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Die Prümer Tafel sagt Danke!

Prüm, 06.01.2020 – Der Caritasverband Westeifel e.V. und die Prümer Tafel bedanken sich bei allen Spender*innen, Mithelfenden, Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen.

Liebe Unterstützer*innen, Spender*innen, Mithelfende und Ehrenamtliche der Prümer Tafel, den Beginn des neuen Jahres nehmen wir zum Anlass, auf das vergangene Jahr, auf 2020, zurückzublicken und uns für die zahlreiche Unterstützung für die Prümer Tafel von Herzen zu bedanken.

2020 war ein bewegendes Jahr, das durch Home Office, Kurzarbeit, Kurzfristige Schließung der Prümer Tafel, Entwicklung neuer Ausgabemöglichkeiten und mehr geprägt wurde. Rückblickend können wir behaupten, die diesjährigen Herausforderungen gut gemeistert zu haben, auch und ganz besonders dank Ihrer Spenden und Unterstützungen!

Ganz herzlich möchten wir uns auf diesem Weg beim Restaurant Kölner Hof, der Fleischerei Bartz, der Firma Maselter (Gummi Eifelland), den Soroptimisten, den Wurstwaren Hamper aus Mettendorf, der Fleischerei Peters aus Winterspelt, dem Geflügelhof Lehnertz aus Winterspelt, der Firma Fabri aus Dudeldorf, der Bäckerei Hahn aus Lünebach, der Bäckerei Lohner’s aus Prüm, dem Gerolsteiner Sprudel, der Firma Stihl aus Weinsheim, der Aktion Mensch, der Firma EVM, der VG – Arzfeld, der Volksbank Eifel e.G., der Einzelhandelsgruppe Lidl aus Prüm, Neuerburg, Bitburg und Jünkerath, der Einzelhandelsgruppe Aldi aus Prüm, Neuerburg, Irrel, Speicher Bitburg und Jünkerath, dem Hit Markt aus Prüm, dem REWE Markt aus Prüm, Arzfeld, Speicher und Stadtkyll, dem Edeka Markt aus Jünkerath, Dr. Oetker aus Wittlich, Arla aus Pronsfeld, den Pfarrgemeinden aus Prüm, Schönecken – Waxweiler, Obere Kyll, Bleialf und Arzfeld, dem Sägewerk Schönfeld, den Kitas aus Waxweiler, Lünebach, Daleiden und Niederprüm sowie der Grundschule aus Waxweiler, den Firmlingen aus Bleialf, „Ein Geschenk für Kinder“ aus Prüm sowie der Familie Stieren aus Fließem bedanken, die aufgrund Ihrer hohen Spendenbereitschaft, was in keinem Fall selbstverständlich ist, die Prümer Tafel so großzügig unterstütz haben.

In jeder Krise steckt eine Chance, heißt es so schön. So haben auch wir 2020 unsere Chance genutzt, Neues auszuprobieren, um über 500 Menschen in unserer Region, auch während der Lockdownphasen im Frühjahr letzten Jahres und auch aktuell mit Lebensmitteln zu versorgen.

Nicht nur wir als Träger, sondern auch die Ehrenamtlichen der Prümer Tafel möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Spendenbereitschaft in diesen besonderen Zeiten bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in diesem neuen Jahr mit Ihnen.

Abschließend wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, trotz aller Einschränkungen, einen guten Start und ganz viel Glück und Gesundheit im noch jungen Jahr 2021!

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„Heller denn je – Die Welt braucht eine frohe Botschaft“

Gillenfeld/Trier, 05.01.2021 – Anfang Januar kündigt sich normalerweise an vielen Haustüren im Bistum königlicher Besuch an: In farbenprächtigen Gewändern, mit Krone und Stern ziehen dann die Sternsinger durch die Straßen, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Die Aktion Dreikönigssingen lebt von den Haustürbesuchen mit direktem Kontakt – in Pandemie-Zeiten jedoch keine gute Idee. Das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) als Träger des Dreikönigssingens hatten deshalb kurz vor Weihnachten empfohlen, die Aktion solle in ihrem 63. Jahr neue Wege gehen und „kontaktlos“ stattfinden.

