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Dreifache Gold-Auszeichnung: Hewlett-Packard Enterprise (HPE) verleiht den Gold-Partnerstatus an IT-Haus

Föhren, 15.12.2020 – Umfangreiches Expertenwissen und langjährige Erfahrung von Erfolg gekrönt. Hewlett-Packard-Enterprise hat die besten seiner Partnerunternehmen mit dem Partner-Status Gold und Silber für das Jahr 2021 ausgezeichnet. Der IT-HAUS GmbH wurde in den drei Kategorien Hybrid IT, HPE Solution Provider und HPE Aruba (Networks) der Gold-Partnerstatus verliehen. Zudem erhielt das rheinland-pfälzische Unternehmen die Silber-Auszeichnung in den Kategorien HPE Pointnext Service Delivery-Solution Provider, Service-Delivery-Services Partner sowie HPE Pointnext Services-Solution Provider. Damit zählt IT-HAUS zu den wenigen deutschen prämierten Unternehmen und stellt wiederholt unter Beweis, den hohen Standards des internationalen Marktführers im Bereich Server, Netzwerk und Storage mehr als nur gerecht zu werden. Die IT-HAUS GmbH ist bereits seit ihrem Gründungsjahr 1998 HPE-Partner.

Zur Auszeichnung trug die langjährige Erfahrung im Bereich der ganzheitlichen IT-Beratung, das lösungsorientierte Dienstleistungsportfolio sowie die Tiefe der technischen und vertrieblichen Ausbildung der IT-HAUS Mitarbeiter bei. Dabei legten die IT-HAUS Mitarbeiter diverse Zertifizierungen und Schulungen ab, um die Beratungskompetenz und das Know-how zu den HPE-Technologien auf dem konstant höchsten Niveau zu halten.

Ein besonderes Augenmerk wird bei der Verleihung auf den partnerschaftlichen Aspekt gelegt: Trotz der besonderen Gegebenheiten wurde auch im Jahr 2020 stets das gemeinsame Ziel verfolgt, mittelständische und große Unternehmen mit bester Beratungskompetenz und innovativen Lösungen durch das HPE-Produktportfolio zu unterstützen.

„Wir sind sehr stolz auf die Anerkennung. Sie bekräftigt unsere gemeinsame Mission für individuelle Digitalisierungslösungen. Bei uns steht stets der Kunde im Fokus: Durch die Gold-Partnerschaft profitieren unsere Kunden von zahlreichen Mehrwerten im Bereich Beschaffung und Projektumsetzung“, so Dr. Thomas Simon, Shareholder Managing Director der IT-HAUS GmbH. Dieses Jahr fand die Verleihung im Rahmen einer Online-Partnerveranstaltung statt.

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Mit Basar-Ersatz-Idee insgesamt 2.390 Euro für Mechernich-Stiftung „erbastelt“ und gespendet

Mechernich, 15.12.2020 – Agnes Peters hat mit ihrem Mann Rainer das Heft trotz oder gerade wegen der Pandemiezeit in die Hand genommen. „Mir wurde irgendwann klar, dass die Basar- und Adventszeit ganz anders läuft als in den Vorjahren zuvor“, so die Mechernicherin.

Ausfallen lassen der beliebten Weihnachts-Verkaufs-Tradition war für sie keine Option. Sie entwarf ein ausgeklügeltes Konzept rund um die Advents-Accessoires: Verkaufen über feste Bestellungen, Lieferung bis vor die Haustür, alles kontaktlos, über Telefon, online und Katalogauswahl. Gesagt, getan und angepackt – die Aktion wurde zu einem großen Erfolg und die angebotene Ware zum Bestseller.

Diese und viele andere Helfer unterstützten die Aktion mit unzähligen Bastelstunden. Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen (4.v.l.), als auch Maria Jentgen, (3.v.r.) stellvertretende Vorsitzende, freuen sich über die große Spende. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Erlöse aus den Verkäufen von Kränzen & Co. wurden allerdings nicht eingeheimst, sondern wie angekündigt, nun einem guten Zweck zugesprochen. Über sage und schreibe 2.390 Euro darf sich die Mechernich Stiftung freuen.

