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Testpflicht für Besucher von Pflegeeinrichtungen in von Corona besonders betroffenen Gebieten

Region/Mainz, 06.01.2021 – Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen werden in Rheinland-Pfalz künftig verpflichtend per Antigen-Schnelltest auf eine Corona-Erkrankung getestet, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die 7-Tage-Inzidenz höher ist als im Landesschnitt.  Die entsprechende Änderungsverordnung trat am 05.01.2021 in Kraft.

Sie regelt außerdem, dass bereits bestehende Schutzmaßnahmen bis zum 10. Februar verlängert werden. Dies betrifft unter anderem die Pflicht für Besucherinnen und Besucher, in der Einrichtung dauerhaft eine FFP2-Maske zu tragen. Des Weiteren gelten die Regelungen zum Besuchsrecht – ein Besucher pro Bewohner pro Tag beziehungsweise zwei Besucher, wenn sie aus einem Haushalt stammen – bis zum 10. Februar weiter. Auch die verpflichtende Testung von Mitarbeitenden der Einrichtungen wurde verlängert. Dabei bleibt die Regelung bestehen, dass die Testung mit Antigen-Schnelltests in allen Pflegeheimen bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal pro Woche durchzuführen ist. Liegt die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, deren 7-Tages-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, sind die Testungen zwei Mal wöchentlich durchzuführen.

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Impfstart im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 06.01.2021 – Nachdem vorgestern am späten Nachmittag die ersten Impfdosen im Kreis Ahrweiler eingetroffen sind, konnten bereits gestern die ersten Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Ahrweiler im Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig geimpft werden. Die erste Impfdosis der Senioreneinrichtung hat der 92 Jahre alte Bewohner und Vorsitzender des Bewohnerbeirats, Friedrich Maurer, erhalten.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Impfkoordinator Fabian Schneider und dessen Stellvertreter Daniel Blumenberg übergaben am Dienstagmittag Einrichtungsleiter Jörg Warnke, dem mobilen Impfteam des DRK sowie den anwesenden Ärzten und Apothekern die Impfdosen. Dr. Pföhler dankte allen beteiligten Akteuren für die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Steuerung. „Auch die Einrichtung hat in kürzester Zeit alle Vorbereitungen – angefangen von der Impfaufklärung für jeden Impfling bis hin zur persönlichen Einwilligung – für den Impfvorgang getroffen“, so Dr. Pföhler.

„Die Impfungen liefen wie geplant, der Zeitplan konnte eingehalten werden und die Arbeit aller Beteiligten lief Hand in Hand. Die Bereitschaft von Bewohnern und Personal insgesamt, sich impfen zu lassen, lag bei rund 80 Prozent und damit weit über allen Erwartungen“, zogen Einrichtungsleiter Jörg Warnke und Fabian Schneider eine positive Bilanz.

Im Anschluss daran wurden 72 weitere Bewohnerinnen und Bewohner, 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das im mobilen Impfteam eingesetzte Personal mit dem Corona-Impfstoff geimpft. Die notwendigen Vorbereitungen wurden durch Apotheker Heinz Brands aus Bad Neuenahr-Ahrweiler übernommen, die Schutzimpfungen nahmen die Arztpraxen Dr. Porz, Dr. Busch sowie Dr. Suchan sowie deren medizinisches Fachpersonal vor.

 „Mit dem Start der Impfkampagne trägt die engagierte Arbeit, die alle Beteiligten in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet haben, endlich Früchte. Aber natürlich liegt vor uns noch ein weiter Weg, der uns allen weiterhin viel Umsicht abverlangt. Es wird noch einige Zeit dauern, bis ausreichend Impfstoff seitens des Landes zur Verfügung gestellt und sich eine größtmögliche Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern immunisiert haben wird. Jetzt ist es zunächst wichtig, sich weiterhin solidarisch zu zeigen, vor allem mit den Mitmenschen unter uns, die besonders schutzbedürftig sind“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

In den nächsten Tagen folgen weitere Impfungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Kreises. Die Corona-Schutzimpfungen im Landesimpfzentrum des Kreises in Grafschaft-Gelsdorf beginnen parallel am 7. Januar 2021. Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt zentral durch das Land telefonisch über die Hotline 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de. Bürgerinnen und Bürger des Kreises werden gebeten, sich bei Fragen direkt an die zuständigen Stellen des Landes zu wenden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Landes unter www.corona.rlp.de.

