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Lewentz: Bitburg erhält 735.000 Euro zur Entwicklung der Innenstadt

Bitburg/Mainz, 16.12.2020 – Die Stadt Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ weitere 735.000 Euro Städtebaufördermittel für die laufende Entwicklung der Innenstadt. Das teilte Innenminister Roger Lewentz in Mainz mit. Land und Bund unterstützen seit 2012 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither 3,5 Millionen Euro bereitgestellt.

„Bitburg will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungs- und private Modernisierungsmaßnahmen einsetzen. Außerdem plant die Stadt unter anderem, den Parkplatz am Grünen See neu zu gestalten. Diese Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um Bitburgs Innenstadt zu stärken. Ab dem Programmjahr 2020 habe ich zudem den Fördersatz auf 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten angehoben. Das entlastet die Stadt finanziell“, so Lewentz.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. „Die Innenstädte sind das Gesicht unserer Städte und Gemeinden, sie prägen die Identität eines Ortes und sind die Zentren unseres Miteinanders“, betonte der Minister.

Im Programmjahr 2020 sollen in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Wachstum

Regierungserklärung zum Shutdown – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir helfen denen, die vom Shutdown besonders betroffen sind

Region/Mainz, 15.12.2020 – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat heute in einer Regierungserklärung das Parlament informiert. Sie wendete sich dabei auch direkt an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer. Die Landesregierung unterstütze diejenigen, die in der schwierigen Phase des Shutdowns besonders belastet sind: Diejenigen, die Türen für Besucher und Publikum schließen müssen, genauso wie Eltern, Kinder und Jugendliche, denen Fernunterricht vieles abverlange. „Unsere Strategie hat drei Schwerpunkte.

Erstens: Wir schützen die älteren Menschen. Zweitens: Wir begleiten unsere Kinder und Jugendlichen so gut wie möglich durch die Krise. Und drittens tun wir alles, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Shutdown vom 16. Dezember bis 10. Januar

Der Shutdown ab dem 16.12.2020 sei so bitter wie notwendig, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, weil auch in Rheinland-Pfalz immer mehr Menschen an und mit COVID-19 sterben und immer mehr Menschen auch schwer an COVID-19 erkranken. „Je höher diese Zahl wird, desto kritischer gestaltet sich die Situation in den Krankenhäusern“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. „Ab morgen werden wesentliche Bereiche des öffentlichen Lebens, des Handels und des Wirtschaftens geschlossen oder zumindest deutlich eingeschränkt.“ Das Datum 10. Januar sei nicht willkürlich gewählt, vielmehr schreibe das Infektionsschutzgesetz eine 4-wöchige Begrenzung von Maßnahmen solcher Tragweite vor. „Erst an Weihnachten sehen wir die Ansteckungen von heute. Und eine Entspannung in den Krankenhäusern ist frühestens für Mitte Januar zu erwarten. Wir alle müssen uns klarmachen: Wir kämpfen leider noch immer mitten in der zweiten Welle. Wir gehen nicht davon aus, dass sich der Alltag danach wieder schlagartig normalisiert“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Landesregierung unterstützt Testungen in Heimen

Kleine Teams sollen das Personal bei den Testungen zusätzlich unterstützen. So können auch Besucherinnen und Besucher in den Regionen mit erhöhter Inzidenz für mehr Sicherheit getestet werden. Rettungs- und Hilfsorganisationen könnten hier helfen, dazu ist die Landesregierung in Gesprächen. „Sobald der erste Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir in Rheinland-Pfalz mit mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen mit den Impfungen beginnen“, versicherte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Denn die rund 40.000 Menschen in den Alten- und Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz seien besonders gefährdet. „Deshalb unterstützen wir die Alten- und Pflegeheime mit besonderen Maßnahmen. Rheinland-Pfalz hat umgehend die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass in den Einrichtungen die Mitarbeitenden einmal in der Woche, in Hotspots zweimal wöchentlich getestet werden müssen. Die Bewohner und Bewohnerinnen haben einmal in der Woche die Möglichkeit zum Test.“

