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Wachstum

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir sind bereit“ – Kreis Dürener Impfzentrum startklar

Düren, 15.12.2020 – Das Impfzentrum des Kreises Düren kann an den Start gehen. „Wir sind bereit“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn gestern (14.12.) bei der Vorstellung der Räume im ehemaligen Telekom-Gebäude in Düren. „Wir könnten ab morgen mit den Impfungen für die Menschen im Kreis Düren beginnen, wenn ein Impfstoff zur Verfügung stehen würde“, sagte der Landrat.

Dies ist aber nicht der Fall, da in Deutschland bislang noch kein Impfstoff zugelassen ist. „Wir hoffen alle, dass die Genehmigung so schnell wie möglich erteilt wird“, sagte Wolfgang Spelthahn.

Das Land hatte die Vorgabe gemacht, dass die Impfzentren in NRW bis zum 15. Dezember startbereit sein müssen. „Uns ist es gelungen, in kurzer Zeit alles fertigzustellen“, betonte der Landrat und sprach von einer „rekordverdächtigen Zeit“. Für den Start stehen vier Impfstraßen, also unterschiedliche Bereiche für Impfungen, zur Verfügung. Pro Tag können rund 1000 Menschen geimpft werden. Die Kapazitäten sind ausbaufähig – auf neun Impfstraßen und mehr als 2000 Bürger, die sich dann täglich impfen lassen können.

Im Impfzentrum werden zu Beginn gut zehn Fachkräfte arbeiten. Darunter fallen Ärzte und medizinisches Fachpersonal sowie Organisationskräfte des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes.

Wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, werden nach jetzigem Stand zunächst die Risikopatienten, also Menschen in Pflege- und Senioreneirichtungen, geimpft (Bewohner und Personal). Im Kreis Düren sind dies zusammen knapp 7000 Menschen. Wie der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler, sagte, geht der Kreis zunächst davon aus, etwa 15 000 Impfdosen zu erhalten. Da die Impfung in einem Abstand von drei Wochen zwei Mal erfolgen muss, könnten 7500 Bürger geimpft werden. Nach den Senioren- und Pflegeeinrichtungen könnte das Personal in Krankenhäusern geimpft werden. Die Entscheidung, mit welcher Priorität geimpft wird, steht noch aus.

Im Kreis Düren werden parallel fünf mobile Teams unterwegs sein, um Menschen zu impfen, die das frühere Telekom-Gebäude nicht selbstständig aufsuchen können. Sie werden zum Start vor allem die 46 Pflege- und Seniorenheime im Kreisgebiet aufsuchen.

Das medizinische Personal wird im Impfzentrum des Kreises Düren von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Kreis Düren gestellt. Dr. Gerd-Rüdiger Wasmuth, der medizinische Leiter des Impfzentrums (KV), sprach von einer „guten Zusammenarbeit“ aller Akteure. Dieser Einschätzung schlossen sich Rolf Corda (Malteser) und Daniel Braun (DRK) an.

Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz beim Kreis Düren, war unter anderem für die Standortsuche, die Koordination und den Aufbau des Zentrums verantwortlich. Neben dem Telekom-Gebäude waren auch die Arena Kreis Düren und der Annakirmesplatz im Gespräch. Letztlich gaben die gute Lage und die baulichen Voraussetzungen des Ausschlag. Wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte, werde das Gebäude bewacht, um einen reibungsvollen Ablauf der Impfungen sicherzustellen.

Wenn genau feststeht, mit welcher Priorität die Menschen geimpft werden, erfolgt eine Terminvergabe über die Rufnummer 116 117. Bürger, die sich impfen lassen möchten, können sich dann dort melden. Neben dem Impfzentrum soll zu einem späteren Zeitpunkt auch in Hausarztpraxen geimpft werden. „Sobald wir wissen, in welcher Reihenfolge die Menschen geimpft werden sollen, werden wir umfänglich informieren“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Wirtschaft

Die KSK Ahrweiler will bis 2035 CO2-neutral sein

Ahrweiler, 15.12.2020 – Mit einer „Selbstverpflichtung für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Kreissparkasse Ahrweiler die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.

 Die Kreissparkasse Ahrweiler intensiviert ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und hält dies in einer Selbstverpflichtung, die sie vor wenigen Tagen unterzeichnet hat, fest. Darin verpflichtet sich die Kreissparkasse, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen.