„Riesensumme“

Mit einem so großen Betrag habe er nicht gerechnet, gibt Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen bei der Übergabe der Spendensumme offen zu und bedankt sich umso herzlicher für das außergewöhnliche Engagement der Helfer: „So eine Riesensumme ist für uns sehr viel Geld. Gerade jetzt vor Weihnachten können wir damit viel Gutes tun.“

Umso erfreulicher, weil es auch für die Mechernich-Stiftung kein Leichtes in diesen Pandemie-Zeiten ist. Einnahmen durch Veranstaltungen fallen der Reihe nach aus, zeitgleich wächst aber die Bedürftigkeit der Mechernicher Mitmenschen mit der Verbreitung von Covid-19 enorm.

Natürlich beachteten die fleißigen Bastler und Bastlerinnen die Corona-Schutzmaßnahmen und –vorlagen. „Mit Mundschutz und maximal zwei Personen aus einem Haushalt haben wir Stunde um Stunde gebastelt. Es war sehr angenehm, sehr nett und sehr produktiv“, so Peters, die per Whatsapp-Gruppe auf Helfersuche gegangen war: „Schwupps, hat es nicht lange gedauert, hatte ich gut 25 Menschen, die sich bereit erklärten, ehrenamtlich mit zu machen.“

Männer wie Frauen, Kränzebinder, Likörbrauer, Plätzchenbacker, Drähte-in-die-Kerzen-Macher, Sockenstricker machten mit. Viele Bastler spendeten sogar ihr Material und Kunden rundeten den Kaufpreis großzügig auf, weil es für einen guten Zweck war.

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Weihnachtseinkauf – lokal und solidarisch – Bürgermeister von Jülich empfiehlt Gutscheine der Werbegemeinschaft

Jülich, 15.12.2020 – Bürgermeister Axel Fuchs unterstützt die Jülicher Werbegemeinschaft mit einem Appell zum lokalen Einkauf in der Adventszeit. Wer jemandem eine große Freude machen möchte, aber nicht so recht weiß, was sie oder er sich wünscht oder auf der Suche nach einem Geschenk für Mitarbeiter oder Geschäftspartner ist, dem wird auf Empfehlung des Jülicher Bürgermeisters Axel Fuchs Jülich eine Lösung angeboten: „In diesen für alle Menschen schwierigen Pandemie-Zeiten zählt vor allem Solidarität. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können diese Solidarität demonstrieren, indem sie den traditionellen Geschenkekauf für Freunde und Familie lokal erledigen und Gutscheine der Werbegemeinschaft verschenken“, so Fuchs.

Bereits in den Vorjahren haben sich diese Gutscheine bewährt, bieten sie doch die Möglichkeit, Freude zu verschenken, die garantiert ankommt, weil sich die Beschenkten aus einer großen Bandbreite von Produkten genau das aussuchen können, was gefällt.

„Mit dem Gutschein der Werbegemeinschaft Jülich haben die Beschenkten die freie Wahl aus mehr als 80 Fachgeschäften, Gastronomie- und Dienstleitungsbetrieben in der Innenstadt und im ganzen Stadtgebiet. So verschenkt man Freude und unterstützt gleichzeitig die Händler in unserer Stadt, damit die Vielfalt der Geschäfte und damit auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, so Benjamin Lövenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Jülich. „Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für lange Zeit, so dass sich die Beschenkten den Zeitpunkt für die Erfüllung ihrer Wünsche und Einlösung der Geschenke selbst wählen können“, so Lövenich.

Die Gutscheine können im Wert von 5,- 10,- 20,- und 50,- Euro erworben werden. Zu erhalten sind sie bei Optik Samans in der Kleine Kölnstraße 1a und bei Comtesse Moden in der Marktstraße 12“.

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Ortsbürgermeister statt Ortsvorsteher – „Dorfsheriffs“ wurden umbenannt und sind für die Kommune unersetzlich

Mechernich, 15.12.2020 – Die Mechernicher Dorfsheriffs heißen jetzt nicht mehr Ortsvorsteher, sondern ab sofort Ortsbürgermeister. Dafür sprach sich der Rat der Stadt mit großer Mehrheit in seiner jüngsten Sitzung aus. „Das ist auch eine Referenz für die Ortsvorsteher, die heute hier sind und neu berufen werden“, kommentierte Schick den Beschluss.

