Kategorien
News

Neujahrsempfang bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mit Innovation und Durchhaltewillen ins neue Jahr

Region/Mainz, 07.01.2021 – Mit einem digitalen Neujahrsempfang hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vertreter und Vertreterinnen aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf das neue Jahr eingestimmt. Als Ehrengäste waren der Mainzer Impfstoffentwickler von BioNtech, Prof. Ugur Sahin, und Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul dabei. „Beide stehen für Durchhaltewillen und Innovation. Eigenschaften, die wir in 2021 alle dringend brauchen, um in Rheinland-Pfalz gemeinsam stark aus der Pandemie hervorzugehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist, moderierte die Veranstaltung und gab zugleich einen Einblick in den schwierigen Alltag eines Künstlers in Pandemiezeiten. Aber auch er zeigte sich optimistisch.  Mit ihrem Dank an diejenigen, die in den vergangenen Monaten eine besondere Verantwortung getragen haben, eröffnete Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihren diesjährigen Neujahrsempfang. „Es sind ganz besonders die Menschen im medizinischen und pflegerischen Bereich, die durch ihren unermüdlichen Einsatz Sorge tragen für die Behandlung der Patienten und Patientinnen. Sie gehen seit Monaten über ihre Belastungsgrenze hinaus, um Leben zu retten. Ihnen gilt mein erster aufrichtiger Dank“, sagte die Ministerpräsidentin. „Danken möchte ich auch denjenigen, die täglich Großes leisten, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, obwohl sie dabei eine Ansteckung riskieren: Verkäufer, Busfahrerinnen, Handwerker und Paketbotinnen, Feuerwehrleute, Polizisten – und viele andere mehr. Ich danke auch der Lehrerschaft, Erziehern und Erzieherinnen. Sie sorgen dafür, dass in der Pandemie kein Kind den Anschluss verliert“, so die Ministerpräsidentin. Sie verwies auch auf die hervorragende Arbeit, die in Testlaboren und in der Forschung geleistet werde, so beim Testen der Corona-Proben oder der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes in Rekordzeit. Die Ministerpräsidentin blickt mit Zuversicht in die Zukunft. „Inzwischen haben wir begonnen, zu impfen und hoffen, dadurch möglichst viele Menschenleben zu retten und absehbar wieder mehr Normalität zu ermöglichen“, so die Ministerpräsidentin

Wie bereits viele andere Veranstaltungen fand auch der Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin pandemiebedingt ganz anders als gewohnt – in einem digitalen Format – statt. Zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik, aus dem diplomatischen und konsularischen Corps, aus dem sozialen Bereich und Verbänden, Glaubensgemeinschaften sowie aus Kultur und Sport waren digital zugeschaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Mainzer Künstler Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Mainzer Gruppe Terztanz.

Die Ministerpräsidentin betonte mit Blick auf Corona die Bedeutung eines gut ausgebauten, verlässlichen Gesundheitssystems. „Dass sich Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können – egal wo sie wohnen – dafür arbeitet meine Landesregierung.“ Bei der Pandemiebewältigung sei das politische Handeln von drei Leitmotiven geprägt. „Erstens schützen wir die älteren Menschen, zweitens bringen wir Kinder und Jugendliche so gut wie möglich durch die Krise und drittens tun wir alles, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern“, so die Ministerpräsidentin.

Sie verwies in ihrer Rede auch auf die großen Einschränkungen, die Wirtschaftsbereiche wie Gastronomie und Einzelhandel, Kunst- und Kulturwirtschaft hinnehmen müssten. „Ich weiß, dass das trotz aller Hilfen für Sie und Ihre Beschäftigten eine unheimlich harte Zeit ist. Wir tun alles, um hier größtmögliche Unterstützung zu leisten, damit die Unternehmen und die Beschäftigten gut durch die Krise kommen“, so die Ministerpräsidentin.