Schulen und Kita sind offen für Eltern und Kinder, die Betreuung benötigen

„Junge Menschen und ihre Familien zu unterstützen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Auch in dieser schwierigen Zeit lassen wir die Eltern und Kinder, die Betreuung und Unterstützung benötigen, nicht alleine. Nicht die vielen Menschen, die arbeiten und so unser Land am Laufen halten. Auch Alleinerziehende und die, die beengt wohnen, bekommen unsere Unterstützung, damit ihre Kinder auch im Shutdown gut und sicher betreut sind. Kein Kind soll Verlierer der Pandemie werden. Das heißt konkret: Gestern und heute war Zeit für Lehrer und Lehrerinnen, mit ihren Schülern zu besprechen, was sie brauchen für den Fernunterricht nach den Weihnachtsferien. Mittwoch, Donnerstag und Freitag bleiben Lehrer und Lehrerinnen in der Schule, um für die Schüler und Schülerinnen da zu sein, die nicht zu Hause bleiben können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Zu den Kitas sagte sie weiter: „Wir müssen für die Kleinen eine gute und sichere Betreuung gewährleisten. Dass die Kitas während dieser nie dagewesenen Lage weiter offen sein können, verdanken wir ganz besonders den Fachkräften. Das hohe Engagement und die große Professionalität, mit denen sie seit Beginn der Pandemie dazu beitragen, dass unsere Kinder weiterhin frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung erfahren, ist außerordentlich. Für diese Arbeit bedanken wir uns von Herzen.“

Arbeitsplätze und Wirtschaft sichern

Der harte Shutdown führe dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche bis ins nächste Jahr hinein erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssten. Für die betroffenen Unternehmen, Soloselbständigen und selbständigen Angehörigen der Freien Berufe stelle der Bund die verbesserte Überbrückungshilfe III bereit, um Unternehmen und Beschäftigung zu sichern. Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen möglich gemacht werden. „Im Übrigen bitte ich die Bürger und Bürgerinnen: Bestellen Sie bei Ihrem örtlichen Einzelhandel. Unterstützen Sie die lokalen Geschäfte in Ihrer Umgebung. Die allermeisten bieten Abhol- oder Lieferservice an,“ appellierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen.

Perspektive ab dem 10. Januar

Die Landeregierung berate mit den Ländern und dem Bund, wie es nach dem 10. Januar weitergehen könnte. Aber eine verlässliche Prognose, wie hoch am 10. Januar die Neuinfektionen sind, könne niemand seriös abgeben. „Das Virus ist tückisch und zwingt uns dazu, auf nahe Sicht zu fahren. Wir werden uns in Rheinland-Pfalz bestmöglich auf verschiedene Szenarien vorbereiten – in engem Austausch mit unseren Partnern und Partnerinnen. Und selbstverständlich auch mit Ihnen als Abgeordnete,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Weihnachten stehe vor der Tür. Ein Fest, das nun ganz anders geplant werden müsse. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Wir sollten uns auch in dieser schwierigen Phase der Pandemie nicht von Furcht leiten lassen, sondern von der Zuversicht. Erinnern Sie sich an das Frühjahr und was Sie alle getan haben, um gemeinsam Corona unter Kontrolle zu bringen. Machen Sie es bitte wieder genauso. Rheinland-Pfalz steht zusammen, wenn es schwierig wird. Nur gemeinsam bekommen wir Corona unter Kontrolle. Und gemeinsam werden wir auch die Härten der nächsten Wochen bewältigen. Ich danke Ihnen!“

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Impulse

Vorverkauf für Klangwelle 2021 in Bad-Neuenahr heute gestartet: Tickets für 2020 sind auch für die Shows 2021 gültig

