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Wohin mit dem ausrangierten Weihnachtbaum?

Meckenheim, 04.01.2021 – Entsorgungsunternehmen RSAG sammelt alte Exemplare ein. Er ist Mittelpunkt eines jeden Weihnachtsfestes. In einigen Wohnstube verströmt der Tannenbaum sogar schon seit längerem festlichen Glanz – mit sichtbaren Folgen. So manches Exemplar verliert bereits jetzt sein kräftiges Grün. Und das Rieseln der Nadeln begleitet die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Die Antwort gibt das kommunale Entsorgungsunternehmen im Rhein-Sieg-Kreis, die RSAG AöR. Sie sammelt die ausrangierten Bäume im Januar gleich an zwei Terminen in Meckenheim ein. Die Abfuhrtage finden Interessierte im Abfallkalender oder online unter www.rsag.de/abfallkalender.

Bevor der Nadelbaum am Abfuhrtag bis 6 Uhr morgens an den Straßenrand gelegt wird, ist zuvor der komplette Weihnachtsschmuck zu entfernen und der Baum auf einen Meter zu kürzen, um das Blockieren der Schüttung des Müllfahrzeuges zu vermeiden.

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Wirtschaft

EU-Innovations- Förderung für Künstliche Intelligenz Lösungen im Handwerk aus Wittlich

Wittlich, 04.01.2021 – Mit künstlicher Intelligenz Prozesse im Handwerk zu automatisieren, ist die Idee von 3 Lüxemer Kindergartenfreunden. Andreas Scheibe Handwerksunternehmer, Christoph Eckstein Prozess-Spezialist und Alexander Schmitz Digitalisierungsexperte hatten die Idee, den Angebotsprozess für Handwerker zu vereinfachen. An dieser Mission arbeitet ihr junges Unternehmen „Handwai GmbH“ seit Februar in Wittlich. Der Firmenname Handwai ist zusammengesetzt aus Handwerk und dem englischen Begriff für künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, Abkürzung AI). Das Team, bestehend aus 9 Mitarbeitern, analysiert mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Ausschreibungen für Handwerker.

Die Analyse erfolgt nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistung (VOB). Der Handwerker erhält durch Handwai vor Angebotsabgabe die vollständige Transparenz, kann Unklarheiten klären, Risiken in der Kalkulation beachten und kennt potenzielle Mehrerträge. „Somit hat der Handwerker die volle Übersicht, ohne selbständig eine detaillierte Analyse durchzuführen und kann die vertriebliche Entscheidung treffen“, erklärte Geschäftsführer Alexander Schmitz. In diesem Innovationsprojekt werden die Wittlicher vom Land Rheinland-Pfalz aus EU-Mitteln mit einer sechsstelligen Förderung unterstützt.

Für das nächste Jahr plant das Unternehmen weitere Produkte für das Handwerk zu entwickeln. Bürgermeister Joachim Rodenkirch besuchte die KI-Spezialisten und tauchte in die Innovationskraft des Wittlicher Hightech Unternehmens ein. Aufgrund ihrer Umtriebigkeit lassen die
Wittlicher auch im nächsten Jahr nicht locker, die Digitalisierung für das Handwerk weiter mit zu gestalten. 2021 wächst das Team um weitere fünf Digitalisierungsexperten, um eine APP für die Optimierung des Bauablaufs zu entwickeln und den Angebotsprozess durch eine automatisierte Kalkulation zu vereinfachen.

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Tourismus

Waxweiler besaß einmal Stadtrechte

Waxweiler, 04.01.2021 – Das im Prümtal eingebettete Waxweiler hat eine historische Vergangenheit. Im Jahr 943 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Er lag in der luxemburgischen Herrschaft Neuerburg. 1414 verliehen die damaligen Herren, Irmgard von Bolchen und Johann von Rodemachern, den Einwohnern von Waxweiler erstmals dieselben Freiheiten und Rechte, wie sie die Bürger der Stadt Neuerburg innehatten.

