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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG zieht positive Bilanz trotz Herausforderungen der Corona-Krise

Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel/Mayen/Koblenz, 22.01.2021 – 11 Prozent Wachstum im Kreditgeschäft und 8,4 Milliarden Euro Kundenvolumen. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat das Geschäftsjahr 2020 trotz der Herausforderungen im Rahmen der Corona-Krise mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Ihre Bilanzsumme stieg um rund 10 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Auch das Eigenkapital konnte sie weiter stärken, sodass es zum Bilanzstichtag bei 408 Millionen Euro lag. Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, erklärt: „2020 war sehr herausfordernd. Nachdem uns die Corona-Krise zunächst ein Stück weit zurückgeworfen hat, konnten wir unser Geschäft schnell wieder stabilisieren und das Jahr auf einem guten Niveau beenden.“

Das Kreditgeschäft ist um über 11 Prozent auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro gewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen auf 3,2 Milliarden Euro (+11,2 Prozent). Insgesamt betreute die Volksbank 2020 ein Kundenvolumen von 8,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von über 700 Millionen Euro. Der Bankvorstand wird der Vertreterversammlung im April die Ausschüttung einer Grunddividende an die Mitglieder in Höhe von 2 Prozent vorschlagen plus einen Bonus von 2 Prozent.

Verlässlicher Partner in der Corona-Krise

In der Corona-Krise unterstützt die Bank Unternehmen und Privatkunden auf vielfältige Weise. 2020 wurden rund 270 Fördermitteldarlehen mit einem Volumen von 43,7 Millionen Euro beantragt und rund 1.800 Tilgungsaussetzungen bei Privatkunden und Firmenkunden genehmigt. Insbesondere seit dem Frühjahr verzeichnete die Volksbank einen stark erhöhten Beratungsbedarf bei den Kunden. Ihr digitales Serviceangebot hat sie weiter ausgebaut. Nahezu alle Standardbankgeschäfte können nun online getätigt werden. Eine wichtige Neuerung ist das kontaktlose Bezahlen, das ohne PIN-Eingabe mittlerweile bei vielen Händlern bis zu einem Betrag von 50 Euro möglich ist.

Kunden- und Mitgliederzuwächse bei „ausgezeichneter“ Beratungsqualität

2020 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 6.380 neue Kunden und 2.841 neue Mitglieder gewinnen.

Ihre hohe Beratungsqualität stellte die Bank bei Bankentests und Kundenbefragungen erneut unter Beweis. In Koblenz gewann sie Anfang 2020 den Bankentest des renommierten „Deutschen Instituts für Bankentests“ in allen fünf Kategorien. Im Winter folgten der erste Platz in Rheinland-Pfalz für die Private-Banking-Beratung sowie der Platz 3 im Bereich Firmenkunden. Zum wiederholten Mal, jedoch erstmals als fusionierte Volksbank RheinAhrEifel, erreichte sie Platz 1 beim „Koblenzer Kundenspiegel“.

Verlässlicher Steuerzahler und Förderer der Region

Die zufriedenstellende Gesamtentwicklung hatte auch Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen: 6,1 Millionen Euro wurden an Lohnsteuer abgeführt. Weitere 8,2 Millionen Euro zahlte die Bank an Ertragssteuern.

Von ihrer Ertragskraft profitierten auch 2020 wieder Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen in der Region. Rund 850.000 Euro flossen in Form von Spenden und Sponsoring für gute Zwecke. 150.000 Euro davon vergab die Bank im Rahmen ihres groß angelegten Corona-Hilfsprogramms „100.000 für Vereine“, für das mehr als 300 Anträge eingingen und das aufgrund der hohen Nachfrage aufgestockt wurde.

Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel unterstützte im vergangenen Jahr 213 Projekte. Im Rahmen eines Jahresprojektes verteilte sie kostenlos über 7.000 Notfalldosen an die Bevölkerung. Auch die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ wurde rege genutzt. Vereine und Initiativen sammelten bislang knapp 200.000 Euro für 63 Projekte über die Plattform ein. Pro Unterstützer gibt die Volksbank fünf Euro dazu, sodass insgesamt 55.000 Euro aus ihrem Spendentopf zusätzlich in die Region fließen konnten.

Bau- und Investitionsprojekte

Für 2021 stehen bei dem Institut einige Bau- und Investitionsprojekte auf der Agenda. Am Standort Daun investiert sie rund 7 Millionen Euro in einen Neubau, der gegenüber des jetzigen Bankgebäudes entstehen soll. Erste Erd- und Rohbauarbeiten werden 2021 ausgeführt. Das neue Gebäude soll Mitte 2023 fertiggestellt sein.

In Mendig wird die Volksbank ebenfalls ein neues Bürogebäude im Industriegebiet errichten, das 110 Mitarbeitern Raum bietet. Baubeginn ist für das Jahr 2021, die Fertigstellung für Ende 2022 angedacht. Weitere Baumaßnahmen werden an den Standorten Sinzig und Altenahr umgesetzt. Die Filiale Sinzig wird erweitert und modernisiert, in Altenahr entsteht eine neue SB-Einheit.
Filialschließungen sind für 2021 nicht vorgesehen.

In Lahnstein errichtet die Bank darüber hinaus im „Rheinquartier“ ein Renditeobjekt mit insgesamt 66 Wohnungen in drei Gebäuden. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes mit 22 Wohnungen ist für Ende 2021 geplant. In Mülheim-Kärlich entsteht außerdem das „Raiffeisenquartier“. In dem neuen Gebäude sind Mietwohnungen, eine Bäckerei sowie eine SB-Filiale der Volksbank RheinAhrEifel vorgesehen.

Auf- und Ausbau Volksbank Direkt

„Volksbank Direkt“ mit den Teams Direktberatung, Direktservice und Electronic Banking baut die Bank 2021 weiter aus bzw. auf. Der Bereich ist Teil der Omnikanal-Strategie der Bank. Mitglieder und Kunden sollen ihre Bankgeschäfte wann immer sie wollen bequem von zuhause aus erledigen können. „Wir bieten in dieser Einheit den gleichen Service und auch die genossenschaftliche Beratung an – wie in einer stationären Filiale, aber per Telefon, Video und E-Mail“, erklärt Sascha Monschauer. Firmenkunden profitieren außerdem von eCommerce-Dienstleistungen und der Expertise von Experten, die auf elektronischen Zahlungsverkehr spezialisiert sind.

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Handwerk bringt sich in Corona-Krisenmanagement der Landesregierung ein

Region/Koblenz/Mainz, 22.01.2021 – Im Austausch mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen einer gestrigen Video-Konferenz hat Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern im Land, Überlegungen für mobiles Arbeiten und Home-Office in der Wirtschaft unterstützt. „Da, wo es im Handwerk möglich ist, soll es bitte durch die Betriebe umgesetzt werden. Das gilt auch für unsere Handwerkskammer, die bereits ab der ersten Corona-Welle ein Konzept für mobiles oder häusliches Arbeiten erarbeitet und mit ihren Mitarbeitern erfolgreich umgesetzt hat.“

Die Landesregierung und das Handwerk verfolgen gemeinsam einen Weg, „der nicht im kompletten Herunterfahren der Wirtschaft enden darf. Hierbei müssen wir prüfen und abwägen, welche Abläufe eben nicht digital und von zu Hause durchgeführt werden können.“ Mit Blick auf die über 130 Berufe des Handwerks ist der Anteil an händischer, praktischer Arbeit mit Maschinen und auf Baustellen hoch im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen, so Banken oder Verwaltung. „Unsere Betriebe sind außerdem personell eher kleinteilig strukturiert. Das kommt uns aktuell sehr entgegen, denn über eine strikte Einhaltung der Hygienekonzepte sind Handwerksbetriebe von Corona-bedingten Schließungen nur sehr selten betroffen.“ Dort, wo das Handwerk noch effektiver werden kann, wird es alle Möglichkeiten ausschöpfen.