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.12.2020 – Neues Jahr, neue Klangwelle-Show: Heute, Dienstag, 15. Dezember, um 10 Uhr begann der Vorverkauf für die acht Klangwelle-Veranstaltungstage 2021. Wer Klangwelle-Tickets für das kommende Jahr zu Weihnachten verschenken möchte, hat also ab dem 15. Dezember die Möglichkeit, Tickets zu kaufen. Die einzigartige Show aus Wasser, Feuer, Laser, Licht und Musik wird im kommenden Jahr vom 7. bis 10. Oktober sowie 14. bis 17. Oktober Besucher im Kurpark Bad Neuenahr begeistern. Für alle, die die Show gerne bequem auf einem Sitzplatz sehen möchten, gibt es eine gute Nachricht: 2021 wird eine deutlich größere Fläche bestuhlt sein als bisher.

Die Klangwelle begeistert jährlich Besucher im Kurpark Bad Neuenahr. Foto: Copyright: © Dominik Ketz

„Nachdem wir die Klangwelle 2020 schweren Herzens aufgrund der Corona-Pandemie absagen mussten, blicken wir positiv in das neue Jahr und freuen uns darauf, unseren Gästen dann wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können“, sagen Christian Senk und Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Mehr Sitzplätze vor dem Showbecken

Beliebt waren in den vergangenen Jahren die Sitzplätze am großen Kurpark-Springbrunnen, der ebenfalls als Becken für die Klangwelle-Show diente. Dieser wird 2021 im Rahmen der Umbaumaßnahmen im Kurpark für die Landesgartenschau 2022 verlegt, wodurch sich vor dem großen Showbecken mehr Platz für Sitzmöglichkeiten ergeben.

Angeboten werden Tickets in den drei Kategorien „Stehplätze“, „Sitzplätze am Showbecken“ und „KlangLounge Parterre“. Tickets zum Preis ab 15,20 Euro sind online erhältlich unter www.die-klangwelle.de, können telefonisch unter 0228-50 20 10 bei Bonnticket bestellt oder bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erworben werden. Kultur- und Gästekarten-Inhaber erhalten Sonderkonditionen. Die Sitzplätze am Showbecken sind nummeriert, aber nicht überdacht. In der KlangLounge Parterre genießen die Besucher auf der erhöhten und überdachten Terrasse einen hervorragenden Blick auf die Show. Das Obergeschoss der KlangLounge steht für Firmenveranstaltungen und Exklusiv-Events zur Verfügung. Das Eventgelände im Kurpark öffnet jeweils um 18 Uhr mit einem breiten gastronomischen Angebot und einem musikalischen Vorprogramm, bevor um 20 Uhr die Show beginnt.

 Tickets für 2020 auch 2021 gültig

2020 konnte die Klangwelle-Show aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Wer sich für 2020 ein Klangwelle-Ticket gesichert hatte, kann damit nun die Klangwelle 2021 besuchen. Denn die Tickets behalten für den jeweiligen Abend am zweiten und dritten Oktober-Wochenende 2021 ihre Gültigkeit. Ein Beispiel: Mit einem Ticket, das für Samstag, 10. Oktober 2020, ausgestellt wurde, können Ticketinhaber die Show am Samstag, 9. Oktober 2021, besuchen.

Sollten Ticketinhaber an dem neuen Datum 2021 verhindert sein, kann die Eintrittskarte auf einen anderen verfügbaren Termin oder eine andere Kategorie umgebucht werden. Bei einer Umbuchung innerhalb der gebuchten Preiskategorie fallen keine zusätzlichen Kosten an. Wurde das Ticket online gebucht, kann einfach ein Umbuchungswunsch zusammen mit den eingescannten Eintrittskarten per E-Mail an order@derticketservice.de gesendet werden. Wurde die Eintrittskarte in einer der Vorverkaufsstellen erworben, können sich Ticketinhaber an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden. Sie müssen lediglich die Original-Eintrittskarte vorweisen und können dann entsprechend umbuchen. Die Marketing GmbH bittet darum, die Tickets möglichst bis zum 30. Juni 2021 umbuchen zu lassen.

