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Stadt Mechernich investiert rund 1,4 Millionen Euro in die digitale Ausstattung der Schulen

Mechernich, 22.01.2021 – Distanzunterricht und die digitale Ausstattung von Schulen ist mit Corona verstärkt in den Fokus geraten. Unabhängig davon hat die Stadt Mechernich bereits früh einen Medienentwicklungsplan (MEP) in Zusammenarbeit mit den Schulen entwickelt. Dessen Grundzüge und Ergebnisse wurden jüngst von Wolfgang Wirtz, vom Beratungsbüro „Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch“ im Schulausschuss vorgestellt. Der „MEP“ gibt Leitlinien für die kommenden fünf Jahre vor.

Demnach will die Stadt bis 2025 etwa 980 Tablets und Laptops für 2.600 Schüler beschaffen, weitere 222 erhalten die Lehrkräfte. Am Ende der Laufzeit des MEPs sollen außerdem alle 178 Unterrichtsräume der Schulen über eine digitale Präsentationsmöglichkeit verfügen. „Das ist das, was finanziell für die Stadt machbar ist“, betont Wirtz.

Eins für fünf

Die Verteilung der Geräte, meist IPads, ist durch einen Schlüssel geregelt, der vorsieht, dass fünf Schülern ein Gerät im Unterricht zur Verfügung steht – unabhängig von der Schulform, also gleichermaßen für das Gymnasium Am Turmhof, die Gesamtschule Mechernich und die vier Grundschulen im Stadtgebiet.

Weil auch längst nicht jeder Schüler mit einem Laptop oder Computer zu Hause fürs Homeschooling in Lockdown-Zeiten ausgestattet ist, soll sozial-benachteiligten Schülerinnen und Schülern ein Gerät über ein Sofortprogramm des Landes bereitgestellt werden. Die Stadt hat über dieses Programm 411 IPads angeschafft, die den Schulen zur weiteren Verteilung an die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt wurden. Die Lehrkräfte verfügen bereits seit November über die für sie bestimmten mobilen Endgeräte.

Wartung & WLAN

In die digitale Ausstattung wird die Stadt bis 2025 insgesamt 1,4 Millionen Euro investieren. Das Land übernimmt durch den „DigitalPakt Schule“ und das Sofortprogramm Kosten in Höhe von rund eine Million Euro. Hinzu kommen jährliche Kosten für Wartung und Support sowie für benötigte Software von rd. 180.000 €, die aus dem städtischen Haushalt zu tragen sind.

Auch wenn die Stadt für die finanzielle Unterstützung des Landes dankbar ist, bleibt ein Kritikpunkt. Der Fördertopf für die Anschaffung mobiler Endgeräte ist pro Schule unabhängig von deren Größe auf 25.000 Euro gedeckelt. Damit lassen sich rund 50 IPads finanzieren. „Gerade die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen deutlich, dass es an Endgeräten fehlt, die den auch jetzt wieder erforderlichen Distanzunterricht ermöglichen und unterstützen. Unsere Gesamtschule hat fast 1.000 Schülerinnen und Schüler. Da sind 50 Geräte natürlich absolut unzureichend“, so der für Schulen zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz. „Daher bringen wir gerade in diesem Bereich zusätzliche städtische Mittel ein, damit der Verteilungsschlüssel von eins zu fünf erreicht werden kann“.

Das MEP weist jedoch nicht nur Kosten auf, sondern beschäftigt sich auch mit Antworten auf die Fragen: Wie kann ein pädagogisch und technisch sinnvoller Ausstattungsprozess aussehen? Welche personellen Ressourcen und Kompetenzen werden benötigt? Wie kann die Wartung sichergestellt werden?

WLAN sei in allen Schulen bereits vorhanden, erklärte der städtische EDV-Teamleiter Michael Käppeler. An manchen Standorten müsse der Glasfaserausbau der Telekom weiter fortschreiten, um gegebenenfalls einen schnelleren wie auch leistungsfähigeren Internetzugang gewährleisten zu können.