Die „Freiheit Waxweiler“ erstreckte sich auf dem schmalen Felsgrat zwischen der Prüm und dem Weiherbach zwischen zwei Stadttoren, auf dem Gebiet der heutigen Hauptstraße, der Jaaß, wie sie mundartlich genannt wird

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Grundschule Sehlem überrascht Seniorenhaus „Zur Buche“ mit Sternen der Hoffnung

Salmtal/Sehlem, 04.01.2021 – „Einen Stern der Hoffnung für jedes Fenster“ – unter diesem Motto haben die Kinder der Grundschule Sehlem in den vergangenen Wochen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und mit Unterstützung des Fördervereins individuelle, farbenfrohe Sterne für das Seniorenhaus „Zur Buche“ in Salmtal gebastelt.

Die Kinder wollen hiermit in diesen für alle schwierigen Zeiten, den älteren Menschen zeigen, dass an sie gedacht wird. Mit dem kleinen Gruß der Kinder soll das kommende Weihnachtsfest etwas bunter und lebendiger werden. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft haben Naomi, David und Kasimir zusammen mit Schulleiterin Anne Spang und Angela Schmitt vom Förderverein, 91 Sterne mit persönlichen Grüßen an die Leiterin Elke Schneider übergeben, die sich über diese Aktion sehr gefreut und im Namen aller Hausbewohner herzlich bedankt hat.

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Kreis Ahrweiler unter den recyclingpapier-freundlichsten Landkreisen Deutschlands

Ahrweiler, 04.01.2021 – Der Kreis Ahrweiler gehört auch im Jahr 2020 zu den recyclingpapierfreundlichsten Landkreisen in Deutschland. Im Papieratlas-Landkreiswettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreichte der Kreis gemeinsam mit drei anderen Landkreisen den fünften Platz.

Durch die konsequente Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel leistet der Kreis Ahrweiler einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte der Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 1.098.000 Liter Wasser und über 226.000 Kilowattstunden Energie bewirken.

Der Papieratlas bildet seit drei Jahren den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Landkreise ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb erreichte 2020 mit 40 Landkreisen einen Teilnehmerrekord. Auch bei der durchschnittlichen Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel stellten die Landkreise mit 85 Prozent einen neuen Rekord auf.

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Kultur unter Corona-Bedingungen – Kreis Ahrweiler setzt Förderschwerpunkte auch 2021 fort

Ahrweiler, 04.01.2021 – Unter dem Motto „Krise als Chance nutzen – Aufbruch Kultur“ hatte die Kreisverwaltung ihr Kulturförderprogramm 2020 an die Corona-Bedingungen angepasst. Mit rund 15.000 Euro wurden insgesamt 16 herausragende Projekte gefördert, die im Kreis Ahrweiler Kulturerlebnisse auf Distanz angeboten hatten.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler zog jetzt Bilanz: „Es gab tolle Ideen für Corona-tauglichen Kulturgenuss. Vor allem digitale Angebotsformate waren für viele Menschen eine willkommene Alternative zum physischen Konzert- oder Ausstellungsbesuch.“

Auch 2021 wird der Kreis Ahrweiler den Förderschwerpunkt Corona-taugliche Kultur-Highlights fortsetzen und so gezielte Impulse für das kulturelle Leben in Pandemiezeiten setzen. Gesucht werden hochkarätige Projekte, die kreativ mit der Krise umgehen und neue Perspektiven eröffnen. Projektanträge können ab sofort gestellt werden. Weitere Informationen zur Kulturförderung gibt es bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Marita Cwik-Rosenbach, Tel.: 02641/975-586, E-Mail: Marita.Cwik-Rosenbach@kreis-ahrweiler.de.

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Neuer Imam besucht Bürgermeister

Wittlich, 04.01.2021 – Ende Dezember stellte sich der neue Imam der DITIP Moschee Herr Mehmet Hureyre Cin Bürgermeister Joachim Rodenkirch vor. Der Imam wurde von Vorstandsmitgliedern der DITIP Moschee begleitet.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch betonte das gute Miteinander der verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Stadt Wittlich. Grundlage des friedlichen Zusammenlebens ist gegenseitiger Respekt, Toleranz und gegenseitige Achtung. Er wünschte dem neuen Iman einen guten Start und freut sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.

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Erfreuliche Nachrichten aus dem Zülpicher Rathaus: Steuern und Gebühren bleiben im Jahr 2021 weitgehend stabil.

