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Landkreis Mayen-Koblenz will auch künftig Gemeinschafts-Klinikum finanziell unterstützen

Region/Mayen/Koblenz, 15.12.2020 – In seiner gestrigen Sitzung hat der Kreistag des Landkreises Mayen-Koblenz wichtige Entscheidungen getroffen. Es wurde beschlossen, als einer der Gesellschafter dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) im Falle von eventuell auftretenden Liquiditätslücken im Schulterschluss mit der Stadt Koblenz zur Seite zu stehen. Mit bis zu 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landkreises kann im Bedarfsfall die Zahlungssicherheit des für die Region unverzichtbaren medizinischen Maximalversorgers bis Ende März 2023 gesichert werden.

„Der Landkreis hat mit dem Beschluss eindrucksvoll deutlich gemacht, dass er als starker Gesellschafter auch in den kommenden Jahren Verantwortung übernimmt. Das garantiert die weiterhin verlässliche und kompetente Gesundheitsversorgung für die Menschen in unserer Region. Wir nehmen die Aufgabe der Daseinsfürsorge sehr ernst und darauf haben unsere Bürger einen Anspruch“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist.

Nachdem Anfang 2020 dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Darlehen durch alle Gesellschafter in Höhe von insgesamt 8,2 Millionen Euro gewährt und mit der Sana Kliniken AG ein kompetentes Management gewonnen werden konnten, hat sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns stabilisiert. „Wir sind als Landkreis zuversichtlich, dass sich der Konzern verantwortungsvoll und zukunftsfähig fortentwickeln wird. Das ist ein wichtiges Signal für die 4.000 Mitarbeiter sowie jährlich 170.000 Patienten, die ihr Vertrauen in die Gesundheitsstandorte des Gemeinschaftsklinikums setzen“, betont Burkhard Nauroth.

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evm-Kundenzentrum Gerolstein schließt bis 10. Januar: Energieversorger ist weiterhin erreichbar – Videoberatung als neuer Service

Gerolstein/Region/Koblenz, 15.12.2020 – Die 14 Kundenzentren der Energieversorgung Mittelrhein (evm) bleiben in der Zeit vom 16. Dezember bis 10. Januar geschlossen. Davon ist auch der Standort in Gerolstein betroffen. Die evm setzt damit die Vorgaben im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie um.

„Selbstverständlich steht unser Kundenservice weiter allen zur Verfügung“, betont evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom und verweist auf die zahlreichen Kontaktmöglichkeiten, die den Kunden und Interessenten angeboten werden. Am einfachsten funktioniert der telefonische Kontakt über 0261 402-11111. Gerade in der aktuellen Phase stellt ein neues Beratungsangebot eine perfekte Alternative zum Besuch im Kundenzentrum dar: Die evm bietet neuerdings eine Videoberatung an. Unter www.evm.de/videoberatung lässt sich bequem online ein Termin vereinbaren.

Zahlreiche Anliegen lassen sich auch bequem über das Kundenportal erledigen, das über www.evm.de/kundenportal erreichbar ist. Darüber hinaus können sich Kunden auch über das Kontaktformular auf der Internetseite, über WhatsApp, Fax oder E-Mail an serviceteam@evm.de an die Energieversorgung Mittelrhein wenden.

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Wirtschaft

BUNGERT: Gesundheit und Sicherheit statt Umsatz

Wittlich, 15.12.2020 – Die Modeabteilung im BUNGERT-Obergeschoss wird zum 16. Dezember bis zum Ende des Lockdowns geschlossen. Obwohl die aktuelle Corona-Verordnung bei Einkaufszentren, die überwiegend Lebensmittel verkaufen, auch die Möglichkeit bietet, das Gesamtsortiment weiterhin anzubieten.

Winfried und Matthias Bungert, Inhaber eines der größten familiengeführten Einkaufszentren in Deutschland, verzichten dennoch auf eine weitere Öffnung des Modebereichs: „Wir unternehmen alles, um unsere Kunden und Mitarbeiter in diesen herausfordernden Zeiten zu schützen. Wir wollen aktiv mitwirken, um die Infektionszahlen zu senken. Aus unserer Verantwortung für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Kunden, nutzen wir daher auch keine legalen Schlupflöcher in der Corona-Verordnung. Gesundheit und Sicherheit sind im Augenblick wichtiger, als Umsatzziele zu erreichen“, betonen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter.