„Wir wollen unser Nachhaltigkeitsengagement nachvollziehbar und transparent machen. Unsere Kunden sollen wissen, dass sie bei uns Angebote zur nachhaltigen Finanzierung bekommen und dass auch die Sparkasse selbst immer nachhaltiger wird“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Ausgangspunkt der Selbstverpflichtung ist das Pariser Klimaschutzabkommen. Darin setzen sich Staaten weltweit das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius zu begrenzen – möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. „Wenn wir als Gesellschaft weiter selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir auch die ökologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens schützen. Und zwar jetzt – nicht erst morgen“ so Dieter Zimmermann weiter.

Laut den Pariser Klimazielen ist die Fähigkeit, mit Veränderungen des Klimawandels besser umgehen zu können, genauso wichtig wie die Verringerung von Treibhausgasemissionen. „Unternehmen, die bei diesem Wandel noch am Anfang stehen, wollen wir bei ihren Anpassungsinvestitionen gezielt unterstützen“ so Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler. „Auch unsere privaten Kunden können konkret etwas tun, indem sie nachhaltige Wertpapiere aus unserem Portfolio in ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen und so eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft stärken“.

Die kommunalen Träger der Kreissparkasse Ahrweiler begrüßen die Initiative des Vorstands. „Es ist unternehmerisch wichtig, ökologisch zu denken. Es ist sozial verantwortlich, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen“ bekräftigte Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler und Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler. „Eine gute Balance aus ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit passt sehr gut zur Sparkasse und kann vor Ort viel bewirken.“

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Fortschritt

Weihnachtsbaum mit Vinzi‘s frechen Ferkeln in der Tourist-Information Wittlich

Wittlich, 15.12.2020 – Der Weihnachtsbaum mit Vinzi`s frechen Ferkeln in der Tourist-Information am Marktplatz in Wittlich ist fertig geschmückt! Die feschen kleinen Ferkel-Weihnachtskugeln mit den lustigen Namen Frida, Franzi, Franz und Ferdi sind jede für sich ein Unikat und liebevoll von Hand bemalt und gefertigt.

Der Weihnachtsbaum mit Vinzi`s frechen Ferkeln in der Tourist-Information am Marktplatz in Wittlich ist fertig geschmückt. Foto: Nicole Baller

Die Schweinchenkugeln gibt es in drei verschiedenen Größen ab 4,50 Euro pro Weihnachtskugel mit verschiedenen verschmitzten Schweinchengesichtern. Auf geht es in eine SAUschöne Zeit mit der man auch noch Gutes tut: von jeder verkauften „freche Ferkel“-Kugel geht 1 Euro an den Kinderschutzbund Bernkastel –Wittlich.

Außerdem unterstützt die Tourist-Information den Verkauf von großen und kleinen Klötzchen an große und kleine Städtebauer für das schöne Projekt #die Klötzchenstadt der Schreinerei Drautzburg. Gegen eine Spende von 5 Euro / Klotz ist die Teilnahme am Städtebauprojekt gesichert und der Spaß kann beginnen. Alle Informationen zur Klötzchenstadt gibt es online auf www.drautzburg-art.de. Noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk? Von Taschen mit Wittlicher Motiven über die handgemalte Wittlicher Säubrennersage bis hin zum Schweinchen-Schmuck, der kleine Shop in der Tourist-Information hält die ein oder andere ausgefallene Geschenkidee bereit.

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Langjährige Ortsvorsteher wurden in der letzten Ratssitzung 2020 verabschiedet

Mechernich, 15.12.2020  – Bescheiden tritt Ferdinand Ley nach vorne. Kein Arme-nach-oben-recken, wie es Formel-Eins-Fahrer nach einem erfolgreichen Rennen auf dem Siegerpodest so gerne tun. Auch die Sektflasche schüttelt er nicht. Verdient hätte er es, denn der heute 83-Jährige hat als Ortsvorsteher von Berg Großartiges geleistet.

Ferdinand Ley kann auf eine lange Amtszeit zurückblicken. „Er hat dieses Amt im Dezember 1992 übernommen und scheidet im Dezember 2020 aus“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. 28 Jahre, in denen Ley als Dorfsheriff versöhnte, vermittelte, vorantrieb und voranging.

