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Bundestags-Abgeordnete Sonja Steffen stattete Alter „Penne“ in Schleiden einen Besuch ab

Schleiden, 05.01.2021 – Bundestagsabgeordnete und ehemalige Abiturientin des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums, Sonja Steffen, besuchte in der Weihnachtszeit ihre ehemalige Heimat Dreiborn und besichtigte den kürzlich eröffneten neuen Schultrakt.

Sonja Steffen, 1963 in Dreiborn geboren, lebt heute in Stralsund, wo sie seit 2004 als Fachanwältin für Familienrecht ihre eigene Kanzlei führt. Nach dem Abitur am Städtischen Gymnasium in Schleiden mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife und einer Ausbildung sowie beruflichen Tätigkeit beim Landschaftsverband Rheinland als Verwaltungswirtin absolvierte sie ein Jurastudium an der Universität in Köln. Dieses hat sie 1995 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen beendet. Seitdem arbeitet sie als Dozentin und Rechtsanwältin.

Als Seiteneinsteigerin in der Politik kandidierte Sie 2009 erstmals bei der Bundestagswahl im – wie sie auf ihrer Website schreibt – schönsten Wahlkreis Deutschlands zu dem die beiden Hansestädte Greifswald und Stralsund, der Landkreis Vorpommern-Rügen und das Amt Landhagen gehören. Seitdem ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Über Weihnachten besuchte sie ihre alte Heimat und stattete ihrer alten Schule, dem heutigen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden einen Besuch ab.

Erster Beigeordneter Marcel Wolter und Kerstin Wielspütz (Öffentlichkeitsarbeit) trafen sich mit ihr im neu eröffneten Schultrakt zum Gespräch.

Frau Steffen, wir stehen hier im modernisierten Schultrakt, ausgestattet mit der modernsten Technik. Wie gefallen Ihnen die neuen offenen Lernbereiche, die seit den Herbstferien in Betrieb sind?

Steffen: Sie sind sehr einladend! Und absolut im Trend. Gerade jetzt, wo Homeoffice und “neue Arbeitswelten” ein großes Thema sind, stellen diese Lernbereiche eine tolle Vorbereitung fürs künftige Berufsleben dar.

Können Sie sich noch daran erinnern, wie es hier zu Ihrer Schulzeit ausgesehen hat?

Steffen: Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Ich weiß noch genau, wo welcher Klassenraum war. An die Aula erinnere ich mich gut und an den Pausenhof natürlich auch.

Overheadprojektoren, Beamer und Whiteboards sind schon Schnee von gestern. Digitale Tafelsysteme ziehen nach und nach in die Klassenräume ein. Was halten Sie von der fortschreitenden Digitalisierung in den Schulen?

Steffen: Ich bin von der Notwendigkeit der Digitalisierung überzeugt. Sie könnte schneller geschehen. Unser föderales System ist zwar aus demokratischen Gesichtspunkten sehr wichtig, aber manchmal eben auch etwas schwerfällig.

Was glauben Sie bringt die neue Technik für Vorteile?

Steffen: Vorteile sind, dass die Technik nicht aufzuhalten ist und wir so auf dem Weltmarkt mithalten können. Digitalisierung bietet die Möglichkeit, moderne Lehrmethoden anzuwenden und möglichst viele Bildungsschichten zu erreichen, damit jeder Mensch eine ordentliche Bildung erhalten kann.

Sehen Sie auch Nachteile?

Steffen: Klar. Wenn die Menschen nur noch auf ihre Tablets und Handys schauen, gibt das nicht nur Haltungsschäden. Es macht auch etwas mit der gesamten Wahrnehmung. Persönliche Gespräche und Vermittlung von Wissen kann Technik nicht ersetzen.

Zu ihrer Schulzeit war an Technik noch gar nicht zu denken. Wenn Sie es sich aussuchen könnten: Würden Sie heute gerne nochmal unter diesen Voraussetzungen zur Schule gehen?

Steffen: Unter den neuen Voraussetzungen – auf jeden Fall. Ich würde noch mal richtig was dazu lernen!

Kommen wir noch einmal auf Ihre Schulzeit in Schleiden zurück: Denken Sie gerne an diese Zeit zurück? Warum?