Aufgrund der Übertragung von Tickets aus 2020 für die Veranstaltung 2021 ist es möglich, dass nicht mehr alle Kategorien an allen Veranstaltungstagen 2021 verfügbar sind.

Weitere Informationen zu Tickets unter www.die-klangwelle.de

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200 Schoko-Nikoläuse für Kindergärten

Kall, 15.12.2020 – Überraschung des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier für die drei Kindergärten im Kaller Ortskern: Die Vorstandsmitglieder Peter Berbuir und Reiner Züll überbrachten am Montagmorgen rund 200 Schokoladen-Nikoläuse an das Familienzentrum „Kindergarten Grünschnabel“, an den Kindergarten „Kallbachfrösche“ und an den integrativen Kindergarten „St. Nikolaus“.

Im integrativen Kindergarten St. Nikolas bedankt sich die Leiterin Heidi Zander für die süßen Geschenke. Ihre Schützlinge schmücken seit Jahren vor dem Weihnachtsmarkt im Saal Gier den Tannenbaum mit selbst gebasteltem Christbaumschmuck. Foto: Angelika Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Aktion hatte den Hintergrund, dass der alljährliche Weihnachtsmarkt im Gasthaus Gier in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. Bei den bisherigen Märkten war stets der Nikolaus anwesend gewesen, um die Kinder mit süßen Sachen zu beschenken. Damit die Kaller Kinder dennoch nicht auf kleine Geschenke verzichten müssen, entschied sich der Verein, den Kindergartenkindern die Schoko-Nikoläuse in die Kitas hinzubringen.

Mit Abstand und Maske übergaben die Gier-Vorstandsmitglieder die Schoko-Präsente an die Kindergärtnerinnen. Foto: Angelika Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit Abstand und Maske übergaben die Vorstandsmitglieder die Nikoläuse an die Kita-Mitarbeiterinnen, die die süßen Gaben anschließend an die Kinder weitergaben.

Besonders im integrativen Kindergarten St. Nikolaus war man enttäuscht gewesen, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden konnte. Seit Bestehen des Gier-Weihnachtsmarktes hatten die Kinder dieser Kita stets das Schmücken des Weihnachtsbaumes im Saal Gier übernommen und dafür eigenen Schmuck hergestellt. Bei der Übergabe der Nikoläuse zeigte sich Kita-Leiterin Heidi Zander zuversichtlich, dass de Kinder den Baum im nächsten Jahr wieder schmücken können.

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Landkreis Mayen-Koblenz will auch künftig Gemeinschafts-Klinikum finanziell unterstützen

Region/Mayen/Koblenz, 15.12.2020 – In seiner gestrigen Sitzung hat der Kreistag des Landkreises Mayen-Koblenz wichtige Entscheidungen getroffen. Es wurde beschlossen, als einer der Gesellschafter dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) im Falle von eventuell auftretenden Liquiditätslücken im Schulterschluss mit der Stadt Koblenz zur Seite zu stehen. Mit bis zu 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landkreises kann im Bedarfsfall die Zahlungssicherheit des für die Region unverzichtbaren medizinischen Maximalversorgers bis Ende März 2023 gesichert werden.

„Der Landkreis hat mit dem Beschluss eindrucksvoll deutlich gemacht, dass er als starker Gesellschafter auch in den kommenden Jahren Verantwortung übernimmt. Das garantiert die weiterhin verlässliche und kompetente Gesundheitsversorgung für die Menschen in unserer Region. Wir nehmen die Aufgabe der Daseinsfürsorge sehr ernst und darauf haben unsere Bürger einen Anspruch“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist.

