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DigitalPakt Schule: Rund 1,4 Millionen Euro für Schulen im Landkreis Vulkaneifel

Daun/Mainz, 05.01.2021 – Der Landkreis Vulkaneifel erhält im Rahmen des DigitalPakt Schule über die Investitions- und Strukturbank Rhein-land-Pfalz (ISB) einen Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Die Förderung ermöglicht es dem Landkreis, an den sieben Schulen in seiner Trägerschaft die Voraussetzung für digitales Lernen zu schaffen. „Digitale Bildung kann Schule nicht ersetzen, aber sie bietet viele Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft hat in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren, diesen Schub verstetigen wir jetzt bei digitaler Infrastruktur, Ausstattung mit Tablets und Laptops und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.

Die Bundesmittel leisten hierbei einen wichtigen Beitrag“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Mit dem Zuschuss sind unter anderem die Vernetzung der Schulgebäude und drahtlose Netzwerkzugänge in den Unterrichtsräumen vorgesehen. „Ich freue mich, dass es uns im Rahmen des DigitalPakt Schule gelingt, unsere kreiseigenen Schulen flächendeckend mit einer leistungsfähigen digitalen Bildungsinfrastruktur auszustatten und damit fit für die Zukunft zu machen. Um junge Menschen bestmöglich für ihre berufliche Zukunft in einer sich ständig verändernden digitalen Welt vorzubereiten, sind entsprechende Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen und Schüler unabdingbar“, sagte Landrat Heinz-Peter Thiel.

Für die rund 400 Träger von 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stehen im DigitalPakt Schule insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte. Die Bearbeitung erfolgt in Rheinland-Pfalz durch die ISB als Förderbank des Landes: „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

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Hunderte Hilfspakete aus der Region

Region/Trier, 04.01.2021 – Rund neun Tonnen Grundversorgungsgüter in genau 638  Weihnachtstrucker-Paketen haben Klassen, Familien, Firmen und Einzelspender im Advent an die Trierer Dienststelle der Johanniter gebracht, um Bedürftigen zu helfen. Rund 50.300  Pakete haben die Johanniter deutschlandweit gesammelt und nun in Südosteuropa und erstmals auch an mittellose Menschen vor der eigenen Haustür verteilt.

Neben armen Familien in Rumänien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und der Ukraine haben auch Bedürftige in verschiedenen Orten in Deutschland diesmal Hilfspakete bekommen. Foto: Johanniter/Regina Lüders

Ein großer, ehrenamtlich eingesetzter Truck hat in der Vorweihnachtswoche eine ganze Lagerhalle voll Johanniter Weihnachtstrucker-Paketen in Trier abgeholt. „Dass so viel zusammenkam, obwohl nur wenige Schulen sich in der aktuellen Situation beteiligt haben, verdanken wir den vielen Einzelspendern, die extra teils von weit her zu uns gekommen sind, nachdem kaum Sammelstellen eingerichtet werden konnten“,  sagt Johanniter-Regionalvorstand Daniel Bialas.

Mittlerweile haben alle Hilfsgüter ihr Ziel erreicht. Neben armen Familien in Rumänien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und der Ukraine haben auch Bedürftige in verschiedenen Orten in Deutschland diesmal Hilfspakete bekommen – unter anderem in Trier: „Wir haben den 30 alleinstehenden, kranken und alten Menschen, die wir in unserem Hilfsprojekt „Essen für Oma“ spendenfinanziert mit kostenfreiem Mittagessen versorgen, kurz vor Weihnachten ihre Pakete gebracht. Für die Meisten ihr einziges Weihnachtsgeschenk. Die Freude war sehr groß“, weiß Bialas. Wie auch in Südosteuropa macht die Bedürftigen neben den Gütern zur Ernährung und Hygiene glücklich, dass überhaupt jemand an sie denkt.

„Das ist so eine schöne Überraschung. Jetzt habe ich alles da, um vielleicht selbst noch einmal Plätzchen zu backen – und sonst sind ja auch schon welche im Paket“, sagte beispielsweise Rentnerin Margarethe Dempewolf aus Trier-West bei der Paketübergabe strahlend. Mehrere tausend Weihnachtstrucker-Pakete kamen in diesem Jahr auch durch Spendengeld zusammen. Wer für die Trierer Johanniter-Weihnachtstrucker 2021 oder für das Senioren Hilfs-Projekt „Essen für Oma“ spenden möchte, bitte mit Stichwort an das Spendenkonto des Regionalverbandes Trier-Mosel, IBAN DE69 3702 0500 0004 3086 00.