Der Kassenbereich im Obergeschoss bleibt geöffnet, um bestellte Ware abholen und um Geschenkgutscheine erwerben zu können. Dies natürlich strikt gemäß den Corona-Hygienevorschriften.

„Wir hoffen, dass mit dem verschärften Lockdown und dem Beginn der Impfungen die Fallzahlen gesenkt werden können und wir im Verlauf des kommenden Jahres wieder etwas mehr Normalität erleben dürfen. Hieran wirken wir gerne mit“, versichern Winfried und Matthias Bungert.

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Weihnachtsgrüße aus dem Rathaus von der Mayener Stadtspitze

Mayen, 15.12.2020 – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 2020 neigt sich dem Ende zu – ein ganz besonderes Jahr, ein Jahr, welches uns vielleicht vorkommt wie eines der längsten. Auch das nahende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel können wir nicht im gewohnten Maße mit all unseren Lieben genießen. Die Corona-Pandemie macht auch vor den Feiertagen leider nicht halt.

Und doch möchten wir Sie dazu aufrufen, aus diesen Tagen das Beste zu machen. Besinnen Sie sich auf das Wesentliche, genießen Sie die Entschleunigung und das etwas mehr an Ruhe, welches mit den Beschränkungen einhergeht.

Ihren Liebsten können Sie trotzdem ein schönes Fest bescheren, treffen Sie sich virtuell, versenden Sie Weihnachtskarten oder Geschenke per Post. Und apropos Geschenke, kaufen Sie diese doch am besten lokal, wo möglich, bzw. nutzen Liefer-, Bestell- und Abholdienste vor Ort. Nur so können wir gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Innenstädte auch nach der Pandemie noch liebens- und lebenswert sind.

Wir müssen auf das blicken, was uns miteinander verbindet, anstatt auf das, was uns scheinbar voneinander trennt.

 In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Lieben und möchten herzlich danke sagen, all denjenigen, die sich das ganze Jahr für unsere Stadt und unsere Mitmenschen eingesetzt haben, egal ob im Lichte der Öffentlichkeit oder still im Verborgenen. Ganz besonders jenen, die im Gesundheitswesen arbeiten oder sich dort ehrenamtlich engagiert haben.

Wir bitten Sie auch für das neue Jahr um Ihre engagierte Mitarbeit.

Überdies wünschen wir Ihnen ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2021, in welchem wir alle hoffentlich wieder zu mehr Normalität zurückkehren können. Lassen Sie uns das neue Jahr mit Optimismus beginnen und uns gemeinsam den kommenden Herausforderungen stellen.

Weihnachtliche Grüße

Ihre Mayener Stadtspitze

Oberbürgermeister Dirk Meid, Bürgermeister Bernhard Mauel und die Beigeordneten Natascha Lentes und Thomas Schroeder

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Quantensprung für die Zülpicher Feuerwehr – 1,1 Millionen Euro in Erneuerung des Fuhrparks investiert

Zülpich, 15.12.2020 – Es war fast so etwas wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, über das sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich jetzt freuen durften. Bei der Firma „WISS Feuerwehrfahrzeuge“ in Herbolzheim – etwa 30 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau gelegen – konnten Abordnungen der Löschgruppen Bessenich, Dürscheven, Mülheim-Wichterich, Ülpenich und Weiler in der Ebene jeweils ein neues Mehrzwecklöschfahrzeug (MLF) in Empfang nehmen.

Die neuen Mehrzwecklöschfahrzeuge basieren allesamt auf einem MAN vom Typ TGL 8.220 mit 8,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einem 220 PS starken Motor mit Automatikgetriebe. Sie verfügen jeweils über einen pneumatischen Lichtmast, einen fest eingebauten Stromgenerator, einen Wassertank mit fest eingebauter Pumpe sowie Frontblitzer und Heckwarner. Grafisch gestaltet wurden sie auf den Fahrzeugseiten mit dem neuen Logo der Zülpicher Feuerwehr, einer stilisierten Stadtsilhouette, sowie dem Slogan „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!“. In den genannten Löschgruppen ersetzen sie die Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF), die teilweise 25 bis 30 Jahre im Einsatz waren.

