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Rathäuser bis 3. Januar geschlossen

Mechernich, 18.12.2020 – Ab 24. Dezember – Telefonischer Notdienst für Ordnung-, Standes- und Meldeamt in Mechernich unter 0171/6353348 erreichbar – Dortiges Standesamt bietet Notdienst zur Beurkundung von Sterbefällen an. Angesichts der hohen Infektionszahlen und des bundesweit geltenden Lockdowns werden die Kreisverwaltung Euskirchen und die Rathäuser in den elf Städten und Gemeinden vom 24. Dezember (Donnerstag) bis zum 3. Januar (Sonntag) für den Publikumsverkehr komplett schließen.

Dies haben Landrat Markus Ramers und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in einer Videokonferenz am heutigen Dienstag einvernehmlich abgestimmt. Selbstverständlich werden Kreis und Kommunen „zwischen den Jahren“ einen telefonischen Notdienst anbieten.

Mechernicher Notfall-Nummern

In Mechernich sind Ordnungs-, Standes- und Meldeamt unter der Nummer 0171/6353348 in Notfällen erreichbar, die Stadtwerke unter 0171/6353360.

Zur Beurkundung von Sterbefällen bietet das Standesamt am 28., 29. und 30. Dezember, jeweils von 9 bis 11 Uhr, einen Notdienst an, der an den genannten Vormittagen auch unter der Festnetz-Nummer 02443/49-4424 erreichbar ist.

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Gewinnerentwurf für die Entwicklung des Marktplatzes in Meckenheim steht fest

Meckenheim, 18.12.2020 – Stadtrat kürt das Konzept des Berliner Projektentwicklers HCRE zum Sieger / Präsentation durch Bürgermeister Holger Jung und die Projektbeteiligten. Die Entwicklung der Altstadt Meckenheims schreitet stetig fort: Mit der Neugestaltung der Marktplatzflächen steht ein weiterer zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzeptes vor der Umsetzung, nachdem der Stadtrat den Entwurf des Berliner Projektentwicklers HCRE zum Sieger gekürt hat.

Die Grafik zeigt die Entwurfsstudie für das Marktplatz-Quartier in der Meckenheimer Altstadt. Grafik: Feddersen Architekten

Gemeinsam mit Toni Trautwein, Geschäftsführer der HCRE Development GmbH, und dem Geschäftsführer von Feddersen Architekten Jörg Fischer, die beide telefonisch zugeschaltet waren, präsentierte Bürgermeister Holger Jung das durchdachte Konzept der Presse. Auch der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt und die Leiterin des stätischen Fachbereichs Stadtplanung, Liegenschaften gingen näher auf das Konzept, welches durch einen ganzheitlichen Ansatz für die Quartiersentwicklung überzeugt, ein.

„Wir freuen uns mit dem vorliegenden städtebaulichen Entwurf den würdigen Sieger eines spannenden Wettbewerbs verkünden zu dürfen. Das geplante Nutzungskonzept wird auf dem Areal des heutigen Marktplatzes den Startpunkt für eine ganzheitliche Quartiersentwicklung setzen und für eine weitere Belebung der Altstadt sorgen“, zeigte sich der Bürgermeister begeistert von dem Siegerentwurf. „Unser Ziel war es, mehrere Nutzungen übereinander zu bringen. Das ist mit dem Konzept von HCRE sehr gut gelungen“, lobte Jung die Arbeit des Projektentwicklers und von Feddersen Architekten und fügte hinzu, dass es sich bei der Entwicklung des Marktplatzes um ein ganz wesentliches Puzzleteil in der Altstadt handele.