Nachdem Anfang 2020 dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Darlehen durch alle Gesellschafter in Höhe von insgesamt 8,2 Millionen Euro gewährt und mit der Sana Kliniken AG ein kompetentes Management gewonnen werden konnten, hat sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns stabilisiert. „Wir sind als Landkreis zuversichtlich, dass sich der Konzern verantwortungsvoll und zukunftsfähig fortentwickeln wird. Das ist ein wichtiges Signal für die 4.000 Mitarbeiter sowie jährlich 170.000 Patienten, die ihr Vertrauen in die Gesundheitsstandorte des Gemeinschaftsklinikums setzen“, betont Burkhard Nauroth.

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evm-Kundenzentrum Gerolstein schließt bis 10. Januar: Energieversorger ist weiterhin erreichbar – Videoberatung als neuer Service

Gerolstein/Region/Koblenz, 15.12.2020 – Die 14 Kundenzentren der Energieversorgung Mittelrhein (evm) bleiben in der Zeit vom 16. Dezember bis 10. Januar geschlossen. Davon ist auch der Standort in Gerolstein betroffen. Die evm setzt damit die Vorgaben im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie um.

„Selbstverständlich steht unser Kundenservice weiter allen zur Verfügung“, betont evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom und verweist auf die zahlreichen Kontaktmöglichkeiten, die den Kunden und Interessenten angeboten werden. Am einfachsten funktioniert der telefonische Kontakt über 0261 402-11111. Gerade in der aktuellen Phase stellt ein neues Beratungsangebot eine perfekte Alternative zum Besuch im Kundenzentrum dar: Die evm bietet neuerdings eine Videoberatung an. Unter www.evm.de/videoberatung lässt sich bequem online ein Termin vereinbaren.

Zahlreiche Anliegen lassen sich auch bequem über das Kundenportal erledigen, das über www.evm.de/kundenportal erreichbar ist. Darüber hinaus können sich Kunden auch über das Kontaktformular auf der Internetseite, über WhatsApp, Fax oder E-Mail an serviceteam@evm.de an die Energieversorgung Mittelrhein wenden.

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BUNGERT: Gesundheit und Sicherheit statt Umsatz

Wittlich, 15.12.2020 – Die Modeabteilung im BUNGERT-Obergeschoss wird zum 16. Dezember bis zum Ende des Lockdowns geschlossen. Obwohl die aktuelle Corona-Verordnung bei Einkaufszentren, die überwiegend Lebensmittel verkaufen, auch die Möglichkeit bietet, das Gesamtsortiment weiterhin anzubieten.

Winfried und Matthias Bungert, Inhaber eines der größten familiengeführten Einkaufszentren in Deutschland, verzichten dennoch auf eine weitere Öffnung des Modebereichs: „Wir unternehmen alles, um unsere Kunden und Mitarbeiter in diesen herausfordernden Zeiten zu schützen. Wir wollen aktiv mitwirken, um die Infektionszahlen zu senken. Aus unserer Verantwortung für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Kunden, nutzen wir daher auch keine legalen Schlupflöcher in der Corona-Verordnung. Gesundheit und Sicherheit sind im Augenblick wichtiger, als Umsatzziele zu erreichen“, betonen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter.

Der Kassenbereich im Obergeschoss bleibt geöffnet, um bestellte Ware abholen und um Geschenkgutscheine erwerben zu können. Dies natürlich strikt gemäß den Corona-Hygienevorschriften.

„Wir hoffen, dass mit dem verschärften Lockdown und dem Beginn der Impfungen die Fallzahlen gesenkt werden können und wir im Verlauf des kommenden Jahres wieder etwas mehr Normalität erleben dürfen. Hieran wirken wir gerne mit“, versichern Winfried und Matthias Bungert.

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Weihnachtsgrüße aus dem Rathaus von der Mayener Stadtspitze

Mayen, 15.12.2020 – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 2020 neigt sich dem Ende zu – ein ganz besonderes Jahr, ein Jahr, welches uns vielleicht vorkommt wie eines der längsten. Auch das nahende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel können wir nicht im gewohnten Maße mit all unseren Lieben genießen. Die Corona-Pandemie macht auch vor den Feiertagen leider nicht halt.

