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Sinzig macht die Dächer voll!

Sinzig, 09.12.2020 – Die Sparkassenstiftung Zukunft Kreis Ahrweiler hat in Kooperation mit der Kreisverwaltung Ahrweiler den Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ ausgelobt. Ziel ist es den Ausbau der Photovoltaik voranzubringen und dem gemeinsamen Ziel 100%- EE- Region ein Stück näher zu kommen. Die Stadt Sinzig beteiligt sich an dem Wettbewerb, um ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Der dreijährige Wettbewerb startet 2021, so dass die von der Sinziger Verwaltung geplanten Photovoltaikanlagen an dem Wettbewerb teilnehmen. Bürgermeister Geron ruft alle Bürger*innen aus Sinzig auf: „Unterstützen sie uns bei dieser Aktion und installieren sie sich eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach, jede Photovoltaikanlage zählt“. Die Photovoltaikanlage macht sich später nicht nur bei der eigenen Stromabrechnung positiv bemerkbar, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Bürgermeister Geron betont: „ Wir möchten den Wettbewerb gewinnen und den Gewinn in weitere Klimaschutzprojekte investieren“.

Bei Fragen rund um das Thema Photovoltaik und Klimaschutz können sie sich an das Klimaschutzmanagement der Stadt Sinzig per Email an silke.merz@sinzig.de oder telefonisch unter 02642 4001-92  wenden.

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Kinder der KGS Kommern schmückten den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz

Mechernich-Kommern, 09.12.2020 – Der auf der obersten Sprosse der Leiter stehende Zweitklässler streckt sich ganz lang, um einen gold-gelb-glänzenden Stern an den Zweig des großen Tannenbaums auf dem Arenbergplatz zu hängen. Er und seine Mitschüler der KGS Kommern schmückten mit Schulleiterin Maria Cloot-Schmich und Klassenlehrer Frank Drehsen eifrig den Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz.

Hoch oben auf der Leiter steht der Zweitklässler, um den Weihnachtsbaum auf dem Kommerner Arenbergplatz zu schmücken. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir sind froh, dass die Schule trotz Corona an dieser schönen Kommerner Tradition festgehalten hat“, so Ortsvorsteher Rolf Jaeck glücklich. Er stand den Grundschülern nicht nur mit Tipps an diesem windigen Morgen zur Seite, sondern hatte auch Draht und Schere zur Hand, um den Kindern beim Befestigen des Weihnachtsschmucks tatkräftig zu helfen.

Schulleiterin Maria Cloot-Schmich und Ortsvorsteher Rolf Jaeck mittendrin. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPres

Sterne, Schneemänner, Päckchen

Das Schmuckwerk – Sterne, Schneemänner und weihnachtliche Päckchen – hatten die Grundschulkinder zuvor mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Von jeder Klasse wurde ein Teil der Anhänger für die dörfliche Weihnachtstanne gestiftet.

Die anderen Schmuckstücke werden an der Schule noch verwendet, wie Cloot-Schmich erläuterte: „Wir nehmen mit der Schule erstmals an dem Kommerner Weihnachtswettbewerb teil, wo es um den schönsten Weihnachtsbaum und Fensterschmuck im Dorf geht.“ Die Fenster an der Schule seien deshalb schon festlich vorbereitet worden. Mit ihnen werde die Weihnachtsgeschichte erzählt. Außerdem soll auch noch ein großer Tannenbaum auf dem Schulgelände bestückt werden.

Erstmals auf Arenbergplatz

Den Weihnachtsbaum für das Dorf hat wie in den Vorjahren auch der Vorstand des Vereinskartells und die Maijugend aufgestellt. Im Corona-Jahr 2020 steht er auf dem Arenbergplatz aber zum ersten Mal. Das hat allerdings nichts mit der Pandemie zu tun, sondern der Platz, der vorher eher einen trostlosen Asphaltwüste glich, wurde zu einem attraktiven Dorfplatz umgestaltet.

Vorher stand der festliche Weihnachtsbaum stets auf dem benachbarten Nellesje-Plätzchen. Dazu waren auch immer die Dorfbevölkerung herzlich eingeladen und der Nikolaus kam zum Staunen der Kinder mit seiner Kutsche angefahren, um Nikoläuse oder Wecken zu verteilen. Das Event musste allerdings Corona-bedingt in diesem Jahr abgesagt werden.