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Stadt Wittlich bietet Hilfe rund um Corona – Neue Haltestelle Wittlich Shuttle

Wittlich, 22.01.2021 – Die Stadt Wittlich bietet Hilfe rund um Corona an. Vergangene Woche wurde eine zusätzliche Haltestelle des Wittlich Shuttle eingerichtet. Ab sofort ist eine Haltestelle des Wittlich Shuttle am Impfzentrum auf dem ehemaligen Hela-Gelände, Schloßstraße 31 installiert. Die Wittlich Shuttles „Lieser“ und „Mathilde“ können sowohl telefonisch über die Fahrtwunschzentrale unter der Telefonnummer 06571-172999 oder mit dem Smartphone per Applikation (ioki Wittlich) gebucht werden.

Allerdings ist zu beachten, dass der Fahrdienst aufgrund der Pandemie nur eingeschränkt möglich ist. Aufgrund der Schutzmaßnahmen dürfen beispielsweise nur Einzelpersonen oder nur Personen aus einem Hausstand gemeinsam befördert werden.

Impf-Hotline

Für die Corona-Impfungen bietet die Stadt allen Senioren, die zur priorisierten Impfgruppe gehören und die keinen Internetzugang haben, einen besonderen Service an. Mit einer Telefon-Hotline will die Stadt Wittlich Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, einen Impftermin zu vereinbaren. Seit Montag, 18. Januar ist die Telefonnummer 06571/17111 bei der Stadt freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Telefonnummer melden, um ihnen bei der Anmeldung zum Impftermin helfen. Das Hilfsangebot richtet sich an Menschen, die keine Hilfe im eigenen Umfeld erhalten können. Der Telefonservice ist montags bis donnerstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu erreichen.

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Stadt Alsdorf hat einen neuen Jugendamtsleiter

Alsdorf, 22.01.2021 – Klaus Thomas – Leitungsteam mit Sabine Schäfer und Sabine Weller jetzt komplett. Die berühmten ersten 100 Tage im Amt hat er schon hinter sich: Klaus Thomas, neuer Jugendamtsleiter in der Stadt Alsdorf, freut sich über ein gut aufgestelltes Amt voller Energie. Klaus Thomas hat die Leitung des Alsdorfer Jugendamtes am 1. Oktober vergangenen Jahres von seinem in den wohlverdienten Ruhestand gegangenen langjährigen Vorgänger Herbert Heinrichs übernommen.

„Ich habe hier viele motivierte Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen des Jugendamtes vorgefunden, die sich auch jetzt in der schwierigen Zeit der Coronapandemie, den neuen Herausforderungen ganz selbstverständlich stellen.“

Dies gilt z.B. für die sieben städtischen Kitas, die sich immer wieder auf neue Verordnungen des Landes NRW und neue Rahmenbedingungen einstellen mussten.

Auch die Jugendarbeit wurde mit kreativen, den AHA-Regeln entsprechenden Projekten, wie der Erstellung und Zusammenschnitt von Videoclips fortgeführt. Einiges davon kann man auch auf www.alsdorf.de noch ansehen.

Die familienunterstützenden Sozialen Dienste gewährleisten nach wie vor die Außenkontakte, die für das Kindeswohl nötig sind.

Zum „Neustart“ im Jugendamt gehört auch Sabine Weller, seit Oktober neue Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Jugendamt der Stadt Alsdorf. Bereits seit 1988 ist sie im Jugendamt dabei und arbeitete zunächst in der Bezirkssozialarbeit mit seinen Spezialdiensten und baute ab 1991 den Pflegekinderdienst im Jugendamt auf. Im Bereich der Erziehungsstellen (Profi-Pflegeeltern) arbeitete sie in den letzten 17 Jahren.