Mit „Bürgermeister“ im Namen werde dieses Ehrenamt aufgewertet und gestärkt, so die Begründung. Und auch für Auswärtige oder Hinzugezogene sei der Begriff leichter verständlich als der bisherige. In der letzten Ratssitzung des Jahres stand jedoch nicht nur die Änderung des Namens auf der Tagesordnung, sondern die Ratsmitglieder wählten auch die neuen Ortsbürgermeister für die Legislaturperiode bis 2025.

Corona-konform mit Maske warten die neuen Ortsbürgermeister auf ihre Ernennung. Mit auf dem Bild sind auch scheidende Ratsmitglieder und Ortsvorsteher. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In der Kommune mit ihren 44 Ortschaften und Weiler seien die Ehrenbeamte unersetzlich, so Schick: „Sie entlasten die Verwaltung mit ihrer Arbeit auf vielfältigste Art und Weise und haben eine wichtige Moderatorenfunktion inne zwischen Rat, Verwaltung und Bürgerschaft.“  Sie seien, weil sie sich für ihre Ortschaften und die Belange der Bürger engagieren, eine wichtige Stütze der Gesellschaft.

Die Christdemokraten durften in dieser Wahlperiode 28 der 34 Ortsbürgermeister nominieren, fünf mehr als in der vergangenen Legislaturperiode. Drei Dorfsheriffs kommen von der UWV, zwei von der SPD und einer von den Grünen. Unter den jetzt ernannten Ehrenbeamten sind zwölf neue Köpfe und 22 altbekannte Gesichter.

Neu im Amt

In Vussem hat Carsten Vogel das Amt neu übernommen, in Strempt Uwe Höger. Für Roggendorf wurde Josef Metternich gewählt. In Kalenberg ist Sascha Jansen am Start, Stefan Schmitz dafür in Berg. Für Bergheim wurde erstmals Uwe Lasch ernannt, für Eicks Julia Lehner. Walfried Heinen wurde Ortsbürgermeister in Eiserfey, Vollem und Dreimühlen, Guido Lange in Schützendorf und Jan-Christof Jansen in Wachendorf. In Kommern-Süd und Katzvey ist nun die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Nathalie Konias, erste Ansprechpartnerin im Ort. Markus Kratz ist in Bergbuir neu dabei.

Für Satzvey wurde kurz vor Toresschluss noch Heike Waßenhoven vorgeschlagen und gekürt, die zunächst überlegt hatte nach ihrem Wahlergebnis im September das Amt abzugeben. Außerdem war Sozialdemokrat Robert Ohlerth nicht von den eigenen Parteikollegen, sondern von der CDU als „Bürgermeister“ für Kallmuth vorgeschlagen worden.

Neben Ohlerth wurden im Amt bestätigt: Horst Sielaff (Antweiler), Walter Schumacher (Bleibuir, Bescheid und Wielspütz), Bernd Wienand (Breitenbenden), Anton Schröder (Firmenich), Hubert Schilles (Floisdorf), Karl-Heinz Seeliger (Glehn), Petra Schneider (Harzheim), Hans-Joachim Emonds (Holzheim), Joachim Wagner (Hostel), Rolf Jaeck (Kommern, Gehn), Marco Kaudel (Lessenich), Dieter Friedrichs (Lorbach), Rudolf Hoß (Lückerath), Günther Schulz (Mechernich), Peter Hagedorn (Rißdorf), Ralf Mertens (Schaven), Franz-Josef Keus (Obergartzem), Christoph Pützer (Voissel), Karl-Heinz Hochgürtel (Weiler am Berge) und Björn Wassong (Weyer, Urfey).

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Ulmen macht’s einfach

Ulmen, 15.12.2020 – Erneutes Unterstützungsangebot für Tafelkunden und bedürftige Menschen Aufgrund der weiter anhaltenden Situation rund um die Corona-Krise hat die Tafel in Cochem zum Schutz der Bedürftigen und der Beschäftigten ihren Betrieb erneut einstellen müssen. Für die vielen bedürftigen Menschen fällt somit ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot weg. Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber keine positive Veränderung an der Lebenssituation der hilfsbedürftigen Menschen mit sich bringt, hat die Verbandsgemeinde Ulmen auch wieder im zweiten Lockdown ein Ersatzangebot geschaffen.

