Kategorien
Wachstum

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und die stellvertretende Städteregionsrätin Elisabeth Paul erhalten „Mayor for peace“-Flagge

Aachen, 22.01.2021 – Das Aachener Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ hat heute, 22. Januar, Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und der dritten stellvertretenden Städteregionsrätin, Elisabeth Paul, die „Mayors for peace“-Flagge vor dem Aachener Rathaus überreicht.

Das Bündnis, dass sich die Abkehr Deutschlands von der nuklearen Teilhabe und seinen Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO zum Ziel gemacht hat, hat bewusst den heutigen Tag für die Flaggenübergabe gewählt: „Mit dem heutigen Tag tritt der UN-Atomwaffenverbot-Vertrag in Kraft und wird zum Völkerrecht. Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. Bereits seit den 1980er Jahren sind Aachen und die Region Teil der „Mayor for peace“. Durch die Fahnenübergabe wollen wir „Danke“ für die Ermutigung im Kampf gegen Atomwaffen sagen, verbunden mit dem Wusch auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit im Bestreben um eine atomwaffenfreie Welt“, erklärt Odette Klepper von „Keine Atombomben rund um Aachen“.

Für Oberbürgermeisterin Keupen, die vor einigen Wochen als Erstunterzeichnerin den Aachener Appell für eine „klima- und sozial gerechte Welt, ohne Atomwaffen, Rüstung und Krieg“ des Aktionsbündnisses unterzeichnet hat, ist der Kampf für eine atomwaffenfreie Welt ein „persönliches Anliegen“: „Ich möchte eine Bürgermeisterin für den Frieden sein und mich persönlich zu den Zielen bekennen“, steht für sie fest.

Die stellvertretende Städteregionsrätin Elisabeth Paul freut sich an einem „historischen Tag“ die Flagge zu erhalten: „Ich bin stolz darauf, heute gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin die Flagge für die StädteRegion Aachen entgegennehmen zu dürfen. Ich hoffe, dass dies ein weiteres Zeichen für die Bundesregierung ist, die Signale der Bevölkerung wahrzunehmen und diesem Vertrag endlich auch beizutreten, um dem Wunsch einer atomwaffenfreien Welt ein Stück näher zu kommen.“

Die Fahnenhängung erfolgt am internationalen „Mayor for peace“-Tag am Donnerstag, 8. Juli, 2021.

Kategorien
Wirtschaft

ARTEMIS GmbH & Co. KG verstärken Regionalmarke EIFEL

Kenn/ Prüm, 22.01.2021 – Mit der Kooperation zwischen der neu gegründeten ARTEMIS GmbH & Co. KG und der Regionalmarke EIFEL wird es zukünftig wieder regional und überregional garantiertes EIFEL Wild geben.  Mit den Wildspezialisten aus Kenn, die mit ihrem hochmodernen und hocheffizienten Wildzerlegebetrieb in Deutschland höchste Maßstäbe setzen, wird EIFEL Wild für Fleischereien, Gastronomie und Handel ganzjährig verfügbar.

Die Vorteile von Wild liegen auf der Hand: Wildbret ist ein erstklassiger Botschafter für nachhaltige Lebensmittel und kann durch die natürliche Lebensweise der Wildtiere auch mit hervorragenden Nährwerten glänzen. Wildfleisch ist kein Produkt aus der Massentierhaltung, Wild lebt in seinem natürlichen Lebensraum und ernährt sich in der Natur. Das Fleisch überzeugt  durch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren bei gleichzeitig geringem Fettanteil und einem hohem Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Hinter der ARTEMIS GmbH & Co. KG stehen die beiden Geschäftsführer Torsten Herz und Arthur Schäfer mit einem ambitionierten Konzept. In ihrem EU-zugelassenen Wildzerlegebetrieb können bis zu 1.000 Tiere pro Woche verarbeitet werden. Dazu wurden bereits ein knappes Dutzend Fachleute eingestellt. Die Wildspezialisten sehen sich als Nahtstelle zwischen Jäger, Fleischereien  und Verbrauchern – denn sie können unterschiedlichste Zielgruppen passgenau beliefern.

ARTEMIS garantiert „100% Wild aus Deutschland“ – beim Thema EIFEL kommt die genauere Herkunftsgarantie Eifel noch „on Top“. Es handelt sich immer um freilebendes  Wild, das in regionalen Wildannahmestellen, oder bei ARTEMIS selbst,  von Jägern angeliefert werden kann.

Aktuell arbeiten die Wildspezialisten an der Entwicklung einer APP, die den Informationsfluss zwischen Jägern, Wildsammelstellen und ARTEMIS optimiert.