Komplettiert wird das Leitungsteam durch die Verwaltungsfachwirtin Sabine Schäfer, die bereits seit 2017 stellvertretende Jugendamtsleiterin ist. Sie hat nach ihrer Ausbildung bei der Stadt Alsdorf in den letzten 32 Jahren unterschiedliche Ämter durchlaufen, zuletzt war sie vor ihrem Wechsel 10 Jahre stellvertretenden Leiterin im Schulverwaltungsamt.

Klaus Thomas selbst ist 56 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder im Alter von 17 und 14 Jahren (Zwillinge). Alle sind in der Pubertät. „So bleibe ich auch privat an aktuellen Themen von jungen Menschen dran“, sagt er mit einem Schmunzeln. Seine Hobbys sind Lesen, Wandern und Urlauben in Italien.

Aufgewachsen ist der neue Jugendamtsleiter im Sauerland, bevor es ihn 1985 nach Köln zum Studium der Sozialarbeit zog. „Der westfälische und der rheinische Humor sind schon sehr verschieden, ich habe aber beide schätzen gelernt“, erzählt Klaus Thomas.

Den Humor nicht verlieren und Spaß in einem anspruchsvollen, manchmal auch belastenden Arbeitsgebiet zu behalten, das wünscht er sich für alle Mitarbeiter im Jugendamt.

Thomas hat vorher in den Jugendämtern der Stadt Köln und des Kreises Euskirchen sowie beim SkF-Stolberg seine beruflichen Erfahrungen in verschiedenen Funktionen gesammelt.

Besonders die Erfahrungen in den 21 Jahren bei der Stadt Köln, u.a. im Stadtteil Kalk, der auch vom Strukturwandel betroffen ist wie die Stadt Alsdorf, haben ihn geprägt und sind auch in Alsdorf hilfreich.

Für Alsdorf ist es ihm wichtig, dass die Familien ein lebenswertes Umfeld finden. Dies bedeutet u.a. den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuungsplätze in Kitas und bei Tagesmüttern. Auch ist es wichtig die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Freien Träger in ihrer Vielfalt stets dem Bedarf entsprechend zu erhalten und kooperativ zu entwickeln.

In Zeiten knapper Kassen trotzdem qualitativ gute Arbeit leisten und stets ein offenes Ohr für Kinder, Jugendliche und Eltern zu haben, um passgenau helfen zu können, das ist ein Hauptziel von Thomas für ein familienfreundliches Alsdorf. Dafür muss schon früh mit Kitas und Schulen gut zusammengearbeitet werden.

„Hier kennen sich die Menschen und helfen sich. Auch bei der Stadt Alsdorf gibt es kurze Wege.“

Für 2021 wünscht sich Thomas eine Rückkehr zu mehr Normalität für die Familien, besonders für die Kinder und Jugendlichen und allen ein “Glück auf!“ (apa)

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Aussetzung der Beiträge für die OGS und das Mittagessen in den Schulen im Januar

Euskirchen, 22.01.2021 – Um die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin einzudämmen, hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW für alle Schulen bis zum 31.01.2021 den Präsenzunterricht eingestellt. Auch die Betreuung durch die Offene Ganztagsschule (OGS) am Nachmittag findet mit Ausnahme der „Notbetreuung“ nicht statt. Mit Blick auf diese außergewöhnliche Situation haben die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände vereinbart, die Elternbeiträge für die OGS für den Monat Januar 2021 auszusetzen.

Zur Umsetzung dieser Vereinbarung haben Bürgermeister Sacha Reichelt und die Vorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Fraktionen eine Dringlichkeitsentscheidung gefasst, sodass eine Abbuchung der Beiträge im Januar nicht erfolgt.

Zudem hat Bürgermeister Reichelt entschieden, auch den Mittagessenbeitrag für den Monat Januar 2021 auszusetzen.

Sowohl der OGS-Beitrag wie auch das Mittagessenentgelt werden von der Kreisstadt Euskirchen für den Monat Januar 2021 erstattet, falls schon gezahlt wurde.