Wie auch bereits im Frühjahr werden Lebensmittelpakete mit unterschiedlich bereitgestellten Nahrungsmitteln mittwochs bei den regionalen Händlern eingesammelt und anschließend zentral in Ulmen bei der Frei Evangelischen Christengemeinde aufgeteilt, abgepackt und von diesen auch an die gemeldeten Haushalte verteilt. „Gerade in solch turbulenten Zeiten wie aktuell, ist es schön zu sehen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger füreinander da sind, sich gegenseitig unterstützen und auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Dank des Einsatzes und des Engagements jedes einzelnen Helfers können wir das Leben der bedürftigen Menschen in unserer Verbandsgemeinde ein Stück weit erleichtern.“, betont Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen.

Aktuell werden mithilfe mehrerer Lebensmittelhändler und den freiwilligen Helfern aus der Verbandsgemeinde 103 Kinder und Erwachsene aus insgesamt 45 Haushalten versorgt, Tendenz steigend. Ohne die großartige Mithilfe der regionalen Lebensmittelhändler oder auch der Frei Evangelischen Christengemeinde Ulmen wäre diese Aktion nicht zu stemmen. Daher ruft die Verbandsgemeinde Ulmen jetzt auch zur weiteren Unterstützung auf und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Lebensmittelspenden, in Form von Grundnahrungsmitteln in Dosen und Gläsern oder abgepackte Ware, da aufgrund der fehlenden Kühlmöglichkeiten keine frischen Produkte vorschriftsgemäß gelagert werden können.

Die Spenden können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen entsprechend abgegeben werden. Die Versorgungsalternative der Verbandsgemeinde Ulmen können Tafelkunden und sonstige bedürftige Personen in Anspruch nehmen. Hierzu müssen sich die Betroffenen einfach telefonisch (02676 409-112 oder 02676 409-113) oder per E-Mail (Betreff: Ulmen macht’s einfach an sozial-amt@ulmen.de) bei der Verbands-gemeindeverwaltung in Ulmen anmelden.

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Konstituierende Sitzung des Ethikbeirates Corona-Schutzimpfungen Rheinland-Pfalz

Region/Mainz/Berlin, 15.12.2020 – Die Ständige-Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes (RKI) hat vergangene Woche Beschlussempfehlungen zur COVID-19 Impfung zur Stellungnahme abgegeben. Klar ist, dass aufgrund der zu Beginn absehbar begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes nach seiner Zulassung, Priorisierungen zu Beginn seiner Verteilung vorgenommen werden müssen.

„Der Start der Impfungen in Rheinland-Pfalz ist verbunden mit Fragen hinsichtlich der Umsetzung der fachlichen Empfehlungen der STIKO und ethischen Fragen bei der Priorisierung der Impfungen. Um diese Fragen zu erörtern und zu einem ausgewogenen und transparenten Vorgehen zu gelangen, habe ich einen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen ins Leben gerufen. Es freut mich, dass sich heute dieser Ethikbeirat in Rheinland-Pfalz zur konstituierenden Sitzung getroffen hat. Den Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen mit seiner exzellenten Besetzung an der Seite der Landesregierung zu wissen, wird für die komplexen Entscheidungen bei der Verteilung des Corona-Impfstoffes zu Beginn und darüber hinaus eine große Unterstützung sein“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der konstituierenden Videokonferenz des Ethikbeirates am heutigen Tag.

Den Vorsitz des Beirates übernimmt Professor Norbert W. Paul, Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Die Aufgabe, mit Kolleginnen und Kollegen über die Fachgrenzen hinweg einen beratenden Beitrag bei der medizinisch, ethisch und sozial bestmöglichen Umsetzung der Impfungen in Rheinland-Pfalz zu leisten, geht der Ethikbeirat mit großem Engagement an“, sagte Professor Nobert W. Paul.

In der konstituierenden Sitzung wurden grundlegende Fragestellungen diskutiert. Es bestand Einigkeit darin, dass vordringlich Personen geimpft werden, die entweder ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen, ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko gegenüber SARS-CoV-2 haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen.

Bei der Diskussion wurde deutlich, dass die Umsetzung der ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz getragen sein wird vom Prinzip der Solidarität und Gerechtigkeit, in einer ethisch komplexen Fragestellung.