Die Schulleiter freuen sich nach eigenem Bekunden über die neue Ausstattung. Der erste Lockdown im April 2020 habe schulische Einrichtungen unvorbereitet getroffen. Es habe kaum Strukturen gegeben, die ein Lernen auf Distanz unterstützten, monierte etwa Mechernichs Grundschulleiter Uli Lindner-Moog. Gerade die Jüngsten, die noch nicht lesen könnten, müssten im Präsenzunterricht die Nutzung der digitalen Endgeräte erst didaktisch erklärt bekommen und üben. Mit dem MEP sei aber sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.

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Veranstaltungen der Frauen Kultur Woche finden auch in 2021 nicht statt

Mayen, 22.01.2021 – Auch in diesem Jahr wird die Mayener FrauenKulturWoche aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. „Die Hoffnung war groß, dass es im neuen Jahr wieder besser wird und wir ein Stück weit Normalität zurückbekommen würden“, so die Gleichstellungsbeauftragte Marion Falterbaum. „Jedoch zeichnete sich im November eine Verschärfung der Pandemie-Lage ab, sodass wir zu diesem Zeitpunkt von einer konkreten Planung für die FrauenKulturWoche 2021 Abstand genommen haben.“

„Ich bin aber zuversichtlich, dass bald wieder bessere Zeiten kommen werden. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen, bleiben Sie gesund“, so Marion Falterbaum weiter.

Die Gleichstellungsbeauftragte ist auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mayen unter der Telefonnummer 02651 88-1006 oder per Mail an gleichstellung.stadt@mayen.de zu erreichen.

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Eine Million Euro für ein neues dörfliches Kommunikations-Zentrum mit Veranstaltungshalle

Firmenich/Obergartzem, 22.01.2021 – Innerhalb der nächsten drei Jahre erhält der 2300 Einwohner in 1250 Haushalten zählende Doppelort Firmenich/Obergartzem (Stadt Mechernich) ein dörfliches Kommunikations- und Erlebniszentrum inklusive Festhalle für etwas mehr als eine Million Euro. Das jedenfalls ist der Plan von „DoDo“, dem im August gegründeten Bürger- und Kulturverein e.V. (i.G.) Firmenich/Obergartzem.

Das ist keineswegs Traumtänzerei, ganz im Gegenteil, so der örtliche Stadtratsvertreter Tobias Heidemann: „500.000 Euro ist die Stadt Mechernich bereit, für eine neue Fest- und Veranstaltungshalle auszugeben.“ Er gehört zum engsten Gründerkreis von „DoDo“ um den MGV-Aktivisten Hans-Josef Wolf.

Weitere 450.000 Euro fließen aus dem Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ des NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Hans-Josef Wolf hat sich für „DoDo“ kurzerhand in Düsseldorf um Förderung beworben – und für seinen Heimat-Doppelort gewonnen!

Eins von 25 Objekten NRW-weit

„Außer Firmenich/Obergartzem fördert das NRW-Bildungsministerium noch 25 andere Projekte in Rheinland, Westfalen und Lippe, im Kreis Euskirchen ist es außer uns nur noch das Haus der Kulturen in Nettersheim“, so Tobias Heidemann bei einem Ortstermin mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Am Grenzweg zwischen Firmenich und Obergartzem und in Erweiterung des bereits existierenden Dorfgemeinschaftshauses geplant sind ein gaststättenartiges Begegnungszentrum, die Festhalle mit Bühne für 250 bis 400 Zuschauer je nach Aufstellung der Sitzgelegenheiten und Nebenräume für Seniorentreff, Küche, Biergarten und Bewirtschaftungszentrum für die Halle.

Die Idee, ein neues gemeinsames Zentrum für Firmenich und Obergartzem zu schaffen und sich um Zuschüsse aus dem NRW-Programm „Dritte Orte“ zu bemühen, stammt ursprünglich von dem Trio Hans-Josef Wolf, Heinz Neckritz und Dieter Schröder (MGV Firmenich/Satzvey). Pate stand das Kaller Bürgergasthaus Gier.

Antragsteller beim Landeswettbewerb „Dritter Ort“ und Initiator wurde der von Hans-Josef Wolf und einer Handvoll Mitstreitern gegründete gemeinnützige Verein „Dodo“ (Doppeldorf), Bewirtschafter des neuen Dorfzentrums soll das alle zehn Ortsvereine von Firmenich und Obergartzem umfassende und von Elke Kläser geführte Vereinskartell werden.

