell die „neue“ Kreisstraße in Rescheid für den Verkehr frei. Foto: W. Andres / Kreis
Euskirchen, 09.12.2020 – Landrat Ramers: „Ein vorweihnachtliches Geschenk für die Rescheider“. Temperaturen knapp über null und frischer Eifelwind: Kaiserwetter herrschte nicht gerade, als sich am Dienstagmorgen Landrat Markus Ramers und Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg mit Vertretern der Baufirmen Scheiff und Backes in Rescheid zu einem Open-Air-Termin trafen – und doch war die Stimmung ausgesprochen gelöst und heiter. Grund: Mit der Freigabe der „neuen“ Kreisstraße 68 gab es einen erfreulichen Anlass für das Treffen. „Das ist doch ein schönes vorweihnachtliches Geschenk für die Rescheider“, freute sich Landrat Ramers. Für ihn war es die erste Straßenfreigabe in seiner noch jungen Amtszeit.
Die Ortsdurchfahrt in Rescheid war in den letzten Jahren eine holprige Angelegenheit. Risse, Ausbrüche, schadhafte Betonsteine am Rand – alles in allem ein Flickenteppich, der bei Regen stellenweise einer Pfützenlandschaft glich. „Es musste dringend etwas passieren“, so Ramers. „In diesem Fall wäre eine Sanierung zu aufwändig und damit nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Daher haben wir uns für die Erneuerung der Kreisstraße entschieden.“
Auf einer Länge von etwa einem Kilometer wurde die Straße komplett erneuert – mit neuer Asphaltschicht, neuen Bordsteinen und einer neuen Gussasphaltrinne. Besonders wichtig waren dabei zwei Eckpunkte: Zum einen sollte die Erneuerung der Ortsdurchfahrt mit einer Verkehrsberuhigung einhergehen. Daher sind zwei Verkehrsinseln installiert worden, die die Autofahrer abbremsen. Zum anderen sollten die beiden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und überdacht werden, wofür die Gemeinde Hellenthal verantwortlich zeichnete. „Das Thema Barrierefreiheit genießt bei uns – wie überall im Kreis – einen hohen Stellenwert“, betonte Bürgermeister Westerburg.
Das Gesamtpaket könne sich sehen lassen, so Ramers und Westerburg übereinstimmend. Ihr Dank galt den beiden Unternehmen Scheiff (Kreisstraße) und Backes (Haltestellen), die die Arbeiten im Zeitraum von August 2019 bis Oktober 2020 ausgeführt haben. Die Kosten für die Straßenerneuerung liegen bei 450.000 Euro (70-Prozent-Förderung durch die Bezirksregierung Köln), die Kosten für die Haltestellen bei 85.000 Euro (90-Prozent-Förderung durch den Nahverkehr Rheinland).
Der neue Bücherschrank von Westenergie in Bell lädt zum Tauschen und Schmökern ein. Foto: Westenergie
Bell/Saffig, 09.12.2020 – Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.
„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Ortsbürgermeister Stefan Zepp. „Als Partner der Gemeinde Bell kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie in der Region.
Der Bücherschrank steht auf dem neuen Dorfplatz an der Hauptstraße. Er ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.
Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten im Gebiet des Regionalzentrums Rauschermühle gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Plaidt oder auch größere Kommunen wie Polch oder Daun. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Inzwischen gibt es bereits mehr als 200 Bücherschränke der Westenergie.
Weitere Infos zu den Bücherschränken von Westenergie sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Gerolstein/Koblenz, 09.12.2020 – Nachdem das Verwaltungsgericht Trier die Klage der Schulleiterin einer Förderschule im Kreis Vulkaneifel gegen ihre Abordnung an die Außenstelle Koblenz der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz – ADD – abgewiesen hat, ist die Schulleiterin nun auch vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz abgewiesen worden.
Der 2. Senat des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in Koblenz hat den Antrag der Klägerin, die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Trier vom 24. August 2020 zuzulassen, abgelehnt.
In seiner Begründung sagt das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz, dass der Antrag auf Zulassung der Berufung keinen Erfolg hätte, da keiner der von der Klägerin geltend gemachten Zulassungsgründe vorliegt bzw. ordnungsgemäß gerügt worden ist.
Dieser Beschluss ist unanfechtbar. Das angefochtene Urteil somit rechtskräftig.
NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergab den Förderbescheid an den Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Über die Zuwendung freuten sich Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski (vorne) sowie Bürgermeister Hermann-Josef Esser (hinten v.l.), Vorstandsmitgliede Ralf Schumacher und Landtagsabgeordneter Ralf Nolten. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 09.12.2020 – Die Gaststätte Gier ist momentan wie jeder Gastronomiebetrieb wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Doch Anfang Dezember war sie aus gutem Grund für rund zwei Stunden für eine geschlossene Gesellschaft geöffnet. Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, war nach Kall gekommen, um dem vor fünf Jahren gegründeten Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier einen Förderbescheid in Höhe von 194.000 Euro zu überreichen. Die Mittel stammen aus dem Programm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“
Uwe Schubinski (r.) unterzeichnet unter den Augen von Ministerin Scharrenbach und Bürgermeister Esser den Förderbescheid. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Scharrenbach wurde vom Vereinsvorsitzenden Uwe Schubinski und Bürgermeister Hermann-Josef Esser empfangen. „Wenn Sie Gutes für die Gemeinde Kall haben, können wir die Taktrate gerne beibehalten“, meinte Esser in seiner Begrüßung und spielte damit darauf an, dass die Ministerin erst im August in Keldenich Förderbescheide überreicht hatte. „Wenn es das Heimat-Zeugnis-Programm nicht schon geben würde, hätte man es für die Gaststätte Gier erfinden müssen“, ist sich Esser sicher. Der Baustein „Heimatzeugnis“ stellt die größte Förderkulisse im oben genannten Programm.
Das Gebäudeensemble, das den Krieg überstanden habe, sei nicht nur ein Haus voller Tradition, sondern verbinde auch Jung und Alt miteinander. Esser lud die Ministerin nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme und „post Corona“ ein, sich bei einem Bier selbst von der Umsetzung der Maßnahmen zu überzeugen.
Wie urig die Gaststätte sein kann, hatte Ministerin Scharrenbach im Sommer 2018 bei ihrer „Heimattour“ bereits erfahren, denn nach einem Spaziergang bei starker Hitze kehrte sie dort ein. „Damals war bereits offenkundig, dass hier was gemacht werden muss“, so die Ministerin. Damit könne jetzt losgelegt werden.
In einem Ordner hat der Verein alle Presseartikel aus den letzten Jahren gesammelt. Vorsitzender Uwe Schubinski (Mitte) blättert mit Ministerin und Bürgermeister durch. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Selbst dem Gastronomieöffnungsverbot konnte sie in dem Fall noch etwas Positives abgewinnen: „Sie können jetzt umbauen, ohne dass Sie Veranstaltungen absagen müssen, und erhalten dann eine schöne neue Gaststätte.“ Die Gaststätte Gier, da ist sich die Ministerin sicher, sei das „Herz von Kall“. In Richtung des Vereins meinte sie: „Sie kümmern sich, wir unterstützen Sie.“
Umfangreiche Baumaßnahme
Viel zu tun gibt es tatsächlich, wie Uwe Schubinski verriet. An erster Stelle steht ein neues Dach mitsamt Dachstuhl. Am liebsten würde der Verein damit sofort loslegen. Im Anschluss folgen zwei Bauphasen, deren Reihenfolge noch nicht feststeht. Zum einen müssen die maroden Fenster ausgetauscht werden. Da das Haus aber unter Denkmalschutz steht, müssen originalgetreue Nachbildungen mit den Originalbeschlägen gefertigt werden. Alleine die 14 neuen Fenster schlagen mit rund 60.000 Euro zu Buche. Zum anderen muss Fassade mitsamt einiger Balken renoviert und gestrichen werden. Zum Abschluss der Baumaßnahme stehen der Innenausbau mitsamt neuer Heizung, Brandschutzmaßnahmen und der Einrichtung eines Heimatmuseums in den ehemaligen Privaträumen von Luise Gier auf der Agenda.
Eben jene ehemalige Wohnung im Obergeschoss zeigte Schubinski der Ministerin. Bis kurz vor ihrem Tod im Winter 1985 hatte die Wirtin, die 85 Jahre geworden ist, dort gelebt und die Gaststätte betrieben. Im Anschluss hatten Pächter die Gaststätte weitergeführt. Beim Ausräumen zweier seit 1985 von der Familie unter Verschluss gehaltenen Räume fanden die Vereinsmitglieder noch zahlreiche interessante Gegenstände. „Unter anderem ein Kassenbuch mit der Abrechnung des Karnevals 1973 mit Einnahmen in Höhe von 11.000 D-Mark am Weiberdonnerstag“, so Schubinski. Überhaupt sei „Luischen erst kürzlich ausgezogen“ – denn bis vor Kurzem befanden sich noch Möbel der Wirtin im Obergeschoss.