Für die Gruppen bot das Kindermissionswerk zahlreiche Ideen und Tipps, wie die Aktion verantwortungsvoll und konform der Corona-Regeln ablaufen kann.

Eine dieser kreativen Varianten haben die Gillenfelder Sternsinger in die Tat umgesetzt. „Natürlich war die Enttäuschung unserer engagierten Kinder und Jugendlichen erstmal groß. Wir hatten sogar schon vor längerem 1,5 lange Stöcke für die Spendenbeutel gekauft, um den Abstand wahren zu können.

Als es dann hieß ‚keine Hausbesuche‘, war sofort klar, dass wir uns Alternativen überlegen wollen, denn so eine gute Sache darf nicht einfach ausfallen“, berichtet Sandra Pfeil, die seit Jahren ehrenamtlich die Messdienerarbeit und die Sternsingeraktion in Gillenfeld betreut. „Die Eltern waren einfach klasse.

Als ich über unsere Chat-Gruppen nachgefragt habe, wer sich vorstellen könnte, kleine Segenspakete in die Briefkästen zu verteilen, haben sich sofort genügend Familien bereit erklärt.“ In der „Segenspost“ enthalten sind die zuvor gesegnete Kreide oder Segensaufkleber, Texte mit Impulsen und Informationen zu Spendenmöglichkeiten für die Sternsinger-Hilfsprojekte.

Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt werden dringender denn je benötigt, wie Lena Kettel, Diözesanvorsitzende des BDKJ Trier, erklärt. „Auch hier bei uns belastet die Corona-Krise viele Kinder und Jugendliche, aber viel schlimmer sieht es in ärmeren Ländern aus, wo wirklich das Notwendige zum Überleben fehlt und in denen keine gute medizinische Versorgung gewährleistet ist. Genau für diese Kinder setzen sich die Sternsinger jedes Jahr ein. Es ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.“ So sei es kein Zufall, dass das Dreikönigssingen dieses Jahr unter dem Motto ‚heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft‘ stehe.

Die frohe Botschaft und den Segen der Sternsinger bringen auch Anatol (10), Theo (12) und Emil (12) aus der Pfarrei Sankt Matthias schon seit Jahren zu den Häusern ihrer Gemeinde. Klar waren auch die drei etwas enttäuscht, denn es sei schon etwas anderes, die Freude der Menschen an den Haustüren zu erleben, sagt Emil. „Aber dafür gibt es in den Kirchen unserer Gemeinde jetzt Sternsinger-Haltestellen, wo die Segenspost ausliegt und Spendendosen stehen. Das wird bisher super angenommen.“ Auch für die Altenheime und Krankenhäuser in der Pfarrei haben sich die Verantwortlichen gemeinsam mit den Kindern etwas überlegt, wie Theo berichtet: „Da wir die leider nicht besuchen können, haben die jüngeren Sternsinger Bilder für die Patienten und Bewohner gemalt, die gemeinsam mit der Segenspost verteilt wurden.“

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,19 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 62. Aktion zum Jahresbeginn 2020 hatten die Mädchen und rund 52,4 Millionen Euro gesammelt. Weitere Informationen gibt es auf www.sternsinger.de. Die Themenseite des Bistums zum Fest „Dreikönig“ (Epiphanie) ist unter www.t1p.de/Sternsinger zu finden.

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Verteilung von kostenlosen Schutzmasken: Positive Bilanz für die erste Phase

Region/Berlin, 05.01.2021 – Ab dem 15. Dezember konnten sich Risikopatienten je drei Schutzmasken auf Kosten des Bundes in den Apotheken abholen. Die vorläufige Bilanz für diese erste Phase der Verteilaktion fällt positiv aus. „Die Aktion hat funktioniert, obwohl die Apotheken praktisch keine Vorbereitungszeit hatten und der Run auf die Masken groß war. Bereits in den ersten sieben Tagen der auf drei Wochen angelegten Verteilaktion wurden rund 84 Prozent aller Nachfragenden versorgt. Das zeigt, wie leistungsfähig und flexibel das System der Vor-Ort-Apotheken ist“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Einschätzung basiert auf einer Umfrage, die im Auftrag der ABDA unter 350 Apothekeninhaber*innen für den Zeitraum 15. bis 22. Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Über drei Viertel der teilnehmenden Apothekeninhaber*innen gaben an, in der ersten Woche bereits mehr als 2500 kostenlose Schutzmasken an Berechtigte verteilt zu haben. Zwei Drittel der Befragten beurteilte die Liefersituation für Schutzmasken als gut bis sehr gut. Overwiening: „Die Maskenverteilung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen, war für die Kolleginnen und Kollegen ein großer Kraftakt.“ Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, dafür zusätzliche räumliche Vorkehrungen getroffen und zum Beispiel zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet zu haben. Drei von zehn Apotheken haben zusätzliches Personal beschäftigt.