Diese Vereine sind SSC Firmenich, Freiwillige Feuerwehr, Männergesangverein, zwei Junggesellenvereine (Firmenich und Obergartzem), Musikverein Obergartzem, Katholische Kirchengemeinde, gemischter Chor Euterpe, Kapellenverein, Karnevalsverein, das Vereinskartell selbst und der neue Bürger- und Kulturverein „DoDo“. Sie sind insgesamt 723 Mitglieder stark.

„Maues“ Vereinsleben aufpeppen

Das Dorf- und Vereinsleben im Doppelort bezeichnete die Kartellvorsitzende Elke Kläser als „eher mau“. Von der neuen Begegnungs- und Erlebnisstätte direkt am „Grenzweg“ zwischen beiden Dörfern verspricht nicht nur sie sich wichtige Impulse für Aktivitäten in Firmenich/Obergartzem.

„Schließlich wollen wir mit unserem Angebot nicht nur Alteingesessene anziehen, sondern ausdrücklich auch Neubürger mit einem beschwingten Kultur- und Veranstaltungsprogramm einbinden“, so der Impulsgeber Hans-Josef Wolf. Man wolle die Trennung zwischen Firmenich und Obergartzem langfristig überwinden, die bis heute sogar über eigene Ortsbürgermeister verfügen: Franz-Josef Keus in Obergartzem und Toni Schröder in Firmenich.

Das neue Doppeldorfzentrum am städtischen AWO-Kindergarten soll das Erbe der ehedem fünf Dorfkneipen und des Saals vom „Drüje Pitter“ antreten, in denen sich vor nicht allzu langer Zeit das dörfliche Leben und die Kommunikation der Menschen abzuspielen pflegten. Vor etwa drei Jahren schloss als letzte die Hubertusschänke, zwei Jahre zuvor das Gasthaus Hamacher, geraume Zeit davor die Gaststätte Moringen.

Elke Kläser, Hans-Josef Wolf und Tobias Heidemann, aber auch Daniel Schüttenhelm (Freiwillige Feuerwehr) und Klaus Kläser gaben ihrer Hoffnung im Pressegespräch Ausdruck, dass sich das neue Erlebnis- und Kommunikationszentrum heilsam auf das gesellschaftliche Leben in beiden Dörfern auswirken wird.

Der Landeszuschuss ist auf drei Jahre mit je 150.000 Euro aufgeteilt, vor Februar/März darf nicht mit den Arbeiten begonnen werden. „Über die halbe Million hinaus, mit der sich die Stadt für die neue Fest- und Veranstaltungshalle  engagieren will“, so Tobias Heidemann, sind auch Eigenmittel vorgesehen.

Trennungen überwinden

Darunter mindestens zehn Prozent der Gesamtkosten in Form von handwerklichen Eigenleistungen, so Hajo Wolf. „Auf das zusammenwächst, was zusammengehört“, so Daniel Schüttenhelm, und die Zeiten überwunden werden, „seit ich Kind war und Firmenich und Obergartzem sich gegenüberstanden wie das im Rheinland üblicherweise nur Köln und Düsseldorf tun“, so Klaus Kläser.

Mitgliedsanträge anfordern (Jahresbeitrag 12 Euro) kann man übrigens unter Tel. (0151) 61 42 747.

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Facelifting fürs „Forum Zülpich“

Zülpich, 22.01.2021 – Stadtverwaltung Zülpich konnte
Gewährleistungsansprüche geltend machen. Sanierungsarbeiten sollen in der ersten Jahreshälfte 2021 beginnen. Vor rund zehn Jahren, im Oktober 2011, wurde das „Forum Zülpich“ eröffnet. Im Laufe der Zeit sind insbesondere an der Außenfassade der Mehrzweckhalle im Zülpicher Schulzentrum etliche bauliche Mängel aufgetreten. In der Dezember-Ratssitzung konnte die Stadtverwaltung Zülpich die Mitglieder des Stadtrates nun darüber informieren, dass in den vergangenen Wochen – unter anderem über geltend gemachte Gewährleistungsansprüche – die Voraussetzungen geschaffen wurden, um diese bestehenden baulichen Mängel auszuräumen.