Steffen: Ich denke voller Freude an meine Schulzeit zurück. Ich habe diese Schule und die Schulzeit geliebt. Meine besten Freunde habe ich dort kennengelernt. Und viel fürs Leben gelernt habe ich auch.

Gibt es ein besonderes Erlebnis oder Highlight aus Ihrer Schulzeit am Städtischen Gymnasium, was Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Steffen: So viele! Zum Beispiel die berühmten Versuche von Herrn Schuldt im Physik-Unterricht. Die philosophische Nachdenklichkeit von Herrn Rilke und Frau Stippler, beide tolle Lehrer, die meinen Blick auf die Welt geschärft haben. Unser „last school day“ wo der damalige „Direx“ Herr Bab persönlich hinter uns her lief über die Schulgänge. Ich könnte die Zahl der Erlebnisse seitenlang erweitern!

Ihre Lieblingsfächer?

Steffen: Meine Lieblingsfächer waren Sport und Deutsch und Geschichte.

Ihr(e) Lieblingslehrer?

Steffen: Herr Rilke und Frau Stippler.

Kommen Sie nochmal zu Besuch, wenn der letzte Bauabschnitt fertig gestellt ist?

Steffen: Auf jeden Fall sehr gern! Es hat großen Spaß gemacht, mir meine alte Penne noch einmal von innen anzuschauen.

Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns, wenn Sie uns mal wieder besuchen!

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Gedenk-Veranstaltung am 2. Januar in Mayen erhält aufgrund von Corona einen anderen Rahmen

Mayen, 05.01.2021 – Die Gedenkveranstaltung zu den Bombenangriffen vom 2. Januar 1945 fand aufgrund der Corona-Pandemie nicht im gewohnten Rahmen statt, sodass Oberbürgermeister Dirk Meid die im kleinen Kreis Anwesenden Pfarrerin Metje Steinau, Kaplan Dominik Schmitt, Fachbereichsleiter 1 Uwe Hoffmann sowie die Vertreter der St. Matthiasbruderschaft Rolf Keuser und Heinz Schäfer begrüßte und die Bedeutung des Gedenks hervorhob. Bomben, Zerstörung, Leid, Tote – das sind die Erinnerungen überlebender Mayener Bürgerinnen und Bürger an den 2. Januar 1945. Fast 400 Menschen, nahezu ausschließlich aus der Zivilbevölkerung, verloren bei diesem schwersten Luftangriff auf Mayen im Zweiten Weltkrieg das Leben.

Mayen litt zu diesem Zeitpunkt bereits seit Wochen unter andauerndem Beschuss aus der Luft. Meist richteten sich die Attacken gegen die Eisenbahnbrücke im Nettetal, um der Deutschen Armee den Nachschubweg in die Ardennen abzuschneiden, aber auch andere Teile der Stadt wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.

Unzählige Bomben waren bereits im Stadtgebiet niedergegangen, als am 2. Januar 1945 beim schlimmsten Luftangriff auf Mayen 68 US-Bomber den Stadtkern mit Spreng- und Brandbomben belegten.

Oberbürgermeister Dirk Meid: „Die Kriege der vergangenen Jahre, ob im Irak, in Afghanistan oder in afrikanischen Staaten, und die schrecklichen Terroranschläge der verganenen Jahre haben viele Menschen aufgerüttelt. Trotz der Corona-Pandemie, war es mir wichtig im klineen Kreis, gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen und gegen Krieg und Terrorismus zu setzen.“

Zudem sprach Pfarrerin Steinau einige geistliche Worte und Kaplan Dominik Schmitt ein Gebet, zu den Bombenangriffen vom 2. Januar 1945. Anschließend wurde gemeinsam das Vaterunser gebetet sowie ein Blumengesteck niedergelegt um den Opfern des Bombenangriffes zu gedenken.

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Hilfsprogramm „Film ab NRW“ gestartet: Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten

Region Eifel/Düsseldorf, 05.01.2021 – Die Kinobetriebe in Nordrhein-Westfalen können ab sofort finanzielle Hilfen beantragen. Staatssekretär Liminski: Wir lassen die Kinos in dieser schwierigen Situation nicht alleine. Die Staatskanzlei teilt mit: Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen können ab Montag, 4. Januar 2021, finanzielle Unterstützung im Rahmen des Hilfsprogramms „Film ab NRW“ beantragen.