An Neujahr hat die zweite Phase der Verteilaktion begonnen, bei der die Anspruchsberechtigten von ihrer Krankenkasse Coupons für die Abholung weiterer Schutzmasken in der Apotheke bekommen. Neun von zehn Apothekeninhaber*innen fühlen sich auch dafür gut gerüstet und gehen davon aus, dass sie die Nachfrage bedienen können. Zwei Drittel der Befragten wollen Anspruchsberechtigte auch per Botendienst mit Masken versorgen.

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Inzidenz unter 200: Ergänzende Regeln des Kreises Düren laufen aus

Düren, 05.01.2021 – Die Corona-Zusatzregeln, die der Kreis Düren Mitte Dezember aufgrund seines anhaltend hohen Inzidenzwertes von mehr als 200 aufstellen musste, gelten ab 5. Januar (Mitternacht) nicht mehr. Die Allgemeinverfügung (AV) des Kreises, in der die Maßnahmen festgeschrieben sind, läuft entsprechend aus. Der Grund: Seit Neujahr liegt der Inzidenzwert (Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen) kontinuierlich unter 200.

Damit gilt unter anderem die nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr nicht mehr. Ebenso ist nicht mehr angeordnet, dass sich nur 3 Menschen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen oder dass sich zuhause maximal zwei Hausstände mit höchstens fünf Personen zusammenfinden dürfen. Ab 5. Januar gelten damit  im Kreis Düren ausschließlich die für ganz NRW in der Corona-Schutzverordnung aufgestellten Regeln weiter.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die aktuell niedrigeren Zahlen (Inzidenz liegt heute bei 103,5) nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegeln, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde als sonst. Frühestens Ende dieser Woche werden wieder aussagekräftige Zahlen vorliegen. „Deshalb bitte ich darum, weiterhin bei den bisher bestehenden Regeln des Kreises Düren zu bleiben und sie freiwillig einzuhalten“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es ginge – natürlich – weiter darum, so weit wie möglich Kontakte einzuschränken und auf ein Minimum zu reduzieren.

Gleichwohl bestehe Hoffnung, dass der derzeitige Lockdown und die seit Mitte Dezember darüber hinaus geltenden Regeln im Kreis Düren Wirkung zeigen und zu niedrigeren Fallzahlen geführt haben beziehungsweise führen. „Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen bedanken, die sich an die Regeln gehalten haben und weiterhin halten“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der Kreis Düren musste ergänzende Maßnahmen einführen, da der Inzidenzwert – zum Teil deutlich – über 200 lag. Von Anfang an war vorgesehen, dass die Regeln wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert sieben Tage hintereinander unter 200 liegt. Das war Neujahr erreicht. Die entsprechende Allgemeinverfügung (AV) des Kreises hatte aber zunächst weiter Bestand, da die aktuellen Zahlen – wie erwähnt – weniger aussagekräftig sind und zudem die Lage in den Krankenhäusern nach wie vor sehr angespannt ist. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb ist auch nicht ausgeschlossen, dass bei einem Ansteigen der Inzidenz über 200 wieder ergänzende Maßnahmen ergriffen werden müssen. „Wir hoffen alle, dass es soweit nicht wieder kommt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir haben es mit unserem Verhalten alle in der Hand, die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich einzudämmen.“

 Zur Stunde sind im Kreis Düren 394 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit der letzten Meldung (31.12.) gibt es 101 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 7194 Menschen positiv getestet worden. Leider sind 14 weitere Todesfälle (76 bis 94 Jahre) zu beklagen. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit liegt die Zahl der Todesopfer bei 172. Die Zahl der Genesenen steigt um 305 auf 6628 (Stand: 12 Uhr).