Ein umfangreiches Sanierungspaket wird sich dabei insbesondere auf die Gewerke Außenfassade, Dach und Böden erstrecken. Das Volumen der Sanierungsmaßnahmen wird sich insgesamt auf einen größeren sechsstelligen Betrag belaufen. Obwohl noch einige Planungsarbeiten erforderlich sind und auch Ausschreibungsverfahren vorgeschaltet
werden müssen, hat sich die Verwaltung zum Ziel gesetzt, mit den Sanierungsarbeiten in der ersten Jahreshälfte 2021 zu beginnen. Dabei sollen die vielfältigen Nutzungen des „Forum Zülpich“ nach
Möglichkeit auch während der Sanierungsphase weiterhin gewährleistet bleiben beziehungsweise – wenn unvermeidbar – allenfalls in vertretbarem Rahmen eingeschränkt werden.

„Das sind erfreuliche Neuigkeiten, denn vor allem die offensichtlichen Mängel an der Fassade haben in der Vergangenheit berechtigterweise immer wieder zu Nachfragen aus der Bevölkerung geführt. Schön, dass diese nun behoben werden können“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen.
Der Bau des Forums konnte seinerzeit mit Mitteln aus dem 1000-Schulen-Programm des Landes NRW und dem Konjunkturpaket II des Bundes realisiert werden. Seither hat es sich als Stätte für vielfältige
Nutzungen etabliert – unter anderem für die Übermittagsverpflegung der Schulen, schulische Aufführungen und Schulentlassfeiern sowie zur Durchführung der großen Karnevalsveranstaltungen in der
Kernstadt.

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Durchführung derartiger Events zwar nicht möglich, dafür bietet das Forum jedoch auch unter den derzeitigen Bedingungen ideale Voraussetzungen
für andere Ereignisse, beispielsweise für die Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse, für Prüfungen, Konferenzen und Kurse der Schulen sowie für Vereinsversammlungen und nicht zuletzt
natürlich für die regelmäßigen Blutspendetermine des DRK.

Bürgermeister Hürtgen: „Wir sind froh, dass wir das Forum haben.“

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Tourismus

Karlsfest in Aachen wird abgesagt

Aachen, 22.01.2021 – Aufgrund der aktuellen Pandemie und einer weiteren Verschärfung der Corona-Regeln wurde jetzt beschlossen, das Karlsfest am 31. Januar abzusagen. Auch die Generalversammlung der Karlsschützen-Gilde im Krönungssaal des Aachener Rathauses findet nicht statt.

Das Karlsfest wird in Aachen seit vielen Jahren anlässlich des Todestages Kaiser Karls am letzten Januar-Sonntag eines Jahres mit einem bunten, mittelalterlichen Treiben im Aachener Rathaus gefeiert. Das Rathaus ist traditionell an diesem Tag zur kostenlosen Besichtigung und ebensolchen Führungen geöffnet. Jährlich besuchen über 4.000 Besucher*innen diese Veranstaltung im Aachener Rathaus.

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Volksbank Hunsrück-Nahe eG (Simmern) und Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG (Wittlich) wollen sich zusammenschließen

Wittlich/Simmern, 21.01.2021 – Genossenschaftliches Bankgeschäft in der Eifel-Mosel-Hunsrück Region stärken. Die Volksbank Hunsrück-Nahe eG und die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG haben Gespräche aufgenommen über die Verschmelzung zu einer genossenschaftlichen Regionalbank. Grund für den geplanten Zusammenschluss sind strategische Herausforderungen, wie die anhaltende Niedrigzinspolitik, steigender Ertrags- und Kostendruck, Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik. Diese Anforderungen kann ein größeres gemeinsames Haus besser bewältigen.

Ziel ist die Fusion der Genossenschaftsbanken zum 01.01.2022. Die Mitgliedervertreter sollen im Juni darüber entscheiden. Der Zusammenschluss der beiden Kreditinstitute ist richtungweisend, so die Vorstände und Aufsichtsräte. Damit soll in der Region ein leistungsfähiges genossenschaftliches Geschäftsmodell zur Bedarfsdeckung an Finanzdienstleistungen langfristig sichergestellt werden.