Die Kreisstadt Euskirchen möchte durch diese Maßnahmen die betroffenen Familien in dieser schwierigen Zeit zumindest finanziell unterstützen.

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Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz für Pflegeeinrichtungen bei Corona-Schnelltests wird gut angenommen

Region/Mainz, 22.01.2021 – Die „Kriseneinheit des Landes für die Pflege- und Altenheime“ hat seit ihrer Gründung vor rund drei Wochen bereits mehreren Dutzend Einrichtungen Hilfe für die Schnelltestung auf das Coronavirus vermitteln können. „Wir freuen uns, dass es bereits zu mehr als 70 Unterstützungseinsätzen gekommen ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die so ermöglichten zusätzlichen PoC-Testungen sind ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des Landes, um die besonders vulnerable Personengruppe in den Einrichtungen bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.“

Das Land hat dazu mit der Landesarbeitsgemeinschaft der HiK eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die den HiK eine schnelle Abrechnung dieser Hilfeleistung ermöglicht.

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Sprach-Förderboxen für SmiLe-Programm – Unterstützung für zugewanderte Kinder im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 22.01.2021 – Nachfrage nach „SmiLies“ ist groß. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie stellen Schulen, aber auch Menschen, die erst seit Kurzem in Deutschland leben, vor große Herausforderungen. Für die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen war besonders der Unterrichtsausfall im Jahr 2020 ein Problem. Dadurch wurde die Partizipation an Bildung und somit letztlich die Integration besonders erschwert. Alle pädagogischen Kräfte stehen vor der Herausforderung, diese Kinder beim Erwerb und Erlernen von Deutsch als Zweitsprache zu unterstützen. Die Nachfrage von Schulen nach „SmiLies“ ist ungebrochen groß!

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Euskirchen hat deshalb für die am SmiLe-Programm – „SmiLe“ steht für „Sprachförderung mit individuellem Lernerfolg“ – teilnehmenden Schulen insgesamt 35 Sprachförderboxen mit Spiel- und Fördermaterial zusammengestellt, damit die ehrenamtlichen SmiLe-Pat*innen die Kinder und Jugendlichen beim Erwerb der deutschen Sprache niedrigschwellig fördern können.

Zuerst wurde der Bedarf ermittelt. Hilfreich war dabei einerseits der kontinuierliche Austausch mit den Schulleitungen, Sprachbeauftragten und Klassenlehrer*innen an den teilnehmenden Schulen. Andererseits wurden die Erfahrungswerte sowie Wünsche der ehrenamtlichen SmiLe-Pat*innen im Rahmen von Austauschtreffen erfragt und berücksichtigt. Das Ergebnis: Es fehlte vor allem an spielerischem Sprachfördermaterial, mit dem in einer Sprachpatenstunde während eines Dialogs die Kinder und Jugendlichen zum handlungsorientierten Spracherwerb angeregt werden. Denn bekanntlich steht fest, die Sprache lernt man durchs Sprechen.

Die Materialien der Sprachförderboxen wurden über die Integrationspauschale des Landes NRW finanziert und über das KI in Geschäften der elf Kommunen bestellt. So hat das KI auch einen Beitrag leisten, um den hiesigen Einzelhandel zu stärken. Bei der Auswahl der Materialien für die Sprachförderboxen wurden einerseits unterschiedliche Themen wie z.B. Schulalltag, Urlaub und Natur aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen. Andererseits wählte man unterschiedliche spielerische Zugänge, z.B. Puzzle, Memory und Kartenspiel, um unterschiedliche Lerntypen zu erreichen und den Spaßfaktor zu steigern. Die Verteilung an die Schulen erfolgte über die SmiLe-Koordinatorin Suzana Kilickeser.