„Hoffnung made in Rheinland-Pfalz“, so bezeichnete die Ministerpräsidentin die Entwicklung des Corona-Impfstoffes durch das Mainzer Unternehmen Biontech. Professor Dr. Ugur Sahin und Dr. Özlem Türeci haben in Rekordzeit von elf Monaten nach dem Ausbruch des Virus gemeinsam mit dem amerikanischen Partner Pfizer einen hochwirksamen Impfstoff entwickelt. „Das ist eine phantastische Forschungsleistung, die den Menschen in aller Welt Hoffnung gibt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit seiner herausragenden Forschungsleistung sei Biontech ein ausgezeichneter Botschafter für die Innovationskraft und für die Forschungs- und Unternehmensförderung in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland. Dies zeige auch, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Wissenschaftsstandort sei für die klügsten und innovativsten Köpfe des Landes, so die Ministerpräsidentin.

Zum Rückblick auf das vergangene Jahr gehörte neben Corona auch die Erinnerung an die furchtbare Amokfahrt in Trier, bei der fünf Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche verletzt wurden. „Die Tat macht mich noch immer fassungslos. Dankbar denke ich an diejenigen, die sofort zur Stelle waren. Das waren unzählige Passanten, die keinen Moment gezögert haben und Verletzte umgehend versorgt haben. Das zeigt mir: Menschen in diesem Land sind füreinander da. In extremen Situationen besonderer Not zeigt sich das sehr eindrücklich. Das stimmt mich zuversichtlich. Was mich stolz macht ist auch, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten in sehr großer Zahl vor Ort waren“, so die Ministerpräsidentin.

Mit Blick auf die Veränderungen durch Digitalisierung und die Klimakrise sprach sich die Ministerpräsidentin dafür aus, hieraus neue Zukunftsperspektiven für gute Arbeitsplätze und nachhaltig erfolgreiche Unternehmen zu machen. „Das ist keine Utopie – diese Zukunft hat in Rheinland-Pfalz längst begonnen“, so die Ministerpräsidentin und verwies dabei auf Beispiele rheinland-pfälzischer Unternehmen. „Ich will, dass wir auch in vielen Jahren noch ein Industrieland mit Zukunft sind. Mit nachhaltiger Produktion und guten, tarifgebundenen Arbeitsplätzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Ich bin sicher, dass wir die Pandemie gemeinsam gut bewältigen werden und ich bin ebenso sicher, dass wir für die Herausforderungen der Zukunft in Rheinland-Pfalz sehr gut gewappnet sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Kategorien
News

Drei neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen, 07.01.2021 – Kürzlich traten drei neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte so Svenja Hoss, die künftig als Erzieherin für die Kita Hausen und Yvonne Klein, die als Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen in Mayen tätig sein werden.

Ebenso wurde im Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ertan Akdemir als geringfügig Beschäftigter Kommunaler Vollzugsbeamter willkommen geheißen.

„Ich wünschen Ihnen einen guten Start in der Stadtverwaltung Mayen und viel Freude an der neuen Aufgabe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Diesen Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

Kategorien
News

Stadt Mechernich erhält Fördermittel des Landes in Höhe von 436.000 Euro für Kleinspielfeld im Schulzentrum

Mechernich, 07.01.2021 – Derzeit dürfen die öffentlichen Sportanlagen Lockdown-bedingt nicht genutzt werden. Die Pandemie hält die Stadt Mechernich aber nicht von ihren Plänen ab, das Kleinspielfeld im Mechernicher Schulzentrum für sportlichere Zeiten von Grund auf zu sanieren.

Aktuell hat das Kleinspielfeld, das aus den 1980er-Jahren stammt, seine beste Zeit hinter sich. Der Belag auf dem alten Handball- und Basketballspielfeld bröckelt in weiten Bereichen, das Unkraut wuchert zwischen den Ritzen ringsum. Möglich wird die Sanierung, weil das Land die dafür dringend benötigten Fördergelder in Höhe von 436.000 Euro jüngst zugesagt hat.

Nur einen Steinwurf entfernt von der alten Dreifachturnhalle und den beiden weiterführenden Schulen, dem Gymnasium Am Turmhof und der Gesamtschule Mechernich, soll wieder ein vielseitig nutzbares, kleines Leichtathletik-Sportzentrum entstehen. Die ersten Bagger sollen schon im Januar rollen.