Fusion aus einer Position der Stärke

Mit der angestrebten Fusion „kommen zwei faire und verlässliche Partner zusammen, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Es ist eine Fusion aus einer Position der Stärke und auf Augenhöhe“, unterstreicht Erik Gregori, Vorstand der Volksbank Hunsrück-Nahe eG, „das ist eine gute Basis für ein erfolgreiches und gleichgerichtetes Miteinander.“

Moderne Flächenbank, mehr Leistung für Kunden

Zusammen möchte man das Genossenschaftsprinzip in die Zukunft führen. Entstehen soll eine moderne Flächenbank, die das regional geprägte Filialnetz mit den Kundenanforderungen an eine digitale Abwicklung von Bankgeschäften verbindet.

„Wir werden mit unseren Standorten weiterhin dezentral präsent sein mit persönlichem Service, qualifizierter Beratung und schnellen Entscheidungen“, sagt Michael Hoeck, Vorstandssprecher der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG. Gemeinsam soll es leichter fallen, so Hoeck, „technische Innovationen zügig umzusetzen und individuelle Angebote und Beratungsleistungen für Privatkunden und die heimische Wirtschaft weiterzuentwickeln.“ Gerade zur Finanzierung des gewerblichen Mittelstands ergeben sich in der größeren Bank mehr Möglichkeiten.

Langfristig sichere Arbeitsplätze

Für Mitarbeiter entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante Perspektiven zur beruflichen Entwicklung und Spezialisierung bietet. „Zudem ermöglicht die wirtschaftliche Stärke der Bank langfristig sichere Arbeitsplätze“, betont Frank Schäfer, Vorstand der Volksbank Hunsrück-Nahe eG. Weil der Gesetzgeber in Deutschland und Europa Kreditinstitute vor immer neue Anforderungen stellt, können mit dem Zusammenschluss der beiden Banken die Regulatorik besser bewältigt und durch Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten gesenkt werden.

„Alle Banken kämpfen gegen den Rückgang der Zinsmarge und unterliegen einem erheblichen Wettbewerbsdruck“, erklärt Frank Schäfer, „steigende Kosten können durch die Bildung größerer und leistungsfähiger Betriebseinheiten und daraus resultierender Synergieeffekte gedämpft werden“. Geld soll lieber dort investiert werden, wo Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Vertreter entscheiden im Sommer

In diesen Tagen haben die Aufsichtsräte der Banken einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben. Die Mitgliedervertreter wurden bereits schriftlich benachrichtigt, weitere Informationen sollen in regionalen Veranstaltungen im Frühjahr folgen. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Vertreterversammlungen im Juni.

Die „neue“ Genossenschaftsbank soll zum 1. Januar 2022 unter dem Namen „Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG“ mit Sitz in Simmern entstehen. Im Zuge des Zusammenwachsens werden vor allem Mitarbeiter beider Häuser in diverse Arbeitsgruppen einbezogen. „Wir wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen“, sagen die Vorstände.

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute käme das gemeinsame Institut aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von rund 2,4 Mrd. Euro. Weitere wichtige Kennziffern: 28 Geschäftsstellen, 102.000 Kunden und 47.000 Mitglieder (genossenschaftliche Anteilseigner) sowie rund 430 Mitarbeiter

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Wirtschaft

Abhol-Service ausgeweitet – Das Restaurant Brucker kam dem Wunsch der Kundschaft nach

Kall, 21.01.2021 – Der vom Restaurant Brucker während der Schließung des Möbelhauses und des Restaurants angebotene Abholservice ist auf die Zeiten am Donnerstag und Freitag von 11 bis 20 Uhr und am Samstag von 16 bis 21 Uhr erweitert worden. Dienstags und mittwochs wird der Abholservice von 11 bis 16 Uhr angeboten. Sonntags und montags ist Ruhetag.

Nach der erneuten Schließung des Restaurants im November aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich Restaurantleiterin Melanie Frey mit Küchenchef Ben Kromb, getreu dem Motto „Trotz Lockdown sind wir für Sie da“, für den Weiterbetrieb der Restaurantküche, um den Kunden während der üblichen Geschäftszeit einen Abholservice anzubieten.