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Tourismus

Gelungene Folgeklassifizierung in Monreal – Ferienwohnung von Nicole und Daniel Schoor erhält erneut 4 Sterne

Monreal, 09.12.2020 – In unmittelbarer Nähe zum Elzbach und dem malerischen Ortskern von Monreal auf einem riesigen Grundstück mit Obstbäumen und viel Platz zum Entspannen oder auch Toben liegt es, dass Wohnhaus von Nicole und Daniel Schoor. Die großzügige Ferienwohnung im Erdgeschoss des Hauses konnte nun schon zum dritten Mal in Folge mit 4 Sternen durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) ausgezeichnet werden.

Die rund 90 m² große Wohnung verfügt über ein großzügiges Wohnzimmer, eine vollausgestattete Küche, zwei stilvoll eingerichtete Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein Badezimmer mit Dusche sowie eine große Terrasse. Außerdem stehen den Gästen ein Fahrradkeller, ein PKW-Stellplatz sowie eine zusätzliche Sitzmöglichkeit zum Grillen zur Verfügung.

Die ruhig gelegene Wohnung ist der ideale Ausgangspunkt für Spaziergänge in den Ortskern des Fachwerkdorfes, Wanderungen auf dem Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“ sowie den örtlichen Rundwanderwegen oder auch Mountainbike-Touren. Durch die gute verkehrliche Anbindung, inklusive Bahnanbindung, sind auch Ausflüge in die Region, zum Nürburgring, zum Laacher See, aber auch an Rhein, Mosel und Ahr schnell umsetzbar.

Nach umfangreichen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WFG) wurde im Jahr 2014 die Ferienwohnung im Wohnhaus von Nicole und Daniel Schoor erstmals erfolgreich mit 4 Sternen klassifiziert. Dieses Ergebnis konnte nun durch Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel bereits zum dritten Mal bestätigt werden. Dies zeigt einmal mehr, dass die herzlichen Gastgeber kontinuierlich an der Qualität ihrer Wohnung arbeiten und sich immer wieder etwas Neues für ihre Gäste einfallen lassen. So stehen nun 2 Pedelecs zum Verleih für Urlaubsgäste zur Verfügung.

Die Sterneklassifizierung ist für viele Gäste nach wie vor ein wichtiges Kriterium bei der Buchung, da sie eine objektive und bundesweit einheitliche Bewertung der Unterkunft darstellt und keine subjektive Meinung, wie dies bei den meisten Online-Bewertungsportalen der Fall ist. Nähere Informationen zur Klassifizierung erhalten alle interessierten Gastgeber gerne beim Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Vordereifel telefonisch unter 02651 800959 oder per E-Mail unter s.schulze-entrup@vordereifel.de.

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Deutsch-Englischer Freundschaftskreis Mayen-Godalming besteht seit 40 Jahren

Mayen, 09.12.2020 – Nur vier Vorsitzende in vier Jahrzehnten stehen für Kontinuität und die Stabilität des Deutsch-Englischen Freundschaftskreises Mayen-Godalming e.V.. Hiervon hatten allein Frau Jutta Grabkowsky 16 Jahre und Herr Armin Klappach 18 Jahre den 1. Vorsitz inne, wofür sie in diesem Jahr von der Stadt Mayen ausgezeichnet wurden. Der ehemalige Schatzmeister Helmut Elschner wurde ebenfalls geehrt. Er hatte sein Amt ganze 37 Jahre inne. Der Gründungsvorsitzende war Herr Franz Merten, die derzeitige Vorsitzende ist Frau Bettina Cornely.