Mitglieder des Ethikbeirats Corona-Schutzimpfungen

Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul,

Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin im Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Prof. Dr. Johannes Brantl,

Lehrstuhl für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier

Prof. Dr. Karl-Bertram Brantzen,

Vorsitzender Ethikkomitee der Bezirksärztekammer Rheinhessen

Dr. Gertrud Greif-Higer, MAE,

Ärztliche Geschäftsführerin des Ethikkomitees der Universitätsmedizin Mainz

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Jansky, MME,

Direktor des Zentrums für Allgemeinmedizin und Geriatrie der Universitätsmedizin Mainz

Dr. med. Günther Matheis,

Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Univ.-Prof. Dr. med. Bodo Plachter,

Stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz

Prof. Dr. Gerhard Robbers,

Minister a.D., ehem. Direktor des Instituts für Rechtspolitik an der Universität Trier

Matthias Rösch,

Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen

Prof. Dr. med. Dirk-Matthias Rose,

Stellvertretende Leitung des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz

Univ.-Prof. Dr. med. Fred Zepp,

Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Leitung AG Immunologie & Infektiologie

Dr. med. Ariane Zinke

Chefärztin der Geriatrischen Klinik St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen, Vorstandsmitglied Bundesverband Geriatrie

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Mayener Oberbürgermeister besucht Corona-Ambulanz

Mayen, 15.12.2020 – Kürzlich verschaffte sich Oberbürgermeister Dirk Meid gemeinsam Staatssekretär Clemens Hoch aus der Staatskanzlei sowie dem Landtagsabgeordneten Marc Ruland einen persönlichen Eindruck von der Corona-Ambulanz in der Weiersbach.

Die Ambulanz, die an 6 Tagen in der Woche geöffnet hat, ermöglicht es sowohl symptomfreien Menschen, die einen Corona-Verdacht haben, sich testen zu lassen als auch Patienten mit Symptomen, sich nicht nur auf Covid-19 testen zu lassen, sondern zeitgleich auch bei einem Arzt vorstellig zu werden. In der Ambulanz kann das volle Leistungsangebot wie in der Arztpraxis genutzt werden: Von der Untersuchung, über eine Krankmeldung bis hin zur Ausstellung von Rezepten. Beide Gruppen werden in der Ambulanz durch verschiedene Eingänge auch entsprechend voneinander getrennt.

„Ich bin froh, dass die Ambulanz hier in Mayen an zentraler Stelle für den Landkreis untergebracht ist“, so Dirk Meid. Sein besonderer Dank galt den Ärzten und dem medizinischen Dienst, die dort zusätzlich zum Dienst in ihren Praxen arbeiten. Dankenswerter Weise werden diese durch freiwilligen Kräfte und Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unterstützt. „Bedanken möchte ich mich auch bei Dirk Justen, der sich auf die Stelle des Koordinators beworben und so Verantwortung übernommen hat sowie bei Rainer Nell von der Kreisverwaltung“, so Dirk Meid weiter.

Die Ambulanz kann von Bürgern des Landkreises während der Öffnungszeiten aufgesucht werden, eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Die Ambulanz ist über die Polcher Straße zu erreichen. Am Kreisverkehr Polcher Straße/Weiersbach (Nähe ALDI/LIDL bzw. A.T.U.) nimmt man die Ausfahrt in Richtung Weiersbach.  Als großräumige Parkfläche steht der „Viehmarktplatz“ zur Verfügung, die Zufahrt dorthin ist ausgeschildert. Vom Parkplatz aus führt ein Fußweg zur Ambulanz, der ebenfalls ausgeschildert ist.

Mehr Informationen zur Ambulanz sowie den aktuellen Öffnungszeiten gibt es unter https://www.coronaambulanz-myk.de/.

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Neuer Qualifizierungskurs für Tagesmütter gestartet

Region/Kreis MYK, 15.12.2020 – Das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz konnte im November in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach einen neuen Qualifizierungskurs für 12 Tagespflegepersonen starten. Um dies zu ermöglichen, hatte die Bildungsstätte ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. Die über eineinhalb Jahre dauernde Qualifizierung mit inkludiertem Praktikum bereitet die Tagespflegepersonen theoretisch und vor allem praktisch auf ihre künftige Aufgabe vor. Die Kursteilnehmer werden dabei in pädagogischen, kommunikativen und rechtlichen Fragen geschult, damit diese dann später flexibel, fachlich qualifiziert und familiennah Kinder im Alter von 0-14 Jahren betreuen können.

