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Corona – Bereits mehr als 12.000 Menschen in Rheinland-Pfalz geimpft

Region/Mainz, 06.01.2021 – In Rheinland-Pfalz sind nur wenige Tage nach Start der Corona-Schutzimpfungen und noch vor dem morgigen Öffnen der 31 Impfzentren im Land bereits mehr als 12.000 Menschen gegen Corona geimpft worden. Laut Impfdokumentation haben zum Stand 5. Januar exakt 12.336 Personen ihre erste Impfung erhalten, 9.716 davon in 93 Pflegeeinrichtungen (5121 Bewohner und 4.595 Mitarbeitende) sowie 2620 Beschäftigte in Krankenhäusern.

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Wirtschaft

Rückblick auf ein turbulentes Jahr bei Möbel Brucker

Kall, 06.01.2021 – Trotz Corona-Pandemie und wochenlanger Schließung des Möbelhauses Brucker verlor keiner der rund 300 Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz. Es war auch für das Möbelhaus Brucker in Kall ein ungewöhnlich schweres und turbulentes Jahr 2020 mit Corona, Geschäftsschließung, Wiedereröffnung, Hygienekonzept, Kurzarbeit und Home-Office für einen Teil der Mitarbeiter und der letztendlich erneuten Corona-bedingten Schließung des Hauses kurz vor Weihnachten. Doch trotz all dieser Widernisse verlor keiner der rund 300 Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz in dem Familienunternehmen.

Dabei hatte das Jahr 2020, als das Corona-Virus noch nicht kursierte, verheißungsvoll begonnen. Zum Jahreswechsel machte der Wellness-Truck der Firma himolla mit Europas größter „Wellness-Show of the Road“ für mehrere Tage am Möbelhaus Brucker Station, um die Kunden über die neusten Trends zum gesunden und bequemen Sitzen zu informieren.

Ein absolutes Highlight zum Beginn des neuen Jahres war die Eröffnung der neuen Boutique „Wohnart“, in der hochwertige Waren namhafter Hersteller präsentiert werden. Modern und aktuell ist die Boutique auf zwei Etagen, die durch den Einbau eines Aufzuges barrierefrei zu erreichen sind. Im Obergeschoss findet der Kunde Heimtextilien, Bettwäsche, Frottierware, Kissen, Decken, Handtücher, Gardinen und Zubehör, Tischwäsche etc. von bekannten Herstellern. Im Obergeschoss untergebracht ist auch die Ausstellung „Alles fürs Bad“.

Im Untergeschoss gibt es ein Riesenangebot von Haushaltswaren, Bestecken, Porzellan, Bildern, Deko- und Geschenkartikeln, Glas, Grillzubehör, Holzwaren, Kerzen, Geschenkpapier, Geschenkgutscheine und Karten zu allen Anlässen. Die Ausstellung von Naturholzmöbeln im Obergeschoss besteht weiterhin.

Ausfallen wegen Corona musste der traditionelle Weihnachtsmarkt, der für den ersten Adventssamstag im Möbelhaus geplant war. Dennoch herrschte an den ersten drei Adventssamstagen Weihnachtsstimmung: Der 14-jährige Firmenjunior Maxi Brucker verkaufte im Eingangsbereich des Möbelhauses Weihnachts-Dekoration aus Holz, die er mit seinem Großvater Willi Frey gebastelt hatte, zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Ben Kromb, Chefkoch im Restaurant Brucker, bot zudem an zwei Samstagen frische „Waffeln to go“ an. Die Erlöse der Aktion übergaben Maxi Brucker und Chefkoch Ben Kromb an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel. Maxis Holzschmuck-Verkauf hatte einen Erlös von 1230 Euro erbracht, während das Waffel-Team von Ben Kromb einen Erlös von 850 Euro verbuchen konnte. Bei der Entgegennahme der Gesamtspende von 2080 Euro lobte Willi Greuel das jahrzehntelange Engagement des Möbelhauses Brucker zugunsten der Hilfsgruppe.

Sportlich zeigten sich mehrere Beschäftigte des Möbelhauses bei einem virtuellen Nikolaus-Spendenlauf, den die Brucker-Mitarbeiterin Carmen Karwanska und deren Tochter Annika organisiert hatten. Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden.