Uwe Schubinski dankte nicht nur der Ministerin für die großzügige Förderung, sondern auch dem Landtagsabgeordneten Ralf Nolten sowie Bürgermeister Hermann-Josef Esser und dessen Verwaltungsteam für die große Unterstützung.
Ingo Heiß hat beim Gewinnspiel der Klimaschutzwoche des Landkreises Cochem-Zell eine Testfahrt mit dem BMW i3 gewonnen. Foto: Westenergie
Saffig, 09.12.2020 – Der „Null-Emissions-Landkreis Cochem-Zell“ hat im Rahmen seiner Klimaschutzwoche eine Testfahrt mit dem BMW i3 unter allen Teilnehmern eines Gewinnspiels verlost. Ingo Heiß aus Cochem-Brauheck war der glückliche Gewinner und durfte das elektrische Fahren mit dem BMW i3 testen. Der Landkreis Cochem-Zell möchte mit der Klimaschutzwoche die Elektromobilität in der Region weiter vorantreiben. Als langjähriger Partner der Energieversorgung und Premium-Mitglied im Klimaschutzbündnis unterstützt Westenergie die Ziele des Landkreises und hat ein Testfahrzeug für die Verlosung überlassen.
Ingo Heiß testete das Elektroauto ein Wochenende lang und verschaffte sich einen persönlichen Eindruck von der alternativen Antriebstechnik. „Es ist ein sehr angenehmes Fahrgefühl, darüber hinaus ist das Auto quasi völlig geräuschlos“, so Heiß. „Für die Zukunft wäre es von Vorteil, wenn die Reichweitenleistung der Autos noch ein wenig verbessert werden könnte.“
Das Fahrzeug der Kompaktklasse hat eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometern und kann mit einer Akkuladung bis zu 300 Kilometer weit fahren. Elektroautos sind sauber und leise – sie unterstützen die Schonung fossiler Brennstoffe und Einhaltung der künftig europaweit geltenden C02-Grenzwerte.
„Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, sowohl für uns als auch für Kommunen und deren Bürger. Gerade in Zeiten steigenden Umweltbewusstseins und mit Blick auf die Energiewende ist sie eine der Antworten darauf, wie wir uns im Sinne des Klimaschutzes in Zukunft fortbewegen“, so Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie. Das Energieunternehmen und der Landkreis Cochem-Zell kooperieren im Netzwerk „Unser-Klima-Cochem-Zell e.V.“, die Energieagentur der Kreisverwaltung. Beide Partner haben ein hohes Interesse an den Klimaschutzzielen, die die Bundesregierung, aber auch der Landkreis selbst ausgegeben hat.
Der Verkehr der Zukunft soll sich elektrisch bewegen. Elektrofahrzeuge sind leise, fahren emissionsfrei und können aktuell bis zu 500 Kilometer am Stück zurücklegen. Zur Elektromobilität gehören aber auch eine funktionierende Energieversorgung und eine wachsende Zahl an Lademöglichkeiten. Hier kommt Westenergie ins Spiel: Der Energieversorger bietet die entsprechende Ladeinfrastruktur, Technologien und Produkte, mit denen eMobility im Alltag einfach und komfortabel wird.
Präsentieren den ersten Preis im Unternehmerpark Kottenforst, von links: Holger Jung, Bürgermeister der Stadt Meckenheim, Dirk Vianden, Geschäftsführer des bio innovation park Rheinland e.V., und Ludger Banken, Bürgermeister der Stadt Rheinbach. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 09.12.2020 – Meckenheim und Rheinbach haben den NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen 2019-2020 gewonnen. Mit dem gemeinsamen „bio innovation park Rheinland“ sicherten sie sich den ersten Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro für eine direkte Sachverwendung im Kontext der eingereichten Idee.