Arthur Schäfer: „Bewusster Fleischkonsum und das Wissen über die Fleischherkunft wird für Verbraucher immer wichtiger und damit steigt auch die Nachfrage nach Wildfleisch. Wir wollen mit unserem System und unseren hohen Qualitätsanforderungen den Markt und unsere Kunden zufriedenstellen.“

Torsten Herz, gleichzeitig auch Geschäftsführer von Vet-Concept in Föhren, ergänzt: „Nach Gewinnung der Edelteile wie Rücken und Keulen bleiben Innereien und  Abschnitte übrig, für die Endverbraucher keine Verwendung haben, die jedoch hochwertige Rohstoffe für die Herstellung von Tiernahrung darstellen.“

Für die Regionalmarke EIFEL schließt sich wieder mit dem Thema EIFEL Wild eine strategische Lücke, um die Qualitätsmarke noch attraktiver und bekannter zu machen und um noch mehr Kunden zu begeistern.

Seit Dezember hat ein kleiner Werksverkauf in Kenn seine Türen geöffnet. Hier erhalten private Kunden küchenfertig zugeschnittene Edelteile und Wurstspezialitäten von Reh, Hirsch und Wildschwein.

EIFEL – Qualität ist unsere Natur!

Kategorien
News

Kölsch-Rocker Stephan Brings dankt Blutspendern und übernimmt beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen die Schirmherrschaft

Euskirchen, 22.01.2021 – Seit 2019 ist Stephan Brings, der Bassist und Sänger der gleichnamigen Kölner Rockband „Brings“, Schirmherr über die Blutspende des Roten Kreuzes und die Blutspender im Kreis Euskirchen. In der Corona-Krise bittet der Wahl-Mechernicher jetzt alle Mitbürger im blutspendenfähigen Alter ab 18, ihren Lebenssaft für das Überleben anderer zu spenden.

In seiner Familie sei gerade die Mutter während einer Krebstherapie mit Blutpräparaten behandelt und gerettet worden, sagte Stephan Brings bei einem Fototermin im Rotkreuzzentrum Euskirchen/Eifel gemeinsam mit der Blutspende-Beauftragten Edeltraud Engelen, dem Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker und Bereitschaftsleiter Daniel Pöthmann.

„Blutspender sind Lebensretter, kommt und macht mit!“: Mit diesen Worten warben (v.r.) Edeltraud Engelen, Daniel Pöthmann, Stephan Brings und Rolf Klöcker für den als jährliche „Karnevalisten-Blutspende“ bekannten Spendetermin am Donnerstag, 4. Februar, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuzzentrum hinter dem Kreishaus. Dann gibt auch Hans-Josef Schneider, Vizepräsident der Euskirchener Narrenzunft und Senatspräsident, seine 65. Blutspende seit 2007 ab. Schneider war in der Session 2011/2012 Prinz Karneval von Euskirchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dabei rief der Wahl-Eifeler und Mechernicher Stadtbürger besonders eindringlich zu den nächsten dringend gebrauchten Blutspenden im Kreis Euskirchen auf: „Geht zur Blutspende, sie ist ein absolutes Muss, Blut rettet Menschenleben und ist durch nichts anderes zu ersetzen.“ Dabei bekannte er freimütig: „Meiner Mutter Dietlinde »Diddi« ist vor nicht allzu langer Zeit durch Blutspenden das Leben gerettet worden!“

„Noch positiver und emotionaler“

Er sei schon vorher selbst Blutspender einer Kölner Klinik gewesen und habe der Blutspende immer sehr positiv gegenübergestanden, so Stephan Brings, „aber jetzt ist es mir noch wichtiger und emotionaler, wenn die eigene Mutter durch das Blut anonymer Spender ihr Leben wiedergewinnt.“

Dietlinde Deimann war im Zuge einer Krebstherapie auf Blutspenden angewiesen. „19 Prozent der Blutspenden finden heute in der Krebstherapie Verwendung, das ist der größte Einzelposten“, so die Blutspende-Beauftragte Edeltraud Engelen. 16 Prozent Blutspenden würden bei der Behandlung von Herzerkrankungen gebraucht, 16 bei Magen-Darm-Krankheiten, zwölf Prozent nach Verletzungen.

„Insgesamt“, so Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, „werden in Deutschland täglich 15.000 Liter Blut gebraucht.“ Die größte Charge stamme aus Blutspenden beim Roten Kreuz, das die Blutspender seit jeher sehr freundschaftlich begleitet, sie nach den Spenden bewirtet und sie grundsätzlich, aber auch bei jährlichen Blutspenderehrungen als „anonyme Lebensretter“ besonders ehrt und verehrt.