Rund 1,1 Millionen Euro hat die Stadt Zülpich in die Anschaffung dieser fünf Fahrzeuge investiert. Damit setzt die Stadt den Modernisierungskurs ihrer Feuerwehr kontinuierlich fort. Allein für das Jahr 2020 konnten rund 1,8 Millionen Euro für die Arbeit der Feuerwehr im Haushaltsplan veranschlagt werden. „Vor allem für die Kameraden vor Ort ist das eine tolle Sache“, freute sich Jörg Körtgen, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Zülpich. „Denn Wasser, Licht und Strom sind nun sofort auf dem Fahrzeug verfügbar. Im Vergleich zu den bisherigen Fahrzeugen ist das ein echter Quantensprung.“

Entsprechend groß wurde die Ankunft der neuen Feuerwehrfahrzeuge in den Ortsteilen „gefeiert“. In Bessenich zum Beispiel fuhr das neue MLF von den Klängen von „The Final Countdown“ und Wasserfontänen umrahmt am Feuerwehrgerätehaus vor. Dort sowie in Dürscheven und Ülpenich standen die daheim gebliebenen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden außerdem mit Fackeln Spalier. Und natürlich wurde die Ankunft der neuen Fahrzeuge in allen Orten mit großem Sirenengeheul kundgetan. „Wir haben lange auf diese Fahrzeuge warten müssen und sind froh, dass sie nun da sind“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Denn für Rat und Verwaltung hat es höchste Priorität, dass unsere Feuerwehr unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten kann.“

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Neuer Regionalförster brauchte 22 Jahre für 700 Meter

Gerolstein, 15.12.2020 – Simon Goeser arbeitet jetzt beim Forstamt Gerolstein, nur 700 Meter von seinem Geburtsort in Gerolstein entfernt. Die Aufgaben der Forstleute in Rheinland-Pfalz sind so schwierig und vielfältig wie wohl noch nie in der 300-jährigen Geschichte der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland. Der Wald dient längst nicht mehr nur als reiner Holzlieferant, die Ansprüche der Gesellschaft sind vielfältig. Naturnahe Wälder sind ein Garant für die Artenvielfalt und werden von zahlreichen Besuchern in unterschiedlichsten Formen genutzt. Die wichtigste Aufgabe der Forstleute ist es, den Wald fit für den Klimawandel zu machen. „Für diese große Herausforderung brauchen wir gut ausgebildete und hochmotivierte Mitarbeiter*innen“, so Michael Schimper, Leiter des Forstamtes Gerolstein.

Simon Goeser ist seit Oktober Regionalförster in der Vulkaneifel. Nach dem Studium der Forstwirtschaft in Göttingen konnte Herr Goeser als Anwärter im Revier Gerolstein ein Jahr lang wichtige praktische Erfahrungen sammeln. „Ich bin Förster geworden, weil mir die Erhaltung unserer „grünen Lunge“ – dem Wald, am Herzen liegt. Die Gestaltung und die Entwicklung hin zu naturnahen Wäldern stehen dabei besonders im Fokus – denn nur naturnahe Wälder werden zukunftsfähig und klimastabil sein. Die Entscheidungen, die ich heute treffe, sind noch in mehr als 100 Jahren spürbar. Diese Verantwortung, welche insbesondere auch gesellschaftliche Ansprüche berücksichtigt, übernehme ich gerne!“ begründet Simon Goeser seine Entscheidung. Nach seiner erfolgreichen Anwärterprüfung wurde er sofort in den Dienst von Landesforsten Rheinland-Pfalz übernommen. „Wir sind froh, dass wir nach vielen Jahren der Personalreduzierung nun endlich wieder junge Menschen mit frischen Ideen einstellen können“, so Sebastian Metz, örtlicher Personalrat im Forstamt Gerolstein.

