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Eifel-Literatur-Festival 2021: Neue Tickets für Nobelpreisträgerin Tokarczuk!

Bitburg, 08.12.2020 – Jetzt steht es fest: Die Festivalveranstaltung mit Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk am 28. Mai 2021 kann von Haus Beda in die Bitburger Stadthalle verlegt werden – dank Unterstützung der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung.

Damit kommen 100 Tickets neu in den Vorverkauf, zunächst für Ticketinteressenten auf der Warteliste. Ticket Regional wird die Warteliste abtelefonieren. Wegen der Corona-Situation wird das aber Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sollten sich Ticket-Interessenten noch rasch auf die Warteliste eintragen, bequem über www.eifel-literatur-festival.de.

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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG gehört in gleich zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz

Koblenz/Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – 08.12.2020. Weiterer großer Erfolg für die Volksbank RheinAhrEifel eG: Sie gehört nicht nur in ihrem Geschäftsgebiet, sondern auch in Rheinland-Pfalz zu den Topbanken in Sachen Beratungsqualität. Das renommierte Deutsche Institut für Bankentests GmbH kürte die Genossenschaftsbank in der Kategorie „Private Banking“ zur „Besten Bank in Rheinland-Pfalz“. Mit ihrer Beratungsleistung setzte sie sich gegen 300 Banken durch. Die Bestnote 1,2 bedeutet neben dem Gold-Rang auch landesweit Platz 1. Eine weitere Auszeichnung erhielt die Volksbank RheinAhrEifel für ihre Firmenkundenberatung: Mit der Note 1,37 sicherte sie sich den dritten Platz (Bronze-Rang) unter den besten Banken in Rheinland-Pfalz. Hier wurden insgesamt 1.400 Bankfilialen getestet. „Wir freuen uns sehr und sind stolz auf die gute Bewertung, mit der wir gleich in zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz gehören. Das ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit“, erklärt Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel. „Die Testsiege zeigen, dass es uns nach der Fusion im vergangenen Jahr gelungen ist, gemeinsam noch stärker zu sein. Wir sind verlässlicher Kreditgeber sowie hochqualifizierter und spezialisierter Ansprechpartner für unsere Mitglieder und Kunden.“

Fünffacher Testsieger in Koblenz

Basis der landesweiten Auswertung ist der diesjährige Bankentest, den das Deutsche Institut für Bankentests Anfang des Jahres durchführte. Ausgangspunkt ist das so genannte „Mystery Shopping“. Dazu vereinbaren verdeckt agierende Tester Beratungstermine. Im Gespräch fließen dann bis zu 30 Kriterien in die Beurteilung mit ein. Im Kern geht es darum, möglichst passgenau auf die persönliche Situation des Kunden einzugehen und gemeinsam individuelle Lösungen für seine Ziele und Wünsche zu erarbeiten. In Koblenz, am Hauptsitz der Bank, gewann die Volksbank RheinAhrEifel Anfang des Jahres den Bankentest in allen fünf möglichen Kategorien: Privatkunden-, Firmenkunden-, Baufinanzierungs- und Private Banking-Beratung sowie im Bereich Digital Banking.

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Fortschritt

Wachsende Weihnachtskrippe im alten Hosteler Spritzenhaus will Wanderer, Betrachter und Beter anziehen

Mechernich-Hostel, 08.12.2020 – Das ist mal eine produktive und neue Idee in pandemischen Lockdown-Zeiten, die allerorten liebgewordene Sitten und Gebräuche außer Vollzug setzen. Der erst im Februar gegründete „Altgesellenverein Hostel“ hat im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus am Hosteler Dorfanger eine frei zugängliche große Krippe aufgebaut.

Sie ist bereits am zweiten Adventswochenende mit einigen Figuren bestückt, soll sich aber erst nach und nach mit allen weihnachtlichen Protagonisten füllen. Und zwar peu-a-peu alle Adventswochenenden ein paar Figuren mehr.