Zülpich, 04.01.2021 – Im Jahr 2021 wird es für die Bürgerinnen und Bürger von Zülpich leichte Veränderungen bei den Gebührensatzungen geben. Steuererhöhungen sind hingegen derzeit nicht geplant. Das hat der Stadtrat in der letzten Ratssitzung des Jahres 2020 beschlossen. Demnach kommt es 2021 zu einer Anpassung der Abfallgebühren in Zülpich.

Laut neuer Gebührensatzung der kostenrechnenden Einrichtungen, die der Stadtrat einstimmig verabschiedet hat, kostet die Entleerung der 80-Liter-Restmülltonne künftig 2,80 Euro (statt 2,40 Euro). Für die Leerung eines 120- Liter-Behälters werden künftig 3,90 Euro (statt 3,35 Euro) und für den 240-Liter-Behälter 7,20 Euro (statt 6,20 Euro) fällig. Veränderungen gibt es in 2021 auch bei den Bereitstellungsgebühren. Sie belaufen sich künftig für eine 80-Liter-Tonne auf 88 Euro für einen Mehrpersonenhaushalt beziehungsweise auf 55 Euro für eine Einzelperson, für eine 120-Liter-Tonne auf 132 Euro und für eine 240-Liter- Tonne auf 264 Euro. Für die Bereitstellung eines 1100-Liter-Containers stellt die Stadt Zülpich 3518 Euro in Rechnung. In der Bereitstellungsgebühr sind die Kosten für die Bio-, Sperrgut-, Sonder- und Papierabfallentsorgung bereits enthalten. Zuletzt waren die Abfallgebühren zwei Jahre lang konstant geblieben, nachdem sie in den Jahren 2013 bis 2018 sogar jeweils gesenkt werden konnten.

„In den Jahren 2013 bis 2018 haben die Gebührenzahler durch Gebührensenkungen vom günstigen Ergebnis der europaweiten Ausschreibung für die Abfallentsorgung profitiert. Für 2019 und 2020 konnte zumindest noch eine Gebührenstabilität eingeräumt werden. Im Rahmen der Gebührenkalkulation für das Jahr 2020 hatte die Verwaltung aber bereits darauf hingewiesen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich für 2021 auf eine erhebliche Gebührenerhöhung einstellen müssen“, so Beigeordneter und Kämmerer Ottmar Voigt. Diese Erhöhung sei vor allem der Tatsache geschuldet, dass ein gebührenmindernder Rückgriff auf die Gebührenausgleichsrücklage nur noch in Höhe des Restbestandes von 115.000 Euro möglich ist. Die Gebührenkalkulation 2021 werde dadurch im Vergleich zum Vorjahr, als noch 540.000 Euro entnommen werden konnten, um zusätzliche 425.000 Euro belastet.

Unverändert bleiben im kommenden Jahr hingegen die Abgaben für Straßenreinigung und Winterdienst: Die Straßenreinigung schlägt wie schon seit 2017 weiterhin mit 1,65 Euro pro Meter Grundstücksfront zu Buche und der Winterdienst mit 0,39 Euro. Bei den Friedhofsgebühren waren ebenfalls keine Anpassungen erforderlich – und das mittlerweile schon im sechsten Jahr. Demnach kostet eine Sargbestattung in einem Einzelgrab wie bisher 2.109 Euro und in einem Doppelgrab 4.218 Euro. Für ein Urnengrab stellt die Stadt Zülpich 1.175 Euro beziehungsweise 1.420 Euro für ein Urnengrab mit Grabplatte als Baumbestattung in Rechnung. Die Verstreuung auf einem Aschefeld schlägt mit 416 Euro zu Buche.

Sehr erfreulich ist die Entwicklung bei den Abwassergebühren: Laut neuer Gebührensatzung sinkt die Schmutzwassergebühr in 2021 von 3,65 Euro auf 3,50 Euro pro Kubikmeter. Die Niederschlagswassergebühr beläuft sich nach wie vor auf 0,86 Euro pro Quadratmeter befestigte Fläche. Nicht zuletzt wurden in der Ratssitzung auch keine Veränderungen bei den Hebesätzen für die Realsteuern – Grundsteuer A und B – sowie für die Gewerbesteuer und die Hundesteuer vorgenommen. Hundehalter müssen also auch in 2021 für einen Hund 72 Euro, für zwei Hunde 108 Euro je Hund und für drei oder mehr Hunde 120 Euro je Hund pro Jahr bezahlen. Für einen laut Landeshundeverordnung als gefährlich eingestuften Hund stellt die Stadt Zülpich jährlich 588 Euro in Rechnung, für zwei Hunde dieser Kategorie 882 Euro je Hund. Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Damit sind die Realsteuern im fünften Jahr und die Hundesteuer schon im neunten Jahr stabil.“