Dienstleister und Moderator

„Man ist als Ortsvorsteher im Prinzip Dienstleister und Moderator“, würdigte Schick das Wirken der scheidenden Ehrenbeamten. Sie stünden nicht selten zwischen Stühlen oder zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Rat. Außerdem brauche man heutzutage in dieser Funktion ein dickeres Fell. „Ferdi“ habe nie vor Verantwortung zurückgeschreckt und seine Aufgabe ernst genommen und ausgefüllt.

Der Bürgermeister lobte die Arbeit der Dorfsheriffs grundsätzlich. „Ich mache meinen Job jetzt auch schon 21 Jahre. Ich weiß, wie wichtig und wie gut und wie erfolgreich die Arbeit unserer Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher in unseren Dörfern ist.“ Die Vielfalt der 44 Ortschaften mit unterschiedlicher Größe, eigenem Vereinsleben, unterschiedlichen Ansprüchen und Ortsvorstehern an der Spitze präge das Gesicht der Stadt.

Zu den Aufgaben der „Bürgermeister“ vor Ort gehöre, Bürger immer wieder aufs Neue zu ehrenamtlichem Engagement zu ermuntern und stets mit gutem Beispiel voranzugehen. „Beileibe keine leichte Aufgabe“, sagte Schick und würdigte den scheidenden Ortsvorsteher ausdrücklich: „Ley war immer als Erster an der Schüppe, wenn es hieß, Arbeiten zu übernehmen, Wirtschaftswege auszubessern, ein Feuerwehrgerätehaus zum Dorfgemeinschaftshaus umzubauen, für die Dorfgemeinschaft einen Dorfplatz zu sanieren.“

Zwölf Mechernicher Ortsvorsteher scheiden aus. Sie wurden im Rat der Stadt feierlich von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verabschiedet. Einige fehlten Pandemie-bedingt entschuldigt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Weitere verdiente Ortsvorsteher

Neben Ley wurden in der letzten Ratssitzung des Jahres weitere verdiente Ortsvorsteher mit einem Präsent und Dankesurkunde vom Bürgermeister verabschiedet. Neben Ley übten über mehr als zwei Jahrzehnte das Amt des ersten Bürgers im Dorf erfolgreich aus: Rudi Mießeler (Eiserfey, Vollem und Dreimühlen), Jürgen Hamacher (Schützendorf), Hermann-Josef Koch (Bergheim), Heinz Theo Wolfgarten (Wachendorf).

Ihr Amt geben außerdem ab: Hubert Krings (16 Jahre Ortsvorsteher von Kalenberg), Tanja Hüllenkrämer (12 Jahre, Eicks), Pia Benz (8 Jahre Kommern-Süd/Katzvey), Thomas Tampier (6 Jahre, Roggendorf) Heinz Josef Heimbach (6 Jahre, Bergbuir). Hubert Malcherek (6 Jahre, Strempt/Denrath/Heufahrtshütte/Weißenbrunnen) und Franz-Josef Schmidt (4 Jahre, Vussem).

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Wirtschaft

Dreifache Gold-Auszeichnung: Hewlett-Packard Enterprise (HPE) verleiht den Gold-Partnerstatus an IT-Haus

Föhren, 15.12.2020 – Umfangreiches Expertenwissen und langjährige Erfahrung von Erfolg gekrönt. Hewlett-Packard-Enterprise hat die besten seiner Partnerunternehmen mit dem Partner-Status Gold und Silber für das Jahr 2021 ausgezeichnet. Der IT-HAUS GmbH wurde in den drei Kategorien Hybrid IT, HPE Solution Provider und HPE Aruba (Networks) der Gold-Partnerstatus verliehen. Zudem erhielt das rheinland-pfälzische Unternehmen die Silber-Auszeichnung in den Kategorien HPE Pointnext Service Delivery-Solution Provider, Service-Delivery-Services Partner sowie HPE Pointnext Services-Solution Provider. Damit zählt IT-HAUS zu den wenigen deutschen prämierten Unternehmen und stellt wiederholt unter Beweis, den hohen Standards des internationalen Marktführers im Bereich Server, Netzwerk und Storage mehr als nur gerecht zu werden. Die IT-HAUS GmbH ist bereits seit ihrem Gründungsjahr 1998 HPE-Partner.