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Frischer Wind für den Wachtberger Jugendrat

Wachtberg, 06.01.2021 – 2020 – ein ganz besonderes Jahr auch für den Jugendrat der Gemeinde Wachtberg. Trotz der einschneidenden Maßnahmen und Beschränkungen hat der Wachtberger Jugendrat (JuRa) seine Arbeit nicht schleifen lassen und bestehende und neue Projekte so gut es ging vorangetrieben.

„Das Wichtigste jetzt am Jahresende ist, die Neuwahlen Anfang des kommenden Jahres bekannt zu machen und junge Leute dafür zu begeistern“, erklärt Kai Pietrusziak, Finanzverwalter des JuRas. Bereits Ende November wurden alle Wachtberger Kinder und Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren von der Gemeinde angeschrieben und für eine Kandidatur im künftigen Jugendrat geworben. Die amtierenden Mitglieder unterstützen die Jugendfachkraft der Gemeinde dabei, indem sie – wie auch schon in den vergangenen Jahren – Schokonikoläuse an Wachtberger Kinder und Jugendliche verteilten.

„Nikoläuse am EKZ zu verschenken kam für uns in diesem Jahr Corona bedingt nicht in Frage. Doch dann kam uns die Idee!“, so Pietrusziak. In diesem Jahr wurden die über 300 Schokonikoläuse direkt an die Schülerinnen und Schüler der Berkumer Hans-Dietrich-Genscher-Schule verteilt. Dadurch konnten direkt die potentiell wählbaren Jugendlichen angesprochen werden. Zusammen mit einem vom Vorstand des Jugendrates handunterschriebenen Flyer und einer kurzen Präsentation durch die Klassenlehrer verspricht sich der JuRa eine positive Resonanz. Auch die sieben Kinder- und Jugendtreffs in den verschiedenen Ortschaften wurden mit einer Ladung süßer Leckereien und Flyern ausgestattet.

„Das Wichtigste ist, dass der Jugendrat weiter besteht und im nächsten Jahr in neuer Zusammenstellung, mit frischen Ideen und viel Engagement weiterarbeitet“, betont Simon Falkenstein, der kommissarische Vorsitzende. Zudem stehe sein Herzensprojekt, der Outdoor-Fitness-Parcours an der Grünen Mitte in Berkum, bereits im nächsten Jahr vor der Realisierung.

Wie bereits im General-Anzeiger Anfang Dezember zu selbigen Thema berichtet, werden Kai Pietrusziak und Simon Falkenstein den Jugendrat mit der Neuwahl altersbedingt verlassen. Allerdings bleiben beide der Wachtberger Politik an anderer Stelle erhalten.

„Wir wünschen allen Wachtbergerinnen und Wachtbergern einen guten Rutsch ins neue Jahr. An die jungen Leute appellieren wir, sich so gut es geht an alle Beschränkungen zu halten und sich – sobald es wieder geht – selbst für die Jugend in Wachtberg zu engagieren.“ (Kai Pietrusziak)

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Lockdown bis 31.01.2021 verlängert – jetzt verschärft !

Region/Mainz, 06.01.2021 – Die Regierungschefinnen und –chefs der Länder haben nach intensiven Beratungen mit Bundeskanzlerin Merkel beschlossen, dass im gesamten Januar weiter Corona-Schutzmaßnahmen gelten sollen. „Der Shutdown im Dezember zeigt Wirkung. Ich danke allen, die sich über Weihnachten und Silvester hier in Rheinland-Pfalz so besonnen verhalten haben. Dadurch ist es gelungen, die Neuinfektionen mit Corona zu senken. In den vergangen zwei Wochen ist die Inzidenz von über 170 auf 110 zurückgegangen. Das ist ein Erfolg zum Jahresauftakt, aber er kann uns nicht ruhen lassen. Daher sind weitere Kontaktbeschränkungen notwendig, um Ansteckungen zu vermeiden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Bund-Länder-Schalte.

Wie bereits im vergangenen März soll nur noch ein Hausstand plus eine weitere Person zusammenkommen dürfen. Die Länderchefs und -chefinnen haben aber auch deutlich gemacht, dass sie vom Bund eine verlässliche und planbare Versorgung der Bevölkerung mit Impfstoff erwarten. Die Ankündigung der Bundeskanzlerin, den Lieferengpässen jetzt entschieden entgegen zu wirken, begrüßten die Länder.

