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Stadt Alsdorf hat einen neuen Jugendamtsleiter

Alsdorf, 22.01.2021 – Klaus Thomas – Leitungsteam mit Sabine Schäfer und Sabine Weller jetzt komplett. Die berühmten ersten 100 Tage im Amt hat er schon hinter sich: Klaus Thomas, neuer Jugendamtsleiter in der Stadt Alsdorf, freut sich über ein gut aufgestelltes Amt voller Energie. Klaus Thomas hat die Leitung des Alsdorfer Jugendamtes am 1. Oktober vergangenen Jahres von seinem in den wohlverdienten Ruhestand gegangenen langjährigen Vorgänger Herbert Heinrichs übernommen.

„Ich habe hier viele motivierte Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen des Jugendamtes vorgefunden, die sich auch jetzt in der schwierigen Zeit der Coronapandemie, den neuen Herausforderungen ganz selbstverständlich stellen.“

Dies gilt z.B. für die sieben städtischen Kitas, die sich immer wieder auf neue Verordnungen des Landes NRW und neue Rahmenbedingungen einstellen mussten.

Auch die Jugendarbeit wurde mit kreativen, den AHA-Regeln entsprechenden Projekten, wie der Erstellung und Zusammenschnitt von Videoclips fortgeführt. Einiges davon kann man auch auf www.alsdorf.de noch ansehen.

Die familienunterstützenden Sozialen Dienste gewährleisten nach wie vor die Außenkontakte, die für das Kindeswohl nötig sind.

Zum „Neustart“ im Jugendamt gehört auch Sabine Weller, seit Oktober neue Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Jugendamt der Stadt Alsdorf. Bereits seit 1988 ist sie im Jugendamt dabei und arbeitete zunächst in der Bezirkssozialarbeit mit seinen Spezialdiensten und baute ab 1991 den Pflegekinderdienst im Jugendamt auf. Im Bereich der Erziehungsstellen (Profi-Pflegeeltern) arbeitete sie in den letzten 17 Jahren.

Komplettiert wird das Leitungsteam durch die Verwaltungsfachwirtin Sabine Schäfer, die bereits seit 2017 stellvertretende Jugendamtsleiterin ist. Sie hat nach ihrer Ausbildung bei der Stadt Alsdorf in den letzten 32 Jahren unterschiedliche Ämter durchlaufen, zuletzt war sie vor ihrem Wechsel 10 Jahre stellvertretenden Leiterin im Schulverwaltungsamt.

Klaus Thomas selbst ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder im Alter von 17 und 14 Jahren (Zwillinge). Alle sind in der Pubertät. „So bleibe ich auch privat an aktuellen Themen von jungen Menschen dran“, sagt er mit einem Schmunzeln. Seine Hobbys sind Lesen, Wandern und Urlauben in Italien.

Aufgewachsen ist der neue Jugendamtsleiter im Sauerland, bevor es ihn 1985 nach Köln zum Studium der Sozialarbeit zog. „Der westfälische und der rheinische Humor sind schon sehr verschieden, ich habe aber beide schätzen gelernt“, erzählt Klaus Thomas.

Den Humor nicht verlieren und Spaß in einem anspruchsvollen, manchmal auch belastenden Arbeitsgebiet zu behalten, das wünscht er sich für alle Mitarbeiter im Jugendamt.

Thomas hat vorher in den Jugendämtern der Stadt Köln und des Kreises Euskirchen sowie beim SkF-Stolberg seine beruflichen Erfahrungen in verschiedenen Funktionen gesammelt.

Besonders die Erfahrungen in den 21 Jahren bei der Stadt Köln, u.a. im Stadtteil Kalk, der auch vom Strukturwandel betroffen ist wie die Stadt Alsdorf, haben ihn geprägt und sind auch in Alsdorf hilfreich.

Für Alsdorf ist es ihm wichtig, dass die Familien ein lebenswertes Umfeld finden. Dies bedeutet u.a. den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuungsplätze in Kitas und bei Tagesmüttern. Auch ist es wichtig die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Freien Träger in ihrer Vielfalt stets dem Bedarf entsprechend zu erhalten und kooperativ zu entwickeln.