Holger Schmitz, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Mechernich, und Christof Marx, Landschaftsarchitekt bei der Stadt, stellten das Konzept dem Bürgerbrief bei einem Ortstermin vor. Die Stadtverwaltung will das Multifunktionsfeld, auf dem durch unterschiedliche Markierungen Handball-, Tennis und Basketball gespielt werden kann, mit einem neuen Belag ausstatten. Hinzu kommen zusätzliche, separate Bereiche für Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen. Das DFB-Minispielfeld bleibt bestehen.

Auch für Rollstuhlsport geeignet

Bisher ist das Sportareal nur über mehrere Stufen erreichbar. Zukünftig soll der Zugang behindertengerecht sein und auch das Multifunktionsfeld soll so ausgestattet werden, dass darauf sogar Rollstuhlsportarten wie Basketball und Hockey betrieben werden können. „Es gibt bereits eine Gruppe, die immer in der Dreifachturnhalle trainiert“, so Schmitz.

Gleichzeitig wird auch die Laufbahn modernisiert, die neben dem großen Fußballrasenplatz hinter der Dreifachturnhalle liegt, der vor zwei Jahren erneuert worden ist. Statt auf Asche werden Läufer dann auf einer Tartan-Bahn trainieren können.

Langstreckenstreckenläufer müssen allerdings weiterhin den Weg zum Eifelstadion auf sich nehmen. „Für einen 400-Meter-Rundkurs ist im Schulzentrum definitiv kein Platz vorhanden“, erklärt Schmitz.

Zwischen dem Fußballplatz und der Skateanlage an der Grundschule könnte zudem noch ein Diskus-Kreisel Platz finden.

Für Vereine, Freunde und andere Gruppen

Die Anlage wird für Vereine und Nutzergruppen zugänglich sein. „Wenn jemand sagt, wir möchten regelmäßig mit zehn Leuten mittwochs um 17 Uhr zum Beispiel Basketball spielen, geht das. Ob vereinsmäßig, mit Freunden oder bürgerschaftlich organisiert, ist dann gleich.“ Mit der jeweiligen Gruppe werde eine Sondernutzung vereinbart und der Schlüssel durch die Stadtverwaltung ausgehändigt.

Eröffnet werden kann die frisch sanierte Anlage voraussichtlich im Sommer, so Marx. „Für den Belag braucht es bestimmte Temperaturen, daher wird dieser eher nicht vor April oder Mai aufgebracht werden können. Aber wir sind zuversichtlich, dass die Sportstätte spätestens zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien 2021 an den Start geht.“

Kategorien
News

Kupferstadt Stolberg bleibt „Europaaktive Kommune“

Stolberg, 07.01.2021 – Die Kupferstadt Stolberg hat nach 2015 erneut die diesmal unbefristete Auszeichnung als „Europaaktive Kommune“ vom Landesministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie dem NRW-Heimatministerium erhalten.

„Diese Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und das Ergebnis eines Selbstverständnisses in der Stolberger Stadtverwaltung und der Stolberger Politik, unsere Stadt als aktiven Teil der europäischen Idee zu begreifen“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas.

Die Landesregierung zeichnet mit diesem Preis Kommunen aus, die sich für ein „bürgernahes, lebendiges und zukunftsfähiges Europa einsetzen“, wie Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner betont. Die Kupferstadt Stolberg hat sich in der Flüchtlingskrise 2015 durch besonderes humanitäres Engagement empfohlen und dafür 2016 den Sonderpreis „Europaaktive Kommune“ erhalten. Auch seitdem ist die Kupferstadt Stolberg in der europäischen Zusammenarbeit sehr aktiv, beispielsweise in der intensiven Pflege der Städtepartnerschaften zu den französischen Kommunen Faches-Thumesnil und Valognes.