Zusatzmaßnahmen in Regionen mit einer Inzidenz höher als 200

In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz vornehmen, wie beispielsweise die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Experten-Rat

Die Entscheidungen über die Fortsetzung und die Verschärfung des Lockdowns sind auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Empfehlungen getroffen worden.

Der Ministerpräsidentenkonferenz war eine Expertenrunde am Montagabend vorausgegangen. Die einhellige Meinung der Berater war: Die Infektionszahlen müssten schneller und drastischer gesenkt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und nicht die Kontrolle über das Virus zu verlieren. Selbst Bundesländer, die lange kaum Infektionszahlen hatten, zählen heute zu Hotspots.

„Wir müssen die Gleichung schaffen: Mehr Impfungen plus mehr Schutzmaßnahmen gleich weniger Neuinfektionen gleich mehr Freiheit. Die Leitplanken sind neben der Zahl der Neuinfektionen die Situation in den Krankenhäusern und Gesundheitsämtern. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dort arbeiten seit Wochen am Limit. Unser Anspruch bleibt aber, dass wir alle Patienten gut versorgen können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz zum Start überwältigend – Bund muss jetzt liefern

„Wir haben erfolgreich mit dem Impfen begonnen. Seit zehn Tagen steht uns der Impfstoff zur Verfügung. Stand heute haben wir schon mehr als 11.500 Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen geimpft. Damit werden jetzt schon mehr Menschen täglich geimpft, als sich neu mit Corona anstecken.

Wir haben konsequent mit den Alten- und Pflegereinrichtungen begonnen, weil bei ihnen mit den schlimmsten Auswirkungen zu rechnen ist. Seit gestern können aber auch alle anderen der ersten Impfgruppe Termine vereinbaren. Bereits jetzt sind fast 60.000 Termine vergeben und weitere 25.000 Menschen im Terminpool registriert worden. Und sobald verlässlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir auch zusätzliche Termine vergeben. Hier ist jetzt die Bundesregierung in der Pflicht“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Rheinland-Pfalz bei Hilfe für Alten- und Pflegeeinrichtungen Vorbild

„Ich freue mich, dass Rheinland-Pfalz als Vorbild für die Unterstützung der Alten und Pflegeeinrichtungen gilt. Wir haben bereits im Dezember ein Freiwilligen-Netzwerk mit unseren Partnern der Hilfsorganisationen gegründet. Diese „helfenden Hände“ unterstützen die Alten- und Pflegeeinrichtungen in allen Bereichen, in denen Unterstützung gebraucht wird, damit genügend Kapazität vorhanden ist, um Bewohner, Besucher und Mitarbeiter zu testen und die Impfungen vorzubereiten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Perspektiven für Schule und Kita

„Am Donnerstag schreiben die ersten Schüler und Schülerinnen ihr schriftliches Abitur. Ich drücke Ihnen allen ganz fest die Daumen“, so die Ministerpräsidentin. Rheinland-Pfalz habe auch bei den Schulen verlässlich vorgesorgt und bereits im vergangenen Jahr entschieden, dass in den kommenden zwei Wochen grundsätzlich Fernunterricht gehalten werde. Das Land habe aber sichergestellt, dass die Abiturienten ihre Prüfungen ablegen können. „Außerdem sind unsere Schulen offen für die Kinder, die nicht zuhause betreut werden können. Bildungsministerin Stefanie Hubig wird morgen darüber informieren, wie es im Januar an den Schulen weitergehen wird. Das Stufenkonzept der Kultusministerkonferenz wird hier Grundlage der Entscheidungen sein“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Unsere Erzieherinnen und Erzieher leisten Großartiges. Sie gewährleisten, dass Eltern, die für ihre Kinder eine dringende Betreuungsmöglichkeit brauchen, diese auch bekommen können. Ihnen gilt mein herzlicher Dank. Unsere Kitas sind und bleiben deshalb bei dringendem Bedarf grundsätzlich geöffnet. In den drei Tagen vor Weihnachten mussten etwa 13 Prozent der Eltern auf dieses Angebot zurückgreifen. Damit das auch so bleiben kann, bitte ich erneut alle Eltern, zunächst zu prüfen, ob und in welchem Umfang eine Betreuung auch zuhause möglich ist“, sagte die Ministerpräsidentin.