Zur Auszeichnung trug die langjährige Erfahrung im Bereich der ganzheitlichen IT-Beratung, das lösungsorientierte Dienstleistungsportfolio sowie die Tiefe der technischen und vertrieblichen Ausbildung der IT-HAUS Mitarbeiter bei. Dabei legten die IT-HAUS Mitarbeiter diverse Zertifizierungen und Schulungen ab, um die Beratungskompetenz und das Know-how zu den HPE-Technologien auf dem konstant höchsten Niveau zu halten.

Ein besonderes Augenmerk wird bei der Verleihung auf den partnerschaftlichen Aspekt gelegt: Trotz der besonderen Gegebenheiten wurde auch im Jahr 2020 stets das gemeinsame Ziel verfolgt, mittelständische und große Unternehmen mit bester Beratungskompetenz und innovativen Lösungen durch das HPE-Produktportfolio zu unterstützen.

„Wir sind sehr stolz auf die Anerkennung. Sie bekräftigt unsere gemeinsame Mission für individuelle Digitalisierungslösungen. Bei uns steht stets der Kunde im Fokus: Durch die Gold-Partnerschaft profitieren unsere Kunden von zahlreichen Mehrwerten im Bereich Beschaffung und Projektumsetzung“, so Dr. Thomas Simon, Shareholder Managing Director der IT-HAUS GmbH. Dieses Jahr fand die Verleihung im Rahmen einer Online-Partnerveranstaltung statt.

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Mit Basar-Ersatz-Idee insgesamt 2.390 Euro für Mechernich-Stiftung „erbastelt“ und gespendet

Mechernich, 15.12.2020 – Agnes Peters hat mit ihrem Mann Rainer das Heft trotz oder gerade wegen der Pandemiezeit in die Hand genommen. „Mir wurde irgendwann klar, dass die Basar- und Adventszeit ganz anders läuft als in den Vorjahren zuvor“, so die Mechernicherin.

Ausfallen lassen der beliebten Weihnachts-Verkaufs-Tradition war für sie keine Option. Sie entwarf ein ausgeklügeltes Konzept rund um die Advents-Accessoires: Verkaufen über feste Bestellungen, Lieferung bis vor die Haustür, alles kontaktlos, über Telefon, online und Katalogauswahl. Gesagt, getan und angepackt – die Aktion wurde zu einem großen Erfolg und die angebotene Ware zum Bestseller.

Diese und viele andere Helfer unterstützten die Aktion mit unzähligen Bastelstunden. Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung, Ralf Claßen (4.v.l.), als auch Maria Jentgen, (3.v.r.) stellvertretende Vorsitzende, freuen sich über die große Spende. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Erlöse aus den Verkäufen von Kränzen & Co. wurden allerdings nicht eingeheimst, sondern wie angekündigt, nun einem guten Zweck zugesprochen. Über sage und schreibe 2.390 Euro darf sich die Mechernich Stiftung freuen.

„Riesensumme“

Mit einem so großen Betrag habe er nicht gerechnet, gibt Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen bei der Übergabe der Spendensumme offen zu und bedankt sich umso herzlicher für das außergewöhnliche Engagement der Helfer: „So eine Riesensumme ist für uns sehr viel Geld. Gerade jetzt vor Weihnachten können wir damit viel Gutes tun.“

Umso erfreulicher, weil es auch für die Mechernich-Stiftung kein Leichtes in diesen Pandemie-Zeiten ist. Einnahmen durch Veranstaltungen fallen der Reihe nach aus, zeitgleich wächst aber die Bedürftigkeit der Mechernicher Mitmenschen mit der Verbreitung von Covid-19 enorm.

Natürlich beachteten die fleißigen Bastler und Bastlerinnen die Corona-Schutzmaßnahmen und –vorlagen. „Mit Mundschutz und maximal zwei Personen aus einem Haushalt haben wir Stunde um Stunde gebastelt. Es war sehr angenehm, sehr nett und sehr produktiv“, so Peters, die per Whatsapp-Gruppe auf Helfersuche gegangen war: „Schwupps, hat es nicht lange gedauert, hatte ich gut 25 Menschen, die sich bereit erklärten, ehrenamtlich mit zu machen.“

Männer wie Frauen, Kränzebinder, Likörbrauer, Plätzchenbacker, Drähte-in-die-Kerzen-Macher, Sockenstricker machten mit. Viele Bastler spendeten sogar ihr Material und Kunden rundeten den Kaufpreis großzügig auf, weil es für einen guten Zweck war.