Ingo und Louis Hochgürtel (v.r.) bastelten den neuen Krippenstall, die Figuren, die jetzt über Wochen nach und nach aufgestellt werden, stammen aus der Hosteler Kirche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bis dann am 24. Dezember auch endlich der ersehnte Messias als Jesuskind in die Krippe zu liegen kommt. Aber auch danach geht es noch weiter, denn Kaspar, Melchior und Balthazar werden mit Tragtieren und einem farbigen Kameltreiber am 6. Januar erwartet.

Josef Thomas, der Sprecher des Altgesellenvereins Hostel (AGH), sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, es sei der Plan, das Kultur- und Dorfleben in Hostel allgemein zu aktivieren und zu attraktivieren. Doch die meisten aktuellen Vorhaben des im Februar gegründeten Vereins – Zeitlager, Martinszug und Nachtwanderung – seien wegen Corona nicht umzusetzen gewesen.

Lieder mit Stephan Brings

Blieb das Krippenprojekt, das ursprünglich allerdings auch mit einem kleinen Fest am 28. November hätte eröffnet werden sollen, bei dem man Glühwein ausgeschenkt und zusammen mit dem neuerdings im Ort lebenden Kölschrocker Stephan Brings Weihnachtslieder gesungen hätte. „Das ist zwar ausgefallen, aber die Sache mit der Krippe ziehen wir plangemäß durch“, so Josef Thomas.

Das frühere Feuerwehrgerätehaus gehört Ortsvorsteher Joachim Wagner. Die Krippe wurde in der Toreinfahrt aufgebaut und kann für die Nächte mit einem Rolltor verschlossen werden. Den Krippenstall haben Ingo Hochgürtel und sein Sohn Louis gebastelt. Die Krippenfiguren stammen aus der Hosteler Kirche St. Hubertus und zu den heiligen drei Mauren.

Pfarrer Heinz-Josef Arenz, der als Verfechter der früher als zweite Fastenzeit geltenden und begangenen stillen und dunklen Adventszeit gilt, beriet die Altgesellen, wie sie den Spannungsbogen bis Weihnachten und Epiphanias aufrecht erhalten, ohne gleich die ganze „fertige“ Krippe zu präsentieren.

„Am dritten Adventswochenende erwarten wir das Eintreffen der Heiligen Familie am Krippenstall“, beschied Josef Thomas im Beisein eines halben Dutzends Hosteler Altgesellen und von Ortsvorsteher Joachim Wagner.

Die „Männ“ sind guter Dinge, dass die Krippe viele Besucher haben wird und auch der eine oder andere Euro in der aufgestellten Spendenbox landet. Denn am Stall von Bethlehem im ehemaligen Spritzenhaus von Hostel führt der vielbegangene VIA-Wanderweg entlang der Römerstraße Trier-Köln vorbei.

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Bundeswehr unterstützt jetzt auch Teststation in Grafschaft-Gelsdorf – insgesamt zehn Soldaten im Einsatz

Ahrweiler, 08.12.2020 – Sie erfassen Patientendaten, führen Abstriche durch und bereiten den Versand der Proben für das Labor vor: Vier Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unterstützen das Gesundheitsamt am Standort der Corona-Ambulanz in Grafschaft-Gelsdorf bei der Abstrichnahme. Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Dr. Stefan Voss, Leiter des Kreisgesundheitsamts, und Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter Kreisverbindungskommando  Ahrweiler, machten sich jetzt bei einem Besuch vor Ort ein Bild vom Alltag und den Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten in der Teststation.

Im Gespräch dankte der Landrat den drei Soldaten und der Soldatin des Sanitätsregiments 2 aus Rennerod für ihren Einsatz und ihre Unterstützung: „Ich bin sehr dankbar über diese Unterstützungsleistung der Bundeswehr. Der Einsatz der Soldatinnen und Soldaten ist eine spürbare Entlastung für das Team unseres Gesundheitsamts, dessen Mitarbeiter seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr unermüdlich auch am Wochenende im Einsatz sind.“

„Die Infektionszahlen im Kreis bewegen sich noch immer auf hohem Niveau. Auch Schulen, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen sind von Neuinfektionen betroffen. In dieser Situation, in der es gilt, jede Infektion schnellstmöglich zu lokalisieren und Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten zu ergreifen, ist die Hilfe durch die Soldaten enorm wichtig“, betonte Dr. Voss und dankte ebenfalls der Bundeswehr für die schnelle und unkonventionelle Amtshilfe.