Bis zu 20 Tage zusätzlich Kinderkrankengeld

Eltern sollen im Jahr 2021 einen zusätzlichen Anspruch auf Kinderkrankengeld erhalten. Der Bund will gesetzlich regeln, dass pro Elternteil 10 zusätzliche Tage gewährt werden können und 20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde.

Wirtschaftliche Hilfen für diejenigen, die der Shutdown in der Existenz bedroht

Bund und Länder werden weiterhin mit umfangreichen finanziellen Hilfsprogrammen unterstützen, um die Folgeschäden der Beschränkungsmaßnahmen abzumildern.

Durch Abschlagszahlungen wurde bisher bundesweit über eine Milliarde Euro Novemberhilfe an Betroffene ausgezahlt. Die vollständige Auszahlung der beantragten Novemberhilfe über die Länder erfolgt spätestens ab dem 10. Januar 2021. Anträge für die Dezemberhilfe können seit Mitte Dezember 2020 gestellt werden, die ersten Abschlagszahlungen erfolgen seit Anfang Januar.

Nunmehr kommt insbesondere der Überbrückungshilfe III des Bundes besondere Bedeutung zu. Dabei wird je nach Umsatzrückgang und Betroffenheit ein bestimmter Prozentsatz der fixen Kosten bis zu einer Höhe von maximal 500.000 Euro pro Monat erstattet. Es sollen Abschlagszahlungen möglich gemacht werden.

Erste reguläre Auszahlungen im Rahmen der bis Ende Juni 2021 laufenden Überbrückungshilfe III werden durch die Länder im ersten Quartal 2021 erfolgen.

Bund und Länder werden gemeinsam daran arbeiten, die Auszahlungen so schnell wie möglich zu realisieren.

Einreisen aus Risikogebieten

Für Urlaubsrückreisende aus Risikogebieten gilt künftig eine doppelte Testpflicht. Der Test muss entweder innerhalb von 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise erfolgen. Darüber hinaus gilt weiterhin die bestehende zehntägige Quarantänepflicht, die vorzeitig beendet werden kann, sobald ein negatives Testergebnis eines frühestens am fünften Tag der Quarantäne erhobenen Coronatests vorliegt. (Zwei-Test-Strategie).

Die Musterquarantäneverordnung des Bundes wird entsprechend angepasst und von den Ländern in ihren entsprechenden Verordnungen umgesetzt.

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Corona-Impfungen im Landkreis Cochem-Zell starten im „Hildegard von Bingen Senioren-Zentrum Seeblick“ in Eifelstadt Ulmen

Ulmen, 06.01.2021 – Gestern starteten die Impfungen gegen das COVID-19-Virus durch mobile Impfteams im Landkreis Cochem-Zell im „Hildegard von Bingen Senioren-Zentrum Seeblick“ in Ulmen. Geimpft werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte der Alten- und Pflegeheime. Mehrere Senioren- und Pflegeheime im Landkreis Cochem-Zell haben inzwischen die Vorbereitungen für die Corona-Impfung abgeschlossen, so dass die mobilen Impfteams nun auch diese Einrichtungen aufsuchen können.

Als eine der ersten im Landkreis Cochem-Zell erhielt Einrichtungsleiterin Helene Astapowski die Corona-Impfung. Foto: Kreisverwaltung

Um möglichst alle gemeldeten Personen des Seniorenheimes – rund 195 Personen – an einem Tag zu impfen, wurde heute bereits ab 09:00 Uhr im Seniorenheim mit dem Impfen begonnen.

Die Vertreter der heimischen Presse, als auch Landrat Manfred Schnur, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, Alfred Steimers sowie die Einrichtungsleiterin Helene Astapowski waren zum Impfstart vor Ort in der Eifelstadt. Alle drei freuten sich unisono, dass es nun endlich einen Lichtblick inmitten der Pandemie gibt, der uns Hoffnung für 2021 schenkt.

Das Impfteam rund um

  • Dieter Nickel (DRK Teamleiter)
  • Alois Pitzen, Ulmen
  • Apotheker Thomas Hanhart (Adler-Apotheke Kaisersesch)
  • Jennifer Schäfer (PTA, Adler Apotheke Kaisersesch)
  • Apothekerin Dorothee Kratz (Ahorn-Apotheke Boppard-Buchholz, Burgapotheke Cochem) sowie
  • Birgit Bock (PTA, Ahorn-Apotheke Boppard-Buchholz)

ist seit gestern früh im Einsatz.