Mit dem Hilfsprogramm will die Landesregierung der Filmwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie unter die Arme greifen und so die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Kinolandschaft sichern. In dem Hilfsprogramm „Film ab NRW“ stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski: „Kinos sind nicht nur magische Orte des Filmerlebens, sondern auch ein kultureller Treffpunkt jeder Innenstadt – und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Filmland Nordrhein-Westfalen. Mit „Film ab NRW“ will die Landesregierung ein deutliches Signal für die Kinos in dieser schwierigen Situation setzen und stärkt damit auch insgesamt den Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen.”

Das Kinojahr 2020 stellte Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen Corona-bedingt vor enorme Herausforderungen. Die insgesamt rund 230 Kinos waren nur rund acht Monate geöffnet, wodurch die Zuschauerzahlen und Umsätze der Branche erheblich sanken. Allein im ersten Halbjahr 2020 ging der Umsatz in Nordrhein-Westfalen laut Filmförderungsanstalt von 95,8 Millionen Euro auf rund 46,5 Millionen Euro zurück. Dies entspricht einem Minus von rund 51,4 Prozent (Zahlen für das Gesamtjahr 2020 liegen aktuell noch nicht vor).

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw abrufbar.

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Impf-Start im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 05.01.2020 – Die Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen im Eifelkreis Bitburg-Prüm laufen an. Freiwillig geimpft werden Personengruppen der höchsten Priorität, zu denen die Bewohner von Seniorenheimen zählen; das dort tätige Pflegepersonal wird nach zuvor geklärter Impfbereitschaft ebenfalls geimpft. Eingesetzt wird der von der EU-Kommission zugelassene Covid-19-Impfstoff des Anbieters BioNTech.

Ermöglicht hat dies der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. gemeinsam mit dem Landesverband in Verhandlungen mit dem Land Rheinland-Pfalz. Der DRK-Kreisverband hat hierzu vor Ort ein mobiles Impf-Team aufgebaut, das die Seniorenheime nach Terminvereinbarung anfährt. Die derzeitige Mengenplanung ermöglicht eine zügige Versorgung aller Seniorenheime mit ausreichend Impfstoff, auch für eine zweite Impfung. Vorgesehen ist, dass allen 17 Einrichtungen im Eifelkreis bis Mitte Februar die erste und zweite Impfung angeboten wird.

Nach bisherigem Stand finden die ersten 384 Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern in drei Einrichtungen noch in dieser Woche statt. Die für den Eifelkreis zuständigen Impfkoordinatoren fragen  parallel die Impfbereitschaft in den übrigen Einrichtungen ab, sodass weitere Seniorenheime kurzfristig folgen werden.

Landrat Dr. Joachim Streit lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz: „Durch die hervorragend funktionierende Partnerschaft mit dem DRK können wir im Eifelkreis die von Corona gefährdetste Gruppe möglichst schnell impfen. Das gibt Entspannung in den Seniorenheimen und nimmt den Druck von den Intensivstationen der Krankenhäuser.“ Parallel beginnt heute die Terminvergabe für Impfungen im Impfzentrum in Bitburg. Für die Terminvergabe ist ausdrücklich das Land zuständig; Informationen werden telefonisch unter 0800-5758100 oder im Internet unter www.impftermin.rlp.de erteilt. Des Weiteren bietet der Bund unter Tel. 116 117 eine zentrale Info-Hotline an.

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Zufahrten zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ bei Prüm bleiben weiterhin gesperrt

Prüm, 05.01.2020 – Trotz der Sperrungen der Zufahrtsstraßen ist in den letzten Tagen weiterhin ein hohes Besucheraufkommen zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ zu verzeichnen gewesen. Dies führte teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse führt der Schneebruch zu gefährlichen Situationen und auch zu Straßensperrungen. Darüber hinaus sind nach wie vor Verstöße gegen die geltenden Corona-Beschränkungen zu erwarten. Die Zufahrtsstraßen bleiben daher zunächst bis einschließlich Sonntag, 10. Januar 2021 voll gesperrt. Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm bittet um Beachtung und Verständnis.