Für Heimatministerin Scharrenbach sind eben diese eng gepflegten Städtefreundschaften ein wichtiges Element europäischer Zusammenarbeit und ein wichtiger Grund der erneuten Preisverleihung: „Die ausgezeichneten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteure bilden untereinander ein starkes von der Landesregierung initiiertes Netzwerk. Gleichzeitig bieten sie anderen Akteuren vorbildliche Beispiele guter Praxis. So sind etwa Städtepartnerschaften ein gutes Instrument, um den Dialog unter den Städten und Gemeinden in Europa immer wieder neu beleben zu können, insbesondere für junge Menschen.“

Kategorien
Wachstum

Nordrhein-Westfalen modifiziert Einreiseregelungen: Einreisende aus Risikogebieten können zwischen Einreisetest und Quarantäne wählen

Region Eifel/Düsseldorf, 07.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert. Statt der verbindlichen Anordnung einer Testung auf das Coronavirus bei der Einreise (Einreisetestung) besteht jetzt faktisch ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 zwar grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte und einreisende Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.

Angepasst wurden auch die Regelungen für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens fünftägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an.

Hintergrund der Änderungen ist zum einen die Harmonisierung des Landesrechts mit dem Bundesrecht, sodass die Testpflichten für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika nun einheitlich geregelt sind. Zum anderen sind im Rahmen laufender Gerichtsverfahren zu Einreisen aus Risikogebieten Unklarheiten im Infektionsschutzgesetz des Bundes deutlich geworden. Konkret geht es um die Frage, ob zwingende Testungen nur von den kommunalen Behörden und dem Bund oder auch von den Ländern per Rechtsverordnung angeordnet werden können.

Auch aufgrund dieser Unklarheiten würde Nordrhein-Westfalen eine bundeseinheitliche Regelung für eine Testpflicht, wie sie gerade auf Bundesebene diskutiert wird, sehr begrüßen. Bis es eine solche bundesweite Regelung gibt, soll mit der nun erfolgten Änderung eine möglichst rechtssichere Lösung für Nordrhein-Westfalen geschaffen werden, um den dringenden Schutz vor zusätzlichen Infektionen aus anderen Ländern auch in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Hierzu wurde eine rein strukturelle Änderung vorgenommen: Angeordnet wird jetzt vorrangig eine Quarantäne, die aber bereits von Beginn an durch einen negativen Test verhindert werden kann.

Hintergrund:

Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut unter der Adresse https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Die genannten rechtlichen Regelungen sind im Detail der Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinreiseVO) des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 5. Januar 2021 gültigen Fassung zu entnehmen.

Kategorien
News

Dr. Alae Bourakkadi zieht nach einem Jahr im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen positive Bilanz

Mayen, 06.01.2021 – „Der Anfang war doch schwieriger als erwartet“, gibt Dr. Alae Bourakkadi zu. Am 1. Januar 2020 kam er in das St. Elisabeth nach Mayen. Jetzt zieht der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie nach einem Jahr Bilanz. „Ich habe ein tolles Haus vorgefunden, in dem ich allerdings fast das komplette Ärzte-Team neu aufbauen musste. Geholfen hat mir dabei das außerordentliche Engage­ment und die Motivation der anderen Klinikmitarbeiter, insbesondere in der Pflege. Hier hatte ich ein Team mit hoher fachlicher und menschlicher Kompetenz an meiner Seite, sodass wir uns alle schnell in den Klinikalltag integrieren konnten und die Patientenversorgung problemlos fortgeführt werden konnte. Aktuell ist das Ärzteteam der Inneren Abteilung mit einer jungen und motivierten Mannschaft fast komplett.“