Viel gefragt sind die vielseitigen Burger To go, die Ben Kromb frisch zubereitet. Foto: Reiner Züll

Dieser Service wurde von der Kundschaft immer stärker angenommen. Mehrfach wurden Melanie Frey und Küchenchef Ben Kromb gebeten, das Angebot auf die Abendstunden auszuweiten. Das Restaurant kam diesem Wunsch nach und weitete die Servicezeiten an drei Tagen auf 20 bzw. 21 Uhr aus.

Beliebte Burger

Besonders groß sei die Nachfrage an Burgern, bei denen die Kunden die frische Zubereitung und die Vielfalt schätzen, berichtet Chefkoch Ben Kromb. Auf der Burger-Karte findet der Kunde Hamburger, Cheeseburger, Pfeffer-Burger, Chili-Cheeseburger und BBQ-Bacon-Burger mit jeweils 180 Gramm Rindfleisch als Pattys. Aber auch der Veggie-Burger mit Kichererbsen-Patty und der Crunchy-Chicken-Burger mit Hähnchenbrust erfreuen sich großer Beliebtheit. Die dazugehörigen Pommes werden aus Süßkartoffeln zubereitet.

Inzwischen, so Küchenchef Ben Kromb, der seine Ausbildung in dem renommierten Landgasthaus Roeb in Zülpich absolviert hat, gebe es viele Stammkunden, die den Abholservice des Restaurants Brucker schätzen. In der Mittagszeit gingen Bestellungen von Firmen aus dem Industriegebiet ein, die damit auch ihre Solidarität gegenüber dem Restaurant in der Zeit der Pandemie ausdrückten.

Vorerst ist Ben Kromb in der Restaurantküche noch Einzelkämpfer und froh und dankbar, dass er trotz der Restaurantschließung weiter beschäftigt wird. Die veränderte Arbeitszeit durch die Ausweitung des Angebotes in die Abendstunden nehme er gern in Kauf.

Mit frischen Zutaten angerichtet

Dass ihm der Job im Zuge des Abholservice Spaß macht, ist nicht zu übersehen. Ob der Kunde eine Currywurst, Backfisch, Schnitzel, Penne, einen Salatteller, Ofenkartoffeln oder die besonders beliebten und lecker gefüllten Wrap-Teigrollen bestellt, alles wird von Ben Kromb mit frischen Zutaten angerichtet.

Erstaunlich ist die profihafte und strukturierte Arbeitsweise des Kochs bei der Entgegennahme der Bestellung, der Vereinbarung der Abholzeit, der Zeitplanung und der letztendlichen Zubereitung der bestellten Gerichte. Damit die Abholer zum vereinbarten Zeitpunkt ihre Ware pünktlich und im erhitzten Zustand in Empfang nehmen können, arbeitet Ben Kromb die Bestellungen mit der Präzision einer Zeitschaltuhr ab.

Trotz des gut funktionierenden Abholservices hofft man im Restaurant Brucker, dass die Corona-Pandemie bald ein Ende hat und wieder normale Öffnungszeiten möglich werden. Von einem ist Küchenchef Ben Kromb schon jetzt überzeugt: „Durch das Angebot des Abholservice sind auch sicher viele neue Kunden auf das Restaurant aufmerksam geworden.“

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Ministerin Gebauer: Wir unterstützen die Lehrkräfte mit einem wichtigen Update für den Distanzunterricht

Region/Düsseldorf, 21.01.2021 – Videokonferenztool wird in den LOGINEO NRW Messenger integriert. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Ab sofort steht den Schulen in Nordrhein-Westfalen für die Organisation und Gestaltung des Distanzunterrichts ein Videokonferenztool zur Verfügung. Die Funktion ist in den LOGINEO NRW Messenger integriert und kann von den Schulen online für die Nutzung freigeschaltet werden. Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit dem Videokonferenztool bekommt der Distanzunterricht in Nordrhein-Westfalen ein wichtiges Update. Unsere Lehrkräfte gestalten zurzeit mit großem Engagement den Distanzunterricht für ihre Schülerinnen und Schüler. Während der vorübergehenden Aussetzung des Präsenzunterrichts zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie leisten sie damit einen herausragenden Beitrag zur Sicherstellung des staatlichen Bildungsauftrags. Mit der in den LOGINEO NRW Messenger integrierten Videofunktion können wir unsere Lehrerinnen und Lehrer bei dieser wichtigen Aufgabe jetzt noch besser unterstützen. Mit dem Videokonferenztool ist das Angebot des Landes für digitalen, datengeschützten Unterricht in Nordrhein-Westfalen komplett. Jetzt wünsche ich mir, dass es die Schulen und Schulträger in die Hand nehmen und nutzen.“