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Wirtschaft

Weihnachtseinkauf – lokal und solidarisch – Bürgermeister von Jülich empfiehlt Gutscheine der Werbegemeinschaft

Jülich, 15.12.2020 – Bürgermeister Axel Fuchs unterstützt die Jülicher Werbegemeinschaft mit einem Appell zum lokalen Einkauf in der Adventszeit. Wer jemandem eine große Freude machen möchte, aber nicht so recht weiß, was sie oder er sich wünscht oder auf der Suche nach einem Geschenk für Mitarbeiter oder Geschäftspartner ist, dem wird auf Empfehlung des Jülicher Bürgermeisters Axel Fuchs Jülich eine Lösung angeboten: „In diesen für alle Menschen schwierigen Pandemie-Zeiten zählt vor allem Solidarität. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können diese Solidarität demonstrieren, indem sie den traditionellen Geschenkekauf für Freunde und Familie lokal erledigen und Gutscheine der Werbegemeinschaft verschenken“, so Fuchs.

Bereits in den Vorjahren haben sich diese Gutscheine bewährt, bieten sie doch die Möglichkeit, Freude zu verschenken, die garantiert ankommt, weil sich die Beschenkten aus einer großen Bandbreite von Produkten genau das aussuchen können, was gefällt.

„Mit dem Gutschein der Werbegemeinschaft Jülich haben die Beschenkten die freie Wahl aus mehr als 80 Fachgeschäften, Gastronomie- und Dienstleitungsbetrieben in der Innenstadt und im ganzen Stadtgebiet. So verschenkt man Freude und unterstützt gleichzeitig die Händler in unserer Stadt, damit die Vielfalt der Geschäfte und damit auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, so Benjamin Lövenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft Jülich. „Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für lange Zeit, so dass sich die Beschenkten den Zeitpunkt für die Erfüllung ihrer Wünsche und Einlösung der Geschenke selbst wählen können“, so Lövenich.

Die Gutscheine können im Wert von 5,- 10,- 20,- und 50,- Euro erworben werden. Zu erhalten sind sie bei Optik Samans in der Kleine Kölnstraße 1a und bei Comtesse Moden in der Marktstraße 12“.

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Ortsbürgermeister statt Ortsvorsteher – „Dorfsheriffs“ wurden umbenannt und sind für die Kommune unersetzlich

Mechernich, 15.12.2020 – Die Mechernicher Dorfsheriffs heißen jetzt nicht mehr Ortsvorsteher, sondern ab sofort Ortsbürgermeister. Dafür sprach sich der Rat der Stadt mit großer Mehrheit in seiner jüngsten Sitzung aus. „Das ist auch eine Referenz für die Ortsvorsteher, die heute hier sind und neu berufen werden“, kommentierte Schick den Beschluss.

Mit „Bürgermeister“ im Namen werde dieses Ehrenamt aufgewertet und gestärkt, so die Begründung. Und auch für Auswärtige oder Hinzugezogene sei der Begriff leichter verständlich als der bisherige. In der letzten Ratssitzung des Jahres stand jedoch nicht nur die Änderung des Namens auf der Tagesordnung, sondern die Ratsmitglieder wählten auch die neuen Ortsbürgermeister für die Legislaturperiode bis 2025.

Corona-konform mit Maske warten die neuen Ortsbürgermeister auf ihre Ernennung. Mit auf dem Bild sind auch scheidende Ratsmitglieder und Ortsvorsteher. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In der Kommune mit ihren 44 Ortschaften und Weiler seien die Ehrenbeamte unersetzlich, so Schick: „Sie entlasten die Verwaltung mit ihrer Arbeit auf vielfältigste Art und Weise und haben eine wichtige Moderatorenfunktion inne zwischen Rat, Verwaltung und Bürgerschaft.“  Sie seien, weil sie sich für ihre Ortschaften und die Belange der Bürger engagieren, eine wichtige Stütze der Gesellschaft.