Darüber hinaus ist auch das Impfzentrum des Landkreises in Landkern bereits seit Mitte Dezember einsatzbereit. Auch hier starten ab Donnerstag, 07.01.2021 die Impfungen. Seit gestern sind Anmeldungen zur Impfung für Personen über 80 Jahren – die in ihren eigenen vier Wänden wohnen – möglich.

Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder online über die Internetseite www.impftermin.rlp.de möglich.

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Kreisverwaltung übernimmt ehrenamtlichen Dolmetscher-Pool

Wittlich, 06.01.2021 – Das Integrationsbüro der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich übernimmt ab 2021 die Verwaltung des ehrenamtlichen Dolmetscher-Pools. Die im Jahr 2014 entstandene Initiative des Arbeitskreises der Integrationspartner Bernkastel-Wittlich war bisher beim DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich angesiedelt. Dort kümmerte sich die Migrationsfachkraft Carmen Jondral-Schuler um die Verwaltung, Organisation, Neugewinnung und Betreuung des Dolmetscher-Pools und koordinierte auch den Einsatz der ehrenamtlichen Sprachmittler.

Die Idee entstand vor sechs Jahren im Arbeitskreis der Integrationspartner, einem Zusammenschluss von Mitarbeitern aus Behörden, Einrichtungen und Institutionen, die sich hauptberuflich und ehrenamtlich mit dem Thema der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und deren Akzeptanz in der Bevölkerung beschäftigen. Mit dem vermehrten Zuzug von Geflüchteten stieg damals auch der Bedarf an Übersetzungen in verschiedenen Bereichen der Integrations- und Migrationsfachdienste. Hinter dem Projekt steht der Wunsch, dass Muttersprachler aus vielen Ländern auf ehrenamtlicher Basis helfen, Sprachbarrieren zu überwinden. Unter der Federführung des DRK Kreisverbandes wurden Ehrenamtliche geworben, in die Liste aufgenommen, betreut und bei Bedarf vermittelt. In regelmäßigen Abständen fanden Austauschtreffen und Dankeschön-Feste statt.

Derzeit sind rund 50 Ehrenamtliche aktiv unter anderem in den Sprachen Arabisch, Türkisch, Kurdisch, Farsi, Dari, Tigrinja, Somali, Russisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Singhalesisch und Rumänisch.

Bei den Ehrenamtlichen handelt es sich nicht um amtlich vereidigte oder amtlich bestellte Dolmetscher im Sinne des Dolmetschergesetzes. Sie leisten vielmehr Alltagshilfe und unterstützen neuzugewanderte Bürger im täglichen Leben und bei der Kommunikation mit verschiedenen lokalen Behörden, öffentlichen Einrichtungen sowie Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich.

Diese wertvolle Arbeit soll nun durch das Integrationsbüro der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich von Ute Erz und Veronika Kutschin weitergeführt werden. In diesem Jahr sind bereits regelmäßige Qualifizierungsangebote und Austauschtreffen für die ehrenamtlichen Sprachmittler geplant, um sie bestmöglich bei ihrer ehrenamtlichen Dolmetschertätigkeit zu unterstützen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit im ehrenamtlichen Dolmetscherpool hat, ist herzlich willkommen. Gesucht werden derzeit insbesondere Sprachmittler für Bosnisch, Serbisch und Ungarisch.

Kontakt: Integrationsbeauftragte Ute Erz (E-Mail: ute.erz@bernkastel-wittlich.de, Tel.: 06571 14-2390) und Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Veronika Kutschin, (E-Mail: veronika.kutschin@bernkastel-wittlich.de, Tel.: 06571 14-2226).

Weitere Informationen: www.bernkastel-ittlich.de/kreisverwaltung/fachbereiche/wirtschaftsfoerderung-und-oeffentlichkeitsarbeit/bildungskoordination-fuer-neuzugewanderte/dolmetscherpool/

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Die Prümer Tafel sagt Danke!

Prüm, 06.01.2020 – Der Caritasverband Westeifel e.V. und die Prümer Tafel bedanken sich bei allen Spender*innen, Mithelfenden, Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen.