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Rheinland-Pfalz krempelt die Ärmel hoch: Terminvergabe System startet mit Zehntausenden Anmeldungen für Corona-Schutzimpfung

Region/Mainz, 04.01.2021 – Rheinland-Pfalz ist heute sehr erfolgreich in die Terminvergabe für die 31 Impfzentren des Landes gestartet. Innerhalb von nur sechs Stunden konnten zwischen 8 und 14 Uhr insgesamt knapp 28.000 Terminregistrierungen vergeben werden. Hinzu kommen noch rund 15.000 offene Terminregistrierungen, zu denen von der Impfdokumentation eine Mail verschickt wurde, die noch durch die anfragenden Personen bestätigt werden muss. Ein Großteil der Terminregistrierungen erfolgte über die Internetseite. An der Telefonhotline konnten in den ersten sechs Stunden mehr als 1.445 Termingespräche geführt werden. Alle registrierten und impfberechtigten Personen erhalten nun innerhalb von wenigen Tagen ihre beiden konkreten Impftermine sowie einen Aufklärungsbogen, der zum Impftermin ausgefüllt mitzubringen ist, per E-Mail beziehungsweise per Post.

„Der Ansturm auf die Terminvergabe für Impfungen war gigantisch – das freut uns sehr, da es ein starker Indikator für eine hohe Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Kleinere Probleme, die zum Start solcher Großprojekte auch ob des großen Andrangs unweigerlich auftreten, konnten schnell bis mittags behoben werden. Sehr positiv ist, dass ein Großteil der Anruferinnen und Anrufer zu der Gruppe der Menschen gehörte, die auch wirklich für eine Impfung priorisiert sind.“

„Mit den nun so schnell vergebenen Impfterminen ist sichergestellt, dass die vorhandenen und absehbar verfügbaren Impfdosen in den kommenden Tagen und Wochen auch tatsächlich in einem sehr großen Umfang an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer verimpft werden können, die laut Impfverordnung des Bundes zur Gruppe der höchsten Priorität gehören. Voraussetzung dazu ist, dass Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Ministerin rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung unter www.impftermin.rlp.de zu nutzen.

Hintergrund:

Die Terminvergabe ist im Internet unter impftermin.rlp.de sowie telefonisch unter der 0800/5758100 (montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr) erreichbar.

Im Rahmen der Terminvergabe erfolgt eine strukturierte Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit festzustellen. Nach der Impfverordnung des Bundes gehören zur Gruppe der höchsten Priorität, die zuerst geimpft wird, Personen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege, Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen.

Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Zudem erfolgt eine Abfrage hinsichtlich möglicher Kontraindikationen:

  • Akute behandlungsbedürftige Erkrankungen, insbesondere bei fieberhafter

Infektionskrankheit

  • Alter jünger als 16 (bei BioNTech-Impfstoff) bzw. 18 Jahre
  • Schwangerschaft
  • schwere immunsupprimierende (chronische) Krankheit
  • eine Chemotherapie innerhalb der letzten 6 Monate
  • eine Organtransplantation innerhalb der letzten 12 Monate
  • eine andere Impfung innerhalb der letzten 2 Wochen.

Generell werden zusätzlich Angaben zur Medikamenteneinnahme abgefragt, da diese Hinweise auf das Vorliegen einer Kontraindikation oder zu besonderen Vorsichts-maßnahmen bei der Impfung ergeben.