Die Christdemokraten durften in dieser Wahlperiode 28 der 34 Ortsbürgermeister nominieren, fünf mehr als in der vergangenen Legislaturperiode. Drei Dorfsheriffs kommen von der UWV, zwei von der SPD und einer von den Grünen. Unter den jetzt ernannten Ehrenbeamten sind zwölf neue Köpfe und 22 altbekannte Gesichter.

Neu im Amt

In Vussem hat Carsten Vogel das Amt neu übernommen, in Strempt Uwe Höger. Für Roggendorf wurde Josef Metternich gewählt. In Kalenberg ist Sascha Jansen am Start, Stefan Schmitz dafür in Berg. Für Bergheim wurde erstmals Uwe Lasch ernannt, für Eicks Julia Lehner. Walfried Heinen wurde Ortsbürgermeister in Eiserfey, Vollem und Dreimühlen, Guido Lange in Schützendorf und Jan-Christof Jansen in Wachendorf. In Kommern-Süd und Katzvey ist nun die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Nathalie Konias, erste Ansprechpartnerin im Ort. Markus Kratz ist in Bergbuir neu dabei.

Für Satzvey wurde kurz vor Toresschluss noch Heike Waßenhoven vorgeschlagen und gekürt, die zunächst überlegt hatte nach ihrem Wahlergebnis im September das Amt abzugeben. Außerdem war Sozialdemokrat Robert Ohlerth nicht von den eigenen Parteikollegen, sondern von der CDU als „Bürgermeister“ für Kallmuth vorgeschlagen worden.

Neben Ohlerth wurden im Amt bestätigt: Horst Sielaff (Antweiler), Walter Schumacher (Bleibuir, Bescheid und Wielspütz), Bernd Wienand (Breitenbenden), Anton Schröder (Firmenich), Hubert Schilles (Floisdorf), Karl-Heinz Seeliger (Glehn), Petra Schneider (Harzheim), Hans-Joachim Emonds (Holzheim), Joachim Wagner (Hostel), Rolf Jaeck (Kommern, Gehn), Marco Kaudel (Lessenich), Dieter Friedrichs (Lorbach), Rudolf Hoß (Lückerath), Günther Schulz (Mechernich), Peter Hagedorn (Rißdorf), Ralf Mertens (Schaven), Franz-Josef Keus (Obergartzem), Christoph Pützer (Voissel), Karl-Heinz Hochgürtel (Weiler am Berge) und Björn Wassong (Weyer, Urfey).

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Ulmen macht’s einfach

Ulmen, 15.12.2020 – Erneutes Unterstützungsangebot für Tafelkunden und bedürftige Menschen Aufgrund der weiter anhaltenden Situation rund um die Corona-Krise hat die Tafel in Cochem zum Schutz der Bedürftigen und der Beschäftigten ihren Betrieb erneut einstellen müssen. Für die vielen bedürftigen Menschen fällt somit ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot weg. Da die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber keine positive Veränderung an der Lebenssituation der hilfsbedürftigen Menschen mit sich bringt, hat die Verbandsgemeinde Ulmen auch wieder im zweiten Lockdown ein Ersatzangebot geschaffen.

Wie auch bereits im Frühjahr werden Lebensmittelpakete mit unterschiedlich bereitgestellten Nahrungsmitteln mittwochs bei den regionalen Händlern eingesammelt und anschließend zentral in Ulmen bei der Frei Evangelischen Christengemeinde aufgeteilt, abgepackt und von diesen auch an die gemeldeten Haushalte verteilt. „Gerade in solch turbulenten Zeiten wie aktuell, ist es schön zu sehen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger füreinander da sind, sich gegenseitig unterstützen und auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Dank des Einsatzes und des Engagements jedes einzelnen Helfers können wir das Leben der bedürftigen Menschen in unserer Verbandsgemeinde ein Stück weit erleichtern.“, betont Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen.

Aktuell werden mithilfe mehrerer Lebensmittelhändler und den freiwilligen Helfern aus der Verbandsgemeinde 103 Kinder und Erwachsene aus insgesamt 45 Haushalten versorgt, Tendenz steigend. Ohne die großartige Mithilfe der regionalen Lebensmittelhändler oder auch der Frei Evangelischen Christengemeinde Ulmen wäre diese Aktion nicht zu stemmen. Daher ruft die Verbandsgemeinde Ulmen jetzt auch zur weiteren Unterstützung auf und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Lebensmittelspenden, in Form von Grundnahrungsmitteln in Dosen und Gläsern oder abgepackte Ware, da aufgrund der fehlenden Kühlmöglichkeiten keine frischen Produkte vorschriftsgemäß gelagert werden können.