Leider konnten die geplanten Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum nicht stattfinden und auch alle anderen Aktionen mussten bis auf weiteres verschoben werden. Frau Cornely ist es wichtig, dass am Ende eines durch Corona geprägten Jahres, trotzdem Zeit für einen kleinen Rückblick auf 40 Jahre Freundschaft bleibt:

In der Partnerschaftsurkunde der Städte Mayen und Godalming steht:“….wir bekräftigen hiermit die Absicht unserer Bürger, eine Partnerschaft zu gründen, die einen Beitrag leisten soll zur Freundschaft, zum gegenseitigen Verstehen und zum Frieden zwischen unseren Völkern. In dieser Absicht wollen wir die bestehenden Beziehungen pflegen und vertiefen, das gegenseitige Verständnis im Bereich der Kultur, der Erziehung, des Sports und der Wirtschaft mehren und Begegnungen von Gruppen und einzelnen Bürgern, besonders von jungen Menschen unserer Städte, fördern und ausweiten.“

38 Jahre nach Unterzeichnung dieser Urkunde und 40 Jahre nach Gründung des Deutsch-Englischen-Freundschaftskreises Mayen-Godalming können wir aus ganzem Herzen sagen: “Ja, es ist uns gelungen!“

„Linked in friendship – verbunden in Freundschaft“ ist das Motto der Städtepartnerschaft zwischen Mayen und Godalming. Seit 1982 ist Mayen mit Godalming auch auf Verwaltungsebene verbunden, der Deutsch-Englische Freundschaftskreis Mayen-Godalming besteht sogar schon seit 1980. In all diesen Jahren wurde die Partnerschaft unserer beiden Städte durch unzählige Aktionen im Bereich Kultur, Bildung, Sport, Soziales und Verwaltungshandeln geprägt und mit Leben erfüllt.

Heute bewegen sich die Bürger beider Städte wie „Alteingesessene“ in der Stadt des jeweils anderen.  Diese konnten sie bei der regelmäßig jährlich im Wechsel stattfindenden einwöchigen Bürgerfahrt, und natürlich auch auf privater Basis, immer wieder besuchen.  Dabei ist die Unterkunft immer so geregelt, dass die Gäste bei den Bürgern der Partnerstadt im Privathaushalt wohnen. Hotelunterkünfte sind ausdrücklich nicht erwünscht, damit die persönliche Basis und somit die einzigartige Möglichkeit des Kennenlernens der anderen Kultur erhalten bleibt. So entwickelte sich auf persönlicher Ebene ein festes Band zwischen Mayen und Godalming, das unsere Städtepartnerschaft lebendig macht.

Viele Familien besuchen sich jetzt schon so lange, dass bereits ihre 3. Generation aktiv am Leben der Freunde in der Partnerstadt teilnimmt. Man kennt sich und man fühlt sich einander tief verbunden. Oft sind es die Kleinigkeiten, die den Umgang miteinander so selbstverständlich werden lassen. Man erzählt sich das Neueste aus seiner Stadt, schickt sich lokale Zeitungen (oder heutzutage Links per Mail), nimmt an Familienfesten, offiziellen Anlässen, Weihnachtsmärkten und Stadtfesten teil.

In vielen Mayener Haushalten finden sich Menükarten von Godalmings Restaurants, aus denen man sich beim nächsten Besuch wieder etwas Leckeres aussuchen möchte, oder auch die geänderten Öffnungszeiten des Godalming-Museums an der Pinnwand. Einige besitzen auch noch ein Exemplar eines Mayen-Godalming-Ratespiels. Auch diese etwas skurril erscheinenden Tatsachen sprechen für die Selbstverständlichkeit, mit der die Partnerstadt gesehen wird.

Viele Mayener spielen regelmäßig bei der GoLo (Godalming Lottery) mit, deren Einnahmen sozialen Projekten in unserer Partnerstadt zu Gute kommen. Man sinniert mit den Partnern über Politik (auch ganz offen über den Brexit) und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Man erfreut sich an der Offenheit und dem Humor des Anderen und sorgt dafür, dass die gewachsene Städtepartnerschaft weiterhin gesund bleibt. Natürlich kann man nicht immer einer Meinung sein, aber in einer von Respekt und Freundschaft geprägten Austauschkultur ist gerade das das Salz in der Suppe.