Sehr positiv aufgenommen hat Dr. Bourakkadi in der schwierigen Anfangsphase auch die Resonanz und Akzeptanz der Bevölkerung, die von Anfang an klar signalisiert hat, dass sie zu ihrem Krankenhaus steht und auch hier behandelt werden möchte, „das hat mich motiviert und begeistert“. Bereits zwei Wochen nach seinem Eintritt gab es auch schon einen ersten Erfolg zu vermelden: Die Herzkatheter-Bereitschaft war wieder rund um die Uhr gewährleistet. Somit konnten Patienten, die sich mit einem frischen Herzinfarkt in akuter Lebensgefahr befanden, wieder vor Ort behandelt werden. Aber dann kam eine weitere, unerwartete und mächtige Herausforderung: die Corona-Pandemie. „Sie hat uns alle viel Zeit und Energie gekostet und tut es auch jetzt noch. Dank der hervorragenden Einsatzbereitschaft aller Beteiligten haben wir das bisher aber extrem gut gemeistert, sodass wir nie einen Ausbruch bei Patienten oder Mitarbeitern hatten oder uns von der Notfallversorgung abmelden mussten.“

Stolz ist Dr. Alae Bourakkadi auch auf die deutliche Erweiterung des Leistungs­spektrums in der invasiven Kardiologie. Beispiele hierfür sind die rotablations­gestützte Katheterinter­vention bei hochgradig verkalkten Koronargefäßen, die Implantation von Vorhofohrver­schlüssen zur Schlaganfallprophylaxe, die transkoronare Ablation der Myokardhypertrophie oder die Implantation des kleinsten Herzschrittmachers der Welt. „Außerdem können wir seit kurzem Patienten mit akutem Nierenversagen auf der Intensivstation selbst dialysieren, sodass eine Verlegung in ein größeres Haus nicht mehr notwendig ist“, freut sich der Chefarzt. Er will aber noch mehr: „Es gibt noch viel zu tun, um die Kardiologie in Mayen noch stärker und moderner zu gestalten.“ Das neue Herzkathe­ter­labor, welches sich derzeit in der Planung befindet und mit dessen Einrichtung in 2021 begonnen wird, ist ein gutes Beispiel hierfür. Auch das Therapieangebot wird sich in den nächsten Monaten und Jahren deutlich erweitern. Hiervon werden nicht nur Patienten aus Mayen, sondern aus der gesamten Eifel profitieren.

Kategorien
News

Corona – Bereits mehr als 12.000 Menschen in Rheinland-Pfalz geimpft

Region/Mainz, 06.01.2021 – In Rheinland-Pfalz sind nur wenige Tage nach Start der Corona-Schutzimpfungen und noch vor dem morgigen Öffnen der 31 Impfzentren im Land bereits mehr als 12.000 Menschen gegen Corona geimpft worden. Laut Impfdokumentation haben zum Stand 5. Januar exakt 12.336 Personen ihre erste Impfung erhalten, 9.716 davon in 93 Pflegeeinrichtungen (5121 Bewohner und 4.595 Mitarbeitende) sowie 2620 Beschäftigte in Krankenhäusern.

Kategorien
Wirtschaft

Rückblick auf ein turbulentes Jahr bei Möbel Brucker

Kall, 06.01.2021 – Trotz Corona-Pandemie und wochenlanger Schließung des Möbelhauses Brucker verlor keiner der rund 300 Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz. Es war auch für das Möbelhaus Brucker in Kall ein ungewöhnlich schweres und turbulentes Jahr 2020 mit Corona, Geschäftsschließung, Wiedereröffnung, Hygienekonzept, Kurzarbeit und Home-Office für einen Teil der Mitarbeiter und der letztendlich erneuten Corona-bedingten Schließung des Hauses kurz vor Weihnachten. Doch trotz all dieser Widernisse verlor keiner der rund 300 Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz in dem Familienunternehmen.

Dabei hatte das Jahr 2020, als das Corona-Virus noch nicht kursierte, verheißungsvoll begonnen. Zum Jahreswechsel machte der Wellness-Truck der Firma himolla mit Europas größter „Wellness-Show of the Road“ für mehrere Tage am Möbelhaus Brucker Station, um die Kunden über die neusten Trends zum gesunden und bequemen Sitzen zu informieren.