In Zeiten knapper Kassen trotzdem qualitativ gute Arbeit leisten und stets ein offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und Eltern zu haben, um passgenau helfen zu können, das ist ein Hauptziel von Thomas für ein familienfreundliches Alsdorf. Dafür muss schon früh mit Kitas und Schulen gut zusammengearbeitet werden.

„Hier kennen sich die Menschen und helfen sich. Auch bei der Stadt Alsdorf gibt es kurze Wege.“

Für 2021 wünscht sich Thomas eine Rückkehr zu mehr Normalität für die Familien, besonders für die Kinder und Jugendlichen und allen ein “Glück auf!“ (apa)

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Aussetzung der Beiträge für die OGS und das Mittagessen in den Schulen im Januar

Euskirchen, 22.01.2021 – Um die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin einzudämmen, hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW für alle Schulen bis zum 31.01.2021 den Präsenzunterricht eingestellt. Auch die Betreuung durch die Offene Ganztagsschule (OGS) am Nachmittag findet mit Ausnahme der „Notbetreuung“ nicht statt. Mit Blick auf diese außergewöhnliche Situation haben die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände vereinbart, die Elternbeiträge für die OGS für den Monat Januar 2021 auszusetzen.

Zur Umsetzung dieser Vereinbarung haben Bürgermeister Sacha Reichelt und die Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen eine Dringlichkeitsentscheidung gefasst, sodass eine Abbuchung der Beiträge im Januar nicht erfolgt.

Zudem hat Bürgermeister Reichelt entschieden, auch den Mittagessenbeitrag für den Monat Januar 2021 auszusetzen.

Sowohl der OGS-Beitrag wie auch das Mittagessenentgelt werden von der Kreisstadt Euskirchen für den Monat Januar 2021 erstattet, falls schon gezahlt wurde.

Die Kreisstadt Euskirchen möchte durch diese Maßnahmen die betroffenen Familien in dieser schwierigen Zeit zumindest finanziell unterstützen.

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Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz für Pflegeeinrichtungen bei Corona-Schnelltests wird gut angenommen

Region/Mainz, 22.01.2021 – Die „Kriseneinheit des Landes für die Pflege- und Altenheime“ hat seit ihrer Gründung vor rund drei Wochen bereits mehreren Dutzend Einrichtungen Hilfe für die Schnelltestung auf das Coronavirus vermitteln können. „Wir freuen uns, dass es bereits zu mehr als 70 Unterstützungseinsätzen gekommen ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die so ermöglichten zusätzlichen PoC-Testungen sind ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des Landes, um die besonders vulnerable Personengruppe in den Einrichtungen bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.“

Das Land hat dazu mit der Landesarbeitsgemeinschaft der HiK eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die den HiK eine schnelle Abrechnung dieser Hilfeleistung ermöglicht.

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Sprach-Förderboxen für SmiLe-Programm – Unterstützung für zugewanderte Kinder im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 22.01.2021 – Nachfrage nach „SmiLies“ ist groß. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie stellen Schulen, aber auch Menschen, die erst seit Kurzem in Deutschland leben, vor große Herausforderungen. Für die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen war besonders der Unterrichtsausfall im Jahr 2020 ein Problem. Dadurch wurde die Partizipation an Bildung und somit letztlich die Integration besonders erschwert. Alle pädagogischen Kräfte stehen vor der Herausforderung, diese Kinder beim Erwerb und Erlernen von Deutsch als Zweitsprache zu unterstützen. Die Nachfrage von Schulen nach „SmiLies“ ist ungebrochen groß!

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Euskirchen hat deshalb für die am SmiLe-Programm – „SmiLe“ steht für „Sprachförderung mit individuellem Lernerfolg“ – teilnehmenden Schulen insgesamt 35 Sprachförderboxen mit Spiel- und Fördermaterial zusammengestellt, damit die ehrenamtlichen SmiLe-Pat*innen die Kinder und Jugendlichen beim Erwerb der deutschen Sprache niedrigschwellig fördern können.