Die sportliche Aktion fand ebenfalls zugunsten der Hilfsgruppe Eifel statt, die den Erlös von über 15.000 Euro für die Einrichtung der Familienzimmer im Bonner Elternhaus verwendet. Am Lauf nahmen 1001 Personen im Alter zwischen fünf und 85 Jahren teil, die zusammen eine Gesamtstrecke von 9664 Kilometern zurücklegten. Über 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Möbelhauses hatten sich am virtuellen Lauf beteiligt und ihre Leistungen per Internet an die Auswerter übermittelt.

Die weiterhin dramatisch ansteigenden Corona-Fallzahlen führten dazu, dass das Möbelhaus am 16. Dezember erneut und bis auf Weiteres schließen musste. Nicht betroffen von der Schließung sind die Auslieferung und der Abholservice.

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Minister Pinkwart und Minister Laumann setzen sich für verstärkte Digitalisierung der Gesundheitsämter zur Pandemie-Bewältigung ein

Region Eifel/Düsseldorf, 06.01.2021 – Minister Pinkwart: Wir müssen den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Digitale Labormeldungen, automatischer und sicherer Austausch der Daten von Erkrankten und Kontaktpersonen – die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, die Gesundheitsämter in der Pandemie zu entlasten. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat dazu mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums die integrierte Software SORMAS entwickelt, die bislang von sieben Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen eingesetzt wird – auch im Rhein-Sieg-Kreis. Weitere Gesundheitsämter stehen in den „Startlöchern“ bzw. haben bereits Interesse geäußert, SORMAS nutzen zu wollen. Damit die Software größtmöglichen Nutzen entfaltet, ist ein flächendeckender Einsatz wichtig. Bei einem Besuch in Siegburg überzeugten sich Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der Leistungsfähigkeit der Software und sprachen sich für eine flächendeckende Implementierung des Pandemie-Management-Systems aus.

Minister Pinkwart: „Mit dem verstärkten Einsatz digitaler Technik können die Gesundheitsämter einfacher Kontakte nachverfolgen, gezielte Infektionsschutzmaßnahmen deutlich schneller einleiten und so viel effizienter zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen. SORMAS eröffnet schon heute jedem Gesundheitsamt die Möglichkeit, auf digitale Kontaktnachverfolgung umzusteigen. Wir müssen zudem den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen und dabei selbstverständlich den hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht werden. Der CIO NRW unterstützt mit seinem Netzwerk die Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen. Wenn Infektionsketten kreisübergreifend abgebildet werden können, kann das ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie sein.“

Minister Laumann: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsstarker Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Deutlich geworden ist ebenso, dass der ÖGD in der Vergangenheit personell, aber auch technisch nicht immer ausreichend ausgestattet wurde. Bund, Länder und Kommunen haben bisher gemeinsam große Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitsämter personell zu stärken. Es kommt jetzt darauf an, dass dieses Personal so wirksam wie möglich arbeiten kann. Die leistungsstarke Digitalisierung der Gesundheitsämter spielt dabei eine entscheidende Rolle. SORMAS bietet hierbei eine ganze Reihe von Chancen mit dem Ziel, die Gesundheitsämter bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten, die Vernetzung untereinander voranzutreiben und die Prozesse insgesamt zu beschleunigen.“

Kreisdirektorin Svenja Udelhoven: „Alle erkrankten Personen, Verdachtsfälle, Kontakte und Ausbrüche werden über SORMAS erfasst und abgebildet. Nur mit dem Einsatz von SORMAS konnten wir angesichts von mittlerweile rund 12.000 Erkrankten und wöchentlich ca. 5.000 Bürgerinnen und Bürgern in häuslicher Quarantäne das Infektionsgeschehen noch adäquat steuern.“

SORMAS wird Ende Januar 2021 durch die vernetzte Version SORMAS eXchange ergänzt. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises beteiligt sich mit fünf anderen Gesundheitsämtern an der Pilotierung der vernetzten SORMAS-Version. Sie ermöglicht den Gesundheitsämtern zukünftig unter anderem:

 

  • digitale Labormeldungen medienbruchfrei zu empfangen,
  • digitale Falldaten an die Landesbehörden ohne manuelle Doppeleingaben zu übermitteln,
  • digitale Kontaktdaten aus vorgelagerten Kontakterfassungssystemen (z.B. digitale Besucherlisten in Gastronomie, Pflegeheimen oder Unternehmen) zu übernehmen,
  • Symptomangaben der Kontaktpersonen ohne telefonische Rückfragen zu erfassen,
  • Daten zu Fallmeldungen und Kontaktpersonen datenschutzkonform und sicher mit anderen Gesundheitsämtern auszutauschen, ohne dabei auf Fax oder Postversand zurückgreifen zu müssen.