Ein absolutes Highlight zum Beginn des neuen Jahres war die Eröffnung der neuen Boutique „Wohnart“, in der hochwertige Waren namhafter Hersteller präsentiert werden. Modern und aktuell ist die Boutique auf zwei Etagen, die durch den Einbau eines Aufzuges barrierefrei zu erreichen sind. Im Obergeschoss findet der Kunde Heimtextilien, Bettwäsche, Frottierware, Kissen, Decken, Handtücher, Gardinen und Zubehör, Tischwäsche etc. von bekannten Herstellern. Im Obergeschoss untergebracht ist auch die Ausstellung „Alles fürs Bad“.

Im Untergeschoss gibt es ein Riesenangebot von Haushaltswaren, Bestecken, Porzellan, Bildern, Deko- und Geschenkartikeln, Glas, Grillzubehör, Holzwaren, Kerzen, Geschenkpapier, Geschenkgutscheine und Karten zu allen Anlässen. Die Ausstellung von Naturholzmöbeln im Obergeschoss besteht weiterhin.

Ausfallen wegen Corona musste der traditionelle Weihnachtsmarkt, der für den ersten Adventssamstag im Möbelhaus geplant war. Dennoch herrschte an den ersten drei Adventssamstagen Weihnachtsstimmung: Der 14-jährige Firmenjunior Maxi Brucker verkaufte im Eingangsbereich des Möbelhauses Weihnachts-Dekoration aus Holz, die er mit seinem Großvater Willi Frey gebastelt hatte, zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Ben Kromb, Chefkoch im Restaurant Brucker, bot zudem an zwei Samstagen frische „Waffeln to go“ an. Die Erlöse der Aktion übergaben Maxi Brucker und Chefkoch Ben Kromb an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Maxis Holzschmuck-Verkauf hatte einen Erlös von 1230 Euro erbracht, während das Waffel-Team von Ben Kromb einen Erlös von 850 Euro verbuchen konnte. Bei der Entgegennahme der Gesamtspende von 2080 Euro lobte Willi Greuel das jahrzehntelange Engagement des Möbelhauses Brucker zugunsten der Hilfsgruppe.

Sportlich zeigten sich mehrere Beschäftigte des Möbelhauses bei einem virtuellen Nikolaus-Spendenlauf, den die Brucker-Mitarbeiterin Carmen Karwanska und deren Tochter Annika organisiert hatten. Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden.

Die sportliche Aktion fand ebenfalls zugunsten der Hilfsgruppe Eifel statt, die den Erlös von über 15.000 Euro für die Einrichtung der Familienzimmer im Bonner Elternhaus verwendet. Am Lauf nahmen 1001 Personen im Alter zwischen fünf und 85 Jahren teil, die zusammen eine Gesamtstrecke von 9664 Kilometern zurücklegten. Über 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Möbelhauses hatten sich am virtuellen Lauf beteiligt und ihre Leistungen per Internet an die Auswerter übermittelt.

Die weiterhin dramatisch ansteigenden Corona-Fallzahlen führten dazu, dass das Möbelhaus am 16. Dezember erneut und bis auf Weiteres schließen musste. Nicht betroffen von der Schließung sind die Auslieferung und der Abholservice.

Kategorien
News

Minister Pinkwart und Minister Laumann setzen sich für verstärkte Digitalisierung der Gesundheitsämter zur Pandemie-Bewältigung ein

Region Eifel/Düsseldorf, 06.01.2021 – Minister Pinkwart: Wir müssen den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Digitale Labormeldungen, automatischer und sicherer Austausch der Daten von Erkrankten und Kontaktpersonen – die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, die Gesundheitsämter in der Pandemie zu entlasten. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat dazu mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums die integrierte Software SORMAS entwickelt, die bislang von sieben Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen eingesetzt wird – auch im Rhein-Sieg-Kreis. Weitere Gesundheitsämter stehen in den „Startlöchern“ bzw. haben bereits Interesse geäußert, SORMAS nutzen zu wollen. Damit die Software größtmöglichen Nutzen entfaltet, ist ein flächendeckender Einsatz wichtig. Bei einem Besuch in Siegburg überzeugten sich Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der Leistungsfähigkeit der Software und sprachen sich für eine flächendeckende Implementierung des Pandemie-Management-Systems aus.