Insgesamt unterstützt  die Bundeswehr das Kreisgesundheitsamt Ahrweiler jetzt mit zehn Soldaten: Neben den vier medizinisch qualifizierten Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten in der Teststation Grafschaft-Gelsdorf helfen sechs weitere Soldaten des Informationstechnikbataillons 281 Gerolstein als Verwaltungshelfer bei der Erfassung und Nachverfolgung der Kontakte. Der Kreis hatte aufgrund des signifikanten Anstiegs der Corona-Fallzahlen im Herbst Kräfte der Bundeswehr für das Gesundheitsamt angefordert und jetzt einen weiteren Hilfeleistungsantrag für die Bereitstellung von Personal für die Teststation gestellt, der schnell und unbürokratisch bewilligt wurde.

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Karnevals-gesellschaft „Lebenshilfe“ sagt den geliebten Karneval ab

Zülpich-Bürvenich/Schwerfen, 08.12.2020 – Seit mehr als 40 Jahren macht Andreas Tschauner mit seinen behinderten und nicht gehandicapten Mitstreitern „Fastelovend“ im, um und für das Heilpädagogische Zentrum „Haus Lebenshilfe“ in Bürvenich – die vergangenen Jahre immer mit großer saalfüllender Karnevalssitzung in der Schützenhalle Schwerfen.

Im Corona-Jahr 2020 und auch in der gesamten Session 2020/21 wird natürlich nichts aus dem üblichen Heiterkeitsmarathon der Schützlinge von „Haus Lebenshilfe“ und ihrer Gäste aus dem weiten Umland. Fastelovends-Chef Andreas Tschauner und „Lebenshilfe“-Motor Rolf K. Emmerich schreiben jetzt an alle Fans: „Et kütt wie et kütt“ – und in diesem Jahr kam vieles ganz anders, als gedacht.“

Normalerweise würde man sich um diese Zeit – wie seit mehr als vier Jahrzehnten – auf die baldige Sitzung der KG Lebenshilfe vorbereiten. Aber aufgrund der allgemeinen Corona-Lage und „aus Verantwortung gegenüber den uns anvertrauten Menschen mit Behinderung und unseren Mitarbeitern haben wir unsere Sitzung der KG Lebenshilfe abgesagt.“

Es wäre die 42. gewesen, seit der damalige „Lebenshilfe“-Geschäftsführer Willy Emmerich Andreas Tschauner mit dem Aufbau einer Karnevalsgesellschaft und närrischer Aktivitäten beauftragte. Sie wurde auf den 19. Februar 2022 verschoben. Tschauner und Emmerich: „Wir wünschen Ihnen eine friedliche und trotz allem schöne Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2021 von Herzen alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit!“

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Startschuss für das Quartiersprojekt in Mechernich vom 9. bis 12. Dezember

Euskirchen, 08.12.2020 – An wen wenden Sie sich, wenn Sie sich Sorgen machen oder Hilfe brauchen? Welche Wünsche haben Sie für Ihre Gesundheit? Was würde Ihnen helfen, gesünder zu leben?

Diese und weitere Fragen werden Simone Schür und Cornelia Luxen, Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Euskirchen, vom 9. bis 12. Dezember den Anwohnern der Siedlung am Kiefernweg, Heideweg und An den Birken in Mechernich stellen. Die Befragung ist der Auftakt des dreijährigen Projektes „Gesunde Quartiere Mechernich“ zur Gesundheitsförderung an zwei Standorten in Mechernich, das von den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Euskirchen finanziert wird.

Doch welche Angebote interessieren die Menschen, welche Lücken gibt es zu schließen? Wie werden die Menschen zu gesundheitsförderlichem Verhalten motiviert? „Unsere Befragung hat das Ziel, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu erfahren, um Aktionen und Angebote zu planen und umzusetzen, die bei den Anwohnerinnen und Anwohnern auch wirklich ankommen“, sagt Simone Schür, Projektkoordinatorin der „Gesunden Quartiere Mechernich“. Cornelia Luxen, zuständig für die mobile Jugendarbeit in der LEADER Region Eifel, kann insbesondere die Interessen der Jugendlichen in Erfahrung bringen.