Die 394 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 20 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 496)

Düren: 144 (2801)

Heimbach: 4 (96)

Hürtgenwald: 13 (272)

Inden: 6 (128)

Jülich: 46 (778)

Kreuzau: 21 (379)

Langerwehe: 12 (266)

Linnich: 26 (285)

Merzenich: 33 (330)

Nideggen: 22 (301)

Niederzier: 17 (421)

Nörvenich: 10 (255)

Titz: 12 (169)

Vettweiß: 8 (217).

Die Anzahl der Todesopfer beträgt 172.

Die zuletzt gemeldete 7-Tagesinzidenz des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales lautet: 103,5. Die Werte aller Kreise gibt es tagesaktuell (Datenstand vom Vortag) auf: https://www.mags.nrw/coronavirus-fallzahlen-nrw

Hier gibt es Rat und Hilfe:

Telefonzentrale des Kreises Düren: 02421/22-0

Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle): 02421/22-10 36 900

Straßenverkehrsamt (Führerscheinstelle): 02421/22-10 36 999

Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920

Job-com: 02421/22-15 60 000

Service-Nummer für Unternehmen: 02421/22-10 61 214

Jugendamt und Frühe Hilfen: 02421/22-10 51 900

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Bundestags-Abgeordnete Sonja Steffen stattete Alter „Penne“ in Schleiden einen Besuch ab

Schleiden, 05.01.2021 – Bundestagsabgeordnete und ehemalige Abiturientin des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums, Sonja Steffen, besuchte in der Weihnachtszeit ihre ehemalige Heimat Dreiborn und besichtigte den kürzlich eröffneten neuen Schultrakt.

Sonja Steffen, 1963 in Dreiborn geboren, lebt heute in Stralsund, wo sie seit 2004 als Fachanwältin für Familienrecht ihre eigene Kanzlei führt. Nach dem Abitur am Städtischen Gymnasium in Schleiden mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife und einer Ausbildung sowie beruflichen Tätigkeit beim Landschaftsverband Rheinland als Verwaltungswirtin absolvierte sie ein Jurastudium an der Universität in Köln. Dieses hat sie 1995 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen beendet. Seitdem arbeitet sie als Dozentin und Rechtsanwältin.

Als Seiteneinsteigerin in der Politik kandidierte Sie 2009 erstmals bei der Bundestagswahl im – wie sie auf ihrer Website schreibt – schönsten Wahlkreis Deutschlands zu dem die beiden Hansestädte Greifswald und Stralsund, der Landkreis Vorpommern-Rügen und das Amt Landhagen gehören. Seitdem ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Über Weihnachten besuchte sie ihre alte Heimat und stattete ihrer alten Schule, dem heutigen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden einen Besuch ab.

Erster Beigeordneter Marcel Wolter und Kerstin Wielspütz (Öffentlichkeitsarbeit) trafen sich mit ihr im neu eröffneten Schultrakt zum Gespräch.

Frau Steffen, wir stehen hier im modernisierten Schultrakt, ausgestattet mit der modernsten Technik. Wie gefallen Ihnen die neuen offenen Lernbereiche, die seit den Herbstferien in Betrieb sind?

Steffen: Sie sind sehr einladend! Und absolut im Trend. Gerade jetzt, wo Homeoffice und “neue Arbeitswelten” ein großes Thema sind, stellen diese Lernbereiche eine tolle Vorbereitung fürs künftige Berufsleben dar.

Können Sie sich noch daran erinnern, wie es hier zu Ihrer Schulzeit ausgesehen hat?

Steffen: Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Ich weiß noch genau, wo welcher Klassenraum war. An die Aula erinnere ich mich gut und an den Pausenhof natürlich auch.

Overheadprojektoren, Beamer und Whiteboards sind schon Schnee von gestern. Digitale Tafelsysteme ziehen nach und nach in die Klassenräume ein. Was halten Sie von der fortschreitenden Digitalisierung in den Schulen?

Steffen: Ich bin von der Notwendigkeit der Digitalisierung überzeugt. Sie könnte schneller geschehen. Unser föderales System ist zwar aus demokratischen Gesichtspunkten sehr wichtig, aber manchmal eben auch etwas schwerfällig.