Zu den Aufgaben des Regionalförsters zählt unter anderem auch die Organisation der Jagd im Staatswald. Die Jagd spielt für eine gelungene Verjüngung der Wälder die entscheidende Rolle. „Nur dann, wenn die Wilddichte es zulässt, wächst ein artenreicher und stabiler Wald ohne teure Schutzmaßnahmen heran“, so Amtsleiter Michael Schimper. Außerdem müssen die Pflanzungen von ca. 100.000 Bäumen organisiert werden. „Durch die Trockenheit der letzten Jahre haben wir sehr viele Schadflächen. Dort, wo sich der Wald nicht durch natürliche Verjüngung selber entwickelt, müssen wir noch nachhelfen“, erläutert Simon Goeser.

So leistet er zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen in ganz Rheinland-Pfalz eine wichtige Zukunftsaufgabe.

 

 

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Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir sind bereit“ – Kreis Dürener Impfzentrum startklar

Düren, 15.12.2020 – Das Impfzentrum des Kreises Düren kann an den Start gehen. „Wir sind bereit“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn gestern (14.12.) bei der Vorstellung der Räume im ehemaligen Telekom-Gebäude in Düren. „Wir könnten ab morgen mit den Impfungen für die Menschen im Kreis Düren beginnen, wenn ein Impfstoff zur Verfügung stehen würde“, sagte der Landrat.

Dies ist aber nicht der Fall, da in Deutschland bislang noch kein Impfstoff zugelassen ist. „Wir hoffen alle, dass die Genehmigung so schnell wie möglich erteilt wird“, sagte Wolfgang Spelthahn.

Das Land hatte die Vorgabe gemacht, dass die Impfzentren in NRW bis zum 15. Dezember startbereit sein müssen. „Uns ist es gelungen, in kurzer Zeit alles fertigzustellen“, betonte der Landrat und sprach von einer „rekordverdächtigen Zeit“. Für den Start stehen vier Impfstraßen, also unterschiedliche Bereiche für Impfungen, zur Verfügung. Pro Tag können rund 1000 Menschen geimpft werden. Die Kapazitäten sind ausbaufähig – auf neun Impfstraßen und mehr als 2000 Bürger, die sich dann täglich impfen lassen können.

Im Impfzentrum werden zu Beginn gut zehn Fachkräfte arbeiten. Darunter fallen Ärzte und medizinisches Fachpersonal sowie Organisationskräfte des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes.

Wenn der Impfstoff zur Verfügung steht, werden nach jetzigem Stand zunächst die Risikopatienten, also Menschen in Pflege- und Senioreneirichtungen, geimpft (Bewohner und Personal). Im Kreis Düren sind dies zusammen knapp 7000 Menschen. Wie der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler, sagte, geht der Kreis zunächst davon aus, etwa 15 000 Impfdosen zu erhalten. Da die Impfung in einem Abstand von drei Wochen zwei Mal erfolgen muss, könnten 7500 Bürger geimpft werden. Nach den Senioren- und Pflegeeinrichtungen könnte das Personal in Krankenhäusern geimpft werden. Die Entscheidung, mit welcher Priorität geimpft wird, steht noch aus.

Im Kreis Düren werden parallel fünf mobile Teams unterwegs sein, um Menschen zu impfen, die das frühere Telekom-Gebäude nicht selbstständig aufsuchen können. Sie werden zum Start vor allem die 46 Pflege- und Seniorenheime im Kreisgebiet aufsuchen.

Das medizinische Personal wird im Impfzentrum des Kreises Düren von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Kreis Düren gestellt. Dr. Gerd-Rüdiger Wasmuth, der medizinische Leiter des Impfzentrums (KV), sprach von einer „guten Zusammenarbeit“ aller Akteure. Dieser Einschätzung schlossen sich Rolf Corda (Malteser) und Daniel Braun (DRK) an.

Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz beim Kreis Düren, war unter anderem für die Standortsuche, die Koordination und den Aufbau des Zentrums verantwortlich. Neben dem Telekom-Gebäude waren auch die Arena Kreis Düren und der Annakirmesplatz im Gespräch. Letztlich gaben die gute Lage und die baulichen Voraussetzungen des Ausschlag. Wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte, werde das Gebäude bewacht, um einen reibungsvollen Ablauf der Impfungen sicherzustellen.