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Fachpublikation berichtet über die Senior Experten Kreis Ahrweiler – Wirtschaftsprojekt aus dem Kreis macht Schule

Ahrweiler, 05.01.2021 – Dass der Kreis Ahrweiler ein attraktiver Standort zum Leben und Arbeiten ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Deswegen überrascht es auch wenig, dass jetzt eine erfolgreiche Initiative aus dem Kreis bundesweit Schule macht: die Senior Experten Kreis Ahrweiler (SEK AW), ein Projekt der Kreiswirtschaftsförderung und von Landrat Dr. Jürgen Pföhler, hat es als eines von 49 Beispielen und als einziges aus Rheinland-Pfalz in das Handbuch „Innovative Wirtschaftsförderung in Deutschland“ geschafft. In der Fachpublikation werden vorbildliche Unternehmen, Projekte und Initiativen vorgestellt, die neue Wege in der Wirtschaftsförderung gehen.

Vorbildlich: Die Senior Experten Kreis Ahrweiler werden in der Publikation „Innovative Wirtschaftsförderungen in Deutschland“ vorgestellt. Foto/Cover: Kreisverwaltung Ahrweiler

„Ich freue mich, dass die Initiative zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes bundesweit Aufmerksamkeit erfährt und als Beispiel für neue und innovative Wege in der Wirtschaftsförderung dient“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Senior Experten begleiten Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit und helfen ihnen unter anderem bei der Entwicklung von Businessplänen und Vertriebsstrategien. Derzeit nehmen branchenübergreifend 25 ehemalige Führungskräfte diese ehrenamtliche Funktion wahr. Die Koordination und Vermittlung erfolgt über die Kreiswirtschaftsförderung.

Ins Leben gerufen wurden die Senior-Experten 2009 im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Zu dieser Zeit gab es viele Menschen, die sich selbstständig machten, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Ihnen sollte das Angebot der SEK helfen, die Gründung fachlich fundiert vorzubereiten. Aber auch nach dem Ende der Wirtschaftskrise blieb der Kreis ein beliebter Standort für Existenzgründer und ist im gesamten Bundesland bei den Gewerbeanmeldungen und den Betriebsneugründungen auf den vorderen Plätzen. „Die Senior Experten haben in den letzten Jahren sehr viel dazu beigetragen, dass sich der Kreis als gutes Pflaster für Gründer etabliert hat“, so Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung.

Die Publikation (459 Seiten) ist als E-Book oder Druckversion im Handel gegen Entgelt erhältlich.

Weitere Informationen zu den Senior Experten Kreis Ahrweiler gibt es bei der Kreiswirtschaftsförderung, Ansprechpartner Denis Radermacher, Tel.: 02641/975-373, E-Mail: Denis.Radermacher@kreis-ahrweiler.de.

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Neue Schiedsleute in Stadt und Land

Bitburg, 05.01.2021 – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus der Stadt Bitburg nahm Amtsgerichtsdirektorin Claudia Stadler die Ernennung von Bruno Reicherts als neuem Schiedsmann in Bitburg sowie von Walter Berger als neuem Schiedsmann in der Verbandsgemeinde Bitburger Land und Daniela Spilles als dessen Stellvertreterin vor. Gleichzeitig wurde Egon Klaus Willmes als Schiedsmann in der VG verschiedet. Rainer Bertram bleibt stellvertretender Schiedsmann in Bitburg. Nachdem der Bitburger Schiedsmann Stefan Heiderich mitgeteilt hatte, dass er sein Ehrenamt zum Jahresende aufgeben möchte, hatte der Stadtrat sein Vorschlagsrecht wahrgenommen und als Nachfolger Bruno Reicherts vorgeschlagen.