Liebe Unterstützer*innen, Spender*innen, Mithelfende und Ehrenamtliche der Prümer Tafel, den Beginn des neuen Jahres nehmen wir zum Anlass, auf das vergangene Jahr, auf 2020, zurückzublicken und uns für die zahlreiche Unterstützung für die Prümer Tafel von Herzen zu bedanken.

2020 war ein bewegendes Jahr, das durch Home Office, Kurzarbeit, Kurzfristige Schließung der Prümer Tafel, Entwicklung neuer Ausgabemöglichkeiten und mehr geprägt wurde. Rückblickend können wir behaupten, die diesjährigen Herausforderungen gut gemeistert zu haben, auch und ganz besonders dank Ihrer Spenden und Unterstützungen!

Ganz herzlich möchten wir uns auf diesem Weg beim Restaurant Kölner Hof, der Fleischerei Bartz, der Firma Maselter (Gummi Eifelland), den Soroptimisten, den Wurstwaren Hamper aus Mettendorf, der Fleischerei Peters aus Winterspelt, dem Geflügelhof Lehnertz aus Winterspelt, der Firma Fabri aus Dudeldorf, der Bäckerei Hahn aus Lünebach, der Bäckerei Lohner’s aus Prüm, dem Gerolsteiner Sprudel, der Firma Stihl aus Weinsheim, der Aktion Mensch, der Firma EVM, der VG – Arzfeld, der Volksbank Eifel e.G., der Einzelhandelsgruppe Lidl aus Prüm, Neuerburg, Bitburg und Jünkerath, der Einzelhandelsgruppe Aldi aus Prüm, Neuerburg, Irrel, Speicher Bitburg und Jünkerath, dem Hit Markt aus Prüm, dem REWE Markt aus Prüm, Arzfeld, Speicher und Stadtkyll, dem Edeka Markt aus Jünkerath, Dr. Oetker aus Wittlich, Arla aus Pronsfeld, den Pfarrgemeinden aus Prüm, Schönecken – Waxweiler, Obere Kyll, Bleialf und Arzfeld, dem Sägewerk Schönfeld, den Kitas aus Waxweiler, Lünebach, Daleiden und Niederprüm sowie der Grundschule aus Waxweiler, den Firmlingen aus Bleialf, „Ein Geschenk für Kinder“ aus Prüm sowie der Familie Stieren aus Fließem bedanken, die aufgrund Ihrer hohen Spendenbereitschaft, was in keinem Fall selbstverständlich ist, die Prümer Tafel so großzügig unterstütz haben.

In jeder Krise steckt eine Chance, heißt es so schön. So haben auch wir 2020 unsere Chance genutzt, Neues auszuprobieren, um über 500 Menschen in unserer Region, auch während der Lockdownphasen im Frühjahr letzten Jahres und auch aktuell mit Lebensmitteln zu versorgen.

Nicht nur wir als Träger, sondern auch die Ehrenamtlichen der Prümer Tafel möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Spendenbereitschaft in diesen besonderen Zeiten bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in diesem neuen Jahr mit Ihnen.

Abschließend wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, trotz aller Einschränkungen, einen guten Start und ganz viel Glück und Gesundheit im noch jungen Jahr 2021!

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„Heller denn je – Die Welt braucht eine frohe Botschaft“

Gillenfeld/Trier, 05.01.2021 – Anfang Januar kündigt sich normalerweise an vielen Haustüren im Bistum königlicher Besuch an: In farbenprächtigen Gewändern, mit Krone und Stern ziehen dann die Sternsinger durch die Straßen, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Die Aktion Dreikönigssingen lebt von den Haustürbesuchen mit direktem Kontakt – in Pandemie-Zeiten jedoch keine gute Idee. Das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) als Träger des Dreikönigssingens hatten deshalb kurz vor Weihnachten empfohlen, die Aktion solle in ihrem 63. Jahr neue Wege gehen und „kontaktlos“ stattfinden.

Für die Gruppen bot das Kindermissionswerk zahlreiche Ideen und Tipps, wie die Aktion verantwortungsvoll und konform der Corona-Regeln ablaufen kann.

Eine dieser kreativen Varianten haben die Gillenfelder Sternsinger in die Tat umgesetzt. „Natürlich war die Enttäuschung unserer engagierten Kinder und Jugendlichen erstmal groß. Wir hatten sogar schon vor längerem 1,5 lange Stöcke für die Spendenbeutel gekauft, um den Abstand wahren zu können.