Wenn genau feststeht, mit welcher Priorität die Menschen geimpft werden, erfolgt eine Terminvergabe über die Rufnummer 116 117. Bürger, die sich impfen lassen möchten, können sich dann dort melden. Neben dem Impfzentrum soll zu einem späteren Zeitpunkt auch in Hausarztpraxen geimpft werden. „Sobald wir wissen, in welcher Reihenfolge die Menschen geimpft werden sollen, werden wir umfänglich informieren“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Wirtschaft

Die KSK Ahrweiler will bis 2035 CO2-neutral sein

Ahrweiler, 15.12.2020 – Mit einer „Selbstverpflichtung für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Kreissparkasse Ahrweiler die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.

 Die Kreissparkasse Ahrweiler intensiviert ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und hält dies in einer Selbstverpflichtung, die sie vor wenigen Tagen unterzeichnet hat, fest. Darin verpflichtet sich die Kreissparkasse, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen.

„Wir wollen unser Nachhaltigkeitsengagement nachvollziehbar und transparent machen. Unsere Kunden sollen wissen, dass sie bei uns Angebote zur nachhaltigen Finanzierung bekommen und dass auch die Sparkasse selbst immer nachhaltiger wird“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Ausgangspunkt der Selbstverpflichtung ist das Pariser Klimaschutzabkommen. Darin setzen sich Staaten weltweit das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius zu begrenzen – möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. „Wenn wir als Gesellschaft weiter selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir auch die ökologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens schützen. Und zwar jetzt – nicht erst morgen“ so Dieter Zimmermann weiter.

Laut den Pariser Klimazielen ist die Fähigkeit, mit Veränderungen des Klimawandels besser umgehen zu können, genauso wichtig wie die Verringerung von Treibhausgasemissionen. „Unternehmen, die bei diesem Wandel noch am Anfang stehen, wollen wir bei ihren Anpassungsinvestitionen gezielt unterstützen“ so Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler. „Auch unsere privaten Kunden können konkret etwas tun, indem sie nachhaltige Wertpapiere aus unserem Portfolio in ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen und so eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft stärken“.

Die kommunalen Träger der Kreissparkasse Ahrweiler begrüßen die Initiative des Vorstands. „Es ist unternehmerisch wichtig, ökologisch zu denken. Es ist sozial verantwortlich, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen“ bekräftigte Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler und Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler. „Eine gute Balance aus ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit passt sehr gut zur Sparkasse und kann vor Ort viel bewirken.“

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Tourismus

Weihnachtsbaum mit Vinzi‘s frechen Ferkeln in der Tourist-Information Wittlich

Wittlich, 15.12.2020 – Der Weihnachtsbaum mit Vinzi`s frechen Ferkeln in der Tourist-Information am Marktplatz in Wittlich ist fertig geschmückt! Die feschen kleinen Ferkel-Weihnachtskugeln mit den lustigen Namen Frida, Franzi, Franz und Ferdi sind jede für sich ein Unikat und liebevoll von Hand bemalt und gefertigt.

Der Weihnachtsbaum mit Vinzi`s frechen Ferkeln in der Tourist-Information am Marktplatz in Wittlich ist fertig geschmückt. Foto: Nicole Baller

Die Schweinchenkugeln gibt es in drei verschiedenen Größen ab 4,50 Euro pro Weihnachtskugel mit verschiedenen verschmitzten Schweinchengesichtern. Auf geht es in eine SAUschöne Zeit mit der man auch noch Gutes tut: von jeder verkauften „freche Ferkel“-Kugel geht 1 Euro an den Kinderschutzbund Bernkastel –Wittlich.

Außerdem unterstützt die Tourist-Information den Verkauf von großen und kleinen Klötzchen an große und kleine Städtebauer für das schöne Projekt #die Klötzchenstadt der Schreinerei Drautzburg. Gegen eine Spende von 5 Euro / Klotz ist die Teilnahme am Städtebauprojekt gesichert und der Spaß kann beginnen. Alle Informationen zur Klötzchenstadt gibt es online auf www.drautzburg-art.de. Noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk? Von Taschen mit Wittlicher Motiven über die handgemalte Wittlicher Säubrennersage bis hin zum Schweinchen-Schmuck, der kleine Shop in der Tourist-Information hält die ein oder andere ausgefallene Geschenkidee bereit.