Seit Beginn dieses Jahres besteht für alle medizinischen Labore die Pflicht, Laborbefunde digital an die Gesundheitsämter über DEMIS, das deutsche elektronische Melde- und Informationssystem für den Gesundheitsschutz, zu übermitteln. Die althergebrachte Versendung der Laborbefunde per Fax ist dann nicht mehr zulässig. SORMAS verfügt über eine entsprechende Schnittstelle zu DEMIS, so dass eine direkte Übertragung der Befunde in SORMAS möglich ist.

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Wirtschaft

Wird die Eifel ein zweites „Silicon Valley“?

Bad Münstereifel, 06.01.2021 – Interviewreihe der DLG Eifel wird fortgesetzt mit Jochen Hoog (IT Hoog, Bad Münstereifel) – Innovation und Vernetzung als Lebensphilosophie und Chance in einer strukturschwachen Region – „Nine to Five“-Job an den Nagel hängen und „New Work“ leben.

„Was einer allein nicht schafft, das Schaffen viele“, das ist der Kerngedanke in der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel. Warum ist für Sie – vielleicht gerade vor dem Hintergrund von Covid 19 – solidarisches Handeln mit Fokus auf die Regionalität wichtig?

Erfolg ist Teamsache. Dieser Leitgedanke gilt in unserem Unternehmen schon seit der Gründung vor 20 Jahren. Durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen unter einem Dach können wir gemeinsam auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die Bündelung von Erfahrung und Wissen ist für das Entwickeln von langfristig erfolgreichen Lösungen unerlässlich.

In der am 24.12.2016 unter Federführung der VR-Bank Nordeifel eG gegründeten DLG Eifel haben sich bislang mehr als 50 Betriebe und Institutionen mit ca. 4.500 Mitarbeitern zusammengeschlossen. Haben Sie in Ihrem Bereich Erfahrungen mit der DLG gemacht?

Wir haben einen Eindruck bekommen, wie Unternehmen beispielsweise mit dem Thema IT-Sicherheit und Datenschutz umgehen. Durch unsere langjährige Erfahrung können wir unsere Partner in diesen Themen beraten und bei der Umsetzung mit fertig ausgearbeiteten Konzepten unterstützen.

Das DLG-Aufgabenfeld Gesundheitsmanagement ist sogar von der Bundesregierung gefördert worden. Es bietet viele Formate wie das Beratercafé, die Gesundheitstage oder Webinare. Haben Sie Angebote in Anspruch genommen?

Wir profitieren nicht nur durch das Projekt Gesunde Region. Der regelmäßige Austausch in den verschiedenen Beratercafés oder den Arbeitskreisen zu Themen wie Digitalisierung sorgen regelmäßig für neuen Input. Durch die hervorragende Organisation dieser Formate können wir uns auch in Corona-Zeiten regelmäßig in Videokonferenzen austauschen.

Es geht der DLG Eifel eG u.a. auch um die Erhöhung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit. Haben Sie Ideen, Ratschläge, Tipps, wie wir gemeinsam die Eifel nach vorne bringen?

Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region Eifel als Wirtschaftsstandort sind große Themen. Insbesondere die jungen Fachkräfte zieht es aufgrund mangelnder Infrastruktur eher in die Ballungsgebiete. Dabei geht es nicht nur um schnelles Internet. Mangelende öffentliche Verkehrsmittel sind ebenso wie Bildungs- und Betreuungsangebote Schwachpunkte in unserer Region.

Auf der anderen Seite steht die Attraktivität der Arbeitgeber. Die neue Generation möchte gerne flexibel arbeiten. Zu jederzeit und von überall. Eine perfekte „Work-Life-Balance“. Corona, der Digitalisierungstreiber des Jahrhunderts, hat gezeigt, dass es geht. Nun ist es an uns, als Unternehmen die entsprechenden Konzepte auszuarbeiten und das Modell „New Work“ auch zu leben, um Fachkräfte langfristig an unseren Standort zu binden. Und wer weiß, vielleicht wird die Eifel in den nächsten Jahren zu einem zweiten Silicon Valley…

Die DLG Eifel eG handelt nach den fünf Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz und Digitalisierung. Welcher Aspekte ist für Sie am relevantesten?