„Das ist nicht nur ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, sondern vor allem ein ausgezeichneter Beleg dafür, dass sich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz auszahlen“, erklärte der Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung bei der Präsentation des Preises an der „Workbox“ im Unternehmerpark Kottenforst. Der Preis sei interkommunal geprägt und ziele im Konkreten auf den Unternehmerpark. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir uns gegen andere Mitbewerber durchgesetzt haben. Dieser Gewinn ist keine Selbstverständlichkeit. Da steckt viel Arbeit drin“, so Holger Jung, der der NRW.Bank seinen Dank aussprach. Für den Rheinbacher Bürgermeister Ludger Banken „ist die Auszeichnung des ‚bio innovation park Rheinland‘ ein weiterer erfolgreicher Schritt, die Region mit den Städten Meckenheim und Rheinbach als maßgeblichen Standort der Bioökonomie zu etablieren.“
Auch Dirk Schwindenhammer freute sich über den Preis. Der Wirtschaftsförderer der Stadt Meckenheim hatte die Bewerbung unter dem Projekttitel „bio innovation park Rheinland – Gewerbeflächenprofilierung durch Klimaschutzmaßnahmen“ maßgeblich vorangetrieben. Sein Hauptaugenmerk hatte er auf den neuen Unternehmerpark Kottenforst gelegt. Dieser entsteht – durch Bahnlinie und Autobahn direkt angebunden – am „Eingangstor“ der Apfelstadt im Nordwesten Meckenheims. Seine Ausrichtung ist deutschlandweit beispielgebend, denn die Stadt setzt bei der Vermarktung bewusst auf nachhaltige Erfolge und nicht auf kurzfristige Gewinne.
Für die Profilierung des Unternehmerparks entwickelte die Wirtschaftsförderung spezielle Ansiedlungskriterien. Zu ihnen zählen unter anderem die Zugehörigkeit zum Branchencluster „bio innovation“ beziehungsweise die Stellung im Wertschöpfungsmodell „Präzisionsgartenbau“, der ressourcenschonende Umgang mit Flächen, die Bebauung, Gestaltung und Nutzung der Grundstücke, insbesondere das Bauen mit Holz und der Einsatz erneuerbarer Energien sowie weitere Klimaschutzmaßnahmen. Die naturnahe Gestaltung geht einher mit den zukunftsweisenden Ansiedlungskriterien, die im Unternehmerpark Kottenforst angelegt werden: der Einsatz von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Wänden, die Nutzung von grünem Strom, Solarthermie, Geothermie, die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Anlagen). Die ersten Unternehmen haben mit der Umsetzung ihrer Bauvorhaben bereits begonnen, weitere konkrete Beratungs- und Ansiedlungsgespräche laufen.
Bestandteil des Unternehmerparks ist ein Demonstrationsgebäude (Workbox) des gemeinsamen Forschungsprojektes „Kompetenzschwerpunkt Biobasierte Produkte – Teilprojekt Baustoffe“ der Universität Bonn, der Alanus Hochschule und der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Sie wurde aus innovativen ökologischen Baustoffen errichtet. Als Partner des Forschungsprojektes stellt die Stadt Meckenheim unter anderem ein 5.000 m² großes Gewerbegrundstück zur Verfügung, während die Baufinanzierung durch Forschungsmittel und Sponsoren erfolgte. Die Akteure verfolgen das Ziel, langfristig das NRW-Kompetenzzentrum für innovative Baustoffe zu etablieren und damit ein weiteres Ausrufezeichen hinter den Klimaschutz zu setzen.
IHK-Vizepräsident Rolf Löhmar, IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker und IHK-Regionalberaterin Kristina Kutting trafen sich mit dem neuen Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid im Rathaus. Foto: IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz
Mayen, 09.12.2020 – Antrittsbesuch und zugleich intensiver Austausch. IHK-Vizepräsident Rolf Löhmar, IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker und IHK-Regionalberaterin Kristina Kutting trafen sich mit dem neuen Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid im Rathaus. „Wir möchten weiterhin den Austausch und das Netzwerk zwischen Verwaltung und Wirtschaft intensiv verfolgen“, so Vizepräsident Rolf Löhmar.
Mit der Vorstellung der IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz und ihren Aufgaben wurde ein Überblick gegeben und über Schnittstellen und Unterstützungsangebote gesprochen. „Die IHK ist für uns ein sehr wichtiger Partner, wenn es um die Unterstützung unserer heimischen Wirtschaft, aber auch wenn es um berufliche und betriebliche Weiterbildung geht“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Insoweit war es mir ein Anliegen, die handelnden Personen gleich zu Beginn meiner Amtszeit persönlich kennenzulernen und in den Austausch zu treten. Die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Unternehmen vor Ort ist damit geschaffen.“
Andrea Jäger (rechts) vom KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis übergibt die Urkunden an Britta Röhrig, Leiterin des städtischen Fachbereichs Personal. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 09.12.2020 – KURS-Lernpartnerschaften mit der Theodor-Heuss-Realschule und dem Konrad-Adenauer-Gymnasium / Urkunden übergeben. Auf dem Weg zu einer systematischen und nachhaltigen Verknüpfung von Schule und Wirtschaft hat die Stadt Meckenheim einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt. Sie unterzeichnete eine KURS-Lernpartnerschaft mit der Theodor-Heuss-Realschule (THR) und dem Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG). KURS steht für Kooperation Unternehmen der Region und Schule und ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammer Köln, Aachen, Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. Das KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis begleitet die Lernpartnerschaft.