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Kreis Ahrweiler fördert Vereine, Ehrenamt und Senioren mit mehr als 210.000 Euro

Ahrweiler, 22.01.2021 – Im Kreis- und Umweltausschuss hat die Kreisverwaltung Ahrweiler ihre Jahresberichte 2020 der Vereins- und Ehrenamtsförderung, des Förderprogramms Ländlicher Raum und der Seniorenförderung vorgestellt. „Auch im schwierigen Jahr 2020 haben wir als Kreis unsere Vereine, Ehrenamtlichen sowie Seniorinnen und Senioren nicht im Stich gelassen. Die Nachfrage nach Zuschüssen aus unseren Förderprogrammen war trotz Corona ungebrochen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Mit den unterschiedlichen Fördermaßnahmen ist es uns gelungen, Investitionen von insgesamt rund einer Millionen Euro anzustoßen.“

Mit mehr als 136.000 Euro floss der mit Abstand größte Teil dieses Geldes in die Vereins- und Ehrenamtsförderung. 146 Anträge wurden seitens der Kreisverwaltung bewilligt. Bezuschusst werden im Rahmen der Vereinsförderung vor allem Baumaßnahmen auf vereinseigenen Anlagen sowie Geräteanschaffungen, im Zuge der Ehrenamtsförderung insbesondere Fort- und Weiterbildungen für Vereinsmitglieder.

Im Jahr 2020 wurden 31 Anträge auf Zuschüsse im Förderprogramm Ländlicher Raum bewilligt. Bereitgestellt wurden dafür rund 67.000 Euro. Durch die bewilligten Maßnahmen wurden insgesamt Investitionen in Höhe von rund 266.000 Euro angestoßen.

Die Förderprojekte im Programm Ländlicher Raum sind überwiegend bauliche Maßnahmen im Sinne der Dorferneuerung. Dabei handelt es sich meist um gestalterische und wertsteigernde Arbeiten an Gebäuden, Plätzen, Wegen und gemeindlicher Infrastruktur.

Auch das Projekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ bildete in der Ehrenamtsförderung einen wichtigen Schwerpunkt. Insgesamt wurde in 2020 die Anlage von über 7000 Quadratmetern Blühwiese und die Anpflanzung von Streuobstbäumen gefördert.

Im Rahmen der Seniorenförderung im Kreis wurden im vergangenen Jahr 39 Projekt-Anträge gestellt, die mit 7800 Euro bezuschusst wurden. Ziel der geförderten Projekte soll jeweils sein, längerfristige Hilfestellungen für ältere Menschen zu leisten. Das können beispielsweise Mehrgenerationenprojekte, Senioren-Veranstaltungen, Lernprogramme mit dem Schwerpunkt Gedächtnistraining oder Gymnastikangebote sein. Aufgrund der Corona-Pandemie war es bei einigen Projekten nicht möglich, Aktivitäten wie geplant durchzuführen. Da sich dennoch um die Seniorinnen und Senioren mit alternativen Veranstaltungsformaten bemüht wurde, erhielten sie eine Förderung.

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Landkreis Vulkaneifel stellt neue Klimaschutz-Managerin ein

Daun, 22.01.2021 – Wesentliche Aufgabe ist die Vorbereitung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept, das in Zusammenarbeit mit der UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH im Rahmen des EU-Projektes LIFE-IP ZENAPA erstellt wurde. Bereits 2017 hat der Landkreis unter Landrat Heinz-Peter Thiel die Brisanz des lokalen Klimaschutzes erkannt und ein Integriertes Klimaschutzkonzept inklusive Teilkonzept „Nachhaltige Mobilität“ erarbeitet. Die kommunale Ebene spielt in Sachen Klimaschutz eine wesentliche Rolle, sodass für den Kreis schnell klar war, dass die Aufgabe vor Ort angegangen werden muss.