Durch die Digitalisierung schaffen wir nicht nur neue Qualitäten am Arbeitsplatz. Digitalisierung bedeutet auch einfaches, flexibles und modernes Arbeiten. Es muss ein Umdenken in der Arbeitsweise stattfinden. Digitalisierung ist schon seit vielen Jahren ein Thema. Die Corona-Pandemie hat es geschafft, dass wir in Sachen Digitalisierung fast zwangsweise nach vorne getrieben werden. Menschen sind nicht mehr am Schreibtisch gefesselt. Der klassische „Nine to Five“-Job wird bald nicht mehr vorhanden sein. Digitalisierung muss aber richtig gemacht werden. Schnellschüsse bedeuten oft erhebliche Mängel bei Sicherheit und Datenschutz.

Was wünschen Sie sich von der DLG?

Die DLG lebt von der Vielfalt Ihrer Mitglieder. Stetiges Wachstum ist ein Muss. Die Branchen müssen möglichst breit gefächert sein, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Mit Jochen Hoog sprach Petra Schumacher-Hendus

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Testpflicht für Besucher von Pflegeeinrichtungen in von Corona besonders betroffenen Gebieten

Region/Mainz, 06.01.2021 – Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen werden in Rheinland-Pfalz künftig verpflichtend per Antigen-Schnelltest auf eine Corona-Erkrankung getestet, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die 7-Tage-Inzidenz höher ist als im Landesschnitt.  Die entsprechende Änderungsverordnung trat am 05.01.2021 in Kraft.

Sie regelt außerdem, dass bereits bestehende Schutzmaßnahmen bis zum 10. Februar verlängert werden. Dies betrifft unter anderem die Pflicht für Besucherinnen und Besucher, in der Einrichtung dauerhaft eine FFP2-Maske zu tragen. Des Weiteren gelten die Regelungen zum Besuchsrecht – ein Besucher pro Bewohner pro Tag beziehungsweise zwei Besucher, wenn sie aus einem Haushalt stammen – bis zum 10. Februar weiter. Auch die verpflichtende Testung von Mitarbeitenden der Einrichtungen wurde verlängert. Dabei bleibt die Regelung bestehen, dass die Testung mit Antigen-Schnelltests in allen Pflegeheimen bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal pro Woche durchzuführen ist. Liegt die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, deren 7-Tages-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, sind die Testungen zwei Mal wöchentlich durchzuführen.

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Impfstart im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 06.01.2021 – Nachdem vorgestern am späten Nachmittag die ersten Impfdosen im Kreis Ahrweiler eingetroffen sind, konnten bereits gestern die ersten Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Ahrweiler im Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig geimpft werden. Die erste Impfdosis der Senioreneinrichtung hat der 92 Jahre alte Bewohner und Vorsitzender des Bewohnerbeirats, Friedrich Maurer, erhalten.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Impfkoordinator Fabian Schneider und dessen Stellvertreter Daniel Blumenberg übergaben am Dienstagmittag Einrichtungsleiter Jörg Warnke, dem mobilen Impfteam des DRK sowie den anwesenden Ärzten und Apothekern die Impfdosen. Dr. Pföhler dankte allen beteiligten Akteuren für die hervorragende Vorbereitung, Organisation und Steuerung. „Auch die Einrichtung hat in kürzester Zeit alle Vorbereitungen – angefangen von der Impfaufklärung für jeden Impfling bis hin zur persönlichen Einwilligung – für den Impfvorgang getroffen“, so Dr. Pföhler.

„Die Impfungen liefen wie geplant, der Zeitplan konnte eingehalten werden und die Arbeit aller Beteiligten lief Hand in Hand. Die Bereitschaft von Bewohnern und Personal insgesamt, sich impfen zu lassen, lag bei rund 80 Prozent und damit weit über allen Erwartungen“, zogen Einrichtungsleiter Jörg Warnke und Fabian Schneider eine positive Bilanz.

Im Anschluss daran wurden 72 weitere Bewohnerinnen und Bewohner, 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das im mobilen Impfteam eingesetzte Personal mit dem Corona-Impfstoff geimpft. Die notwendigen Vorbereitungen wurden durch Apotheker Heinz Brands aus Bad Neuenahr-Ahrweiler übernommen, die Schutzimpfungen nahmen die Arztpraxen Dr. Porz, Dr. Busch sowie Dr. Suchan sowie deren medizinisches Fachpersonal vor.