Was glauben Sie bringt die neue Technik für Vorteile?

Steffen: Vorteile sind, dass die Technik nicht aufzuhalten ist und wir so auf dem Weltmarkt mithalten können. Digitalisierung bietet die Möglichkeit, moderne Lehrmethoden anzuwenden und möglichst viele Bildungsschichten zu erreichen, damit jeder Mensch eine ordentliche Bildung erhalten kann.

Sehen Sie auch Nachteile?

Steffen: Klar. Wenn die Menschen nur noch auf ihre Tablets und Handys schauen, gibt das nicht nur Haltungsschäden. Es macht auch etwas mit der gesamten Wahrnehmung. Persönliche Gespräche und Vermittlung von Wissen kann Technik nicht ersetzen.

Zu ihrer Schulzeit war an Technik noch gar nicht zu denken. Wenn Sie es sich aussuchen könnten: Würden Sie heute gerne nochmal unter diesen Voraussetzungen zur Schule gehen?

Steffen: Unter den neuen Voraussetzungen – auf jeden Fall. Ich würde noch mal richtig was dazu lernen!

Kommen wir noch einmal auf Ihre Schulzeit in Schleiden zurück: Denken Sie gerne an diese Zeit zurück? Warum?

Steffen: Ich denke voller Freude an meine Schulzeit zurück. Ich habe diese Schule und die Schulzeit geliebt. Meine besten Freunde habe ich dort kennengelernt. Und viel fürs Leben gelernt habe ich auch.

Gibt es ein besonderes Erlebnis oder Highlight aus Ihrer Schulzeit am Städtischen Gymnasium, was Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Steffen: So viele! Zum Beispiel die berühmten Versuche von Herrn Schuldt im Physik-Unterricht. Die philosophische Nachdenklichkeit von Herrn Rilke und Frau Stippler, beide tolle Lehrer, die meinen Blick auf die Welt geschärft haben. Unser „last school day“ wo der damalige „Direx“ Herr Bab persönlich hinter uns her lief über die Schulgänge. Ich könnte die Zahl der Erlebnisse seitenlang erweitern!

Ihre Lieblingsfächer?

Steffen: Meine Lieblingsfächer waren Sport und Deutsch und Geschichte.

Ihr(e) Lieblingslehrer?

Steffen: Herr Rilke und Frau Stippler.

Kommen Sie nochmal zu Besuch, wenn der letzte Bauabschnitt fertig gestellt ist?

Steffen: Auf jeden Fall sehr gern! Es hat großen Spaß gemacht, mir meine alte Penne noch einmal von innen anzuschauen.

Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns, wenn Sie uns mal wieder besuchen!

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Gedenk-Veranstaltung am 2. Januar in Mayen erhält aufgrund von Corona einen anderen Rahmen

Mayen, 05.01.2021 – Die Gedenkveranstaltung zu den Bombenangriffen vom 2. Januar 1945 fand aufgrund der Corona-Pandemie nicht im gewohnten Rahmen statt, sodass Oberbürgermeister Dirk Meid die im kleinen Kreis Anwesenden Pfarrerin Metje Steinau, Kaplan Dominik Schmitt, Fachbereichsleiter 1 Uwe Hoffmann sowie die Vertreter der St. Matthiasbruderschaft Rolf Keuser und Heinz Schäfer begrüßte und die Bedeutung des Gedenks hervorhob. Bomben, Zerstörung, Leid, Tote – das sind die Erinnerungen überlebender Mayener Bürgerinnen und Bürger an den 2. Januar 1945. Fast 400 Menschen, nahezu ausschließlich aus der Zivilbevölkerung, verloren bei diesem schwersten Luftangriff auf Mayen im Zweiten Weltkrieg das Leben.

Mayen litt zu diesem Zeitpunkt bereits seit Wochen unter andauerndem Beschuss aus der Luft. Meist richteten sich die Attacken gegen die Eisenbahnbrücke im Nettetal, um der Deutschen Armee den Nachschubweg in die Ardennen abzuschneiden, aber auch andere Teile der Stadt wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.