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker dankte Stephan Brings in dem Zusammenhang für die Übernahme der Schirmherrschaft über die Blutspenden und Blutspender im Kreis Euskirchen: „Ich war begeistert, als Stephan anlässlich unserer Jahresausausklang-Feier Ende 2019 zu dem Motto »Os Sproch es Menschlichkeit« inoffiziell diese Schirmherrschaft zugesagt hat.“

Umso mehr ist Klöcker glücklich, dass es der Blutspende-Beauftragten Edeltraud Engelen nunmehr gelungen ist, Stephan Brings dauerhaft ans Rote Kreuz und die Blutspende zu binden: „Der sozial überaus engagierte Rockmusiker ist völlig bodenständig und weiß, wie wichtig Blutspenden nach wir vor sind.“

Klöcker weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen zum Blutspenden animieren lassen und dem Aufruf von Stephan Brings folgen.“

Spendertermine Januar bis März

Chancen, den bekannten Kölner Rockmusiker und seit vielen Jahren Wahl-Eifeler und Bürger der Stadt Mechernich selbst beim Blutspenden anzutreffen, haben Spender bei der Rotkreuz-Blutspende am Dienstag, 7. April, von 15.30 bis 20 Uhr in der Bürgerhalle Kommern.

Wer einen Termin buchen möchte, kann diesen unter dem Stichwort des jeweiligen Ortes auf www.blutspendedienst-west.de/Blutspendetermine buchen. Weitere Blutspende-Termine in naher Zukunft sind Dienstag, 26. Januar, von 16 bis 20 Uhr im Schulzentrum, Finkenberg 8, in Blankenheim, am Dienstag, 2. Februar 2021, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum, Blayer Str. 20, in Zülpich und zwei Tage später, am Donnerstag, 4. Februar, von 15 bis 20 Uhr im Rotkreuzzentrum Kreis Euskirchen/Eifel hinter dem Euskirchener Kreishaus, Jülicher Ring.

Am Freitag, 5. Februar, von 15 bis 19.30 Uhr wird in Hellenthal, Hauptschule, Kalberbenden 14, gespendet und am Dienstag, 9. Februar, von 16.30 bis 20 Uhr in der Kirchheimer Grundschule, Einsteinstr. 35 – 37. Blutspendedienst-West und örtliche Helferinnen und Helfer des Roten Kreuz nehmen Blutspenden außerdem am Dienstag, 23. Februar, von 17 bis 20 Uhr in Arloff, Mehrzweckhalle, Im Floting, und ebenfalls am 23. Februar von 15 bis 19.30 Uhr in Schleiden, Hauptschule, Am Mühlenberg 1.

Donnerstag, 25. Februar von 15.30 bis 20 Uhr ist Blutspende im Rotkreuzzentrum Mechernich, Nyonskreisel, am Sonntag, 28. Februar, von 9.30 bis 13 Uhr im Berufskolleg Eifel, Loshardt 2, in Kall, am Donnerstag, 4. März, von 17 bis 20 in Dreiborn (Mehrzweckgebäude, Oestlingsweg) und am Sonntag, 14. März, von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Grundschule Zingsheim, Petrusstraße 5. Ebenfalls am Sonntag, 14. März, von 9 bis 13 Uhr ist Blutspendetermin in der Weilerswister Gesamtschule, Martin-Luther-Str. 26.

Es folgen Blutspendetermine in Schmidtheim am Freitag, 19. März, von 16 bis 20 Uhr im Bürgerhaus, Bahnhofstr. 58, in Gemünd am Dienstag, 23. März, von 15 bis 19 Uhr im Kurhaus, Kurhausstr. 5, in Mechernich am Donnerstag, 25. März, von 15.30 bis 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum, Bruchgasse 34, in Bad Münstereifel, am Freitag, 26. März, von 16 bis 20 Uhr in der Mimi-Renno-Halle, Im Goldenen Tal 6a, und am Montag, 29. März, von 17 bis 20 Uhr in der Lommersumer Mehrzweckhalle, Löwener Straße.

Kategorien
News

Neue chirurgische Praxis im Krankenhaus Maria Hilf Daun

Daun, 22.01.2021 – Dr. med. Bernhard Dartsch, Facharzt für Allgemeinchirurgie, nimmt seine Tätigkeit im MVZ des Krankenhauses Maria Hilf auf. Nach seiner jahrelangen Tätigkeit in einer chirurgischen Gemeinschaftspraxis in Daun konnte die Geschäftsführung des Dauner Krankenhauses den Allgemeinchirurgen und zwei seiner langjährigen Medizinischen Fachangestellten Anfang Januar in den neuen Praxisräumen im Erdgeschoss des Krankenhauses, ursprünglich war hier die Innere Ambulanz untergebracht, begrüßen.

Nach dem Umzug der Inneren Abteilung auf die dritte Etage wurden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss für die chirurgische Praxis, welche nun Teil des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Krankenhaus Maria Hilf ist, hergerichtet. Durch eine enge Zusammenarbeit des MVZ mit dem Krankenhaus sind, neben den kürzeren Wegen, auch eine verbesserte Verzahnung von ambulantem und stationärem Sektor, konservativer und operativer Therapien sowie hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung gewährleistet. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) beinhaltet weitere medizinische Praxen wie eine Orthopädie und eine Neurologie.