 Mit dem Start der Impfkampagne trägt die engagierte Arbeit, die alle Beteiligten in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet haben, endlich Früchte. Aber natürlich liegt vor uns noch ein weiter Weg, der uns allen weiterhin viel Umsicht abverlangt. Es wird noch einige Zeit dauern, bis ausreichend Impfstoff seitens des Landes zur Verfügung gestellt und sich eine größtmögliche Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern immunisiert haben wird. Jetzt ist es zunächst wichtig, sich weiterhin solidarisch zu zeigen, vor allem mit den Mitmenschen unter uns, die besonders schutzbedürftig sind“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

In den nächsten Tagen folgen weitere Impfungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Kreises. Die Corona-Schutzimpfungen im Landesimpfzentrum des Kreises in Grafschaft-Gelsdorf beginnen parallel am 7. Januar 2021. Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt zentral durch das Land telefonisch über die Hotline 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de. Bürgerinnen und Bürger des Kreises werden gebeten, sich bei Fragen direkt an die zuständigen Stellen des Landes zu wenden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Landes unter www.corona.rlp.de.

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Frischer Wind für den Wachtberger Jugendrat

Wachtberg, 06.01.2021 – 2020 – ein ganz besonderes Jahr auch für den Jugendrat der Gemeinde Wachtberg. Trotz der einschneidenden Maßnahmen und Beschränkungen hat der Wachtberger Jugendrat (JuRa) seine Arbeit nicht schleifen lassen und bestehende und neue Projekte so gut es ging vorangetrieben.

„Das Wichtigste jetzt am Jahresende ist, die Neuwahlen Anfang des kommenden Jahres bekannt zu machen und junge Leute dafür zu begeistern“, erklärt Kai Pietrusziak, Finanzverwalter des JuRas. Bereits Ende November wurden alle Wachtberger Kinder und Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren von der Gemeinde angeschrieben und für eine Kandidatur im künftigen Jugendrat geworben. Die amtierenden Mitglieder unterstützen die Jugendfachkraft der Gemeinde dabei, indem sie – wie auch schon in den vergangenen Jahren – Schokonikoläuse an Wachtberger Kinder und Jugendliche verteilten.

„Nikoläuse am EKZ zu verschenken kam für uns in diesem Jahr Corona bedingt nicht in Frage. Doch dann kam uns die Idee!“, so Pietrusziak. In diesem Jahr wurden die über 300 Schokonikoläuse direkt an die Schülerinnen und Schüler der Berkumer Hans-Dietrich-Genscher-Schule verteilt. Dadurch konnten direkt die potentiell wählbaren Jugendlichen angesprochen werden. Zusammen mit einem vom Vorstand des Jugendrates handunterschriebenen Flyer und einer kurzen Präsentation durch die Klassenlehrer verspricht sich der JuRa eine positive Resonanz. Auch die sieben Kinder- und Jugendtreffs in den verschiedenen Ortschaften wurden mit einer Ladung süßer Leckereien und Flyern ausgestattet.

„Das Wichtigste ist, dass der Jugendrat weiter besteht und im nächsten Jahr in neuer Zusammenstellung, mit frischen Ideen und viel Engagement weiterarbeitet“, betont Simon Falkenstein, der kommissarische Vorsitzende. Zudem stehe sein Herzensprojekt, der Outdoor-Fitness-Parcours an der Grünen Mitte in Berkum, bereits im nächsten Jahr vor der Realisierung.

Wie bereits im General-Anzeiger Anfang Dezember zu selbigen Thema berichtet, werden Kai Pietrusziak und Simon Falkenstein den Jugendrat mit der Neuwahl altersbedingt verlassen. Allerdings bleiben beide der Wachtberger Politik an anderer Stelle erhalten.

„Wir wünschen allen Wachtbergerinnen und Wachtbergern einen guten Rutsch ins neue Jahr. An die jungen Leute appellieren wir, sich so gut es geht an alle Beschränkungen zu halten und sich – sobald es wieder geht – selbst für die Jugend in Wachtberg zu engagieren.“ (Kai Pietrusziak)

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Lockdown bis 31.01.2021 verlängert – jetzt verschärft !

Region/Mainz, 06.01.2021 – Die Regierungschefinnen und –chefs der Länder haben nach intensiven Beratungen mit Bundeskanzlerin Merkel beschlossen, dass im gesamten Januar weiter Corona-Schutzmaßnahmen gelten sollen. „Der Shutdown im Dezember zeigt Wirkung. Ich danke allen, die sich über Weihnachten und Silvester hier in Rheinland-Pfalz so besonnen verhalten haben. Dadurch ist es gelungen, die Neuinfektionen mit Corona zu senken. In den vergangen zwei Wochen ist die Inzidenz von über 170 auf 110 zurückgegangen. Das ist ein Erfolg zum Jahresauftakt, aber er kann uns nicht ruhen lassen. Daher sind weitere Kontaktbeschränkungen notwendig, um Ansteckungen zu vermeiden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Bund-Länder-Schalte.