Der Geist der Völkerverständigung drückt sich natürlich auch in der Kunst aus. So sind Künstler beider Partnerstädte immer in Kontakt und organisierten im letzten Jahr z.B. eine gemeinsame Ausstellung, in die auch noch die französische Partnerstadt mit eingebunden war. Die Künstler der Theater-Gruppe aus Godalming begeisterten auch in Mayen schon ein großes Publikum. Auch die Vereine beider Seiten stehen in regem Kontakt. So tauschen sich beispielsweise Sportvereine wie die Fußballclubs und Leichtathletikvereine beider Städte, oder auch die Musikkapellen und Chöre aus.

Die St. Edmunds School in Godalming und die Grundschule St. Veit in Mayen fördern den Kontakt zwischen ihren Schülern über Brieffreundschaften. Das Mayener Megina Gymnasium betreibt seit Jahrzehnten schon einen regelmäßigen Schüleraustausch mit der Rodborough School in Godalming.

In den Verwaltungen der beiden Städte werden gerne Praktikanten der Partnerstadt aufgenommen. Man ist auch auf Behördenebene immer bereit, die Völkerverständigung und die Partnerschaft zu stärken, oft auch mit Einsatz, der über den normalen Dienst hinausgeht.

Städtepartnerschaft muss von den Bürgern einer Stadt angenommen und gelebt werden. Mayen und Godalming bieten ihren Bürgern auf allen Ebenen erfolgreich Möglichkeiten, sich für die Partnerschaft zu engagieren. Der Gedanke der Völkerverständigung und der Freundschaft wird von beiden Städten gleichermaßen getragen.

Die kontinuierlichen Angebote und Anregungen haben sich über all die Jahre etabliert und zahllose enge Verbindungen geschaffen. Es ist selbstverständlich, und an die nächsten Generationen auch so weitergegeben worden, dass Mayen und Godalming zusammen gehören.

Kleine Hinweise, wie das Wappen der Partnerstadt am Ortseingang in Godalming oder die rote englische Telefonzelle, die unseren Marktplatz ziert, sowie das Schild „Godalming Haus“ in dem sich unsere Burgfestspiel-Intendanz befindet, braucht es eigentlich nicht mehr um zu verstehen:

Hier ist Städtepartnerschaft lebendig!

Hier ist man „Linked in friendship – verbunden in Freundschaft“!

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne bei Bettina Cornely unter 02652-980035 oder b.cornely.vg@mendig.de melden.

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Ab dem 09. Dezember: Maskenpflicht auf belebten Straßen und Plätzen der Altstadt und des Neuen Marktes in Meckenheim

Meckenheim, 08.12.2020 – Allgemeinverfügung der Stadt Meckenheim tritt am 9. Dezember in Kraft. Über die Coronaschutzverordnung hinaus hat die Stadt Meckenheim zum Zwecke der Verhütung und der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus eine Allgemeinverfügung erlassen, die am Mittwoch, 9. Dezember, in Kraft tritt. Sie verpflichtet die Bürger montags bis samstags zwischen 8 Uhr und 20 Uhr zum Tragen einer Alltagsmaske auf belebten Einkaufsstraßen und Plätzen im Bereich der Altstadt und des Neuen Marktes.

Die Allgemeinverfügung hängt am Eingangsbereich des Rathauses aus, ist zudem auf der Homepage der Stadt Meckenheim unter www.meckenheim.de veröffentlicht und führt im Einzelnen die Straßen und Plätze auf, die von der Maskenpflicht betroffen sind: In der Altstadt, Hauptstraße, Niedertor- und Marktplatz, Schwitzerstraße, Synagogen- und Hartsteinplatz, Adolf-Kolping-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Glockengasse, Kirchplatz, Frongasse und dem öffentlichen Parkplatz am Obertorkreisel, sowie die gesamte Fußgängerzone im Einkaufsbereich „Neuer Markt“, insbesondere mit den Nebenstraßen, Karl-Arnold-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Thomas-Dehler-Straße mit angrenzendem öffentlichen Parkplatz, Herman-Ehlers-Weg, Markeeweg, öffentlicher Parkplatz zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Markeeweg und auf den Parkflächen der ehemaligen „Parkpalette“.

Von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Alltagsmaske tragen können, befreit.