Kategorien
News

Kontaktlose Abholung von Medien in der Bibliothek Kall

Kall, 22.01.2021 – Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist die Bibliothek Kall weiterhin und bis vorerst einschließlich 14.02.2021 geschlossen.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Medien zur kontaktlosen Abholung in der Bibliothek zu bestellen.

Möglich ist dies von Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr, unter Tel. 02441/ 779552. Bestellungen per Email gehen an die Adresse bibliothek-kall@web.de. Die Abholtermine können individuell vereinbart werden.

Kategorien
News

Bätzing-Lichtenthäler: Rheinland-Pfalz startet Beteiligungsprozess zum digitalen Gesundheitswesen 2030

Region/Mainz, 22.01.2021 – „Die Digitalisierung ist mit vielen Anforderungen verbunden. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Pandemie bietet sie aber auch ein hohes Maß an Chancen und Potenzial gerade für den Bereich des Gesundheitswesens. Rheinland-Pfalz gestaltet aktiv den Weg in ein digitales Gesundheitswesen 2030. Dabei gilt es, sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen und in einer gemeinsamen Anstrengung den weiteren Transformationsprozess des Gesundheitswesens voranzubringen“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich des digitalen Eröffnungskongresses zum Projekt ‚Digitales Gesundheitswesen Rheinland-Pfalz 2030‘.

Die digitale Veranstaltung war in mehrere thematische Blöcke unterteilt. Zu Beginn informierten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus der Medizin im ambulanten und stationären Bereich, der Pflege, der Psychotherapie, der Heilberufe, der Körperschaften sowie der Krankenkassen über den derzeitigen Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dabei zeigte sich, dass sich die Referentinnen und Referenten der Unumgänglichkeit, aber auch des Potenzials des Digitalisierungsprozesses bewusst sind. Erste bereits ergriffene innovative Maßnahmen wurden ebenfalls vorgestellt. Wenngleich der Digitalisierungsprozess schon gestartet ist, besteht Einigkeit darin, dass dies zukünftig in einem wesentlich größeren Maß gefördert und gestärkt werden muss.

Fokus der Blöcke zwei und drei lag auf den Themen Patientensicherheit und Datenschutz. Eine wichtige Erkenntnis war hierbei, dass die Bereitschaft und Akzeptanz der Patientinnen und Patienten für eine stärkere Digitalisierung unter Berücksichtigung der patienten- sowie datenschutzrechtlichen Belange besteht und man die Chancen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung klar erkennt. Wichtig beim digitalen Wandel des Gesundheitswesens ist, dass dieser immer nur im Einklang mit Patientenrechten und unter Einhaltung des Datenschutzes erfolgen kann. Welchen Anforderungen man sich insoweit zu stellen hat, wurde vom Landesbeauftragten für Datenschutz Professor Dr. Dieter Kugelmann anhand von Best Practice Beispielen erläutert.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Ausblick auf die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens. Angesichts einer sich zuspitzenden Lage in der gesundheitlichen Versorgung ist der Einsatz digitaler Elemente demnach unverzichtbar, wobei es hier auf ein gemeinsames Miteinander ankommt.

Der Digitalkongress stellt die Auftaktveranstaltung eines sich daran anschließenden breit angelegten Beteiligungsprozesses dar, der schließlich in der Formulierung eines kontinuierlich fortzuschreibenden ‚Masterplans digitales Gesundheitswesen Rheinland-Pfalz 2030‘ münden soll. „Ziel des Beteiligungsprozesses ist es, die digitalisierungs­relevanten Themenfelder der gegenwärtigen sowie zukünftigen medizinischen und pflegerischen Versorgung zu identifizieren. Daran beteiligen wollen wir neben den Experten in der gesundheitlichen Versorgung auch die Patientinnen und Patienten sowie die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Mit gemeinsam konzipierten Projekten und Maßnahmen wollen wir dem Transformationsprozess begegnen“, so die Ministerin zum Abschluss.

Zur Erstellung des Masterplans ab Frühjahr sollen im weiteren Prozess Dialog-Veranstaltungen und Werkstattgespräche zu den Handlungsfeldern stattfinden. Die Umsetzung der Projekte und Maßnahmen aus dem Masterplan soll dann voraussichtlich in den Jahren 2022 und 2023 erfolgen. Hierfür sollen Mittel von insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Die wesentlichen Inhalte des Digitalkongresses werden im Anschluss an die Veranstaltung im Internet auf der Seite https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/ veröffentlicht.

Kategorien
Wachstum

Ausbildungs-Konsens NRW: Weitere Maßnahmen vereinbart, um die berufliche Ausbildung in Zeiten der Pandemie zu stärken

Region/Düsseldorf, 22.01.2021 – Die Landesregierung teilt mit: Bei der Sitzung der nordrhein-westfälischen Spitzen im Ausbildungskonsens am gestrigen Donnerstag, 21. Januar 2021, haben die Partner weitere Maßnahmen vereinbart, damit Jugendliche auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Distanzunterricht eine bestmögliche berufliche Orientierung und Ausbildungsplatzvermittlung erhalten.