Wie bereits im vergangenen März soll nur noch ein Hausstand plus eine weitere Person zusammenkommen dürfen. Die Länderchefs und -chefinnen haben aber auch deutlich gemacht, dass sie vom Bund eine verlässliche und planbare Versorgung der Bevölkerung mit Impfstoff erwarten. Die Ankündigung der Bundeskanzlerin, den Lieferengpässen jetzt entschieden entgegen zu wirken, begrüßten die Länder.

Zusatzmaßnahmen in Regionen mit einer Inzidenz höher als 200

In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz vornehmen, wie beispielsweise die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Experten-Rat

Die Entscheidungen über die Fortsetzung und die Verschärfung des Lockdowns sind auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Empfehlungen getroffen worden.

Der Ministerpräsidentenkonferenz war eine Expertenrunde am Montagabend vorausgegangen. Die einhellige Meinung der Berater war: Die Infektionszahlen müssten schneller und drastischer gesenkt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und nicht die Kontrolle über das Virus zu verlieren. Selbst Bundesländer, die lange kaum Infektionszahlen hatten, zählen heute zu Hotspots.

„Wir müssen die Gleichung schaffen: Mehr Impfungen plus mehr Schutzmaßnahmen gleich weniger Neuinfektionen gleich mehr Freiheit. Die Leitplanken sind neben der Zahl der Neuinfektionen die Situation in den Krankenhäusern und Gesundheitsämtern. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dort arbeiten seit Wochen am Limit. Unser Anspruch bleibt aber, dass wir alle Patienten gut versorgen können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz zum Start überwältigend – Bund muss jetzt liefern

„Wir haben erfolgreich mit dem Impfen begonnen. Seit zehn Tagen steht uns der Impfstoff zur Verfügung. Stand heute haben wir schon mehr als 11.500 Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen geimpft. Damit werden jetzt schon mehr Menschen täglich geimpft, als sich neu mit Corona anstecken.

Wir haben konsequent mit den Alten- und Pflegereinrichtungen begonnen, weil bei ihnen mit den schlimmsten Auswirkungen zu rechnen ist. Seit gestern können aber auch alle anderen der ersten Impfgruppe Termine vereinbaren. Bereits jetzt sind fast 60.000 Termine vergeben und weitere 25.000 Menschen im Terminpool registriert worden. Und sobald verlässlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir auch zusätzliche Termine vergeben. Hier ist jetzt die Bundesregierung in der Pflicht“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Rheinland-Pfalz bei Hilfe für Alten- und Pflegeeinrichtungen Vorbild

„Ich freue mich, dass Rheinland-Pfalz als Vorbild für die Unterstützung der Alten und Pflegeeinrichtungen gilt. Wir haben bereits im Dezember ein Freiwilligen-Netzwerk mit unseren Partnern der Hilfsorganisationen gegründet. Diese „helfenden Hände“ unterstützen die Alten- und Pflegeeinrichtungen in allen Bereichen, in denen Unterstützung gebraucht wird, damit genügend Kapazität vorhanden ist, um Bewohner, Besucher und Mitarbeiter zu testen und die Impfungen vorzubereiten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Perspektiven für Schule und Kita

„Am Donnerstag schreiben die ersten Schüler und Schülerinnen ihr schriftliches Abitur. Ich drücke Ihnen allen ganz fest die Daumen“, so die Ministerpräsidentin. Rheinland-Pfalz habe auch bei den Schulen verlässlich vorgesorgt und bereits im vergangenen Jahr entschieden, dass in den kommenden zwei Wochen grundsätzlich Fernunterricht gehalten werde. Das Land habe aber sichergestellt, dass die Abiturienten ihre Prüfungen ablegen können. „Außerdem sind unsere Schulen offen für die Kinder, die nicht zuhause betreut werden können. Bildungsministerin Stefanie Hubig wird morgen darüber informieren, wie es im Januar an den Schulen weitergehen wird. Das Stufenkonzept der Kultusministerkonferenz wird hier Grundlage der Entscheidungen sein“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Unsere Erzieherinnen und Erzieher leisten Großartiges. Sie gewährleisten, dass Eltern, die für ihre Kinder eine dringende Betreuungsmöglichkeit brauchen, diese auch bekommen können. Ihnen gilt mein herzlicher Dank. Unsere Kitas sind und bleiben deshalb bei dringendem Bedarf grundsätzlich geöffnet. In den drei Tagen vor Weihnachten mussten etwa 13 Prozent der Eltern auf dieses Angebot zurückgreifen. Damit das auch so bleiben kann, bitte ich erneut alle Eltern, zunächst zu prüfen, ob und in welchem Umfang eine Betreuung auch zuhause möglich ist“, sagte die Ministerpräsidentin.