Als es dann hieß ‚keine Hausbesuche‘, war sofort klar, dass wir uns Alternativen überlegen wollen, denn so eine gute Sache darf nicht einfach ausfallen“, berichtet Sandra Pfeil, die seit Jahren ehrenamtlich die Messdienerarbeit und die Sternsingeraktion in Gillenfeld betreut. „Die Eltern waren einfach klasse.

Als ich über unsere Chat-Gruppen nachgefragt habe, wer sich vorstellen könnte, kleine Segenspakete in die Briefkästen zu verteilen, haben sich sofort genügend Familien bereit erklärt.“ In der „Segenspost“ enthalten sind die zuvor gesegnete Kreide oder Segensaufkleber, Texte mit Impulsen und Informationen zu Spendenmöglichkeiten für die Sternsinger-Hilfsprojekte.

Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt werden dringender denn je benötigt, wie Lena Kettel, Diözesanvorsitzende des BDKJ Trier, erklärt. „Auch hier bei uns belastet die Corona-Krise viele Kinder und Jugendliche, aber viel schlimmer sieht es in ärmeren Ländern aus, wo wirklich das Notwendige zum Überleben fehlt und in denen keine gute medizinische Versorgung gewährleistet ist. Genau für diese Kinder setzen sich die Sternsinger jedes Jahr ein. Es ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.“ So sei es kein Zufall, dass das Dreikönigssingen dieses Jahr unter dem Motto ‚heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft‘ stehe.

Die frohe Botschaft und den Segen der Sternsinger bringen auch Anatol (10), Theo (12) und Emil (12) aus der Pfarrei Sankt Matthias schon seit Jahren zu den Häusern ihrer Gemeinde. Klar waren auch die drei etwas enttäuscht, denn es sei schon etwas anderes, die Freude der Menschen an den Haustüren zu erleben, sagt Emil. „Aber dafür gibt es in den Kirchen unserer Gemeinde jetzt Sternsinger-Haltestellen, wo die Segenspost ausliegt und Spendendosen stehen. Das wird bisher super angenommen.“ Auch für die Altenheime und Krankenhäuser in der Pfarrei haben sich die Verantwortlichen gemeinsam mit den Kindern etwas überlegt, wie Theo berichtet: „Da wir die leider nicht besuchen können, haben die jüngeren Sternsinger Bilder für die Patienten und Bewohner gemalt, die gemeinsam mit der Segenspost verteilt wurden.“

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,19 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 62. Aktion zum Jahresbeginn 2020 hatten die Mädchen und rund 52,4 Millionen Euro gesammelt. Weitere Informationen gibt es auf www.sternsinger.de. Die Themenseite des Bistums zum Fest „Dreikönig“ (Epiphanie) ist unter www.t1p.de/Sternsinger zu finden.

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Verteilung von kostenlosen Schutzmasken: Positive Bilanz für die erste Phase

Region/Berlin, 05.01.2021 – Ab dem 15. Dezember konnten sich Risikopatienten je drei Schutzmasken auf Kosten des Bundes in den Apotheken abholen. Die vorläufige Bilanz für diese erste Phase der Verteilaktion fällt positiv aus. „Die Aktion hat funktioniert, obwohl die Apotheken praktisch keine Vorbereitungszeit hatten und der Run auf die Masken groß war. Bereits in den ersten sieben Tagen der auf drei Wochen angelegten Verteilaktion wurden rund 84 Prozent aller Nachfragenden versorgt. Das zeigt, wie leistungsfähig und flexibel das System der Vor-Ort-Apotheken ist“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die im Auftrag der ABDA unter 350 Apothekeninhaber*innen für den Zeitraum 15. bis 22. Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Über drei Viertel der teilnehmenden Apothekeninhaber*innen gaben an, in der ersten Woche bereits mehr als 2500 kostenlose Schutzmasken an Berechtigte verteilt zu haben. Zwei Drittel der Befragten beurteilte die Liefersituation für Schutzmasken als gut bis sehr gut. Overwiening: „Die Maskenverteilung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen, war für die Kolleginnen und Kollegen ein großer Kraftakt.“ Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, dafür zusätzliche räumliche Vorkehrungen getroffen und zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet zu haben. Drei von zehn Apotheken haben zusätzliches Personal beschäftigt.