Nun vollzog Amtsgerichtsdirektorin Claudia Stadler im Beisein der Bürgermeister Joachim Kandels (Bitburg) und Josef Junk (Bitburger Land) den Amtswechsel in der Stadt Bitburg und gleichzeitig auch den Amtswechsel in der Verbandsgemeinde Bitburger Land. Man hatte beide Veranstaltungen zusammengelegt und sich im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Bitburg getroffen, um den Hygieneregeln im Bezug auf die Corona-Vorgaben gerecht zu werden.
Zunächst dankte Frau Stadler dem scheidenden Schiedsmann der Verbandsgemeinde, Egon Klaus Willmes, der sein Amt nach zwei Jahren nun leider aufgeben muss. Sein Einsatz sei vorbildlich gewesen. Herr Willmes sagte zum Abschied, es sei ihm eine Ehre gewesen, das Amt zu führen und so ein klein wenig zur Herstellung des Rechtsfriedens beitragen zu können. Mit einem Schmunzeln meinte er, er habe in seiner Zeit als Schiedsmann mehr als fünfzig neue Methoden kennengelernt, wie man seinen Nachbarn ärgern kann. Schiedsleute schlichten tatsächlich rund 60 Prozent aller Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Auch für den Nachfolger Walter Berger und seine Stellvertreterin Daniela Spilles fand Direktorin Stadler die rechten Worte. Mit ihnen seien die Positionen auch in Zukunft sehr gut besetzt. Das gelte natürlich auch für den neuen Schiedsmann der Stadt Bitburg, Bruno Reicherts. Allen neuen Schiedsleuten überreichte Frau Stadler ihre Ernennungsurkunden und wünschte viel Erfolg mit der neuen Aufgabe.

Den Ausführungen der Amtsgerichtsdirektorin schlossen sich die Bürgermeister Joachim Kandels und Josef Junk an und dankten dem scheidenden und den neuen Schiedsleuten für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Informationen zum Schiedsamt erhalten Sie auch auf der Internet-Seite www.schiedsamt.de !

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Kreisstadt Euskirchen startet mit neuen Führungskräften ins Jahr 2021

Euskirchen, 05.01.2021 – Zum Beginn des Jahres 2021 wurde die Reihe der Führungskräfte in der Stadtverwaltung Euskirchen wieder geschlossen. „Ich freue mich, dass das Führungsteam nun wieder vollständig ist und wir gemeinsam viele neue Projekte angehen können.“ so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Alfred Jaax hat am 01.01.2021 die Position des Ersten Beigeordneten der Kreisstadt Euskirchen übernommen und ist damit verantwortlich für die Bereiche Recht und Ordnung, Brandschutz, Bildung, Generationen, Soziales, Wohnen, Integration, Kultur, Freizeit und Sport.

Durch diesen verwaltungsinternen Wechsel wurde die Stelle der Leitung des Fachbereichs Schulen, Generationen und Soziales frei, die Jaax zuvor seit 01.01.2000 inne hatte. Diese Aufgabe hat nun Christiane Mermi übernommen. Die 53-jährige Erftstädterin war zuvor unter anderem im Schulamt und Sozialamt des Rhein-Erft-Kreises tätig, zuletzt war sie Verwaltungsleiterin und stellvertretende Amtsleiterin im Amt für Straßenbau und Verkehr des Nachbarkreises.

Ebenfalls zu Jahresbeginn konnte mit Jan-Christoph Neitscher die Stelle des Leiters des Fachbereichs Recht und Ordnung neu besetzt werden, die seit Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Sacha Reichelt vakant war. Der 35-jährige gebürtige Euskirchener hat an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Rechtswissenschaft studiert und dort sein erstes Staatsexamen abgeschlossen. Von 2018 bis 2020 war er als Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Köln tätig und absolvierte dort sein zweites Staatsexamen. Auch im Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen hat er einen Teil seines Referendariats absolviert.

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Stadt Mayen stellt entscheidende Weichen zu mehr Klimaschutz – Jahresrückblick Klimaschutz Mayen 2020

Mayen, 05.01.2021 – Das Jahr 2020 wird rückblickend stark durch die Corona Pandemie überschattet, welche das Jahr maßgeblich auf allen Ebenen beeinflusst hat. Im Schatten dieses beispiellosen Ereignisses hat die Stadt Mayen entscheidende Weichen zu mehr Klimaschutz gestellt.

Mit der Schaffung einer Stabsstelle Klimaschutz zum 1. April 2020 hat Mayen dem Klimaschutz eine hohe Priorität eingeräumt. Durch die Schaffung dieser neuen Stelle wurden Kapazitäten geschaffen, welche gezielt sinnvolle und wirtschaftliche Klimaschutzmaßnahmen identifizieren und umsetzen konnten.