„Wir müssen auch unter den widrigen Umständen der Corona-Pandemie dafür sorgen, dass möglichst allen jungen Menschen der Einstieg ins Berufsleben gelingt und Betriebe ihren Fachkräftenachwuchs sichern können“, sagt Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Mit vereinten Kräften werden die Partner des Ausbildungskonsenses weiterhin dafür Sorge tragen, dass Auszubildende und Ausbildende zusammenfinden und Unternehmen ermutigt werden, auch in schwierigen Zeiten auszubilden. Wir können es uns nicht leisten, die Ausbildung zu vernachlässigen“, betont Minister Laumann.

In den Regionen wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Kräfte mobilisiert und mit viel Engagement neue Wege beschritten, um das Erfolgsmodell Ausbildung auch in Zeiten von Corona zu sichern.

Verstärkt wurden neue, auch digitale Angebote der Orientierung und Vermittlung bei der Besetzung von Ausbildungsstellen entwickelt und umgesetzt. Zur Bekämpfung des Passungsproblems zwischen nachfragenden Jugendlichen und angebotenen Ausbildungsstellen wurden ergänzende personelle Kapazitäten geschaffen. Rund 800 zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze sind mit dem „Ausbildungsprogramm NRW“ gefördert worden. Und unter der Dachmarke „Ausbildung jetzt!“ wurden Jugendliche landesweit mit zielgruppengerechten Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Ausbildungsplatzsuche animiert.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Es ist eine wichtige Aufgabe unserer Schulen, Jugendliche und junge Erwachsene auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorzubereiten. Über die Landesinitiative ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ ist eine Vielzahl von Informations- und Orientierungsangeboten ins Schulleben fest integriert. Ich freue mich, dass viele engagierte Schulen in der Coronavirus-Pandemie Wege gefunden haben, ihre Schülerinnen und Schüler auch digital bei der Berufswahl und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen.“

„Junge Menschen nutzen in der Pandemie verstärkt digitale Angebote bei der Berufswahl und der Ausbildungsplatz-Suche. Die zahlreichen neuen Services können das Erleben der beruflichen Praxis und persönliche Beratungsgespräche zwar nicht vollständig ersetzen. Sie sind aber eine sinnvolle Ergänzung, die über die Krise hinaus Bestand haben wird“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Insgesamt wurden viele gute Erfahrungen gemacht, die auch über die Zeit der Pandemie hinaus wirken werden. Gleichzeitig müssen aber noch bestehende Herausforderungen angegangen werden. Nicht überall sind ausreichend Ausbildungsstellen vorhanden, um jedem Jugendlichen, der eine Lehrstelle sucht, ein Angebot zu unterbreiten. Und die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist in Nordrhein-Westfalen insgesamt zu hoch. Deshalb fördert das Land bereits seit Beginn dieses Jahres in Regionen mit besonders starken Unterschieden zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage zusätzlich befristete personelle Matching-Kapazitäten, um dem Passungsproblem entgegenzuwirken.

Für die Regionen mit weiterhin besonders schwierigen Ausbildungsmärkten haben die Partner des Ausbildungskonsenses in enger Zusammenarbeit einen Plan „B“ entwickelt und weitere Maßnahmen vereinbart.

Demnach sollen unversorgt gebliebene Bewerberinnen und Bewerber aus dem letzten Jahr durch Coaches besonders unterstützt werden und bei Bedarf ein landesgefördertes und trägergestütztes Ausbildungsangebot erhalten.

Für Auszubildende technischer Berufe, deren fachpraktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb pandemiebedingt nicht mehr durchgeführt oder simuliert werden kann und deren Abschluss dadurch akut gefährdet ist, sollen zusätzliche Ausbildungsangebote gefördert werden.

Die Maßnahmen der Berufsberatung, Berufsorientierung und Ausbildungsvermittlung werden insgesamt (auch digital) weiterentwickelt. Ergänzend zu den notwendigen analogen Praxiseinblicken bei Arbeitgebern gilt es auch im Jahr 2021 erneut flexible und digitale Angebote zu ermöglichen.

Die Partner des Ausbildungskonsenses werden die Wirkung der genannten Maßnahmen und der darüberhinausgehenden Aktivitäten fortlaufend erörtern und bei Bedarf optimieren.

Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit
„Gerade jetzt ist es wichtig, in Ausbildung und Praktika zu investieren – für Unternehmen und für Jugendliche. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern in NRW gute Angebote zur beruflichen Orientierung verabredet und umgesetzt, damit junge Menschen erfolgreich ihren Weg ins Berufsleben finden. Wir haben die Videokommunikation in der Berufsberatung weiter ausgebaut, nutzen virtuelle Messen als Begegnungsort und mit dem Online-Selbsterkundungstool ‚Check U‘ für Jugendliche und ‚New Plan‘ für Erwachsene machen wir ein fachlich fundiertes und zugleich sehr individuelles Informationsangebot, das die Veränderungen der Arbeitswelt sichtbar macht. Auch in Zukunft werden wir unsere Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten weiter ausbauen, um Jugendliche sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber kompetent zu beraten, in die passende Ausbildung zu vermitteln beziehungsweise bei der Suche passender Azubis erfolgreich unterstützen zu können.“

Anja Weber, Vorsitzende DGB NRW

„Der DGB sieht mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung am Ausbildungsmarkt. In 2021 droht ein neuer Negativrekord bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Wir befürchten, dass wir die Marke von 100.000 Ausbildungsverträgen das erste Mal unterschreiten werden. Unsere Beschlüsse von heute sind ein erster Schritt in die richtige Richtung, weitere müssen folgen. Dank der Europäischen Union stehen für die Stärkung der beruflichen Bildung Mittel in erheblichem Umfang zur Verfügung. Diese sollten wir nutzen.”

Arndt G. Kirchhoff, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw)

„Die nordrhein-westfälische Wirtschaft weiß, wie wichtig die eigene Ausbildung für die Fachkräftesicherung ist. Unternehmen beschreiten daher mit viel Engagement neue, oft digitale Wege, um auch in Corona-Zeiten ihre Ausbildungsplätze besetzen und Ausbildung sicherstellen zu können. Fundament für dieses Engagement sind allerdings positive wirtschaftliche Perspektiven. Was Wirtschaft stärkt, ist daher auch der beste Impuls für Ausbildung.”

Ralf Stoffels, Präsident IHK NRW

„Die NRW-Unternehmen wissen: Nach der Krise ist wieder Fachkräftemangel. Weiter auszubilden ist deshalb ihr ureigenes Interesse. Damit sie das können, brauchen die besonders krisengebeutelten Betriebe vor allem zweierlei: einfache, schnelle und ausreichende Wirtschaftshilfen sowie nachhaltige Öffnungsperspektiven.“

Hans Hund, Präsident Westdeutscher Handwerkskammertag

„Das Handwerk hat aufgrund seiner nach wie vor guten Auftragslage deutlich mehr Ausbildungsstellen zu besetzen als dies im letzten Jahr gelungen ist. Absolute Priorität hat für uns die Unterstützung durch die Schulen in NRW, um die Berufliche Orientierung voranzubringen und vor allem den Kontakt zu den Jugendlichen zu erhalten. Ohne diese Kontakte können keine Ausbildungsverträge geschlossen werden.“

Bernd Zimmer, Vorsitzender des Verbandes der Freien Berufe NRW

„Die Freien Berufe können bisher mit großer Zufriedenheit auf die Arbeitsleistung zur Sicherung der dualen Ausbildung während der Corona-Krise zurückblicken. Nun gilt es, diesen Trend bei den bevorstehenden Abschlussprüfungen fortzuführen. Zur Berufsorientierung wurde unter www.freie-berufe-bilden-aus-nrw.de ein Webauftritt geschaffen, der alle notwendigen Informationen rund um die Ausbildungsmöglichkeiten bei den Freien Berufen bereithält.“

„Auch in Zeiten von Corona-Einschränkungen zeigt sich, dass die Kommunalen Koordinierungsstellen gut aufgestellt sind, um junge Menschen an berufliche Ausbildungsangebote heranzuführen und sie mit den Betrieben vor Ort zusammenzubringen“, sagen die Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy, Städtetag NRW, Dr. Martin Klein, Landkreistag NRW, und Christof Sommer, Städte- und Gemeindebund NRW. „Jugendlichen muss trotz Kontaktbeschränkungen und Distanzunterricht ein guter Start ins Berufsleben ermöglicht werden. Dafür engagieren sich Kommunen in NRW, um trotz veränderter Ausbildungsbedingungen die berufliche Ausbildung vor Ort zu stärken.“

Nähere Informationen zur Initiative „Ausbildung jetzt!” des Ausbildungskonsenses NRW und Beispiele guter Praxis aus den Kommunen unter: https://www.mags.nrw/ausbildungjetzt

Hintergrund

Der Ausbildungskonsens NRW ist das Spitzengremium von Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kammern und dem Verband Freier Berufe Nordrhein-Westfalen, der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunalen Spitzenverbänden. Es legt wichtige Weichenstellungen im Bereich Berufsorientierung und Ausbildung. Seit über 20 Jahren setzt der Ausbildungskonsens NRW sich dafür ein, dass junge Menschen in Nordrhein-Westfalen, die ausgebildet werden wollen, eine größere Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten.