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Wachstum

Erste 1000 Impfdosen in der Grafschaft eingetroffen

Ahrweiler/Grafschaft, 04.01.2021 – Rund 1000 Impfdosen gegen das Coronavirus sind heute im Landesimpfzentrum des Kreises Ahrweiler in Grafschaft-Gelsdorf eingetroffen. Noch in dieser Woche können nun die ersten BewohnerInnen in Senioreneinrichtungen des Kreises geimpft werden. Auch im Impfzentrum selbst fällt am 7. Januar der Startschuss der Impfkampagne.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun endlich mit den Impfungen beginnen können, nachdem unser Kreis bei der ersten Impfstoff-Lieferung des Landes nicht berücksichtig werden konnte. Mit Blick auf die besonders gefährdeten Gruppen zählt jeder Tag. Aber klar ist, dass wir erheblich größere Impfstoffdosen und diese so schnell wie möglich brauchen, um die Kapazitäten unseres Impfzentrums ausschöpfen zu können“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts.

Auch Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator, und sein Stellvertreter, Daniel Blumenberg, begrüßen den Impfstart: „Bereits seit Mitte Dezember steht die Infrastruktur des Impfzentrums. Der bundesweiten Impfstrategie folgend, werden zunächst die über 80-Jährigen sowie das im Impfzentrum und in den mobilen Impfteams eingesetzte Personal geimpft. Anspruchsberechtigt für Schutzimpfungen mit höchster Priorität sind ferner Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege tätig sind.“

An der Impfung interessierte BürgerInnen können sich seit heute, 4. Januar 2021, bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de melden. „Aufgrund des enormen Andrangs kann es insbesondere in der Anfangsphase zu Überlastungen der Landes-Hotline kommen. Auf die Terminvergabe hat das Gesundheitsamt leider keinen Einfluss, da diese ausschließlich über das Land erfolgt“, so Fabian Schneider. Deshalb werden die BürgerInnen des Kreises gebeten, sich bei Fragen direkt an die zuständigen Stellen des Landes zu wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landes unter www.corona.rlp.de.

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Wirtschaft

40.000 neue Bäume für den Gerolsteiner Zukunftswald

Gerolstein, 04.01.2021 – „Pflanze einen digitalen Baum – dann pflanzen wir ihn in echt“, mit diesem Aufruf hatte sich der Gerolsteiner Brunnen im November an die Öffentlichkeit gewandt. Auf der Website zur Gerolsteiner Baumpflanzaktion konnte man zwischen sechs Baumarten wählen und seinen Baum – ohne eigene Kosten – digital pflanzen. Ergebnis der Aktion: 40.000 neue Setzlinge für den Gerolsteiner Zukunftswald! Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin wird über den Pflanzprozess auf dem Laufenden gehalten.

Die große digitale Baumpflanzaktion ist Teil des Aufforstungsprojekts „Gerolsteiner Zukunftswald“, das der Mineralbrunnen 2013 in Kooperation mit Landesforsten Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ziel dieses Engagements ist, den Aufbau klimabeständiger Mischwälder zu fördern und so dazu beizutragen, die Eifelwälder trotz Klimawandel auch für die nachwachsenden Generationen zu erhalten. Seit 2013 hat Gerolsteiner in der Region rund um Gerolstein bereits 45.000 neue Bäume gepflanzt. 2020 und in den folgenden Jahren weitet das Unternehmen die Aufforstung im Zukunftswald noch deutlich aus.

Mit der digitalen Baumpflanzaktion wollte Gerolsteiner Zeichen setzen: „Uns ist es wichtig, die Menschen aktiv in dieses Nachhaltigkeitsprojekt einzubeziehen. Das macht erlebbar, welche Rolle intakte Wälder für den Klimaschutz, aber auch für den Schutz des Wassers haben, denn sie wirken als natürliche Wasserfilter und -speicher. Wir müssen den Wald erhalten, weil er seit tausenden Jahren für Wasser von allerhöchster Qualität sorgt“, erläutert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnen.

Prominente Unterstützung erhielt die digitale Baumpflanzaktion in den sozialen Medien durch Natur- und Tierfilmer Andreas Kieling sowie Thomas D von den Fantastischen Vier. Beide leben schon lange in der Eifel und sind seit 2020 Markenbotschafter für die Gerolsteiner Nachhaltigkeitsprojekte. Angesichts der guten Resonanz plant Gerolsteiner, die Aktion 2021 zu wiederholen.

Der Gerolsteiner Brunnen ist seit 2020 klimaneutral. Das Unternehmen bekennt sich als erster deutscher Mineralbrunnen zum 1,5°-Ziel der internationalen Klimaschutzpolitik, nach dem der globale Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt bis 2030 auf maximal 1,5 C beschränkt werden soll.