Zuerst wurde der Bedarf ermittelt. Hilfreich war dabei einerseits der kontinuierliche Austausch mit den Schulleitungen, Sprachbeauftragten und Klassenlehrer*innen an den teilnehmenden Schulen. Andererseits wurden die Erfahrungswerte sowie Wünsche der ehrenamtlichen SmiLe-Pat*innen im Rahmen von Austauschtreffen erfragt und berücksichtigt. Das Ergebnis: Es fehlte vor allem an spielerischem Sprachfördermaterial, mit dem in einer Sprachpatenstunde während eines Dialogs die Kinder und Jugendlichen zum handlungsorientierten Spracherwerb angeregt werden. Denn bekanntlich steht fest, die Sprache lernt man durchs Sprechen.

Die Materialien der Sprachförderboxen wurden über die Integrationspauschale des Landes NRW finanziert und über das KI in Geschäften der elf Kommunen bestellt. So hat das KI auch einen Beitrag leisten, um den hiesigen Einzelhandel zu stärken. Bei der Auswahl der Materialien für die Sprachförderboxen wurden einerseits unterschiedliche Themen wie z.B. Schulalltag, Urlaub und Natur aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen. Andererseits wählte man unterschiedliche spielerische Zugänge, z.B. Puzzle, Memory und Kartenspiel, um unterschiedliche Lerntypen zu erreichen und den Spaßfaktor zu steigern. Die Verteilung an die Schulen erfolgte über die SmiLe-Koordinatorin Suzana Kilickeser.

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Kreis Ahrweiler fördert Vereine, Ehrenamt und Senioren mit mehr als 210.000 Euro

Ahrweiler, 22.01.2021 – Im Kreis- und Umweltausschuss hat die Kreisverwaltung Ahrweiler ihre Jahresberichte 2020 der Vereins- und Ehrenamtsförderung, des Förderprogramms Ländlicher Raum und der Seniorenförderung vorgestellt. „Auch im schwierigen Jahr 2020 haben wir als Kreis unsere Vereine, Ehrenamtlichen sowie Seniorinnen und Senioren nicht im Stich gelassen. Die Nachfrage nach Zuschüssen aus unseren Förderprogrammen war trotz Corona ungebrochen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Mit den unterschiedlichen Fördermaßnahmen ist es uns gelungen, Investitionen von insgesamt rund einer Millionen Euro anzustoßen.“

Mit mehr als 136.000 Euro floss der mit Abstand größte Teil dieses Geldes in die Vereins- und Ehrenamtsförderung. 146 Anträge wurden seitens der Kreisverwaltung bewilligt. Bezuschusst werden im Rahmen der Vereinsförderung vor allem Baumaßnahmen auf vereinseigenen Anlagen sowie Geräteanschaffungen, im Zuge der Ehrenamtsförderung insbesondere Fort- und Weiterbildungen für Vereinsmitglieder.

Im Jahr 2020 wurden 31 Anträge auf Zuschüsse im Förderprogramm Ländlicher Raum bewilligt. Bereitgestellt wurden dafür rund 67.000 Euro. Durch die bewilligten Maßnahmen wurden insgesamt Investitionen in Höhe von rund 266.000 Euro angestoßen.

Die Förderprojekte im Programm Ländlicher Raum sind überwiegend bauliche Maßnahmen im Sinne der Dorferneuerung. Dabei handelt es sich meist um gestalterische und wertsteigernde Arbeiten an Gebäuden, Plätzen, Wegen und gemeindlicher Infrastruktur.

Auch das Projekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ bildete in der Ehrenamtsförderung einen wichtigen Schwerpunkt. Insgesamt wurde in 2020 die Anlage von über 7000 Quadratmetern Blühwiese und die Anpflanzung von Streuobstbäumen gefördert.

Im Rahmen der Seniorenförderung im Kreis wurden im vergangenen Jahr 39 Projekt-Anträge gestellt, die mit 7800 Euro bezuschusst wurden. Ziel der geförderten Projekte soll jeweils sein, längerfristige Hilfestellungen für ältere Menschen zu leisten. Das können beispielsweise Mehrgenerationenprojekte, Senioren-Veranstaltungen, Lernprogramme mit dem Schwerpunkt Gedächtnistraining oder Gymnastikangebote sein. Aufgrund der Corona-Pandemie war es bei einigen Projekten nicht möglich, Aktivitäten wie geplant durchzuführen. Da sich dennoch um die Seniorinnen und Senioren mit alternativen Veranstaltungsformaten bemüht wurde, erhielten sie eine Förderung.