Minister Pinkwart: „Mit dem verstärkten Einsatz digitaler Technik können die Gesundheitsämter einfacher Kontakte nachverfolgen, gezielte Infektionsschutzmaßnahmen deutlich schneller einleiten und so viel effizienter zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen. SORMAS eröffnet schon heute jedem Gesundheitsamt die Möglichkeit, auf digitale Kontaktnachverfolgung umzusteigen. Wir müssen zudem den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen und dabei selbstverständlich den hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht werden. Der CIO NRW unterstützt mit seinem Netzwerk die Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen. Wenn Infektionsketten kreisübergreifend abgebildet werden können, kann das ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie sein.“

Minister Laumann: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsstarker Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Deutlich geworden ist ebenso, dass der ÖGD in der Vergangenheit personell, aber auch technisch nicht immer ausreichend ausgestattet wurde. Bund, Länder und Kommunen haben bisher gemeinsam große Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitsämter personell zu stärken. Es kommt jetzt darauf an, dass dieses Personal so wirksam wie möglich arbeiten kann. Die leistungsstarke Digitalisierung der Gesundheitsämter spielt dabei eine entscheidende Rolle. SORMAS bietet hierbei eine ganze Reihe von Chancen mit dem Ziel, die Gesundheitsämter bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten, die Vernetzung untereinander voranzutreiben und die Prozesse insgesamt zu beschleunigen.“

Kreisdirektorin Svenja Udelhoven: „Alle erkrankten Personen, Verdachtsfälle, Kontakte und Ausbrüche werden über SORMAS erfasst und abgebildet. Nur mit dem Einsatz von SORMAS konnten wir angesichts von mittlerweile rund 12.000 Erkrankten und wöchentlich ca. 5.000 Bürgerinnen und Bürgern in häuslicher Quarantäne das Infektionsgeschehen noch adäquat steuern.“

SORMAS wird Ende Januar 2021 durch die vernetzte Version SORMAS eXchange ergänzt. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises beteiligt sich mit fünf anderen Gesundheitsämtern an der Pilotierung der vernetzten SORMAS-Version. Sie ermöglicht den Gesundheitsämtern zukünftig unter anderem:

 

  • digitale Labormeldungen medienbruchfrei zu empfangen,
  • digitale Falldaten an die Landesbehörden ohne manuelle Doppeleingaben zu übermitteln,
  • digitale Kontaktdaten aus vorgelagerten Kontakterfassungssystemen (z.B. digitale Besucherlisten in Gastronomie, Pflegeheimen oder Unternehmen) zu übernehmen,
  • Symptomangaben der Kontaktpersonen ohne telefonische Rückfragen zu erfassen,
  • Daten zu Fallmeldungen und Kontaktpersonen datenschutzkonform und sicher mit anderen Gesundheitsämtern auszutauschen, ohne dabei auf Fax oder Postversand zurückgreifen zu müssen.

Seit Beginn dieses Jahres besteht für alle medizinischen Labore die Pflicht, Laborbefunde digital an die Gesundheitsämter über DEMIS, das deutsche elektronische Melde- und Informationssystem für den Gesundheitsschutz, zu übermitteln. Die althergebrachte Versendung der Laborbefunde per Fax ist dann nicht mehr zulässig. SORMAS verfügt über eine entsprechende Schnittstelle zu DEMIS, so dass eine direkte Übertragung der Befunde in SORMAS möglich ist.

Kategorien
Wirtschaft

Wird die Eifel ein zweites „Silicon Valley“?

Bad Münstereifel, 06.01.2021 – Interviewreihe der DLG Eifel wird fortgesetzt mit Jochen Hoog (IT Hoog, Bad Münstereifel) – Innovation und Vernetzung als Lebensphilosophie und Chance in einer strukturschwachen Region – „Nine to Five“-Job an den Nagel hängen und „New Work“ leben.

„Was einer allein nicht schafft, das Schaffen viele“, das ist der Kerngedanke in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel. Warum ist für Sie – vielleicht gerade vor dem Hintergrund von Covid 19 – solidarisches Handeln mit Fokus auf die Regionalität wichtig?