Unzählige Bomben waren bereits im Stadtgebiet niedergegangen, als am 2. Januar 1945 beim schlimmsten Luftangriff auf Mayen 68 US-Bomber den Stadtkern mit Spreng- und Brandbomben belegten.

Oberbürgermeister Dirk Meid: „Die Kriege der vergangenen Jahre, ob im Irak, in Afghanistan oder in afrikanischen Staaten, und die schrecklichen Terroranschläge der verganenen Jahre haben viele Menschen aufgerüttelt. Trotz der Corona-Pandemie, war es mir wichtig im klineen Kreis, gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen und gegen Krieg und Terrorismus zu setzen.“

Zudem sprach Pfarrerin Steinau einige geistliche Worte und Kaplan Dominik Schmitt ein Gebet, zu den Bombenangriffen vom 2. Januar 1945. Anschließend wurde gemeinsam das Vaterunser gebetet sowie ein Blumengesteck niedergelegt um den Opfern des Bombenangriffes zu gedenken.

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Hilfsprogramm „Film ab NRW“ gestartet: Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten

Region Eifel/Düsseldorf, 05.01.2021 – Die Kinobetriebe in Nordrhein-Westfalen können ab sofort finanzielle Hilfen beantragen. Staatssekretär Liminski: Wir lassen die Kinos in dieser schwierigen Situation nicht alleine. Die Staatskanzlei teilt mit: Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen können ab Montag, 4. Januar 2021, finanzielle Unterstützung im Rahmen des Hilfsprogramms „Film ab NRW“ beantragen.

Mit dem Hilfsprogramm will die Landesregierung der Filmwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie unter die Arme greifen und so die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Kinolandschaft sichern. In dem Hilfsprogramm „Film ab NRW“ stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski: „Kinos sind nicht nur magische Orte des Filmerlebens, sondern auch ein kultureller Treffpunkt jeder Innenstadt – und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Filmland Nordrhein-Westfalen. Mit „Film ab NRW“ will die Landesregierung ein deutliches Signal für die Kinos in dieser schwierigen Situation setzen und stärkt damit auch insgesamt den Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen.”

Das Kinojahr 2020 stellte Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen Corona-bedingt vor enorme Herausforderungen. Die insgesamt rund 230 Kinos waren nur rund acht Monate geöffnet, wodurch die Zuschauerzahlen und Umsätze der Branche erheblich sanken. Allein im ersten Halbjahr 2020 ging der Umsatz in Nordrhein-Westfalen laut Filmförderungsanstalt von 95,8 Millionen Euro auf rund 46,5 Millionen Euro zurück. Dies entspricht einem Minus von rund 51,4 Prozent (Zahlen für das Gesamtjahr 2020 liegen aktuell noch nicht vor).

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw abrufbar.

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Impf-Start im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 05.01.2020 – Die Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen im Eifelkreis Bitburg-Prüm laufen an. Freiwillig geimpft werden Personengruppen der höchsten Priorität, zu denen die Bewohner von Seniorenheimen zählen; das dort tätige Pflegepersonal wird nach zuvor geklärter Impfbereitschaft ebenfalls geimpft. Eingesetzt wird der von der EU-Kommission zugelassene Covid-19-Impfstoff des Anbieters BioNTech.

Ermöglicht hat dies der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. gemeinsam mit dem Landesverband in Verhandlungen mit dem Land Rheinland-Pfalz. Der DRK-Kreisverband hat hierzu vor Ort ein mobiles Impf-Team aufgebaut, das die Seniorenheime nach Terminvereinbarung anfährt. Die derzeitige Mengenplanung ermöglicht eine zügige Versorgung aller Seniorenheime mit ausreichend Impfstoff, auch für eine zweite Impfung. Vorgesehen ist, dass allen 17 Einrichtungen im Eifelkreis bis Mitte Februar die erste und zweite Impfung angeboten wird.

Nach bisherigem Stand finden die ersten 384 Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern in drei Einrichtungen noch in dieser Woche statt. Die für den Eifelkreis zuständigen Impfkoordinatoren fragen  parallel die Impfbereitschaft in den übrigen Einrichtungen ab, sodass weitere Seniorenheime kurzfristig folgen werden.