Die Spenden können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen entsprechend abgegeben werden. Die Versorgungsalternative der Verbandsgemeinde Ulmen können Tafelkunden und sonstige bedürftige Personen in Anspruch nehmen. Hierzu müssen sich die Betroffenen einfach telefonisch (02676 409-112 oder 02676 409-113) oder per E-Mail (Betreff: Ulmen macht’s einfach an sozial-amt@ulmen.de) bei der Verbands-gemeindeverwaltung in Ulmen anmelden.

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Konstituierende Sitzung des Ethikbeirates Corona-Schutzimpfungen Rheinland-Pfalz

Region/Mainz/Berlin, 15.12.2020 – Die Ständige-Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes (RKI) hat vergangene Woche Beschlussempfehlungen zur COVID-19 Impfung zur Stellungnahme abgegeben. Klar ist, dass aufgrund der zu Beginn absehbar begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes nach seiner Zulassung, Priorisierungen zu Beginn seiner Verteilung vorgenommen werden müssen.

„Der Start der Impfungen in Rheinland-Pfalz ist verbunden mit Fragen hinsichtlich der Umsetzung der fachlichen Empfehlungen der STIKO und ethischen Fragen bei der Priorisierung der Impfungen. Um diese Fragen zu erörtern und zu einem ausgewogenen und transparenten Vorgehen zu gelangen, habe ich einen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen ins Leben gerufen. Es freut mich, dass sich heute dieser Ethikbeirat in Rheinland-Pfalz zur konstituierenden Sitzung getroffen hat. Den Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen mit seiner exzellenten Besetzung an der Seite der Landesregierung zu wissen, wird für die komplexen Entscheidungen bei der Verteilung des Corona-Impfstoffes zu Beginn und darüber hinaus eine große Unterstützung sein“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der konstituierenden Videokonferenz des Ethikbeirates am heutigen Tag.

Den Vorsitz des Beirates übernimmt Professor Norbert W. Paul, Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. „Die Aufgabe, mit Kolleginnen und Kollegen über die Fachgrenzen hinweg einen beratenden Beitrag bei der medizinisch, ethisch und sozial bestmöglichen Umsetzung der Impfungen in Rheinland-Pfalz zu leisten, geht der Ethikbeirat mit großem Engagement an“, sagte Professor Nobert W. Paul.

In der konstituierenden Sitzung wurden grundlegende Fragestellungen diskutiert. Es bestand Einigkeit darin, dass vordringlich Personen geimpft werden, die entweder ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen, ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko gegenüber SARS-CoV-2 haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen.

Bei der Diskussion wurde deutlich, dass die Umsetzung der ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz getragen sein wird vom Prinzip der Solidarität und Gerechtigkeit, in einer ethisch komplexen Fragestellung.

Mitglieder des Ethikbeirats Corona-Schutzimpfungen

Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul,

Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin im Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Prof. Dr. Johannes Brantl,

Lehrstuhl für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier

Prof. Dr. Karl-Bertram Brantzen,

Vorsitzender Ethikkomitee der Bezirksärztekammer Rheinhessen

Dr. Gertrud Greif-Higer, MAE,

Ärztliche Geschäftsführerin des Ethikkomitees der Universitätsmedizin Mainz

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Jansky, MME,

Direktor des Zentrums für Allgemeinmedizin und Geriatrie der Universitätsmedizin Mainz

Dr. med. Günther Matheis,

Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Univ.-Prof. Dr. med. Bodo Plachter,

Stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Mainz

Prof. Dr. Gerhard Robbers,

Minister a.D., ehem. Direktor des Instituts für Rechtspolitik an der Universität Trier

Matthias Rösch,

Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen

Prof. Dr. med. Dirk-Matthias Rose,

Stellvertretende Leitung des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz

Univ.-Prof. Dr. med. Fred Zepp,

Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Leitung AG Immunologie & Infektiologie

Dr. med. Ariane Zinke

Chefärztin der Geriatrischen Klinik St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen, Vorstandsmitglied Bundesverband Geriatrie