Und doch möchten wir Sie dazu aufrufen, aus diesen Tagen das Beste zu machen. Besinnen Sie sich auf das Wesentliche, genießen Sie die Entschleunigung und das etwas mehr an Ruhe, welches mit den Beschränkungen einhergeht.

Ihren Liebsten können Sie trotzdem ein schönes Fest bescheren, treffen Sie sich virtuell, versenden Sie Weihnachtskarten oder Geschenke per Post. Und apropos Geschenke, kaufen Sie diese doch am besten lokal, wo möglich, bzw. nutzen Liefer-, Bestell- und Abholdienste vor Ort. Nur so können wir gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Innenstädte auch nach der Pandemie noch liebens- und lebenswert sind.

Wir müssen auf das blicken, was uns miteinander verbindet, anstatt auf das, was uns scheinbar voneinander trennt.

 In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Lieben und möchten herzlich danke sagen, all denjenigen, die sich das ganze Jahr für unsere Stadt und unsere Mitmenschen eingesetzt haben, egal ob im Lichte der Öffentlichkeit oder still im Verborgenen. Ganz besonders jenen, die im Gesundheitswesen arbeiten oder sich dort ehrenamtlich engagiert haben.

Wir bitten Sie auch für das neue Jahr um Ihre engagierte Mitarbeit.

Überdies wünschen wir Ihnen ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2021, in welchem wir alle hoffentlich wieder zu mehr Normalität zurückkehren können. Lassen Sie uns das neue Jahr mit Optimismus beginnen und uns gemeinsam den kommenden Herausforderungen stellen.

Weihnachtliche Grüße

Ihre Mayener Stadtspitze

Oberbürgermeister Dirk Meid, Bürgermeister Bernhard Mauel und die Beigeordneten Natascha Lentes und Thomas Schroeder

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Quantensprung für die Zülpicher Feuerwehr – 1,1 Millionen Euro in Erneuerung des Fuhrparks investiert

Zülpich, 15.12.2020 – Es war fast so etwas wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, über das sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich jetzt freuen durften. Bei der Firma „WISS Feuerwehrfahrzeuge“ in Herbolzheim – etwa 30 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau gelegen – konnten Abordnungen der Löschgruppen Bessenich, Dürscheven, Mülheim-Wichterich, Ülpenich und Weiler in der Ebene jeweils ein neues Mehrzwecklöschfahrzeug (MLF) in Empfang nehmen.

Die neuen Mehrzwecklöschfahrzeuge basieren allesamt auf einem MAN vom Typ TGL 8.220 mit 8,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einem 220 PS starken Motor mit Automatikgetriebe. Sie verfügen jeweils über einen pneumatischen Lichtmast, einen fest eingebauten Stromgenerator, einen Wassertank mit fest eingebauter Pumpe sowie Frontblitzer und Heckwarner. Grafisch gestaltet wurden sie auf den Fahrzeugseiten mit dem neuen Logo der Zülpicher Feuerwehr, einer stilisierten Stadtsilhouette, sowie dem Slogan „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!“. In den genannten Löschgruppen ersetzen sie die Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF), die teilweise 25 bis 30 Jahre im Einsatz waren.

Rund 1,1 Millionen Euro hat die Stadt Zülpich in die Anschaffung dieser fünf Fahrzeuge investiert. Damit setzt die Stadt den Modernisierungskurs ihrer Feuerwehr kontinuierlich fort. Allein für das Jahr 2020 konnten rund 1,8 Millionen Euro für die Arbeit der Feuerwehr im Haushaltsplan veranschlagt werden. „Vor allem für die Kameraden vor Ort ist das eine tolle Sache“, freute sich Jörg Körtgen, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Zülpich. „Denn Wasser, Licht und Strom sind nun sofort auf dem Fahrzeug verfügbar. Im Vergleich zu den bisherigen Fahrzeugen ist das ein echter Quantensprung.“