Landrat Dr. Joachim Streit lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz: „Durch die hervorragend funktionierende Partnerschaft mit dem DRK können wir im Eifelkreis die von Corona gefährdetste Gruppe möglichst schnell impfen. Das gibt Entspannung in den Seniorenheimen und nimmt den Druck von den Intensivstationen der Krankenhäuser.“ Parallel beginnt heute die Terminvergabe für Impfungen im Impfzentrum in Bitburg. Für die Terminvergabe ist ausdrücklich das Land zuständig; Informationen werden telefonisch unter 0800-5758100 oder im Internet unter www.impftermin.rlp.de erteilt. Des Weiteren bietet der Bund unter Tel. 116 117 eine zentrale Info-Hotline an.

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Zufahrten zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ bei Prüm bleiben weiterhin gesperrt

Prüm, 05.01.2020 – Trotz der Sperrungen der Zufahrtsstraßen ist in den letzten Tagen weiterhin ein hohes Besucheraufkommen zu den Wintersportgebieten „Schwarzer Mann“ und „Wolfsschlucht“ zu verzeichnen gewesen. Dies führte teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse führt der Schneebruch zu gefährlichen Situationen und auch zu Straßensperrungen. Darüber hinaus sind nach wie vor Verstöße gegen die geltenden Corona-Beschränkungen zu erwarten. Die Zufahrtsstraßen bleiben daher zunächst bis einschließlich Sonntag, 10. Januar 2021 voll gesperrt. Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm bittet um Beachtung und Verständnis.

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Fachpublikation berichtet über die Senior Experten Kreis Ahrweiler – Wirtschaftsprojekt aus dem Kreis macht Schule

Ahrweiler, 05.01.2021 – Dass der Kreis Ahrweiler ein attraktiver Standort zum Leben und Arbeiten ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Deswegen überrascht es auch wenig, dass jetzt eine erfolgreiche Initiative aus dem Kreis bundesweit Schule macht: die Senior Experten Kreis Ahrweiler (SEK AW), ein Projekt der Kreiswirtschaftsförderung und von Landrat Dr. Jürgen Pföhler, hat es als eines von 49 Beispielen und als einziges aus Rheinland-Pfalz in das Handbuch „Innovative Wirtschaftsförderung in Deutschland“ geschafft. In der Fachpublikation werden vorbildliche Unternehmen, Projekte und Initiativen vorgestellt, die neue Wege in der Wirtschaftsförderung gehen.

Vorbildlich: Die Senior Experten Kreis Ahrweiler werden in der Publikation „Innovative Wirtschaftsförderungen in Deutschland“ vorgestellt. Foto/Cover: Kreisverwaltung Ahrweiler

„Ich freue mich, dass die Initiative zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes bundesweit Aufmerksamkeit erfährt und als Beispiel für neue und innovative Wege in der Wirtschaftsförderung dient“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Senior Experten begleiten Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit und helfen ihnen unter anderem bei der Entwicklung von Businessplänen und Vertriebsstrategien. Derzeit nehmen branchenübergreifend 25 ehemalige Führungskräfte diese ehrenamtliche Funktion wahr. Die Koordination und Vermittlung erfolgt über die Kreiswirtschaftsförderung.

Ins Leben gerufen wurden die Senior-Experten 2009 im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Zu dieser Zeit gab es viele Menschen, die sich selbstständig machten, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Ihnen sollte das Angebot der SEK helfen, die Gründung fachlich fundiert vorzubereiten. Aber auch nach dem Ende der Wirtschaftskrise blieb der Kreis ein beliebter Standort für Existenzgründer und ist im gesamten Bundesland bei den Gewerbeanmeldungen und den Betriebsneugründungen auf den vorderen Plätzen. „Die Senior Experten haben in den letzten Jahren sehr viel dazu beigetragen, dass sich der Kreis als gutes Pflaster für Gründer etabliert hat“, so Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung.

Die Publikation (459 Seiten) ist als E-Book oder Druckversion im Handel gegen Entgelt erhältlich.

Weitere Informationen zu den Senior Experten Kreis Ahrweiler gibt es bei der Kreiswirtschaftsförderung, Ansprechpartner Denis Radermacher, Tel.: 02641/975-373, E-Mail: Denis.Radermacher@kreis-ahrweiler.de.