Einzelhandel am Marktplatz und Appartements für ca. 120 Senioren

Die Planungen sehen auf dem ca. 5.700 m² großen Baufeld des heutigen Marktplatzes einen Nutzungsmix aus Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie vor. Auf dem Niveau der Hauptstraße wird ein Vollsortimenter eröffnen und über einen neugestalteten Marktplatz mit Außengastronomie erreichbar sein. Darüber entsteht ein Wohnquartier mit kleineren Appartements für rund 120 Senioren, ambulante Wohngruppen und eine Tagespflege. Betreiber des Wohnservices ist die Convivo-Unternehmensgruppe. Für die städtebauliche Planung und Architektur sind Feddersen Architekten verantwortlich. Das Projekt umfasst zudem ca. 125 Stellplätze, davon 110 in einer Tiefgarage, sowie die Außenfläche „Neuer Marktplatz“ (600 m²) und den „Quartiersplatz mit Gärten“ (800 m²) im ersten Obergeschoss. Letzterer ist über eine großzügige Freitreppe oder Aufzüge erreichbar. Die Architekten legen einen ihrer Schwerpunkte auf die Barrierefreiheit. Zudem erwarten sie sich von der ansprechenden Begrünung eine Belebung der Fläche. Der Clou aber ist die Lage. Betagtere Bürger müssen ihre Heimat nicht verlassen, sondern können weiterhin in Meckenheim leben, und das in bester Innenstadtlage. Als perfekt bezeichnete Toni Trautwein die Nähe zum örtlichen Einzelhandel, der sich auch im Erdgeschoss der entstehenden vier Gebäudekomplexe ansiedeln könne.

Entscheidungsprozess im steten Dialog mit der Politik

Der Entscheidung durch den Stadtrat war ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren mit anfänglich acht Teilnehmern vorausgegangen. Sie hatten zunächst ihr Interesse zur Teilnahme am Verfahren bekundet und ihre Eignung für die Umsetzung eines solchen Projektes nachgewiesen. Im anschließenden Interessenbekundungsverfahren hatten fünf Bewerbergruppen unterschiedlichste Konzepte zur Entwicklung des Marktplatzes erarbeitet. Letztlich waren noch zwei Teams in der engsten Auswahl, die im Dialog mit Politik und Verwaltung ihre Konzepte für das Areal schrittweise verfeinerten. Schlussendlich ging dabei der Ansatz der HCRE Health Care Real Estate als Sieger hervor. „Der Gewinnerentwurf hat für diese komplexe Aufgabe viele sehr gute Lösungen finden können. Jetzt starten die Feinabstimmungen zur abschließenden baulichen Gestaltung, zu Planungsrecht und Grundstücksankauf“, erläuterte der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt. „Der Entwurf schafft es, neue Impulse für eine bisher nur als Parkplatz genutzte, zentrale Fläche zu setzen und sich trotz hoher städtebaulicher Dichte gut in den Bestand zu integrieren“, ergänzte Waltraud Leersch, die den Siegerentwurf „als bestes Konzept“ genauer vorgestellt hatte.

Corona-bedingt ist die geplante Informationsveranstaltung mit der ausführlichen Vorstellung der Entwürfe und einem aktiven Austausch mit den Bürgern zu dem Thema momentan nicht umsetzbar. Diese soll aber frühestmöglich im kommenden Jahr nachgeholt werden.

 

Über HCRE

Die HCRE Health Care Real Estate entwickelt, plant und baut in ganz Deutschland anspruchsvolle Sozialimmobilien – von Wohnungen mit und ohne Service über Pflegeheime und Gesundheitszentren bis hin zu integrierten Quartieren. Der Projektentwickler realisiert das „Marktplatz-Quartier“ in Meckenheim mit seinen Partnern Convivo und Feddersen.

 

Über Convivo und Feddersen Architekten

Bei der Convivo-Unternehmensgruppe handelt es sich um ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gesundheit und Pflege, das derzeit an knapp 60 Standorten vertreten ist. Feddersen Architekten befassen sich seit über 30 Jahren mit generationengerechter Architektur, die die Themenkomplexe Inklusion, Pflege und neue Wohnformen umfasst.