So werden aktuell in der Grundschule Hausen zwei sehr alte Gasheizungen aus den 80er Jahren durch eine Gasabsorptionswärmepumpe ersetzt. Eine Gasabsorptionswärmepumpe funktioniert ähnlich wie eine strombetriebene Luftwärmepumpe. Durch die Nutzung der Umgebungswärme kann mit einer Gasabsorptionswärmepumpe der Energieverbrauch um ca. 40% gegenüber den alten Heizungsanlagen reduziert werden. Der jährliche CO2 Ausstoß sinkt dadurch ebenfalls um 40%. Dies bedeutet Einsparungen von ca. 7.500Kg CO2. Die Maßnahme befindet sich aktuell noch in der Umsetzung.

Im Sommer nahm Mayen erstmals an der Kampagne STADTRADELN teil. Mit 150 Teilnehmern und über 5.000Kg CO2 Einsparung war die erste Teilnahme ein voller Erfolg. Neben dem eingesparten CO2 wurde durch das Projekt auch das Bewusstsein für den Radverkehr als klimafreundliche und günstige Alternative zum Autofahren gestärkt. An diesen Erfolg möchte Mayen gerne anknüpfen. Daher wird Mayen auch 2021 wieder am STADTRADELN teilnehmen. Der Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

Durch den Austausch einer alten Gasheizung durch ein neues Gasbrennwertgerät mit Solarthermie-Unterstützung am Kunstrasenplatz, wird das zum Duschen benötigte Warmwasser durch Sonnenenergie bereitgestellt. Auch die Heizungsanlage wird durch die Solarthermieanlage unterstützt. Dadurch können jährlich knapp 5.000Kg. CO2 eingespart werden. Dies entspricht einer Reduktion um ca. 40%.

Auch in der Bücherei wurde im Herbst die ineffiziente alte Gasheizung, im Zuge der allgemeinen Umbauten, durch ein modernes Gasbrennwertgerät ersetzt. Hier war leider trotz eingehender Prüfung keine klimafreundlichere Lösung möglich. Dennoch kann voraussichtlich auch hier, durch das hocheffiziente Brennwertgerät, eine Energieeinsparung von 20% erreicht werden.

Nach wie vor werden immer wieder alte Lampen und Leuchtmittel  gegen LEDs ausgetauscht. So auch kürzlich die Flurbeleuchtung der Grundschule St. Veit. In dem Fall konnte der Stromverbrauch für diese Lampen um 66% gesenkt werden. Auch im nächsten Jahr wird die Umrüstung veralteter Beleuchtung auf LED Beleuchtung konsequent fortgeführt.

Oberbürgermeister Meid betont, dass es sich beim kommunalen Klimaschutz eine langfristige Aufgabe handelt, so dass auch in den kommenden Jahren weiterhin zahlreiche Projekte und Maßnahmen umgesetzt werden müssen.

Klimaschutzmanager Lippert fügt hinzu, dass fast alle Bürgerinnen und Bürger durch kleinere Maßnahmen einen Betrag zu mehr Klimaschutz leisten können. Durch geringere Energiekosten werden viele Maßnahmen auch finanziell belohnt!

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Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement – Dorfgemeinschafts-Haus in Rodder saniert

Saffig/Rodder, 05.01.2021 – Mitglieder der Dorfgemeinschaft Rodder haben das Dorfgemeinschaftshaus saniert und eine Akustikdecke im Gebäude angebracht.

Möglich gemacht hat dies das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Aktion „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro. Niklas Jüngling, Projektpate und Mitarbeiter bei Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten und gemeinsam mit den freiwilligen Helfern zahlreiche Arbeitsstunden in die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses investiert. Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen erbracht werden.

Die Männer haben die gesamte Decke präpariert und die notwendigen Akustikelemente aus Melaminharzschaum selbst montiert und angebracht. „Durch die Mithilfe der Bürger und der großzügigen finanziellen Unterstützung von Westenergie konnten wir die Akustik im Dorfgemeinschaftshaus deutlich verbessern. Es war uns schon lange ein Anliegen, die Ortsgemeinde bei diesem Projekt zu unterstützen,“ freut sich Projektpate Niklas Jüngling.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.