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Landkreis Vulkaneifel stellt neue Klimaschutz-Managerin ein

Daun, 22.01.2021 – Wesentliche Aufgabe ist die Vorbereitung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept, das in Zusammenarbeit mit der UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH im Rahmen des EU-Projektes LIFE-IP ZENAPA erstellt wurde. Bereits 2017 hat der Landkreis unter Landrat Heinz-Peter Thiel die Brisanz des lokalen Klimaschutzes erkannt und ein Integriertes Klimaschutzkonzept inklusive Teilkonzept „Nachhaltige Mobilität“ erarbeitet. Die kommunale Ebene spielt in Sachen Klimaschutz eine wesentliche Rolle, sodass für den Kreis schnell klar war, dass die Aufgabe vor Ort angegangen werden muss.

Im Rahmen dessen wurde 2019 eine neue Stelle geschaffen, die zu 90 % aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert wird. Nach Bewilligung der Mittel zu Ende des vergangenen Jahres konnte die neue Klimaschutzmanagerin, Laura Cramer, im Dezember 2020 eingestellt werden. Die gebürtige Eiflerin ist nun die zentrale Ansprechpartnerin des Landkreises für alle Belange, die den Klimaschutz betreffen. Dabei steht die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept formulierten Maßnahmen im Fokus. Das Konzept vereint Themen wie die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und nachhaltige Strom- und Wärmegewinnung mit einer Förderung der regionalen Wertschöpfung.

Dieser Ansatz soll neben den positiven Effekten auf das Klima zudem zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaft führen. „Dabei ist es essentiell, nicht nur den Klimaschutz in den Fokus zu stellen, sondern diesen mit dem Natur- und Artenschutz zu vereinen. Vor allem in einer Region wie der Vulkaneifel, die von ihrer einzigartigen Natur- und Artenvielfalt geprägt ist, muss auf eine nachhaltige Betrachtung aller Faktoren Wert gelegt werden.“, so die 29-Jährige. Für die Darscheiderin, die nach ihrem Abitur am Thomas-Morus-Gymnasium Daun im Bachelor Geographie und im Master Klima- und Umweltwandel studiert hat und nach ihrem Abschluss im Bereich Mikroklima-Anpassung gearbeitet hat, ist die Vulkaneifel etwas ganz Besonderes: „Ich habe während meines Studiums zahlreiche Regionen der Welt bereist und viel gesehen, aber die Eifel ist immer meine Heimat geblieben.

Die Aufgabe, diese Region in Sachen Klimaschutz voran zu bringen, ist somit eine einmalige Chance für mich.“ Das Erkennen und Nutzen regionaler Potentiale ist dabei von höchster Priorität. Gemeinsam mit den Gemeinden, Bürgern, lokalen Unternehmen, Vereinen, Schulen und vielen weiteren regionalen Akteuren möchte die neue Klimaschutzmanagerin daran arbeiten, die Ziele des Kreises, des Landes und des Bundes zu erreichen. Der Landkreis hat in Kooperation mit der Natur- und Geopark-Vulkaneifel GmbH bereits einige Maßnahmen im Rahmen des EU-Projektes LIFE-IP ZENAPA umgesetzt und die vielseitige Thematik in der Region vorangebracht. Nun gilt es, sowohl die Ideen als auch die Sorgen aller Akteure zu analysieren und zu vereinen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Zukunft und klimatische Entwicklung des Landkreises nachhaltig zu gestalten.

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Kupferstadt Stolberg sagt alle Ausschusssitzungen ab – Ratssitzung findet statt

Stolberg, 22.01.2021 – Nach Rücksprache mit den Fraktionsvorsitzenden und Einzelratsmitgliedern sagt Bürgermeister Patrick Haas alle Ausschusssitzungen bis zum 22.02.2021 ab. Betroffen sind die heutige Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU), der Personalausschuss am 26.01.2021, der Ausschuss für Klimaschutz, Mobilität und Energie am 27.01.2021 und der BVA am 28.01.2021.