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Artenreiche Wiesen anlegen – Fördermittel nutzen: Neuer Flyer gibt nützliche Tipps und Hinweise

Ahrweiler, 18.12.2020 – Sie sind gut fürs Mikroklima, bieten vielen heimischen Insekten und anderen Tierarten Lebensräume und sind dank der breitgefächerten Fördermöglichkeiten des Kreises kostengünstig anzulegen: Blüh- und Streuobstwiesen. Die Kreisverwaltung hat jetzt den Flyer zum Projekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ mit vielen nützlichen Tipps neu aufgelegt und ergänzt.

Neben der Erläuterung der ökologischen Bedeutung bietet der Flyer ganz konkret auch einen Überblick über die einzelnen Fördermöglichkeiten des Kreises: Winzer und Landwirte können beispielsweise bis zu 1000 Euro bei der Anlage von Honigbrachen erhalten, wenn sie einen Antrag im Förderprogramm „Artenreiche Wiese“ stellen.  Vereine und Kommunen erhalten Zuschüsse über das Förderprogramm „Ländlicher Raum“ und „Förderprogramm für Vereinswesen, Ehrenamt und Sport“. Wichtig: Ein Antrag muss immer vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich.

Das Projekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ wurde vor zwei Jahren vom Kreis Ahrweiler initiiert. Seitdem haben bereits über 50 Kommunen, Vereine sowie Landwirte und Winzer finanziell von den breitgefächerten Fördermöglichkeiten bei der Anlage von artenreichen Wiesen, Blühflächen und Streuobstwiesen profitiert.

Den Flyer gibt es zum Download auf der Internetseite www.artenreichewiese.de und liegt in der Kreisverwaltung und den Rathäusern aus. Weitere Infos zu den Fördermöglichkeiten beim Team der Abteilung Förderprogramme/Landwirtschaft:

  • Vereine und Ehrenamt: Ann-Kathrin Klein, E-Mail ann-kathrin.klein@kreis-ahrweiler.de, Tel. 02641/975-583
  • Förderprogramm Ländlicher Raum: Timo Schäfer, E-Mail timo.schaefer@kreis-ahrweiler.de, Tel. 02641/975-228
  • Landwirtschaft: Carmen Gros, E-Mail carmen.gros@kreis-ahrweiler.de, Tel. 02641/975-288.
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Literatur to go: Bücherschrank von Westenergie lädt zum Tauschen und Schmökern ein – Öffentliche Mini-Bibliothek in Büchel aufgestellt

Saffig/Büchel, 18.12.2020 – Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Ortsbürgermeister Tino Pfitzner. „Als Partner der Gemeinde Büchel kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Thomas Hau, Regionalmanager bei Westenergie in der Region.

Der Bücherschrank steht auf dem Platz gegenüber der „Alten Schmiede“. Er ist rund um die Uhr geöffnet ist, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten im Gebiet des Regionalzentrums Rauschermühle gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Plaidt oder auch größere Kommunen wie Polch oder Daun. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Inzwischen gibt es bereits mehr als 200 Bücherschränke der Westenergie.

Weitere Infos zu den Bücherschränken von Westenergie sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

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Take away! Einzelhandel und Gastronomie trotz Shutdown für Sie weiterhin im Einsatz!

Daun, 17.12.2020 – Auch im Shutdown ist der Einzelhandel für Sie da! Weiterhin bis Weihnachten gibt es beim Einzelhandel in der Eifel-Mosel-Region unzählige Möglichkeiten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Fast jeder Einzelhändler ist über verschiedene Kanäle erreichbar: sei es telefonisch, per Email, über diverse Shops, per whats app – sie bieten Abholung, Versand oder gar Lieferung an.  Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomie haben auch Geschenkgutscheine im Angebot.

Erkundigen Sie sich bei dem Händler Ihrer Wahl!  Die Kontaktdaten der Händler hängen auch an deren Schaufenstern. Selbstverständlich findet alles unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen statt. Abholen an der Tür oder an Servicefenster ist überall möglich.

Unterstützen Sie bitte die regionalen Angebote, des lokalen Handels und der Gastronomie mit „Take away!“

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Kreissparkasse Mayen bleibt auch im neuen Lockdown für ihre Kunden da!