„Die Kindertagespflege ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern stellt eine wichtige Ergänzung zum Kindertagesstätten-Angebot dar“, sagt Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz. Damit sei die Kindertagespflege eine gleichwertige Betreuungsform zur institutionellen Kinderbetreuung. Genau wie in den Kindertagesstätten sind auch in der Kindertagespflege die Corona-bedingten Auswirkungen erheblich. „Die rund 70 Tagesmütter in unserem Landkreis zeigen tagtäglich großes Durchhaltevermögen und stehen den Familien mit sehr viel Engagement zur Seite. Dafür sind wir ihnen als Kreisjugendamt sehr dankbar“, ergänzt Nauroth.

Für Eltern und Personen, die an der Ausbildung zur Tagespflegeperson interessiert sind, hat der Fachdienst Kindertagespflege neue Flyer herausgebracht. Das Informationsmaterial sowie weitere Informationen rund um die Ausbildung und Tätigkeit als Tagespflegepersonen, sowie die Vermittlung von Betreuungsplätzen erhält man bei Dorothee Geishecker, E-Mail: dorothee.geishecker@kvmyk.de  Telefon: 0261/108-164 oder bei Annette Rühle, E-Mail: annette.ruehle@kvmyk.de  Telefon 0261/108-166.

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Medienanstalt zeichnet Medienkompetenz-Projekt der Georg-Meistermann-Grundschule Wittlich aus

Wittlich, 15.12.2020 – Am 4. Dezember überreichte Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, die Plakette „Wir waren dabei! Woche der Medienkompetenz“ an die Kinder der Klasse 4a und ihre Lehrerin Stefanie Esch von der Georg-Meistermann-Grundschule in Wittlich. Die Lehrerin sowie Julika Klink vom Pädagogischen Landesinstitut in Koblenz hatten mit den Schülerinnen und Schülern der damaligen Klasse 3 a auf spielerische Art erste Berührungspunkte mit dem Thema „Programmieren in der Grundschule“ geschaffen. Ihre Erfahrungen gaben Stefanie Esch und Julika Klink während der ersten Woche der Medienkompetenz im Juni 2020 in einem kleinen Videoclip und einem illustrierten Bericht an interessierte Fachkolleg*innen weiter.

Die stolze Klasse 4a, rechts Klassenlehrerin Stefanie Esch. Foto: Georg-Meistermann-Grundschule Wittlich

Über die Schulhomepage luden sie zur direkten Rückfrage zu Planung und Durchführung des Programmierprojekts ein. Heike Markens, Schulleiterin der Georg-Meistermann-Schule, begrüßte die Gäste, zu denen neben Dr. Eumann von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz auch Michael Schmitt als Vertreter der Stadtverwaltung Wittlich gehörte: „Es freut es uns sehr, dass die Klasse 3a bei der Woche der Medienkompetenz teilgenommen hat. Diese Arbeit setzt genau bei den Interessen der Kinder an und schult spielerisch mediale und technische Kompetenzen.“ Dr. Marc Jan Eumann hob das Engagement der Klassenlehrerin Frau Esch für die Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler hervor: „Das Programmierprojekt der Klasse 3 a der Georg-Meistermann-Grundschule setzt an der Neugier und dem Forscherdrang der beteiligten Kinder an.

Die Klasse hatte große Freude daran, den ‚Außerirdischen Scottie‘ mit ersten Programmierschritten zu animieren und anschließend spielerisch zu erforschen, wie Bewegungs- und Neigungssensoren an Modell-Raumsonden funktionieren. Uns freut, dass Frau Esch und Frau Klink ihre positiven Erfahrungen mit einem kleinen Video und einer Projektbeschreibung zur Nachahmung empfohlen haben.“ Die Schülerinnen und Schülern der jetzigen Klasse 4 a, die im Projekt mitgearbeitet hatten, stellten das Programmierprojekt anhand einer Beamer-Fotoschau vor, um an-schließend die Programmierung eines fertigen Fahrzeuges zu demonstrieren.