Kategorien
Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG zieht positive Bilanz trotz Herausforderungen der Corona-Krise

Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel/Mayen/Koblenz, 22.01.2021 – 11 Prozent Wachstum im Kreditgeschäft und 8,4 Milliarden Euro Kundenvolumen. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat das Geschäftsjahr 2020 trotz der Herausforderungen im Rahmen der Corona-Krise mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Ihre Bilanzsumme stieg um rund 10 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Auch das Eigenkapital konnte sie weiter stärken, sodass es zum Bilanzstichtag bei 408 Millionen Euro lag. Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, erklärt: „2020 war sehr herausfordernd. Nachdem uns die Corona-Krise zunächst ein Stück weit zurückgeworfen hat, konnten wir unser Geschäft schnell wieder stabilisieren und das Jahr auf einem guten Niveau beenden.“

Das Kreditgeschäft ist um über 11 Prozent auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro gewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen auf 3,2 Milliarden Euro (+11,2 Prozent). Insgesamt betreute die Volksbank 2020 ein Kundenvolumen von 8,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von über 700 Millionen Euro. Der Bankvorstand wird der Vertreterversammlung im April die Ausschüttung einer Grunddividende an die Mitglieder in Höhe von 2 Prozent vorschlagen plus einen Bonus von 2 Prozent.

Verlässlicher Partner in der Corona-Krise

In der Corona-Krise unterstützt die Bank Unternehmen und Privatkunden auf vielfältige Weise. 2020 wurden rund 270 Fördermitteldarlehen mit einem Volumen von 43,7 Millionen Euro beantragt und rund 1.800 Tilgungsaussetzungen bei Privatkunden und Firmenkunden genehmigt. Insbesondere seit dem Frühjahr verzeichnete die Volksbank einen stark erhöhten Beratungsbedarf bei den Kunden. Ihr digitales Serviceangebot hat sie weiter ausgebaut. Nahezu alle Standardbankgeschäfte können nun online getätigt werden. Eine wichtige Neuerung ist das kontaktlose Bezahlen, das ohne PIN-Eingabe mittlerweile bei vielen Händlern bis zu einem Betrag von 50 Euro möglich ist.

Kunden- und Mitgliederzuwächse bei „ausgezeichneter“ Beratungsqualität

2020 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 6.380 neue Kunden und 2.841 neue Mitglieder gewinnen.

Ihre hohe Beratungsqualität stellte die Bank bei Bankentests und Kundenbefragungen erneut unter Beweis. In Koblenz gewann sie Anfang 2020 den Bankentest des renommierten „Deutschen Instituts für Bankentests“ in allen fünf Kategorien. Im Winter folgten der erste Platz in Rheinland-Pfalz für die Private-Banking-Beratung sowie der Platz 3 im Bereich Firmenkunden. Zum wiederholten Mal, jedoch erstmals als fusionierte Volksbank RheinAhrEifel, erreichte sie Platz 1 beim „Koblenzer Kundenspiegel“.

Verlässlicher Steuerzahler und Förderer der Region

Die zufriedenstellende Gesamtentwicklung hatte auch Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen: 6,1 Millionen Euro wurden an Lohnsteuer abgeführt. Weitere 8,2 Millionen Euro zahlte die Bank an Ertragssteuern.

Von ihrer Ertragskraft profitierten auch 2020 wieder Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen in der Region. Rund 850.000 Euro flossen in Form von Spenden und Sponsoring für gute Zwecke. 150.000 Euro davon vergab die Bank im Rahmen ihres groß angelegten Corona-Hilfsprogramms „100.000 für Vereine“, für das mehr als 300 Anträge eingingen und das aufgrund der hohen Nachfrage aufgestockt wurde.

Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel unterstützte im vergangenen Jahr 213 Projekte. Im Rahmen eines Jahresprojektes verteilte sie kostenlos über 7.000 Notfalldosen an die Bevölkerung. Auch die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ wurde rege genutzt. Vereine und Initiativen sammelten bislang knapp 200.000 Euro für 63 Projekte über die Plattform ein. Pro Unterstützer gibt die Volksbank fünf Euro dazu, sodass insgesamt 55.000 Euro aus ihrem Spendentopf zusätzlich in die Region fließen konnten.

Bau- und Investitionsprojekte

Für 2021 stehen bei dem Institut einige Bau- und Investitionsprojekte auf der Agenda. Am Standort Daun investiert sie rund 7 Millionen Euro in einen Neubau, der gegenüber des jetzigen Bankgebäudes entstehen soll. Erste Erd- und Rohbauarbeiten werden 2021 ausgeführt. Das neue Gebäude soll Mitte 2023 fertiggestellt sein.

In Mendig wird die Volksbank ebenfalls ein neues Bürogebäude im Industriegebiet errichten, das 110 Mitarbeitern Raum bietet. Baubeginn ist für das Jahr 2021, die Fertigstellung für Ende 2022 angedacht. Weitere Baumaßnahmen werden an den Standorten Sinzig und Altenahr umgesetzt. Die Filiale Sinzig wird erweitert und modernisiert, in Altenahr entsteht eine neue SB-Einheit.
Filialschließungen sind für 2021 nicht vorgesehen.