Mayen/Region, 17.12.2020 – Beratung, Onlinebanking und Bargeldversorgung sind gesichert. „Im Zuge des erneuten Lockdowns bleibt die Kreissparkasse Mayen auch weiterhin geöffnet. Unsere Beraterinnen und Berater sind gerne für die Anliegen unserer Kundinnen und Kunden da, erst recht in dieser schwierigen Zeit!“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse (KSK) Mayen, „Gleichzeitig hat die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden und unserer Belegschaft weiterhin höchste Priorität.“ Vorsorglich wandelt die KSK vorübergehend ihre kleinen BeratungPlus-Filialen in Boos, Langenfeld, Kottenheim, Rieden, Nickenich und Miesenheim ab Montag, den 21. Dezember 2020 zu SB-Filialen um. Für die Kunden bedeutet das, dass die Geldautomaten und SB-Terminals wie gewohnt auch an diesen Standorten verfügbar sind.

Die BeratungsCenter Mayen-St. Veit-Straße, Mayen-Markt, Andernach-Johannesplatz, Andernach-Südstadt, Polch, Münstermaifeld, Ochtendung, Plaidt, Mendig und Kruft sind weiterhin für Fragen und Wünsche der Kunden offen, ebenso stehen weitere 10 SB-Filialen in der Nähe zur Verfügung.

Die KSK stellt somit sicher, dass die Beratungen, die Bargeldversorgung der Bürgerinnen und Bürger, das Online-Banking und die Kartenzahlungen weiterhin funktionsfähig sind und bleiben.

„Wir beraten unsere Kunden sehr gerne persönlich. In unseren Filialen wurden sämtliche Vorkehrungen getroffen, wie z.B. Schutzblenden an den Service-Points und Beraterplätzen, räumliche Abtrennungen und Desinfektionsspender für Kunden und Mitarbeiter. Wir sind verstärkt auch telefonisch oder per Videokonferenz für unsere Kunden da, gerade in diesen Zeiten“, so KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel, „Selbstverständlich bieten wir älteren und mobilitätseingeschränkten Kunden mit dem Sparkassen-Bargeld-Service unter Einhaltung der aktuellen Regeln auch weiterhin die Versorgung mit Bargeld zu Hause an.“

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Angela Merkel trägt TechniSat FFP2-Masken

Daun, 17.12.2020 – In den letzten Tagen und Wochen konnte man mehrfach unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel im Fernsehen und in der Presse mit FFP2-Masken von TechniSat sehen. Das war bei verschiedenen Auftritten in Berlin der Fall sowie bei der Verkündigung der neuen verschärften Lockdown-Maßnahmen am Sonntag, dem 13.12.2020. Auch bei einem Treffen in Brüssel trug die Kanzlerin TechniSat FFP2-Masken. Diese werden hergestellt bei der TechniSat Vogtland GmbH im sächsischen Schöneck. Das für die Produktion der Masken benötigte Meltblown-Vlies wird bei der Firma TechniForm GmbH in Nerdlen (Verbandsgemeinde Daun im Vulkaneifel-Kreis) hergestellt.

Beide Firmen gehören der LEPPER Stiftung. In Nerdlen sind seit mehreren Monaten mehrere Meltblown-Vliesanlagen in Betrieb. In Kürze werden es insgesamt sechs Maschinen sein. Bei der TechniSat Vogtland GmbH sind insgesamt sieben Maskenproduktionslinien installiert worden. Da es am Standort zumindest zeitweise schwierig ist genügend Personal für den Mehrschichtbetrieb zu finden, hat sich die TechniSat-Geschäftsleitung dazu entschlossen weitere vier Maskenfertigungslinien bei einem thüringischen Maschinenbauer zu bestellen. Diese sollen im Januar 2021 bei der TechniSat Teledigital GmbH in Staßfurt bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) installiert werden. Die TechniSat Teledigital GmbH in Staßfurt gehört ebenfalls zu 100 % der LEPPER Stiftung.