Nach der Plakettenübergabe konnten die Besucher aus der Ludwigshafener Medienanstalt bei einem Rundgang an 4 Präsentations- und Projekttischen erleben, wie die Kinder in ihrem Projekt verschiedene Programmieraufgaben angegangen hatten. Zur Einführung diente das
Programmierspiel „Scottie GO“. Durch das Legen von Pappkärtchen werden Programmbefehle erzeugt, diese werden mit der Kamera des Tablets abfotografiert. Die dazugehörige App setzte dann Scottie, den Außerirdischen und sein Raumschiff entsprechend der Vorgabe virtuell auf dem Tablet in Bewegung. Der zweite Teil baute darauf auf: Beim Bauen und Programmieren mit „Lego WeDo“ ging es darum, eine naturwissenschaftliche Problemstellung durch das Bauen und Programmieren von Legofahrzeugen zu lösen. Die Kinder bauten mit Hilfe der „Lego WeDo“-Kästen die Raumsonde Milo nach, programmierten sie am Tablet und erforschten so, wie Bewegungs-und Neigungssensoren an Raumsonden funktionieren.

Die Kinder zeigten viel Freude und Forschergeist und erhielten am Ende ein Zertifikat für die erworbenen Programmierkenntnisse. Die Woche der Medienkompetenz ist eine Initiative des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz, des Pädagogischen Landesinstituts und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Mit mehr als 80 Veranstaltungen und 1.600 Teilnehmenden zwischen Grundschul- und Seniorenalter war die erste „Woche der Medienkompetenz Rheinland-Pfalz“ von 22. bis 28. Juni 2020 eine gelungene Premiere. Für viele der knapp 50 Mitveranstalter war die
Corona-bedingte Sondersituation Ansporn, neue Veranstaltungsformen zu erproben und mit Onlineseminaren und Videokonferenzen das interessierte Publikum jeder Altersstufe zu erreichen. 2021 wird die 2. Woche der Medienkompetenz Rheinland-Pfalz von 5. bis 11. Juli stattfinden.

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Mitglieder tagten virtuell: Jahreshaupt-Versammlung der Bäcker-Innung MEHR

Prüm, 14.12.2020 – Auch die Bäcker der Region hatten sich kurzfristig für eine virtuelle Gremiensitzung entschieden, um als Mitglieder der Innung ihre Jahreshauptversammlung Anfang Dezember abzuhalten. „Wir wären auch lieber persönlich zusammengekommen, aber wollten auch kein zusätzliches Risiko für die Innungsbäcker eingehen“, erzählt Raimund Licht, Obermeister der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. „Wer hätte sonst all die Weihnachtsplätzchen gebacken, wenn die Bäcker in Quarantäne müssten?“, schmunzelt Licht, und weiß doch um den Ernst der Lage vor Weihnachten.
Und so begrüßte Licht seine Bäckerkollegen per Videokonferenz, um unter anderem die anstehenden Beschlüsse zu diskutieren und zu verabschieden. Veränderungen wird es ab 2021 im Prüfungswesen geben.

„Die Gesellenprüfungsausschüsse der Region Bernkastel-Wittlich und Westeifel werden ihre Aufgaben und Kompetenzen stärker bündeln. Zum Beispiel werden die Bäcker-Lehrlinge der Region zukünftig alle am Schulstandort Bernkastel-Wittlich geprüft.“
Geschäftsführer Dirk Kleis fasst derweil die Situation der Bäcker in diesem Corona-Jahr zusammen: „Die Betriebe waren und sind sehr unterschiedlich betroffen. Je nachdem, wie die Kundenstruktur eben ausgerichtet ist. Bäcker, die sonst verstärkt Schulen und Hotels beliefern, hatten entsprechend zu kämpfen. Andere, die gezielt auf den Endkundenabsatz ausgerichtet sind, konnten Zuwächse verzeichnen.“ Erfreut war Kleis, dass trotz aller Hindernisse die fürs Frühjahr geplante Brotprüfung dann im August doch noch stattfinden konnte. Und für das Frühjahr 2021 plane man eine Innungsfahrt nach Bayern. „Man muss ja optimistisch bleiben“, so Kleis.

Neu vorgestellt wurde der Innungsservice „Senior-Experten-Team“. Bei den Experten handelt es sich um ehemals selbstständige Bäckermeister und Fachlehrer, die mit Erfahrung und Fachwissen die aktiven Innungsbäcker unterstützen möchten. „Die Berater sind selbst nicht mehr aktiv im Geschäftsbetrieb tätig. Somit entstehen keinerlei Konkurrenzsituationen“, so Kleis und Licht unisono.