Im Rahmen dessen wurde 2019 eine neue Stelle geschaffen, die zu 90 % aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert wird. Nach Bewilligung der Mittel zu Ende des vergangenen Jahres konnte die neue Klimaschutzmanagerin, Laura Cramer, im Dezember 2020 eingestellt werden. Die gebürtige Eiflerin ist nun die zentrale Ansprechpartnerin des Landkreises für alle Belange, die den Klimaschutz betreffen. Dabei steht die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept formulierten Maßnahmen im Fokus. Das Konzept vereint Themen wie die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und nachhaltige Strom- und Wärmegewinnung mit einer Förderung der regionalen Wertschöpfung.

Dieser Ansatz soll neben den positiven Effekten auf das Klima zudem zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaft führen. „Dabei ist es essentiell, nicht nur den Klimaschutz in den Fokus zu stellen, sondern diesen mit dem Natur- und Artenschutz zu vereinen. Vor allem in einer Region wie der Vulkaneifel, die von ihrer einzigartigen Natur- und Artenvielfalt geprägt ist, muss auf eine nachhaltige Betrachtung aller Faktoren Wert gelegt werden.“, so die 29-Jährige. Für die Darscheiderin, die nach ihrem Abitur am Thomas-Morus-Gymnasium Daun im Bachelor Geographie und im Master Klima- und Umweltwandel studiert hat und nach ihrem Abschluss im Bereich Mikroklima-Anpassung gearbeitet hat, ist die Vulkaneifel etwas ganz Besonderes: „Ich habe während meines Studiums zahlreiche Regionen der Welt bereist und viel gesehen, aber die Eifel ist immer meine Heimat geblieben.

Die Aufgabe, diese Region in Sachen Klimaschutz voran zu bringen, ist somit eine einmalige Chance für mich.“ Das Erkennen und Nutzen regionaler Potentiale ist dabei von höchster Priorität. Gemeinsam mit den Gemeinden, Bürgern, lokalen Unternehmen, Vereinen, Schulen und vielen weiteren regionalen Akteuren möchte die neue Klimaschutzmanagerin daran arbeiten, die Ziele des Kreises, des Landes und des Bundes zu erreichen. Der Landkreis hat in Kooperation mit der Natur- und Geopark-Vulkaneifel GmbH bereits einige Maßnahmen im Rahmen des EU-Projektes LIFE-IP ZENAPA umgesetzt und die vielseitige Thematik in der Region vorangebracht. Nun gilt es, sowohl die Ideen als auch die Sorgen aller Akteure zu analysieren und zu vereinen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Zukunft und klimatische Entwicklung des Landkreises nachhaltig zu gestalten.

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Kupferstadt Stolberg sagt alle Ausschusssitzungen ab – Ratssitzung findet statt

Stolberg, 22.01.2021 – Nach Rücksprache mit den Fraktionsvorsitzenden und Einzelratsmitgliedern sagt Bürgermeister Patrick Haas alle Ausschusssitzungen bis zum 22.02.2021 ab. Betroffen sind die heutige Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU), der Personalausschuss am 26.01.2021, der Ausschuss für Klimaschutz, Mobilität und Energie am 27.01.2021 und der BVA am 28.01.2021.

Die Sitzung des Hauptausschusses und die Ratssitzung am 26.01.2021 finden unter Beachtung der Hygienemaßnahmen im Jugendheim Münsterbusch statt. Die im Hauptausschuss auf der Tagesordnung stehenden Punkte sollen ohne Aussprache und Beschlussempfehlung an den Rat verwiesen werden. Im Rat werden die Wortbeiträge auf ein Minimum reduziert.

„Angesichts der pandemischen Lage und der nun verschärften Erlasslage halte ich es für unabdingbar, die politischen Sitzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier mit den Fraktionen und Einzelratsmitgliedern Einigkeit erzielen konnte. Alles andere wäre einerseits unvernünftig und andererseits auch ein falsches Signal an die Bevölkerung gewesen“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

Die digitale Durchführung von Ratssitzungen und Fachausschüssen ist gemäß §48 II 2 GO NRW aufgrund des Öffentlichkeitsprinzips dieser Sitzungen nicht zulässig und damit keine Alternative.