Mehr zum Aufforstungsprojekt: https://www.gerolsteiner.de/de/gerolsteiner-brunnen/nachhaltigkeit-umwelt/baumpflanzaktion/

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Fortschritt

Gemeinde Hellenthal: Wintersportgebiet und angrenzende Parkplätze ab heute gesperrt

Hellenthal, 04.01.2020 – Aufgrund der vollkommen unbefriedigenden Situation rund um das Wintersportgebiet „Weißer Stein“ bei Udenbreth sowie in den umliegenden Höhenorten der Gemeinde Hellenthal in den letzten Tagen, hat sich Bürgermeister Rudolf Westerburg gestern Abend dazu entschlossen, alle Wintersportparkplätze im Höhengebiet zu sperren.

Diese Maßnahmen werden notwendig, da die bisherigen Hinweise der Verwaltung, dass das Ski- und Rodelgebiet gesperrt ist und von einer Anfahrt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens abgeraten wird, gänzlich ignoriert wurden.

Nur mit sehr hohem Personalaufwand der Gemeinde Hellenthal sowie der Polizei konnte der Verkehrsfluss am Wochenende aufrechterhalten werden. Um das Gebiet nicht vollständig zu überlasten, musste die Polizei die Zufahrtstraße L 110 von Neuhaus nach Udenbreth letztendlich vollständig sperren.

Der Parkplatz am „Weißer Stein“ war bereits ab dem frühen Vormittag überfüllt, so dass die übrigen Fahrzeuge über 4 km entlang den angrenzenden Bundes- und Landstraßen parkten.

Der Ort Udenbreth sowie die umliegenden Dörfer waren einem extremen Parkdruck unterlegen. Nur durch den Einsatz der Mitarbeiter des Ordnungsamtes konnten die Durchfahrten für LKW und Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

Darüber hinaus parkten viele Besucher auch ohne Erlaubnis auf privaten Wiesenflächen, die dadurch teilweise erheblich beschädigt wurden.

Unabhängig davon führten die hohen Besucherzahlen auch dazu, dass im Gegensatz zu den ersten Besuchertagen die Einhaltung der Corona-Regeln insbesondere von jungen Menschen missachtet wurden.

Bürgermeister Rudolf Westerburg weist darauf hin, dass in den vergangenen Tagen alles versucht worden ist, um die Menschen auf vernünftigem Wege vom Besuch der Schneegebiete in der Gemeinde Hellenthal fern zu halten. Diese Appelle fanden jedoch leider kein Gehör.

Aufgrund der beschriebenen Gründe werden mit sofortiger Wirkung ab dem 04.01.2021 die Wintersportparkplätze gesperrt und abgeriegelt. Darüber hinaus werden Ordnungsamt und Polizei die Bereiche kontrollieren. Dabei werden entsprechende Bußgelder ausgesprochen, wenn von parkenden Fahrzeugen eine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht.

Überall werden auch verstärkte Corona-Kontrollen durchgeführt.

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Wohin mit dem ausrangierten Weihnachtbaum?

Meckenheim, 04.01.2021 – Entsorgungsunternehmen RSAG sammelt alte Exemplare ein. Er ist Mittelpunkt eines jeden Weihnachtsfestes. In einigen Wohnstube verströmt der Tannenbaum sogar schon seit längerem festlichen Glanz – mit sichtbaren Folgen. So manches Exemplar verliert bereits jetzt sein kräftiges Grün. Und das Rieseln der Nadeln begleitet die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Die Antwort gibt das kommunale Entsorgungsunternehmen im Rhein-Sieg-Kreis, die RSAG AöR. Sie sammelt die ausrangierten Bäume im Januar gleich an zwei Terminen in Meckenheim ein. Die Abfuhrtage finden Interessierte im Abfallkalender oder online unter www.rsag.de/abfallkalender.

Bevor der Nadelbaum am Abfuhrtag bis 6 Uhr morgens an den Straßenrand gelegt wird, ist zuvor der komplette Weihnachtsschmuck zu entfernen und der Baum auf einen Meter zu kürzen, um das Blockieren der Schüttung des Müllfahrzeuges zu vermeiden.