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Enttäuschung und Verzweiflung über ausbleibende Corona-Hilfen in der Gastronomie- und Hotelbranche

Region/Bad Kreuznach, 08.12.2020 – Das notleidende Gastgewerbe wartet dringend auf die schnelle Auszahlung der zugesagten staatlichen Hilfen. Laut einer aktuellen Umfrage des DEHOGA Bundesverbands haben 80,2 Prozent der Betriebe die Novemberhilfe beantragt. 74,8 Prozent der Betriebe haben allerdings noch nicht einmal Abschlagszahlungen erhalten. Das Geld des Bundes fließt viel zu spärlich und langsam. DEHOGA Präsident Gereon Haumann fordert deshalb: „Die Finanzämter sollten die Entschädigungen auszahlen. Ihnen liegen doch alle Daten von 2019 und die Umsatzsteuervoranmeldung vor. Verzweiflung und Existenzängste in Hotellerie und Gastronomie nehmen zu. 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sehen sich aufgrund der erheblichen Umsatzverluste in ihrer Existenz gefährdet.

Ende Dezember werden die meisten Restaurants und Hotels in diesem Jahr viereinhalb Monate komplett geschlossen haben. „Unsere Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt DEHOGA Präsident Gereon Haumann. „Jeder Tag zählt.“ Die Umsatzverluste beziffern die befragten Betriebe seit März 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf durchschnittlich 51,4 Prozent. Die hohen Kosten laufen indes weiter.

Schnelle staatliche Unterstützung für die notleidenden Betriebe ist unverzichtbar. Laut den vorliegenden Umfrageergebnissen kann jedoch erst jeder vierte Betrieb (25,2 Prozent) den Eingang von Abschlagszahlungen auf die Novemberhilfe vermelden und zwar in Höhe von durchschnittlich 7.614 Euro. „Viele der 13.500 Betriebe in Rheinland-Pfalz wissen nicht, wie sie die Gehälter für Dezember bezahlen sollen. Sie mussten schon für das Kurzarbeitergeld im November in Vorlage gehen, das die Arbeitsagentur noch nicht erstattet hat“, rechnet Präsident Haumann vor. Es geht auch um 150.000 Mitarbeiter und Arbeitsplätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe. Erschwerend hinzu kommt, dass die Abschlagszahlungen zwar kleinen Unternehmen helfen, für mittlere und größere Unternehmen allerdings nicht ausreichen. „In der mittlerweile sechsten Lockdown-Woche sind die bislang gewährten Abschläge von maximal 10.000 Euro für viele Betriebe lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Haumann und fordert eine deutliche Erhöhung der Abschlagszahlungen.

Dramatische Lage verschärft sich

„Wir unterstützen die Forderung der Bundesländer, die Abschlagszahlungen massiv auf bis zu 500.000 Euro aufzustocken.“ Ausreichende Abschlagszahlungen auf beantragte Hilfen seien umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass mit der Auszahlung der kompletten Summen wohl erst ab Januar 2021 gerechnet werden könne. „Wenn unsere Betriebe ein Sonderopfer für die Allgemeinheit erbringen, dann müssen sie auch zeitnah, unbürokratisch und wirksam für die finanziellen Ausfälle entschädigt werden“, so Präsident Haumann.

Die Verlängerung des Lockdowns verschärft die dramatische Lage der gastgewerblichen Unternehmer. 39,2 Prozent bewerten die Schließung ihrer Betriebe bis 10. Januar 2021 mit „katastrophal“, 23,5 Prozent mit „schlecht“.

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Eifel-Literatur-Festival 2021: Neue Tickets für Nobelpreisträgerin Tokarczuk!

Bitburg, 08.12.2020 – Jetzt steht es fest: Die Festivalveranstaltung mit Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk am 28. Mai 2021 kann von Haus Beda in die Bitburger Stadthalle verlegt werden – dank Unterstützung der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung.

Damit kommen 100 Tickets neu in den Vorverkauf, zunächst für Ticketinteressenten auf der Warteliste. Ticket Regional wird die Warteliste abtelefonieren. Wegen der Corona-Situation wird das aber Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sollten sich Ticket-Interessenten noch rasch auf die Warteliste eintragen, bequem über www.eifel-literatur-festival.de.