Erfolg ist Teamsache. Dieser Leitgedanke gilt in unserem Unternehmen schon seit der Gründung vor 20 Jahren. Durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen unter einem Dach können wir gemeinsam auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die Bündelung von Erfahrung und Wissen ist für das Entwickeln von langfristig erfolgreichen Lösungen unerlässlich.

In der am 24.12.2016 unter Federführung der VR-Bank Nordeifel eG gegründeten DLG Eifel haben sich bislang mehr als 50 Betriebe und Institutionen mit ca. 4.500 Mitarbeitern zusammengeschlossen. Haben Sie in Ihrem Bereich Erfahrungen mit der DLG gemacht?

Wir haben einen Eindruck bekommen, wie Unternehmen beispielsweise mit dem Thema IT-Sicherheit und Datenschutz umgehen. Durch unsere langjährige Erfahrung können wir unsere Partner in diesen Themen beraten und bei der Umsetzung mit fertig ausgearbeiteten Konzepten unterstützen.

Das DLG-Aufgabenfeld Gesundheitsmanagement ist sogar von der Bundesregierung gefördert worden. Es bietet viele Formate wie das Beratercafé, die Gesundheitstage oder Webinare. Haben Sie Angebote in Anspruch genommen?

Wir profitieren nicht nur durch das Projekt Gesunde Region. Der regelmäßige Austausch in den verschiedenen Beratercafés oder den Arbeitskreisen zu Themen wie Digitalisierung sorgen regelmäßig für neuen Input. Durch die hervorragende Organisation dieser Formate können wir uns auch in Corona-Zeiten regelmäßig in Videokonferenzen austauschen.

Es geht der DLG Eifel eG u.a. auch um die Erhöhung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit. Haben Sie Ideen, Ratschläge, Tipps, wie wir gemeinsam die Eifel nach vorne bringen?

Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region Eifel als Wirtschaftsstandort sind große Themen. Insbesondere die jungen Fachkräfte zieht es aufgrund mangelnder Infrastruktur eher in die Ballungsgebiete. Dabei geht es nicht nur um schnelles Internet. Mangelende öffentliche Verkehrsmittel sind ebenso wie Bildungs- und Betreuungsangebote Schwachpunkte in unserer Region.

Auf der anderen Seite steht die Attraktivität der Arbeitgeber. Die neue Generation möchte gerne flexibel arbeiten. Zu jederzeit und von überall. Eine perfekte „Work-Life-Balance“. Corona, der Digitalisierungstreiber des Jahrhunderts, hat gezeigt, dass es geht. Nun ist es an uns, als Unternehmen die entsprechenden Konzepte auszuarbeiten und das Modell „New Work“ auch zu leben, um Fachkräfte langfristig an unseren Standort zu binden. Und wer weiß, vielleicht wird die Eifel in den nächsten Jahren zu einem zweiten Silicon Valley…

Die DLG Eifel eG handelt nach den fünf Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz und Digitalisierung. Welcher Aspekte ist für Sie am relevantesten?

Durch die Digitalisierung schaffen wir nicht nur neue Qualitäten am Arbeitsplatz. Digitalisierung bedeutet auch einfaches, flexibles und modernes Arbeiten. Es muss ein Umdenken in der Arbeitsweise stattfinden. Digitalisierung ist schon seit vielen Jahren ein Thema. Die Corona-Pandemie hat es geschafft, dass wir in Sachen Digitalisierung fast zwangsweise nach vorne getrieben werden. Menschen sind nicht mehr am Schreibtisch gefesselt. Der klassische „Nine to Five“-Job wird bald nicht mehr vorhanden sein. Digitalisierung muss aber richtig gemacht werden. Schnellschüsse bedeuten oft erhebliche Mängel bei Sicherheit und Datenschutz.

Was wünschen Sie sich von der DLG?

Die DLG lebt von der Vielfalt Ihrer Mitglieder. Stetiges Wachstum ist ein Muss. Die Branchen müssen möglichst breit gefächert sein, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Mit Jochen Hoog sprach Petra Schumacher-Hendus