Die Sitzung des Hauptausschusses und die Ratssitzung am 26.01.2021 finden unter Beachtung der Hygienemaßnahmen im Jugendheim Münsterbusch statt. Die im Hauptausschuss auf der Tagesordnung stehenden Punkte sollen ohne Aussprache und Beschlussempfehlung an den Rat verwiesen werden. Im Rat werden die Wortbeiträge auf ein Minimum reduziert.

„Angesichts der pandemischen Lage und der nun verschärften Erlasslage halte ich es für unabdingbar, die politischen Sitzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier mit den Fraktionen und Einzelratsmitgliedern Einigkeit erzielen konnte. Alles andere wäre einerseits unvernünftig und andererseits auch ein falsches Signal an die Bevölkerung gewesen“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

Die digitale Durchführung von Ratssitzungen und Fachausschüssen ist gemäß §48 II 2 GO NRW aufgrund des Öffentlichkeitsprinzips dieser Sitzungen nicht zulässig und damit keine Alternative.

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Stadt Mechernich investiert rund 1,4 Millionen Euro in die digitale Ausstattung der Schulen

Mechernich, 22.01.2021 – Distanzunterricht und die digitale Ausstattung von Schulen ist mit Corona verstärkt in den Fokus geraten. Unabhängig davon hat die Stadt Mechernich bereits früh einen Medienentwicklungsplan (MEP) in Zusammenarbeit mit den Schulen entwickelt. Dessen Grundzüge und Ergebnisse wurden jüngst von Wolfgang Wirtz, vom Beratungsbüro „Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch“ im Schulausschuss vorgestellt. Der „MEP“ gibt Leitlinien für die kommenden fünf Jahre vor.

Demnach will die Stadt bis 2025 etwa 980 Tablets und Laptops für 2.600 Schüler beschaffen, weitere 222 erhalten die Lehrkräfte. Am Ende der Laufzeit des MEPs sollen außerdem alle 178 Unterrichtsräume der Schulen über eine digitale Präsentationsmöglichkeit verfügen. „Das ist das, was finanziell für die Stadt machbar ist“, betont Wirtz.

Eins für fünf

Die Verteilung der Geräte, meist IPads, ist durch einen Schlüssel geregelt, der vorsieht, dass fünf Schülern ein Gerät im Unterricht zur Verfügung steht – unabhängig von der Schulform, also gleichermaßen für das Gymnasium Am Turmhof, die Gesamtschule Mechernich und die vier Grundschulen im Stadtgebiet.

Weil auch längst nicht jeder Schüler mit einem Laptop oder Computer zu Hause fürs Homeschooling in Lockdown-Zeiten ausgestattet ist, soll sozial-benachteiligten Schülerinnen und Schülern ein Gerät über ein Sofortprogramm des Landes bereitgestellt werden. Die Stadt hat über dieses Programm 411 IPads angeschafft, die den Schulen zur weiteren Verteilung an die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt wurden. Die Lehrkräfte verfügen bereits seit November über die für sie bestimmten mobilen Endgeräte.

Wartung & WLAN

In die digitale Ausstattung wird die Stadt bis 2025 insgesamt 1,4 Millionen Euro investieren. Das Land übernimmt durch den „DigitalPakt Schule“ und das Sofortprogramm Kosten in Höhe von rund eine Million Euro. Hinzu kommen jährliche Kosten für Wartung und Support sowie für benötigte Software von rd. 180.000 €, die aus dem städtischen Haushalt zu tragen sind.

Auch wenn die Stadt für die finanzielle Unterstützung des Landes dankbar ist, bleibt ein Kritikpunkt. Der Fördertopf für die Anschaffung mobiler Endgeräte ist pro Schule unabhängig von deren Größe auf 25.000 Euro gedeckelt. Damit lassen sich rund 50 IPads finanzieren. „Gerade die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen deutlich, dass es an Endgeräten fehlt, die den auch jetzt wieder erforderlichen Distanzunterricht ermöglichen und unterstützen. Unsere Gesamtschule hat fast 1.000 Schülerinnen und Schüler. Da sind 50 Geräte natürlich absolut unzureichend“, so der für Schulen zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz. „Daher bringen wir gerade in diesem Bereich zusätzliche städtische Mittel ein, damit der Verteilungsschlüssel von eins zu fünf erreicht werden kann“.