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„Jetz böss Du drahn!“ Hommage auf Fritz Koenn

Blankenheim/Hellenthal, 17.12.2020 – Heimatgefühl und Humor prägen die Hommage auf den Eifeler Schriftsteller Fritz Koenn, die jetzt mit Unterstützung der VR-Bank Nordeifel eG und der Gemeinde Hellenthal erschienen ist.

„Eefeler Stöckelcher – Manni Lang trifft Fritz Koenn“ ist eine kommentierte Neuauflage von Koenns Erstlingswerk von 1959 – mit 48 Gedichten, Erzählungen und Sketchen rund um seine Eifeler Heimat. Neu sind den „Stöckelcher“ vorangestellte, gutgelaunte Mini-Essays von Manfred „Manni“ Lang, der seit seiner Jugend als Rezitator von Koenns Geschichten auf der Bühne steht.

Präsentieren die Hommage auf Fritz Koenn (von links): Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, Wilfried Knips, gebundener Vertreter von Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, Autor und Mundartexperte Manni Lang, Verleger Ralf Kramp und Künstler Rolf A. Kluenter. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Das Sahnehäubchen aber ist ein Film des aus Bürvenich stammenden und in Shanghai lebenden Filmemachers und Künstlers Rolf A. Kluenter, in dem die Geschichten in Bildern eingefangen werden und auch Weggefährten des Eifeldichters zu Wort kommen.

Treffsicher und liebevoll aufs Maul geschaut

„Kein Schriftsteller der Nordeifel hat seiner Heimat so treffsicher, hintersinnig und liebevoll aufs Maul geschaut und ihr sein gesamtes literarisches Schaffen gewidmet“, heißt es in der Beschreibung des KBV-Verlags, der das 144 Seiten starke Buch mit DVD herausgegeben hat.

Verleger Ralf Kramp zeigte sich auf Anhieb von den „Eefeler Stöckelcher“ fasziniert. Das neue Buch sei nun „Mundart in bekömmlicher Form“ zum Lesen. Dass die Mundart-Geschichten auch für Ohr und Auge in dem beiliegenden Film verwirklicht werden konnten, sei besonders schön.

Tatsächlich kam die Idee, dem Eifeler Autor ein filmisches Denkmal zu setzen, von Rolf A. Kluenter. Er bezeichnet den 93-Jährigen, der mit Ehefrau Maria in Königswinter lebt, als den „Mark Twain der Eifel“. Beeindruckt hatten ihn nicht nur Schlagfertigkeit und Humor des gebürtigen Hellenthalers, sondern vor allem dessen treffende Beobachtungsgabe beim Blick auf seine Heimat und deren Bewohner mit ihren Eigenarten.

Davon zeugt auch der imaginäre Briefwechsel zwischen „Ferkes Wellem“ und „Tant Dresje“, der vielbeachtet von der Leserschaft jede Woche im Lokalteil der Kölnischen Rundschau abgedruckt wurde – von 1953 bis 2020.

Weggefährten kommen zu Wort

Die „Eefeler Stöckelcher“ werden in der Neuauflage von Manni Lang kommentiert und mit kurzweiligen Anekdoten versehen. Im Film werden die Geschichten außerdem in Szene gesetzt. Manni Lang fungiert dabei als Schauspieler, Rolf A. Kluenter als Filmemacher. Vor einem Greenscreen wurden die Szenen gedreht und nachträglich mit passenden Hintergründen versehen – vom vollgestellten Speicher bis zum aufziehenden Gewitter.

Zu Wort kommen im Film auch Weggefährten von Fritz Koenn: Verleger Ralf Kramp, Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, dessen Vertreter Wilfried Knips, die Eifel-Gäng, Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel, Liedermacher Erich Hermes, der einige Gedichte Koenns vertont hat, und Mark Heiter, der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel.

Die VR-Bank Nordeifel gehört zusammen mit der Gemeinde Hellenthal und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeits-Agentur „ProfiPress“ zu den Sponsoren der gedruckten und gefilmten Hommage auf Fritz Koenn.