Bis zu 20 Tage zusätzlich Kinderkrankengeld

Eltern sollen im Jahr 2021 einen zusätzlichen Anspruch auf Kinderkrankengeld erhalten. Der Bund will gesetzlich regeln, dass pro Elternteil 10 zusätzliche Tage gewährt werden können und 20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde.

Wirtschaftliche Hilfen für diejenigen, die der Shutdown in der Existenz bedroht

Bund und Länder werden weiterhin mit umfangreichen finanziellen Hilfsprogrammen unterstützen, um die Folgeschäden der Beschränkungsmaßnahmen abzumildern.

Durch Abschlagszahlungen wurde bisher bundesweit über eine Milliarde Euro Novemberhilfe an Betroffene ausgezahlt. Die vollständige Auszahlung der beantragten Novemberhilfe über die Länder erfolgt spätestens ab dem 10. Januar 2021. Anträge für die Dezemberhilfe können seit Mitte Dezember 2020 gestellt werden, die ersten Abschlagszahlungen erfolgen seit Anfang Januar.

Nunmehr kommt insbesondere der Überbrückungshilfe III des Bundes besondere Bedeutung zu. Dabei wird je nach Umsatzrückgang und Betroffenheit ein bestimmter Prozentsatz der fixen Kosten bis zu einer Höhe von maximal 500.000 Euro pro Monat erstattet. Es sollen Abschlagszahlungen möglich gemacht werden.

Erste reguläre Auszahlungen im Rahmen der bis Ende Juni 2021 laufenden Überbrückungshilfe III werden durch die Länder im ersten Quartal 2021 erfolgen.

Bund und Länder werden gemeinsam daran arbeiten, die Auszahlungen so schnell wie möglich zu realisieren.

Einreisen aus Risikogebieten

Für Urlaubsrückreisende aus Risikogebieten gilt künftig eine doppelte Testpflicht. Der Test muss entweder innerhalb von 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise erfolgen. Darüber hinaus gilt weiterhin die bestehende zehntägige Quarantänepflicht, die vorzeitig beendet werden kann, sobald ein negatives Testergebnis eines frühestens am fünften Tag der Quarantäne erhobenen Coronatests vorliegt. (Zwei-Test-Strategie).

Die Musterquarantäneverordnung des Bundes wird entsprechend angepasst und von den Ländern in ihren entsprechenden Verordnungen umgesetzt.

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Corona-Impfungen im Landkreis Cochem-Zell starten im „Hildegard von Bingen Senioren-Zentrum Seeblick“ in Eifelstadt Ulmen

Ulmen, 06.01.2021 – Gestern starteten die Impfungen gegen das COVID-19-Virus durch mobile Impfteams im Landkreis Cochem-Zell im „Hildegard von Bingen Senioren-Zentrum Seeblick“ in Ulmen. Geimpft werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte der Alten- und Pflegeheime. Mehrere Senioren- und Pflegeheime im Landkreis Cochem-Zell haben inzwischen die Vorbereitungen für die Corona-Impfung abgeschlossen, so dass die mobilen Impfteams nun auch diese Einrichtungen aufsuchen können.

Als eine der ersten im Landkreis Cochem-Zell erhielt Einrichtungsleiterin Helene Astapowski die Corona-Impfung. Foto: Kreisverwaltung

Um möglichst alle gemeldeten Personen des Seniorenheimes – rund 195 Personen – an einem Tag zu impfen, wurde heute bereits ab 09:00 Uhr im Seniorenheim mit dem Impfen begonnen.

Die Vertreter der heimischen Presse, als auch Landrat Manfred Schnur, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, Alfred Steimers sowie die Einrichtungsleiterin Helene Astapowski waren zum Impfstart vor Ort in der Eifelstadt. Alle drei freuten sich unisono, dass es nun endlich einen Lichtblick inmitten der Pandemie gibt, der uns Hoffnung für 2021 schenkt.