Das in den LOGINEO NRW Messenger integrierte Videokonferenztool, das allen öffentlichen sowie den privaten Ersatzschulen in Nordrhein-Westfalen kostenfrei zur Verfügung steht, bietet Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, ihre Schülerinnen und Schüler zu Videokonferenzen einzuladen. Auf diesem Wege können im direkten Austausch Unterrichtsinhalte vermittelt und diskutiert, Aufgaben besprochen und Fragen beantwortet werden. Auch Bildschirmpräsentationen können über diese Funktion geteilt werden.

Die Videofunktion kann von den Schulen über www.logineo.nrw.de freigeschaltet werden. Schulen, die den LOGINEO NRW Messenger bislang noch nicht nutzen, können diesen ebenfalls dort beantragen. Bei der digitalen Kommunikation sind der Datenschutz und die Datensicherheit von Kindern und Jugendlichen sowie von Lehrkräften besonders wichtig. Die Kommunikation bei Videokonferenzen im LOGINEO NRW Messenger erfolgt verschlüsselt. Die Videokonferenzfunktion im LOGINEO NRW Messenger kann mit einem internetfähigen Smartphone, Tablet, Laptop oder PC genutzt werden. Sie funktioniert auf allen verbreiteten Betriebssystemen (iOS, Android, Windows, macOS, Linux) sowohl als App als auch in aktuellen Browsern.

 Um Schulen bei der Einführung und Nutzung der in den LOGINEO NRW Messenger integrierten Videofunktion zu unterstützen, stellt das Ministerium für Schule und Bildung Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern umfangreiche Materialien zur Verfügung. Für einen zielgerichteten und effizienten Support wurde im LOGINEO NRW Messenger zudem ein eigenes Formular angelegt. Bei Bedarf erhalten die Schulen darüber hinaus Unterstützung von landesweit rund 180 Medienberaterinnen und Medienberatern.

„Mit dem in den LOGINEO NRW integrierten Videokonferenztool erweitern wir unser Angebot für den Distanzunterricht um eine wichtige Funktion. Eine Videokonferenz kann den Präsenzunterricht zwar nicht ersetzen, in einer Zeit, in der wir alle weitestgehend auf persönliche Kontakte verzichten müssen, bietet sie aber die Gelegenheit für einen Austausch von Angesicht zu Angesicht. Dieser Austausch ist eine unverzichtbare Grundlage für erfolgreiche Lernprozesse“, so Ministerin Gebauer abschließend.

LOGINEO NRW Produktfamilie

Das Land macht den Schulen in Nordrhein-Westfalen mit den Produkten der LOGINEO NRW Familie ein umfassendes, kostenloses Angebot für das digitale Lehren, Lernen und Arbeiten in unseren Schulen. Mit Stand vom 15. Januar arbeiten 1.815 Schulen mit der Schulplattform LOGINEO NRW (Einführung im November 2019), 2.261 Schulen nutzen das Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS (Einführung im Juni 2020) und 1.476 Schulen kommunizieren über den LOGINEO NRW Messenger (Einführung im August 2020).

Alle Anwendungen der LOGINEO NRW Produktfamilie einschließlich der in den LOGINEO NRW Messenger integrierten Videokonferenzfunktion können von den Schulen über www.logineo.nrw.de beantragt und freigeschaltet werden.

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Einzelhandel und Unternehmen in der Vulkaneifel massiv bedroht!