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Am 06. Januar im Livestream: Neujahrsansprache von Bürgermeister Patrick Haas inklusive Livemusik

Stolberg, 04.01.2021 – Der Stolberger Bürgermeister Patrick Haas lädt alle Stolbergerinnen und Stolberger und natürlich alle interessierten Gäste herzlich ein, seine Neujahrsansprache live zu verfolgen – inklusive Livemusik. Die Ansprache wird am 06.01.2021 um 19:00 Uhr live im Rathaus aufgenommen und kann im Livestream auf der Startseite der städtischen Homepage (www.stolberg.de) oder über den städtischen Facebook-Account (@KupferstadtStolbergRhld) gesehen werden.

Garniert wird die Ansprache des Bürgermeisters mit Livemusik des bekannten Aachener Musikduos Sarah Schiffer (Gesang) und Martin Guha (Violine). Erstmals können alle Stolberger Bürgerinnen und Bürger damit den städtischen Neujahrsempfang verfolgen. Aufgrund der pandemischen Situation ist der sonst übliche Neujahrsempfang im Zinkhütter Hof in diesem Jahr nicht möglich. Fragen beantwortet gerne: Tobias Schneider (Referent Bürgermeisterbüro), tobias.schneider@stolberg.de

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Bistum Trier beklagt Defizit in zweistelliger Millionenhöhe

Region/Trier, 04.01.2021 – „Trotz allem viele
Gestaltungsmöglichkeiten“ sieht der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Das hat er bei der Vorstellung der Haushaltsplanung 2021 und des Geschäftsberichts 2020 am 17. Dezember in Trier gesagt. Zu den bekannten Herausforderungen wie die Umsetzung der Synodenbeschlüsse, der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Raum der Kirche, die zurückgehenden finanziellen Ressourcen oder wachsenden Kirchenaustrittszahlen seien mit der Corona-Pandemie eine weitere dazugekommen. Dennoch sei er „ein wenig zuversichtlicher“.

Zwar müsse das Bistum mit weniger Ressourcen auskommen; allein in 2020 mit rund 10 Prozent, also etwa 30 Millionen Euro, weniger Kirchensteuern. „Auch im kommenden Jahr rechnen wir mit 22 Millionen Euro weniger Einnahmen.“ Da werde es umso notwendiger, „dass wir unsere Ziele in den Blick nehmen und entscheiden, wofür wir unsere Ressourcen verwenden wollen und welche konkreten Aufgaben vorrangig angegangen werden“. Dies werde möglich, weil nach den Klärungen mit Rom das Bistum nun ein klares Zielbild für die weitere Kirchenentwicklung vor Augen habe.

„Welche Wege führen uns zum Ziel?“

„Mit einem klaren Ziel vor Augen lässt es sich auch leichter unterscheiden“, sagte der Verwaltungschef des Bistums: „Welche Wege führen uns zum Ziel, welche führen uns davon weg? Welche Aufgaben belasten uns, welche fördern und motivieren uns auf das Ziel hin? Was ist sinnvoll zentral anzulegen, was sollte dezentral und vor Ort behandelt und entschieden werden?“ Er kündigte einen „Prozess der Aufgabenkritik“ an, der helfen soll, „die vorhandenen Ressourcen im Bereich Finanzen wie auch Personal sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen“.

Verlust 2021: 46,6 Mio. Euro

Der Haushaltsplan für 2021, den Manfred Wagner, Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier vorstellte, sieht einen Verlust von 46,6 Mio. Euro vor. Operativen Erträgen in Höhe von 421 Mio. Euro stehen Aufwendungen von 433,4 Mio. Euro gegen. Diesem negativ geplanten Verwaltungsergebnis von minus 12,4 Mio. Euro stehen Finanzerträge von 16,5 Mio. Euro und Finanzaufwendungen von 53,9 Mio. Euro entgegen, so dass der Haushaltsplan insgesamt ein Defizit ausweist.