DerTreffpunkt Heideweg“ im Heideweg 4 in Mechernich hat mittwochs von 10 bis 14 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (0160 – 92881445) geöffnet. Ein weiterer Standort ist in Mechernich-Roggendorf geplant.

Sobald die zurzeit geltenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden, sind verschiedene Aktionen im Treffpunkt Heideweg wie z.B. Quartierscafés, Kochangebote, Spiel- und Bewegungsgruppen für Kinder und Erwachsene und vieles mehr geplant. Bis dahin hat Simone Schür ein offenes Ohr für die Fragen und Sorgen der Anwohner und freut sich, diese in den Räumlichkeiten vor Ort zu kennenzulernen.

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Wirtschaft

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankt Iris Schmitz für 40 Jahre als Arbeitgeberin und Meisterin in Mechernich

Mechernich, 08.12.2020 – Zum 40. Jahrestag ihrer Meisterinnenprüfung im Friseurhandwerk bekam Inhaberin Iris Schmitz im „Haarstudio Iris“ in der Turmhofstraße 36 am 2. Dezember hohen Besuch. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen sowie Wirtschaftsförderer Dennis Müller gratulierten namens der Stadtverwaltung und der Mechernich-Stiftung.

Gratulationscour mit Bürgermeister (v.l.): Ralf Claßen, der Stiftungsvorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung, Meisterinnen- und Selbständigkeitsjubilarin Iris Schmitz, Wirtschaftsförderer Dennis Müller und Stadtverwaltungschef Dr. Hans-Peter Schick im „Salon Iris“ in der Turmhofstraße. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Für Patientinnen, Kinder wie Frauen, die Ihre Haare unter anderem nach Krebstherapien verloren hatten, sammelte die 62jährige Friseurmeisterin mit Zusatzausbildung als Perückenmacherin Haarspenden ihrer Kundinnen und stellte daraus aufwändige und teure Naturhaarperücken für diese von der Mechernich-Stiftung betreuten Patientinnen her.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte der in Köln geborenen und in Schwerfen aufgewachsenen Meisterin aber auch dafür, dass sie seit ihrer Verselbständigung am 2. Dezember 1980 in Vussem vielen Kolleginnen verlässliche Arbeit gegeben und insgesamt bis heute über 75 Lehrlinge im Friseurhandwerk ausgebildet habe.

Innungsbeste auf Landesebene

Ralf Claßen gratulierte als Vorsitzender der gemeinnützigen Bürgerstiftung Mechernich bereits im Vorfeld des 40jährigen Geschäftsbestehens: „Mit den Krankenkassen können die Betroffenen – meistens Frauen, aber auch krankheitsbedingt haarlose Kinder – nur synthetische Perücken oder aber Echthaarperücken in sehr großen Zeitabständen und auch nicht in voller Höhe abrechnen.“ Sie seien auf Unterstützung angewiesen.

Iris Schmitz kam mit zwölf Jahren durch ein dreiwöchiges Praktikum zu ihrem Traumberuf, mit 14 ging sie bei Hans Trimborn in Mechernich in die Lehre. Ihre Gesellinnenprüfung absolvierte Iris Schmitz als Innungsbeste auf Landesebene. Nach fünf Jahren meldete sich die inzwischen 22jährige zur Meisterprüfung an.

Am 2. Dezember 1980 machte sich die frischgebackene Meisterin mit eigenem Salon in Vussem selbstständig, am 2. Mai 1984 eröffnete sie ihr zweites Friseurgeschäft, Damen-/Herren- und Kinder-Salon in Mechernich. 1990 wurde die Dependance im Zentralort die Hauptgeschäftsstelle von „Haarstudio Iris“, der Salon in Vussem wurde geschlossen. Iris Schmitz‘ Spezialausbildung als Perückenmacherin nahm sie zusätzlich zum Haarstudio im Jahre 2010 auf.