Entsprechend groß wurde die Ankunft der neuen Feuerwehrfahrzeuge in den Ortsteilen „gefeiert“. In Bessenich zum Beispiel fuhr das neue MLF von den Klängen von „The Final Countdown“ und Wasserfontänen umrahmt am Feuerwehrgerätehaus vor. Dort sowie in Dürscheven und Ülpenich standen die daheim gebliebenen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden außerdem mit Fackeln Spalier. Und natürlich wurde die Ankunft der neuen Fahrzeuge in allen Orten mit großem Sirenengeheul kundgetan. „Wir haben lange auf diese Fahrzeuge warten müssen und sind froh, dass sie nun da sind“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Denn für Rat und Verwaltung hat es höchste Priorität, dass unsere Feuerwehr unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten kann.“

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Neuer Regionalförster brauchte 22 Jahre für 700 Meter

Gerolstein, 15.12.2020 – Simon Goeser arbeitet jetzt beim Forstamt Gerolstein, nur 700 Meter von seinem Geburtsort in Gerolstein entfernt. Die Aufgaben der Forstleute in Rheinland-Pfalz sind so schwierig und vielfältig wie wohl noch nie in der 300-jährigen Geschichte der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland. Der Wald dient längst nicht mehr nur als reiner Holzlieferant, die Ansprüche der Gesellschaft sind vielfältig. Naturnahe Wälder sind ein Garant für die Artenvielfalt und werden von zahlreichen Besuchern in unterschiedlichsten Formen genutzt. Die wichtigste Aufgabe der Forstleute ist es, den Wald fit für den Klimawandel zu machen. „Für diese große Herausforderung brauchen wir gut ausgebildete und hochmotivierte Mitarbeiter*innen“, so Michael Schimper, Leiter des Forstamtes Gerolstein.

Simon Goeser ist seit Oktober Regionalförster in der Vulkaneifel. Nach dem Studium der Forstwirtschaft in Göttingen konnte Herr Goeser als Anwärter im Revier Gerolstein ein Jahr lang wichtige praktische Erfahrungen sammeln. „Ich bin Förster geworden, weil mir die Erhaltung unserer „grünen Lunge“ – dem Wald, am Herzen liegt. Die Gestaltung und die Entwicklung hin zu naturnahen Wäldern stehen dabei besonders im Fokus – denn nur naturnahe Wälder werden zukunftsfähig und klimastabil sein. Die Entscheidungen, die ich heute treffe, sind noch in mehr als 100 Jahren spürbar. Diese Verantwortung, welche insbesondere auch gesellschaftliche Ansprüche berücksichtigt, übernehme ich gerne!“ begründet Simon Goeser seine Entscheidung. Nach seiner erfolgreichen Anwärterprüfung wurde er sofort in den Dienst von Landesforsten Rheinland-Pfalz übernommen. „Wir sind froh, dass wir nach vielen Jahren der Personalreduzierung nun endlich wieder junge Menschen mit frischen Ideen einstellen können“, so Sebastian Metz, örtlicher Personalrat im Forstamt Gerolstein.

Zu den Aufgaben des Regionalförsters zählt unter anderem auch die Organisation der Jagd im Staatswald. Die Jagd spielt für eine gelungene Verjüngung der Wälder die entscheidende Rolle. „Nur dann, wenn die Wilddichte es zulässt, wächst ein artenreicher und stabiler Wald ohne teure Schutzmaßnahmen heran“, so Amtsleiter Michael Schimper. Außerdem müssen die Pflanzungen von ca. 100.000 Bäumen organisiert werden. „Durch die Trockenheit der letzten Jahre haben wir sehr viele Schadflächen. Dort, wo sich der Wald nicht durch natürliche Verjüngung selber entwickelt, müssen wir noch nachhelfen“, erläutert Simon Goeser.

So leistet er zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen in ganz Rheinland-Pfalz eine wichtige Zukunftsaufgabe.