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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG gehört in gleich zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz

Koblenz/Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – 08.12.2020. Weiterer großer Erfolg für die Volksbank RheinAhrEifel eG: Sie gehört nicht nur in ihrem Geschäftsgebiet, sondern auch in Rheinland-Pfalz zu den Topbanken in Sachen Beratungsqualität. Das renommierte Deutsche Institut für Bankentests GmbH kürte die Genossenschaftsbank in der Kategorie „Private Banking“ zur „Besten Bank in Rheinland-Pfalz“. Mit ihrer Beratungsleistung setzte sie sich gegen 300 Banken durch. Die Bestnote 1,2 bedeutet neben dem Gold-Rang auch landesweit Platz 1. Eine weitere Auszeichnung erhielt die Volksbank RheinAhrEifel für ihre Firmenkundenberatung: Mit der Note 1,37 sicherte sie sich den dritten Platz (Bronze-Rang) unter den besten Banken in Rheinland-Pfalz. Hier wurden insgesamt 1.400 Bankfilialen getestet. „Wir freuen uns sehr und sind stolz auf die gute Bewertung, mit der wir gleich in zwei Kategorien zu den besten Banken in Rheinland-Pfalz gehören. Das ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit“, erklärt Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel. „Die Testsiege zeigen, dass es uns nach der Fusion im vergangenen Jahr gelungen ist, gemeinsam noch stärker zu sein. Wir sind verlässlicher Kreditgeber sowie hochqualifizierter und spezialisierter Ansprechpartner für unsere Mitglieder und Kunden.“

Fünffacher Testsieger in Koblenz

Basis der landesweiten Auswertung ist der diesjährige Bankentest, den das Deutsche Institut für Bankentests Anfang des Jahres durchführte. Ausgangspunkt ist das so genannte „Mystery Shopping“. Dazu vereinbaren verdeckt agierende Tester Beratungstermine. Im Gespräch fließen dann bis zu 30 Kriterien in die Beurteilung mit ein. Im Kern geht es darum, möglichst passgenau auf die persönliche Situation des Kunden einzugehen und gemeinsam individuelle Lösungen für seine Ziele und Wünsche zu erarbeiten. In Koblenz, am Hauptsitz der Bank, gewann die Volksbank RheinAhrEifel Anfang des Jahres den Bankentest in allen fünf möglichen Kategorien: Privatkunden-, Firmenkunden-, Baufinanzierungs- und Private Banking-Beratung sowie im Bereich Digital Banking.

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Tourismus

Wachsende Weihnachtskrippe im alten Hosteler Spritzenhaus will Wanderer, Betrachter und Beter anziehen

Mechernich-Hostel, 08.12.2020 – Das ist mal eine produktive und neue Idee in pandemischen Lockdown-Zeiten, die allerorten liebgewordene Sitten und Gebräuche außer Vollzug setzen. Der erst im Februar gegründete „Altgesellenverein Hostel“ hat im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus am Hosteler Dorfanger eine frei zugängliche große Krippe aufgebaut.

Sie ist bereits am zweiten Adventswochenende mit einigen Figuren bestückt, soll sich aber erst nach und nach mit allen weihnachtlichen Protagonisten füllen. Und zwar peu-a-peu alle Adventswochenenden ein paar Figuren mehr.

Ingo und Louis Hochgürtel (v.r.) bastelten den neuen Krippenstall, die Figuren, die jetzt über Wochen nach und nach aufgestellt werden, stammen aus der Hosteler Kirche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bis dann am 24. Dezember auch endlich der ersehnte Messias als Jesuskind in die Krippe zu liegen kommt. Aber auch danach geht es noch weiter, denn Kaspar, Melchior und Balthazar werden mit Tragtieren und einem farbigen Kameltreiber am 6. Januar erwartet.

Josef Thomas, der Sprecher des Altgesellenvereins Hostel (AGH), sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, es sei der Plan, das Kultur- und Dorfleben in Hostel allgemein zu aktivieren und zu attraktivieren. Doch die meisten aktuellen Vorhaben des im Februar gegründeten Vereins – Zeitlager, Martinszug und Nachtwanderung – seien wegen Corona nicht umzusetzen gewesen.