Jeanette Salentin (v.r.) und Birgit Briesgen, die beide bereits 20 beziehungsweise 33 Jahre bei Iris Schmitz arbeiten, mit Kundinnen im Kassenbereich des Salons. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ihre Mitarbeiterin Birgit Briesgen ist seit 33 Jahren in der Firma, Jeanette Salentin ist der Meisterin seit 20 Jahren treu. Die Jüngste im Bunde, Yvonne Buning, gehört seit zwei Jahren zum Team. Neuestes Standbein im Salon Iris in der Turmhofstraße ist der Gesundheitsbereich.

Bürgermeister erster Patient

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick war der erste Patient, der auf einer Spezialliege Platz nahm, die die Kölner Diplom-Sportlehrerin und Physiotherapeutin Anne Schöttes entwickelt hat, die zum Jubiläum ebenfalls zu Gast in Mechernich war.

Das Gerät dient der Entspannungstherapie und bietet eine Mischung aus Mikromassage, Infrarotbestrahlung, Elektromagnetfeldtherapie, Vibration und Musiktherapie. Sie dient Stressabbau, dem Lösen von Blockaden, baut neue Energien auf und hilft bei der Entgiftung. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der mit Iris Schmitz das symbolische Band zur Gesundheitsliege durchschnitt, war jedenfalls von der Behandlung sehr angetan.

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989 Geschenkpäckchen sind unterwegs

Prüm, 08.12.2020 – Jetzt erst recht Kindern Hoffnung schenken. „Wir hatten gehofft, aber in diesem Jahr nicht mit so einer großen Teilnahme gerechnet“, resümiert Christa Busch, Sammelstellenleiterin in Prüm, für die Hilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ in der Region. 989 Geschenkpäckchen wurden in einem Umkreis von rund 30 Kilometern rund um die Waldstadt gesammelt und in der Evangelisch freien Gemeinde Prüm für die lange Reise in die Bestimmungsländer vorbereitet. An Spendengeldern kamen ganze 3588 Euro zusammen, die zumeist für den Transport Verwendung finden. „An dem Wunsch, Kindern eine Freude zu machen und ihnen Hoffnung zu schenken, konnten auch alle Einschränkungen durch Corona nichts ändern.

Maria Rundé aus Kronenburg (rechts) betreibt seit Jahrzehnten eine lokale Sammelstelle in ihrem Zuhause in Kronenburg. Irmgard Schweiss aus Dahlem hilft beim Transport der Päckchen. Foto: Christa Busch in der Sammelstation EfG Prüm

Wir hatten ein sehr gut durchdachtes Hygienekonzept von dem Aktionsträger, der christlichen Organisation Samatitan‘s Purse (ehemals Geschenke der Hoffnung), erhalten und konsequent umgesetzt“, beschreibt die Prümerin den Ablauf der Sammlung. „Wenn man sich vorstellt, dass fast eintausend Kindern eine besondere Freude an Weihnachten gemacht wird, dann war es wieder einmal aller Mühe wert.“

Aller Mühe wert ist dies auch den vielen weiteren ehrenamtlich Tätigen für „Weihnachten im Schuhkarton“. Dreizehn lokale Sammelstellen hatten sich beteiligt. Ebenso viele Helfer hatten für die regionalen Transporte zur Sammelstelle und zur Kontrolle für den Weitertransport gesorgt. Rund zehn Strickerinnen und Stricker hatten das ganze Jahr hindurch über sechshundert wärmende Schals, Socken oder Mützen gestrickt. „Wir haben unter diesen fleißigen Händen Menschen, die schon weit über achtzig Jahre alt sind und unermüdlich und mit Begeisterung wunderschöne Strickwaren herstellen. Einfach toll“, ist auch Edith Rach aus Schönecken begeistert, die seit über zwölf Jahren die Aktion mit begleitet. „Dafür wollen wir auch herzlich Danke sagen!“

Inzwischen sind die Päckchen von Prüm aus nach Berlin transportiert worden. Von dort aus starten sie die Reise in die Bestimmungsländer um pünktlich zum Weihnachtsfest einzutreffen. Die Geschenkpakete aus dem deutschsprachigen Raum gehen unter anderem an Kinder in Bulgarien, Georgien, Lettland, Rumänien oder auch die krisengeschüttelte Ukraine. Getreu dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ wird auch in den kommenden Monaten schon an der
Sammelaktion 2021 gearbeitet. Für die Strickerinnen und Stricker werden Wollspenden das ganze Jahr über gerne angenommen. Infos: Christa Busch unter 0163-9828077 oder Edith Rach unter 06553-900604.