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Wirtschaft

EU-Innovations- Förderung für Künstliche Intelligenz Lösungen im Handwerk aus Wittlich

Wittlich, 04.01.2021 – Mit künstlicher Intelligenz Prozesse im Handwerk zu automatisieren, ist die Idee von 3 Lüxemer Kindergartenfreunden. Andreas Scheibe Handwerksunternehmer, Christoph Eckstein Prozess-Spezialist und Alexander Schmitz Digitalisierungsexperte hatten die Idee, den Angebotsprozess für Handwerker zu vereinfachen. An dieser Mission arbeitet ihr junges Unternehmen „Handwai GmbH“ seit Februar in Wittlich. Der Firmenname Handwai ist zusammengesetzt aus Handwerk und dem englischen Begriff für künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, Abkürzung AI). Das Team, bestehend aus 9 Mitarbeitern, analysiert mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Ausschreibungen für Handwerker.

Die Analyse erfolgt nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistung (VOB). Der Handwerker erhält durch Handwai vor Angebotsabgabe die vollständige Transparenz, kann Unklarheiten klären, Risiken in der Kalkulation beachten und kennt potenzielle Mehrerträge. „Somit hat der Handwerker die volle Übersicht, ohne selbständig eine detaillierte Analyse durchzuführen und kann die vertriebliche Entscheidung treffen“, erklärte Geschäftsführer Alexander Schmitz. In diesem Innovationsprojekt werden die Wittlicher vom Land Rheinland-Pfalz aus EU-Mitteln mit einer sechsstelligen Förderung unterstützt.

Für das nächste Jahr plant das Unternehmen weitere Produkte für das Handwerk zu entwickeln. Bürgermeister Joachim Rodenkirch besuchte die KI-Spezialisten und tauchte in die Innovationskraft des Wittlicher Hightech Unternehmens ein. Aufgrund ihrer Umtriebigkeit lassen die
Wittlicher auch im nächsten Jahr nicht locker, die Digitalisierung für das Handwerk weiter mit zu gestalten. 2021 wächst das Team um weitere fünf Digitalisierungsexperten, um eine APP für die Optimierung des Bauablaufs zu entwickeln und den Angebotsprozess durch eine automatisierte Kalkulation zu vereinfachen.

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Fortschritt

Waxweiler besaß einmal Stadtrechte

Waxweiler, 04.01.2021 – Das im Prümtal eingebettete Waxweiler hat eine historische Vergangenheit. Im Jahr 943 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Er lag in der luxemburgischen Herrschaft Neuerburg. 1414 verliehen die damaligen Herren, Irmgard von Bolchen und Johann von Rodemachern, den Einwohnern von Waxweiler erstmals dieselben Freiheiten und Rechte, wie sie die Bürger der Stadt Neuerburg innehatten.

Die „Freiheit Waxweiler“ erstreckte sich auf dem schmalen Felsgrat zwischen der Prüm und dem Weiherbach zwischen zwei Stadttoren, auf dem Gebiet der heutigen Hauptstraße, der Jaaß, wie sie mundartlich genannt wird

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Grundschule Sehlem überrascht Seniorenhaus „Zur Buche“ mit Sternen der Hoffnung

Salmtal/Sehlem, 04.01.2021 – „Einen Stern der Hoffnung für jedes Fenster“ – unter diesem Motto haben die Kinder der Grundschule Sehlem in den vergangenen Wochen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und mit Unterstützung des Fördervereins individuelle, farbenfrohe Sterne für das Seniorenhaus „Zur Buche“ in Salmtal gebastelt.

Die Kinder wollen hiermit in diesen für alle schwierigen Zeiten, den älteren Menschen zeigen, dass an sie gedacht wird. Mit dem kleinen Gruß der Kinder soll das kommende Weihnachtsfest etwas bunter und lebendiger werden. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft haben Naomi, David und Kasimir zusammen mit Schulleiterin Anne Spang und Angela Schmitt vom Förderverein, 91 Sterne mit persönlichen Grüßen an die Leiterin Elke Schneider übergeben, die sich über diese Aktion sehr gefreut und im Namen aller Hausbewohner herzlich bedankt hat.