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Langjährige Ortsvorsteher wurden in der letzten Ratssitzung 2020 verabschiedet

Mechernich, 15.12.2020  – Bescheiden tritt Ferdinand Ley nach vorne. Kein Arme-nach-oben-recken, wie es Formel-Eins-Fahrer nach einem erfolgreichen Rennen auf dem Siegerpodest so gerne tun. Auch die Sektflasche schüttelt er nicht. Verdient hätte er es, denn der heute 83-Jährige hat als Ortsvorsteher von Berg Großartiges geleistet.

Ferdinand Ley kann auf eine lange Amtszeit zurückblicken. „Er hat dieses Amt im Dezember 1992 übernommen und scheidet im Dezember 2020 aus“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. 28 Jahre, in denen Ley als Dorfsheriff versöhnte, vermittelte, vorantrieb und voranging.

Dienstleister und Moderator

„Man ist als Ortsvorsteher im Prinzip Dienstleister und Moderator“, würdigte Schick das Wirken der scheidenden Ehrenbeamten. Sie stünden nicht selten zwischen Stühlen oder zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Rat. Außerdem brauche man heutzutage in dieser Funktion ein dickeres Fell. „Ferdi“ habe nie vor Verantwortung zurückgeschreckt und seine Aufgabe ernst genommen und ausgefüllt.

Der Bürgermeister lobte die Arbeit der Dorfsheriffs grundsätzlich. „Ich mache meinen Job jetzt auch schon 21 Jahre. Ich weiß, wie wichtig und wie gut und wie erfolgreich die Arbeit unserer Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher in unseren Dörfern ist.“ Die Vielfalt der 44 Ortschaften mit unterschiedlicher Größe, eigenem Vereinsleben, unterschiedlichen Ansprüchen und Ortsvorstehern an der Spitze präge das Gesicht der Stadt.

Zu den Aufgaben der „Bürgermeister“ vor Ort gehöre, Bürger immer wieder aufs Neue zu ehrenamtlichem Engagement zu ermuntern und stets mit gutem Beispiel voranzugehen. „Beileibe keine leichte Aufgabe“, sagte Schick und würdigte den scheidenden Ortsvorsteher ausdrücklich: „Ley war immer als Erster an der Schüppe, wenn es hieß, Arbeiten zu übernehmen, Wirtschaftswege auszubessern, ein Feuerwehrgerätehaus zum Dorfgemeinschaftshaus umzubauen, für die Dorfgemeinschaft einen Dorfplatz zu sanieren.“

Zwölf Mechernicher Ortsvorsteher scheiden aus. Sie wurden im Rat der Stadt feierlich von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verabschiedet. Einige fehlten Pandemie-bedingt entschuldigt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Weitere verdiente Ortsvorsteher

Neben Ley wurden in der letzten Ratssitzung des Jahres weitere verdiente Ortsvorsteher mit einem Präsent und Dankesurkunde vom Bürgermeister verabschiedet. Neben Ley übten über mehr als zwei Jahrzehnte das Amt des ersten Bürgers im Dorf erfolgreich aus: Rudi Mießeler (Eiserfey, Vollem und Dreimühlen), Jürgen Hamacher (Schützendorf), Hermann-Josef Koch (Bergheim), Heinz Theo Wolfgarten (Wachendorf).

Ihr Amt geben außerdem ab: Hubert Krings (16 Jahre Ortsvorsteher von Kalenberg), Tanja Hüllenkrämer (12 Jahre, Eicks), Pia Benz (8 Jahre Kommern-Süd/Katzvey), Thomas Tampier (6 Jahre, Roggendorf) Heinz Josef Heimbach (6 Jahre, Bergbuir). Hubert Malcherek (6 Jahre, Strempt/Denrath/Heufahrtshütte/Weißenbrunnen) und Franz-Josef Schmidt (4 Jahre, Vussem).