Das Impfteam rund um

  • Dieter Nickel (DRK Teamleiter)
  • Alois Pitzen, Ulmen
  • Apotheker Thomas Hanhart (Adler-Apotheke Kaisersesch)
  • Jennifer Schäfer (PTA, Adler Apotheke Kaisersesch)
  • Apothekerin Dorothee Kratz (Ahorn-Apotheke Boppard-Buchholz, Burgapotheke Cochem) sowie
  • Birgit Bock (PTA, Ahorn-Apotheke Boppard-Buchholz)

ist seit gestern früh im Einsatz.

Darüber hinaus ist auch das Impfzentrum des Landkreises in Landkern bereits seit Mitte Dezember einsatzbereit. Auch hier starten ab Donnerstag, 07.01.2021 die Impfungen. Seit gestern sind Anmeldungen zur Impfung für Personen über 80 Jahren – die in ihren eigenen vier Wänden wohnen – möglich.

Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder online über die Internetseite www.impftermin.rlp.de möglich.

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Kreisverwaltung übernimmt ehrenamtlichen Dolmetscher-Pool

Wittlich, 06.01.2021 – Das Integrationsbüro der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich übernimmt ab 2021 die Verwaltung des ehrenamtlichen Dolmetscher-Pools. Die im Jahr 2014 entstandene Initiative des Arbeitskreises der Integrationspartner Bernkastel-Wittlich war bisher beim DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich angesiedelt. Dort kümmerte sich die Migrationsfachkraft Carmen Jondral-Schuler um die Verwaltung, Organisation, Neugewinnung und Betreuung des Dolmetscher-Pools und koordinierte auch den Einsatz der ehrenamtlichen Sprachmittler.

Die Idee entstand vor sechs Jahren im Arbeitskreis der Integrationspartner, einem Zusammenschluss von Mitarbeitern aus Behörden, Einrichtungen und Institutionen, die sich hauptberuflich und ehrenamtlich mit dem Thema der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und deren Akzeptanz in der Bevölkerung beschäftigen. Mit dem vermehrten Zuzug von Geflüchteten stieg damals auch der Bedarf an Übersetzungen in verschiedenen Bereichen der Integrations- und Migrationsfachdienste. Hinter dem Projekt steht der Wunsch, dass Muttersprachler aus vielen Ländern auf ehrenamtlicher Basis helfen, Sprachbarrieren zu überwinden. Unter der Federführung des DRK Kreisverbandes wurden Ehrenamtliche geworben, in die Liste aufgenommen, betreut und bei Bedarf vermittelt. In regelmäßigen Abständen fanden Austauschtreffen und Dankeschön-Feste statt.

Derzeit sind rund 50 Ehrenamtliche aktiv unter anderem in den Sprachen Arabisch, Türkisch, Kurdisch, Farsi, Dari, Tigrinja, Somali, Russisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Singhalesisch und Rumänisch.

Bei den Ehrenamtlichen handelt es sich nicht um amtlich vereidigte oder amtlich bestellte Dolmetscher im Sinne des Dolmetschergesetzes. Sie leisten vielmehr Alltagshilfe und unterstützen neuzugewanderte Bürger im täglichen Leben und bei der Kommunikation mit verschiedenen lokalen Behörden, öffentlichen Einrichtungen sowie Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich.

Diese wertvolle Arbeit soll nun durch das Integrationsbüro der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich von Ute Erz und Veronika Kutschin weitergeführt werden. In diesem Jahr sind bereits regelmäßige Qualifizierungsangebote und Austauschtreffen für die ehrenamtlichen Sprachmittler geplant, um sie bestmöglich bei ihrer ehrenamtlichen Dolmetschertätigkeit zu unterstützen.

Wer Interesse an einer Mitarbeit im ehrenamtlichen Dolmetscherpool hat, ist herzlich willkommen. Gesucht werden derzeit insbesondere Sprachmittler für Bosnisch, Serbisch und Ungarisch.

Kontakt: Integrationsbeauftragte Ute Erz (E-Mail: ute.erz@bernkastel-wittlich.de, Tel.: 06571 14-2390) und Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Veronika Kutschin, (E-Mail: veronika.kutschin@bernkastel-wittlich.de, Tel.: 06571 14-2226).

Weitere Informationen: www.bernkastel-ittlich.de/kreisverwaltung/fachbereiche/wirtschaftsfoerderung-und-oeffentlichkeitsarbeit/bildungskoordination-fuer-neuzugewanderte/dolmetscherpool/