Das MEP weist jedoch nicht nur Kosten auf, sondern beschäftigt sich auch mit Antworten auf die Fragen: Wie kann ein pädagogisch und technisch sinnvoller Ausstattungsprozess aussehen? Welche personellen Ressourcen und Kompetenzen werden benötigt? Wie kann die Wartung sichergestellt werden?

WLAN sei in allen Schulen bereits vorhanden, erklärte der städtische EDV-Teamleiter Michael Käppeler. An manchen Standorten müsse der Glasfaserausbau der Telekom weiter fortschreiten, um gegebenenfalls einen schnelleren wie auch leistungsfähigeren Internetzugang gewährleisten zu können.

Die Schulleiter freuen sich nach eigenem Bekunden über die neue Ausstattung. Der erste Lockdown im April 2020 habe schulische Einrichtungen unvorbereitet getroffen. Es habe kaum Strukturen gegeben, die ein Lernen auf Distanz unterstützten, monierte etwa Mechernichs Grundschulleiter Uli Lindner-Moog. Gerade die Jüngsten, die noch nicht lesen könnten, müssten im Präsenzunterricht die Nutzung der digitalen Endgeräte erst didaktisch erklärt bekommen und üben. Mit dem MEP sei aber sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.

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Veranstaltungen der Frauen Kultur Woche finden auch in 2021 nicht statt

Mayen, 22.01.2021 – Auch in diesem Jahr wird die Mayener FrauenKulturWoche aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. „Die Hoffnung war groß, dass es im neuen Jahr wieder besser wird und wir ein Stück weit Normalität zurückbekommen würden“, so die Gleichstellungsbeauftragte Marion Falterbaum. „Jedoch zeichnete sich im November eine Verschärfung der Pandemie-Lage ab, sodass wir zu diesem Zeitpunkt von einer konkreten Planung für die FrauenKulturWoche 2021 Abstand genommen haben.“

„Ich bin aber zuversichtlich, dass bald wieder bessere Zeiten kommen werden. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen, bleiben Sie gesund“, so Marion Falterbaum weiter.

Die Gleichstellungsbeauftragte ist auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mayen unter der Telefonnummer 02651 88-1006 oder per Mail an gleichstellung.stadt@mayen.de zu erreichen.

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Eine Million Euro für ein neues dörfliches Kommunikations-Zentrum mit Veranstaltungshalle

Firmenich/Obergartzem, 22.01.2021 – Innerhalb der nächsten drei Jahre erhält der 2300 Einwohner in 1250 Haushalten zählende Doppelort Firmenich/Obergartzem (Stadt Mechernich) ein dörfliches Kommunikations- und Erlebniszentrum inklusive Festhalle für etwas mehr als eine Million Euro. Das jedenfalls ist der Plan von „DoDo“, dem im August gegründeten Bürger- und Kulturverein e.V. (i.G.) Firmenich/Obergartzem.

Das ist keineswegs Traumtänzerei, ganz im Gegenteil, so der örtliche Stadtratsvertreter Tobias Heidemann: „500.000 Euro ist die Stadt Mechernich bereit, für eine neue Fest- und Veranstaltungshalle auszugeben.“ Er gehört zum engsten Gründerkreis von „DoDo“ um den MGV-Aktivisten Hans-Josef Wolf.

Weitere 450.000 Euro fließen aus dem Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ des NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Hans-Josef Wolf hat sich für „DoDo“ kurzerhand in Düsseldorf um Förderung beworben – und für seinen Heimat-Doppelort gewonnen!

Eins von 25 Objekten NRW-weit

„Außer Firmenich/Obergartzem fördert das NRW-Bildungsministerium noch 25 andere Projekte in Rheinland, Westfalen und Lippe, im Kreis Euskirchen ist es außer uns nur noch das Haus der Kulturen in Nettersheim“, so Tobias Heidemann bei einem Ortstermin mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Am Grenzweg zwischen Firmenich und Obergartzem und in Erweiterung des bereits existierenden Dorfgemeinschaftshauses geplant sind ein gaststättenartiges Begegnungszentrum, die Festhalle mit Bühne für 250 bis 400 Zuschauer je nach Aufstellung der Sitzgelegenheiten und Nebenräume für Seniorentreff, Küche, Biergarten und Bewirtschaftungszentrum für die Halle.