An Neujahr hat die zweite Phase der Verteilaktion begonnen, bei der die Anspruchsberechtigten von ihrer Krankenkasse Coupons für die Abholung weiterer Schutzmasken in der Apotheke bekommen. Neun von zehn Apothekeninhaber*innen fühlen sich auch dafür gut gerüstet und gehen davon aus, dass sie die Nachfrage bedienen können. Zwei Drittel der Befragten wollen Anspruchsberechtigte auch per Botendienst mit Masken versorgen.

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Inzidenz unter 200: Ergänzende Regeln des Kreises Düren laufen aus

Düren, 05.01.2021 – Die Corona-Zusatzregeln, die der Kreis Düren Mitte Dezember aufgrund seines anhaltend hohen Inzidenzwertes von mehr als 200 aufstellen musste, gelten ab 5. Januar (Mitternacht) nicht mehr. Die Allgemeinverfügung (AV) des Kreises, in der die Maßnahmen festgeschrieben sind, läuft entsprechend aus. Der Grund: Seit Neujahr liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen) kontinuierlich unter 200.

Damit gilt unter anderem die nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr nicht mehr. Ebenso ist nicht mehr angeordnet, dass sich nur 3 Menschen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen oder dass sich zuhause maximal zwei Hausstände mit höchstens fünf Personen zusammenfinden dürfen. Ab 5. Januar gelten damit  im Kreis Düren ausschließlich die für ganz NRW in der Corona-Schutzverordnung aufgestellten Regeln weiter.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die aktuell niedrigeren Zahlen (Inzidenz liegt heute bei 103,5) nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegeln, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde als sonst. Frühestens Ende dieser Woche werden wieder aussagekräftige Zahlen vorliegen. „Deshalb bitte ich darum, weiterhin bei den bisher bestehenden Regeln des Kreises Düren zu bleiben und sie freiwillig einzuhalten“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es ginge – natürlich – weiter darum, so weit wie möglich Kontakte einzuschränken und auf ein Minimum zu reduzieren.

Gleichwohl bestehe Hoffnung, dass der derzeitige Lockdown und die seit Mitte Dezember darüber hinaus geltenden Regeln im Kreis Düren Wirkung zeigen und zu niedrigeren Fallzahlen geführt haben beziehungsweise führen. „Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen bedanken, die sich an die Regeln gehalten haben und weiterhin halten“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Kreis Düren musste ergänzende Maßnahmen einführen, da der Inzidenzwert – zum Teil deutlich – über 200 lag. Von Anfang an war vorgesehen, dass die Regeln wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert sieben Tage hintereinander unter 200 liegt. Das war Neujahr erreicht. Die entsprechende Allgemeinverfügung (AV) des Kreises hatte aber zunächst weiter Bestand, da die aktuellen Zahlen – wie erwähnt – weniger aussagekräftig sind und zudem die Lage in den Krankenhäusern nach wie vor sehr angespannt ist. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb ist auch nicht ausgeschlossen, dass bei einem Ansteigen der Inzidenz über 200 wieder ergänzende Maßnahmen ergriffen werden müssen. „Wir hoffen alle, dass es soweit nicht wieder kommt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir haben es mit unserem Verhalten alle in der Hand, die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich einzudämmen.“

 Zur Stunde sind im Kreis Düren 394 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit der letzten Meldung (31.12.) gibt es 101 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 7194 Menschen positiv getestet worden. Leider sind 14 weitere Todesfälle (76 bis 94 Jahre) zu beklagen. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit liegt die Zahl der Todesopfer bei 172. Die Zahl der Genesenen steigt um 305 auf 6628 (Stand: 12 Uhr).

Die 394 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 20 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 496)

Düren: 144 (2801)

Heimbach: 4 (96)

Hürtgenwald: 13 (272)

Inden: 6 (128)

Jülich: 46 (778)

Kreuzau: 21 (379)

Langerwehe: 12 (266)

Linnich: 26 (285)

Merzenich: 33 (330)

Nideggen: 22 (301)

Niederzier: 17 (421)

Nörvenich: 10 (255)

Titz: 12 (169)

Vettweiß: 8 (217).

Die Anzahl der Todesopfer beträgt 172.

Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 103,5. Die Werte aller Kreise gibt es tagesaktuell (Datenstand vom Vortag) auf: https://www.mags.nrw/coronavirus-fallzahlen-nrw

Hier gibt es Rat und Hilfe:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920

Job-com: 02421/22-15 60 000

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900