Durch die Kooperationsvereinbarung wollen die Partner Praxisnähe im Unterricht sichern. Überdies soll den Schülern ein realistisches Bild der modernen Arbeitswelt und ihrer Anforderungen vermittelt und der Übergang von Schule in den Beruf erleichtert werden.
In der Praxis kooperieren Stadt und Schulen eng miteinander. Im Zuge der Lernpartnerschaft erhalten die Schüler mit dem Modul „What´s up im Rathaus“ umfassende Einblicke in die einzelnen Fachbereiche der Stadtverwaltung, deren Aufgaben und Berufsbilder. Das Onlinebewerbertraining mit Tipps für Vorstellungsgespräche richtet sich vor allem an die Schüler, die sich für einen Berufsweg entscheiden müssen. Der Mitmachvortrag „Dos and Donts“ gibt Hilfestellungen für einen guten Start in das Berufsleben.
„Die Zusammenarbeit durch den persönlichen Kontakt zu den Schulen vor Ort trägt bereits Früchte. Die Verwaltung freute sich in diesem Jahr sehr über die eingegangenen Bewerbungen von Absolventen der THR und des KAG für ihre Ausbildungszweige Verwaltungsfachangestellte und Bachelor of Laws. In den Vorstellungsgesprächen trafen wir bereits auf bekannte Gesichter“, hofft die Leiterin des städtischen Fachbereichs Personal, Britta Röhrig, mit diesem eingeschlagenen Weg auch zukünftig motivierte Auszubildende für die Verwaltung gewinnen zu können.
Reichen die Geschenke weiter, von links: Hubertus Frieling, Mitglied des Lions-Club-Vorstandes und Clubsekretär, Bürgermeister Holger Jung sowie Manfred Weizbauer, Schatzmeister des Hilfswerks des Lions-Clubs. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 09.12.2020 – Das ehrenamtliche Engagement des Lions-Clubs (LC) Bonn-Rhenobacum gilt ganz besonders Projekten und Aktivitäten in der Region. Wegen der Corona-Pandemie mussten leider zahlreiche Benefiz-Veranstaltungen des Lions-Clubs ausfallen. Üblicherweise werden dabei Mittel eingeworben, die es ermöglichen, zum Jahresende Zuwendungen auch für soziale Projekte in Meckenheim zu vergeben. Trotzdem ist es auch in diesem Jahr dem Lions-Club ein Bedürfnis, Mitbürger, die im Schatten des Lebens stehen, zu unterstützen. In der Adventszeit haben sich deshalb Vertreter des LC Bonn-Rhenobacum mit Bürgermeister Holger Jung getroffen, um 30 bedürftigen Meckenheimer Bürgern im Haus Baden und im Caritashaus am Kirchplatz eine Freude zu machen.
Sie kamen nicht mit leeren Händen, während die Demografiebeauftragte der Stadt Meckenheim, Bettina Hihn, einen vorweihnachtlichen Gruß aus dem Rathaus zusammengestellt hatte. Neben einem vom Lions-Club gespendeten ansehnlichen Geldbetrag in Höhe von insgesamt 1.500 Euro und einem adventlichen Gruß seines Präsidenten Michael F. Firmenich enthielt die Weihnachtsüberraschungstüte einen „Weihnachtszauber“ der Grafschafter Krautfabrik, einen knackigen Apfel vom Meckenheimer Obsthof Martin Hörnig, eine Teeprobe „Winterzauber“ von Tee Gschwendner, eine Überraschung der Firma EUBOS/Hobein, Alltagsmasken vom Bestattungshaus Pfahl sowie Kalender, Schreibblock und Kugelschreiber der Kreissparkasse.
Die Initiatoren bedankten sich herzlich bei den Sponsoren der Aktion. Bürgermeister Holger Jung dankte ebenfalls dem Lions-Club für die Unterstützung: „Gerade in dieser schwierigen Corona-Zeit ist diese Aktion ein toller Lichtblick.“ Die überraschten und hoch erfreuten Senioren können sich nun einen persönlichen Wunsch erfüllen oder ihre Lieben mit einem Geschenk erfreuen.
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