In Lahnstein errichtet die Bank darüber hinaus im „Rheinquartier“ ein Renditeobjekt mit insgesamt 66 Wohnungen in drei Gebäuden. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes mit 22 Wohnungen ist für Ende 2021 geplant. In Mülheim-Kärlich entsteht außerdem das „Raiffeisenquartier“. In dem neuen Gebäude sind Mietwohnungen, eine Bäckerei sowie eine SB-Filiale der Volksbank RheinAhrEifel vorgesehen.

Auf- und Ausbau Volksbank Direkt

„Volksbank Direkt“ mit den Teams Direktberatung, Direktservice und Electronic Banking baut die Bank 2021 weiter aus bzw. auf. Der Bereich ist Teil der Omnikanal-Strategie der Bank. Mitglieder und Kunden sollen ihre Bankgeschäfte wann immer sie wollen bequem von zuhause aus erledigen können. „Wir bieten in dieser Einheit den gleichen Service und auch die genossenschaftliche Beratung an – wie in einer stationären Filiale, aber per Telefon, Video und E-Mail“, erklärt Sascha Monschauer. Firmenkunden profitieren außerdem von eCommerce-Dienstleistungen und der Expertise von Experten, die auf elektronischen Zahlungsverkehr spezialisiert sind.

Kategorien
Wachstum

Handwerk bringt sich in Corona-Krisenmanagement der Landesregierung ein

Region/Koblenz/Mainz, 22.01.2021 – Im Austausch mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen einer gestrigen Video-Konferenz hat Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern im Land, Überlegungen für mobiles Arbeiten und Home-Office in der Wirtschaft unterstützt. „Da, wo es im Handwerk möglich ist, soll es bitte durch die Betriebe umgesetzt werden. Das gilt auch für unsere Handwerkskammer, die bereits ab der ersten Corona-Welle ein Konzept für mobiles oder häusliches Arbeiten erarbeitet und mit ihren Mitarbeitern erfolgreich umgesetzt hat.“

Die Landesregierung und das Handwerk verfolgen gemeinsam einen Weg, „der nicht im kompletten Herunterfahren der Wirtschaft enden darf. Hierbei müssen wir prüfen und abwägen, welche Abläufe eben nicht digital und von zu Hause durchgeführt werden können.“ Mit Blick auf die über 130 Berufe des Handwerks ist der Anteil an händischer, praktischer Arbeit mit Maschinen und auf Baustellen hoch im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen, so Banken oder Verwaltung. „Unsere Betriebe sind außerdem personell eher kleinteilig strukturiert. Das kommt uns aktuell sehr entgegen, denn über eine strikte Einhaltung der Hygienekonzepte sind Handwerksbetriebe von Corona-bedingten Schließungen nur sehr selten betroffen.“ Dort, wo das Handwerk noch effektiver werden kann, wird es alle Möglichkeiten ausschöpfen.

Kategorien
News

Stadt Wittlich bietet Hilfe rund um Corona – Neue Haltestelle Wittlich Shuttle

Wittlich, 22.01.2021 – Die Stadt Wittlich bietet Hilfe rund um Corona an. Vergangene Woche wurde eine zusätzliche Haltestelle des Wittlich Shuttle eingerichtet. Ab sofort ist eine Haltestelle des Wittlich Shuttle am Impfzentrum auf dem ehemaligen Hela-Gelände, Schloßstraße 31 installiert. Die Wittlich Shuttles „Lieser“ und „Mathilde“ können sowohl telefonisch über die Fahrtwunschzentrale unter der Telefonnummer 06571-172999 oder mit dem Smartphone per Applikation (ioki Wittlich) gebucht werden.

Allerdings ist zu beachten, dass der Fahrdienst aufgrund der Pandemie nur eingeschränkt möglich ist. Aufgrund der Schutzmaßnahmen dürfen beispielsweise nur Einzelpersonen oder nur Personen aus einem Hausstand gemeinsam befördert werden.

Impf-Hotline

Für die Corona-Impfungen bietet die Stadt allen Senioren, die zur priorisierten Impfgruppe gehören und die keinen Internetzugang haben, einen besonderen Service an. Mit einer Telefon-Hotline will die Stadt Wittlich Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, einen Impftermin zu vereinbaren. Seit Montag, 18. Januar ist die Telefonnummer 06571/17111 bei der Stadt freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Telefonnummer melden, um ihnen bei der Anmeldung zum Impftermin helfen. Das Hilfsangebot richtet sich an Menschen, die keine Hilfe im eigenen Umfeld erhalten können. Der Telefonservice ist montags bis donnerstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu erreichen.