Daun, 21.01.2021 – Die weitere Verlängerung bzw. Verschärfung des Shutdown wird Unternehmen und den Einzelhandel in der Vulkaneifel noch weiter in Existenznöte bringen. Die angekündigten Hilfen sind komplex, Rahmenbedingungen zu den Anträgen ändern sich wöchentlich und eine Auszahlung erfolgt schleppend bis gar nicht! Der Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER Joachim Streit und der Direktkandidat des Wahlkreises Vulkaneifel Jochen Kracht überzeugten sich bei einem Besuch in der Kreisstadt Daun selbst von der traurigen Situation.„Die zahlreichen klein- und mittelständigen Unternehmen der Vulkaneifel stellen einen wesentlichen Anteil am Steueraufkommen und schaffen massiv Arbeitsplätze“, betonte Jochen Kracht. „In diesem Zusammenhang von Hilfe zu sprechen ist zutiefst unmoralisch, da die Unternehmen durch staatliche Anordnungen bis hin zu Berufsverboten in die finanzielle Krise gezwungen werden.

Selbstverständlich leisten die Unternehmen mit Ihren Mitarbeitern den gesellschaftlichen Beitrag zur Corona-Bekämpfung. Da haben Sie einen Anspruch auf den von Bund und Land zugesagten finanziellen Ausgleich! “Spitzenkandidat Joachim Streit verwies in diesem Zusammenhang auf das Ziel der FREIEN WÄHLER für ein Entschädigungsgesetz für Unternehmen www.openpetition.de/petition/online/entschaedigungsgesetz-fuer-corona-betroffene-selbst-staendige„Wer durch die Corona-Bekämpfungsverordnung zur Schließung seines Gewerbes gezwungen war, muss dafür entschädigt werden!“ so Joachim Streit.

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Herbst 2021: Gleich drei Topevents in Bad Bertrich – Tickets jetzt erhältlich

Bad Bertrich, 21.01.2021 – Der Veranstaltungsherbst in Bad Bertrich kommt gleich mit drei Highlights im frisch renovierten Kursaal um die Ecke. Neben den Bläck Fööss machen die Weibsbilder sowie Simply Unplugged Station in Bad Bertrich.

Den Auftakt machen am 3. September 2021 die Bläck Fööss. Seit fünf Jahrzehnten ist die Kölner Kultband mit ihren Liedern in Mundart erfolgreich.

Die Bläck-Fööss. Foto: Leoni Handrick

Wenn es heißt „Drink doch eine met“ oder „Mer losse d’r Dom en Kölle“ ist Mitsingen garantiert. Mit der gelungenen Mischung aus stimmungsgeladener Atmosphäre und besinnlichen Liedern versprechen die Bläck Fööss am 3. September Kölsch-Feeling pur. Tickets kosten 34 EUR.

Anke Brausch und Claudia Thiel, bekannt als das Duo Weibsbilder. Foto: Privat

„Unbemannt – Wir sind übrig“, unter diesem Motto liefern Anke Brausch und Claudia Thiel, bekannt als das Duo Weibsbilder, am 6. November 2021 schlagfertig die richtigen Antworten zu den falschen Fragen. Sie wollen ihr Dasein nicht länger als Übriggebliebene, als Ausschussware oder gar als Restposten fristen. Bei ihrer Bühnenshow mit im Gepäck sind auch diesmal wieder ihre beliebten Bühnenfiguren wie die kleine Tineke oder Eifel-Bäuerin Christel aus Kahlenborn. Auf zwei rasante, kurzweilige Stunden dürfen sich die Zuschauer also einstellen. Tickets sind zum Preis von 23 EUR erhältlich.

Mit ihrer „Keep on Running-Tour 2021” machen Simply Unplugged am 20. November 2021 in Bad Bertrich Halt. Nach einer kleinen Auszeit startet das Gitarrentrio hier wieder voll durch. Es ist die Musik der 60er, 70er und 80er, die die drei Musiker verbindet. Vom ersten Tag an haben Simply Unplugged es verstanden, den Spirit dieser Musik einzufangen und in ihren eigenen Arrangements zu verarbeiten. Unsterbliche Songs von großen Musikern vereint auf einer Bühne, das macht die Konzerte von Simply Unplugged einzigartig. Tickets kosten 28,50 EUR.

Im Lockdown sind Tickets ausschließlich online unter www.ticketregional.de erhältlich. Nach dem Lockdown können Tickets auch bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie der Tourist Information Bad Bertrich erworben werden.