Über „Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 10,3 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern erreicht. Der deutschsprachige Verein wird von Sylke Busenbender geleitet, internationaler Präsident ist Franklin Graham.

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Jetzt Museumsbesuch fürs nächste Jahr verschenken

Mayen, 08.12.2020 – Schon bald ist Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke. Ihnen fehlt noch ein Präsent? Wie wäre es denn mit einem Gutschein für einen Museumsbesuch? Das Gute daran, Sie können jedem damit eine Freude bereiten. Ob groß, ob klein, ob Schwiegermutter oder Partner – ein Tag in den Mayener Museen, da ist für jeden etwas dabei.

Einen Wintertag verbringt man am besten im Eifelmuseum in der Genovevaburg. Das moderne Themenmuseum in der Burg vermittelt auf mehrere Etagen alles Wissenswerte rund um die Eifel. Hier sind Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt!

Wetterfest ist auch ein Besuch im Deutschen Schieferbergwerk. 16 Meter unter der Genovevaburg herrschen ganzjährig gleiche Temperaturen – an besonders heißen Tagen verspricht ein Besuch eine angenehme Abkühlung, aber auch im Winter kann man es dort gut aushalten. Im 340 Meter langen Stollen-Labyrinth erlebt man den Alltag der Bergleute.

Locken Sonnenschein und angenehme Temperaturen nach draußen, dann empfiehlt sich vor allem ein Ausflug zu den Erlebniswelten Grubenfeld. Die Ausstellung „SteinZeiten“ entführt den Besucher in einen leibhaftigen Steinbruch. Die in der Ausstellung vermittelte Vulkanlandschaft findet der Besucher gleich nebenan: Das Naturschutzgebiet „Mayener Grubenfeld“ führt in eine bizarre Bergbaulandschaft mit Abbauspuren aus unterschiedlichen Epochen. Die Erlebniswelten machen derzeit „Winterpause“ und öffnen ihre Pforten wieder pünktlich zu den Osterferien. Gutscheine für einen Besuch kann man aber natürlich trotzdem bereits erwerben.

Wer mehrere Museen besuchen möchte, kann spezielle Kombikarten kaufen. Die Gutscheine können ganz einfach unter museumskasse@mayenzeit.de erworben werden.

Eine E-Mail mit den gewünschten Tickets versenden und per Vorkasse bezahlen und der Gutschein wird per Post zugesandt.

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Fit in die Lehre!

Region, 08.12.2020 – Die Azubis aus Gastronomie und Hotellerie nutzen die Zeit im Lockdown für eine Weiterbildung. Zusammen mit dem Gastronomischen Bildungszentrum (GBZ), der Koordinierungsstelle Asyl und dem Tourismuscluster wird im Landkreis Cochem-Zell das Programm „Fit in die Lehre“ realisiert.

Auszubildende aus dem Gastgewerbe machen sich fit. Foto: Tourismuscluster/GBZ

An zwei Tagen haben 11 Auszubildende am Blockseminar „Kleiner Gastroknigge“ teilgenommen. Hier konnten sie ihr praktisches Wissen vertiefen und festigen. Inhalte waren u.a. Rechnen in der Gastronomie, der richtige Umgang mit Gästen sowie Grundregeln für das Arbeiten im Service. Es wurden passend zum Thema Servicesituationen simuliert, Tische eingedeckt und sich ausgetauscht.

Neben dem Blockseminar gehört auch ein fortlaufender Sprachkurs an 10 Wochen zu „Fit in die Lehre“. Hier können Auszubildende aus dem Ausland ihre Sprachkompetenzen weiter ausbauen, um noch fitter für die Lehre zu sein.

Wir freuen uns sehr, dass das Programm bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut angenommen wurde. Das Tourismuscluster möchte 2021 die Ausbildungsangebote für Azubis aus dem Gastgewerbe weiter ausbauen.