Lieder mit Stephan Brings

Blieb das Krippenprojekt, das ursprünglich allerdings auch mit einem kleinen Fest am 28. November hätte eröffnet werden sollen, bei dem man Glühwein ausgeschenkt und zusammen mit dem neuerdings im Ort lebenden Kölschrocker Stephan Brings Weihnachtslieder gesungen hätte. „Das ist zwar ausgefallen, aber die Sache mit der Krippe ziehen wir plangemäß durch“, so Josef Thomas.

Das frühere Feuerwehrgerätehaus gehört Ortsvorsteher Joachim Wagner. Die Krippe wurde in der Toreinfahrt aufgebaut und kann für die Nächte mit einem Rolltor verschlossen werden. Den Krippenstall haben Ingo Hochgürtel und sein Sohn Louis gebastelt. Die Krippenfiguren stammen aus der Hosteler Kirche St. Hubertus und zu den heiligen drei Mauren.

Pfarrer Heinz-Josef Arenz, der als Verfechter der früher als zweite Fastenzeit geltenden und begangenen stillen und dunklen Adventszeit gilt, beriet die Altgesellen, wie sie den Spannungsbogen bis Weihnachten und Epiphanias aufrecht erhalten, ohne gleich die ganze „fertige“ Krippe zu präsentieren.

„Am dritten Adventswochenende erwarten wir das Eintreffen der Heiligen Familie am Krippenstall“, beschied Josef Thomas im Beisein eines halben Dutzends Hosteler Altgesellen und von Ortsvorsteher Joachim Wagner.

Die „Männ“ sind guter Dinge, dass die Krippe viele Besucher haben wird und auch der eine oder andere Euro in der aufgestellten Spendenbox landet. Denn am Stall von Bethlehem im ehemaligen Spritzenhaus von Hostel führt der vielbegangene VIA-Wanderweg entlang der Römerstraße Trier-Köln vorbei.

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Bundeswehr unterstützt jetzt auch Teststation in Grafschaft-Gelsdorf – insgesamt zehn Soldaten im Einsatz

Ahrweiler, 08.12.2020 – Sie erfassen Patientendaten, führen Abstriche durch und bereiten den Versand der Proben für das Labor vor: Vier Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unterstützen das Gesundheitsamt am Standort der Corona-Ambulanz in Grafschaft-Gelsdorf bei der Abstrichnahme. Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Dr. Stefan Voss, Leiter des Kreisgesundheitsamts, und Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter Kreisverbindungskommando  Ahrweiler, machten sich jetzt bei einem Besuch vor Ort ein Bild vom Alltag und den Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten in der Teststation.

Im Gespräch dankte der Landrat den drei Soldaten und der Soldatin des Sanitätsregiments 2 aus Rennerod für ihren Einsatz und ihre Unterstützung: „Ich bin sehr dankbar über diese Unterstützungsleistung der Bundeswehr. Der Einsatz der Soldatinnen und Soldaten ist eine spürbare Entlastung für das Team unseres Gesundheitsamts, dessen Mitarbeiter seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr unermüdlich auch am Wochenende im Einsatz sind.“

„Die Infektionszahlen im Kreis bewegen sich noch immer auf hohem Niveau. Auch Schulen, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen sind von Neuinfektionen betroffen. In dieser Situation, in der es gilt, jede Infektion schnellstmöglich zu lokalisieren und Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten zu ergreifen, ist die Hilfe durch die Soldaten enorm wichtig“, betonte Dr. Voss und dankte ebenfalls der Bundeswehr für die schnelle und unkonventionelle Amtshilfe.

Insgesamt unterstützt  die Bundeswehr das Kreisgesundheitsamt Ahrweiler jetzt mit zehn Soldaten: Neben den vier medizinisch qualifizierten Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten in der Teststation Grafschaft-Gelsdorf helfen sechs weitere Soldaten des Informationstechnikbataillons 281 Gerolstein als Verwaltungshelfer bei der Erfassung und Nachverfolgung der Kontakte. Der Kreis hatte aufgrund des signifikanten Anstiegs der Corona-Fallzahlen im Herbst Kräfte der Bundeswehr für das Gesundheitsamt angefordert und jetzt einen weiteren Hilfeleistungsantrag für die Bereitstellung von Personal für die Teststation gestellt, der schnell und unbürokratisch bewilligt wurde.