Tatsächlich hatte Fritz Koenn vor einigen Jahren im Auftrag der VR-Bank Nordeifel deren Unternehmensphilosophie ins Eifeler Platt übersetzt. Mark Heiter: „Es war uns eine Herzensangelegenheit, dieses Projekt zu unterstützen.“ Als Hausbank der Region fühle man sich schließlich mit der Eifel verwachsen.

„Maach wegger!“

 Wilfried Knips, gebundener Vertreter des Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal und Pilger-Freund von Fritz Koenn, sieht den Eifeler Schriftsteller sogar als Kulturbotschafter. Von Anfang an habe Fritz Koenn sich dafür eingesetzt, die Mundart zu etablieren – auch in Zeiten, in denen es verpönt gewesen sei, Plattdeutsch zu sprechen. Fritz Koenn selbst äußerte sich zufrieden, aber bescheiden zu dem Gemeinschaftsprojekt: „Moet ihr su ne Bohei ömm mich maache?“

Die „Eefeler Stöckelcher“ hatte er 1959 als erste Sammlung von Geschichten und Gedichten aus der Eifel selbst drucken lassen, um das schmale Heft von Haus zu Haus zu verkaufen. In der im Film festgehaltenen Begegnung zwischen Fritz Koenn und Manni Lang – den er als seinen legitimen Nachfolger auserkoren habe – vollzieht sich schließlich eine symbolische Übergabe des Werkes mit den Worten „Jetz böss Du drahn! Maach wegger!“.

Manni Lang: „Das Buch und der Film sind ein Geschenk an die Region und gleichzeitig ein Zeichen dafür, wie sehr die Menschen dieses Landstrichs an Fritz Koenn hängen. Es war uns wichtig, dass er das zur Kenntnis nehmen kann.“

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Stadtbücherei Alsdorf schließt über Weihnachten und Silvester – Ab 5. Januar wieder geöffnet

Alsdorf, 17.12.2020 – Bald ist es schon so weit, es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und die Stadtbücherei wird zwischen den Feiertagen geschlossen bleiben. Bis zum 23. Dezember das Team der Stadtbücherei aber weiter zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Leserinnen und Leser da, so dass sich alle für die Feiertage mit genügend Medien eindecken können.

Es gibt jede Menge weihnachtliche Geschichten sowohl zum Lesen wie auch zum Hören und Anschauen und wer gerne andere Themen zur Entspannung und zum gemütlichen Zeitvertreib sucht, wird mit Sicherheit in der Alsdorfer Bücherei fündig werden.

Nach den Feiertagen ist die Stadtbücherei ab Dienstag, 5. Januar 2021, wieder geöffnet.

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Jugendbeirat Mayen gibt Kleiderpakete an der Tafel aus

Mayen, 17.12.2020 – Kürzlich verteilten Streetworkerin Sarah Sondermann, der Arbeitskreis „Jugendbeirat“ sowie die Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen und die Mayener Tafel Zettel bei der Mayener Tafel, sodass es Familienmitglieder möglich war ihre Kleidergröße einzutragen um dann zusammengestellte Kleiderpakete zu erhalten. Denn aufgrund der Corona-Pandemie war es in diesem Jahr nicht möglich den 6. Kleiderbasar durchzuführen.

In mehreren Wochen wurden über 100 Kleiderpakete zusammen gepackt. Im Anschluss wurden diese Kleiderpakete bei der Mayener Tafel an die Bürger verteilt.

„Unser Dank gilt der Firma Küster, die diese Aktion mit Kleider- und Sachspenden unterstützt haben und natürlich auch allen privaten Spendern“, so Sarah Sondermann für das Organisationsteam. Eine große Auswahl an Neuware und gut erhaltener Second-Hand-Kleidung stand zur Verfügung.

„Im nächsten Jahr hoffen wir den 6. Basar auf jeden Fall wieder durchführen zu können “, sind sich die Verantwortlichen einig.