Die Idee, ein neues gemeinsames Zentrum für Firmenich und Obergartzem zu schaffen und sich um Zuschüsse aus dem NRW-Programm „Dritte Orte“ zu bemühen, stammt ursprünglich von dem Trio Hans-Josef Wolf, Heinz Neckritz und Dieter Schröder (MGV Firmenich/Satzvey). Pate stand das Kaller Bürgergasthaus Gier.

Antragsteller beim Landeswettbewerb „Dritter Ort“ und Initiator wurde der von Hans-Josef Wolf und einer Handvoll Mitstreitern gegründete gemeinnützige Verein „Dodo“ (Doppeldorf), Bewirtschafter des neuen Dorfzentrums soll das alle zehn Ortsvereine von Firmenich und Obergartzem umfassende und von Elke Kläser geführte Vereinskartell werden.

Diese Vereine sind SSC Firmenich, Freiwillige Feuerwehr, Männergesangverein, zwei Junggesellenvereine (Firmenich und Obergartzem), Musikverein Obergartzem, Katholische Kirchengemeinde, gemischter Chor Euterpe, Kapellenverein, Karnevalsverein, das Vereinskartell selbst und der neue Bürger- und Kulturverein „DoDo“. Sie sind insgesamt 723 Mitglieder stark.

„Maues“ Vereinsleben aufpeppen

Das Dorf- und Vereinsleben im Doppelort bezeichnete die Kartellvorsitzende Elke Kläser als „eher mau“. Von der neuen Begegnungs- und Erlebnisstätte direkt am „Grenzweg“ zwischen beiden Dörfern verspricht nicht nur sie sich wichtige Impulse für Aktivitäten in Firmenich/Obergartzem.

„Schließlich wollen wir mit unserem Angebot nicht nur Alteingesessene anziehen, sondern ausdrücklich auch Neubürger mit einem beschwingten Kultur- und Veranstaltungsprogramm einbinden“, so der Impulsgeber Hans-Josef Wolf. Man wolle die Trennung zwischen Firmenich und Obergartzem langfristig überwinden, die bis heute sogar über eigene Ortsbürgermeister verfügen: Franz-Josef Keus in Obergartzem und Toni Schröder in Firmenich.

Das neue Doppeldorfzentrum am städtischen AWO-Kindergarten soll das Erbe der ehedem fünf Dorfkneipen und des Saals vom „Drüje Pitter“ antreten, in denen sich vor nicht allzu langer Zeit das dörfliche Leben und die Kommunikation der Menschen abzuspielen pflegten. Vor etwa drei Jahren schloss als letzte die Hubertusschänke, zwei Jahre zuvor das Gasthaus Hamacher, geraume Zeit davor die Gaststätte Moringen.

Elke Kläser, Hans-Josef Wolf und Tobias Heidemann, aber auch Daniel Schüttenhelm (Freiwillige Feuerwehr) und Klaus Kläser gaben ihrer Hoffnung im Pressegespräch Ausdruck, dass sich das neue Erlebnis- und Kommunikationszentrum heilsam auf das gesellschaftliche Leben in beiden Dörfern auswirken wird.

Der Landeszuschuss ist auf drei Jahre mit je 150.000 Euro aufgeteilt, vor Februar/März darf nicht mit den Arbeiten begonnen werden. „Über die halbe Million hinaus, mit der sich die Stadt für die neue Fest- und Veranstaltungshalle  engagieren will“, so Tobias Heidemann, sind auch Eigenmittel vorgesehen.

Trennungen überwinden

Darunter mindestens zehn Prozent der Gesamtkosten in Form von handwerklichen Eigenleistungen, so Hajo Wolf. „Auf das zusammenwächst, was zusammengehört“, so Daniel Schüttenhelm, und die Zeiten überwunden werden, „seit ich Kind war und Firmenich und Obergartzem sich gegenüberstanden wie das im Rheinland üblicherweise nur Köln und Düsseldorf tun“, so Klaus Kläser.

Mitgliedsanträge anfordern (Jahresbeitrag 12 Euro) kann man übrigens unter Tel. (0151) 61 42 747.